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1. WO2020114661 - ROTOR FÜR EINE ELEKTRISCHE ANTRIEBSMASCHINE ZUM ANTRIEB EINES VERDICHTERS, EINER TURBINE ODER EINER LADERWELLE EINES ABGASTURBOLADERS, ELEKTRISCHE ANTRIEBSMASCHINE MIT EINEM SOLCHEN ROTOR UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINES DERARTIGEN ROTORS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Ansprüche

1. Rotor für eine elektrische Antriebsmaschine (1 ) zum Antrieb eines Verdichters (3), einer Turbine (4) oder einer Laderwelle (5) eines Abgasturboladers (2), mit einem um eine Drehachse (A) des Rotors (100) ausgebildeten Rotorkörper (101 ), wobei an dem

Rotorkörper (101 ) eine Aufnahme (190) für wenigstens einen Permanentmagneten (130) ausgebildet ist, wobei wenigstens ein Permanentmagnet (130) in der Aufnahme (190) des Rotorkörpers (101 ) angeordnet ist, wobei der Rotorkörper (101 ) an einer Laderwelle (5) des Abgasturboladers (2) befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der

Rotorkörper (101 ) wenigstens ein Anschlusselement (1 10) und eine von dem

Anschlusselement (110) separat hergestellte Hülse (120) aufweist, wobei die Hülse mittels einer Schweißverbindung (204) mit dem Anschlusselement (1 10) verbunden ist.

2. Rotor nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusselement (1 10) einen Außenmantel (11 1 ), eine dem wenigstens einen Permanentmagneten zuweisende Innenseite (1 13) und eine davon abweisende Außenseite (112) aufweist, wobei das Anschlusselement an der Innenseite (113) ein Podest (1 16) aufweist, wobei das Podest (1 16) parallel zu der Drehachse (A) eine Umfangsfläche (1 18) aufweist, wobei der Durchmesser des Podestes (116) in einer Querschnittsebene senkrecht zur Drehachse (A) kleiner ausgebildet ist als der Außendurchmesser des Außenmantels (1 11 ), wodurch an dem Anschlusselement (110) eine Schulter (119) gebildet ist.

3. Rotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (120) in Richtung der Drehachse (A) ein erstes Ende (129) und ein davon abgewandtes zweites Ende (128) aufweist und dass die Hülse (120) mit dem zweiten Ende (128) auf das Podest (1 16) aufgesetzt ist, wobei eine Innenwand (123) der Hülse über die Umfangsfläche (1 18) geführt ist und eine an dem zweiten Ende (128) der Hülse angeordnete Stirnseite (125) der Hülse (120) an der Schulter (1 19) anliegt.

4. Rotor nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (120) eine äußere Mantelfläche (122) aufweist und dass die äußere Mantelfläche (122) der Hülse mit dem Außenmantel (1 11 ) des Anschlusselementes in Richtung der Drehachse (A) fluchtet.

5. Rotor nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Anschlusselement (110) und dem wenigstens einen Permanentmagneten (130) in dem Rotorkörper (101 ) eine Stützscheibe (160) angeordnet ist.

6. Rotor nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotorkörper (101 ) auf einer von der Stützscheibe (160) abgewandten Seite des

Permanentmagneten (130) eine weitere Stützscheibe (170) aufweist.

7. Rotor nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusselement (1 10) konzentrisch zu der Drehachse (A) eine zylindrische Bohrung (150) aufweist.

8. Rotor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (150) einen ersten Abschnitt und mindestens einen zweiten Abschnitt aufweist, wobei der erste Abschnitt einen Innendurchmesser (D1 ) aufweist, wobei der Innendurchmesser (D1 ) zum Ausbilden einer Übermaßpassung zwischen der Laderwelle (5) und der Innenwand (151 ) der Bohrung (150) ausgebildet ist, und wobei der zweite Abschnitt mit einem

Innengewinde (143) versehen ist oder eine Aufnahme (180) für eine in dem Rotorkörper (101 ) angeordnete Gewindebuchse (140) bildet.

9. Elektrische Antriebsmaschine (1 ) zum Antrieb eines Verdichters (3), einer T urbine (4) oder einer Laderwelle (5) eines Abgasturboladers (2) mit einem Rotor (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche.

