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1. WO2020126162 - VERFAHREN ZUM AUSLEGEN EINER FELDGERÄTSTATION

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

ANSPRÜCHE

1. Verfahren zum Auslegen einer Feldgerätstation, wie einer Stellarmatur, einer Pumpe oder dergleichen, für eine prozesstechnische Anlage, wie eine chemische Anlage, eine Lebensmittel verarbeitende Anlage, ein Kraftwerk oder dergleichen, wobei die prozesstechnische Anlage mit der auszulegenden Feldgerätstation anhand von betriebsspezifischen Anlagenmerkmalen der prozesstechnischen Anlage, wie Art des Prozessmediums, Prozessfluidströmung, Anzahl von Feldgerätstationen,

Anlagenumgebung oder dergleichen, in einer Simulationsumgebung abbildbar ist und wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:

Bereitstellen (603) eines Feldgerätmoduls zur Simulation wenigstens eines Abschnitts der Feldgerätstation in der Simulationsumgebung, wobei das Feldgerätmodul eingerichtet ist, wenigstens ein Feldgerät aus einer Gruppe von Feldgeräten zu simulieren, wodurch wenigstens eine Betriebsgröße, wie eine Regelgröße,

beispielsweise Temperatur, Druck, Durchfluss oder dergleichen, der abgebildeten prozesstechnischen Anlage beeinflussbar ist;

Festlegen (605) des Feldgerätmoduls auf mindestens ein zu simulierendes Feldgerät aus der Gruppe von Feldgeräten und auf mindestens einen zugehörigen

feldgerätspezifischen Auslegungsparameter, wie ein Geometrieparameter, ein

Leistungsparameter, wie eine Stellantriebskraft, eine Pumpenleistung, ein KV-Wert oder dergleichen;

Simulieren (607) des Betriebs der abgebildeten prozesstechnischen Anlage und der auszulegenden Feldgerätstation unter Verwendung des festgelegten Feldgerätmoduls, um für das zu simulierende mindestens eine Feldgerät wenigstens eine Betriebsgröße der abgebildeten prozesstechnischen Anlage in Abhängigkeit von dem mindestens einen zugehörigen feldgerätspezifischen Auslegungsparameter zu ermitteln; und Auswählen (609) eines für die auszulegende Feldgerätstation geeigneten Feldgeräts aus der Gruppe von Feldgeräten basierend auf einem Vergleich der wenigstens einen ermittelten Betriebsgröße mit einer Bewertungsbetriebsgröße.

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei sich die Feldgeräte aus der Gruppe von

Feldgeräten in einem oder mehreren feldgerätspezifischen Auslegungsparametern unterscheiden.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, ferner umfassend wiederholtes Festlegen (605) des Feldgerätmoduls auf mindestens ein weiteres zu simulierendes Feldgerät aus der Gruppe von Feldgeräten und mindestens einen zugehörigen feldgerätspezifischen

Auslegungsparameter des weiteren Feldgeräts und wiederholtes Simulieren (607) des Betriebs der abgebildeten prozesstechnischen Anlage und der auszulegenden

Feldgerätstation unter Verwendung des wiederholt festgelegten Feldgerätmoduls.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Feldgerätmodul eine Schnittstelle zur Simulationsumgebung aufweist, welche für das Festlegen (605) des Feldgerätmoduls auf ein zu simulierendes Feldgerät und auf mindestens einen zugehörigen feldgerätspezifischen Auslegungsparameter eingerichtet ist.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend Speichern, für jedes zu simulierende Feldgerät, der für das zu simulierende Feldgerät ermittelten wenigstens einen Betriebsgröße der abgebildeten prozesstechnischen Anlage und einer Zuordnung des zu simulierenden Feldgeräts zu der ermittelten wenigstens einen Betriebsgröße.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Auswählen (609) des geeigneten Feldgeräts aus der Gruppe von Feldgeräten ferner ein Vergleichen der gespeicherten Betriebsgrößen mit der Bewertungsbetriebsgröße aufweist.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Auswählen (609) ferner ein Ermitteln einer optimalen Betriebsgröße auf der Grundlage der

gespeicherten Betriebsgrößen und ein Auswählen des der optimalen Betriebsgröße zugeordneten Feldgeräts als das geeignete Feldgerät aufweist.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Feldgerätmodul eine weitere Schnittstelle zur Simulationsumgebung aufweist, welche für eine Übergabe des mindestens einen feldgerätspezifischen Auslegungsparameters an die Simulationsumgebung eingerichtet ist.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Feldgerätmodul ferner Logik zum Simulieren des wenigstens einen Feldgeräts aus der Gruppe von Feldgeräten aufweist, wobei simulierte Betriebsgrößen des wenigstens einen

Feldgerätes und/oder der abgebildeten prozesstechnischen Anlage über eine

Simulationsschnittstelle des Feldgerätmoduls zwischen dem Feldgerätmodul und der Simulationsumgebung austauschbar sind.

