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1. WO2020126194 - VERFAHREN ZUM BETREIBEN EINER SENSOREINRICHTUNG ZUR DETEKTION VON PARTIKELN ODER AEROSOL, SOWIE SENSOREINRICHTUNG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Ansprüche

1. Verfahren zum Betreiben einer Sensoreinrichtung (10) zur Detektion von Partikeln (24) oder Aerosol in einem strömenden Fluid (42) unter

Verwendung des Prinzips der laserinduzierten Inkandeszenz, welches folgende Schritte aufweist:

a. Erzeugen von Laserlicht (14) mittels eines Lasers (12);

b. Bündeln des Laserlichts (26) in einem Spot (22);

c. Erfassen von Temperaturstrahlung (26), die von einem im Spot (22) erhitzten Partikel (24) emittiert wird, mittels eines Detektors (32); und d. Bereitstellen eines von der erfassten Temperaturstrahlung (26)

abhängigen Ausgangssignals (34) durch den Detektor (32);

dadurch gekennzeichnet, dass es ferner folgende Schritte umfasst:

e. Analysieren mindestens einer Eigenschaft, insbesondere eines Verlaufs einer Intensität über der Zeit, des Ausgangssignals (34) mittels einer Auswerteeinrichtung (49),

f. Durchführen einer Diagnose der Sensoreinrichtung (10) mittels der

Auswerteeinrichtung (49) auf der Basis der Analyse.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt e analysiert wird, ob das Ausgangssignal (34) mindestens einen Doppelpeak (66) aufweist.

3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt e analysiert wird, ob das Ausgangssignal (34) innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine Anzahl von Doppelpeaks (66) aufweist, die mindestens einem Grenzwert entspricht, und das dann, wenn die Anzahl von

Doppelpeaks (66) innerhalb des Zeitraums nicht mindestens dem Grenzwert entspricht, im Schritt f auf einen Fehler der Sensoreinrichtung geschlossen wird, insbesondere ein Eintrag in einen Fehlerspeicher erfolgt.

4. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch

gekennzeichnet, dass im Schritt f ein Verhältnis der Anzahl der in einem Zeitraum erfassten Doppelpeaks (66) zur Anzahl der im selben Zeitraum erfassten Einzelpeaks gebildet wird und dass dann, wenn dieses Verhältnis außerhalb eines vorgegebenen Bereichs liegt, auf einen Fehler der

Sensoreinrichtung (10) geschlossen wird, insbesondere ein Eintrag in einen Fehlerspeicher erfolgt.

5. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 2-4, dadurch

gekennzeichnet, dass dann, wenn das Ausgangssignal (34) mindestens einen Doppelpeak (66) aufweist, im Schritt e analysiert wird, ob eine Form des Doppelpeaks (66) wenigstens in etwa einer vorgegebenen Form entspricht.

6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt e analysiert wird, ob der Doppelpeak (66) symmetrisch ist, und dass dann, wenn eine Asymmetrie des Doppelpeaks (66) ein bestimmtes Maß erreicht oder überschreitet, im Schritt f auf eine fehlerhafte, insbesondere eine fehlerhaft schräge Anströmung (42) des Spots (22) geschlossen wird, insbesondere ein Eintrag in einen Fehlerspeicher erfolgt.

7. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 2-6, dadurch

gekennzeichnet, dass dann, wenn das Ausgangssignal (64) mindestens einen Doppelpeak (66) aufweist, im Schritt e analysiert wird, ob das

Verhältnis der beiden Hochpunkte (60 a, 60 b) des Doppelpeaks (66) zu einem Tiefpunkt (64) zwischen den beiden Hochpunkten (60 a, 60 b) einen Grenzwert mindestens erreicht, und dass dann, wenn das Verhältnis den Grenzwert erreicht oder überschreitet, im Schritt f auf eine fehlerhafte Fokussierung des Laserlichts (14) im Spot (22) geschlossen wird, insbesondere ein Eintrag in einen Fehlerspeicher erfolgt.

8. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 2-7, dadurch

gekennzeichnet, dass die Analyse im Schritt e eine Mustererkennung mittels künstlicher Intelligenz oder ein Fitten einer Kurve des Doppelpeaks (66) an eine Muster-Kurvenform oder die Verwendung von Algorithmen zur Findung von Hochpunkten (60 a, 60 b) und/oder Tiefpunkten (64) des Doppelpeaks (66) und zur Auswertung eines zeitlichen Abstandes zwischen Hochpunkten (60 a, 60 b) des Doppelpeaks (66) umfasst.

9. Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterscheidung zwischen einem Doppelpeak (66) und einem Einzelpeak mittels einer Auswertung des zeitlichen Abstandes von Hochpunkten (60 a, 60 b) im Ausgangssignal (34) des Detektors (32) erfolgt.

10. Sensoreinrichtung (10) zur Detektion von Partikeln (24) oder Aerosol in

einem strömenden Fluid (36, 42) unter Verwendung des Prinzips der laserinduzierten Inkandeszenz, welche umfasst: eine Einrichtung (12) zum Erzeugen von Laserlicht (14); eine Einrichtung (20) zum Bündeln des

Laserlichts (14) in einem Spot (22); einen Detektor (32) zum Erfassen von Temperaturstrahlung (26), die von einem im Spot (22) erhitzten Partikel (24) emittiert wird, und eine Auswerteeinrichtung (49) zum Auswerten eines Ausgangssignals (34) des Detektors (32), dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinrichtung (49) dazu eingerichtet ist, ein Verfahren nach einem der

Ansprüche 1-9 auszuführen.