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1. WO2020124114 - MAHLWERK MIT KONVEX GEKRÜMMTEN MAHLVORSPRÜNGEN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche :

1. Mahlwerk (15) zum Zermahlen von Gewürzen, insbesondere Salz, mit einem Stator (1) und einem konzentrisch dazu angeordneten, drehbar gelagerten Rotor (11), dadurch gekennzeichnet, dass der Stator (1) und der Rotor (11) zumindest abschnittsweise im Quer schnitt konvex gekrümmte Mahlvorsprünge (2) aufweisen, deren Oberflächen frei von Unstetigkeiten sind.

2. Mahlwerk (15) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnitte der Mahlvorsprünge (2) entlang der gesamten Längsausdehnung der Mahlvorsprünge (2) zumindest abschnittsweise konvex gekrümmt sind.

3. Mahlwerk (15) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Mahlwerk (15) eine Eingangsseite (10) und eine Aus gangsseite (16) für das Gewürz aufweist und der Eingangsseite (10) zugewandten Stirnseiten (56, 57) der Mahlvorsprünge (2) konvex gekrümmt sind.

4. Mahlwerk (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rotor (11) und der Stator (1) derart an geordnet sind, dass zu jedem Zeitpunkt während des Verdrehens des Rotors (11) die Mahlvorsprünge (2) des Rotors (11) von den Mahlvorsprüngen (2) des Stators (1) beabstandet sind, insbeson dere mindestens 0,1 mm beabstandet sind.

5. Mahlwerk (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Querschnitte der Mahlvorsprünge (2) des Stators (1) Kreissegmente darstellen, deren Radius in einem Be reich zwischen 0,1 mm und 70 mm, bevorzugt zwischen 0,15 mm und 60 mm, noch mehr bevorzugt zwischen 0,2 mm und 50 mm, liegt.

6. Mahlwerk (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stator (1) in einen Bereich (5) zur Grob vermahlung mit ersten Stator-Mahlvorsprüngen (8) und einen Be reich (7) zur Feinvermahlung mit zweiten Stator-Mahlvorsprüngen (9) unterteilt ist, wobei vorzugsweise im Bereich (5) zur Grob vermahlung die ersten Stator-Mahlvorsprünge (8) voneinander be abstandet sind.

7. Mahlwerk (15) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Anzahl an ersten Stator-Mahlvorsprüngen (8) zur Anzahl an zweiten Stator-Mahlvorsprüngen (9) im Bereich zwi schen 1:1 und 1:15, bevorzugt zwischen 1:1 und 1:10, insbesonde re bei 1:2, liegt.

8. Mahlwerk (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rotor (11) eine Basisfläche (59) aufweist und in einen Bereich (18) zur Grobvermahlung mit ersten Rotor-Mahlvorsprüngen (21) und einen Bereich (20) zur Feinvermahlung mit zweiten Rotor-Mahlvorsprüngen (22) unterteilt ist, wobei vorzugsweise im Bereich (18) zur Grobvermahlung die ersten Ro tor-Mahlvorsprünge (21) voneinander beabstandet sind.

9. Mahlwerk (15) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Anzahl an ersten Rotor-Mahlvorsprüngen (21) zur Anzahl an zweiten Rotor-Mahlvorsprüngen (22) im Bereich zwi schen 1:1 und 1:15, bevorzugt zwischen 1:1 und 1:10, insbesonde re bei 1:3, liegt.

10. Mahlwerk (15) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeich net, dass die Querschnitte der zweiten Rotor-Mahlvorsprünge (22) einen im Wesentlichen eben ansteigenden Abschnitt (26) und einen konvex gekrümmten, abfallenden Abschnitt (27) aufweisen.

11. Mahlwerk (15) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die ersten Rotor-Mahlvorsprünge (21) im Quer schnitt jeweils einen ebenen Abschnitt (24) und zwei gegenüber liegende, an den ebenen Abschnitt angrenzende konvex gekrümmte Flanken (25) aufweisen.

12. Mahlwerk (15) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die konvex gekrümmten Flanken (25) im Übergangsbereich zwischen den Flanken (25) und der Basisfläche (59) des Rotors (11) mit der Basisfläche (59) einen Winkel innerhalb der ersten Rotor-Mahlvorsprünge (21) aufspannen, der kleiner als 90° ist.

13. Mahlwerk nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekenn zeichnet, dass der im Wesentlichen eben ansteigende Abschnitt (26) im Übergangsbereich zur Basisfläche (59) des Rotors (11) mit einer Tangente (61) an der Basisfläche (59) einen Winkel ( ) in mathematisch positive Richtung von der Tangente (61) an der Basisfläche (59) weggezählt von maximal 90°, besonders bevorzugt von maximal 45°, noch mehr bevorzugt von maximal 20°, ein schließt .

14. Mahlwerk nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekenn zeichnet, dass der konvex gekrümmte, abfallende Abschnitt (27) im Übergangsbereich zur Basisfläche (59) des Rotors (11) mit ei ner Tangente (62) an der Basisfläche (59) einen Winkel (ß) in mathematisch positive Richtung von der Tangente (62) an der Ba sisfläche (59) weggezählt von minimal 90°, besonders bevorzugt von minimal 100°, noch mehr bevorzugt von minimal 120° ein, ma ximal aber 180°, aufspannt.

15. Mahlwerk (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mahlvorsprünge (2) des Rotors (11) schraubenlinienförmig um eine Längsachse (12) des Rotors (11) verdreht sind.

16. Mahlwerk (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rotor (11) von einer Unterseite (13) zu einer Oberseite (14) hin konisch zusammenläuft.

17. Mahlwerk (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass die kleinste Krümmung der Querschnitte der Mahlvorsprünge (2) einen Kurvenradius R aufweist, der in einem Bereich zwischen 0,1 mm und 70 mm, bevorzugt zwischen 0,15 mm und 60 mm, noch mehr bevorzugt zwischen 0,2 mm und 50 mm oder 1 mm und 20 mm, liegt.

18. Mahlwerk (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch ge kennzeichnet, dass die kleinste Krümmung der Querschnitte der Mahlvorsprünge (2) des Stators (1) und/oder des Rotors (11) ei nen Kurvenradius R aufweist, der zumindest 0,5 mm, vorzugsweise zumindest 0,6 mm, zumindest 0,7 mm, zumindest 0,8 mm oder zumin dest 0,9 mm beträgt.

19. Gewürzmühle zum Zermahlen von Gewürzen, insbesondere Salz, mit einem Behältnis für das Gewürz, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewürzmühle ein Mahlwerk (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 18 aufweist.