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1. WO2020125835 - HERSTELLVERFAHREN EINES INDUKTIV BEHEIZBAREN TABAKPRODUKTES

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Herstellverfahren eines induktiv beheizbaren Tabakproduktes

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrich tung zur Herstellung von induktiv beheizbaren Tabakprodukten zur Verwendung in induktiven Heizvorrichtungen.

Aus dem Stand der Technik sind elektronische Heizvorrichtungen bekannt, die ein aerosolbildendes Substrat mittels eines Wider standsheizelements aufheizen. Vor dem Gebrauch wird ein Rauch artikel in einen Hohlraum der Heizvorrichtung eingeführt und dadurch das aerosolbildende Substrat über eine beheizbare Klinge der Heizvorrichtung geschoben. Solche Rauchartikel sind nicht oder nur begrenzt für den Einsatz in induktiven Heizgeräten geeignet.

Bei einem induktiven Heizgerät erzeugt eine Induktionsquelle ein elektromagnetisches Wechselfeld, das in einem Suszeptor eine Spannung induziert. Durch die induzierte Spannung bilden sich Wir belströme innerhalb des Suszeptormaterials und diese führen zu einer Hitzeentwicklung. Der Suszeptor muss sich in thermischer Nä he des aerosolbildenden Substrats, beispielsweise eines Tabaksub strats, befinden, um das aerosolbildende Substrat zu erwärmen und somit die flüchtigen Verbindungen freizusetzen.

In der WO 2016 184 930 A1 ist eine Vorrichtung und ein Verfahren offenbart, das in das Tabaksegment von fertigen Rauchartikeln ein Suszeptormaterial in Form eines metallischen, im Querschnitt recht eckförmigen Plättchens einschiebt, sodass diese Rauchartikel über eine Induktionsheizvorrichtung erwärm- und konsumierbar sind.

Beim Einschieben eines metallischen Plättchens in ein Tabakseg ment wird eine Kraft benötigt. Wird die Kraft, die auf das Metallplätt- 1

BESTATIGUNGSKOPIE

chen wirkt, zu groß, kann das Plättchen verbiegen, knicken oder zerbrechen. Hierbei kann es zu einer fehlerhaften Positionierung des Suszeptorsegments innerhalb des Tabaksegments oder zur Be schädigung des Umhüllungspapiers oder des gesamten Segments kommen, ebenso wie zu Störungen beim Prozessablauf, die den Betreib der Bearbeitungsmaschinen beeinträchtigen können.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren und eine Vor richtung bereitzustellen, die ein positionsgenaues und fehlerfreies Einschieben eines Suszeptormaterials in ein Tabakprodukt gewähr leistet und ein weitgehend störungsfreies Herstellen erlaubt.

Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zum Herstellen von induktiv beheizbaren Rauchprodukten, wobei das Verfahren die fol genden Schritte umfasst:

- Bereitstellen eines Tabakprodukts;

- Bereitstellen eines Suszeptorsegments, wobei das Suszeptorseg-ment eine Längsachse (LA) und einen quer zur Längsachse (LA) orientierten Querschnitt (QS) mit einem axialen Flächenträgheits moment umfasst;

- Erhöhen des axialen Flächenträgheitsmoments des Querschnitts (QS) des Suszeptorsegments, insbesondere durch eine Formverän derung des Querschnittes, bevorzugt durch einen insbesondere ver formenden Stanz- und/oder Walzprozess;

- Positionieren des formveränderten Suszeptorsegments in dem Tabakprodukt durch Bewegen des Suszeptorsegments und des Ta bakprodukts relativ zueinander, wodurch das Suszeptorsegment in das Tabakprodukt eingeführt, insbesondere gedrückt, wird.

Durch das Verfahren kann in ein Tabakprodukt, welches bereits mit Umhüllungspapier umhüllt ist und einen stabförmigen Artikel bildet, ein Suszeptorsegment auf einfache und zuverlässige Weise einge fügt werden. Das aus dem Stand der Technik bekannte Eindrücken des Suszeptorsegments in das tabakhaltige Segment hat den Nach teil, dass eine Gegenkraft auf das Suszeptorsegment wirkt, die die ses Segment verbiegen oder knicken kann. Dieser Mangel ist durch den Verfahrensschritt der Erhöhung des axialen Flächenträgheits moments des Querschnittes und die damit einhergehende Erhöhung der Steifigkeit des Suszeptorsegments zuverlässig behoben. Somit sind die Suszeptorsegmente mit einer höheren Genauigkeit und we niger Beschädigungen in dem tabakhaltigen Segment positionierbar.

Als Alternative zu dem aufgeführten Verfahren wird die Aufgabe ebenfalls durch ein Verfahren zum Herstellen von induktiv beheizba ren Rauchartikeln gelöst, wobei das Verfahren die folgenden Schrit te umfasst:

- Bereitstellen eines Tabakprodukts;

- Bereitstellen eines Suszeptormaterials, wobei das Suszeptormate-rial eine Längsachse (LA) und einen quer zur Längsachse (LA) ori entierten Querschnitt (QS) mit einem axialen Flächenträgheitsmo ment umfasst;

- Erhöhen des axialen Flächenträgheitsmoments des Querschnitts (QS) des Suszeptormaterials, insbesondere durch eine Formverän derung des Querschnittes, bevorzugt durch einen insbesondere ver formenden Stanz- und/oder Walzprozess;

- Zerteilen des Suszeptormaterials in mehrere Suszeptorsegmente,

- Positionieren eines der mehreren Suszeptorsegmente in dem Ta bakprodukt durch Bewegen des Suszeptorsegments und des Tabak produkts relativ zueinander, wodurch das Suszeptorsegment in das Tabakprodukt eingeführt, insbesondere gedrückt, wird.

Die beiden angegebenen Alternativen beziehen sich auf Ausfüh rungsformen, bei denen entweder ein Magazin mit vorgefertigten Suszeptorsegmenten oder ein Suszeptormaterial in Form eines end losen Streifens, der vorzugsweise von einer Bobine ablaufend, be reitgestellt wird. Die Erhöhung des Flächenträgheitsmomentes des Querschnittes wird bevorzugt nicht durch das Aufbringen von weite ren Materialien durchgeführt. Insbesondere wird das Flächenträg heitsmoment des Querschnittes um mindestens 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 30 %, 40 %, 50 % oder um mehr als 50 % erhöht.

Eine bevorzugte Weiterbildung der beiden Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass das Erhöhen des axialen Flächenträgheits moments des Suszeptorsegments oder Suszeptormaterials entlang der Längsachse (LA) mittels einer im Wesentlichen gleichbleiben den, insbesondere identischen oder abschnittsweise unterschiedli chen Formveränderung des Querschnittes (QS) durchgeführt wird. Das Durchführen dieser Formveränderung lässt sich vorteilhaft um-setzen, da das Suszeptormaterial oder die Suszeptorsegmente durch eine Trommel oder eine Walze bearbeitet werden können und da sich ein entsprechend ausgebildetes Suszeptorsegment mit ge ringem Widerstand in ein Tabakprodukt einführen lässt.

Damit sich das Tabakprodukt gleichmäßig erwärmt, umfasst bevor zugt der Schritt des Positionierens des Suszeptorsegments in dem Tabakprodukt das Positionieren des Suszeptorsegments in einem zentralen Abschnitt des Tabakprodukts, bevorzugt bezogen auf die Länge und/oder die Höhe und/oder die Breite und/oder den Durch messer des Tabakproduktes.

Ein vorteilhafter Querschnitt des Suszeptorsegments ist dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Formveränderung gebildete Querschnitt (QS) des Suszeptorsegments einen Positionierabschnitt ausformt, der ein positionsstabiles Aufnehmen des Suszeptorseg ments, bevorzugt quer zur Längserstreckung des Suszeptorsegment ermöglicht. Dieser Positionierabschnitt kann in Form mindestens einer in Längserstreckung des Suszeptorsegments ausgebildeten Erhebung und/oder Senkung des Materials, bevorzugt als Füh rungsnut und/oder -feder, umgesetzt sein.

