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1. WO2020108955 - ENERGIEVERSORGUNGSVORRICHTUNG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Beschreibung

Energieversorgungsvorrichtung

Stand der Technik

In der DE 10 2013 208 834 Al ist bereits eine Energieversorgungsvorrichtung, insbesondere ein Ladegerät, mit zumindest einer Gehäuseeinheit und mit zumin dest einer an der Gehäuseeinheit angeordneten Schnittstelleneinheit zu einer elektrischen Kopplung mit zumindest einer Elektroeinheit, insbesondere einem Akkupack, vorgeschlagen worden. Die in der DE 10 2013 208 834 Al offenbarte Energieversorgungsvorrichtung ist zu einer Datenübermittlung zwischen einem Akkupack und einer zentralen Instanz vorgesehen.

Offenbarung der Erfindung

Die Erfindung geht aus von einer Energieversorgungsvorrichtung, insbesondere von einem Ladegerät, mit zumindest einer Gehäuseeinheit und mit zumindest einer an der Gehäuseeinheit angeordneten Schnittstelleneinheit zu einer elektri schen Kopplung mit zumindest einer Elektroeinheit, insbesondere einem Akku pack.

Es wird vorgeschlagen, dass die Energieversorgungsvorrichtung zumindest eine echtzeitbetriebssystemfähige, insbesondere multitaskingfähige, Steuer- oder Re geleinheit umfasst, die in Abhängigkeit von einer Auswertung von, insbesondere ladefremden, Gegenstandsinformationen der Elektroeinheit dazu eingerichtet ist, selbstständig Aktionen auszuführen, insbesondere der Elektroeinheit zumindest einen Datensatz bereitzustellen.

Die Energieversorgungsvorrichtung ist vorzugsweise dazu vorgesehen, Elektro-einheiten mit, insbesondere elektrischer, Energie zu versorgen. Bevorzugt ist die Energieversorgungsvorrichtung als ein Ladegerät ausgebildet. Alternativ ist vor stellbar, dass die Energieversorgungsvorrichtung als eine Kabeltrommel, als ein Bausteilen-Verteilerkasten, als ein Baustromverteiler, als ein Generator oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Energieversorgungsvor richtung ausgebildet ist. Eine Elektroeinheit ist bevorzugt als ein Akkupack, ins besondere als ein Werkzeugmaschinenakkupack, ausgebildet. Alternativ kann eine Elektroeinheit als eine Werkzeugmaschine oder als ein anderes, mit elektri scher Energie betreibbares Gerät, wie beispielsweise ein Laptop, eine Digitalka mera, ein Mobiltelefon o. dgl., ausgebildet sein. Unter„vorgesehen“ soll insbe sondere speziell ausgestattet und/oder eingerichtet verstanden werden. Unter „eingerichtet“ soll insbesondere speziell programmiert und/oder speziell ausge legt verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen oder eingerichtet ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.

Die Gehäuseeinheit ist vorzugsweise zu einer Aufnahme einer Mehrzahl von Komponenten der Energieversorgungsvorrichtung, insbesondere der Steuer oder Regeleinheit, vorgesehen. Insbesondere ist die Gehäuseeinheit zumindest teilweise aus einem Kunststoff, aus einem Metall, aus einem Verbundwerkstoff o. dgl. ausgebildet. Die Schnittstelleneinheit ist vorzugsweise zumindest ab schnittsweise an einer Außenseite der Gehäuseeinheit angeordnet. Insbesonde re ist die Schnittstelleneinheit zumindest zu einer elektrischen, bevorzugt zu einer elektromechanischen, Kopplung mit der Elektroeinheit vorgesehen. Insbesondere kann die Schnittstelleneinheit zumindest im Wesentlichen als eine einem Fach mann bekannte Schnittstelleneinheit zu einer elektromechanischen Kopplung eines Akkupacks ausgebildet sein. Vorzugsweise umfasst die Schnittstellenein heit zumindest ein Kontaktelement zu einer elektrischen Kopplung mit der Elekt roeinheit. Vorzugsweise umfasst die Schnittstelleneinheit, insbesondere zumin dest ein Kontaktelement der Schnittstelleneinheit, eine elektrische und/oder me chanische Kodierung, die dazu vorgesehen ist, lediglich eine Kopplung von Elekt-roeinheiten zu ermöglichen, die zu einer Nutzung mit der Energieversorgungsvor richtung vorgesehen sind. Insbesondere ist eine mit der Schnittstelleneinheit

