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1. WO2020124114 - MAHLWERK MIT KONVEX GEKRÜMMTEN MAHLVORSPRÜNGEN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Mahlwerk mit konvex gekrümmten Mahlvorsprüngen

Die Erfindung betrifft ein Mahlwerk zum Zermahlen von Gewürzen, insbesondere Salz, mit einem Stator und einem konzentrisch dazu angeordneten, drehbar gelagerten Rotor.

Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Gewürzmühle zum Zermah len von Gewürzen, insbesondere Salz, mit einem Behältnis für das Gewürz .

Mahlwerke dieser Art sind aus dem Stand der Technik seit Länge rem bekannt und weisen typischerweise am Rotor und/oder am Sta tor scharfkantige Schneidezähne auf, mit denen das Gewürz, im Folgenden auch als Mahlgut bezeichnet, zerschnitten und dadurch zerkleinert wird. Das Zerschneiden des Mahlguts hat bei manchen Gewürzen, wie beispielsweise Pfeffer, den Vorteil, dass die im Mahlgut befindlichen Aromen über einen längeren Zeitraum erhal ten bleiben. Bei harten Gewürzen hat sich jedoch herausgestellt, dass die Schneidezähne relativ rasch abgenützt werden und der entstehende Abrieb gemeinsam mit dem Gewürz aus dem Mahlwerk be fördert wird und schließlich auf den Nahrungsmitteln landet.

Zudem hat sich herausgestellt, dass bei der Verwendung von har ten Gewürzen die Körnung des gemahlenen Gewürzes nicht konstant gehalten werden kann, da die Schneidezähne im Laufe der Zeit durch das Mahlgut immer stärker abgenutzt werden und dadurch ab stumpfen .

Ein Mahlwerk der eingangs erwähnten Art wird unter anderem in der EP 2 474 256 Al gezeigt. Sowohl der Rotor als auch der Sta tor besitzen längliche, scharfkantige Schneidezähne mit deren Hilfe das Mahlgut zerschnitten und dadurch zerkleinert wird. Nachteiligerweise werden bei der Verwendung von harten Gewürzen wie Salz, wie oben erläutert, die Schneidezähne rasch abgenützt, wodurch sich die Körnung des gemahlenen Salzes im Laufe der Zeit ändert und der Abrieb mit dem gemahlenen Gewürz im Essen landet.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik zu lindern bzw. zu beseitigen. Insbeson dere ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Mahlwerk zu schaffen, bei dem der Abrieb des Rotors und des Stators beim Mahlen von harten Gewürzen minimiert bzw. vermieden wird ohne dabei den Durchsatz des Mahlgutes zu reduzieren.

Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, dass der Stator und der Rotor zumindest abschnittsweise im Querschnitt konvex gekrümmte Mahl vorsprünge aufweisen, deren Oberflächen frei von Unstetigkeiten sind. Durch eine derartige Ausgestaltung der Mahlvorsprünge wird beim Verdrehen des Rotors das Gewürz zerdrückt.

Erfindungsgemäß ist daher vorgesehen, an Stelle von Schneidezäh nen, wie im Stand der Technik üblich, konvex gekrümmte Mahlvor sprünge vorzusehen, deren Oberflächen frei von Unstetigkeiten sind. Es hat sich nämlich gezeigt, dass insbesondere für das Zerkleinern von Gewürzen mit kristalliner Struktur, wie bei spielsweise Salz, keine scharfkantigen Schneidezähne im Mahlwerk benötigt werden, da derartige Gewürze, bedingt durch deren

Struktur, Sollbruchstellen aufweisen, an denen entlang das Kris tallgefüge bei Druckanwendung aufbricht. Es genügt daher, mit Hilfe von stumpfen Oberflächen, wie den erfindungsgemäßen Mahl vorsprüngen, lediglich Druck auf kristalline bzw. mineralische Gewürze auszuüben, wodurch diese von selbst in kleine Teile zer brechen. Selbstverständlich können auch andere Gewürze als Salz, insbesondere Steinsalz, oder Pfeffer, durch die stumpfen Mahl vorsprünge aufgebrochen bzw. zerdrückt werden. Insbesondere sind unter Unstetigkeiten daher sprunghafte Änderungen im Quer-schnittsverlauf der Oberfläche eines Mahlvorsprungs zu verste hen. Bei dem erfindungsgemäßen Mahlwerk sind keine Unstetigkei ten wie scharfe Kanten, spitzwinkelige Hinterschneidungen oder spitze Vorsprünge an den mit dem Mahlgut in Kontakt tretenden Oberflächen vorgesehen, welche beim Stand der Technik üblicher weise im Laufe der Zeit abgenutzt werden. Dadurch kann der Ab rieb beim Mahlen verringert oder gar gänzlich vermieden werden ohne dabei den Mahldurchsatz zu reduzieren. Das erfindungsgemäße Mahlwerk zeichnet sich insbesondere durch eine erhöhte Wider standsfähigkeit gegenüber Abnützung und eine längere Lebensdauer aus .