Vorteilhaft ist das Suszeptorsegment während des Schritts des Posi tionierens einseitig oder beidseitig, insbesondere vollflächig, ge führt. Ein Führen des Suszeptorsegments beim Einschieben in das Tabakprodukt verhindert eine Durchbiegung des Segmentes außer halb des Tabakproduktes. Durch die Führung des Segmentes ist eine präzise Positionierung des Segmentes beim Einführen in das Tabakproduktes gewährleistet.

Besonders bevorzugt ist die Länge des Suszeptorsegments kleiner, größer oder gleich der Länge eines Tabakprodukts. Hierdurch ist das Suszeptorsegment vollumfänglich innerhalb des Produktes posi tionierbar. Herausstehende Kanten oder Erhöhungen entstehen hierbei nicht. Ist die Länge des Suszeptorsegment größer als ein zu erwärmendes Segment, kann Wärme an ein benachbartes Segment eingetragen und/oder eine Verbindung nach Art eines Dübels mit einem benachbarten Segment erreicht werden.

Um das Einschieben oder Eindrücken in das Tabakprodukt zu er leichtern besitzt das Suszeptorsegment ein spitzes und/oder mit ei ner Schneide versehenes erstes Ende und ein zweites dem ersten Ende gegenüberliegendes Ende. Das Suszeptorsegment ist vorteil haft derart angeordnet, dass das spitze und/oder mit einer Schneide versehene erste Ende gegen das Tabakprodukt gerichtet ist. Hier- durch wird die auf das Suszeptorsegment wirkende Gegenkraft beim Einschieben reduziert und ein Umknicken oder Verbiegen des Seg mentes verhindert. Das Ausbilden des Segmentes mit einem spitzen und/oder mit einer Schneide versehenen ersten Ende kann in einer bevorzugten Ausführung des Verfahrens als expliziter Verfahrens schritt, insbesondere zur Bearbeitung des Segmentes, enthalten sein.

Um den Herstellungsprozess zu beschleunigen, wird in einer bevor zugten Ausführungsform eine Vielzahl von Tabakprodukten und eine Vielzahl von Suszeptorsegmenten zur Positionierung bereitgestellt, wobei jedes der Suszeptorsegmente in einem entsprechenden Ta bakprodukt eingeführt, insbesondere vor einem Tabakprodukt posi tioniert und eingedrückt wird oder eindrückbar ist. Dies ermöglicht eine schnelle und effiziente Durchführung des Verfahrens bei einer Vielzahl von Produkten.

Werden eine Vielzahl von Suszeptorsegmenten und eine Vielzahl von Tabakprodukten bereitgestellt, können die relativen Bewegun gen bei jedem Eindrücken des Suszeptorsegments in das zugeord nete Tabakprodukt bei dem Schritt der Positionierung einzeln oder in Gruppen nacheinander umgesetzt sind, wobei insbesondere jede Gruppe von Suszeptorsegmenten gleichzeitig in die zugeordneten Tabakprodukte eingedrückt wird und eine Anzahl von 2, 3, 4, 5, 6 oder 8 Suszeptorsegmenten umfasst. Hierdurch lässt sich das Ver fahren vorteilhaft auf einer Trommelmaschine der Tabak verarbei tenden Industrie umsetzen.

In einer vorteilhaften Umsetzung des Verfahrens ist das Tabakpro dukt in einer Vertiefung, insbesondere einer Mulde oder die Tabak produkte in einer Vielzahl von Vertiefungen, insbesondere von Mul- den angeordnet sind und dass ein Schritt des Fixierens des Tabak produkts in einer Vertiefung, insbesondere einer Mulde oder der Ta bakprodukte in einer Vielzahl von Vertiefungen, insbesondere von Mulden durch das Vorsehen eines Halteelements oder einer Vielzahl von Halteelemente erfolgt. Durch das Halteelement wird das Tabak produkt fixiert oder blockiert, um ein längsaxiales und/oder quer axiales Verschieben beim Eindrücken des Suszeptorsegments zu verhindern.

Bevorzugt ist das Verfahren auf einer Trommelmaschine der Tabak verarbeitenden Industrie umgesetzt, sodass die Suszeptorsegmente auf einem Trommelkörper in die Tabakprodukte eingedrückt werden und dieser Trommelkörper 10 bis 200 Mulden, bevorzugt 20 bis 100 Mulden oder besonders bevorzugt 40 bis 75 Mulden, zur Aufnahme der Tabakprodukte umfasst. Alternativ können anstatt der Trommel körper andere Förder- und Bearbeitungsvorrichtung verwendet wer den, beispielsweise Muldenbänder.

Die aufgeführten Weiterbildungen der beiden Verfahren stellen indi viduelle Weiterbildungen des allgemeinen Erfindungsgedankens dar und sind unabhängig voneinander auf die beiden alternativen Ver fahren anwendbar.

Die Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch eine Vorrichtung zum Her stellen von induktiv beheizbaren Tabakprodukten umfassend einen ersten Aufnahmeabschnitt, der mindestens eine Vertiefung, insbesondere eine Mulde, zur Aufnahme von mindestens einem Ta bakprodukt umfasst,

einen zweiten Aufnahmeabschnitt mit mindestens einer Aufnahme für mindestens ein Suszeptorsegment,

wobei das Suszeptorsegment eine Längsachse und einen quer zur Längsachse angeordneten Querschnitt umfasst;

wobei der erste Aufnahmeabschnitt oder Teile des ersten Aufnah meabschnitts und der zweite Aufnahmeabschnitt oder Teile des zweiten Aufnahmeabschnitts relativ zueinander und gegeneinander bewegbar ausgebildet sind, und wobei der erste Aufnahmeabschnitt und der zweite Aufnahmeabschnitt so angeordnet sind, dass das mindestens eine Suszeptorsegment in der Aufnahme des zweiten Aufnahmeabschnitts in das wenigstens eine Tabakprodukt in dem ersten Aufnahmeabschnitt bei einer relativen Bewegung zwischen dem ersten und dem zweiten Aufnahmeabschnitt oder Teile der Auf nahmeabschnitte einführbar und positionierbar ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung eine Einrichtung zum Erhöhen des axialen Flächenträgheitsmoments des Querschnitts des Suszeptor-segments, insbesondere durch eine Formveränderung des Quer schnittes, bevorzugt durch einen insbesondere verformenden Stanz oder Walzprozess; umfasst. Die Erhöhung des axialen Flächenträg heitsmoments des Querschnittes des Suszeptorsegments verhindert ein Verbiegen und/oder Umknicken des Suszeptorsegments beim Eindrücken in das Tabakprodukt. Die Vorteile der Ausführungsfor men der Vorrichtung ergeben sich analog zu den Ausführungsfor men des Verfahrens.

