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1. WO2020126185 - VERFAHREN UND ANLAGE ZUR KÜHLUNG VON GENERATOREN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

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GEÄNDERTE ANSPRÜCHE

beim Internationalen Büro eingegangen am 23 March 2020 (23.03.2020)

1. Verfahren zum Kühlen in grossen Elektro-Generatoren vorhandenen, Kühlwasser leitendenden Kupferleitungen, wonach gezielt je nach System Parameter entweder C02-freie öl- und staubfreie Luft oder reiner Stickstoff N2 in einen Kühlkreis eingepumpt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Gas mit einer Injektionsrate von mehr als 0.15 cfm in den Kühlkreis eingepumpt wird, und somit stets ausserhalb des kritischen Luftmenqenanteils für den im Kühlkreislauf immer enthaltenen Wasserstoff H2, das heisst unterhalb von 4-75% H2 in der Luft, und somit ausserhalb des gefährlichen Mengenverhältnisses wobei der in der eingepumpten Luft enthaltene Sauerstoff im Stator-Kühlwasser-System mit dem Kupfer der Kühlkanäle reagiert und sich an deren Innenwänden eine Schicht Kupfer-Oxid bildet, zum Schutz der Kupferoberflächen des Stators vor Korrosion, während der Stickstoff N2 das Eindringen von Luft verhindert, und dass der CO?- Gehalt in der zuqeführten CO?-freien öl- und staubfreie Zuluft sowie gleichzeitig auch der H?-Gehalt in der abqeführten Abluft laufend gemessen und überwacht werden und bei Messung eines kritischen hh-Gehaltes in der Abluft von >2% ein akustischer oder optischer Alarm wegen einer Annäherung an das explosiven Mengenverhältnisses ausgelöst wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich der CO2- Anteil periodisch oder kontinuierlich von einem C02-Analysegeräte überwacht wird, und bei einem Überschreiten eines Grenzwertes ein akustischer oder optischer Alarm ausgelöst wird.

3. Anlage zum Kühlen in grossen Elektro-Generatoren vorhandenen, Kühlwasser leitendenden Kupferleitungen, mit welcher Anlage gezielt je nach Systemparameter eine Mindestmenge an entweder C02-freier Luft oder reinem Stickstoff N2 in den Kühlkreis einpumpbar ist, und womit der kritische Luftmenqenanteil für den im Kühlkreislauf enthaltenen Wasserstoff H2 ausserhalb von 4-75% H2 in der Luft haltbar und somit ausserhalb des gefährlichen

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

Mengenverhältnisses haltbar ist, mit einem Anschluss an ein Stator-Kühlwasser- System, wobei die Anlage einen Stator-Kühlwassertank (2) mit abgehender Leitung (3) und Steigrohr (13) aufweist, und wobei die abgehende Leitung (3) das Kühlwasser durch Pumpen (4), Wärmetauscher (6), einen Filter (7) und hernach wahlweise durch einen lonentauscher (9) zurück in den Stator-Kühlwassertank (2) führt oder in die Kühlkanäle einer Statorwicklung in einem Generator (1 ), dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage ein Luftiniektions-Svstem (60) mit Kontrollsystem einschliesst, mit Messinstrumenten für das kontinuierliche Messen von CO2 in der zugeführten Zuluft und H2 in der abgeführten Abluft, sowie eine Steuereinheit (65) mit Bedienelementen, wobei für die C02-Konzentration wie auch für die H2- Konzentration Grenzwerte eingebbar sind, bei deren Überschreiten ein Alarm abgebbar ist oder Massnahmen automatisch einleitbar sind.

4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftinjektions- System (60) mit einem anlagenseitigen Ventil (V11 ) ausgerüstet ist, über welches öl- und staubfreie Luft über die Leitung (66) und hernach durch einen Drucksensor (PS1 ) und einen Durchflussmesser (FS1 ) führbar ist, dann durch eine CO2- und FhO-Abscheidekolonne (61 ), dann über einen zweiten Drucksensor (PS2) in ein C02-Analysegerät (62), und über ein anlageseitiges Ventil (V12) über eine Leitung (64) in den Stator-Kühlwassertank (2) einblasbar ist, und wobei ein Steigrohr (13) vorhanden ist, von welchem mittels einer Pumpe (PM) mit ihrem Pumprad (63) Gas über ein anlagenseitiges Ventil (V13) abziehbar ist, das über ein H2- Analysegerät und ein Ventil (14) in die Leitung (66) und über das Ventil (V12) zurück über die Leitung (64) in den Stator-Kühltank (2) führbar ist, und dass die Steuereinheit (65) eine elektronische Steuereinheit (25) mit Eingabefeld und Display ist, die als Kontroll-Box zur Anlage gehört, und mittels welcher die Messdaten aller angeschlossenen Sensoren und Analysegeräte der Anlage auswertbar sind, mindestens der C02-Gehalt der injizierten Luft und der Fh-Gehalt im Steigrohr (13), und durch dieselbe bei Überschreiten eingebbarer Grenzwerte ein akustischer und optischer Alarm abgebbar ist.

5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der elektronischen Steuereinheit (65) die Injektionsrate von Luft in das Stator-Kühlwasser-System

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

über 0.15 cfm einhaltbar ist, dass die Drucksensoren (PS1 ) und (PS2) einen Messbereich von 0-100 psi aufweisen, zur Messung des Druckes in der angesaugten Luft, und mittels des Durchflussmesser (FS) ein Luftdurchfluss von 0,1 -10 l/min messbar ist.

6. Anlage nach einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der elektronischen Steuereinheit (65) und des CC -Analysegerätes (62) der CO2- Anteil in der eingeblasenen Luft in einem Messbereich einer C02-Konzentration von 1 -1000 ppm messbar und anzeigbar ist, und bei einem frei wählbarem Wert ein akustischer und optischer Alarm abgebbar ist.

7. Anlage nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie an Stator-Kühlwassersystemen mit niedrigem Sauerstoffgehalt einsetzbar ist, ohne C02-Entfernung, indem anstelle von Luft reiner Stickstoff N2 in das Stator- Kühlwassersystemen einblasbar ist und die Wasserstoffleckage messbar und anzeigbar ist.

8. Anlage nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuereinheit (65) eine App einschliesst, zum Versenden von akustischen Alarmen.

9. Anlage nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der elektronischen Steuereinheit (65) alle von den angeschlossenen Messgeräten gemessenen Daten über Kabel oder drahtlos an einen oder mehrere CPU’s auslesbar sind.

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)