Ausdrücke wie „oben" und „unten" bzw. Abwandlungen davon bezie hen sich auf den bestimmungsgemäßen Verwendungszustand des Mahl- Werkes. „Oben" tritt dabei das unvermahlene Mahlgut bzw. Gewürz in das Mahlwerk ein, „unten" tritt das zermahlene Mahlgut bzw. Gewürz schließlich aus dem Mahlwerk wieder aus.

Die erfindungsgemäßen Mahlvorsprünge sind im Querschnitt zumin dest abschnittsweise konvex gekrümmt, d.h. abschnittsweise nach außen gewölbt, ohne dabei Ecken zu bilden. Wesentlich ist, dass die Mahlvorsprünge keine spitzen Kanten, Vorsprünge oder Hinter schneidungen, sondern glatte Oberflächen aufweisen. In einer Ausführungsform sind die Mahlvorsprünge über den gesamten Quer schnitt konvex gekrümmt, ohne spitze Kanten, Vorsprünge oder Hinterschneidungen zu bilden. Bei dem erfindungsgemäßen Mahlwerk weisen sowohl der Rotor, als auch der Stator die erfindungsgemä ßen Mahlvorsprünge auf, wobei unterschiedliche Formen von Mahl vorsprüngen am Rotor und am Stator vorgesehen sein können. Auch an derselben Einheit (Rotor und Stator) können verschiedenartige Mahlvorsprünge mit unterschiedlichen Formen vorgesehen sein. Da mit die Form der Mahlvorsprünge längerfristig erhalten bleibt, bestehen diese vorzugsweise aus Polyoxymethylen (POM) ; alterna tiv ist auch eine Herstellung aus Polycarbonat (PC) , Polyethyl-enterephthalat (PET), Polystyrol (PS), Polymethylmethacrylat (PMMA) , Polyacrylnitrilbutadienstyrol (ABS), Polylactid (PLA) oder anderen geeigneten Kunststoffen denkbar. Insbesondere kön nen der Rotor und/oder der Stator und/oder die Mahlvorsprünge aus demselben Material gefertigt sein.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Rotor innerhalb des Stators angeordnet (Innenläufer) . Alternativ kann der Rotor au ßen um den Stator angeordnet sein (Außenläufer) . In beiden Fäl len ist stets ein umlaufender Spalt zwischen Rotor und Stator vorgesehen, sodass sich der Rotor drehen kann. Während der dreh bar gelagerte Rotor gedreht wird, gleiten die Mahlvorsprünge des Rotors an den Mahlvorsprüngen des Stators vorbei. Wenn ein Mahl vorsprung des Stators einem Mahlvorsprung des Rotors gegenüber liegt, ist der Spalt an dieser Stelle verringert, wodurch dazwi schen befindliches Mahlgut zerdrückt wird. Die Breite des Spalts variiert demnach über den Umfang. Wichtig ist, dass stets ein Spalt zwischen Rotor und Stator vorhanden ist, sodass der Rotor sich drehen kann und das Mahlgut durch das Mahlwerk gelangt. Ro tor und Stator weisen jeweils eine Basisfläche auf, an der die Mahlvorsprünge angeordnet sind. Bei einem hohlzylinderförmigen Stator ist die Basisfläche die Innenfläche. Bei einem kegel- ( stumpf-) oder zylinderförmigen Rotor ist die Basisfläche die Mantelfläche. Bei der Außenläufervariante ist es entsprechend umgekehrt .

In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Querschnitte der Mahlvorsprünge entlang der gesamten Längsaus dehnung der Mahlvorsprünge zumindest abschnittsweise konvex ge krümmt sind. Demnach weisen die Mahlvorsprünge bevorzugt eine längliche Form auf und sind im Querschnitt über die gesamte Län ge abschnittsweise, in einer bevorzugten Ausführungsform sogar im gesamten Querschnitt, konvex geformt. Die länglichen Mahlvor sprünge können parallel orientiert sein. Die Längsachse der Mahlvorsprünge weist bevorzugt im Wesentlichen in die gleiche Richtung wie die Längsachse des Rotors oder des Stators.

Um den Abrieb noch weiter zu reduzieren, ist es günstig, wenn das Mahlwerk eine Eingangsseite und eine Ausgangsseite für das Gewürz aufweist und die der Eingangsseite zugewandten Stirnsei ten der Mahlvorsprünge konvex gekrümmt sind. Somit trifft das über die Eingangsseite in das Mahlwerk eingeführte Gewürz auf konvex gekrümmte Stirnseiten, die frei von spitzen Kanten, Ecken und spitzwinkeligen Hinterschneidungen sind. Als Eingangsseite des Mahlwerks wird dabei jene Seite bezeichnet, an der das unge mahlene Gewürz in das Mahlwerk eintritt. Üblicherweise ist das Mahlwerk an der Eingangsseite über ein Gehäuse mit einem Behält nis verbunden.

