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1. WO2020120328 - VERFAHREN ZUM FESTSTELLEN EINER EIGENSCHAFT EINES ÜBER DIE MESSROLLE GEFÜHRTEN BANDFÖRMIGEN GUTS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche:

1. Verfahren zum Feststellen einer Eigenschaft eines über eine Messrolle geführten bandförmigen Guts, insbesondere von Metallband, dadurch gekennzeichnet, dass das bandförmige Gut über eine Messrolle zum Feststellen einer Eigenschaft eines über die Messrolle geführten bandförmigen Guts, insbesondere von Metall band, geführt wird, wobei die Messrolle mit

einem Messrollenkörper mit einer Umfangsfläche,

mindestens einer Ausnehmung in dem Messrollenkörper, die beabstandet zu der Umfangsfläche angeordnet ist oder von der Umfangsfläche in das Innere des Messrollenkörpers führt und

mit einem ersten Kraftsensor, der in der Ausnehmung angeordnet ist, und einem zweiten Kraftsensor, der in der Ausnehmung oder einer weiteren, der Ausnehmung benachbarten Ausnehmung angeordnet ist, ausgeführt ist, wobei der erste Kraftsensor eine Sensorfläche aufweist und der erste Kraftsensor bei einer Änderung der Lage der Sensorfläche des ersten Kraftsensors ein Sen sorsignal erzeugen kann und der zweite Kraftsensor eine Sensorfläche aufweist und der zweite Kraftsensor bei einer Änderung der Lage der Sensorfläche des zweiten Kraftsensors ein Sensorsignal erzeugen kann,

und

entweder der erste Kraftsensor in der Ausnehmung neben dem zweiten Kraft sensor angeordnet ist und die Sensorfläche des ersten Kraftsensors an die Sen sorfläche des zweiten Kraftsensors unmittelbar angrenzt

oder der erste Kraftsensor so nah neben dem zweiten Kraftsensor angeordnet ist, dass der Winkel zwischen einer in Radialrichtung der Messrolle verlaufenden Endbegrenzungslinie, die den Punkt der Sensorfläche des ersten Kraftsensors schneidet, der der Sensorfläche des zweiten Kraftsensor am nächsten ist, und einer Linie, die

• in der Ebene verläuft, die die Endbegrenzungslinie und die Linie enthält, die den Punkt der Sensorfläche des ersten Kraftsensors, der der Sen sorfläche des zweiten Kraftsensors am nächsten liegt, mit dem Punkt der Sensorfläche des zweiten Kraftsensors, der der Sensorfläche des ersten Kraftsensors am nächsten liegt, verbindet, und

• die Endbegrenzungslinie im Schnittpunkt der Endbegrenzungslinie mit der Umfangsfläche schneidet, und

• den Punkt der Sensorfläche des zweiten Kraftsensors schneidet, der der Sensorfläche des ersten Kraftsensors am nächsten liegt,

kleiner als 65° ist,

wobei das bandförmige Gut derart über die Messrolle geführt wird, dass es die Messrolle teilweise umschlingt, und dass

das Sensorsignal, das der erste Kraftsensor aufgrund der Änderung der Lage der Sensorfläche des ersten Kraftsensors, die sich aufgrund der aus der Umschlingung ergebenden Druckkraft ergibt, erzeugt, einer Auswer teeinheit zugeführt wird und

das Sensorsignal, das der zweite Kraftsensor aufgrund der Änderung der Lage der Sensorfläche des zweiten Kraftsensors, die sich aufgrund der aus der Umschlingung ergebenden Druckkraft ergibt, erzeugt, einer Auswer teeinheit zugeführt wird und

die Auswerteeinheit eine von dem Sensorsignal des ersten Kraftsensors und dem Sensorsignal des zweiten Kraftsensors abhängige Information erzeugt.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Auswer teeinheit eine von dem Sensorsignal des ersten Kraftsensors und dem Sensor signal des zweiten Kraftsensors abhängige Information erzeugt, die dem Band zug, mit dem das bandförmige Gut über die Messrolle geführt wird, entspricht oder zu dem Bandzug direkt proportional ist.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das über die Messrolle geführte bandförmige Gut einen Bereich der Umfangsfläche der Mess rolle abdeckt und zumindest einmal pro Umdrehung der Messrolle die Aus nehmung durch diesen Bereich geführt wird, wobei die Ausnehmung sich parallel zur Längsachse des Messrollenkörpers erstreckt und zumindest über die parallel zur Längsachse weisende Breite des Bereichs mit einer Kette von Kraftsensoren ausgestattet ist, bei der mit Ausnahme des jeweils letzten Kraftsensors am jewei ligen Ende der Kette jeder Kraftsensor derart angeordnet ist, dass die Sensor fläche des jeweiligen Kraftsensors an die Sensorfläche eines ihm in Richtung der Kette benachbarten Kraftsensors unmittelbar angrenzt und an die Sensorfläche eines ihm entgegengesetzt der Richtung der Kette benachbarten Kraftsensors unmittelbar angrenzt

