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1. WO2020120412 - STRAHLSAUGKASTEN UND STRAHLSAUGVERFAHREN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

PATENTANSPRÜCHE

1.) Strahlsaugkasten für eine Absaugvorrichtung (6)

einer Einrichtung (1) zur Wasserstrahlverfestigung einer Fasermaterialbahn (2), insbesondere eines Nonwoven-Vlieses, wobei der Strahlsaugkasten (14) dazu vorgesehen und ausgebildet ist, die von der Einrichtung (1) zur Wasserstrahlverfestigung

emittierten und aus der Fasermaterialbahn (2) wieder austretenden Flüssigkeitsstrahlen (4) anzusaugen und wobei der hohle Strahlsaugkasten (14) an seinem Kastenmantel (18) mindestens eine zu seinem

Kasteninnenraum (17) führende schlitzartige

Mantelöffnung (20) aufweist, wobei der

Strahlsaugkasten (14) an seinem Kastenmantel (18) mindestens eine Saugdüse (23) mit einer

schlitzartigen Säugöffnung (25) aufweist, deren Weite sich zum Kasteninnenraum (17) und zu der

Mantelöffnung (20) hin stetig vergrößert, wobei die Saugdüse (23) als Düsenaufsatz (24) ausgebildet und über der Mantelöffnung (20) angeordnet ist, wobei die Weite der Mantelöffnung (20) gleich oder größer als die auslassseitige Weite der Säugöffnung (25) ist .

2.) Strahlsaugkasten nach Anspruch 1, dadurch

g e k e n n z e i c h n e t, dass die Säugöffnung (25) einen konischen Querschnitt aufweist.

3.) Strahlsaugkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Saugdüse (23) einem Flüssigkeitsstrahlen (4), insbesondere

Wasserstrahlen, unter Druck emittierenden Injektor (3) in Emissionsrichtung gegenüber liegt.

4.) Strahlsaugkasten nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Saugdüse (23) und die schlitzartige Säugöffnung (25) längs der Saugkastenachse (16) ausgerichtet sind.

5.) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Saugdüse (23) und die schlitzartige Säugöffnung (25) sich bevorzugt über die gesamte Breite der Fasermaterialbahn (2) erstrecken.

6.) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Strahlsaugkasten (14) an seinem Kastenmantel (18) mehrere in Umfangsrichtung verteilt angeordnete Saugdüsen (23) aufweist.

7. ) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Strahlsaugkasten (14) als gerades Strahlsaugrohr

(15) ausgebildet ist.

8.) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass das Strahlsaugrohr (15) einen außenseitig

prismatischen Mantel mit einer Abflachung (19) im Bereich der Mantelöffnung (20) aufweist.

9.) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Düsenaufsatz (24) vom Kastenmantel (18) wegragt.

10.) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Düsenaufsatz (24) bis nahe an ein

flüssigkeitsdurchlässiges, insbesondere

perforiertes, Fördermittel (11) für die

Fasermaterialbahn (2), insbesondere nahe an eine rotierende Fördertrommel (12), reicht.

11. ) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass in der schlitzartigen Mantelöffnung (20) mehrere Stützstreben (21) bevorzugt fachwerkartig angeordnet sind .

12.) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Säugöffnung (25) in ihrer Weite verstellbar ist.

13. ) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Saugdüse (23), insbesondere der Düsenaufsatz (24), relativ zueinander bewegliche Seitenwände (28) und eine Verstelleinrichtung (34) für deren

gegenseitige Verstellung aufweist.

14. ) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Verstelleinrichtung (34) Spannmittel (35) für die gegenseitige Verstellung der Seitenwände (28) und einen Düsenhalter (38) zur Fixierung der

Seitenwände (28) am Kastenmantel (18) aufweist.

15. ) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Seitenwände (28) der Saugdüse (23), insbesondere des Düsenaufsatzes (24), jeweils eine schräge

Innenwandung (29) aufweisen.

16.) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Seitenwände (28) der Saugdüse (23), insbesondere des Düsenaufsatzes (24), jeweils eine abgestufte Außenwandung (30) mit einem Sockel (33) aufweisen.

17.) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Seitenwände (28) der Saugdüse (23), insbesondere des Düsenaufsatzes (24), an der Einlassseite (26) jeweils eine konvex gewölbte oder abgeschrägte

Dachwandung (31) aufweisen.

18. ) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Seitenwände (28) der Saugdüse (23), insbesondere des Düsenaufsatzes (24), an der Auslassseite (27) jeweils eine ebene Bodenwandung (32) aufweisen.

19.) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Saugdüse (23), insbesondere der Düsenaufsatz (24), an den Stirnseiten einen Verschluss (38) aufweist .

20.) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Strahlsaugkasten (14) eine bevorzugt axiale Absaugöffnung (43) aufweist.

21.) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass im Kasteninnenraum (17) des Strahlsaugkastens (14) ein Unterdrück gegenüber der Umgebung herrscht.

22.) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Strahlsaugkasten (14) an einen

Unterdruckerzeuger (7) und ggf. an eine

Rückgewinnung (8) angeschlossen ist.