Um die Rotation des Rotors zu ermöglichen und den Durchsatz des Gewürzes durch das Mahlwerk zu begünstigen, hat es sich als vor teilhaft erwiesen, wenn der Rotor und der Stator derart angeord net sind, dass zu jedem Zeitpunkt während des Verdrehens des Ro tors die Mahlvorsprünge des Rotors von den Mahlvorsprüngen des Stators beabstandet sind, insbesondere mindestens 0,1 mm beab-standet sind. Dies bedeutet nicht, dass der Abstand zwischen den Mahlvorsprüngen des Rotors und den Mahlvorsprüngen des Stators konstant sein müsste. Es tritt aber zu keinem Zeitpunkt ein di rekter Kontakt zwischen den Mahlvorsprüngen Rotors und des Sta tors auf. Je nach Form des Rotors und des Stators kann der Ab- stand sowohl entlang des Umfangs des Stators bzw. des Rotors als auch entlang deren Längsrichtung variieren.

Günstig ist, wenn die Querschnitte der Mahlvorsprünge des Sta tors Kreissegmente darstellen, deren Radius in einem Bereich zwischen 0,1 mm und 70 mm, bevorzugt zwischen 0,15 mm und 60 mm, noch mehr bevorzugt zwischen 0,2 mm und 50 mm liegt. Vorzugswei se liegen die Radien der Kreissegmente zwischen 0,5 mm und 6 mm, noch mehr bevorzugt zwischen 0,8 mm und 5 mm. Diese Werte haben sich hinsichtlich einer Minimierung des Abriebs ohne Reduktion der zermahlenen Menge als besonders günstig erwiesen. Der Radius des Kreissegments bezieht sich auf den Kreisbogen. Im Stand der Technik weisen Mahlwerke üblicherweise scharfkantige Zähne mit Radien unter 0,1 mm auf und zerschneiden daher die Gewürze wäh rend des Zermahlens. Beim erfindungsgemäßen Mahlwerk werden die Gewürze jedoch zerdrückt. Die Mahlvorsprünge des Stators können jeweils voneinander verschiedene Querschnitte aufweisen. Es kön nen auch Gruppen mit jeweils gleichen Querschnitten vorgesehen sein. Wichtig ist bei dieser Ausführungsform lediglich, dass die Querschnitte Kreissegmente, d.h. Ausschnitte eines Kreises, dar stellen. Bevorzugt stellen die Querschnitte der Mahlvorsprünge des Stators im Wesentlichen über ihre gesamte Länge Kreissegmen te dar.

Um ein Verkeilen des unvermahlenen Gewürzes zu vermeiden, kann es vorteilhaft sein, wenn der Stator in einen Bereich zur Grob vermahlung mit ersten Stator-Mahlvorsprüngen und einen Bereich zur Feinvermahlung mit zweiten Stator-Mahlvorsprüngen unterteilt ist, wobei vorzugsweise im Bereich zur Grobvermahlung die ersten Stator-Mahlvorsprünge voneinander beabstandet sind. Durch den Abstand zwischen den ersten Stator-Mahlvorsprüngen findet zu nächst eine grobe Vermahlung des Gewürzes statt. Bevorzugt schließt der Bereich zur Feinvermahlung unmittelbar an den Be reich zur Grobvermahlung an. Natürlich können als Übergang auch weitere Bereiche zur feineren Abstufung zwischen dem Bereich zur Grobvermahlung und dem Bereich zur Feinvermahlung vorgesehen sein. Im Bereich zur Feinvermahlung sind die zweiten Stator-Mahlvorsprünge dichter aneinander geordnet als die ersten Sta tor-Mahlvorsprünge im Bereich zur Grobvermahlung. Vorzugsweise schließen die zweiten Stator-Mahlvorsprünge direkt aneinander an bzw. gehen ineinander über.

Sämtliche Mahlvorsprünge am Stator weisen eine maximale Höhe zur Basisfläche des Stators auf, welche bei Stator-Mahlvorsprüngen mit Querschnitten, die Kreissegmente darstellen, dem Radius ent spricht. Das Verhältnis der maximalen Höhe der ersten Stator-Mahlvorsprünge zur maximalen Höhe der zweiten Stator-Mahlvorsprünge liegt bevorzugt im Bereich zwischen 1:0.25 und 1:2, insbesondere bei 1:1,2.

Die ersten bzw. zweiten Stator-Mahlvorsprünge können auch zur Basisfläche hin geneigt sein, vorzugsweise in Längsrichtung.

