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1. WO2020109499 - FIXIERUNGSKLAMMER UND AUSRICHTUNGSVORRICHTUNG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Ansprüche

1. Fixierungsklammer (2) für eine Ausrichtungsvorrichtung (1 ) zum

fixierenden Klemmen einer Körperextremität, mit einem ersten Klammerarm (14a) und einem zweiten Klammerarm (14b) und mit einer eine Lagermulde oder Lagergabel für die Körperextremität ausbildenden Rahmenvorrichtung (12), welche einen zentralen Montage- oder Anbindungsabschnitt (10) zur Montage oder Anbindung an einen

Einstellstab sowie ein erstes Drehgelenk (16a) und ein zweites Drehgelenk (16b) an den beiden Lagergabelenden der Rahmenvorrichtung (12) aufweist, an denen jeweils der entsprechend erste Klammerarm (14a) um eine erste Drehachse (D1 ) und der zweite Klammerarm (14b) um eine zweite Drehachse (D2) drehbar angelenkt ist, gekennzeichnet durch

einen Selbsthemmmechanismus vorzugsweise in Form eines

Verrastmechanismus, der den ersten Klammerarm (14a) und/oder den zweiten

Klammerarm (14b) gegenüber der Rahmenvorrichtung (12) in zumindest einer Position reib- und/oder formschlüssig hält oder verrastet und eine Bewegung des ersten bzw. zweiten Klammerarms (14a, 14b) um das jeweilige Drehgelenk (16a, 16b) in eine Offen-Drehrichtung sperrt.

2. Fixierungsklammer (2) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Verrastmechanismus aktivierbar und deaktivierbar ist.

3. Fixierungsklammer (2) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verrastmechanismus in Form eines Ratschenmechanismus (22) oder eines Freilaufs ausgeführt ist.

4. Fixierungsklammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ratschenmechanismus (22) an der Rahmenvorrichtung (12) eine Ratschenwippe (24) mit einer Wipp-Drechachse parallel zu der Drehachse (D1 , D2) des zugehörigen

Drehgelenks (16a, 16b) aufweist, welche dem ersten Klammerarm (14a) und/oder zweiten Klammerarm (14b) zugeordnet ist, wobei die Ratschenwippe in eine

Wipprichtung vorgespannt ist, um mittels Formschluss die Offen-Drehrichtung des zugehörigen Klammerarms (14a, 14b) zu sperren, und die Ratschenwippe (24) durch eine Wipp-Bewegung entgegen der Vorspannung außer Wirkeingriff kommt, so dass der zugehörige Klammerarm (14a, 14b) frei um seine Drehachse (D1 , D2) drehbar ist.

5. Fixierungsklammer (2) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ratschenwippe (24) an der dem zugehörigen Klammerarm (14a, 14b) zugewandten Seite eine Rampenstruktur (26) oder einen Rasthaken aufweist und an der dem zugehörigen Klammerarm (14a, 14b) abgewandten Seite eine an einen Finger angepasste Griffmulde (60) aufweist, um die Ratschenwippe (24) entgegen der

Vorspannung manuell zu bewegen.

6. Fixierungsklammer (2) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Klammerarm (14a) und/oder der zweite Klammerarm (14b) in eine Offen-Drehrichtung, die der Schließ-Drehrichtung

entgegengesetzt ist, vorgespannt ist.

7. Fixierungsklammer (2) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenvorrichtung (12) V-förmig oder Y-förmig ausgebildet ist und eine Rahmenbasis (40) sowie einen ersten Rahmenzweig (38a) und zweiten Rahmenzweig (38b) aufweist, und der erste Rahmenzweig (38a) und der zweite Rahmenzweig (38b) auf der Rahmenbasis (40) in einer Verschieberichtung (V) translatorisch verschiebbar ist, so dass eine Ausrichtung gegenüber dem

Anbindungsabschnitt (10) einstellbar ist.

8. Fixierungsklammer (2) nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierungsklammer (2) gegenüber einer Symmetrieachse (S) zwischen dem ersten Klammerarm (14a) und dem zweiten Klammerarm (14b) drehsymmetrisch gestaltet ist, so dass die Fixierungsklammer (2) gleiche Bauteile auf Seiten des ersten Klammerarms (14a) und auf Seiten des zweiten Klammerarms (14b) aufweist.

9. Fixierungsklammer (2) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch

gekennzeichnet, dass an die Rahmenvorrichtung (12) eine Drehvorrichtung (50) aufweist, mit der die Position des ersten Rahmenzweigs (38a) und des zweiten

Rahmenzweigs (38b) gegenüber der Rahmenbasis (40) in der Verschieberichtung (V) einstellbar ist.

10. Ausrichtungsvorrichtung (1 ) für eine tibiale Resektionsführung mit:

einem Einstellstab (4), welcher gegenüber einer Tibia eines Patienten ausrichtbar ist,

eine Führungsvorrichtung (6) an einem Ende des Einstellstabes (4), die dafür angepasst ist, während einer Resektion der Tibia ein Werkzeug zu führen, und

eine an einem gegenüberliegenden Ende des Einstellstabes (4) angeordnete Fixierungsklammer, die die Tibia des Patienten umgreift und fixiert, um den Einstellstab (4) in Bezug auf die Tibia zu fixieren

dadurch gekennzeichnet, dass

die Fixierungsklammer (2) die Merkmale nach einem der Ansprüche 1 bis 9 aufweist.