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1. WO2020114641 - HAUSHALTSGERÄT

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

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Haushaltsgerät

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, insbesondere eine

Haushaltsgeschirrspülmaschine.

Bekannte Haushaltsgeräte, wie Haushaltsgeschirrspülmaschinen, weisen Bauteile auf, wie beispielsweise eine Pumpe, die im Betrieb Lärm erzeugen, der von einem Benutzer des Haushaltsgeräts als störend und/oder lästig empfunden werden kann. Um ein Betriebsgeräusch eines solchen Haushaltsgeräts zu reduzieren, sind im Stand der Technik verschiedene Möglichkeiten offenbart.

Die Druckschrift DE 10 2009 042 286 A1 offenbart ein Haushaltsgerät, insbesondere eine Spülmaschine, eine Waschmaschine, ein Wäschetrockner oder dergleichen, das einen in einem Sockelbereich angeordneten, einer Pumpe zugeordneten Elektromotor und eine in Richtung einer Bedienseite des Haushaltsgeräts vor der Pumpe angeordnete

Sockelschiene aufweist. Zumindest ein Abschnitt der Sockelschiene ist als ein Gewebe mit Kettdrähten und Schussdrähten und sich zwischen den Kettdrähten und den

Schussdrähten befindlichen Poren oder als ein mikroperforiertes Blech oder als ein mit Schlitzen versehenes Streckmetallblech ausgebildet.

Die Druckschrift DE 199 20 969 A1 offenbart ein Einbauteil zum Abteilen eines geräuschstarken Innenraumteils von einem anderen Raum und/oder zum Verkleiden beziehungsweise Abdecken von Bauteilen, welches in Form einer perforierten Platte oder Schicht ausgebildet ist.

Die Druckschrift DE 10 2013 226 792 A1 offenbart ein Verfahren zur akustischen und/oder fluidtechnischen Perforation eines aus einem Faserverbundkunststoff hergestellten Bauteils mit Löchern, wobei die Löcher mittels Strahltechnik aus dem Faserverbundkunststoff des Bauteils ausgenommen werden.

Ferner ist bekannt, ein Vlies und/oder eine Bitumenschicht in einem Gehäuse eines Haushaltsgeräts anzuordnen, um auf diese Weise einen leisen Betrieb zu erzielen.

Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein verbessertes Haushaltsgerät vorzuschlagen.

Demgemäß wird ein Haushaltsgerät, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einem Technikraum zur Aufnahme eines Bauteils des Haushaltsgeräts und mit einem mikroperforierten Absorber vorgeschlagen. Der mikroperforierte Absorber umfasst einen einseitig durch eine perforierte Platte begrenzten Hohlraum und ist zur Absorption von von dem Bauteil beim Betrieb des Haushaltsgeräts erzeugtem Schall eingerichtet.

Eine solches Haushaltsgerät weist vorteilhaft eine geringe Schallemission nach außen hin auf. Durch die Verwendung des mikroperforierten Absorbers können insbesondere tieffrequente Frequenzen in einem Frequenzbereich von 30 Hz bis 800 Hz in dem

Technikraum effizient gedämpft oder absorbiert werden. Insbesondere im Vergleich zur herkömmlichen Dämmung mit Dämmstoffen, wie beispielsweise Vliesmaterial, hat der mikroperforierte Absorber einen äußerst geringen Platzbedarf und lässt sich individuell an das zu absorbierende Frequenzspektrum und/oder an beengte Einbaumöglichkeiten anpassen. Damit ist der mikroperforierte Absorber insbesondere auch dann verwendbar, wenn eine voluminöse Dämmung aufgrund von Platzmangel nicht möglich ist.

Der Technikraum ist insbesondere ein Bereich des Haushaltsgeräts, der zwischen einem Behandlungsraum, wie beispielsweise einem Spülraum bei einer

Haushaltsgeschirrspülmaschine, und einer Außenwand vorhanden ist und in welchem Bauteile des Haushaltsgeräts anordenbar sind. Bei einer Haushaltsgeschirrspülmaschine kann der Technikraum beispielsweise in einem Sockelbereich angeordnet sein. Das Bauteil des Haushaltsgeräts, das in dem Technikbereich angeordnet ist, ist insbesondere eine Pumpe, wie eine Umwälzpumpe und/oder eine Laugenpumpe, sowie weitere Bauteile, die zu der Schallemission des Haushaltsgeräts beitragen.

Bei Haushaltsgeräten, die zu einem Einbau in einen durch andere Bauteile, wie Möbel, Küchenmöbel und/oder Nischen, begrenzten oder geschaffenen Bauraum vorgesehen sind, kann der Technikraum insbesondere durch den verbleibenden Raum nach einem Einsetzen des Haushaltsgeräts in den Bauraum gebildet sein, wie beispielsweise bei Einbaugeschirrspülern. Dies schließt nicht aus, dass das Haushaltsgerät einen weiteren Technikraum aufweist, der beispielsweise durch ein Blech abgetrennt ist.