Für einen besonders hohen Mahldurchsatz hat es sich als günstig erwiesen, wenn das Verhältnis der Anzahl an ersten Stator-Mahlvorsprüngen zur Anzahl an zweiten Stator-Mahlvorsprüngen im Bereich zwischen 1:1 und 1:15, bevorzugt zwischen 1:1 und 1:10, insbesondere bei 1:2, liegt. Demnach ist die Anzahl an zweiten Stator-Mahlvorsprüngen zumindest so hoch wie die Anzahl an ers ten Stator-Mahlvorsprüngen. Bevorzugt ist die Anzahl an zweiten Stator-Mahlvorsprüngen höher als die Anzahl an ersten Stator-Mahlvorsprüngen . Dadurch findet quasi stufenweise eine feinere Zermahlung des Gewürzes statt.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Rotor eine Basisfläche 59 aufweist und in einen Bereich zur Grobvermahlung mit ersten Rotor-Mahlvorsprüngen und einen Be reich zur Feinvermahlung mit zweiten Rotor-Mahlvorsprüngen un terteilt ist, wobei vorzugsweise im Bereich zur Grobvermahlung die ersten Rotor-Mahlvorsprünge voneinander beabstandet sind. Insbesondere ist es günstig - sofern beim Stator ebenfalls eine Unterteilung vorgesehen ist - wenn der Bereich zur Grobvermah lung des Rotors mit dem Bereich zur Grobvermahlung des Stators zusammenwirkt. Gleiches gilt für die Bereiche zur Feinvermah lung. Natürlich können als Übergang auch weitere Bereiche zur feineren Abstufung zwischen dem Bereich zur Grobvermahlung und dem Bereich zur Feinvermahlung vorgesehen sein.

Sämtliche Mahlvorsprünge am Rotor weisen eine maximale Höhe zur Basisfläche des Rotors auf. Das Verhältnis der maximalen Höhe der ersten Rotor-Mahlvorsprünge zur maximalen Höhe der zweiten Rotor-Mahlvorsprünge liegt bevorzugt im Bereich zwischen 1:0.25 und 1:2, insbesondere bei 1:1,3.

Die ersten bzw. zweiten Rotor-Mahlvorsprünge können auch zur Ba sisfläche hin geneigt sein, vorzugsweise in Längsrichtung.

Das Verhältnis der Anzahl an ersten Rotor-Mahlvorsprüngen zur Anzahl an zweiten Rotor-Mahlvorsprüngen kann im Bereich zwischen 1:1 und 1:15, bevorzugt zwischen 1:1 und 1:10, insbesondere bei 1:3, liegen. Demnach ist die Anzahl an zweiten Rotor-Mahlvorsprüngen zumindest so hoch wie die Anzahl an ersten Ro tor-Mahlvorsprüngen. Bevorzugt ist die Anzahl an zweiten Rotor-Mahlvorsprüngen höher als die Anzahl an ersten Rotor-Mahlvorsprüngen . Dadurch findet quasi stufenweise eine feinere Zermahlung des Gewürzes statt.

Um eine möglichst sanfte Feinvermahlung zu begünstigen, ist es vorteilhaft, wenn die Querschnitte der zweiten Rotor-Mahlvorsprünge einen im Wesentlichen eben ansteigenden Abschnitt und einen konvex gekrümmten, abfallenden Abschnitt aufweisen.

Die Drehrichtung des Rotors zum Mahlen erfolgt dann dergestalt, dass die konvex gekrümmten, abfallenden Abschnitte in Drehrich tung zuerst liegen. Der im Wesentlichen eben ansteigende Ab schnitt schließt an den konvex gekrümmten, abfallenden Abschnitt an. Die Steigung des im Wesentlichen eben ansteigenden Ab schnitts ist im Wesentlichen linear.

Zudem können die ersten Rotor-Mahlvorsprünge jeweils einen ebe nen Abschnitt und zwei gegenüberliegende, an den ebenen Ab schnitt angrenzende konvex gekrümmte Flanken aufweisen. Der ebe ne Abschnitt ist krümmungsfrei .

Es ist vorteilhaft, wenn die konvex gekrümmten Flanken im Über gangsbereich zwischen den konvex gekrümmten Flanken und der Ba sisfläche des Rotors mit der Basisfläche einen Winkel innerhalb der ersten Rotor-Mahlvorsprünge aufspannen, der kleiner als 90° ist. Mit anderen Worten: Der Winkel, den die Anstiege der konvex gekrümmten Flanken im Übergang zur Basisfläche mit der Basisflä che einschließen, (also deren dort befindliche Tangenten) liegt unter 90°, sodass keine spitzwinkeligen Hinterschneidungen ent stehen .

Um das Mahlgut während der Rotation des Rotors zu führen, ist es günstig, wenn die Mahlvorsprünge des Rotors schraubenförmig um eine Längsachse des Rotors verdreht sind. Die Verdrehung kann dabei 0°-90°, bevorzugt mindestens 10°, insbesondere 65°, um die Längsachse betragen .

