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1. WO2020115186 - INTEGRATION MEHRERER ANLAGENMODULE MIT JEWEILS WENIGSTENS EINER PROZESSTECHNISCHEN EINHEIT ZU EINER MODULAR AUFGEBAUTEN GESAMTANLAGE

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zur Integration mehrerer Anlagenmodule mit jeweils wenigstens einer

prozesstechnischen Einheit, welche neben einer Hardware zur Durchführung einer Funktion eines technischen Prozesses auch eine Steuerungstechnik zur Steuerung der Hardware beherbergt, zu einer modular aufgebauten Gesamtanlage, wobei die Anlagenmodule räumlich angeordnet und gemäß einer Beschreibung der Gesamtanlage miteinander mechanisch und elektrisch verbunden werden, derart, dass zwischen den Anlagenmodulen zumindest eine datentechnische Kopplung über ein oder mehrere Kommunikationsprotokolle aufgebaut wird,

und wobei eine Konfiguration der Gesamtanlage zusammengestellt und auf einer datentechnisch mit den Anlagenmodulen gekoppelten zentralen Server-Einheit gespeichert wird, jedem Anlagenmodul zumindest ein Zugriffspfad zur gespeicherten Konfiguration zugewiesen wird, und die Anlagenmodule gestartet werden,

ferner nach dem Start der Anlagenmodule von jedem Anlagenmodul die Schritte durchgeführt werden:

Aufbauen einer Verbindung zur der gespeicherten Konfiguration über den Zugriffspfad, Auslesen von jeweils für das auslesende Anlagenmodul über den Zugriffspfad bestimmte Konfigurationsdaten,

Aufbauen von entsprechend der ausgelesenen Konfigurationsdaten notwendigen Kommunikationsverbindungen zu wenigstens einem weiteren Anlagenmodul, wobei sowohl Verknüpfungen zwischen einzelnen Datenobjekten aufgebaut werden als auch Service Schnittstellen aufgerufen werden und die Anlagenmodule ihre jeweilige Funktion nach außen über Datenpunkte und Services zur Verfügung stellen.

2. Verfahren nach Anspruch 1,

wobei über die verknüpften Datenobjekte von einem ersten der Anlagenmodule auf Daten und/oder Sensoren/Aktoren eines zweiten der Anlagenmodule zugegriffen wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,

wobei in den ausgelesenen Konfigurationsdaten enthaltene Parameter als konstante Werte umgesetzt und von jedem Anlagenmodul selbsttätig lokal auf die eigenen Datenobjekte kopiert werden.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

wobei beim Auslesen von jeweiligen Konfigurationsdaten auch Ablauflogik geladen und anschließend mittels der Steuerungstechnik des auslesenden und die Ablauflogik ladenden Anlagenmoduls zur Ausführung gebracht wird.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

wobei wenigstens ein Betriebsmodus der Gesamtanlage über Kommunikationsverbindungen ausgetauschte Services und/oder Datenobjekte und/oder mit Ein- und/oder Ausgängen zur Erfassung von Datenpunkten gekoppelten Hardware-Schaltern gesteuert wird.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

wobei die in der Konfiguration enthaltenen Konfigurationsdaten während des Betriebs der Gesamtanlage von den Anlagenmodulen überwacht werden und bei Einstellung von Änderungen in der Konfiguration sofort oder nach Re-Initialisierung von wenigstens einem der mehreren Anlagenmodulen übernommen werden, wobei zur Überwachung der

Konfigurationsdaten ein Polling-Verfahren oder ein Event basiertes Protokoll eingesetzt wird.

7. System zur Integration mehrerer Anlagenmodule mit jeweils wenigstens einer

prozesstechnischen Einheit, welche neben einer Hardware zur Durchführung einer Funktion eines technischen Prozesses auch eine Steuerungstechnik zur Steuerung der Hardware beherbergt, zu einer modular aufgebauten Gesamtanlage,

wobei die Anlagenmodule räumlich angeordnet und gemäß einer Beschreibung der Gesamtanlage mit einander mechanisch und elektrisch verbunden sind, derart, dass zwischen den Anlagenmodulen zumindest eine datentechnische Kopplung über ein oder mehrere Kommunikationsprotokolle gegeben ist,

ferner umfassend:

eine zentrale, datentechnisch mit den Anlagenmodulen gekoppelte Server-Einheit, auf welcher eine Konfiguration der Gesamtanlage gespeichert ist, wobei jedem Anlagenmodul zumindest ein Zugriffspfad zur gespeicherten Konfiguration bekannt ist, so dass nach Starten der Anlagenmodule diese eingerichtet sind, zum

Aufbauen einer Verbindung zur der gespeicherten Konfiguration über den Zugriffspfad,

Auslesen von jeweils für das auslesende Anlagenmodul über den Zugriffspfad bestimmte Konfigurationsdaten,

Aufbauen von entsprechend der ausgelesenen Konfigurationsdaten notwendigen Kommunikationsverbindungen zu wenigstens einem weiteren Anlagenmodul, welches sowohl den Aufbau von Verknüpfungen zwischen einzelnen Datenobjekten als auch den Aufruf von Service Schnittstellen beinhaltet und wobei die Anlagenmodule anschließend ihre jeweilige Funktion nach außen über Datenpunkte und Services zur Verfügung stellen.

8. System nach Anspruch 7, wobei

die zentrale Server-Einheit Teil eines der Anlagenmodule, insbesondere einer der prozesstechnischen Einheiten ist, oder wobei die zentrale Server-Einheit eine zentrale hoch verfügbare Infrastruktur besitzt.

9. System nach Anspruch 7 oder 8, wobei

die Konfiguration die Verschaltung von Datenobjekten zwischen den Anlagenmodulen sowie die Verschaltung von Service Schnittstellen beinhaltet, wobei insbesondere jeweils ein Satz von Service Schnittstellen zu einer gemeinsamen Dienstschnittstelle für ein Anlagenmodul zusammengefasst ist und/oder wobei ein Ablauflogik-Programm Teil der Konfiguration ist.

10. System nach Anspruch 7, 8 oder 9, wobei

jedes der Anlagenmodule selbst über eine Beschreibungsdatei beschrieben ist, welche insbesondere enthält:

- Parameter,

- Liste von verbindbaren Datenpunkte mit Datentyp, Zugriffsrechten, etc.,

- Liste von angebotenen Services/Interfaces, und/oder

- Liste von genutzten Services/Interfaces (Stubs).