In einer bevorzugten Weiterbildung der Vorrichtung gemäß der Er findung umfasst die Vorrichtung ferner ein Fixierelement zum Fixie ren des wenigstens einen Tabakprodukts in der wenigstens einen Vertiefung oder Mulde des ersten Aufnahmeabschnitts umfasst, wo bei das Fixierelement die Position des Tabakprodukts in der Vertie fung oder Mulde gewährleistet, vorzugsweise auch während der Po sitionierung des Suszeptorsegments in dem Tabakprodukt. Ein Hal teelement kann beispielsweise ein einfacher Stopper sein, der an einem distalen Ende einer Mulde, beispielsweise an dem zweiten Aufnahmeabschnitt abgewandten distalen Ende einer Mulde, ange ordnet ist, so dass eine Längsbewegung des Tabakprodukts in der Mulde durch den Stopper begrenzt wird. Das Halteelement kann ebenfalls mindestens eine Mulde zum Festklemmen des mindestens einen Tabakprodukts zwischen der mindestens einen Mulde des ers ten Aufnahmeabschnitts und der mindestens einen Mulde des Hal teelements umfassen. In diesem Muldenpaar kann das Tabakpro dukt über seine gesamte Länge fixiert, insbesondere eingespannt sein.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung umfasst die An ordnung des ersten Aufnahmeabschnitts und des zweiten Aufnah meabschnitts auf einem insbesondere drehantreibbaren Trommel körper einer Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie. Auf die se Weise kann das Eindrücken des Suszeptorsegment in das Ta bakprodukt in den Produktionsprozess des Tabakproduktes inte griert werden. Vorzugsweise ist entweder der erste oder der zweite Aufnahmeabschnitt oder ein Teil davon bewegbar montiert. Die be weglichen Teile der Aufnahmeabschnitte können wahlweise durch Elektromotoren oder über Kurvengetriebe gesteuert werden.

Vorzugsweise umfasst der erste Aufnahmeabschnitt eine Vielzahl von Mulden zum Aufnehmen einer Vielzahl von Tabakprodukten und der zweite Aufnahmeabschnitt umfasst eine Vielzahl von Aufnahmen zum Aufnehmen einer Vielzahl von Suszeptorsegmenten.

Besonders bevorzugt entspricht die Vielzahl der Aufnahmen des zweiten Aufnahmeabschnitts der Vielzahl von Mulden des ersten Aufnahmeabschnitts. Die Vielzahl von Aufnahmen für die Suszep-torsegmente kann zum Beispiel eine Vielzahl von flachen Aufnahme flächen zum Aufnehmen plättchen- oder streifenförmiger Suszeptor- Segmente sein. Vorzugsweise entspricht die Vielzahl von Tabakpro dukten, die der Vorrichtung zugeführt werden, der Vielzahl von Sus-zeptorsegmenten, die der Vorrichtung zugeführt werden. Bei Vorse hen einer Vielzahl von Mulden und einer Vielzahl von Aufnahmen kann eine Vielzahl von Tabakprodukten mit jeweils einem Suszep-torsegment vorzugsweise gleichzeitig bereitgestellt werden.

Dadurch kann die Produktion von induktiv beheizbaren Tabakpro dukten verbessert werden.

Zum Verhindern des queraxialen Verschiebens des Suszeptorseg-ments umfasst bevorzugt mindestens eine Aufnahme des zweiten Aufnahmeabschnitts eine Auflagefläche zur Aufnahme des mindes tens einen Suszeptorsegments, wobei die Kontur der Aufnahmeflä che im Wesentlichen korrespondierend zu der Kontur des Suszep torsegments ausgeformt ist, wobei das Suszeptorsegment vorzugs weise durch Unterdrück, durch einen Klemmmechanismus und/oder magnetisch gehalten wird.

Wenn der erste Aufnahmeabschnitt eine Vielzahl von Mulden auf weist, kann der erste Aufnahmeabschnitt 10 bis 200 Mulden, vor zugsweise 20 bis 100 Mulden, besonders bevorzugt 40 bis 75 Mul den zum Aufnehmen der Tabakprodukte umfassen. Dementspre chend kann der zweite Aufnahmeabschnitt 10 bis 200, vorzugsweise 20 bis 100, bevorzugter 40 bis 75, Aufnahmen zum Aufnehmen der Suszeptorsegmente umfassen.

Vorzugsweise ist das Hineindrücken des Suszeptorsegments in das Tabakprodukt durch eine relative lineare Bewegung des ersten Auf nahmeabschnitts und des zweiten Aufnahmeabschnitts oder durch Teile des ersten Aufnahmeabschnitts und des zweiten Aufnahmeab schnitts in einer Richtung entlang der Längsachse der mindestens einen Mulde oder in einer Richtung parallel zu der Längsachse der mindestens einen Mulde umgesetzt. Bei dieser Ausführungsform ergibt sich eine vorteilhafte Gestaltung der Bewegungsmechanik, sodass nur einzelne Teile der Aufnahmeabschnitte in eine relative Bewegung zu versetzen sind.

Zur Umsetzung eines schnellen und effizienten Produktionsprozes ses umfasst die Vorrichtung eine Vielzahl von ersten Aufnahmeab schnitten mit jeweils mindestens einer Vertiefung oder Mulde, ins besondere einer Anzahl von 2, 3, 4 oder 5 Vertiefungen oder Mul den, und eine Vielzahl von zweiten Aufnahmeabschnitten mit jeweils mindestens einer, insbesondere einer Anzahl von 2, 3, 4, oder 5, Aufnahmen umfasst, wobei die relativen Bewegungen jeder Paa rung, bestehend aus einem ersten Aufnahmeabschnitt und einem zweiten Aufnahmeabschnitt, gleichzeitig oder nacheinander erfolgen und das jeweils mindestens eine Suszeptorsegment in das jeweils mindestens eine Tabakprodukt einführen, eindrücken und/oder posi tionieren. Hierbei ist das Eindrücken und Positionieren des Suszep-torsegments in kleinen Gruppen gleichzeitig durchgeführt, was zu einer Beschleunigung des Verfahrens führt und eine höhere Produk tionsleistung gewährleistet.

Analog zu der oben beschriebenen Vorrichtung kann das Einschie ben des Suszeptorsegments auf einer Förder-, Bearbeitungs- oder modifizierten Schiebetrommel innerhalb einer Herstellungsmaschine der tabakverarbeitenden Industrie erfolgen. Weiterhin kann ein beidseitiges Einschieben eines Suszeptorsegments in ein Tabak produkt an den gegenüberliegenden Enden des Tabakproduktes vorgenommen werden, wie es beispielsweise in der deutschen Patentanmeldung mit der Anmeldungsnummer 10 2018 1 14 404.0 of fenbart ist.

Der Begriff "Tabakprodukt", wie er in dieser Anmeldung verwendet wird, kann sich auf ein aerosolbildendes Tabaksegment oder tabak haltiges Segment oder ein mit einer aerosolbildenden Flüssigkeit versehenes Filtersegment beziehen, das in einer erfindungsgemä ßen Vorrichtung und/oder mit dem erfindungsgemäßen Verfahren mit einem Suszeptorsegment versehen wird, um ein induktiv erhitz bares Tabakprodukt oder induktiv beheizbares Tabaksegment zu bilden. Das "Tabakprodukt" kann auch ein Tabaksegment sein, das an einem Mundstück angebracht ist, das gegebenenfalls einen Fil tersegment und/oder weitere Segmente umfassen kann, beispiels weise Kühl- oder Abstandssegmente. Das Filtersegment und weitere Segmente können in Übereinstimmung mit der Zusammensetzung des Tabaksegments ausgewählt werden. Das aerosolbildende Ta baksegment und das Mundstück und möglicherweise weitere Seg mente können zusammengesetzt sein, um eine strukturelle Einheit zu bilden. Das Tabakprodukt kann zum Beispiel ein Endprodukt sein, das heißt, ein gebrauchsfertiges Verbrauchsmaterial, wie zum Beispiel ein aerosolerzeugender Rauchartikel, der in Kombination mit einer elektronischen Heizvorrichtung, beispielsweise einer E-Zigarette oder einem HnB-Rauchgerät, verwendbar ist.

