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1. WO2020120752 - BEFESTIGUNGSANORDNUNG EINES SCHWINGUNGSDÄMPFERS EINES FAHRZEUGES

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Befestigungsanordnung eines Schwingungsdämpfers eines Fahrzeuges an einem Radträger (1) und/oder am Fahrzeugaufbau über ein Gummilager (2) mittels einer Schraube {4} oder dergleichen, durch welche eine von zumindest zwei Buchsen (2.1 , 2.2) des Gummilagers (2) in den drei Längsfreiheitsgraden bezüglich des Radträgers (1) oder des Fahrzeug- aufbaus festgelegt ist, wobei der Drehfreiheitsgrad dieser Buchse (2.1 ) um die Achse (A) der Schraube (4) durch eine formschlüssige Blockade blockiert ist, wobei die formschlüssige Blockade durch ein Ineinandergreifen einer in einer Aufnahme (1.1 ) des Radtrigers zur Aufnahme des Gummilagers (2) angeordneten Aussparung (1.3) in eine an der Buchse (2.1 ) angeordnete und von der Buchse (2.1 ) abstehende Nase (2.1.1 ) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase (2.1.1 ) und die Aussparung (1.3) derart geformt sind, dass der Formschluss zwischen der Nase (2.1.1) und der Aussparung (1.3) nur durch Eindrehen der Schraube (4) in die Aufnahme (1.1 ), ohne eine manuelle Verdrehung der Buchse (2.1 ), gebildet ist.

2. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1 , wobei die Nase (2.1.1) zylinderförmig ausgebildet ist.

3. Befestigungsanordnung nach Anspruch 2, wobei die zylinderförmige Nase (2.1.1 ) zumindest zwei nebeneinander angeordnete und mit unterschiedlich großen Radien versehene Kreiszylindersegmente umfasst, wobei die Radien der Kreiszylindersegmente den gleichen Kreismittelpunkt aufweisen.

4. Befestigungsanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das im eingebauten Zustand des Gummilagers (2) dem Radträger

(1 ) zugewandte Ende der Buchse (2.1 ) ein Führungselement (5) zur zentrierten Führung der Buchse (2.1 ) in die Aufnahme (1.1 ) des Radträgers (1 ) und/oder des Fahrzeugaufbaus umfasst.

5. Befestigungsanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Aussparung (1.3) derart geformt ist, dass die Buchse (2.1 ) bei vollständigem Eingriff der Nase (2.1.1 ) in die Aussparung (1.3) in einem

Bereich von 4 Grad bis 7 Grad um die Lager-Lagerlängsachse (A) verdreht ist.

6. Verfahren zur Herstellung einer Befestigungsanordnung, welche nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 5 ausgebildef ist, ablaufend in folgenden Schritten;

- Positionieren der Buchse (2.1 ) zum Radträger (1) und/oder zum Fahrzeugaufbau derart, dass die Lagerlängsachse (A) und die Längsachse (A) der Aufnahme (1.1 ) koaxial zueinander angeordnet sind,

- Verschieben der Buchse (2.1) entlang der gemeinsamen Längsachse (A) in Richtung des Radträgers (1 ) bzw des Fahrzeugaufbaus sowie Eindrehen der Schraube (4) bis der Formschluss zwischen der Nase (2.1.1 ) und der Aussparung (1.3) hergestellt ist, ohne dass die Buchse (2.1 ) manuell mit einem Werkzeug verdreht wird sowie

- anschließende Fixierung des Gummilagers (2) am Radträger (1 ) und/oder am Fahrzeugaufbau durch Anziehen der Schraube (4).

7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei eines der Kreiszylindersegmente der Nase (2.1.1 ) als erstes mit der Aussparung (1 3) in Kontakt kommt.

8. Verfahren gemäß Anspruch 6 oder 7, wobei die Buchse (2.1 ) in einem Kaltumform- oder in einem Warmumformverfahren hergestellt wird und wobei die Nase (2 1 1 ) anschließend durch ein spanendes Verarbei tungsverfahren hergestellt wird.

Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche 6 bis 8, wobei die Aussparung (1.3) durch ein spanendes Verarbeitungsverfahren hergestellt wird.