In Bearbeitung

Bitte warten ...

Einstellungen

Einstellungen

Gehe zu Anmeldung

1. WO2020114628 - AUFBRINGUNG UND BEFESTIGUNG VON EINZELELEMENTEN AUF EINER SUBSTRATBAHN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Verfahren zur Aufbringung und Befestigung von Einzelelementen auf vorbestimmten Positionen auf einer Oberfläche einer sich bewegenden Substratbahn, gekennzeichnet, durch die folgenden Schritte

a) Bereitstellen eines rotativen Zylinders oder eines umlaufenden Bandes, wobei der rotative Zylinder oder das umlaufende Band eine Innenseite und eine Außenseite aufweist,

b) Bereitstellen einer bestimmten Anzahl m von Befestigungsvorrich tungen an der Außenseite des rotativen Zylinders oder des umlau fenden Bandes, so dass durch jeweils eine Befestigungsvorrichtung an jeweils einer vorbestimmten Position an der Außenseite des ro tativen Zylinders oder des umlaufenden Bandes jeweils ein Ein zelelement befestigt werden kann und außerhalb der Befesti gungsvorrichtungen kein Einzelelement befestigt werden kann, c) Zuführen einer Anzahl n von Einzelelementen auf die Außenseite des rotativen Zylinders oder des umlaufenden Bandes, wobei die Anzahl n größer oder gleich der Anzahl m ist, wobei die Ein zelelemente, die mit einer Befestigungsvorrichtung in Kontakt kommen, durch die Befestigungsvorrichtung an der Außenseite des rotativen Zylinders oder des umlaufenden Bandes befestigt werden,

d) Entfernen der Einzelelemente, die nicht durch eine Befestigungs vorrichtung an der Außenseite des rotativen Zylinders oder des umlaufenden Bandes befestigt werden, von der Außenseite des ro tativen Zylinders oder des umlaufenden Bandes,

e) In Kontakt Bringen der Außenseite des rotativen Zylinders oder des umlaufenden Bandes mit der Oberfläche der sich bewegenden Substratbahn und Übertragen der Einzelelemente von der Außen- seite des rotativen Zylinders oder des umlaufenden Bandes auf die Oberfläche der sich bewegenden Substratbahn,

f) Wiederholung der Schritte c) bis e) so lange, bis an allen vorbe stimmten Positionen auf der Oberfläche der sich bewegenden Sub stratbahn jeweils ein Einzelelement befestigt ist.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl n von Einzelelementen gleich der Anzahl m von Befestigungsvorrich tungen ist und Schritt c) so lange durchgeführt wird, bis sich an allen Be festigungsvorrichtungen jeweils ein Einzelelement befindet.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt c) das Zuführen der Anzahl n von Einzelelementen auf die Au ßenseite des rotativen Zylinders oder des umlaufenden Bandes durch Aufschütten und/ oder Einschwemmen und/ oder Aufsprühen und/ oder Einblasen der Einzelelemente auf die Außenseite des rotativen Zylinders oder des umlaufenden Bandes erfolgt.

4. Verfahren nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt d) das Entfernen der Einzelelemente, die nicht durch eine Befestigungsvorrichtung an der Außenseite des rotati ven Zylinders oder des umlaufenden Bandes befestigt werden, von der Außenseite des rotativen Zylinders oder des umlaufenden Bandes durch Abstreichen und/ oder Abblasen und/ oder Absaugen und/ oder Herab fallen dieser Einzelelemente von der Außenseite des rotativen Zylinders oder des umlaufenden Bandes erfolgt.

5. Verfahren nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer, bevorzugt an allen vorbe stimmten Positionen auf der Oberfläche der sich bewegenden Substrat- bahn eine Vertiefung in die Oberfläche der sich bewegenden Substrat bahn eingebracht wird, wobei die Fläche der jeweiligen Vertiefung so groß ist, dass in jeweils eine Vertiefung jeweils ein Einzelelement einge bracht werden kann.

6. Verfahren nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelelemente elektronische oder elektrische Bauteile oder Bauelemente oder Sicherheitselemente oder optische Ele mente sind.

7. Verfahren nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtungen durch Öffnungen in der Außenseite des rotativen Zylinders oder des umlaufenden Bandes gebildet werden, durch die die Einzelelemente mittels Unterdrück an die Außenseite des rotativen Zylinders oder des umlaufenden Bandes ange saugt werden, wobei die Fläche der jeweiligen Öffnung so klein ist, dass kein Einzelelement hindurchpasst und wobei der Unterdrück im Inneren des rotativen Zylinders oder an der Innenseite des umlaufenden Bandes erzeugt wird.

8. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtungen durch Magnete oder elektrostatische Vorrichtungen oder adhäsive Vorrichtungen gebildet werden, die an der Außenseite des rotativen Zylinders oder des umlau fenden Bandes angebracht sind.

9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt e) das Übertragen der Einzelelemente von der Außenseite des ro tativen Zylinders oder des umlaufenden Bandes auf die Oberfläche der sich bewegenden Substratbahn durch Abschalten des Unterdrucks oder

des Magnetfelds des Magneten oder der elektrostatischen Vorrichtung oder der adhäsiven Vorrichtung ermöglicht wird.

10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelelemente durch einen Überdruck im Inneren des rotativen Zylin ders oder an der Innenseite des umlaufenden Bandes oder eine Umpo lung des Magnetfelds des Magneten von der Außenseite des rotativen Zylinders oder des umlaufenden Bandes auf die Oberfläche der sich be wegenden Substratbahn gepresst werden.

11. Verfahren nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelelemente auf der sich bewegenden Sub stratbahn festgeklebt und / oder eingekapselt werden.

12. Vorrichtung zur Aufbringung und Befestigung von Einzelelementen auf vorbestimmten Positionen auf einer Oberfläche einer sich bewegenden Substratbahn, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen ro tativen Zylinder oder ein umlaufendes Band aufweist, wobei der rotative Zylinder oder das umlaufende Band eine Innenseite und eine Außenseite aufweist, wobei an der Außenseite des rotativen Zylinders oder des um laufenden Bandes eine bestimmte Anzahl m von Befestigungsvorrich tungen angebracht sind und wobei jeweils eine Befestigungsvorrichtung jeweils ein Einzelelement an jeweils einer vorbestimmten Position auf der Oberfläche der sich bewegenden Substratbahn befestigt.

13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Be festigungsvorrichtungen Öffnungen in der Außenseite des rotativen Zy linders oder des umlaufenden Bandes sind, durch die die Einzelelemente mittels Unterdrück an die Außenseite des rotativen Zylinders oder des umlaufenden Bandes ansaugbar sind, wobei die Fläche der jeweiligen Öffnung so klein ist, dass kein Einzelelement hindurchpasst und wobei der Unterdrück im Inneren des rotativen Zylinders oder an der Innensei te des umlaufenden Bandes anliegt.

14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Be festigungsvorrichtungen Magnete oder elektrostatische Vorrichtungen oder adhäsive Vorrichtungen sind, die an der Außenseite des rotativen Zylinders oder des umlaufenden Bandes angebracht sind.