Vorzugsweise weist das Tabakprodukt eine Längserstreckung auf und hat einen kreisförmigen oder ovalen Querschnitt. Das Tabak produkt kann jedoch auch den Querschnitt eines Rechtecks oder eines Polygons aufweisen. Vorzugsweise ist das Tabakprodukt stab förmig. Das Tabakprodukt ist oder umfasst ein Tabaksegment aus einem aerosolbildenden Tabaksubstrat. Vorzugsweise enthält das aerosolbildende Tabaksubstrat flüchtige Tabakaromastoffe, die beim Erhitzen vom Tabaksubstrat freigesetzt werden. Das aerosolbilden de Tabaksubstrat kann einen gemischten Tabakschnittfüllstoff um fassen oder daraus bestehen oder kann homogenisiertes Tabakma- terial umfassen. Homogenisiertes Tabakmaterial kann durch Agglo merieren von partikulärem Tabak gebildet werden. Das aerosolbil dende Substrat kann zusätzlich ein nicht-tabakhaltiges Material um fassen, beispielsweise homogenisiertes pflanzliches Material, das kein Tabak ist.

Vorzugsweise ist das aerosolbildende Tabaksubstrat eine Tabakfo lie, vorzugsweise gekräuselt, gekrimpt, gefaltet und/oder gerafft, umfassend Tabakmaterial, Fasern, Bindemittel und Aerosolbildner. Vorzugsweise ist die Tabakfolie eine gegossene Folie, in Form von rekonstituiertem Tabak, der mittels einer Aufschlämmung hergestellt wird, und Tabakteilchen, Faserteilchen, Aerosolbildner, Bindemittel und wahlweise Aromen enthält. Eine gekräuselte, geraffte Tabakfo lie, zum Beispiel eine gegossene Folie, kann eine Dicke in einem Bereich zwischen etwa 0,5 Millimeter und etwa 2 Millimeter, vor zugsweise zwischen etwa 0,8 Millimeter und etwa 1 ,5 Millimeter, beispielsweise 1 Millimeter, aufweisen. Abweichungen in der Dicke von bis zu etwa 30 Prozent können aufgrund von Herstellungstole ranzen auftreten. Die gekrimpte, geraffte oder gefaltete Tabakfolie ist zu einem stabförmigen Tabaksegment formbar. Die Tabakfolie kann auch in schmale, 0,5 bis 3 mm breite, parallele Streifen geschnitten und zu einem stabförmigen Artikel zusammengerafft sein.

Wie hierin verwendet, bezieht sich der Ausdruck "Suszeptor" auf ein Material in verschiedenen Ausführungen, das in der Lage ist, elekt romagnetische Energie in Wärme umzuwandeln und der Ausdruck umfasst die Begriffe„Suszeptorsegment“ und„Suszeptormaterial“. Wenn sich der Suszeptor oder das Suszeptorsegment in einem elektromagnetischen Wechselfeld befindet, werden Wirbelströme induziert, die eine Erwärmung des Suszeptorsegments bewirken. Wenn sich das Suszeptorsegment in thermischem Kontakt oder in enger thermischer Nähe zu dem aerosolbildenden Tabaksubstrat befindet, wird das aerosolbildende Tabaksubstrat durch das Suszep-torsegment derart erwärmt, dass ein Aerosol gebildet wird. Vor zugsweise ist das Suszeptorsegment in direktem physikalischen Kontakt mit dem aerosolbildenden Tabaksubstrat, beispielsweise innerhalb des aerosolbildenden Tabaksubstrats, angeordnet.

Der Suszeptor kann aus einem beliebigen Material gebildet sein, das induktiv auf eine Temperatur erhitzt werden kann, die ausreicht, um ein Aerosol aus dem aerosolbildenden Substrat zu erzeugen. Bevorzugte Suszeptormaterialien umfassen ein Metall. Ein bevor zugter Suszeptor kann ein ferromagnetisches Material umfassen oder daraus bestehen, beispielsweise eine ferromagnetische Legie rung, ferritisches Eisen, einen ferromagnetischen Stahl oder rost freien Stahl. Ein geeigneter Suszeptor kann Aluminium sein oder umfassen. Bevorzugte Suszeptormaterialien können auf eine Tem peratur von mehr als 250 Grad Celsius erhitzt werden.

Geeignete Suszeptorsegmente oder -materialien können einen nichtmetallischen Kern mit einer auf dem nichtmetallischen Kern angeordneten Metallschicht umfassen, beispielsweise eine mit Me tall bedampfte Oberfläche eines Keramikkerns. Ein Suszeptormate-rial kann eine äußere Schutzschicht aufweisen, zum Beispiel eine schützende Keramikschicht oder eine Schutzglasschicht. Das Sus-zeptormaterial kann eine Schutzbeschichtung umfassen, die aus einem Glas, einer Keramik und/oder einem inerten Metall gebildet ist, die den Kern aus Suszeptormaterial umhüllt.

Der Suszeptor kann mehrere Materialien umfassen, insbesondere ein erstes Material und ein zweites Material. Das erste Material ist im direkten physikalischen Kontakt mit dem zweiten Material. Das zweite Material hat vorzugsweise eine Curie-Temperatur, die niedri ger als 500° C ist. Das erste Material wird vorzugsweise primär ver wendet, um das Suszeptorsegment zu erwärmen, wenn das Suszep-torsegment in einem fluktuierenden elektromagnetischen Feld ange ordnet ist. Jedes geeignete Material kann verwendet werden. Zum Beispiel kann das erste Material Aluminium oder ein Eisenmaterial, wie rostfreier Stahl, sein. Das zweite Material wird vorzugsweise hauptsächlich verwendet, um anzuzeigen, wenn das Suszeptorseg ment eine bestimmte Temperatur erreicht hat, wobei diese Tempera tur die Curie-Temperatur des zweiten Materials ist. Die Curie-Temperatur des zweiten Materials kann verwendet werden, um die Temperatur des gesamten Suszeptorsegments während des Be triebs zu regulieren. Daher sollte die Curie-Temperatur des zweiten Materials unterhalb des Zündpunkts des aerosolbildenden Substrats liegen.

Geeignete Materialien für das zweite Material können Nickel und bestimmte Nickellegierungen umfassen.

Das erste Material ist vorzugsweise ein magnetisches Material mit einer Curie-Temperatur, die über 500° C liegt. Unter dem Gesichts punkt der Erwärmungseffizienz ist es wünschenswert, dass die Cu rie-Temperatur des ersten Materials über jeder maximalen Tempera tur liegt, auf die das Suszeptorsegment erwärmt werden sollte. Die zweite Curie-Temperatur kann vorzugsweise so gewählt werden, dass sie niedriger als 400° C, vorzugsweise niedriger als 380° C oder niedriger als 360° C ist. Das zweite Material ist bevorzugt ein magnetisches Material, das so ausgewählt ist, dass es eine zweite Curie-Temperatur aufweist, die im Wesentlichen gleich einer ge wünschten maximalen Heiztemperatur ist.

Das heißt, es ist bevorzugt, dass die zweite Curie-Temperatur unge fähr gleich der Temperatur ist, auf die der Suszeptorsegment er wärmt werden sollte, um ein Aerosol von dem aerosolbildenden Substrat zu erzeugen. Die zweite Curie-Temperatur kann zum Bei spiel im Bereich von 200° C bis 400° C oder zwischen 250° C und 360° C liegen. Die zweite Curie-Temperatur des zweiten Material kann zum Beispiel so gewählt werden, dass bei Erwärmung durch das Suszeptorsegment, der eine Temperatur aufweist, die gleich der zweiten Curie-Temperatur ist, eine Gesamtdurchschnittstemperatur des aerosolbildenden Substrats von 240° C nicht überschritten wird.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein induktiv be heizbarer Rauchartikel zur Verwendung in einer Induktionsheizvor richtung bereitgestellt. Der induktiv beheizbare Rauchartikel umfasst oder besteht aus einem induktiv beheizbaren Tabakerzeugnis, das in der erfindungsgemäßen Vorrichtung oder mit dem erfindungsge mäßen Verfahren hergestellt wird. Der induktiv beheizbare Rauchar tikel umfasst ein induktiv beheizbares Tabaksegment. Das induktiv beheizbare Tabaksegment umfasst ein aerosolbildendes Tabaksub strat und ein Suszeptorsegment. Im Allgemeinen wird ein induktiv beheizbarer Rauchartikel in einen Hohlraum der Induktionsheizvor richtung eingebracht, so dass durch eine entsprechende Induktivität einer in der Induktionsheizvorrichtung angeordneten Energieversor gungselektronik sich das Suszeptorsegment im Tabaksegment er wärmt.