elektrisch gekoppelte Elektroeinheit von der Schnittstelleneinheit mit elektrischer Energie versorgbar, insbesondere aufladbar. Vorzugsweise weist die Schnittstel leneinheit zumindest ein Fixierelement, insbesondere Rastelement, auf, das zu einer Fixierung, insbesondere Verrastung, der Elektroeinheit an der Gehäuseein heit während eines Ladevorgangs der Elektroeinheit vorgesehen ist.

Vorzugsweise umfasst die Energieversorgungsvorrichtung zumindest einen Netzanschluss zu einer Verbindung mit einem Stromnetz. Insbesondere ist der Netzanschluss dazu vorgesehen, elektrische Energie aus dem Stromnetz zu ei ner Energieversorgung weiterer Komponenten der Energieversorgungsvorrich tung und zu einem Laden von Elektroeinheiten zu beziehen. Alternativ oder zu sätzlich ist denkbar, dass die Energieversorgungsvorrichtung zumindest eine Energiespeichereinheit umfasst, die zu einer netzspannungsautarken Energie versorgung zumindest der Steuer- oder Regeleinheit vorgesehen ist. Vorzugs weise ist die Energiespeichereinheit als ein integrierter Akku, Speicherkondensa tor o. dgl. ausgebildet, der insbesondere innerhalb der Gehäuseeinheit angeord net ist. Alternativ ist vorstellbar, dass die Energiespeichereinheit als ein externer Akkupack ausgebildet ist, der insbesondere mit der Schnittstelleneinheit und/oder mit einer zusätzlichen Energieversorgungsschnittstelleneinheit der Energiever sorgungsvorrichtung koppelbar ist. Die Energiespeichereinheit ist insbesondere zu einer autarken Energieversorgung der Komponenten der Energieversor gungsvorrichtung, insbesondere der Steuer- oder Regeleinheit, einer Kommuni kationseinheit und von Sensoren, für zumindest zwei Wochen, bevorzugt für zu mindest zwei Monate und besonders bevorzugt für zumindest ein Jahr vorgese hen. Insbesondere ist die Energiespeichereinheit zu einer autarken Energiever sorgung der Komponenten der Energieversorgungsvorrichtung für zumindest zwei Wochen und zu einer zumindest einmaligen Ladung einer Elektroeinheit, bevorzugt zu einer mehrmaligen Ladung einer Elektroeinheit, vorgesehen.

Vorzugsweise umfasst die Energieversorgungsvorrichtung zumindest eine berüh rungssensitive Bedienungseinheit, die zu einer, insbesondere biometrieabhängi gen, Bedienung der Steuer- oder Regeleinheit eingerichtet ist. Bevorzugt ist die Bedienungseinheit an der Gehäuseeinheit angeordnet. Vorzugsweise ist die Be dienungseinheit als ein berührungssensitiver Bildschirm ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass die Bedienungseinheit berührungssensitive Tasten umfasst, als

