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1. WO2020119864 - CALIX[N]AREN-DERIVATE ZUR KOMPLEXIERUNG VON ERDALKALIMETALLKATIONEN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verbindung, aufweisend

- eine Calixaren-Einheit, die n Phenoleinheiten aufweist, wobei n 4, 5, 6 oder 8 ist;

- eine Ethereinheit, die unter Ausbildung eines Kronenethers an die Cali xaren-Einheit gebunden ist; und

- zumindest eine Sulfonsäureamid-Einheit der Formel

-0-(CH)p-C(0)-NH-S(0)2-R1

wobei die zumindest eine Sulfonsäureamid-Einheit jeweils an die Cali xaren-Einheit gebunden ist und R1 jeweils aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einer perfluorierten verzweigten oder unverzweigten C2-C8- Alkylgruppe, einer perfluorierten Arylgruppe, und einer Gruppe Ar be steht, p eine Ganzzahl von 1 bis 4 ist und Ar eine Phenylgruppe ist, die mit einer oder mehreren perfluorierten verzweigten oder unverzweigten Ci-C8-Alkylgruppen substituiert ist.

2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Phenol einhei- ten der Calixaren-Einheit jeweils einen Substituenten R2 tragen, wobei R2 je weils Wasserstoff, eine verzweigte oder unverzweigte, substituierte oder unsub stituierte CI-CÖ- Alkylgruppe oder eine Einheit der Formel -(L-)WX ist, wobei w 0 oder 1 ist, L ein Linker ist und X eine reaktive funktionelle Gruppe ist.

3. Verbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die reaktive funk tioneile Gruppe X ein Carbonsäurehalogenid, ein Carbonsäureanhydrid, ein Ak tivester oder ein Maleimid ist.

4. Verbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Calixaren-Einheit eine cone-Konformation aufweist.

5. Verbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kronenether m Sauerstoffatome aufweist, wobei m eine Ganzzahl von 4 bis 8 ist.

6. Verbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass R1 jeweils aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einer perfluorierten Ethylgruppe, einer perfluorierten «-Propylgruppe, einer perfluorierten iso- Propylgruppe, einer perfluorierten //-Butylgruppe, einer perfluorierten iso- Butylgruppe, einer perfluorierten .sfc-Butylgruppe, einer perfluorierten tert- Butylgruppe und einer Perfluorphenyl-Gruppe ausgewählt ist.

7. Verbindung nach einem Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass R1 eine Gruppe Ar ist, die mit einer oder zwei oder mehr Trifluormety hl gruppen substituiert ist.

8 Verbindung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie die allgemeine Formel I aufweist:


(Formel I),

wobei R1 und wie in Anspruch 1 definiert ist und R2 wie in Anspruch 2 definiert ist.

9. Verbindung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass R2 bei jedem Auf treten Wasserstoff oder eine tert- Butyl-Gruppe ist.

10. Verwendung einer Verbindung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 zur Bildung eines Komplexes mit einem Erdalkalimetallkation.

11. Verwendung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Erdalkalime tallkation Ba2+ oder Ra2+ ist.

12. Verwendung nach Anspruch 10 oder Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Erdalkalimetallkation ein radioaktives Erdalkalimetallkation ist.

13. Verfahren zur Herstellung eines Komplexes aus einer Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und einem Erdalkalimetallkation, umfassend die Schritte:

(a) Bereitstellung einer Lösung, die das Erdalkalimetallkation enthält; und

(b) In-Kontakt-bringen der Lösung mit einer Verbindung nach einem der An sprüche 1 bis 9.

14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die in Schritt (a) bereitgestellte Lösung eine organische oder wässerige Lösung ist, in der das Erdalkalimetallkation gemeinsam mit einem Gegenion vorliegt.

15. Komplex, bestehend aus einer Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und einem Erdalkalimetallkation.