Sofern getrennte Bereiche zur Grobvermahlung und Feinvermahlung vorhanden sind, kann ein sanfterer Übergang zwischen den Berei chen erzielt werden, wenn der Rotor von einer Unterseite zu ei ner Oberseite hin konisch zusammenläuft. Die Oberseite ist dabei der Eingangsseite und die Unterseite der Ausgangsseite des Mahl werks zugewandt. Demnach weist der Rotor in dieser Ausführungs form im Wesentlichen (bis auf die Mahlvorsprünge ) die Form eines Kegelstumpfes auf, dessen Grundfläche mit dem größeren Durchmes ser der Ausgangsseite zugewandt ist und somit der Unterseite entspricht. Durch die Kegelstumpfform wird das Mahlgut während des Mahlens in einen immer enger werdenden Spalt zwischen Stator und Rotor befördert und zerdrückt. Natürlich kann auch der Sta tor konisch von einer Seite zur anderen zusammenlaufen, um einen zunehmend enger werdenden Spalt zu erzeugen. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist der Stator die Form eines Hohlzylinders und der Rotor die Form eines Kegelstumpfes auf.

Bevorzugt schließt der im Wesentlichen eben ansteigende Ab schnitt insbesondere von der Unterseite des Rotors betrachtet im Übergangsbereich zur Basisfläche des Rotors mit einer Tangente an der Basisfläche einen Winkel in mathematisch positive Rich tung von der Tangente an der Basisfläche weggezählt von maximal 90°, besonders bevorzugt von maximal 45°, noch mehr bevorzugt von maximal 20°, ein. Mit anderen Worten schließt die Oberfläche des eben ansteigenden Abschnitts mit der darunterliegenden Tan gente an der Basisfläche den Winkel ein. Die Tangente tangiert die Basisfläche dabei im Übergangsbereich zwischen dem eben an steigenden Abschnitt und der Basisfläche.

Des Weiteren ist es günstig, wenn der konvex gekrümmte, abfal lende Abschnitt insbesondere von der Unterseite des Rotors be- trachtet im Übergangsbereich zur Basisfläche des Rotors mit ei ner Tangente an der Basisfläche einen Winkel ß in mathematisch positive Richtung von der Tangente an der Basisfläche weggezählt von minimal 90°, besonders bevorzugt von minimal 100°, noch mehr bevorzugt von minimal 120° ein, maximal aber 180°, aufspannt.

Die Tangente tangiert die Basisfläche dabei im Übergangsbereich zwischen dem gekrümmten, abfallenden Abschnitt und der Basisflä che. Der Winkel ß wird quasi, im Unterschied zum Winkel , au ßerhalb des zweiten Rotor-Mahlvorsprunges von der Oberfläche der Basisfläche und der Oberfläche des gekrümmten, abfallenden Ab schnitts aufgespannt. Da der konvex gekrümmte Abschnitt gekrümmt ist, wird der Winkel ß ebenfalls zu einer Tangente an dem konvex gekrümmten Abschnitt im Übergangsbereich zur Basisfläche ge zählt .

Vorzugsweise weist die kleinste Krümmung der Querschnitte der Mahlvorsprünge des Stators und/oder des Rotors einen Kurvenradi us R auf, der zumindest 0,5 mm, noch mehr bevorzugt zumindest 0,6 mm, zumindest 0,7 mm, zumindest 0,8 mm oder zumindest 0,9 mm beträgt. Mit anderen Worten sind die Mahlvorsprünge frei von Kanten, Ecken, Spitzen oder Vorsprüngen, deren Krümmungsradien kleiner als 0,5 mm, 0,6 mm, 0,7 mm, 0,8 mm oder 0,9 mm sind.

Um den Abrieb durch das Mahlgut zu minimieren oder gänzlich zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn die kleinste Krümmung der Querschnitte der Mahlvorsprünge einen Kurvenradius R aufweist, der in einem Bereich zwischen 0,1 mm und 70 mm, bevorzugt zwi schen 0,15 mm und 60 mm, noch mehr bevorzugt zwischen 0,2 mm und 50 mm oder 1 mm und 20 mm, liegt. Demnach weisen die Querschnit te der Mahlvorsprünge jedenfalls keine Kanten, Ecken oder Vor sprünge auf, deren Radien kleiner als 0,1 mm, bevorzugt kleiner als 0,15 mm, noch mehr bevorzugt kleiner als 0,2 mm sind. Auch die der Eingangsseite des Mahlwerks zugewandten Stirnseiten sämtlicher Mahlvorsprünge weisen keine Kanten, Ecken oder Vor sprünge auf, deren Radien kleiner als 0,1 mm, bevorzugt kleiner als 0,15 mm, noch mehr bevorzugt kleiner als 0,2 mm sind.

Des Weiteren wird die oben gestellte Aufgabe durch eine Gewürz mühle der eingangs erwähnten Art gelöst, welche ein Mahlwerk nach den obigen Ausführungen aufweist.

Im Folgenden wird eine besonders bevorzugte Aus führungs form der vorliegenden Erfindung an Hand von Figuren beschrieben, auf die sie allerdings nicht beschränkt sein soll.

Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Stator im Längsschnitt.

Fig. 2 zeigt einen erfindungsgemäßen Stator in einer Ansicht von unten .

Fig. 3 zeigt einen erfindungsgemäßen Stator in einer Schrägan sicht von oben.

Fig. 4 zeigt einen erfindungsgemäßen Stator in einer Ansicht von oben .

