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1. WO2020114658 - QUADERFÖRMIGER HYDRAULIKBLOCK FÜR EIN HYDRAULIKAGGREGAT EINER SCHLUPFREGELUNG EINER HYDRAULISCHEN FAHRZEUGBREMSANLAGE

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Quaderförmiger Hydraulikblock für ein Hvdraulikaqqreqat einer Schlupfreqelunq einer hydraulischen Fahrzeuqbremsanlaqe

Beschreibung

Die Erfindung betrifft einen quaderförmigen Hydraulikblock für ein Hydraulikag gregat einer Schlupfregelung einer hydraulischen Fahrzeugbremsanlage mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 oder 2.

Stand der Technik

Schlupfregelungen sind beispielsweise Blockierschutz-, Antriebsschlupf und/oder Fahrdynamikregelungen/elektronische Stabilitätsprogramme, für die die Abkürzungen ABS, ASR, FDR/ESP gebräuchlich sind. Solche Schlupfregelungen hydraulischer Fahrzeugbremsanlagen sind von Personenkraftwagen und Krafträ dern bekannt und werden hier nicht näher erläutert.

Kernstück solcher Schlupfregelungen ist ein Hydraulikaggregat, das einen Hyd raulikblock aufweist, der mit hydraulischen Bauelementen der Schlupfregelung bestückt und durch Bremsleitungen an einen Hauptbremszylinder angeschlossen ist und an den durch Bremsleitungen hydraulische Radbremsen angeschlossen sind. Hydraulische Bauelemente sind unter anderem Magnetventile, Hydropum-pen (meistens Kolbenpumpen), Rückschlagventile, Hydrospeicher, Dämpfer kammern und Drucksensoren. Der Hydraulikblock ist typischerweise ein quader förmiger Metallblock, der zu einer mechanischen Befestigung und hydraulischen Verschaltung der hydraulischen Bauelemente der Schlupfregelung dient. Ver schaltung meint eine hydraulische Verbindung der hydraulischen Bauelemente entsprechend einem hydraulischen Schaltplan der Schlupfregelung.

Der Hydraulikblock weist Aufnahmen für die hydraulischen Bauelemente der Schlupfregelung auf. Dabei handelt es sich üblicherweise um zylindrische, meist durchmessergestufte Ansenkungen, Sack- oder Durchgangslöcher, die im Hyd raulikblock angebracht sind und in die die hydraulischen Bauelemente vollständig oder teilweise eingebracht, beispielsweise eingepresst sind. Beispielsweise sind Hydropumpen üblicherweise vollständig in ihre Aufnahmen in einem Hydraulik block eingebracht, wogegen bei Magnetventilen üblicherweise nur ein hydrauli scher Teil in eine Aufnahme eines Hydraulikblocks eingebracht ist und ein elekt romagnetischer Teil des Magnetventils aus dem Hydraulikblock vorsteht. Auf nahmen für Hydropumpen, insbesondere Kolbenpumpen, werden oft als Pum penbohrungen bezeichnet. Aufnahmen für Magnetventile werden hier als Ventil aufnahmen bezeichnet werden. Durch eine normalerweise kartesische Verboh-rung des Hydraulikblocks sind die Aufnahmen entsprechend dem hydraulischen Schaltplan der Schlupfregelung miteinander verbunden. Kartesisch verbohrt be deutet parallel oder rechtwinklig zueinander und zu Flächen und Kanten des Hydraulikblocks im Hydraulikblock angebrachte Bohrungen. Bestückt mit den hydraulischen Bauelementen bildet der Hydraulikblock ein Hydraulikaggregat.

Zu einer Verbindung des Hydraulikblocks mit einem Hauptbremszylinder und zur Verbindung hydraulischer Radbremsen mit dem Hydraulikblock weisen bekannte Hydraulikblöcke Anschlüsse für Bremsleitungen auf. Die Anschlüsse sind typi scherweise zylindrische Ansenkungen bzw. Sacklöcher, die beispielsweise In nengewinde für eine Schraubverbindung mit einem Schraubnippel einer Brems leitung aufweisen oder gewindelos zum Einpressen und Verstemmen eines Ein pressnippels einer Bremsleitung vorzugsweise in sog. self-clinch Technik sind. Self-clinch bedeutet, dass sich der Einpressnippel beim Einpressen in den An schluss des Hydraulikblocks unter plastischer Umformung von den Anschluss umgebenden Material des Hydraulikblocks selbst druckdicht im Anschluss des Hydraulikblocks verstemmt.