Bei beweglichen oder mobilen Haushaltsgeräten, wie beispielsweise Staubsaugern, mobile Kühlschränken Wasserkochern und dergleichen, ist der Technikraum

insbesondere innerhalb eines Gehäuses des Haushaltsgeräts angeordnet.

Der mikroperforierte Absorber basiert auf dem Prinzip eines Helmholtz-Resonators. Ein Helmholtz-Resonator umfasst ein Gehäuse, das eine Öffnung aufweist. Der Helmholtz-Resonator weist eine Resonanzfrequenz auf, die insbesondere von der Größe der Öffnung, der Höhe einer Luftsäule in der Öffnung und dem Volumen des Gehäuses abhängt. Bei der Resonanzfrequenz bildet sich eine stehende Schallwelle in dem

Helmholtz-Resonator aus, wobei die Luftsäule in der Öffnung besonders stark schwingt, das heißt mit einer hohen Amplitude ausgelenkt wird. Dabei reibt die Luft an der

Innenseite der Öffnung, wodurch die Bewegung der Luft gebremst wird. Die Energie, die hierbei umgesetzt wird, wird dem Schallfeld, welches die Luft zu einem Schwingen anregt, entzogen. Es wird daher effizient Schallenergie auf das die Öffnung begrenzende Material übertragen.

Bei dem mikroperforierten Absorber ist nicht nur eine Öffnung, sondern es sind eine Vielzahl von Öffnungen oder Perforationen in der perforierten Platte, wobei in jeder der Perforationen eine schwingende Luftsäule ist, welcher durch die Reibung an dem

Plattenmaterial Energie entzogen wird. Somit kann mit dem mikroperforierten Absorber Schall effektiv absorbiert werden.

Der mikroperforierte Absorber umfasst insbesondere ein zumindest einseitig offenes Gehäuse, wobei das Gehäuse begrenzende Flächen zugleich Begrenzungen des

Technikraums des Haushaltsgeräts sein können, wie beispielsweise ein Außengehäuse des Haushaltsgeräts oder auch ein einen Behandlungsraum abgrenzendes Bauteil. Das Gehäuse kann insbesondere quaderförmig ausgebildet sein. Die das Gehäuse bildenden Flächen sind insbesondere schallreflektierend oder auch schallhart.

Die perforierte Platte ist in das Gehäuse derart eingefügt, dass ein Hohlraum in dem Gehäuse durch die perforierte Platte begrenzt ist. Der Hohlraum kann dabei nur ein Bruchteil des Gehäusevolumens umfassen. Beispielsweise ist die perforierte Platte in die Mitte des Gehäuses eingesetzt, so dass auf der dem Hohlraum abgewandten Seite der

perforierten Platte ein weiterer Hohlraum gebildet ist, der offen zu dem an das Gehäuse angrenzende Volumen ist.

Die perforierte Platte kann grundsätzlich eine beliebige geometrische Form aufweisen, insbesondere muss sie nicht zwingend plan oder eben sein, sondern kann wenigstens abschnittsweise eine gekrümmte Oberfläche aufweisen. Vorteilhaft weist die perforierte Platte eine einheitliche Dicke auf, wobei unter der Dicke im Falle einer gekrümmten Oberfläche insbesondere der Abstand zwischen den die Perforation begrenzenden Flächen entlang eines Normalvektors auf einer der Oberflächen verstanden wird. Auch der Umriss der perforierten Platte kann grundsätzlich beliebig gewählt werden, beispielsweise kann diese quadratisch, rechteckig, rund, elliptisch und dergleichen ausgebildet sein.

Indem beispielsweise die Größe der Perforationen, die Anzahl und/oder die Verteilung der Perforationen, die Dicke der perforierten Platte und/oder das Volumen des Hohlraums veränderte werden, lässt sich eine Resonanzfrequenz oder ein Absorptionsspektrum des mikroperforierten Absorbers verändern und damit an unterschiedliche Bedingungen oder Vorgaben anpassen.

Gemäß einer Ausführungsform des Haushaltsgeräts steht ein Luftvolumen des mikroperforierten Absorbers mit einem Luftvolumen des Technikraums in Austausch.

