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1. WO2020120036 - VERFAHREN ZUM BETREIBEN EINER ELEKTRISCHEN MASCHINE

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Ansprüche

1. Verfahren zum Betreiben einer elektrischen Maschine (6), wobei das

Verfahren einen Normalbetrieb (ij Normai) und einen Sonderbetrieb (ijJsonder) in Abhängigkeit eines vorgegebenen Sollwertes (Msoii) umfasst, und wobei der Normalbetrieb (ijJ Normai) die Schritte umfasst:

Detektieren eines Betriebszustandes, wobei für den Fall, dass der detektierte Betriebszustand ein Sonderzustand ist der Sonderbetrieb (ijJsonder) ausgeführt wird,

wobei der Sonderbetrieb (ijJsonder) die Schritte umfasst:

Aufmodulieren eines zyklischen Wertes (Mzyw) auf den vorgegebenen Sollwert (Msoii),

Detektieren des Betriebszustandes, wobei für den Fall, dass der

Betriebszustand ein Normalzustand ist, der Normalbetrieb (y Normal) ausgeführt wird.

2. Verfahren zum Betreiben einer elektrischen Maschine (6) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zyklische Wert (Mzyki) derart

aufmoduliert wird, dass sich eine zyklische Bewegung des Rotors der elektrischen Maschine (6) ergibt, welche eine Amplitude aufweist, die größer als 1/6 einer elektrischen Umdrehung ist.

3. Verfahren zum Betreiben einer elektrischen Maschine (6) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz des zyklischen Werts (Mzyki) so gewählt wird, dass diese in der Nähe oder gleich einer

Eigenfrequenz des dynamischen Systems, insbesondere bestehend aus einem Maschinenregler, einer Leistungselektronik (17), der elektrischen Maschine (6) und/oder einem nachfolgenden mechanischen Antriebssystem, ist, so dass die gewünschte Amplitude der zyklischen Bewegung der

Rotorlage bei reduzierter Amplitude des zyklischen Werts (Mzyki) erreicht wird.

4. Verfahren zum Betreiben einer elektrischen Maschine (6) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Sollwert ein Sollmoment (Msoii) verwendet wird.

5. Verfahren zum Betreiben einer elektrischen Maschine (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Sollwert ein

Sollstrom eines Stromreglers der elektrischen Maschine (6) verwendet wird.

6. Verfahren zum Betreiben einer elektrischen Maschine (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Sollwert ein

Sollwinkel des Rotors der elektrischen Maschine (6) verwendet wird.

7. Verfahren zum Betreiben einer elektrischen Maschine (6) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Erreichen des Sonderzustands detektiert wird, wenn die Drehfrequenz des durch eine Leistungselektronik (17) eingeprägten elektrischen Spannungszeigers kleiner als eine Grenzfrequenz ist, und eine Temperatur (TGrenz), ein Phasenstrom und/oder ein resultierendes Drehmoment einen Schwellwert überschreitet.

8. Verfahren zum Betreiben einer elektrischen Maschine (6) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sonderzustand erst ab einer vorbestimmten Zeitdauer einer Schwellwertüberschreitung detektiert wird.

9. Verfahren zum Betreiben einer elektrischen Maschine (6) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzfrequenz abhängig von den thermischen Eigenschaften der Leistungselektronik (17) festgelegt wird

10. Verfahren zum Betreiben einer elektrischen Maschine (6) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verlassen des Sonderzustandes detektiert wird, wenn die Drehfrequenz des durch die Leistungselektronik (17) eingeprägten elektrischen Spannungszeigers größer als die Grenzfrequenz ist.

11. Regelvorrichtung (10) zum Betreiben einer elektrischen Maschine (6), wobei die Regelvorrichtung (10) eingerichtet ist, das Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche auszuführen, umfassend:

eine Sollwertvorgebeeinheit (14), zum Vorgeben eines Sollwertes (Msoii), einen Signalaufbereiter (15), zur Regelung der elektrischen Maschine (6), eine Leistungselektronik (17), als Stellglied für die elektrische Maschine

(6),

eine Betriebszustandsdetektierungs- und Entscheidungseinheit (18), zum Detektieren eines Betriebszustandes und zum Entscheiden, ob aufgrund des Betriebszustandes der Sonderbetrieb (ij sondei) oder der Normalbetrieb

(y Normal) durchzuführen ist, und

eine Modulationseinheit (26), zur Aufmodulierung eines zyklischen Werts (Mzyki) auf den Sollwert (Msoii) während des Sonderbetriebs (ij sondei) .

12. Regelvorrichtung (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Maschine (6) eine Synchronmaschine ist.

13. Computerprogrammprodukt mit Programmcodemitteln zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wenn das

Computerprogrammprodukt auf einer Steuereinheit (14, 15, 18, 26) einer Regelvorrichtung (10) nach einer der Ansprüche 11 oder 12 abläuft oder auf einem computerlesbaren Datenträger gespeichert ist.

14. Maschinenlesbares Speichermedium, auf dem das

Computerprogrammprodukt nach Anspruch 13 gespeichert ist.