In Bearbeitung

Bitte warten ...

Einstellungen

Einstellungen

Gehe zu Anmeldung

1. WO2020126298 - BELEUCHTUNGSSYSTEM FÜR EIN KRAFTFAHRZEUG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

PATENTANSPRÜCHE

1. Beleuchtungssystem (10) für ein Kraftfahrzeug, welches Beleuchtungssystem (10)

Folgendes umfasst:

- einen ersten Laserscanner (100) mit zumindest einer Laserlichtquelle (110), wobei der Laserlichtquelle (110) ein erster Mikroscanner (120) zugeordnet ist, welcher erste

Mikroscanner (120) dazu eingerichtet ist, Laserstrahlen der Laserlichtquelle (110) auf ein erstes Lichtkonversionselement (130) zu lenken, wodurch an dem ersten

Lichtkonversionselement (130) sichtbares Licht abgestrahlt und ein erstes Lichtbild erzeugt wird, wobei dem ersten Lichtkonversionselement (130) ein optisches Abbildungssystem (140) zugeordnet ist, um das erste Lichtbild vor dem Beleuchtungssystem (10) als erste Teillichtverteilung (150) abzubilden,

- einen zweiten Laser Scanner (200) mit zumindest einer Laserlichtquelle (210), wobei der Laserlichtquelle (210) ein zweiter Mikroscanner (220) zugeordnet ist, welcher zweite

Mikroscanner (220) dazu eingerichtet ist, Laserstrahlen der Laserlichtquelle (210) auf ein zweites Lichtkonversionselement (230) zu lenken, wodurch an dem zweiten

Lichtkonversionselement (230) sichtbares Licht abgestrahlt und ein zweites Lichtbild erzeugt wird, wobei dem zweiten Lichtkonversionselement (230) ein optisches Abbildungssystem (240) zugeordnet ist, um das zweite Lichtbild vor dem Beleuchtungssystem (10) als zweite Teillichtverteilung (250) abzubilden,

wobei die erste und die zweite Teillichtverteilung (150, 250) abhängig von zumindest drei an den jeweiligen Mikroscannern (120, 220) einstellbaren Parametern (AMP, LSVP, OFFSET) veränderbar sind,

wobei die veränderbare erste und zweite Teillichtverteilung (150, 250) eine gemeinsame veränderbare Gesamtlichtverteilung (300) vor dem Beleuchtungssystem (10) erzeugen und sich zumindest teilweise überlappen, wobei die Gesamtlichtverteilung (300) einen

Öffnungswinkel aufweist,

und wobei der erste und der zweite Mikroscanner (120, 220) jeweils um eine Achse (XI, X2), welche parallel zueinander angeordnet sind, drehbar gelagert ist, wobei der erste und der zweite Mikroscanner (120, 220) um eine Nulllage mit einer festlegbaren

Schwingungsamplitude AMP um die jeweilige Achse (XI, X2) schwingen können, wobei die Schwingungsamplitude AMP durch einen Maximalwert MEMSmax begrenzt ist, wobei die Schwingungsamplitude AMP eine horizontale Breite der jeweils erzeugten

Teillichtverteilung (150, 250) bestimmt,

und wobei der erste und der zweite Mikroscanner (120, 220) entlang einer gedachten Linie angeordnet sind, wobei die Nulllage des ersten Mikroscanners (120) um einen ersten Winkel ALPHA und die Nulllage des zweiten Mikroscanners (220) um einen zweiten Winkel ALPHA' zur gedachten Linie geneigt angeordnet sind, wobei der erste und der zweite Winkel ALPHA, ALPHA' invers zueinander sind,

und wobei die erste und die zweite Teillichtverteilung (150, 250) jeweils einen

Lichtschwerpunkt aufweisen, der dadurch charakterisiert ist, dass an diesem Punkt die jeweilige Lichtintensität maximal ist, wobei der Lichtschwerpunkt an den jeweiligen Mikroscannern (120, 220) entsprechend einer festlegbaren Lichtschwerpunktverschiebung LSPV verschiebbar ist,

und wobei die Teillichtverteilungen (150, 250) jeweils um einen den jeweiligen

Mikroscannern (120, 220) zuführbaren Offsetwert OPPSET verschiebbar sind,

- eine Steuereinrichtung (400), welche eingerichtet ist, den ersten und den zweiten

Mikroscanner (120, 220) anzusteuern, wobei das Schwingungsverhalten des ersten und zweiten Mikroscanners (120, 220) zumindest über die Parameter Schwingungsamplitude AMP, Lichtschwerpunktverschiebung LSVP, und Offsetwert OPPSET, welche durch die Steuereinrichtung (400) veränderbar sind, steuerbar ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Steuereinrichtung (400) dazu eingerichtet ist, eine zeitlich veränderliche Eingangsgröße DOA zu empfangen, welche einen Soll-Öffnungswinkel der Gesamtlichtverteilung (300) repräsentiert, und die Parameter Schwingungsamplitude AMP,

Lichtschwerpunktverschiebung LSVP, und Offsetwert OPPSET des ersten und zweiten Mikroscanners (120, 220) abhängig von dem Prüfungsergebnis eines Kriteriums der

Eingangsgröße DOA festlegt, nämlich DOA < (MEMSmax - ALPHA), wobei die maximale Schwingungsamplitude MEMSmax den maximalen Winkel um die jeweilige Achse (XI, X2) darstellt, und wobei bei Erfüllung des Kriteriums die Parameter des ersten Mikroscanners (120) wie folgt festgelegt sind:

AMP = DOA

OFFSET = ALPHA

LSPV = 0°

und die Parameter des zweiten Mikroscanners (220) wie folgt festlegt sind:

AMP = DOA

OFFSET = -ALPHA

LSPV = 0°

und wobei bei Nichterfüllung des Kriteriums die Parameter des ersten Mikroscanners (120) wie folgt festgelegt sind:

AMP = (DOA + MEMSmax - ALPHA)/ 2

OFFSET = MEMSmax - AMP

LSPV = DOA - AMP

und die Parameter des zweiten Mikroscanners (220) wie folgt festgelegt sind:

AMP = (DOA + MEMSmax - ALPHA)/ 2

OFFSET = -(MEMSmax - AMP)

LSPV = -(DOA - AMP).

2. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Laserlichtquellen (110, 210) dimmbar sind.

3. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass gemessen von der gedachten Linie der erste Winkel ALPHA 2° und der zweite Winkel ALPHA' -2° beträgt.

4. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikroscanner (120, 220) als quasistatische Mikroscanner ausgebildet sind.

5. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Maximalwert MEMSmax der Schwingungsamplitude AMP der Mikroscanner (120, 220) 6° ist.

6. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (400) die Laserlichtquellen (110, 210) ansteuert.

7. Kraftfahrzeug mit zumindest einem Beleuchtungssystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6.

8. Kraftfahrzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zeitlich veränderliche Soll-Öffnungswinkel der Gesamtlichtverteilung DOA sich abhängig von der

Geschwindigkeit des Kraftfahrzeuges verändert, wobei bei einem Anstieg der

Geschwindigkeit des Kraftfahrzeuges der Soll-Öffnungswinkels DOA reduziert wird.