Die Offenlegungsschrift DE 10 2006 059 924 A1 offenbart einen Hydraulikblock für ein Hydraulikaggregat einer Schlupfregelung einer hydraulischen Fahrzeug bremsanlage als Stand der Technik, bei dem alle Ventilaufnahmen für Mag netventile der Schlupfregelung in einer Deckseite, die auch als Ventilseite be zeichnet werden kann, eines quaderförmigen Hydraulikblocks angeordnet sind. Die Deckseite ist eine der beiden großen Seiten des quaderförmigen Hydraulik blocks, der nicht würfelförmig ist, sondern länger und breiter als dick. Die Deck seite kann quadratisch oder rechteckig sein. Die Ventilaufnahmen sind in dem Hydraulikblock aus dem Stand der Technik in einer gedachten Matrix mit vier Zei len und vier Spalten in der Ventilseite des Hydraulikblocks angeordnet, wobei die Zeilen und die Spalten parallel und senkrecht zu Flächen und Kanten des qua- derförmigen Hydraulikblocks verlaufen. Dabei sind vier Einlassventilaufnahmen in den vier Spalten einer ersten Zeile und vier Auslassventilaufnahmen in den vier Spalten einer zweiten Zeile der Matrix angeordnet. In einer dritten Zeile der Matrix sind zwei Ansaugventilaufnahmen jeweils zwischen einer inneren und ei ner äußeren Spalte der Matrix und in einer vierten Zeile zwei Trennventilaufnah men in den beiden äußeren Spalten der Matrix angeordnet.

Offenbarung der Erfindung

Der erfindungsgemäße Hydraulikblock mit den Merkmalen des Anspruchs 1 ist für ein Hydraulikaggregat einer Schlupfregelung einer hydraulischen Fahrzeug bremsanlage vorgesehen. Der Hydraulikblock ist quaderförmig und weist Ventil aufnahmen für Magnetventile der Schlupfregelung in einer Seite auf, die hier als Ventilseite bezeichnet wird. Die Ventilseite ist insbesondere eine der beiden gro ßen Seiten des Hydraulikblocks. Die Ventilaufnahmen sind in einer Matrix mit vier Zeilen und vier Spalten angeordnet, die parallel und senkrecht zu Flächen und Kanten des Hydraulikblocks verlaufen.

In den vier Spalten einer ersten Zeile der Matrix sind vier Einlassventilaufnahmen angeordnet.

In äußeren Spalten einer zweiten Zeile der Matrix sind zwei Auslassventilauf nahmen angeordnet. Äußere Spalten der Matrix befinden sich zwischen an die Ventilseite angrenzenden, zu den Spalten parallelen Flächen des Hydraulik blocks und inneren Spalten der Matrix. Die inneren Spalten der Matrix befinden sich zwischen den äußeren Spalten und einer gedachten, zu den Spalten paralle len Mittellinie der Ventilseite des Hydraulikblocks.

Zwei weitere Auslassventilaufnahmen sind in den beiden inneren Spalten einer vierten Zeile der Matrix angeordnet. In den beiden äußeren Spalten der vierten Zeile der Matrix sind zwei Trennventilaufnahmen angeordnet.

In einer dritten Zeile der Matrix sind zwei Ansaugventilaufnahmen jeweils zwi schen der äußeren und der inneren Spalte angeordnet. Die Ansaugventilauf nahmen sind also zu den äußeren Spalten nach innen und zu den inneren Spal ten nach außen versetzt angeordnet und ragen insbesondere jeweils mit etwa ei ner Hälfte ihres Durchmessers oder weniger in die äußere und die innere Spalte der dritten Zeile der Matrix.

Die Erfindung erzielt eine günstige Anordnung der Ventilaufnahmen und ermög licht eine günstige Verbohrung des Hydraulikblocks, also hinsichtlich ihrer Her stellung und Durchströmung günstige Verbindungen der Aufnahmen für die hyd raulischen Bauelemente der Schlupfregelung.