23.) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Strahlsaugkasten (14) innerhalb einer

rotierenden perforierten Fördertrommel (12) für eine Fasermaterialbahn (2) angeordnet ist, insbesondere relativ ortsfest angeordnet ist.

24. ) Strahlsaugkasten nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Strahlsaugkasten (14) eine Lagerfläche (41) für die Fördertrommel (12) aufweist.

25. ) Absaugvorrichtung für eine Einrichtung (1) zur

Wasserstrahlverfestigung einer Fasermaterialbahn (2), insbesondere eines Nonwoven-Vlieses, wobei die Absaugvorrichtung (6) einen hohlen Strahlsaugkasten (14) aufweist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Strahlsaugkasten (14) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 24 ausgebildet ist.

26. ) Absaugvorrichtung nach Anspruch 25, dadurch

g e k e n n z e i c h n e t, dass die

Absaugvorrichtung (6) einen Unterdruckerzeuger (7) aufweist, der mit dem Strahlsaugkasten (14)

strömungsleitend verbunden ist.

27.) Absaugvorrichtung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die

Absaugvorrichtung (6) eine Rückgewinnung (8) für die in der angesaugten Strömung enthaltene Flüssigkeit, insbesondere das enthaltene Wasser, aufweist.

28. ) Absaugvorrichtung nach Anspruch 25, 26 oder 27,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die

Absaugvorrichtung (6) ein flüssigkeitsdurchlässiges, insbesondere perforiertes, Fördermittel (11) für die Fasermaterialbahn (2), insbesondere eine rotierende angetriebene Fördertrommel (12), aufweist.

29.) Absaugvorrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis

28, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Absaugvorrichtung (6) an einem Flüssigkeitsstrahlen (4), insbesondere Wasserstrahlen, unter Druck emittierenden Injektor (3) angeordnet ist.

30. ) Absaugvorrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis

29, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Strahlsaugkasten (14) in Emissionsrichtung der

Flüssigkeitsstrahlen (4), insbesondere

Wasserstrahlen, unterhalb des Fördermittel (11) für die Fasermaterialbahn (2), insbesondere innerhalb der rotierend angetriebenen Fördertrommel (12), angeordnet ist.

31. ) Einrichtung zur Wasserstrahlverfestigung einer

Fasermaterialbahn (2), insbesondere eines Nonwoven- Vlieses, mit mindestens einem Injektor (3), der Flüssigkeitsstrahlen (4), insbesondere

Wasserstrahlen, unter Druck emittiert, und mit einer Absaugvorrichtung (6), die einen Strahlsaugkasten (14) aufweist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Strahlsaugkasten (14) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 24 ausgebildet ist.

32. ) Einrichtung zur Wasserstrahlverfestigung nach

Anspruch 31, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Absaugvorrichtung (6) nach mindestens einem der Ansprüche 25 bis 30 ausgebildet ist.

33.) Einrichtung zur Wasserstrahlverfestigung nach

Anspruch 31 oder 32, dadurch

g e k e n n z e i c h n e t, dass der Injektor (3) die emittierten Flüssigkeitsstrahlen (4),

insbesondere Wasserstrahlen, in eine Saugdüse (23) des Strahlsaugkastens (14) richtet, die in

Emissionsrichtung gegenüber liegt.

Einrichtung zur Wasserstrahlverfestigung nach

Anspruch 31, 32 oder 33, dadurch

g e k e n n z e i c h n e t, dass die Einrichtung (1) zur Wasserstrahlverfestigung mehrere in

Laufrichtung der Fasermaterialbahn (2) nebeneinander angeordnete Injektoren (3) aufweist, denen jeweils eine Saugdüse (23) des Strahlsaugkastens (14) in Emissionsrichtung gegenüber liegt.

Einrichtung zur Wasserstrahlverfestigung nach einem der Ansprüche 31 bis 34, dadurch

g e k e n n z e i c h n e t, dass die Einrichtung (1) zur Wasserstrahlverfestigung ein Transportmittel (5) für die Fasermaterialbahn (2) aufweist.

Verfahren zum Absaugen von Flüssigkeitsstrahlen (4), die von einer Einrichtung (1) zur

Wasserstrahlverfestigung gegen eine

Fasermaterialbahn (2), insbesondere ein Nonwoven-Vlies, emittiert werden und aus der

Fasermaterialbahn (2) wieder austreten, wobei die austretenden Flüssigkeitsstrahlen (4) mittels eines hohlen Strahlsaugkastens (14) einer

Absaugvorrichtung (6) angesaugt werden, wobei der Strahlsaugkasten (14) an seinem Kastenmantel (18) mindestens eine zu seinem Kasteninnenraum (17) führende schlitzartige Mantelöffnung (20) und mindestens eine Saugdüse (23) mit einer

schlitzartigen Säugöffnung (25) aufweist, deren Weite sich zum Kasteninnenraum (17) und zu der

Mantelöffnung (20) hin kontinuierlich vergrößert, wobei die Saugdüse (23) als Düsenaufsatz (24) ausgebildet und über der Mantelöffnung (20)

angeordnet ist, wobei die Weite der Mantelöffnung (20) gleich oder größer als die auslassseitige Weite der Säugöffnung (25) ist.