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1. WO2020125845 - SCHNEIDWERKZEUG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]
Ansprache

1. Schneidwerkzeug für Zerspanungsbearbeitungen, insbesondere zur

schälartigen Zerspanungsbearbeitung, mit einer entlang der Schneidkante verlaufenden Spanformmulde, in der eihaben ausgebildete Spanformelemente angeordnet sind,

dadurch gekennzeichnet,

dass die erhabenen Spanformelemente (15, 16, 19, 22, 23) eine - in einer Draufsicht betrachtet - längliche Kontur mit einer größeren Länge (I) als deren Breite besitzen,

dass die Spanformelemente eine Anstiegsflanke (151 ) und eine abfallende Flanke (152) aufweisen, wobei die im Vergleich längere Anstiegsflanke (151 ) durch einen Anstiegswinkel (a) von 3” bis 20°, vorzugsweise 5e bis 10" und einen abfallenden Winkel (ß) zwischen 25° bis 45e, vorzugsweise 27” bis 35° definiert ist,

dass der Übergang von der Anstiegsflanke (151) zw abfallenden Flanke (152) abgerundet ist und der Radius (R) dieser Abrundung zwischen 0,05 mm und 1 mm, vorzugsweise zwischen 0,25 mm bis 0,4 mm liegt.

2. Schneideinsatz nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die

erhabenen Spanformelemente (15, 16) in der Draufsicht betrachtet im Bereich ihrer oberen Scheitellinie (153), die durch die aneinandergrenzenden

Anstiegs- und abfallenden Flanken definiert ist die größte Breite besitzen.

3. Schneideinsatz nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanformelemente (15) zueinander beabstandet sind, vorzugsweise einen Abstand (a) von 0,4 mm bis 0,6 mm bei einer jeweiligen durch deren Längsachse definierten Länge (I) von 4 mm bis 10 mm besitzen.

4. Schneideinsatz nach einem der Ansprüche 1 tos 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanformelemente (15) auf einer Linie parallel zur Schneidkante (10, 11 ) angereiht and, wobei deren Ausrichtung zur Spanablaufrichtung um 10° bis 20°, vorzugsweise 15* geneigt ist.

5. Schneideinsatz nach einem der Ansprüche 1 tos 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanformelemente (15, 16, 19, 22, 23) so zur aktiven

Schneidkante (10, 11) hin ausgerichtet sind, dass der geschnittene

ankommende Span in Richtung der Längsachse der Spanformelemente geführt wird.

6. Schneideinsatz nach einem der Ansprüche 1 tos 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanformelemente (15, 16) in einer Querschnittsansicht, d.h.

senkrecht zur Längsachse ehrte konkave, konvexe oder auch teilweise geradlinige Form besitzen.

7. Schneideinsatz nach einem der Ansprüche 1 tos 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einzelne erhabene Spanformelemente (16) bis in die

Schneidkante (10) hineinragen und diese unter Bildung einer lokalen

Schneidkantenerhebung durchbrechen.

8. Schneideinsatz nach einem der Ansprüche 1 , 2, 4 bis 7, dadurch

gekennzeichnet, dass die Spanformelemente (19, 22) jeweils ineinander übergehen und fischschuppenartig aneinandergereiht sind, wobei

vorzugsweise der in ihrer Längsrichtung betrachtete Überlappungsgrad (Ch) 10 % bis 30 % beträgt.

9. Schneideinsatz nach einem der Ansprüche 1 , 2 oder 4 bis 8, dadurch

gekennzeichnet, dass sich die Spanformelemente seitlich überlappen, wobei der vertikal zur Längsachse gemessene Überiappungsgrad (Üz) maximal 20 %, vorzugsweise maximal 10 % beträgt.

10. Schneideinsatz nach einem der Ansprüche 1 tos 6, dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere im Bereich einer Schneidecke (17) die Anordnung und Ausbildung der Spanförmelemente (15) achssymmetrisch zur

Schneideckenwinkelhalbierenden (18) ausgebildet ist.

11. Schneideinsatz nach einem der Ansprüche 1 tos 10, dadurch gekennzeichnet dass im Misiand zur Schneidkante und in Spanablaufrichtung betrachtet hinter der Spanformmulde eine sich zu einem mittleren erhabenen Plateau (24) ansteigende Flanke vorgesehen ist, von der sich vorzugsweise

halbrippenförmige weitere Spanförmelemente (25) in Richtung der

Schneidkante erstrecken, die in den Raum zwischen zwei benachbarten erhabenen Spanformelementen (23) hineinragen.

12 Schneideinsatz nach einem der Ansprüche 1 tos 11 , dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Schneidkante ehe Fase (13) anschließt.