Hierdurch ist sichergestellt, dass Luftschall aus dem Technikraum in den mikroperforierten Absorber einkoppeln und von diesem absorbiert werden kann. Vorteilhaft ist der mikroperforierte Absorber insgesamt in dem Technikraum angeordnet, da dann kein zusätzlicher Bauraum für diesen benötigt wird. Der mikroperforierte Absorber ist grundsätzlich frei in dem Technikraum anordenbar, wobei in Abhängigkeit des zu absorbierenden Schallspektrums und/oder einer Geometrie des Technikraums oder sonstiger, das Schallfeld beeinflussender Faktoren bevorzugte Positionen und/oder Ausrichtungen vorhanden sein können, bei denen der mikroperforierte Absorber besonders effizient funktioniert.

Alternativ kann der mikroperforierte Absorber aber auch außerhalb des Technikraums angeordnet sein und beispielsweise mittels eines Rohrs oder eines Schlauchs mit diesem verbunden sein.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Haushaltsgeräts umfasst der

mikroperforierte Absorber ein schallabsorbierendes Element.

Hierdurch lässt sich eine Effizienz der Schallabsorption und/oder eine Bandbreite des mikroperforierten Absorbers weiter verbessern. Unter Bandbreite wird insbesondere ein Frequenzbereich verstanden, in welchem der mikroperforierte Absorber eine bestimmte Mindestabsorption aufweist.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Haushaltsgeräts umfasst das

schallabsorbierende Element einen Volumenabsorber und/oder einen Flächenabsorber.

Beispielsweise umfasst der Volumenabsorber ein schaumstoffartiges und/oder faserartiges Material, wie Schaumstoff, Vlies und/oder Gewebe, und/oder ein poröses Material. Der Volumenabsorber weist insbesondere eine Schichtdicke auf, die in einem Bereich der zu absorbierenden Schallwellenlänge liegt, beispielsweise bis zu 0,7 m, bevorzugt zwischen 1 mm und 0,5 m. Der Volumenabsorber weist beispielsweise eine Dichte von bis zu 500 kg/m3 auf.

Der Flächenabsorber umfasst beispielsweise eine Folie, die Kunststoffe, Polymere, Bitumen, und dergleichen umfassen kann. Der Flächenabsorber weist insbesondere eine Schichtdicke auf, die kleiner als die zu absorbierende Schallwellenlänge ist,

beispielsweise zwischen 0,1 pm bis 100 mm, bevorzugt zwischen 10 pm bis 10 mm.

Das schallabsorbierende Element kann vorteilhaft einen Volumenabsorber mit darauf angeordnetem Flächenabsorber umfassen. Beispielsweise besteht das

schallabsorbierende Element aus einer 0,2 m dicken Schicht eines porösen Materials, beispielsweise Schaumstoff, mit darauf angeordneter, beispielsweise aufgeklebter oder verschweißter, Folie, beispielsweise Bitumenfolie.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Haushaltsgeräts ist das schallabsorbierende Element in dem Hohlraum des mikroperforierten Absorbers angeordnet.

Diese Ausführungsform ist vorteilhaft, da auf diese Weise eine sich in dem Hohlraum ausbildende stehende Welle effizient durch das schallabsorbierende Element dämpfen lässt.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Haushaltsgeräts weist der mikroperforierte Absorber ein Gehäuse auf, das aus schallreflektierenden Elementen gebildet ist.

Diese Ausführungsform stellt sicher, dass der mikroperforierte Absorber einen definierten Resonanzraum aufweist. Hierbei sind kleinere Defekte, wie beispielsweise Öffnungen oder Löcher, in dem Gehäuse unschädlich für die Funktion des mikroperforierten Absorbers.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Haushaltsgeräts weist die perforierte Platte zumindest in dem Bereich der Perforationen eine Wärmeleitfähigkeit von mehr als 1 W/m K, bevorzugt mehr als 10 W/m K, auf.

Dies ist vorteilhaft, da durch die Reibung der Luftmoleküle der Luftsäule in den

Perforationen Wärme entsteht, die hierdurch abgeführt oder dissipiert werden kann, was die Effizienz des mikroperforierten Absorbers weiter steigert. Beispielsweise besteht die perforierte Platte aus einem solchen wärmeleitenden Material, wie Metall und/oder einer Metalllegierung, einem Verbundwerkstoff oder dergleichen. Alternativ oder zusätzlich kann eine wärmeleitende Beschichtung vorgesehen sein. Insbesondere dann, wenn die perforierte Platte aus einem nicht sehr gut wärmeleitenden Material, wie beispielsweise Holz oder machen Kunststoffe, besteht, kann eine solche Beschichtung vorteilhaft sein.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Haushaltsgeräts weist die perforierte Platte eine Dicke von bis zu 0,15 m, bevorzugt von bis zu 0,1 m, auf.