oder der jeweilige Kraftsensor sowohl so nah neben dem ihm in Richtung der Kette benachbarten Kraftsensor angeordnet ist, dass der Winkel zwischen einer in Radialrichtung der Messrolle verlaufenden Endbegrenzungslinie, die den Punkt der Sensorfläche des jeweiligen Kraftsensors schneidet, der der Sensorfläche des ihm benachbarten Kraftsensor am nächsten ist, und einer Linie, die

• in der Ebene verläuft, die die Endbegrenzungslinie und die Linie enthält, die den Punkt der Sensorfläche des jeweiligen Kraftsensors, der der Sen sorfläche des benachbarten Kraftsensor am nächsten liegt, mit dem Punkt der Sensorfläche des benachbarten Kraftsensors, der der Sensorfläche des jeweiligen Kraftsensors am nächsten liegt, verbindet, und

• die Endbegrenzungslinie im Schnittpunkt der Endbegrenzungslinie mit der Umfangsfläche schneidet, und

• den Punkt der Sensorfläche des ihm benachbarten Kraftsensors schnei det, der der Sensorfläche des jeweiligen Kraftsensors am nächsten liegt, kleiner als 65° ist

als auch so nah neben dem ihm entgegengesetzt der Richtung der Kette benachbarten Kraftsensor angeordnet ist, dass der Winkel zwischen einer in Radialrichtung der Messrolle verlaufenden Endbegrenzungslinie, die den Punkt der Sensorfläche des jeweiligen Kraftsensors schneidet, der der Sensorfläche des ihm benachbarten Kraftsensor am nächsten ist, und einer Linie, die

• in der Ebene verläuft, die die Endbegrenzungslinie und die Linie enthält, die den Punkt der Sensorfläche des jeweiligen Kraftsensors, der der Sen sorfläche des benachbarten Kraftsensor am nächsten liegt, mit dem Punkt der Sensorfläche des benachbarten Kraftsensors, der der Sensorfläche des jeweiligen Kraftsensors am nächsten liegt, verbindet, und

• die Endbegrenzungslinie im Schnittpunkt der Endbegrenzungslinie mit der Umfangsfläche schneidet, und

• den Punkt der Sensorfläche des ihm benachbarten Kraftsensors schnei det, der der Sensorfläche des jeweiligen Kraftsensors am nächsten liegt, kleiner als 65° ist.

4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das über die Messrolle geführte bandförmige Gut einen Bereich der Umfangsfläche der Mess rolle abdeckt und zumindest einmal pro Umdrehung der Messrolle eine Kette von Ausnehmungen durch diesen Bereich geführt wird, wobei die Ausnehmungen parallel zur Längsachse des Messrollenkörpers angeordnet sind und zumindest über die parallel zur Längsachse weisende Breite des Bereichs Ausnehmungen angeordnet sind und in jeder Ausnehmung der Kette ein Kraftsensor angeordnet ist, wobei mit Ausnahme des jeweils letzten Kraftsensors am jeweiligen Ende der Kette jeder Kraftsensor derart angeordnet ist, dass der jeweilige Kraftsensor sowohl so nah neben dem ihm in Richtung der Kette benachbarten Kraftsensor angeordnet ist, dass der Winkel zwischen einer in Radialrichtung der Messrolle verlaufenden Endbegrenzungslinie, die den Punkt der Sensorfläche des jewei ligen Kraftsensors schneidet, der der Sensorfläche des ihm benachbarten Kraft sensor am nächsten ist, und einer Linie, die