ein Touchpad ausgebildet ist o. dgl. Insbesondere sind über die Bedienungsein heit Funktionen, Einstellungen o. dgl. der Steuer- oder Regeleinheit steuerbar, insbesondere konfigurierbar. Vorzugsweise ist die Bedienungseinheit zumindest teilweise zu einer Bedienung der Steuer- oder Regeleinheit in Abhängigkeit von zumindest einer biometrischen Kenngröße, wie beispielsweise einem Fingerab druck, einem Irisbild, einer Sprachaufnahme o. dgl., eingerichtet. Insbesondere kann die Bedienungseinheit zumindest ein zu einer Erfassung einer biometri schen Kenngröße eingerichtetes Bedienelement, wie beispielsweise einen Fin gerabdruckscanner, einen Iris-Scanner, eine Stimmerkennung o. dgl., aufweisen. Insbesondere ist die Bedienungseinheit dazu eingerichtet, eine Bedienung der Steuer- oder Regeleinheit lediglich berechtigten Nutzern zu ermöglichen. Vor zugsweise ist die Bedienungseinheit zu einer Nutzerführung, insbesondere durch Anzeigen, Hinweisausgaben o. dgl., eingerichtet. Alternativ oder zusätzlich zu der Bedienungseinheit ist denkbar, dass die Steuer- oder Regeleinheit fernsteuerbar ausgebildet ist, beispielhaft über ein Mobiltelefon oder ein Tablet.

Vorzugsweise ist die Bedienungseinheit dazu eingerichtet, einem Nutzer Hinwei se hinsichtlich eines Aktualisierungsvorgangs einer, insbesondere mit der Schnittstelleneinheit gekoppelten, Elektroeinheit bereitzustellen. Insbesondere ist die Bedienungseinheit dazu eingerichtet, einem Nutzer einen Hinweis hinsichtlich einer Sperrung der Elektroeinheit für eine Aktualisierung, hinsichtlich einer Frei gabe der Elektroeinheit für eine Aktualisierung, hinsichtlich eines laufenden Aktu alisierungsvorgangs, insbesondere hinsichtlich eines Fortschritts eines laufenden Aktualisierungsvorgangs, hinsichtlich eines erfolgreichen Abschlusses einer Ak tualisierung und/oder hinsichtlich einer unbeabsichtigten Unterbrechung des Ak tualisierungsvorgangs bereitzustellen. Vorzugsweise ist die, insbesondere als ein Bildschirm ausgebildete, Bedienungseinheit dazu eingerichtet, einen Hinweis in Form eines Piktogramms, in Textform, in Form eines Farbcodes o. dgl. bereitzu stellen. Alternativ ist denkbar, dass die Bedienungseinheit dazu eingerichtet ist, einen Hinweis durch Leuchtelemente, insbesondere LEDs, unterschiedlicher Farbe oder durch unterschiedlich blinkende Leuchtelemente, insbesondere LEDs, bereitzustellen.

Alternativ oder zusätzlich zu der Energieversorgungsvorrichtung kann vorzugs weise auch die Elektroeinheit, insbesondere eine als Werkzeugmaschine ausge-

bildete Elektroeinheit, eine Bedienungseinheit aufweisen. Die Bedienungseinheit der Elektroeinheit ist vorzugsweise zumindest im Wesentlichen analog zu der Bedienungseinheit der Energieversorgungsvorrichtung ausgebildet. Insbesonde re ist die Bedienungseinheit der Elektroeinheit alternativ oder zusätzlich zu der Bedienungseinheit der Energieversorgungsvorrichtung zu einer Hinweisausgabe an einen Nutzer, insbesondere hinsichtlich eines Aktualisierungsvorgangs der Elektroeinheit, eingerichtet. Die Bedienungseinheit der Elektroeinheit kann insbe sondere zu einer haptischen Bereitstellung eines Hinweises, beispielhaft mittels eines aktiven elektronischen Schalters, mittels eines Vibrationsmotors o. dgl., eingerichtet sein. Vorzugsweise kann zu einer haptischen Bereitstellung eines Hinweises, ein Antriebsmotor einer, insbesondere als Werkzeugmaschine aus gebildeten, Elektroeinheit zumindest einen Teil der Bedienungseinheit ausbilden. Insbesondere ist denkbar, dass eine Hinweisausgabe mittels zumindest einer für einen Antrieb eines Einsatzwerkzeugs ungeeigneten Bewegung des Antriebsmo tors erfolgt, beispielsweise durch ein Ruckein des Antriebsmotors, durch einen langsamen Rechtslauf des Antriebsmotors, durch einen langsamen Linkslauf des Antriebsmotors, durch einen intervallartigen Rechtslauf des Antriebsmotors, durch einen intervallartigen Linkslauf des Antriebs motors, durch einen gepulsten Rechtslauf des Antriebsmotors, durch einen gepulsten Linkslauf des Antriebsmo tors, durch einen abwechselnden Rechtslauf und Linkslauf des Antriebsmotors o. dgl. Des Weiteren kann vorzugsweise eine Hinweisausgabe, insbesondere hin sichtlich eines Aktualisierungsvorgangs der Elektroeinheit, auch durch einen Bildschirm eines externen Geräts, wie beispielhaft eines Mobiltelefons oder eines Tablets, erfolgen.