10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Feldgerätmodul mindestens eine Speicherstruktur aufweist, welche Daten bereitstellt, welche die Feldgeräte aus der Gruppe von Feldgeräten spezifizieren.

11. Verfahren nach Anspruch io, wobei die Daten der Speicherstruktur

feldgerätspezifische Auslegungsparameter für jeweilige Feldgeräte aus der Gruppe von Feldgeräten spezifizieren.

12. Verfahren nach Anspruch io oder li, wobei die Speicherstruktur ferner eine Logik zum Simulieren der jeweiligen Feldgeräte aus der Gruppe von Feldgeräten

spezifiziert.

13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Feldgerätmodul eingerichtet ist, sich selbst auf mindestens ein zu simulierendes Feldgerät aus der Gruppe von Feldgeräten und mindestens einen zugehörigen feldgerätspezifischen Auslegungsparameter festzulegen.

14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Feldgerätmodul iterativ zu simulierende Feldgeräte aus der Gruppe von Feldgeräten festlegt und das geeignete Feldgerät auf der Grundlage eines Vergleichs der ermittelten Betriebsgröße automatisch auswählt.

15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Auswählen (609) des geeigneten Feldgeräts mittels einer selbstoptimierenden und selbstlernenden Logik erfolgt.

16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Feldgerätmodul eine Schnittstelle zu einer verteilten Rechenumgebung aufweist, welche eingerichtet ist, zumindest teilweise die jeweiligen Feldgeräte aus der Gruppe von Feldgeräten zu simulieren.

17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend Auslegen der Feldgerätstation für die prozesstechnische Anlage auf der Grundlage des ausgewählten geeigneten Feldgeräts und/oder des mindestens einen

feldgerätspezifischen Auslegungsparameters des ausgewählten geeigneten Feldgeräts.

18. Ein oder mehrere Datenträger mit darauf gespeicherten Befehlen, die, wenn sie von einem oder mehreren Prozessoren einer Rechenvorrichtung ausgeführt werden, die Rechenvorrichtung einrichten, ein Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche durchzuführen.

19. Rechenvorrichtung, die eingerichtet ist, eine Feldgerätstation für eine

prozesstechnische Anlage auszulegen, wobei die prozesstechnische Anlage mit der auszulegenden Feldgerätstation anhand von betriebsspezifischen Anlagenmerkmalen der prozesstechnischen Anlage in einer Simulationsumgebung abbildbar ist und wobei die Rechenvorrichtung Folgendes umfasst:

eine Komponente zum Bereitstellen eines Feldgerätmoduls zur Simulation wenigstens eines Abschnitts der abgebildeten Feldgerätstation in der Simulationsumgebung, wobei das Feldgerätmodul eingerichtet ist, wenigstens ein Feldgerät aus einer Gruppe von Feldgeräten zu simulieren, wodurch wenigstens eine Betriebsgröße der abgebildeten prozesstechnischen Anlage beeinflussbar ist;

eine Komponente zum Festlegen des Feldgerätmoduls auf ein zu simulierendes Feldgerät aus der Gruppe von Feldgeräten und auf mindestens einen zugehörigen feldgerätspezifischen Auslegungsparameter;

eine Komponente zum Simulieren des Betriebs der abgebildeten prozesstechnischen Anlage und der auszulegenden Feldgerätstation unter Verwendung des festgelegten Feldgerätmoduls, um für das zu simulierende Feldgerät wenigstens eine

Betriebsgröße der abgebildeten prozesstechnischen Anlage in Abhängigkeit von dem mindestens einen zugehörigen feldgerätspezifischen Auslegungsparameter zu ermitteln; und

eine Komponente zum Auswählen eines für die auszulegende Feldgerätstation geeigneten Feldgeräts aus der Gruppe von Feldgeräten basierend auf einem Vergleich der wenigstens einen ermittelten Betriebsgröße mit einer Bewertungsbetriebsgröße.