• in der Ebene verläuft, die die Endbegrenzungslinie und die Linie enthält, die den Punkt der Sensorfläche des jeweiligen Kraftsensors, der der Sen sorfläche des benachbarten Kraftsensor am nächsten liegt, mit dem Punkt der Sensorfläche des benachbarten Kraftsensors, der der Sensorfläche des jeweiligen Kraftsensors am nächsten liegt, verbindet, und

• die Endbegrenzungslinie im Schnittpunkt der Endbegrenzungslinie mit der Umfangsfläche schneidet, und

• den Punkt der Sensorfläche des ihm benachbarten Kraftsensors schnei det, der der Sensorfläche des jeweiligen Kraftsensors am nächsten liegt, kleiner als 65° ist

als auch so nah neben dem ihm entgegengesetzt der Richtung der Kette benachbarten Kraftsensor angeordnet ist, dass der Winkel zwischen einer in Radialrichtung der Messrolle verlaufenden Endbegrenzungslinie, die den Punkt der Sensorfläche des jeweiligen Kraftsensors schneidet, der der Sensorfläche des ihm benachbarten Kraftsensor am nächsten ist, und einer Linie, die

• in der Ebene verläuft, die die Endbegrenzungslinie und die Linie enthält, die den Punkt der Sensorfläche des jeweiligen Kraftsensors, der der Sen sorfläche des benachbarten Kraftsensor am nächsten liegt, mit dem Punkt der Sensorfläche des benachbarten Kraftsensors, der der Sensorfläche des jeweiligen Kraftsensors am nächsten liegt, verbindet, und

• die Endbegrenzungslinie im Schnittpunkt der Endbegrenzungslinie mit der Umfangsfläche schneidet, und

• den Punkt der Sensorfläche des ihm benachbarten Kraftsensors schnei det, der der Sensorfläche des jeweiligen Kraftsensors am nächsten liegt, kleiner als 65° ist.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Auswerteeinheit zum Erzeugen der Information das Sensorsignal des ersten Kraftsensors und das Sensorsignal des zweiten Kraftsensors summiert werden.

6. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Information angibt, welcher Kraftsensor sich in Radialrichtung des Messrollenkörpers gesehen unterhalb eines Bereichs befindet, der von dem über die Messrolle geführten bandförmigen Gut abgedeckt wird.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Messrolle einen Temperatursensor aufweist und die Auswerteeinheit zusätz lich zu der von der Auswerteeinheit erzeugten Information die von dem Tempe ratursensor gemessene Temperatur oder eine von der von dem Temperatur sensor gemessene Temperatur abhängige Größe ausgibt.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit eine von dem Sensorsignal des ersten Kraftsensors und dem Sensorsignal des zweiten Kraftsensors abhängige weitere Information erzeugt, die von der Planheit des über die Messrolle geführten bandförmigen Gutes abhängt.

9. Verwendung einer Messrolle zum Feststellen einer Eigenschaft eines über die Messrolle geführten bandförmigen Guts, insbesondere von Metallband, mit

einem Messrollenkörper mit einer Umfangsfläche,

mindestens einer Ausnehmung in dem Messrollenkörper, die beabstandet zu der Umfangsfläche angeordnet ist oder von der Umfangsfläche in das Innere des Messrollenkörpers führt und

mit einem ersten Kraftsensor, der in der Ausnehmung angeordnet ist, und einem zweiten Kraftsensor, der in der Ausnehmung oder einer weiteren, der Ausnehmung benachbarten Ausnehmung angeordnet ist,

wobei der erste Kraftsensor eine Sensorfläche aufweist und der erste Kraftsensor bei einer Änderung der Lage der Sensorfläche des ersten Kraftsensors ein Sen sorsignal erzeugen kann und der zweite Kraftsensor eine Sensorfläche aufweist und der zweite Kraftsensor bei einer Änderung der Lage der Sensorfläche des zweiten Kraftsensors ein Sensorsignal erzeugen kann,

bei der

entweder der erste Kraftsensor in der Ausnehmung neben dem zweiten Kraft sensor angeordnet ist und die Sensorfläche des ersten Kraftsensors an die Sen sorfläche des zweiten Kraftsensors unmittelbar angrenzt

oder der erste Kraftsensor so nah neben dem zweiten Kraftsensor angeordnet ist, dass der Winkel zwischen einer in Radialrichtung der Messrolle verlaufenden Endbegrenzungslinie, die den Punkt der Sensorfläche des ersten Kraftsensors schneidet, der der Sensorfläche des zweiten Kraftsensor am nächsten ist, und einer Linie, die