10. Verfahren zur Herstellung eines Rotors (100) für eine elektrische Antriebsmaschine (1 ) zum Antrieb eines Verdichters (3), einer Turbine (4) oder einer Laderwelle (5) eines Abgasturboladers (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:

- Bereitstellen eines konzentrisch zu einer Drehachse (A) ausgebildeten

Anschlusselementes (1 10),

- Bereitstellen einer zylindermantelförmigen Hülse (120) mit einem ersten Ende (129) und einem davon abgewandten zweiten Ende (128) und mit einer äußeren Mantelfläche (122) und einer Innenwand (123),

- Bereitstellen einer kreisrunden Stützscheibe (160) und einer weiteren kreisrunden Stützscheibe (170),

- Bereitstellen eines Rohlings (130a) für den späteren Permanentmagneten (130),

- Aufbringen der kreisrunden Stützscheibe (160) und der weiteren kreisrunden

Stützscheibe (170) auf voneinander angewandte Stirnseiten des Rohlings (130a), so dass eine um eine Mittelachse herum zylindrisch ausgebildete Baugruppe (400) aus dem Rohling (130) und den darauf aufgebrachten Stützscheiben (160, 170) erhalten wird,

- Aufbringung der Hülse (120) auf die vorstehend genannte Baugruppe (400), wobei die Innenwand (123) der Hülse (120) kraftschlüssig mit der Baugruppe (400) verbunden wird,

- Aufsetzen der Hülse (120) mit der darin enthaltenen Baugruppe (400) auf das

Anschlusselement (1 10) derart, dass eine Mittelachse (M) der Baugruppe (400) und die Drehachse (A) des Anschlusselementes konzentrisch zueinander ausgerichtet sind,

- Verschweißen der Hülse (120) mit dem Anschlusselement entlang einer umlaufenden Schweißverbindung (204),

- Magnetisieren des Rohlings (130a) zum Erhalt eines Permanentmagneten (130).

1 1. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusselement

(1 10) einen Außenmantel (1 11 ), eine dem wenigstens einen Permanentmagneten zuweisende Innenseite (1 13) und eine davon abweisende Außenseite (1 12) aufweist, wobei das Anschlusselement an der Innenseite (1 13) ein Podest (1 16) aufweist, wobei das Podest (1 16) parallel zu der Drehachse (A) eine Umfangsfläche (1 18) aufweist, wobei der Durchmesser des Podestes (116) in einer Querschnittsebene senkrecht zur

Drehachse (A) kleiner ausgebildet ist als der Außendurchmesser des Außenmantels

(1 11 ), wodurch an dem Anschlusselement (110) eine Schulter (119) gebildet ist und wobei die Hülse (120) bei der Aufbringung der Hülse (120) derart an der Baugruppe (400) angeordnet wird, dass die Hülse (120) an ihrem zweiten Ende (128) ein Stück über die Stützscheibe (160) absteht, so dass ein umlaufender Kragen (121 ) entsteht, und dass die Hülse (120) mit dem umlaufenden Kragen (121 ) auf das Podest (1 16) aufgeschoben wird, wobei eine Innenwand (123) der Hülse (120) im Bereich des Kragens (121 ) über die Umfangsfläche (1 18) geführt wird, bis eine an dem zweiten Ende (128) der Hülse (120) angeordnete Stirnseite (125) der Hülse (120) an der Schulter (1 19) anliegt.

12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (120) im Bereich der Schulter (1 19) umlaufend mit dem Anschlusselement (110) verschweißt wird, wobei das Schweißgerät vorzugsweise senkrecht zu der Drehachse (A) ausgerichtet wird.

13. Verfahren nach Anspruch 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der weiteren Stützscheibe (170) und dem ersten Ende (129) der Hülse (120) ein weiterer

Schweißvorgang durchgeführt, bei dem der äußeren Rand der weiteren Stützscheibe (170) umlaufend mit der Innenwand (123) der Hülse (120) verschweißt wird, wobei das Schweißgerät vorzugweise parallel zu der Drehachse (A) ausgerichtet wird.