Fig. 5 zeigt einen erfindungsgemäßen Rotor in einer Schrägan sicht von oben.

Fig. 6 zeigt einen erfindungsgemäßen Rotor in einer Ansicht von unten .

Fig. 7 zeigt einen erfindungsgemäßen Rotor in einer Schrägan sicht von unten.

Fig. 8 zeigt ein erfindungsgemäßes Mahlwerk mit einem Rotor und einem Stator in einer Ansicht von unten.

Fig. 9 zeigt ein erfindungsgemäßes Mahlwerk mit einem Rotor und einem Stator in einer Schrägansicht von oben.

Fig. 10 zeigt ein erfindungsgemäßes Mahlwerk im Querschnitt in einem Gehäuse.

Ausdrücke wie „oben" und „unten" bzw. Abwandlungen davon bezie hen sich auf den bestimmungsgemäßen Verwendungszustand des Mahl werkes. „Oben" tritt dabei das unvermahlene Mahlgut bzw. Gewürz in das Mahlwerk ein, „unten" tritt das zermahlene Mahlgut bzw. Gewürz schließlich aus dem Mahlwerk wieder aus.

In den Figuren werden die einzelnen Teile eines erfindungsgemä-ßen Mahlwerks 15 zum Teil separat dargestellt. Der Übersicht halber wurde bei den Figuren eine vereinfachte Darstellung ge wählt, bei der nicht zum Verständnis beitragende Elemente wegge lassen wurden.

Fig. 1 zeigt einen Stator 1 eines erfindungsgemäßen Mahlwerks 15 (siehe Fig. 8) in Form eines Hohlzylinders im Längsschnitt. Der Stator 1 verfügt an einer Innenseite über eine Vielzahl an läng lichen, konvex gekrümmten Mahlvorsprüngen 2, welche in ihrer Ausrichtung in Richtung einer Längsachse 3 des Stators 1 orien tiert sind und sich über die gesamte Länge des Stators 1 erstre cken. Die Mahlvorsprünge 2 des Stators sind entlang ihrer gesam ten Längsausdehnung im gesamten Querschnitt konvex gekrümmt und bilden keine spitzwinkeligen Hinterschneidungen und keine schar fen Kanten. Der Stator 1 ist im Wesentlichen in zwei Abschnitte unterteilt. Der obere Abschnitt 4 bildet einen Bereich 5 zur Grobvermahlung, der untere Abschnitt 6 einen Bereich 7 zur Fein vermahlung. Im Bereich 5 zur Grobvermahlung werden die Mahlvor sprünge 2 als erste Stator-Mahlvorsprünge 8 bezeichnet. Entspre chend werden die Mahlvorsprünge 2 im Bereich zur Feinvermahlung 7 als zweite Stator-Mahlvorsprünge 9 bezeichnet. Die ersten Sta tor-Mahlvorsprünge 8 sind zur Grobvermahlung voneinander beab-standet, während die zweiten Stator-Mahlvorsprünge 9 direkt an einander angrenzen bzw. ineinander übergehen. Zudem sind die zweiten Stator-Mahlvorsprünge 9 zu einer Basisfläche 58 des Sta tors, welche der Innenfläche des Hohlzylinders entspricht, hin geneigt, sodass die zweiten Stator-Mahlvorsprünge 9 in Richtung der ersten Stator-Mahlvorsprünge 8 leicht ansteigen. Natürlich könnten auch die ersten Stator-Mahlvorsprünge 8 eine Neigung in Bezug auf die Basisfläche 58 aufweisen. Auch andere oder gar keine Neigungen sind möglich.

Wie insbesondere aus den Fig. 2 und Fig. 4 hervorgeht, stellen die Querschnitte der ersten 8 und zweiten Stator-Mahlvorsprünge 9 Kreissegmente dar. Das bedeutet, dass die Querschnittsfläche 55 der ersten 8 und zweiten Stator-Mahlvorsprünge 9 Kreissegmen te, also von einem Kreisbogen und einer Kreissehne begrenzte Teilflächen einer Kreisfläche, darstellen. Der Radius R des Kreisbogens liegt in einem Bereich zwischen 0,1 mm und 70 mm, bevorzugt zwischen 0,15 mm und 60 mm, noch mehr bevorzugt zwi schen 0,2 mm und 50 mm, zwischen 0,9 mm und 5 mm, oder, wie in der gezeigten Ausführungsform, bei 2 mm. Die Querschnitte der ersten 8 und zweiten Stator-Mahlvorsprünge 9 sind im Wesentli chen über ihre gesamte Länge konstant.