• in der Ebene verläuft, die die Endbegrenzungslinie und die Linie enthält, die den Punkt der Sensorfläche des ersten Kraftsensors, der der Sensor fläche des zweiten Kraftsensors am nächsten liegt, mit dem Punkt der Sensorfläche des zweiten Kraftsensors, der der Sensorfläche des ersten Kraftsensors am nächsten liegt, verbindet, und

• die Endbegrenzungslinie im Schnittpunkt der Endbegrenzungslinie mit der Umfangsfläche schneidet, und

• den Punkt der Sensorfläche des zweiten Kraftsensors schneidet, der der Sensorfläche des ersten Kraftsensors am nächsten liegt,

kleiner als 65° ist

zum Messen des Bandzugs mit dem das bandförmige Gut über die Messrolle gezogen wird.

10. Verwendung einer Messrolle zum Feststellen einer Eigenschaft eines über die Messrolle geführten bandförmigen Guts, insbesondere von Metallband, mit

einem Messrollenkörper mit einer Umfangsfläche,

mindestens einer Ausnehmung in dem Messrollenkörper, die beabstandet zu der Umfangsfläche angeordnet ist oder von der Umfangsfläche in das Innere des Messrollenkörpers führt und

mit einem ersten Kraftsensor, der in der Ausnehmung angeordnet ist, und einem zweiten Kraftsensor, der in der Ausnehmung oder einer weiteren, der Ausnehmung benachbarten Ausnehmung angeordnet ist,

wobei der erste Kraftsensor eine Sensorfläche aufweist und der erste Kraftsensor bei einer Änderung der Lage der Sensorfläche des ersten Kraftsensors ein Sen sorsignal erzeugen kann und der zweite Kraftsensor eine Sensorfläche aufweist und der zweite Kraftsensor bei einer Änderung der Lage der Sensorfläche des zweiten Kraftsensors ein Sensorsignal erzeugen kann,

bei der

entweder der erste Kraftsensor in der Ausnehmung neben dem zweiten Kraft sensor angeordnet ist und die Sensorfläche des ersten Kraftsensors an die Sen sorfläche des zweiten Kraftsensors unmittelbar angrenzt

oder der erste Kraftsensor so nah neben dem zweiten Kraftsensor angeordnet ist, dass der Winkel zwischen einer in Radialrichtung der Messrolle verlaufenden Endbegrenzungslinie, die den Punkt der Sensorfläche des ersten Kraftsensors schneidet, der der Sensorfläche des zweiten Kraftsensor am nächsten ist, und einer Linie, die

• in der Ebene verläuft, die die Endbegrenzungslinie und die Linie enthält, die den Punkt der Sensorfläche des ersten Kraftsensors, der der Sensor fläche des zweiten Kraftsensors am nächsten liegt, mit dem Punkt der Sensorfläche des zweiten Kraftsensors, der der Sensorfläche des ersten Kraftsensors am nächsten liegt, verbindet, und

• die Endbegrenzungslinie im Schnittpunkt der Endbegrenzungslinie mit der Umfangsfläche schneidet, und

• den Punkt der Sensorfläche des zweiten Kraftsensors schneidet, der der Sensorfläche des ersten Kraftsensors am nächsten liegt,

kleiner als 65° ist

zum Ermitteln der Lage des bandförmigen Guts oder zum Ermitteln der Lage einer Kante des bandförmigen Guts auf der Umfangsfläche der Messrolle.

11. Messrolle zum Feststellen einer Eigenschaft eines über die Messrolle geführten bandförmigen Guts, insbesondere von Metallband, mit

einem Messrollenkörper mit einer Umfangsfläche,

mindestens einer Ausnehmung in dem Messrollenkörper, die beabstandet zu der Umfangsfläche angeordnet ist oder von der Umfangsfläche in das Innere des Messrollenkörpers führt und

mit einem ersten Kraftsensor, der in der Ausnehmung angeordnet ist, und einem zweiten Kraftsensor, der in der Ausnehmung oder einer weiteren, der Ausnehmung benachbarten Ausnehmung angeordnet ist,

wobei der erste Kraftsensor eine Sensorfläche aufweist und der erste Kraftsensor bei einer Änderung der Lage der Sensorfläche des ersten Kraftsensors ein Sen sorsignal erzeugen kann und der zweite Kraftsensor eine Sensorfläche aufweist und der zweite Kraftsensor bei einer Änderung der Lage der Sensorfläche des zweiten Kraftsensors ein Sensorsignal erzeugen kann,

