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1. WO2020120092 - CORIOLIS-MESSAUFNEHMER EINES CORIOLIS-MESSGERÄTS UND EIN CORIOLIS-MESSGERÄT

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Coriolis-Messaufnehmer (10) eines Coriolis-Messgeräts (1 ) zum Erfassen eines

Massedurchflusses oder einer Dichte eines durch mindestens ein Messrohr des Coriolis-Messgeräts strömenden Mediums, umfassend:

das mindestens eine Messrohr (1 1 ) mit einem Einlauf (11.1 ) und einem Auslauf (1 1.2), welches dazu eingerichtet ist, das Medium zwischen Einlauf und Auslauf zu führen;

mindestens einen Erreger (12), welcher dazu eingerichtet ist, das mindestens eine Messrohr zu Schwingungen anzuregen;

mindestens zwei Sensoren (13), welche dazu eingerichtet sind, Schwingungen jeweils mindestens eines Messrohrs zu erfassen;

wobei mindestens ein Erreger und/oder mindestens ein Sensor jeweils eine Spulenvorrichtung (14) mit jeweils mindestens einer Spule (14.2), sowie jeweils eine Magnetvorrichtung (15) aufweisen, wobei die Magnetvorrichtung und die Spulenvorrichtung parallel zu einer Querschnittsebene der Spule relativ zueinander bewegbar sind,

wobei der Messaufnehmer einen Trägerkörper (20) aufweist, welcher dazu eingerichtet ist, das mindestens eine Messrohr zu halten,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Magnetvorrichtung (15) eine magnetisch leitfähige, ferromagnetische Halterung (15.3) für Magnete und zumindest ein erstes Paar Magnete (15.1 ) aufweist, welche auf einer ersten Seite der Spulenvorrichtung (14.1 1 ) entlang der Bewegungsrichtung hintereinander an der Halterung angeordnet sind,

wobei die Magnete jeweils dazu eingerichtet sind, ein Magnetfeld senkrecht zur Querschnittsebene der Spule zu verursachen,

wobei das Magnetfeld eines ersten Magneten (15.1 1 ) des ersten Paars entgegengesetzt zum Magnetfeld eines zweiten Magneten (15.12) des Paars orientiert ist.

2. Coriolis-Messaufnehmer nach Anspruch 1 ,

wobei die Halterung (15.3) eine U-Form mit einem ersten Ausleger (15.31 ) und einem zweiten Ausleger (15.32) und einer die Ausleger verbindenden Basis (15.33) aufweist,

wobei die Halterung die Spulenvorrichtung umgreift, so dass der erste Ausleger bzgl. eines Spulenquerschnitts auf einer ersten Seite der Spulenvorrichtung (14.11 ) angeordnet ist, und wobei der zweite Ausleger auf einer zweiten Seite der Spulenvorrichtung (14.12) angeordnet ist,

wobei das erste Paar Magnete auf einer Innenseite des ersten Auslegers (15.311 ) angeordnet ist.

3. Coriolis-Messaufnehmer nach Anspruch 2,

wobei ein zweites Paar Magnete (15.2) auf einer Innenseite des zweiten Auslegers (15.321 ) angeordnet ist und dem ersten Paar Magnete gegenübersteht,

wobei sich gegenüberstehende Magnete jeweils ein gleichgerichtetes Magnetfeld verursachen.

4. Coriolis-Messaufnehmer nach einem der vorigen Ansprüche,

wobei die mindestens eine Spule einen Zentralbereich (14.21 ) und einen den Zentralbereich umfassenden Windungsbereich (14.22) aufweist,

wobei in einem Ruhezustand des mindestens einen Messrohrs eine Grenze zwischen den Magneten eines Paars projiziert auf die Querschnittsebene zumindest abschnittsweise im

Zentralbereich befindlich ist.

5. Coriolis-Messaufnehmer nach einem der vorigen Ansprüche,

wobei die Magnete jeweils eine Kontaktfläche (16) aufweisen, mittels welcher Kontaktfläche sie mit der Halterung kontaktiert sind,

wobei die Kontaktfläche mindestens eines Magnets eines jeweiligen Paars eine erste geometrische Struktur (16.1 ) aufweist, und wobei die Halterung im Bereich der jeweiligen Kontaktfläche eine zweite geometrische Struktur (16.2) aufweist, welche zumindest abschnittsweise invers zur jeweiligen ersten geometrischen Struktur ist,

wobei die erste geometrische Struktur insbesondere uneben ist.