Wieder bezugnehmend auf Fig. 1 ist ersichtlich, dass die ersten Stator-Mahlvorsprünge 8 in die zweiten Stator-Mahlvorsprünge 9 übergehen. Darüber hinaus ist zu erkennen, dass die Anzahl der ersten Stator-Mahlvorsprünge 8 zur Anzahl der zweiten Stator-Mahlvorsprünge 9 im Verhältnis von 1:2 steht. D.h. es sind dop pelt so viele zweite Stator-Mahlvorsprünge 9 wie erste Stator-Mahlvorsprünge 8 vorgesehen. Es kann aber auch ein höheres oder niedrigeres Verhältnis vorgesehen sein, solange die Anzahl an zweiten Stator-Mahlvorsprüngen 9 mindestens so hoch ist wie die Anzahl an ersten Rotor-Mahlvorsprüngen 8. Im Querschnitt bilden die ersten Stator-Mahlvorsprünge 8 Halbkreise, während die zwei ten Stator-Mahlvorsprünge 9 kleinere Kreissegmente darstellen (siehe Fig. 2 und 4) . An der einer Eingangsseite 10 zugewandten Stirnseiten 56 bilden sämtliche Mahlvorsprünge 2 des Stators 1 eine konvexe Krümmung in Form eines Ausschnitts einer Kugelober fläche aus. Der Bereich 5 zur Grobvermahlung ist dabei der Ein gangsseite 10 des Mahlwerks 15 zugeordnet.

Fig. 3 zeigt den Stator 1 in einer Schrägansicht von oben, d.h. eingangsseitig, wobei der Bereich 5 zur Grobvermahlung sichtbar ist .

Fig. 5 zeigt einen im Wesentlichen kegelstumpfförmigen Rotor 11 in einer Schrägansicht von oben. An der Außenseite des Rotors 11 sind ebenfalls, ähnlich wie beim Stator 1, längliche, ab

schnittsweise konvex gekrümmte Mahlvorsprünge 2 vorgesehen, wel che aber, im Unterschied zu den Mahlvorsprüngen 2 des Stators 1, schraubenlinienförmig um eine Längsachse 12 des Rotors 11 ver dreht sind. Die Verdrehung um die Längsachse beträgt in der ge zeigten Darstellung 65°. Es ist erkennbar, dass der Rotor 11 von einer Unterseite 13 zu einer Oberseite 14 konisch zusammenläuft. Beispielsweise beträgt der Durchmesser der Oberseite ca. 9,75 mm und der Durchmesser der Unterseite 22,8 mm. Im zusammengebauten Zustand des Mahlwerks 15 ist die Oberseite 14 der Eingangsseite 10 und die Unterseite einer Ausgangsseite 16 zugewandt.

Wie der Stator 1 ist auch der Rotor 11 in zwei Abschnitte unter teilt. Der obere Abschnitt 17 stellt einen Bereich 18 zur Grob vermahlung dar, der untere Abschnitt 19 stellt einen Bereich 20 zur Feinvermahlung dar. Im Bereich 18 zur Grobvermahlung werden die Mahlvorsprünge 2 als erste Rotor-Mahlvorsprünge 21 bezeich net. Entsprechend werden die Mahlvorsprünge 2 im Bereich zur Feinvermahlung 20 als zweite Rotor-Mahlvorsprünge 22 bezeichnet. Die ersten Rotor-Mahlvorsprünge 21 sind zur Grobvermahlung von einander beabstandet. Die Anzahl der ersten Mahlvorsprünge 21 des Rotors 11 zur Anzahl der zweiten Mahlvorsprünge 22 des Ro tors 11 steht im Verhältnis 1:3, kann aber auch höher oder nied riger sein, solange die Anzahl der zweiten Rotor-Mahlvorsprünge 22 zumindest so hoch ist wie die Anzahl der ersten Rotor-Mahlvorsprünge 21.

Wie insbesondere aus den Fig. 5 und Fig. 7 hervorgeht, gehen die ersten Rotor-Mahlvorsprünge 21 in die zweiten Rotor-Mahlvorsprünge 22 über, wobei im Übergangsbereich eine konvex gekrümmte Kante 23 gebildet wird, deren Krümmungsradius bevor zugt mindestens 0,2 mm beträgt. Dort, wo die zweiten Rotor-Mahlvorsprünge 22 nicht in erste Rotor-Mahlvorsprünge 21 überge hen, wird ebenfalls eine konvex gekrümmte Kante, d.h. stumpfe Kante, gebildet. Die ersten Rotor-Mahlvorsprünge 21 weisen im Querschnitt jeweils einen ebenen Abschnitt 24 und zwei gegen überliegende, an den ebenen Abschnitt angrenzende konvex ge krümmte Flanken 25 auf. Die konvex gekrümmten Flanken 25 schlie ßen mit der Basisfläche 59 des Rotors einen Winkel von maximal 90° ein, sodass keine spitzwinkeligen Hinterschneidungen entste hen. Die Basisfläche 59 entspricht der Mantelfläche des Rotors ohne Mahlvorsprünge 2, also der Mantelfläche eines Kegelstump fes. Sämtliche in Richtung der Oberseite 14 des Rotors 11 wei sende Stirnseiten 57 der Mahlvorsprünge 2 des Rotors 11 sind zur Minimierung des Abriebs ebenfalls konvex gekrümmt.