dadurch gekennzeichnet, dass

entweder der erste Kraftsensor in der Ausnehmung neben dem zweiten Kraft sensor angeordnet ist und die Sensorfläche des ersten Kraftsensors an die Sen sorfläche des zweiten Kraftsensors unmittelbar angrenzt

oder der erste Kraftsensor so nah neben dem zweiten Kraftsensor angeordnet ist, dass der Winkel zwischen einer in Radialrichtung der Messrolle verlaufenden Endbegrenzungslinie, die den Punkt der Sensorfläche des ersten Kraftsensors schneidet, der der Sensorfläche des zweiten Kraftsensor am nächsten ist, und einer Linie, die

• in der Ebene verläuft, die die Endbegrenzungslinie und die Linie enthält, die den Punkt der Sensorfläche des ersten Kraftsensors, der der Sensor fläche des zweiten Kraftsensors am nächsten liegt, mit dem Punkt der Sensorfläche des zweiten Kraftsensors, der der Sensorfläche des ersten Kraftsensors am nächsten liegt, verbindet, und

• die Endbegrenzungslinie im Schnittpunkt der Endbegrenzungslinie mit der Umfangsfläche schneidet, und

• den Punkt der Sensorfläche des zweiten Kraftsensors schneidet, der der Sensorfläche des ersten Kraftsensors am nächsten liegt,

kleiner als 65° ist

und dass die Messrolle einen Temperatursensor aufweist.

12. Kraftsensor für eine Messrolle nach Anspruch 11 oder zum Einsatz in einem Ver fahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Kraftsensor ein piezo elektrisches Material und eine polygonale Sensorfläche aufweist.

13. Messrolle zum Feststellen einer Eigenschaft eines über die Messrolle geführten bandförmigen Guts, insbesondere von Metallband, mit

einem Messrollenkörper mit einer Umfangsfläche,

mindestens einer Ausnehmung in dem Messrollenkörper, die beabstandet zu der Umfangsfläche angeordnet ist oder von der Umfangsfläche in das Innere des Messrollenkörpers führt und

mit einem ersten Kraftsensor, der in der Ausnehmung angeordnet ist, und einem zweiten Kraftsensor, der in der Ausnehmung oder einer weiteren, der Ausnehmung benachbarten Ausnehmung angeordnet ist,

wobei der erste Kraftsensor eine Sensorfläche aufweist und der erste Kraftsensor bei einer Änderung der Lage der Sensorfläche des ersten Kraftsensors ein Sen sorsignal erzeugen kann und der zweite Kraftsensor eine Sensorfläche aufweist und der zweite Kraftsensor bei einer Änderung der Lage der Sensorfläche des zweiten Kraftsensors ein Sensorsignal erzeugen kann,

dadurch gekennzeichnet, dass

entweder der erste Kraftsensor in der Ausnehmung neben dem zweiten Kraft sensor angeordnet ist und die Sensorfläche des ersten Kraftsensors an die Sen sorfläche des zweiten Kraftsensors unmittelbar angrenzt

oder der erste Kraftsensor so nah neben dem zweiten Kraftsensor angeordnet ist, dass der Winkel zwischen einer in Radialrichtung der Messrolle verlaufenden Endbegrenzungslinie, die den Punkt der Sensorfläche des ersten Kraftsensors schneidet, der der Sensorfläche des zweiten Kraftsensor am nächsten ist, und einer Linie, die

• in der Ebene verläuft, die die Endbegrenzungslinie und die Linie enthält, die den Punkt der Sensorfläche des ersten Kraftsensors, der der Sensor fläche des zweiten Kraftsensors am nächsten liegt, mit dem Punkt der Sensorfläche des zweiten Kraftsensors, der der Sensorfläche des ersten Kraftsensors am nächsten liegt, verbindet, und

• die Endbegrenzungslinie im Schnittpunkt der Endbegrenzungslinie mit der Umfangsfläche schneidet, und

• den Punkt der Sensorfläche des zweiten Kraftsensors schneidet, der der Sensorfläche des ersten Kraftsensors am nächsten liegt,

kleiner als 65° ist,

wobei der Kraftsensor ein Kraftsensor nach Anspruch 12 ist.