20. Feldgerätmodul zur Simulation wenigstens eines Abschnitts einer auszulegenden Feldgerätstation für eine prozesstechnische Anlage, wobei das Feldgerätmodul Folgendes umfasst:

eine Struktur, welche Parameter zum Simulieren wenigstens eines Feldgeräts aus einer Gruppe von Feldgeräten spezifiziert, wobei die Parameter wenigstens eine Betriebsgröße der prozesstechnischen Anlage beeinflussen; und

eine Schnittstelle zum Festlegen des Feldgerätmoduls auf ein zu simulierendes Feldgerät aus der Gruppe von Feldgeräten und auf mindestens einen zugehörigen feldgerätspezifischen Auslegungsparameter,

wobei der Betrieb der prozesstechnischen Anlage und der auszulegenden

Feldgerätstation unter Verwendung des festgelegten Feldgerätmoduls in einer Simulationsumgebung simulierbar ist, um für das zu simulierende Feldgerät

wenigstens eine Betriebsgröße der prozesstechnischen Anlage in Abhängigkeit von dem mindestens einen zugehörigen feldgerätspezifischen Auslegungsparameter zu ermitteln, und wobei ein für die auszulegende Feldgerätstation geeignetes Feldgerät aus der Gruppe von Feldgeräten basierend auf einem Vergleich der wenigstens einen ermittelten Betriebsgröße mit einer Bewertungsbetriebsgröße auswählbar ist.

21. Feldgerätmodul nach Anspruch 20, das eine Schnittstelle zur Simulationsumgebung aufweist, welche für das Festlegen des Feldgerätmoduls auf mindestens ein zu simulierendes Feldgerät und auf mindestens einen zugehörigen feldgerätspezifischen Auslegungsparameter eingerichtet ist.

22. Feldgerätmodul nach Anspruch 20 oder 21, das eine weitere Schnittstelle zur

Simulationsumgebung aufweist, welche für eine Übergabe des mindestens einen feldgerätspezifischen Auslegungsparameters an die Simulationsumgebung

eingerichtet ist.

23. Feldgerätmodul nach einem der Ansprüche 20 bis 22, das ferner Logik zum

Simulieren des wenigstens einen Feldgeräts aus der Gruppe von Feldgeräten aufweist, wobei simulierte Betriebsgrößen des wenigstens einen Feldgerätes und/oder der abgebildeten prozesstechnischen Anlage über eine Simulationsschnittstelle des Feldgerätmoduls zwischen dem Feldgerätmodul und der Simulationsumgebung austauschbar sind.

24. Feldgerätmodul nach einem der Ansprüche 20 bis 23, das mindestens eine

Speicherstruktur aufweist, welche Daten bereitstellt, welche die Feldgeräte aus der Gruppe von Feldgeräten spezifizieren.

25. Feldgerätmodul nach Anspruch 24, wobei die Daten der Speicherstruktur

feldgerätspezifische Auslegungsparameter für jeweilige Feldgeräte aus der Gruppe von Feldgeräten spezifizieren.

26. Feldgerätmodul nach Anspruch 24 oder 25, wobei die Speicherstruktur ferner eine Logik zum Simulieren der jeweiligen Feldgeräte aus der Gruppe von Feldgeräten spezifiziert.

27. Feldgerätmodul nach einem der Ansprüche 20 bis 26, das sich selbst auf mindestens ein zu simulierendes Feldgerät aus der Gruppe von Feldgeräten und mindestens einen zugehörigen feldgerätspezifischen Auslegungsparameter festlegt.

28. Feldgerätmodul nach einem der Ansprüche 20 bis 27, das iterativ zu simulierende Feldgeräte aus der Gruppe von Feldgeräten festlegt und das geeignete Feldgerät auf der Grundlage eines Vergleichs der ermittelten Betriebsgröße automatisch auswählt.

29. Feldgerätmodul nach einem der Ansprüche 20 bis 28, das eine Schnittstelle zu einer verteilten Rechenumgebung aufweist, welche eingerichtet ist, zumindest teilweise die jeweiligen Feldgeräte aus der Gruppe von Feldgeräten zu simulieren.