Unter einer„Steuer- oder Regeleinheit“ soll insbesondere eine Einheit mit zumin dest einer Steuerelektronik verstanden werden. Unter einer„Steuerelektronik“ soll insbesondere eine Einheit mit einer Prozessoreinheit und mit einer Speicher einheit sowie mit einem in der Speichereinheit gespeicherten Betriebsprogramm verstanden werden. Die Speichereinheit der Steuer- oder Regeleinheit ist vor zugsweise zu einer zumindest temporären Speicherung von auszuwertenden und/oder ausgewerteten Daten, insbesondere Gegenstandsinformationen, einge richtet. Insbesondere weist die Speichereinheit der Steuer- oder Regeleinheit eine Speichergröße von zumindest 512 Kilobytes, bevorzugt eine Speichergröße von zumindest 1 Megabyte auf. Vorzugsweise ist die Steuer- oder Regeleinheit zumindest teilweise als ein Mikrocontroller ausgebildet oder umfasst zumindest einen Mikrocontroller. Vorzugsweise weist die Steuer- oder Regeleinheit eine Rechenleistung auf, die einen Betrieb eines Echtzeitbetriebssystems durch die Steuer- oder Regeleinheit ermöglicht. Insbesondere ist die Steuer- oder Re geleinheit dazu in der Lage, insbesondere dazu eingerichtet, eine Mehrzahl von Aufgaben zumindest im Wesentlichen gleichzeitig auszuführen. Bevorzugt ist die Steuer- oder Regeleinheit zu einem Multiprocessing eingerichtet. Unter einem „Multiprocessing“ soll insbesondere ein echt-gleichzeitiges Ausführen einer Mehrzahl von Aufgaben verstanden werden. Insbesondere ist die Steuer- oder Regeleinheit zumindest zu einem Edge Computing bzw. zu einem Fog Compu ting eingerichtet.

