In Bearbeitung

Bitte warten ...

Einstellungen

Einstellungen

Gehe zu Anmeldung

1. WO2020126076 - ELEKTROMOTOR MIT EINEM STATORGEHÄUSETEIL

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche:

1. Elektromotor mit einem Statorgehäuseteil,

wobei das Statorgehäuseteil aus einem Stranggussprofilteil, insbesondere Aluminium-Stranggussprofilteil, gefertigt ist,

wobei das Stranggussprofilteil axial durchgehende, voneinander beabstandete Kanäle (33) aufweist,

insbesondere wobei in einer mittig in dem Statorgehäuseteil angeordneten axial

durchgehenden Ausnehmung eine Statorwicklung angeordnet ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Statorgehäuseteil, insbesondere in seinem ersten axialen Endbereich, eine erste, in axialer Richtung offene, insbesondere in eine erste axiale Stirnseite des Statorgehäuseteils eingebrachte, Nut aufweist, welche zumindest einen ersten Kanal und einen zweiten Kanal in Umfangsrichtung verbindet,

wobei das Statorgehäuseteil, insbesondere in seinem zweiten axialen Endbereich, eine zweite, entgegen der axialen Richtung offene, insbesondere in eine zweite axiale Stirnseite des Statorgehäuseteils eingebrachte, Nut aufweist, welche zumindest den zweiten Kanal mit einem dritten Kanal in Umfangsrichtung verbindet.

2. Elektromotor nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

im Statorgehäuseteil eine Statorwicklung aufgenommen ist.

3. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

ein Rotor des Elektromotors mittels zumindest eines Lagers drehbar gelagert ist, wobei das Lager in einem Lagerflansch aufgenommen ist, insbesondere welcher mittels Schrauben mit dem Statorgehäuseteil verbunden ist,

wobei zwischen dem Lagerflansch und dem Statorgehäuseteil ein Zwischenteil angeordnet ist,

wobei das Zwischenteil einen ersten in axialer Richtung vom Zwischenteil

hervorstehenden Zentrierbund aufweist, insbesondere welcher an der mittig in dem Statorgehäuseteil angeordneten axial durchgehenden Ausnehmung anliegt,

insbesondere wobei die Ausnehmung als zylindrische Innenoberfläche am

Statorgehäuseteil ausgeführt ist,

wobei das Zwischenteil einen zweiten, entgegen der axialen Richtung vom Zwischenteil hervorstehenden Zentrierbund aufweist, insbesondere welcher am Lagerflansch anliegt.

4. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine Flachdichtung zwischen dem Zwischenteil und dem Statorgehäuseteil angeordnet ist,

insbesondere wobei die Flachdichtung an der Stirnseite des Statorgehäuseteils anliegt.

5. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der von der ersten Nut in Umfangsrichtung überdeckte Umfangswinkelbereich kleiner als 360° ist

und dass

der von der zweiten Nut in Umfangsrichtung überdeckte Umfangswinkelbereich kleiner als 360° ist.

6. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die jeweils von den Kanälen überdeckten Radialabstandsbereiche einander überlappen oder gleichen,

insbesondere wobei der kleinste Radialabstand jedes der Kanäle (33) identisch ist.

7. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die erste Nut aus zwei oder mehr Nutbereichen gebildet ist,

wobei die Nutbereiche in Umfangsrichtung jeweils voneinander beabstandet sind,

insbesondere wobei die zweite Nut aus einer Anzahl von Nutbereichen gebildet ist, welche um Eins verringert ist gegenüber der Anzahl der die erste Nut bildenden Nutbereichen.

8. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Nut als einfache oder mehrfach unterbrochene Ringnut ausgeführt ist, insbesondere als entlang der Nut überall in axialer Richtung offene Ringnut ausgeführt ist,

insbesondere wobei die Ringachse der Ringnut koaxial zur axialen Richtung des Elektromotors ist.

9. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

ein erster Nutbereich der ersten Nut den ersten Kanal mit dem zweiten Kanal verbindet und ein zweiter Nutbereich der ersten Nut einen dritten Kanal mit einem vierten Kanal verbindet,

wobei ein erster Nutbereich der zweiten Nut den zweiten Kanal mit dem dritten Kanal verbindet und der zweite Nutbereich der zweiten Nut den vierten Kanal mit einem weiteren Kanal verbindet.

10. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

am Statorgehäuseteil ein Anschluss für Kühlmittel, insbesondere Wasser, angebracht ist, welcher in den ersten Kanal mündet,

insbesondere wobei am Statorgehäuseteil ein weiterer Anschluss für Kühlmittel, insbesondere Wasser, angebracht ist, welcher in einen vom ersten beabstandeten Kanal mündet.

1 1. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der erste und/oder der zweite Zentrierbund des Zwischenteils radial innerhalb der Nut angeordnet ist.

12. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Statorgehäuseteil radial außerhalb des Zentrierbundes an beiden Stirnseiten eine ebene Schnittfläche aufweist, deren Normalenrichtung parallel zur axialen Richtung ausgerichtet ist,

insbesondere wobei die die Schnittfläche enthaltende Ebene die Nut, die Kanäle (33) und das Statorgehäuseteil in axialer Richtung beziehungsweise entgegengesetzt zur axialen Richtung begrenzt.

13. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der jeweilige Lagerflansch eine den Zentrierbund aufnehmende in Umfangsrichtung vorzugsweise vollständig umlaufende, insbesondere ununterbrochene, Ringnut aufweist

und/oder dass

der Zentrierbund in Umfangsrichtung vollständig umlaufend, insbesondere ununterbrochen, ausgeführt ist,

und/oder dass

das Statorgehäuseteil eine diskrete Rotationssymmetrie, insbesondere mit 90° Drehwinkel, aufweist,

wobei die Symmetrieachse die Drehachse des Rotors des Elektromotors ist.

14. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die jeweilige Nut von einer jeweiligen Flachdichtung abgedeckt ist, welche zwischen dem Statorgehäuseteil und einem jeweiligen Lagerflansch angeordnet ist,

wobei der jeweilige Lagerflansch insbesondere mittels jeweiliger Schrauben an das

Statorgehäuseteil angedrückt ist,

insbesondere wobei die Flachdichtung radial außerhalb des Zentrierbundes angeordnet ist.

insbesondere wobei eine Dichtung, insbesondere O-Ring, am axial aus dem Zwischenteil hervorragenden Zentrierbund angeordnet ist und zum Lagerflansch hin abdichtet.

15. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Flachdichtung an einer ersten axialen Position zwischen Zwischenteil und

Statorgehäuseteil angeordnet ist,

die Dichtung an einer zweiten axialen Position zwischen Lagerflansch und Zwischenteil angeordnet ist,

wobei die erste axiale Position näher zu den Kanälen angeordnet ist als die zweite axiale Position,

insbesondere wobei der von der Flachdichtung überdeckte Radialabstandsbereich radial außerhalb dem von der Dichtung überdeckten Radialabstandsbereich angeordnet ist.