Wie aus Fig. 6 ersichtlich, weisen die Querschnitte der zweiten Rotor-Mahlvorsprünge 22 einen im Wesentlichen eben ansteigenden Abschnitt 26 und einen konvex gekrümmten, abfallenden Abschnitt 27 auf. Die Drehrichtung 60 des Rotors 11 zum Mahlen erfolgt dergestalt, dass die konvex gekrümmten, abfallenden Abschnitte in Drehrichtung zuerst liegen. Der im Wesentlichen eben anstei gende Abschnitt 26 schließt von der Unterseite 13 her betrachtet an der Basisfläche 59 mit Tangente 61 an der Basisfläche 59 des Rotors 11 einen Winkel in mathematisch positive Richtung von der Tangente 61 weggezählt von maximal 90°, besonders bevorzugt von maximal 45°, in der gezeigten Darstellung von 14°, ein. Die Tangente 61 tangiert die Basisfläche 59 dabei im Übergangsbe reich zwischen dem eben ansteigenden Abschnitt 26 und der Basis fläche 59. Der Winkel liegt quasi innerhalb des zweiten Rotor-Mahlvorsprunges 22 zwischen der Oberfläche des ansteigenden Ab schnitts 26 und der Tangente an der Basisfläche 59. Strichliert ist zur besseren Darstellung des Winkels eine gedachte Verlän gerung des eben ansteigenden Abschnitts 26 eingezeichnet. In der in Fig. 6 gezeigten Draufsicht ist die Basisfläche 59 mittels eines strichlierten Kreises angedeutet.

Der konvex gekrümmte, abfallende Abschnitt 27 spannt von der Un terseite 13 betrachtet an der Basisfläche 59 mit einer Tangente 62 an der Basisfläche 59 des Rotors 11 einen Winkel ß in mathe matisch positive Richtung von der Tangente 62 weggezählt von mi nimal 90°, besonders bevorzugt von minimal 110°, in der gezeig ten Ausführungsform von 122°, auf. Die Tangente 62 tangiert die Basisfläche 59 dabei im Übergangsbereich zwischen dem konvex ge krümmten, abfallenden Abschnitt 27 und der Basisfläche 59. Der Winkel ß liegt quasi in Drehrichtung 60 vor dem Abschnitt 27 und damit außerhalb des zweiten Rotor-Mahlvorsprunges 22 und wird sozusagen von der Basisfläche 59 und der Oberfläche des Ab schnitts 27 aufgespannt. Da der konvex gekrümmte, abfallende Ab schnitt 27 gekrümmt ist, wird der Winkel ß ebenfalls zu einer Tangente 63 an dem konvex gekrümmten Abschnitt 27 im Übergangs bereich zur Basisfläche 59 gezählt.

Fig. 7 zeigt den erfindungsgemäßen Rotor 11 in einer Schrägan sicht von unten. Es ist erkennbar, dass die ersten Rotor-Mahlvorsprünge 21 in die zweiten Rotor-Mahlvorsprünge 22 überge hen .

Fig. 8 und Fig. 9 zeigen schematisch den zusammengesetzten Zu stand des erfindungsgemäßen Mahlwerks 15. Sämtliche Verbindungs- teile wurden der Übersicht halber weggelassen. Der Rotor 11 ist dabei gänzlich in den Stator 1 eingefügt. Der Rotor 11 ist übli cherweise drehbar gelagert (nicht ersichtlich) . Zwischen Rotor 11 und Stator 1 befindet sich ein Spalt 28, durch welchen das Mahlgut (nicht gezeigt) von der Eingangsseite 10 zur Ausgangs seite 16 gelangt und dabei zerdrückt wird. Der Spalt 28 variiert sowohl örtlich entlang des Umfangs, als auch zeitlich, wenn der Rotor 11 in Rotation versetzt wird. Der Spalt 28 variiert auch auf Grund der Kegelstumpfform des Rotors 11 zwischen der Ein gangsseite 10 und der Ausgangsseite 16. Mit anderen Worten ver jüngt sich der Spalt zunehmend von der Eingangsseite 10 zur Aus gangsseite 16.

Fig. 10 zeigt das erfindungsgemäße Mahlwerk 15 im Querschnitt. Das Mahlwerk 15 innerhalb eines Gehäuses 29 angeordnet und mit diesem über Befestigungsmittel 30 in Form von Rastnasen verbun den. Der Rotor 11 ist über vorzugsweise perforierte Kappe 31 mit dem Stator verbunden, wobei die Kappe 31 über einen zentral an geordneten Lagerstift 32 verfügt, welcher in eine Ausnehmung 33 des Rotors 11 eingreift. Der Rotor 11 kann dabei um den Lager stift 32 rotieren, ist aber gegen Verschiebungen gesichert. Das Gehäuse 29 weist an einer Seite zudem Verbindungsmittel, bei spielsweise ein Gewinde, zur Verbindung mit einem Behältnis (nicht gezeigt) für Gewürze auf.