Die Plattendicke hat insbesondere Einfluss auf die in den Perforationen schwingende Luftsäule, insbesondere die Luftmasse, und damit auch auf die Resonanzfrequenz des mikroperforierten Absorbers.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Haushaltsgeräts beträgt ein Perforationsverhältnis der perforierten Platte, das dem Verhältnis der Gesamtfläche der Perforationen zu der Gesamtfläche der perforierten Platte entspricht, bis zu 30 %, bevorzugt bis zu 10 %.

Das Perforationsverhältnis lässt sich über die Größe und/oder die Anzahl der

Perforationen verändern.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Haushaltsgeräts weist eine jeweilige

Perforation in der perforierten Platte eine Fläche zwischen 0,1 pm2 bis 500 mm2, bevorzugt zwischen 1 pm2 bis 100 mm2, auf.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Haushaltsgeräts weist eine jeweilige

Perforation in der perforierten Platte eine Größe auf, die in einer Größenordnung einer akustischen Grenzschicht einer Luftströmung in der Perforation liegt.

Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn die Größe der Perforationen, beispielsweise der Durchmesser bei kreisförmigen Perforationen, so gewählt wird, dass eine akustische Grenzschicht einer laminaren Strömung gleicht. Dies kann beispielsweise erreicht werden, indem die Größe der Perforationen in der Größenordnung der akustischen Grenzschicht liegt, wobei insbesondere eine Oberflächenbeschaffenheit und/oder ein Material der perforierten Platte sowie Umgebungsbedingungen wie Temperatur und Druck einen Einfluss hierauf haben können. Unter der akustischen Grenzschicht wird

beispielsweise jener Bereich in der Luftsäule in der Perforation verstanden, in welchem ein Strömungsprofil von der angrenzenden perforierten Platte beeinflusst ist.

Eine jeweilige Perforation liegt insbesondere dann in einem Bereich der Größenordnung der akustischen Grenzschicht, wenn die Perforation beispielsweise einen Durchmesser aufweist, der bis zu 20-mal so groß, bevorzugt bis zu 10-mal so groß wie die akustische Grenzschicht ist.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Haushaltsgeräts weisen benachbarte Perforationen in der perforierten Platte einen Abstand zwischen 1 pm bis 0,3 m, bevorzugt zwischen 10 pm bis 0,15 m, weiter bevorzugt über 0,1 mm, zueinander auf.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Haushaltsgeräts weisen die Perforationen in der perforierten Platte die gleiche geometrische Form und die gleichen geometrischen Maße auf.

Aufgrund des Herstellungsverfahrens der Perforationen können sich leichte Unterschiede zwischen einzelnen Perforationen bezüglich der Form und/oder der Größe ergeben.

Insofern ist unter der gleichen geometrischen Form auch eine geometrische Form zu verstehen, die kleine Abweichungen zu einer erkennbaren gemeinsamen Grundform aufweist.

Man kann auch sagen, dass die Perforation eine im Wesentlichen gleiche geometrische Größe aufweisen, worunter beispielsweise zu verstehen ist, dass Abweichungen in einem Bereich von bis zu 50 % bezüglich eines Durchmessers noch als gleich angesehen werden.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Haushaltsgeräts sind die Perforationen in der perforierten Platte kreisförmig mit einem Durchmesser zwischen 0,001 mm bis 10 mm, bevorzugt 0,01 mm bis 5 mm, wobei ein Abstand zwischen den Mittelpunkten zweier benachbarter Perforationen zwischen 0,01 mm bis 0,3 m, bevorzugt zwischen 0,1 mm bis 0,15 m, beträgt.

Kreisförmige Perforationen sind besonders einfach herstellbar, weshalb diese bevorzugt werden. Die geometrische Form der Perforationen ist grundsätzlich frei wählbar. Außer kreisförmigen sind quadratische, rechteckige, elliptische und/oder auch beliebige Formen möglich.

In Ausführungsformen des Haushaltsgeräts sind die Perforationen in der perforierten Platte in einem regelmäßigen Muster angeordnet.

Beispielsweise sind die Perforationen gemäß einem Karo-Muster oder Rauten-Muster angeordnet. Die Perforationen können auch spiralförmig oder in Kreisen angeordnet sein. Grundsätzlich ist die Anordnung der Perforationen frei wählbar.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Haushaltsgeräts weist der mikroperforierte Absorber eine Länge von höchstens 0,8 m, eine Breite von höchstens 0,8 m und eine Höhe von höchstens 0,3 m auf.

Beispielsweise weist der mikroperforierte Absorber Maße von 0,4 m x 0,2 m x 0,2 m auf. Dieser ist dann vorteilhaft in einem Sockelbereich, beispielsweise einer

Haushaltsgeschirrspülmaschine, anordenbar.