Ein Tabaksegment (oder Tabakprodukt, wenn keine weiteren Seg mente oder Elemente vorgesehen sind) kann eine Segmentlänge in einem Bereich zwischen etwa 2 Millimeter und etwa 20 Millimeter, bevorzugt zwischen etwa 6 Millimeter und etwa 15 Millimeter, be- sonders bevorzugt zwischen etwa 8 Millimeter und ungefähr 12 Mil limeter, insbesondere 10 Millimeter oder 12 Millimeter, aufweisen.

Das Suszeptorsegment hat vorzugsweise eine Länge zwischen etwa 2 mm und etwa 20 mm, bevorzugter zwischen etwa 6 mm und etwa 15 mm, beispielsweise zwischen etwa 8 mm und etwa 12 mm, wie etwa 10 mm oder 12 mm.

Vorzugsweise weist das Suszeptorsegment eine Längenabmessung auf, die größer als seine Breitenabmessung und/oder seine Dicken abmessung ist, beispielsweise größer als das Zweifache seiner Brei tenabmessung oder seiner Dickenabmessung.

Das Suszeptorsegment kann ein Filament, Stab, Blatt oder Band sein. Wenn das Suszeptorsegment einen konstanten Querschnitt, beispielsweise einen kreisförmigen Querschnitt, aufweist, hat es eine bevorzugte Breite oder einen Durchmesser zwischen etwa 1 Millimeter und etwa 5 Millimeter. Wenn das Suszeptorsegment die Form einer Folie oder eines Bandes aufweist, hat die Folie oder das Band vorzugsweise eine im Wesentlichen rechteckige Form mit ei ner Breite vorzugsweise zwischen etwa 2 mm und etwa 8 mm, mehr bevorzugt zwischen etwa 3 mm und etwa 5 mm, beispielsweise 4 mm, und eine Dicke vorzugsweise zwischen etwa 0,03 mm und etwa 0, 15 mm, besonders bevorzugt zwischen etwa 0,04 mm und etwa 0, 1 mm oder zwischen 0^05 Millimeter und ungefähr 0,09 Millimeter, zum Beispiel 0,07 Millimeter.

Die Erfindung wird weiter im Hinblick auf Ausführungsformen be schrieben, die anhand der folgenden Zeichnungen veranschaulicht werden:

Figur 1 a Tabaksegment und Suszeptorsegment,

Figur 1 b Tabaksegment mit fehlerhaft eingeschobenem Suszep torsegment,

Figur 2 a-q verschiedene Querschnittsform von Suszeptorsegmen- ten,

Figur 3 Tabakprodukt mit korrekt eingeschobenem Suszeptor segment,

Figur 4 a-b Aufbau einer Trommelmaschine zum Einschieben eines

Suszeptorsegments,

Figur 5 zweiter Aufnahmeabschnitt für das Suszeptorsegment Figur 6 a-d Ausführungsformen von Suszeptorsegmenten mit ge schärfter Schneide und/oder Spitze und

Figur 7 Einschiebe-Trommel zum Einschieben von Suszeptor segmenten in Tabaksegmente

Figur 1 a zeigt ein Tabaksegment 1 mit Kern aus gekrimpter Ta bakfolie, der mit einem Umhüllungspapier umschlossen ist, und ei nem Suszeptorsegment 2 in Form eines Metallplättchens, welches einen Querschnitt QS und eine Längsachse LA umfasst. Figur 1 b zeigt ein beschädigtes Tabaksegment 1 , wobei das Suszeptorseg ment 2 beim Einschieben in das Tabakprodukt dem Gegendruck durch den gekrimpten Kern nicht standgehalten hat, verbogen ist und den tabakhaltigen Kern und das Umhüllungsmaterial des Ta baksegmentes beschädigt hat.

Basierend auf der Erkenntnis, dass das Suszeptorsegment 2 in Form eines länglichen Metallplättchens beim Einschieben in das Tabakprodukt verbiegen kann und das Tabakprodukt beschädigt, wird die Querschnittsform des Suszeptorsegments 2 in derart ange passt, dass sich das axiale Flächenträgheitsmoment erhöht. Durch die entsprechende Querschnittsform wird ein Umknicken und Ver- biegen des Segmentes, wie es in Figur 1 b zu sehen ist, verhindert. Figur 2 zeigt unterschiedliche Querschnittsformen eines Suszeptor-segments 2. Die Teilfiguren a bis m zeigen einteilige Suszeptorseg-mente 2.1 und die Teilfiguren n bis q zeigen mehrteilige Suszeptor-segmente 2.2. Durch die Querschnittsform ist zum einen eine erhöh te Steifigkeit gegeben und zum anderen kann diese Form als quer axiale Positionierungshilfe beim Einschieben in das Tabaksegment fungieren. Befindet sich das Suszeptorsegment in einem Aufnahme abschnitt wobei der Aufnahmeabschnitt an die Querschnittsform des Suszeptorsegments angepasst ist, verhindert dieser Aufnahmeab schnitt ein queraxiales Verschieben des Segmentes beim Einschie ben in das Tabakprodukt. Ausführlich wird diese zusätzliche Eigen schaft der geänderten Querschnittsform des Segmentes im Ausfüh rungsbeispiel gemäß Figur 5 beschrieben.

Damit das Suszeptorsegment 2, das als Wärmequelle in einem Ta baksegment 1 vorhanden ist, die Wärme gleichmäßig an das Tabak segment 1 abgeben kann und somit eine effiziente Aerosolbildung erfolgt, ist es vorteilhaft das Suszeptorsegment 2 mittig in das Ta bakprodukt 1 einzuschieben. In Figur 3 ist ein gewölbtes Suszeptor segment 2 gezeigt, dass mittig in einem zentralen Abschnitt eines Tabaksegment 1 eingeschoben ist. Hierbei befindet sich bevorzugt der Flächenschwerpunkt FS des Querschnittes QS des Suszeptor segments 2 auf dem Mittelpunkt M des runden Querschnittes des Tabaksegmentes 1.

Der grundlegende Aufbau einer Trommelmaschine 3 der tabakverar beitenden Industrie zur Herstellung induktiv beheizbarer Raucharti kel, wobei ein Suszeptorsegment 2 bereitgestellt, die Querschnitts fläche QS des Suszeptorsegments formverändert und in das Tabak segment 1 eingeschoben wird, ist in Figur 4 a und b gezeigt. Es handelt sich hierbei um eine Trommelmaschine 3, beispielsweise um einen Combiner oder Multisegmentmaker. Die dargestellte Trommelmaschine 3 (Figur 4 b) ist in ein rechtes Modul 4 der Bereitstel lungseinheit der Tabaksegmente und ein linkes Modul 5, das die Suszeptorsegmente 2 bereitstellt und in die Tabaksegmente 1 ein schiebt.

