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1. WO2020119988 - VERFAHREN ZUR VERARBEITUNG DES SIGNALS EINES PARTIKELSENSORS, DER NACH DEM PRINZIP DER LASERINDUZIERTEN INKANDESZENZ ARBEITET, ANORDNUNG ZUR VERARBEITUNG EINES SOLCHEN SIGNALS, SOWIE PARTIKELSENSOR

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Ansprüche

1. Verfahren zur Verarbeitung des Ausgangssignals (34) eines Partikelsensors (10), der nach dem Prinzip der laserinduzierten Inkandeszenz arbeitet, welches den Schritt umfasst: Bereitstellen eines Ausgangssignals (34) an einem Detektor (32), welches eine von dem Detektor (32) erfasste

Temperaturstrahlung (26) charakterisiert, dadurch gekennzeichnet, dass ferner folgende Schritte umfasst:

a. Bereitstellen eines Ausgangssignals (34) durch den Detektor (32), wobei das Ausgangssignal (34) eine Mehrzahl von Pulsen (66) umfasst, und

b. wenigstens zeitweise: Zuführen des Ausgangssignals (34) zu einem Summierer (56), und

c. Summieren des Ausgangssignals (34) durch den Summierer (56) über ein Zeitintervall.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zeitweise ein Zeitraum (70), in dem zwei unmittelbar aufeinander folgende Pulse (66) ausgegeben werden, kleiner ist als die Gesamtbreite der beiden Pulse (66), so dass es zu einem "pile-up" kommt, und dass der Summierer (56) ein Integrator ist, der das Ausgangssignal (34) über ein Zeitintervall integriert.

3. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Summierer (56) ein Zähler ist, der die Anzahl der Pulse innerhalb eines Zeitintervalls summiert.

4. Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dauer des Zeitintervalls variabel ist.

5. Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang des Summierers (56) digital und vorzugsweise parallel ist.

6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass 1 Bit am

Ausgang des Summierers (56) höchstens ungefähr dem erwarteten Integral der Spannung bzw. des Stroms eines einzelnen Pulses (66) entspricht, vorzugsweise ungefähr dem erwarteten Integral der Spannung bzw. des Stroms eines halben einzelnen Pulses (66) entspricht.

7. Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Summierer (56) durch ein äußeres Signal zurückgesetzt werden kann, insbesondere nach Ablauf eines bestimmten Zeitintervalls nach einem letzten Zurücksetzen zurückgesetzt werden kann.

8. Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stand des Summierers (56) in zeitlichen

Abständen ausgelesen wird, wobei die zeitlichen Abstände fest oder flexibel steuerbar sind.

9. Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Summierer (56) ausgelesene Daten zunächst einem Puffer (58) zugeführt werden, der permanent ausgelesen wird, insbesondere nach Erhalt einer bestimmten Datenmenge ausgelesen wird.

10. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1-6, dadurch

gekennzeichnet, dass aus dem Summierer (56) ausgelesene Daten zunächst einem Puffer (58) zugeführt werden, eine bestimmte Anzahl der zuletzt erhaltenen Daten in dem Puffer (58) gespeichert wird, und diese gespeicherte Anzahl dann als Datenpaket an eine Auswerteeinrichtung (60) ausgegeben wird.

1 1. Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Summierer (56) ausgelesene Daten einer Auswerteeinrichtung (60) zur Verfügung gestellt werden, welche die erhaltenen Daten in Stufen verarbeitet, wobei in einer ersten Stufe solche Datenpakete identifiziert werden, die eine vorgegebene Eigenschaft aufweisen, und in einer zweiten Stufe nur diese identifizierten Datenpakete ausgewertet werden.

12. Anordnung (52) zur Verarbeitung des Ausgangssignals (34) eines

Partikelsensors (10), der nach dem Prinzip der laserinduzierten

Inkandeszenz arbeitet, mit einem Detektor (32), der ein eine erfasste Temperaturstrahlung (26) charakterisierendes Ausgangssignal (34) bereitstellt, dadurch gekennzeichnet, dass

a. der Detektor (32) so ausgebildet und eingerichtet ist, dass er ein

Ausgangssignal (34) bereitstellt, welches eine Mehrzahl von Pulsen (66) umfasst, und

b. die Anordnung (52) einen Summierer (56) umfasst, dem das

Ausgangssignal (34) wenigstens zeitweise zugeführt wird und der so ausgebildet und eingerichtet ist, dass er das Ausgangssignal (34) über ein Zeitintervall summiert.

13. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der

Summierer (56) mindestens zwei Eingänge aufweist.

14. Partikelsensor (10), der nach dem Prinzip der laserinduzierten

Inkandeszenz arbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Anordnung (52) nach einem der Ansprüche 12 oder 13 aufweist.