Das Haushaltsgerät umfasst insbesondere Kühlschränke, Gefrierschränke und/oder -truhen, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Kaffeemaschinen, insbesondere

Kaffeevollautomaten, Wasserkocher, Bügeleisen, insbesondere Dampfbügeleisen, Dunstabzugshauben, Gargeräte, insbesondere Backöfen, Mikrowellen, Herde und/oder Dampfgarer, Küchenmaschinen und/oder Staubsauger.

Weitere mögliche Implementierungen der Erfindung umfassen auch nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der

Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmale oder Ausführungsformen. Dabei wird der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen oder Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform der Erfindung hinzufügen.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung. Im Weiteren wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigelegten Figuren näher erläutert.

Es zeigen

Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines

Haushaltsgeräts;

Fig. 2 eine schematische perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines mikroperforierten Absorbers;

Fig. 3 eine Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform eines mikroperforierten Absorbers;

Fig. 4 eine Schnittansicht einer dritten Ausführungsform eines mikroperforierten

Absorbers;

Fig. 5 eine schematische perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer

perforierten Platte;

Fig. 6 eine Draufsicht eines beispielhaften Technikraums eines Haushaltsgeräts;

Fig. 7 eine schematische Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines

Haushaltsgeräts; und

Fig. 8 eine schematische Ansicht einer dritten Ausführungsform eines Haushaltsgeräts.

In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.

Die Fig. 1 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Haushaltsgeräts 1 , das hier als eine Haushaltsgeschirrspülmaschine ausgebildet ist. Die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 umfasst einen Spülbehälter 2, der durch eine Tür 3, insbesondere wasserdicht, verschließbar ist. Hierzu kann zwischen der Tür 3 und dem Spülbehälter 2 eine Dichteinrichtung vorgesehen sein. Der Spülbehälter 2 ist vorzugweise quaderförmig. Der Spülbehälter 2 kann in einem Gehäuse der

Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 angeordnet sein. Der Spülbehälter 2 und die Tür 3 können einen Spülraum 4 zum Spülen von Spülgut bilden.

Die Tür 3 ist in der Fig. 1 in ihrer geöffneten Stellung dargestellt. Durch ein Schwenken um eine an einem unteren Ende der Tür 3 vorgesehene Schwenkachse 5 kann die Tür 3 geschlossen oder geöffnet werden. Mit Hilfe der Tür 3 kann eine Beschickungsöffnung 6 des Spülbehälters 2 geschlossen oder geöffnet werden. Der Spülbehälter 2 weist einen Boden 7, eine dem Boden 7 gegenüberliegend angeordnete Decke 8, eine der geschlossenen Tür 3 gegenüberliegend angeordnete Rückwand 9 und zwei einander gegenüberliegend angeordnete Seitenwände 10, 11 auf. Der Boden 7, die Decke 8, die Rückwand 9 und die Seitenwände 10, 1 1 können beispielsweise aus einem

Edelstahlblech gefertigt sein. Alternativ kann beispielsweise der Boden 7 aus einem Kunststoffmaterial gefertigt sein.

Die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 weist ferner zumindest eine Spülgutaufnahme 12 bis 14 auf. Vorzugsweise können mehrere, beispielsweise drei, Spülgutaufnahmen 12 bis 14 vorgesehen sein, wobei die Spülgutaufnahme 12 eine untere Spülgutaufnahme oder ein Unterkorb, die Spülgutaufnahme 13 eine obere Spülgutaufnahme oder ein Oberkorb und die Spülgutaufnahme 14 eine Besteckschublade sein kann. Wie die Fig. 1 weiterhin zeigt, sind die Spülgutaufnahmen 12 bis 14 übereinander in dem Spülbehälter 2 angeordnet. Jede Spülgutaufnahme 12 bis 14 ist wahlweise in den Spülbehälter 2 hinein-oder aus diesem herausverlagerbar. Insbesondere ist jede Spülgutaufnahme 12 bis 14 in einer Einschubrichtung E (Pfeil) in den Spülbehälter 2 hineinschiebbar oder hineinfahrbar und entgegen der Einschubrichtung E (Pfeil) in einer Auszugsrichtung A (Pfeil) aus dem Spülbehälter 2 herausziehbar oder herausfahrbar.

Ferner ist unter dem Spülraum 4 ein Technikraum 20 angeordnet, in welchem sich eine Umwälzpumpe 30 sowie ein mikroperforierter Absorber 40 befinden. Der Technikraum 20 wird hier zu den Seiten von den Seitenwänden 10, 1 1 und nach hinten von der Rückwand 9 begrenzt. Nach vorne wird der Technikraum 20 beispielsweise durch eine Zierblende (kein Bezugszeichen) begrenzt.