Der Bereitstellungsprozess der Tabaksegmente 1 ist in Figur 4 a (I) dargestellt, wobei das zugehörige Bereitstellungsmodul 4 für Tabak segmente 1 in Figur 4 b dargestellt ist und einen Vorratsspeicher 6 mit stabförmigen Artikeln 7, vorzugsweise bestehend aus gekrimpter oder in Streifen geschnittener Tabakfolie, die mit einem Umhül lungsmaterial, beispielsweise Papier, Aluminiumfolie und/oder alu miniumbedampftes Papier, versehen ist, besitzt. Die stabförmigen Artikel 7 können eine Länge zwischen 40 mm und 350 mm, vor zugsweise zwischen 60 mm und 150 mm, besonders bevorzugt 120 mm und einen Durchmesser zwischen 5 mm und 9 mm, bevorzugt zwischen 6 mm und 8 mm, besonders bevorzugt 7,9 mm oder 7,2 mm besitzen. Aus einem stabförmigen Artikel 7 werden mehrere Ta baksegmente 7.1 hergestellt. Von der Trommel 101 werden die stab förmigen Artikel 7 aus dem Vorratsspeicher 6 vereinzelt und durch die Schneidmesser 102 und 103 zerteilt. Die Schneidmesser 102, 103 können aus mehreren rotierenden Kreismessern bestehen, die auf einer Welle angeordnet sind, sodass der stabförmige Artikel 7 in mehrere Segmente 7.1 , insbesondere 2, 4, 5, 6 oder 8, zer schnitten wird. In einer abgewandelten Ausführungsform sind in der Trommelmaschine 3 beliebige Wellen mit mehreren Kreismessern durch eine entsprechende Anzahl von Wellen mit lediglich einem Kreismesser zu ersetzen. Auf den folgenden Trommeln 104, 105 werden die Segmente 7.1 gestaffelt und auf den Trommeln 106, 107 in eine Reihe hintereinander verschoben. Diese Segmente sind

doppeltlang, bilden eine Förderstrecke und werden an die Trommel 108 übergeben. Diese Arbeitsschritte sind in Figur 4 a (1.1 - I.5) dargestellt. Auf der Trommel 108 werden die Segmente 7.1 durch eine weitere Schneideinrichtung 109 in Segmente 1 zerteilt und mit tels einer Beanstandungsvorrichtung 122, die beispielsweise als Keil ausgebildet sein kann, voneinander beabstandet. Die Beabstandung kann zwischen 2 mm und 30 mm liegen, bevorzugt zwischen 6 mm und 10 mm, besonders bevorzugt 8 mm. Die Beabstandung der bei den Tabaksegmente hat den Vorteil, dass hinter jedes Segment 1 ein (hier nicht gezeigt) Stopper oder ein Halteelement vorhanden sein kann, damit der Eindrückprozess des Suszeptorsegments 2 fehlerfrei durchgeführt werden kann.

Die Figur 4 a (I I) zeigt das Bereitstellen eines Suszeptorsegments 2 (11.1 - II.4), das Verformen des Querschnittes QS des Segmentes 2 (II.5), das Übergeben an die Einschiebetrommel 123 mittels der Übergabetrommel 121 und das positionieren im Tabaksegment 1 durch Eindrücken (II.7). Durch die Förder- und/oder Umlenkrollen 1 1 1 bis 1 13 wird ein Suszeptormaterial 8, in diesem Fall ein Metall band von einer ablaufenden Bobine, die hier nicht gezeigt ist, in das linke Modul 5 der Trommelmaschine 3 eingeführt, wobei das Wal zenpaar 1 14, 1 15 ein Zugwalzenpaar zur Beförderung des Metall bandes darstellt. Durch die Schneideinrichtung 1 10 wird das Metall band längsaxial in zwei Bahnen 9 und 10 zerschnitten. Die Beab-standungsvorrichtung 1 16 beabstandet die beiden Bahnen 9, 10 in derart, dass die weitere Bearbeitung vorteilhaft erfolgen kann. Die Bereitstellung des Suszeptormaterials 8, bzw. der beiden Bahnen 9, 10 kann mittels einer Bobine erfolgen, wobei das Metallband 31 in Längsrichtung in zwei Metallstreifen 9, 10 mittels einer Schneidein richtung 1 10 zerteilt wird, oder von zwei ablaufenden Bobinen be reitgestellt werden, wobei der Bearbeitungsschritt des Schneidens in der entsprechenden Ausführungsform entfällt. Auf den Bearbei tungstrommeln 1 17, 1 18 werden die beiden Materialstreifen 9, 10 in Suszeptorsegmente 2 zerschnitten und vereinzelt. Eine entspre chende Schneid- und Vereinzelungsvorrichtung kann analog zu ei ner Schneid- und Vereinzelungsvorrichtung für Belagpapier, bei spielsweise gemäß der deutschen Patentanmeldung

DE 10 2016 112 724 A1 , insbesondere gemäß Figur 4, oder analog zu einer Schneideinrichtung beispielsweise gemäß der Anmeldung DE 10 2007 059 625 A1 , insbesondere gemäß Figur 1 , 4 und/oder 5, ausgebildet sein. Das Suszeptormaterial 8, beispielsweise in Form eines Metallbands 31 , wird über Unterdrück oder durch ein Magnet feld an einer Walze gehalten und von einer Schneid- oder Stanzvor richtung zerteilt. Das Zerteilen der Materialbahn kann derart erfol gen, dass die Länge der Segmente 2 sich aus der Breite der Materi albahn ergibt, oder dass die Breite der Materialbahn die Breite des Suszeptorsegments 2 bildet. Alternativ kann die Zerteilungsvorrich tung mit den Trommeln 1 17, 1 18 durch eine andere Zerteilungsvor richtung ersetzt werden, die einen Laser zum Durchtrennen des Suszeptormaterials in Suszeptorsegmente umfasst. Nach Durchlau fen der Trommeln 1 17, 1 18 werden die vereinzelten Suszeptorseg mente an die Trommel 1 19 übergeben. Wahlweise kann nach dem Zerteilen des Suszeptormaterials 8 in Suszeptorsegmente 2 ein Os zillator den Abstand der Suszeptorsegmente verändern und/oder eine Ausschleusevorrichtung, beispielsweise eine Ausblasvorrich tung, fehlerhafte Segmente ausschleusen. Die Trommeln 1 19, 120 wirken als Formveränderungseinheit, die den Querschnitt QS der Suszeptorsegmente 2 in derart verändern, dass sich das axiale Flä chenträgheitsmoment, hierbei ist die Längsachse des Suszeptor segments 2 gemeint, erhöht, um bei einem Einschieben in das Ta baksegment 1 ein Umknicken des Segments 2 und/oder Beschädi gungen zu vermeiden. Der Stanz- oder Prägeprozess wird durch

Zusammenwirken der Trommeln 1 19 und 120 durchgeführt. Vorteil haft ist das Suszeptorsegment 2 mit einer längsaxial verlaufenden Vertiefung versehen, die bevorzugt zur Mitte des Trommelkörpers 1 19 ausgerichtet ist. Nach der Übergabe auf die Trommel 121 (I I.6) zeigt die Vertiefung des Suszeptorsegments 2, bedingt durch die Übergabe auf die folgende Trommel 121 , von der Trommelmitte der Trommel 121 weg.

Von der Trommel 108 kommen die paarweise angeordneten Tabak segmente 1 auf die Trommel 123. Auf der Trommel 121 sind die vereinzelten Suszeptorsegmente 2 paarweise nebeneinander auf zwei Förderstecken angeordnet und werden an die Einschiebe-Trommel 123 übergeben, die die paarweise angeordneten Suszep torsegmente 2 in die ebenfalls paarweise angeordneten Tabakseg mente 1 einschiebt. Der Bearbeitungsschritt des Schärfens und/oder Anspitzens des Suszeptorsegment 2 kann beispielsweise durch eine Laservorrichtung erfolgen. Durch eine an einer Seitenkante des Suszeptormaterials 8, 31 angeordneten Einrichtung zum Schärfen der Kante kann eine Schneide ausgebildet werden, insbesondere eine beidseitig geschärfte Schneide. Einige Ausführungsformen an gespritzter und/oder mit einer Schneide 16 versehene Suszeptor segmente 2 sind in Figur 6 gezeigt. Alternativ kann dieser Bearbei tungsschritt durch weitere, in Figur 4 b nicht dargestellte Vorrich tungsteile, insbesondere Bearbeitungstrommeln, erfolgen.