6. Coriolis-Messaufnehmer nach Anspruch 5,

wobei die erste geometrische Struktur zumindest abschnittsweise eine konkave (16.11 ) oder konvexe Krümmung (16.12) aufweist,

und/oder wobei die erste geometrische Struktur mindestens einen Vorsprung (16.13) und/oder mindestens eine Vertiefung (16.14) aufweist, wobei der Vorsprung und/oder die Vertiefung einen runden oder rechteckigen oder vieleckigen Querschnitt aufweist.

7. Coriolis-Messaufnehmer nach einem der vorigen Ansprüche,

wobei die Magnete im Bereich ihrer jeweiligen Kontaktflächen (16) zumindest abschnittsweise mit der Halterung befestigt sind,

wobei die Befestigung auf mindestens einer der folgenden Techniken basiert:

Löten, Sintern, Schweißen, Kleben, Punkten, Schrumpfen, Einpressen

8. Coriolis-Messaufnehmer nach Anspruch 7,

wobei der Magnet geklebt wird und der Kleber insbesondere ein Keramikkleber ist.

9. Coriolis-Messaufnehmer nach einem der vorigen Ansprüche,

wobei die Spule eines Erregers dazu eingerichtet ist, die zugehörige Magnetvorrichtung mit einer Kraft zu beaufschlagen, und wobei die Magnetvorrichtung eines Sensors dazu eingerichtet ist, in der Spule der zugehörigen Spulenvorrichtung eine elektrische Spannung zu induzieren.

10. Coriolis-Messaufnehmer nach einem der vorigen Ansprüche,

wobei der Messaufnehmer zwei Sammler (22) aufweist, wobei ein erster Sammler (22.1 ) auf einer stromaufwärtsgerichteten Seite des Messaufnehmers dazu eingerichtet ist, ein aus einer Rohrleitung in den Messaufnehmer einströmendes Medium aufzunehmen und zum Einlauf des mindestens einen Messrohrs zu führen,

wobei ein zweiter Sammler (22.2) dazu eingerichtet ist, das aus dem Auslauf des mindestens einen Messrohrs austretende Medium aufzunehmen und in die Rohrleitung zu führen.

1 1. Coriolis-Messaufnehmer nach einem der vorigen Ansprüche,

wobei der Messaufnehmer zwei Prozessanschlüsse (23), insbesondere Flansche (23.1 ) aufweist, welche dazu eingerichtet sind, den Messaufnehmer mit einer Rohrleitung zu verbinden.

12. Coriolis-Messaufnehmer nach einem der vorigen Ansprüche,

wobei die Magnetvorrichtung mechanisch mit dem zugehörigen Messrohr (1 1 ) verbunden ist, und wobei die Spulenvorrichtung bzgl. des Einlaufs bzw. Auslaufs translatorisch sowie rotatorisch fixiert ist.

13. Coriolis-Messaufnehmer nach einem der vorigen Ansprüche,

wobei der Messaufnehmer (10) ein Messrohr (1 1 ) aufweist,

wobei die Halterung / die Spulenvorrichtung des Sensors bzw. Erregers jeweils am Messrohr befestigt ist,

und wobei die Spulenvorrichtung / die Halterung des Sensors bzw. Erregers jeweils am

Trägerkörper befestigt sind,

oder wobei der Messaufnehmer (10) ein Messrohrpaar aufweist, wobei die Halterung / die Spulenvorrichtung des Sensors bzw. Erregers jeweils an einem ersten Messrohr (1 1 .31 ) des Messrohrpaars befestigt sind, und die Spulenvorrichtung / die Halterung jeweils an einem zweiten Messrohr (1 1 .32) des Messrohrpaars befestigt sind.

14. Coriolis-Messaufnehmer nach Anspruch 13,

wobei der Messaufnehmer zwei Messrohrpaare aufweist.

15. Coriolis-Messgerät (1 ) umfassend:

Einen Coriolis-Messaufnehmer (10) nach einem der vorigen Ansprüche;

eine elektronische Mess-/Betriebsschaltung (77), wobei die elektronische Mess-/Betriebsschaltung dazu eingerichtet ist, die Spulen und gegebenenfalls zugehörige Temperaturmessvorrichtung elektrisch zu beaufschlagen, wobei die Beaufschlagung der Spule sowie der

Temperaturmessvorrichtung mittels separater elektrischer Verbindungen (24) oder mittels eines Multiplexings bewerkstelligt ist,

wobei die mindestens eine elektrische Verbindung (24) eines Sensors bzw. Erregers mittels einer Kabelführung (25) zur elektronischen Mess-/Betriebsschaltung geführt ist,

wobei die elektronische Mess-/Betriebsschaltung weiter dazu eingerichtet ist, Durchflussmesswerte und/oder Dichtemesswerte zu ermitteln und bereitzustellen,

wobei das Messgerät insbesondere ein Elektronikgehäuse (80) zum Behausen der elektronischen Mess-/Betriebsschaltung aufweist.