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1. WO2020120723 - ANTRIEBSACHSE EINES ELEKTROFAHRZEUGES

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1 . Antriebsachse eines elektrisch antreibbaren Fahrzeugs , umfassend

zwei antreibbare Fahrzeugräder (R1 , R2),

zwei elektrische Maschinen (EM1 , EM2),

zwei Mehrgang-Schaltgetriebe (G1 , G2) mit Getriebeausgangswellen (GAW1 , GAW2, 9, 10),

wobei die erste elektrische Maschine (EM1 ) und das erste Schaltgetriebe (G1 ) einen ersten Antriebsstrang (A1 ) zum Antrieb des ersten Fahrzeugrades (R1 ) und

die zweite elektrische Maschine (EM2) und das zweite Schaltgetriebe (G2) einen zweiten Antriebsstrang (A2) zum Antrieb des zweiten Fahrzeugrades (R2) bilden und wobei

zwischen den Getriebeausgangswellen (GAW1 , GAW2, 9, 10) des ersten und des zweiten Schaltgetriebes (G1 , G2) eine elektronisch regelbare reibschlüs sige Kupplung (K, 17), insbesondere eine Lamellenkupplung angeordnet ist.

2. Antriebsachse nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltgetriebe (G1 , G2) jeweils zwei Gang-Stufen (5, 7; 6, 8) aufweisen.

3. Antriebsachse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt getriebe (G1 , G2) zum Schalten der Gangstufen (5, 7; 6, 8) jeweils ein formschlüssi ges Schaltelement (1 1 , 1 2), insbesondere eine Klauenkupplung aufweisen.

4. Antriebsachse nach Anspruch 1 , 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen den Getriebeausgangswellen (GAW1 , GAW2, 9, 10) und den Fahrzeugrädern (R1 , R2) jeweils eine feste Übersetzungsstufe (Ü 1 , Ü2, 13, 14) angeordnet ist.

5. Verfahren zum Antrieb eines Elektrofahrzeuges mittels einer Antriebsachse (1 , 2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schaltvorgang bei Geradeaus- oder Kurvenfahrt nur auf einer Seite, der rechten oder der linken Radseite, durchgeführt und während des Schaltvorganges durch die Kupp lung (K) ein Drehmoment von der angetriebenen Radseite auf die antriebslose Rad seite übertragen wird.

6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehmomentüber tragungsgrad der Kupplung (K) in Abhängigkeit von einem Schaltvorgang, von der Fahrtrichtung (Geradeausfahrt, Rechts- oder Linkskurve) und/oder von der Fahr zeugbeschleunigung oder -Verzögerung geregelt wird.

7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (K) ge schlossen (Übertragungsgrad 100%) wird, wenn auf einer Seite, der Seite des rech ten Rades (R1 ) oder der Seite des linken Rades (R2), ein Schaltvorgang durchge führt wird.

8. Verfahren nach Anspruch nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (K) bei einer Kurvenfahrt des Fahrzeuges nicht voll geschlossen wird, sondern auf die Übertragung des halben Motormoments der antreibenden Radseite eingeregelt wird.

9. Verfahren nach Anspruch 5, 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schalt vorgang auf der linken Radseite durchgeführt werden soll, wenn das Fahrzeug in ei ner Linkskurve beschleunigt oder in einer Rechtskurve verzögert wird.

10. Verfahren nach Anspruch 5, 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schalt vorgang auf der rechten Radseite durchgeführt werden soll, wenn das Fahrzeug in einer Rechtskurve beschleunigt oder in einer Linkskurve verzögert wird.