Das Einschieben des Suszeptorsegments 2 in das Tabakprodukt 1 ist ausführlich in der Figur 7 beschrieben und zeigt eine detaillierte Ausführungsform einer Einschiebe-Trommel 123.

Auf der Trommel 123 befinden sich nach dem Einschiebeprozess die paarweise nebeneinander angeordneten Tabaksegmente 1 mit den

eingeschobenen Suszeptorsegmenten 2, welche paarweise an die Transporttrommel 124.1 übergeben werden. In einem Herstellungs prozess eines Multisegmentproduktes können die Module 4, 5 der Trommelmaschine 3 mit weiteren Modulen kombiniert sein, um die unterschiedlichsten Multisegmentprodukte herzustellen. Die Förder trommeln 124.1 bis 124.4 befördern die Tabaksegmente 1 mit Sus-zeptorsegment 2 oder die Zwischenprodukte an den rechten Rand der Trommelmaschine 3 bzw. des Moduls 4 zur Übergabe an ein weiteres Modul oder eine andersartig gestaltete Bearbeitungs-, Transport oder Verpackungsvorrichtung. Die Transportrichtung T ist beliebig veränderbar und kann durch Modifikation der Module 4, 5 oder der Modulanordnung ebenfalls von rechts nach links verlaufen. Die Förderrichtung T kann sowohl horizontal, als auch unter einem Winkel a verlaufen. Die Trommelmaschine 3 und/oder eines der Mo dule 4, 5 kann eine Detektionseinrichtung, insbesondere ausgebildet als Wirbelstrom-Messeinrichtung gemäß der deutschen Patentan meldung DE 10 2016 1 15 098 A1 , in Form eines Metalldetektors, einer Mikrowellen-, Röntgen- oder einer Kameraeinrichtung, enthal ten, die die Lage und die Existenz des Suszeptorsegment 2 inner halb eines Tabakprodukts 1 überprüft. Eine weitere Detektionsein richtung kann während des Bereitstellungs- oder Bearbeitungspro zesses der Suszeptorsegmente 2 die Existenz und Güte der Seg mente 2, insbesondere der formveränderten Segmente, überprüfen. Fehlerhafte Rauchartikel oder fehlerhafte Zwischenartikel werden durch eine Ausschleus-Vorrichtung vom Produktstrom abgesondert.

Das Verfahren zum Einschieben eines Suszeptorsegments 2 in ein Tabakprodukt 1 kann in eine Trommelmaschine der tabakverarbei tenden Industrie umgesetzt sein. Der insbesondere einlagig geför derte Massenstrom kann sich abschnittsweise kontinuierlich

und/oder getaktet bewegen.

Erfindungsgemäß besitzt die Vorrichtung zum Einschieben des Sus-zeptorsegments 2 in das Tabakprodukt 1 einen ersten Aufnahmeab schnitt 20 zur Aufnahme der Tabakprodukte und einen zweiten Auf nahmeabschnitt 1 1 zur Aufnahme der Suszeptorsegmente 2. Das Suszeptorsegment 2 besitzt eine Kontur 13 die vorteilhaft im We sentlichen der Kontur 12 des zweiten Aufnahmeabschnitts 1 1 ent spricht. Das Suszeptorsegment 2 ist somit einseitig, im Wesentli chen vollflächig geführt und durch diese Führung in einem zentralen Abschnitt des Tabaksegments 1 vorteilhaft positionierbar. Eine mög liche Ausführungsform kann eine Einschiebe-Trommel 123 mit Merkmalen aus der deutschen Patentanmeldung mit dem AZ

10 2018 104 956.0 sein, die u.a. einen radialen Muldenversatz auf der Mantelfläche offenbart. Hierbei kann sich der zweite Aufnahme abschnitt 1 1 für das Suszeptorsegment 2 auf dem Teil der Mantel fläche befinden, der einen größeren Radius besitzt, und das Tabak produkt 1 auf dem anderen Teil, der den kleinen Radius besitzt. Hierdurch ist sichergestellt, dass das Suszeptorsegment 2 durch die Kontur 12 des zweiten Aufnahmeabschnitts geführt und in einen zentralen Abschnitt des Tabakproduktes eingeführt wird. Das Sus zeptorsegment 2 wird durch eine Haltevorrichtung 19, insbesondere eine mit Unterdrück beaufschlagbare Öffnung, auf dem zweiten Auf nahmeabschnitt 1 1 gehalten. Dies können eine magnetische Halte vorrichtung, eine Klemmvorrichtung und/oder eine Unterdruckhalte rung sein. Das Suszeptorsegment 2 kann eine weitere Ausprägung 17 enthalten, welche durch eine Nut, Feder, Erhöhung oder Vertie fung 18 in dem zweiten Aufnahmeabschnitt 1 1 geführt wird und ein quer axiales Verschieben des Suszeptorsegments 2 verhindert. Ins besondere ist die Kontur 13 des Suszeptorsegments 2 an die Kontur 12 der Aufnahmefläche 212 angepasst. Durch diese aufeinander

abgestimmte Formgebung liegt das Suszeptorsegment 2 bevorzugt selbstzentrierend auf der Auflagefläche 212. Dies ist durch die be vorzugt runde Form der Vertiefung des Suszeptorsegments 2 und durch eine Vertiefung der Aufnahmefläche 212, die im Wesentlichen an die Vertiefung des Suszeptorsegments 2 angepasst ist, gewähr leistet. Das Suszeptorsegment 2 besitzt ein spitzes und/oder mit einer Schneide 16 versehenes erstes Ende 14 und ein flaches zwei tes Ende 15, wobei das spitze und/oder mit einer Schneide verse hene erste Ende 14 zum Tabakprodukt gerichtet ist. Der Querschnitt QS ist in längsaxialer Richtung gemäß der Längsachse LA im We sentlichen konstant. Dies ermöglicht ein leichtes Eindrücken in das Tabakprodukt 1 sowie ein genaues positionieren während des Ein drückens.

Das Einschieben des Suszeptorsegments 2 kann durch spezielle Ausgestaltung des Segments erleichtert werden. In Figur 6 a bis d sind verschiedene Ausgestaltungen spitzer und/oder mit einer Schneide versehener Suszeptorsegmente dargestellt. Figur 6 a zeigt ein rechteckiges Metallplättchen 2, wobei das erste Ende 14 ge schärft und mit einer Schneide 16 versehen ist. Die Figur 6 b zeigt eine Seitenansicht des in Figur 6 a dargestellten geschärften Sus zeptorsegments 2. Das schärfen und/oder anspitzen des Suszeptor segments 2 kann als expliziter Verfahrensschritt in das Verfahren zur Herstellung eines induktiv beheizbaren Rauchartikels integriert werden. Figur 6 c zeigt ebenfalls ein Suszeptorsegment 2 mit einer geschärften Schneide 16, wobei das Segment zusätzlich mit einer seitlich angeordneten Spitze 28 versehen ist. Durch diese Ausge staltung führt das Segment 2 beim Eindrücken in das Tabaksegment 1 einen ziehenden Schnitt durch, wodurch ein leichtes Eindringen in das Tabaksegment 1 gewährleistet ist. In Figur 6 d befindet sich die Spitze 28 mittig und die Schneide 16 ist beidseitig neben der Spitze 28 angeordnet. Beim Einschieben des Segmentes in das Tabakpro dukt führt jede der beiden Hälften einen ziehenden Schnitt durch, wodurch das Eindringen erleichtert wird. Die Schneiden 16 können neben der Ausführung in Figur 6 a und b beidseitig geschärft sein. Bevorzugt sind die Spitzen 28 symmetrisch zur Längsachse des Suszeptorsegments 2 ausgebildet und es ist eine beidseitig ge schärfte Schneide zu bevorzugen. Hierdurch ist ein besonders vor teilhaftes Einschieben gewährleistet, da ein formbedingtes Ver schieben quer zur Einschubrichtung vermieden wird. Die in Figur 6 gezeigten Suszeptorsegmente 2 sind insbesondere mit einer Form veränderung des Querschnittes QS gemäß Figur 2 versehen.