Im Betrieb der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 erzeugt die Umwälzpumpe 30 ein Betriebsgeräusch, insbesondere wenn Spülflotte aus dem Spülraum 4 umgewälzt wird.

Um dieses Betriebsgeräusch nicht oder nur gedämpft nach außen dringen zu lassen, ist der mikroperforierte Absorber 40 ebenfalls in dem Technikraum 20 angeordnet. Die Funktionsweise sowie ein innerer Aufbau des mikroperforierten Absorbers 40 sind nachfolgend anhand der Fig. 2 bis 5 näher erläutert.

Die Fig. 2 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines mikroperforierten Absorbers 40, der beispielsweise bei der

Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 der Figur 1 einsetzbar ist. In diesem Beispiel umfasst der mikroperforierte Absorber 40 ein aus schallfestem Material, beispielsweise Blech, geformtes Gehäuse 42, welches nach links in der Fig. 2 geöffnet ist. Damit steht das Innere des Gehäuses 42 über die Öffnung 44 mit einer Umgebung des mikroperforierten Absorbers 40 in Verbindung. Insbesondere kann Luftschall über die Öffnung 44 in das Innere des mikroperforierten Absorbers 40 eindringen. Etwa in der Mitte des Gehäuses 42 ist eine rechteckige perforierte Platte 50 angeordnet, wobei diese grundsätzlich frei in dem Gehäuse 42 anordenbar ist. Die perforierte Platte 50 besteht beispielsweise aus einem Verbundmaterial, das insbesondere gut wärmeleitend ist, beispielsweise eine

Wärmeleitung von 50 W/m K aufweist, und ist 0,05 m dick. Die perforierte Platte 50 weist eine Anzahl von runden Perforationen 52 auf, die einen Durchmesser von 0,01 m aufweisen und die die perforierte Platte 50 durchdringen. In diesem Beispiel sind aus Gründen der Übersichtlichkeit lediglich sechs Perforationen 52 gezeigt, wobei nur eine mit einem Bezugszeichen gekennzeichnet ist. Die perforierte Platte 50 grenzt innerhalb des Gehäuses 42 einen Hohlraum 46 des mikroperforierten Absorbers 40 ab. Durch die elliptischen Perforationen 52 steht der Hohlraum 46 mit dem weiteren Volumen des mikroperforierten Absorbers 40 in Austausch.

Eine auf die Öffnung 44 des mikroperforierten Absorbers 40 einlaufende Schallwelle oder ein einlaufendes Schallfeld dringt durch die Öffnung 44 in das Innere des Gehäuses 42 ein und trifft auf die perforierte Platte 50. Durch die Perforationen 52 in der perforierten Platte 50 tritt der Schall in den Hohlraum 46 ein, an dessen rückseitiger Begrenzung 48 der Schall reflektiert wird. In dem Hohlraum 46 bildet sich eine stehende Welle oder ein stehendes Schallfeld aus. Aufgrund der Randbedingungen bildet sich die stehende Welle derart aus, dass sich Luftmoleküle, die sich nahe bei der reflektierenden Rückwand 48 befinden, nicht oder nur sehr wenig bewegen. Luftmoleküle, die sich bei der perforierten Platte 50, insbesondere in den Perforationen 52 befinden, bewegen sich dagegen mit einer hohen, insbesondere maximalen Auslenkung in dem stehenden Schallfeld. Die Luftmoleküle bewegen sich somit aufgrund des stehenden Schallfelds in den

Perforationen 52 periodisch hin und her. Dabei verlieren sie aufgrund von Reibung an einer Innenseite 53 (siehe Fig. 5) der Perforationen 52 Energie, die in Wärme

umgewandelt wird. Diese Energie wird der stehenden Welle oder dem stehenden

Schallfeld, und damit auch der anregenden einlaufenden Schallwelle, entzogen. Aufgrund der Vielzahl der Perforationen 52 in der perforierten Platte 50 ist dieser Prozess sehr effizient, so dass eine einlaufende Schallwelle von dem mikroperforierten Absorber 40 effizient absorbiert wird.

Die Fig. 3 zeigt eine Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform eines mikroperforierten Absorbers 40, der beispielsweise bei der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 der Fig. 1 anwendbar ist. In diesem Beispiel ist die perforierte Platte 50 auf der Öffnung 44 des Gehäuses 42 angeordnet, sodass das gesamte Volumen des Gehäuses 42 dem

Hohlraum 46 entspricht. Ferner ist bei diesem Ausführungsbeispiel ein

schallabsorbierendes Element 54 in dem Hohlraum 46 angeordnet. Das

schallabsorbierende Element 54 umfasst einen Volumenabsorber 56 und einen auf dem Volumenabsorber 56 angeordneten Flächenabsorber 58. Das schallabsorbierende Element 54 dient zur weiteren Absorption von Schallwellen, die sich in dem

mikroperforierten Absorber 40 ausbreiten. Der Volumenabsorber 56 ist hier beispielsweise als ein 0,1 m dickes Schaumstoffelement ausgebildet. Der Flächenabsorber 58 ist beispielsweise als eine Folie mit einer Dicke von 1 mm ausgebildet und ist auf das Schaumstoffelement 56 aufgeklebt.