Insbesondere schafft die Erfindung Platz für einen Durchlass mit vergrößertem Querschnitt für Stromanschlüsse eines Elektromotors der Schlupfregelung, der dem Antrieb von Hydropumpen der Schlupfregelung dient und außen, insbeson dere der Ventilseite gegenüber am Hydraulikblock angebracht wird. Der Durch lass für die Stromanschlüsse des Elektromotors geht von der Ventilseite zu der gegenüberliegenden Seite des Hydraulikblocks durch. Er ist gemäß Anspruch 4 in einer Mitte zwischen den beiden inneren Spalten zwischen der ersten und der zweiten Zeile oder in der zweiten Zeile der Matrix angeordnet, wo durch die er findungsgemäße Anordnung der Ventilaufnahmen Platz für den Durchlass ge schaffen wird.

In der alternativen Ausgestaltung des nebengeordneten Anspruchs 2 sind die Trennventilaufnahmen und die zwei der Auslassventilaufnahmen getauscht, d. h. die beiden Trennventilaufnahmen sind in der zweiten Zeile und vorzugsweise den äußeren Spalten der Matrix und alle vier Auslassventilaufnahmen in den vier Spalten der vierten Zeile der Matrix angeordnet. Die anderen Ventilaufnahmen sind wie in Anspruch 1 und vorstehend erläutert angeordnet.

Die abhängigen Ansprüche haben Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestal tungen der im unabhängigen Anspruch angegebenen Erfindung zum Gegen stand.

Sämtliche in der Beschreibung und der Zeichnung offenbarten Merkmale können einzeln für sich oder in grundsätzlich beliebiger Kombination bei Ausführungs formen der Erfindung verwirklicht sein. Ausführungen der Erfindung, die nicht al le, sondern nur ein oder mehrere Merkmale eines Anspruchs oder einer Ausfüh rungsform der Erfindung aufweisen, sind grundsätzlich möglich.

Kurze Beschreibung der Zeichnung

Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 einen hydraulischen Schaltplan einer hydraulischen Fahrzeugbremsan lage mit einer Schlupfregelung; und

Figur 2 eine vereinfachte Ansicht einer Ventilseite eines Hydraulikblocks gemäß der Erfindung; und

Figur 3 eine Ansicht wie Figur 2 einer alternativen Ausführung eines Hydraulik blocks gemäß der Erfindung.

Ausführungsform der Erfindung

Die in Figur 1 dargestellte hydraulische Fahrzeugbremsanlage 1 ist eine Muskel kraft-Fahrzeugbremsanlage 1 mit einer Schlupfregelung 2 und zwei Bremskrei sen I, II. Sie ist mit einem Hauptbremszylinder 3 mit Muskelkraft betätigbar, der einen Unterdrück-, elektromechanischen- oder sonstigen Bremskraftverstärker aufweisen kann (nicht dargestellt).

Jeder Bremskreis I, II weist zwei hydraulische Radbremsen 4 auf, denen jeweils ein Einlassventil 5 und ein Auslassventil 6 zugeordnet ist. Die Einlassventile 5 und die Auslassventile 6 bilden Radbremsdruckregelventilanordnungen 5, 6 zu einer radindividuellen Regelung von Radbremsdrücken in den Radbremsen 4. Im Ausführungsbeispiel sind die Einlassventile 5 in ihren stromlosen Grundstellun gen offene 2/2-Wege-Magnetventile und die Auslassventile 6 in ihren stromlosen Grundstellungen geschlossene 2/2-Wege-Magnetventile.

Die beiden Bremskreise I, II sind durch Trennventile 7 an den Hauptbremszylin der 2 angeschlossen, die im Ausführungsbeispiel als in ihren stromlosen Grund stellungen offene 2/2-Wege-Magnetventile ausgeführt sind. An die Trennventile 7 sind über die Einlassventile 5 die Radbremsen 4 angeschlossen.

