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1. WO2020114808 - VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM TRENNEN VON SUSPENSIONEN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Vorrichtung zum Trennen von Suspensionen zur Eindickung von Schlamm, insbesondere von Klärschlamm, mit einem Sedimentationsbecken (10), in das über eine Zuleitung (13) die mit Feststoffpartikeln versehene wässrige

Suspension zuführbar und aus dem über eine erste Ableitung (7) eingedickter Schlamm (8) abführbar ist, gekennzeichnet durch einen in die Suspension eintauchbaren Oberflächenfilter (11 , 17), der aus mindestens einem äußeren Lochblech (11.1 , 17.1 ), einem hierzu beabstandet angeordneten inneren

Lochblech (11.2, 17.2) und einem zwischen den beiden Lochblechen (11.1 ,

11.2; 17.1 , 17.2) eingesetzten Filtermaterial (11.3, 17.3) besteht, und eine dem inneren Lochblech (11.2, 17.2) zugewandte Pumpe (9), die mit einer zweiten Ableitung (14) zusammenwirkt, über die ein Filtrat (3) aus dem

Sedimentationsbecken (10) abführbar ist,.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der

Oberflächenfilter (11 ) zylindrisch oder polyedrisch ausgebildet und die

Lochbleche (11.1 , 11.2) konzentrisch zueinander angeordnet sind.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der

Oberflächenfilter (17) plattenförmig ausgebildet ist und die Lochbleche (17.1 ,

17.2) parallel zueinander angeordnet sind.

4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das

Sedimentationsbecken (10) durch den Oberflächenfilter (11 , 17) in eine erste Kammer (10.1 ) und eine zweite Kammer (10.2) unterteilt wird.

5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem äußeren Lochblech (11.1 , 17.1 ) und dem inneren

Lochblech (11.2, 17.2) mindestens ein sich in einer Axialrichtung (AR)

erstreckendes Rohr (20) eingesetzt ist, dessen Wandung Löcher (21 ) aufweist.

6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtermaterial (11.3, 17.3) ein Natursubstrat, insbesondere

Holzmaterial ist.

7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das der Oberflächenfilter (11 , 17) mit seinem oberen Rand (16) über die

Oberfläche (22) der wässrigen Suspension (Fluidoberfläche) hinausragt.

8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberflächenfilter (10) mit einem Schwimmkörper (15) versehen ist.

9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberflächenfilter (11 ) an seinen Enden (16) mit Deckeln (1 , 6) verschlossen und vollständig in die wässrige Suspension eingetaucht ist.

10. Verfahren zum Trennen von Suspensionen mit einer Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit folgenden Schritten:

f) Einfahren des Oberflächenfilters (11 , 17) in das Sedimentationsbecken

(10),

g) Einfüllen der wässrigen Suspension über die Zuleitung (13) in das

Sedimentationsbecken (10),

h) Abscheiden der Feststoffe an der Oberfläche des Oberflächenfilters (11 ,

17) bzw. des äußeren Lochblechs (11.1 , 17.1 ),

i) Sammeln des aus dem inneren Lochblech (11.2, 17.2) austretenden

Filtrats (3) in der zweiten Kammer (10.2),

j) Herauspumpen des in der zweiten Kammer (10.2) gesammelten

Filtrats (3) mittels der Pumpe (9) über die zweite Ableitung (14).

11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der

Oberflächenfilter (11 , 17) belüftet wird.

12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11 , dadurch gekennzeichnet, dass der

Oberflächenfilter (11 , 17) zur Reinigung mit einem Fluid, insbesondere mit Wasser gespült wird, wobei das Fluid dann von dem inneren Lochblech (11.2,

17.2) in Richtung des äußeren Lochblechs (11.1 , 17.1 ) fließt und aus diesem wieder austritt.

13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluid zum Spülen unter einem Überdruck steht.

14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der

Oberflächenfilter (11 , 17) zur Reinigung aus der Suspension oder aus den Sedimentationsbecken (10) herausgehoben wird.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass über ein im Filtermaterial angeordnetes Rohr (20) und in der Wandung des Rohres befindliche Löcher (21 ) Fluid in den Oberflächenfilter (11 , 17) eingetragen wird.