Eine Schallwelle regt die Folie 58 insgesamt zu Schwingungen an, wobei die Folie aufgrund der Verbindung mit dem Schaumstoffelement 56 dieses mitbewegt. Das

Schaumstoffelement 56 dämpft die Schwingung der Folie 58, weshalb hierdurch

Schallenergie in mechanische Energie und Wärmeenergie umgewandelt wird. Weiterhin wird eine auf das Schaumstoffelement 56 treffende Schallwelle aufgrund von Reibung der durch die Schallwelle zu Schwingungen angeregten Luftmoleküle in dem

Schaumstoffelement 56 an dem Schaumstoffmaterial gedämpft.

Die Fig. 4 zeigt eine Schnittansicht einer dritten Ausführungsform eines mikroperforierten Absorbers 40, der beispielsweise bei der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 der Fig. 1 einsetzbar ist. Der mikroperforierte Absorber 40 in diesem Ausführungsbeispiel umfasst auf der Seite der Öffnung 44 des Gehäuses 42 zunächst ein schallabsorbierendes Element 54, welches aus einem Volumenabsorber 56 und einem Flächenabsorber 58 besteht. In einem kleinen Abstand hinter dem schallabsorbierenden Element 54 ist die perforierte Platte 50 angeordnet. Direkt hinter der perforierten Platte 50 und an diese angrenzend ist ein weiteres schallabsorbierendes Element 54 angeordnet, das ebenfalls aus einem Volumenabsorber 56 und einem Flächenabsorber 58 besteht.

Die Anordnung der verschiedenen Elemente, insbesondere der perforierten Platte 50 in dem Gehäuse 42 sowie der schallabsorbierende in Elemente 54 ist prinzipiell frei wählbar, insbesondere lässt sich somit der mikroperforierte Absorber 40 bezüglich seinen schallabsorbierende Eigenschaften auf das jeweilige Anwendungsszenario anpassen.

Die Fig. 5 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer perforierten Platte 50, die beispielsweise bei einem der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten mikroperforierten Absorber 40 einsetzbar ist. Die mikroperforierte Platte 50 weist in diesem Beispiel vier runde Perforationen 52 auf, die beispielsweise einen Durchmesser von 0,02 m haben. Aufgrund der perspektivischen Ansicht ist gut erkennbar, dass durch jede der runden Perforationen 52 ein zylindrisches Luftvolumen in der perforierten Platte 50 gebildet wird. Ebenfalls gut erkennbar ist die Innenseite 53 der Perforationen 52, an welcher die Luftmoleküle des Luftvolumens sich reiben, wenn eine Schallwelle auf die perforierte Platte 50 oder einen mikroperforierten Absorber 40 (siehe zum Beispiel Fig. 2 bis 4) trifft. An der Innenseite 53 wird die akustische Energie in Wärmeenergie

umgewandelt. Um die entstehende Wärmeenergie abzuführen ist es vorteilhaft, dass die perforierte Platte 50 insgesamt aus einem wärmeleitenden Material besteht oder mit einem wärmeleitenden Material beschichtet ist. Alternativ oder zusätzlich kann die Innenseite 53 der Perforationen 52 aus einem wärmeleitenden Material bestehen oder mit einem wärmeleitenden Material beschichtet sein.

Die Fig. 6 zeigt eine schematische Draufsicht eines beispielhaften Technikraums 20 eines Haushaltsgeräts 1 , beispielsweise der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 der Fig. 1. Etwa in der Mitte des Technikraums 20 ist in diesem Beispiel eine Pumpe 30, die

beispielsweise als eine Umwälzpumpe ausgebildet ist, angeordnet. Außerdem sind zwei mikroperforierte Absorber 40 in dem Technikraum 20 angeordnet.

Ein erster mikroperforierter Absorber 40 weist eine rechteckige Form auf, wobei die zu der Umwälzpumpe 30 weisende Seite des mikroperforierten Absorbers 40 durch die perforierte Platte 50 begrenzt ist. Die schallreflektierende Rückwand 48 des

mikroperforierten Absorbers 40 ist hier durch eine den Technikraum 20 begrenzende Außenwand (kein Bezugszeichen) gebildet. Der mikroperforierte Absorber 40 kann weitere, hier nicht dargestellte Elemente, insbesondere schallabsorbierende Elemente 54 (siehe Fig. 3 oder 4) aufweisen.