Jeder Bremskreis I, II weist einen Hydrospeicher 9 und eine Hydropumpe 10 auf, die mit einem gemeinsamen Elektromotor 11 antreibbar sind. Durch ihre Aus lassventile 6 sind die Radbremsen 4 an die Hydrospeicher 9 und an Saugseiten der Hydropumpen 10 angeschlossen. Druckseiten der Hydropumpen 10 sind zwischen den Trennventilen 7 und den Einlassventilen 5 an die Bremskreise I, II angeschlossen. Mit den Einlassventilen 5 und den Auslassventilen 6, die die Radbremsdruckregelventilanordnungen 5, 6 bilden, und den Hydropumpen 10

lassen sich Radbremsdrücke in jeder Radbremse 4 einzeln regeln und es sind in an sich bekannter Weise Schlupfregelungen wie Blockierschutz-, Antriebs schlupf- und/oder Fahrdynamikregelungen/elektronisches Stabilitätsprogramm möglich, für die die Abkürzungen ABS, ASR und/oder FDR/ESP gebräuchlich sind.

Außerdem weist die Fahrzeugbremsanlage 1 in jedem Bremskreis I, II ein An saugventil 12 auf, durch die die Saugseiten der Hydropumpen 10 mit dem Hauptbremszylinder 3 verbindbar sind, um bei nicht betätigtem Hauptbremszylin der 3 und druckloser Fahrzeugbremsanlage 1 bei kalter und zähflüssiger Brems flüssigkeit schnell einen Bremsdruck mit den Hydropumpen 10 aufbauen zu kön nen. Im Ausführungsbeispiel sind die Ansaugventile 12 in ihren stromlosen Grundstellungen geschlossene 2/2-Wege-Magnetventile.

Die Fahrzeugbremsanlage 1 weist einen Drucksensor 8 zur Messung eines Hauptbremszylinderdrucks in einem der beiden Bremskreise I des Hauptbrems zylinders 3 und für jeden Bremskreis I, II einen Bremskreisdrucksensor 31 auf, die zwischen den Trennventilen 7 und den Einlassventilen 5 an die Fahrzeug bremsanlage 1 angeschlossen sind.

Die Magnetventile 5, 6, 7, 12, Rückschlagventile, Hydrospeicher 9 und die Hyd ropumpen 10 bilden hydraulische Bauelemente der Schlupfregelung 2 die in Auf nahmen eines erfindungsgemäßen Hydraulikblocks 13 untergebracht sind. Der Hydraulikblock 13 ist ein quaderförmiger Metallblock, der in der dargestellten und beschriebenen Ausführungsform (etwas) länger als breit und ungefähr drei- bis viermal so lang oder breit wie dick ist. Der Hydraulikblock 13 kann auch gleich lang wie breit oder kürzer als breit sein (nicht dargestellt).

Eine von zwei einander gegenüberliegenden großen Seiten des Hydraulikblocks 13 wird hier als Ventilseite 14 bezeichnet, in ihr sind Ventilaufnahmen 15, 16, 19, 20 für die Magnetventile 5, 6, 7, 12 der Schlupfregelung 2 angebracht. Die Ven tilaufnahmen 15, 16, 19, 20 sind durchmessergestufte, zylindrische Sacklöcher, in die die Magnetventile 5, 6, 7, 12 eingesetzt und druckdicht verstemmt oder in anderer Weise druckdicht befestigt werden. Ventildome mit Ankern und Spulen der Magnetventile 5, 6, 7, 12 stehen auf der Ventilseite 14 aus dem Hydraulik block 13 vor. In Figur 2, die die Ventilseite 14 des erfindungsgemäßen Hydraulik- blocks 13 zeigt, sind die Ventilaufnahmen 15, 16, 19, 20 vereinfacht als Kreise gezeichnet.

Die Ventilaufnahmen 15, 16, 19, 20 sind in einer gedachten Matrix mit vier Zeilen und vier Spalten angeordnet, die in Figur 2 mit Strichlinien dargestellt ist. Die Spalten und die Zeilen der Matrix verlaufen parallel und senkrecht zu Kanten und Flächen des Hydraulikblocks 13.

In einer ersten Zeile sind in den vier Spalten der Matrix vier Einlassventilaufnah men 15 als Ventilaufnahmen für die Einlassventile 5 der Schlupfregelung 2 der Fahrzeugbremsanlage 1 in der Ventilseite 14 des Hydraulikblocks 13 angebracht.