Figur 7 zeigt eine Einschiebe-Trommel 123 zum Einschieben von Suszeptorsegmenten 2 in Tabakprodukte 1 , beispielsweise in ein Segment aus gekrimpter Tabakfolie. Die Trommel 123 umfasst ei nem ersten Aufnahmeabschnitt 20 zur Aufnahme der Tabakprodukte 1 und zweite Aufnahmeabschnitte 1 1 zur Aufnahme von Suszeptor segmenten 2. Jeder zweite Aufnahmeabschnitt 1 1 besitzt mehrere Aufnahmen 22 für Suszeptorsegmente 2. In der gezeigten Ausfüh rungsform sind auf der Einschiebe-Trommel 123 mehrere zweite Aufnahmeabschnitte 1 1 angeordnet, die über ein Kurvengetriebe, beispielsweise auf einer Mantelfläche innerhalb der Trommel 123, gesteuert werden. Die Aufnahmeabschnitte 1 1 sind auf einer linea ren Führungsschiene angeordnet, wobei jeder Aufnahmeschnitt 1 1 drei Aufnahmen 22 umfasst. Die Anzahl der Aufnahmen 22 des zweiten Aufnahmeabschnitts 1 1 können für jeden Aufnahmeab schnitt 1 1 unterschiedlich oder identisch sein, insbesondere 1 , 2, 3, 4, 5 oder mindestens 6 Aufnahmen 22. Eine vorteilhafte Ausgestal tung eines zweiten Aufnahmeabschnitts 1 1 umfasst genau zwei, drei oder vier Aufnahmen 22, da das Einschieben der Suszeptorsegmen te 2 in zwei, drei oder vier Tabakprodukte 1 gleichzeitig erfolgen kann, und somit die Geschwindigkeit des Herstellungsprozesses erhöht sowie mit den Anforderungen einer Umsetzung auf Trom melmaschinen der tabakverarbeitenden Industrie vereinbar ist. Die se Aufnahmen 22 bestehen aus einem Auslegerarm 23 und einer Halterung 30 zum fixieren des Suszeptorsegmente 2. Diese Fixie rung kann mittels einer Aufnahmenut, Klemmvorrichtung und/oder Magnethalterung erfolgen. Die Halterung 30 ist derart ausgebildet, dass eine Höheneinstellung der Einschieben Höhe des Suszeptor-segments 2 manuell oder automatisiert erfolgen kann, wenn bei spielsweise Tabakprodukte 1 mit verschiedenen Durchmessern, bei spielsweise nach einer Maschinenumstellung, produziert werden.

In einer alternativen Ausführungsform besitzen die Auslegerarme 23 keine Halterung 30 für die Suszeptorsegmente 2, sondern setzen das Einschieben des Suszeptorsegments 2 in das Tabakprodukt 1 um, ohne die Segmente zu halten. Die Suszeptorsegmente 2 werden auf einem Teilbereich der Mandelfläche des Trommelkörpers 123 gehalten und insbesondere in einer Führungsvorrichtung, bevorzugt in einer Führungsnut, geführt. Dieses Halten kann beispielsweise durch die Führungsnut, Magnetismus und/oder Unterdrück erfolgen. Um ein positionsgetreues Einschieben des Suszeptorsegments 2 in das Tabakprodukt 1 zu gewährleisten, kann die Mantelfläche in die sem Bereich des Trommelkörpers mit einem radialen Versatz gemäß der deutschen Patentanmeldung mit dem AZ 10 2018 104 956.0 ausgebildet sein.

Der erste Aufnahmeabschnitt 20, der sich ebenfalls auf der Mantel fläche der Einschiebe-Trommel 123 befindet, umfasst mindestens eine Mulde 24 für jeweils ein Tabakprodukt 1 , das beidseitig mit ei ner Seitenwand 25 und einem Halteelement 21 , welches in diesem Fall als Stopper-Element ausgebildet ist, versehen ist und ein längsaxiales Verschieben des Tabakproduktes 1 durch das Ein schieben des Suszeptorsegmente 2 verhindert. Die Mulden 24.1 -24.3 des ersten Aufnahmeabschnitts 20 können gruppenweise den jeweiligen zweiten Aufnahmeabschnitten 1 1 zugeordnet sein.

Mittels elektrischer Antriebe oder eines Kurvengetriebes können die Segmente 2 auf dem zweiten Aufnahmeabschnitt relativ zu dem ers ten Aufnahmeabschnitt 20 bewegt werden, um das Einschieben der Suszeptorsegmente 2 durchzuführen. Die Suszeptorsegmente 2 sind vorteilhaft kürzer als das Tabakprodukt 1 , damit die Suszeptorseg mente nicht das Tabakprodukt durchstoßen. Dies könnte den weite ren Bearbeitungsprozess negativ beeinflussen. Die Suszeptorseg mente 2 liegen vorteilhaft in einer Nut oder Führung 18 (in Figur 7 nicht gezeigt) und sind während des Einschiebens geführt, um ein queraxiales Verschieben der Segmente 2 zu vermeiden. Diese Füh rung 18 kann auch gemäß des in Figur 5 abgebildeten Teils des zweiten Aufnahmeabschnitts 1 1 ausgebildet sein. Vorteilhafterweise kann in den folgenden Verfahrensschritten das mit einem Suszep-torsegment 2 versehene Tabakprodukt 1 mit anderen Segmenten zu einem stabförmigen Artikel kombiniert werden, insbesondere gemäß der Ausführungen in der Patentschrift EP 2 996 504 B1 Figur 3 oder der Offenlegungsschrift WO 2017 153 443 Figur 1 und 2.

Die in Figur 7 gezeigte Einschiebe-Trommel schiebt Suszeptorseg mente 2 in Tabakprodukte 1 auf einer einbahnigen Förderstrecke ein und ist für einen einbahnigen Fierstellungsprozess geeignet. Die Trommelmaschine in Figur 4 zeigt eine zweibahnige Förderstrecke, mit jeweils zwei Suszeptorsegmenten und jeweils zwei Tabakpro dukten 1. Die Einschiebe-Trommel 123 aus Figur 4 besitzt zwei För derstrecken, die beispielsweise durch eine Spiegelung der Ein schiebe-Trommel 123 in Figur 7 an der linken Seitenwand 29 umge- setzt sein kann oder eine Kombination der in Figur 7 gezeigten Aus führungsform mit Merkmalen aus der deutschen Patentanmeldung mit dem Aktenzeichen 10 2017 127 593.2, insbesondere Merkmalen aus Figur 1 - 4, sein. Hierbei schieben zwei Bahnen von Schlitten die Produkte oder die Segmente von der Trommelmitte nach außen. Die Einschiebe-Trommel 123 kann gemäß Figur 1 der

DE 10 349 967 A1 verschiebende Antriebsarten für die relative Be wegung der Aufnahmeabschnitte 1 1 , 20, insbesondere elektrische Antriebsmittel oder einen kurvengesteuerten Antrieb, besitzen.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Schiebetrommel Merkmale der europäischen Patentanmeldung EP 1 312 270 A1 ent halten, insbesondere eine Detektions- und Ausschleusvorrichtung gemäß Figur 1 und/oder insbesondere Schiebeschlitten gemäß Figur 2.

Merkmale der aufgeführten Ausführungsbeispiele können unterei nander ersetzt oder kombiniert werden. Beispielsweise kann die Aufnahme des Suszeptorsegments 2 aus Figur 3 in die Ausfüh-rungsform der Einschiebe-Trommel 123 gemäß Figur 7 integriert werden.