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1. WO2020120517 - PROBENAUFNAHMEEINRICHTUNG FÜR BIOLOGISCHE PROBEN MIT EINER PROBENAUFNAHME AUS KOHLENSTOFF-BASIERTEM WERKSTOFF

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Ansprüche

1. Probenaufnahmeeinrichtung (100, 101, 102, 103, 104), die zur Aufnahme biologischer Proben (1) eingerichtet ist, umfassend

- einen Grundkörper (10) mit mindestens einer Wand (11), die zur Begrenzung einer Probenauf nahme (12) angeordnet ist, wobei

- die mindestens eine Wand (11) mindestens an einer zur Probenaufnahme (12) weisenden Ober fläche einen flächigen, Kohlenstoff-basierten Werkstoff umfasst, der für eine Flüssigkeit in der Probenaufnahme (12) undurchlässig ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

- der Kohlenstoff-basierte Werkstoff einen derart hohen Kohlenstoffanteil aufweist, dass der Koh-lenstoff-basierte Werkstoff lichtundurchlässig und elektrisch leitfähig ist.

2. Probenaufnahmeeinrichtung gemäß Anspruch 1, bei der

- die mindestens eine Wand (11) aus dem Kohlenstoff-basierten Werkstoff besteht.

3. Probenaufnahmeeinrichtung gemäß Anspruch 2, bei der

- die mindestens eine Wand (11) aus dem Kohlenstoff-basierten Werkstoff eine Dicke im Bereich von 150 pm bis 1 mm aufweist.

4. Probenaufnahmeeinrichtung gemäß Anspruch 2 oder 3, bei der

- der gesamte Grundkörper (10) aus dem Kohlenstoff-basierten Werkstoff besteht.

5. Probenaufnahmeeinrichtung gemäß Anspruch 1, bei der

- die mindestens eine Wand (11) an der zur Probenaufnahme (12) weisenden Oberfläche eine Be schichtung (13) aufweist, die aus dem Kohlenstoff-basierten Werkstoff besteht.

6. Probenaufnahmeeinrichtung gemäß Anspruch 5, bei der

- die Beschichtung (13) aus dem Kohlenstoff-basierten Werkstoff eine Dicke im Bereich von 2 nm bis 500 pm aufweist.

7. Probenaufnahmeeinrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der

- der Kohlenstoff-basierten Werkstoff auf der zur Probenaufnahme (12) weisenden Oberfläche eine Oberflächenstruktur (20) aufweist, die eine mechanische Wechselwirkung biologischer Pro ben mit dem Kohlenstoff-basierten Werkstoff fördert.

8. Probenaufnahmeeinrichtung gemäß Anspruch 7, bei der

- die Oberflächenstruktur (20) eine vorbestimmte Rauigkeit des Kohlenstoff-basierten Werkstoffs und/oder eine Vielzahl von Vorsprüngen (21) des Kohlenstoff-basierten Werkstoffs umfasst.

9. Probenaufnahmeeinrichtung gemäß Anspruch 8, bei der

- die Oberflächenstruktur (20) die Vielzahl von Vorsprüngen (21) des Kohlenstoff-basierten Werk stoffs umfasst, wobei

- die Vorsprünge (21) so dimensioniert und angeordnet sind, dass im Bereich einer Kontaktfläche einer biologischen Zelle (2) mehrere Vorsprünge (21) vorgesehen sind

10. Probenaufnahmeeinrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der - der Kohlenstoff-basierte Werkstoff aus reinem Kohlenstoff, Kohlenstofffaser-verstärktem Kunst stoff und/oder Siliziumkarbid besteht.

11. Probenaufnahmeeinrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner um fassend

- mindestens einen Kontaktabschnitt (30), der zur Verbindung der mindestens einen Wand (11) mit einer Spannungsquelle und/oder einer Messeinrichtung (40) angeordnet ist.

12. Probenaufnahmeeinrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem

- der Grundkörper (10) mehrere Wände (11) umfasst, die ein Volumen der Probenaufnahme (12) einschließen, wobei

- der Kohlenstoff-basierte Werkstoff der Wände (11) einstückig gebildet ist.

13. Probenaufnahmeeinrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, die min destens eines umfasst von

- einer Schale, insbesondere Petrischale (101),

- einem flachen Substrat,

- einer Multiwellplatte (103),

- einem Probenbecher, insbesondere in Gestalt eines Becherglases,

- einem Probenröhrchen (102), insbesondere in Gestalt eines Reagenzglases oder eines Röhrchens zur Kryokonservierung (Kryovial), und

- einer Hohlfaser (104), insbesondere zur adhärenten Aufnahme biologischer Zellen.

14. Verwendung der Probenaufnahmeeinrichtung (100, 101, 102, 103, 104) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche zur Durchführung von mindestens einem der Verfahren, die um fassen:

- eine Bearbeitung von Zell- oder Gewebeproben, insbesondere eine Kultivierung und/oder Diffe renzierung von Zellkulturen,

- eine optische Messung, insbesondere eine Fluoreszenzmessung,

- eine elektrophysiologische Messung, insbesondere eine Ableitung von elektrischen Potentialen oder Strömen,

- einen Transport und/oder eine Lagerung biologischer Proben, insbesondere im gefrorenen Zu stand,

- eine Kryobehandlung von biologischen Proben, und

- eine Hochdurchsatzuntersuchung, insbesondere für Aufgaben der Diagnostik oder der regenera tiven Medizin.