In einer zweiten Zeile sind in äußeren Spalten zwei Auslassventilaufnahmen 16 als Ventilaufnahmen für die Auslassventile 6 der Schlupfregelung 2 der Fahr zeugbremsanlage 1 in der Ventilseite 14 des Hydraulikblocks 13 angebracht. Die äußeren Spalten der Matrix befinden sich zwischen an die Ventilseite 14 des Hydraulikblocks 13 angrenzenden und zu den Spalten parallelen Seiten des Hyd raulikblocks 13, die hier als Längsseiten 17 bezeichnet werden, und inneren Spalten der Matrix. Die inneren Spalten befinden sich zwischen den äußeren Spalten und einer Längsmitte 18 des Hydraulikblocks 13 bzw. der Ventilseite 14 parallel zu den Spalten und den Längsseiten 17.

In einer dritten Zeile der Matrix sind zwei Ansaugventilaufnahmen 19 als Ventil aufnahmen für die Ansaugventile 12 der Schlupfregelung 2 der Fahrzeugbrems anlage 1 in der Ventilseite 14 des Hydraulikblocks 13 angebracht, und zwar je weils zwischen einer äußeren- und einer inneren Spalte. Das bedeutet, dass die Ansaugventilaufnahmen 19 bezüglich der äußeren Spalten nach innen und be züglich der inneren Spalten nach außen versetzt sind. Die Ansaugventilaufnah men 19 ragen um jeweils etwa eine Hälfte ihrer Durchmesser in die äußere- und die innere Spalte der Matrix.

In einer vierten Zeile der Matrix sind zwei Trennventilaufnahmen 20 als Ventil aufnahmen für die Trennventile 7 der Schlupfregelung 2 der Fahrzeugbremsan lage 1 in den beiden äußeren Spalten und zwei weitere Auslassventilaufnahmen 16 für die beiden weiteren Auslassventile 6 der Schlupfregelung 2 der Fahrzeug bremsanlage 1 in den inneren Spalten in der Ventilseite 14 des Hydraulikblocks 13 angebracht.

Zwischen der ersten und der zweiten Zeile und zwischen jeweils einer inneren und einer äußeren Spalte der Matrix, das heißt jeweils zwischen den beiden Ein lassventilaufnahmen 15 einer inneren und einer äußeren Spalte und der Aus lassventilaufnahme 16 in der äußeren Spalte der zweiten Zeile der Matrix, sind zwei Dämpferaufnahmen 21 der Schlupfregelung 2 der Fahrzeugbremsanlage 1 in der Ventilseite 14 des Hydraulikblocks 13 angebracht. Zwei weitere Dämpfer aufnahmen 21 sind außerhalb der Ansaugventilaufnahmen 19, das heißt zwi schen den Ansaugventilaufnahmen 19 und den Längsseiten 17, in den äußeren Spalten der dritten Zeile der Matrix in der Ventilseite 14 des Hydraulikblocks 13 angebracht. Die Dämpferaufnahmen 21 sind zum Einbau an sich bekannter Druckänderungsdämpfer vorgesehen, die in Figur 1 nicht gezeichnet sind. Die Druckänderungsdämpfer dämpfen Druckschwingungen und stoßartige Druckän derungen in Bremsflüssigkeit in der Fahrzeugbremsanlage 1.

In einer der beiden inneren Spalten der zweiten Zeile der Matrix ist eine Aufnah me 22 für den Drucksensor 8 für den Hauptbremszylinderdruck und in der ande ren der beiden inneren Spalten der zweiten Zeile der Matrix eine Aufnahme 23 für einen der beiden Bremskreisdrucksensoren 31 der Schlupfregelung 2 der Fahrzeugbremsanlage 1 in der Ventilseite 14 des Hydraulikblocks 13 angebracht.

Eine weitere Aufnahme 23 für den anderen der beiden Bremskreisdrucksensoren 31 der Schlupfregelung 2 der Fahrzeugbremsanlage 1 ist unter der vierten Zeile in der Längsmitte 18 der Matrix in der Ventilseite 14 des Hydraulikblocks 13 an gebracht. "Unter der vierten Zeile" bedeutet, weg von der dritten Zeile versetzt.