Ein zweiter mikroperforierter Absorber 40 ist in einer Ecke des Technikraums 20 angeordnet. Auch hier bilden die den Technikraum 20 begrenzenden Außenwände zugleich die schallreflektierenden Wände des mikroperforierten Absorbers 40 und damit den hier sichtbaren Teil des Gehäuses 42. Dieser zweite mikroperforierte Absorber 40 weist eine in etwa dreieckige Form auf, wobei die perforierte Platte 50 keine ebene Fläche, sondern eine gekrümmte Fläche bildet. Auch ein derart ausgebildeter

mikroperforierter Absorber 40 kann Schall effizient absorbieren. Dies macht deutlich, dass ein solcher mikroperforierter Absorber 40 an viele unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten, insbesondere auch in beengten Bauraumsituationen, angepasst werden kann.

Wie das in der Fig. 6 gezeigte Ausführungsbeispiel zeigt, sind mehrere mikroperforierte Absorber 40, die insbesondere unterschiedlich Eigenschaften aufweisen, wie

verschiedene Bandbreiten und/oder Absorptionsspektren, in einem Technikraum 20 einsetzbar.

Die Fig. 7 zeigt eine schematische Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines

Haushaltsgeräts 1 , das hier als eine Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 ausgebildet ist. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Technikraum 20 in dem oberen Bereich der

Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 angeordnet. Die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 umfasst ein Bauteil 30, das als Türöffnungsmodul zum Öffnen und/oder Schließen der Tür 3 ausgebildet ist und das in dem Technikraum 20 angeordnet ist. Um eine Schallemission von durch das Türöffnungsmodul 30 erzeugtem Schall nach außen zu reduzieren, ist neben dem Türöffnungsmodul 30 ein mikroperforierter Absorber 40 angeordnet, beispielsweise einer der in den Fig. 2, 3 oder 4 dargestellten mikroperforierten Absorber 40. Hieraus wird deutlich, dass der mikroperforierte Absorber 40 flexibel in einem jeweiligen Haushaltsgerät 1 anordenbar ist.

Die Fig. 8 zeigt eine schematische Ansicht einer dritten Ausführungsform eines

Haushaltsgeräts 1. Es handelt sich hierbei beispielsweise um die

Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 der Fig. 1 und/oder der Fig. 7. Bei diesem

Ausführungsbeispiel ist die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 in eine Einbaunische 60 eingesetzt, welche beispielsweise von Küchenmöbeln 61 , 62 begrenzt ist oder gebildet wird. Beispielsweise ist links und/oder rechts angrenzend an die Einbaunische 60 jeweils ein Küchenschrank 61 und oben angrenzend an die Einbaunische 60 eine Arbeitsplatte 62 angeordnet. Nach vorne, also aus der Zeichenebene der Fig. 8 heraus, ist die Nische 60 beispielsweise durch eine Verblendung abgedeckt (nicht dargestellt). Der verbleibende Raum zwischen der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 und der Begrenzung der

Einbaunische 60 durch die Küchenmöbel 61 , 62 kann als Technikraum 20 dienen. Der

mikroperforierte Absorber 40 ist in diesem Ausführungsbeispiel an der Oberseite der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 angeordnet, wobei der Hohlraum 46 des

mikroperforierten Absorbers zwischen der perforierte Platte 50 und der Oberseite der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 gebildet ist. Demnach bildet die Oberseite der

Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 die Rückwand 48 des mikroperforierten Absorbers 40. Der mikroperforierte Absorber 40 absorbiert bei diesem Ausführungsbeispiel

insbesondere Schall in dem Zwischenraum zwischen dem Haushaltsgerät 1 und der Begrenzung der Nische 60.

Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben wurde, ist sie vielfältig modifizierbar.

Verwendete Bezugszeichen

1 Haushaltsgerät; Haushaltsgeschirrspülmaschine

2 Spülbehälter

3 Tür

4 Spülkammer

5 Schwenkachse

6 Beschickungsöffnung

7 Boden

8 Decke

9 Rückwand

10 Seitenwand

1 1 Seitenwand

12 Spülgutaufnahme

13 Spülgutaufnahme

14 Spülgutaufnahme

20 Technikraum

30 Bauteil

40 Mikroperforierter Absorber

42 Gehäuse

44 Öffnung

46 Hohlraum

48 Rückwand

50 Perforierte Platte

52 Perforation

53 Innenseite

54 Schallabsorbierendes Element

56 Volumenabsorber

58 Flächenabsorber

60 Einbaunische

61 Küchenmöbel

62 Küchenmöbel

A Ausziehrichtung (Pfeil)

E Einschubrichtung (Pfeil)