Vier Radanschlüsse 24 für Bremsleitungen, die von dem Hydraulikblock 13 zu den Radbremsen 4 führen, sind in einer Querseite des Hydraulikblocks 13 in den vier Spalten der Matrix angebracht. Diese Querseite wird wird hier als An schlussseite 25 bezeichnet. Die Anschlussseite 25 ist eine zu den Spalten der Matrix parallele Fläche des quaderförmigen Hydraulikblocks 13 auf einer den weiteren Zeilen abgewandten Seite der ersten Zeile des Hydraulikblocks 13. Die Radanschlüsse 24 für die Bremsleitungen sind wie noch zu erläuternden Haupt bremszylinderanschlüsse 26 für den Hauptbremszylinder 3 zylindrische Ansen kungen bzw. Sacklöcher zum Einpressen von sog. self-clinch Einpressnippeln, die beim Einpressen in die Anschlüsse 24, 26 des Hydraulikblocks 13 die An schlüsse 24, 26 umgebendes Material des Hydraulikblocks 13 plastisch umfor men und sich dadurch druckdicht in den Anschlüssen verstemmen und die

Bremsleitungen druckdicht in den Anschlüssen 24, 26 halten. Es ist auch mög lich, dass die Anschlüsse 24, 26 für die Bremsleitungen Innengewinde zu einem Einschrauben von Schraubnippeln für die Befestigung der Bremsleitungen auf weisen.

Die beiden Hauptbremszylinderanschlüsse 26 für den Hauptbremszylinder 3, das heißt für Bremsleitungen, die von dem Hauptbremszylinder 3 zu dem Hydraulik block 13 führen, sind in einer der Ventilseite 14 gegenüberliegenden Seite des Hydraulikblocks 13 jeweils zwischen einer äußeren und einer inneren Spalte der Matrix bzw. zwischen den beiden Einlassventilaufnahmen 15 in einer äußeren und einer inneren Spalte der Matrix und den Radanschlüssen 24 in der äußeren und der inneren Spalte der Matrix angebracht.

Speicheraufnahmen 27 für die Hydrospeicher 9 der Schlupfregelung 2 der Fahr zeugbremsanlage 1 sind in einer der Anschlussseite 25 gegenüberliegenden Querseite 28 jeweils in der Mitte zwischen einer inneren und einer äußeren Spal te der Matrix im Hydraulikblock 13 angebracht. Die Speicheraufnahmen 27 errei chen bis nahe an die Auslassventilaufnahmen 16 und Ansaugventilaufnahmen 19 in der vierten Zeile der Matrix.

Der Hydraulikblock 13 weist ein Durchgangsloch als Durchlass 29 für Strom- und Signalleitungen für den Elektromotor 1 1 in der Längsmitte 17 in der zweiten Zeile der Matrix auf. In der dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist der Durch lass 29 etwas, und zwar um weniger als eine Hälfte seines Druchmessers, in die erste Zeile der Matrix hinein versetzt. Der Durchlass 29 geht von der Ventilseite 14 zu der gegenüberliegenden Seite des Hydraulikblocks 13 durch.

Von den Hauptbremszylinderanschlüssen 26 führen Hauptbremszylinderan schlussleitungen 30 gerade zu den Speicheraufnahmen 27. Die Hauptbremszy linderanschlussleitungen 30 sind Bohrungen, die durch einen Grund der Spei cheraufnahmen 27 bis zu den Hauptbremszylinderanschlüssen 26 im Hydraulik block 13 angebracht sind. Die Hauptbremszylinderanschlussleitungen 30 mün den an einem Grund in die Hauptbremszylinderanschlüsse 26. Die Aufnahmen 22, 23 für die Drucksensoren 8, 31 kommunizieren durch kurze Verbindungslei tungen mit der Hauptbremszylinderanschlussleitungen 30. Die Verbindungslei tungen sind axial in den Aufnahmen 22, 23 für die Drucksensoren 8 angebrachte Bohrungen, die bis zur Hauptbremszylinderanschlussleitungen 30 reichen.

In Figur 3 sind verglichen mit Figur 2 die beiden Trennventilaufnahmen 20 mit den beiden Auslassventilaufnahmen 16 in der zweiten Zeile der Matrix getauscht, d. h. die beiden Trennventilaufnahmen 20 sind in der zweiten Zeile der Matrix in den beiden äußeren Spalten und alle vier Auslassventilaufnahmen 16 in den vier Spalten der vierten Zeile der Matrix des Hydraulikblocks 13 angebracht. Alle an deren Aufnahmen sind in Figur 3 wie in Figur 2 angeordnet.