Eine„ladefremde Gegenstandsinformation“ ist insbesondere eine Information über die Elektroeinheit bzw. eine Umgebung der Elektroeinheit, welche die Elekt-roeinheit bereitstellt. Vorzugsweise ist eine ladefremde Gegenstandsinformation unabhängig von einer Ladung, insbesondere von einem Ladezustand und von einem Ladevorgang, der Elektroeinheit. Vorzugsweise sind Gegenstandsinforma tionen der Elektroeinheit von Sensoren der Elektroeinheit und/oder von Sensoren von mit der Elektroeinheit koppelbaren Einheiten erfassbar. Beispielsweise kann die Elektroeinheit als ein Akkupack ausgebildet sein, der mit einer weiteren, als Werkzeugmaschine ausgebildeten Elektroeinheit koppelbar ist. Die weitere Elekt roeinheit kann insbesondere zumindest einen Sensor, bevorzugt eine Mehrzahl von Sensoren, zu einer Erfassung von Gegenstandsinformationen aufweisen. Vorzugsweise kann die weitere Elektroeinheit erfasste Gegenstandsinformatio nen an die als Akkupack ausgebildete Elektroeinheit, insbesondere an eine Spei chereinheit der Elektroeinheit, übertragen. Insbesondere kann die Elektroeinheit der Steuer- oder Regeleinheit die Gegenstandsinformationen bereitstellen. Vor zugsweise ist die Elektroeinheit dazu eingerichtet, der Steuer- oder Regeleinheit Gegenstandsinformationen über die Schnittstelleneinheit bereitzustellen. Insbe sondere ist die Schnittstelleneinheit zu einer, insbesondere bidirektionalen, Da tenübermittlung zwischen einer Elektroeinheit und der Steuer- oder Regeleinheit eingerichtet. Vorzugsweise ist ein Datenaustausch zwischen einer Elektroeinheit und der Steuer- oder Regeleinheit über das selbe zumindest eine Kontaktele ment der Schnittstelleneinheit durchführbar, über das die Elektroeinheit mit elektrischer Energie versorgbar ist. Eine Gegenstandsinformation der Elektroein- heit kann insbesondere als eine Betriebstemperatur der Elektroeinheit, als eine Drehzahl einer Antriebseinheit einer Werkzeugmaschine, als ein Typ eines an einer Werkzeugmaschine angebrachten Einsatzwerkzeugs, als eine auf die Elektroeinheit einwirkende Kraft, insbesondere Bedienerkraft, Aufprallkraft o. dgl., als ein Betriebsmodus der Elektroeinheit, als eine Umgebungskenngröße der Elektroeinheit, wie beispielhaft eine Umgebungstemperatur, eine Luftfeuchtigkeit, ein Luftdruck o. dgl., oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erschei nende Gegenstandsinformation ausgebildet sein.

Die Steuer- oder Regeleinheit ist vorzugsweise dazu eingerichtet, Gegen standsinformationen der Elektroeinheit zu sammeln, zu verarbeiten, aufzuberei ten und/oder mit weiteren Informationen bzw. Kenngrößen zu kombinieren, ins besondere zu einer Generierung eines gegenüber einer Summe aller Gegen standsinformationen der Elektroeinheit erhöhten Informationsumfangs. Die Steu er- oder Regeleinheit ist insbesondere dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von einer Auswertung von Gegenstandsinformationen der Elektroeinheit selbststän dig Aktionen auszuführen, insbesondere zumindest im Wesentlichen unabhängig von einer Eingabe eines Nutzers, von einem Befehl einer zentralen Rechenein heit, wie beispielsweise eines Servers, einer Cloud o. dgl., von einer Rückfrage bei einer zentralen Recheneinheit o. dgl. und insbesondere in einem kommunika tiv von weiteren Steuer- oder Regeleinheiten, zentralen Recheneinheiten o. dgl. getrennten Zustand. Die Steuer- oder Regeleinheit ist bevorzugt dazu eingerich tet, der Elektroeinheit in Abhängigkeit von einer Auswertung der Gegenstandsin formationen zumindest einen Datensatz bereitzustellen, insbesondere über die Schnittstelleneinheit. Vorzugsweise ist die Steuer- oder Regeleinheit dazu einge richtet, den Datensatz in Abhängigkeit von einer Auswertung der Gegenstandsin formationen selbstständig zu erzeugen, aus einer Mehrzahl von gespeicherten Datensätzen auszuwählen und/oder anzufordern, beispielhaft von einer zentralen Recheneinheit. Der Datensatz kann insbesondere als ein betriebsverhaltensspe zifischer Datensatz, als ein Aktualisierungsdatensatz oder als ein anderer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinender Datensatz ausgebildet sein. Ein betriebs verhaltensspezifischer Datensatz ist insbesondere ein Datensatz, welcher dazu ausgebildet ist, Betriebsparameter einer Elektroeinheit automatisch anzupassen. Ein Aktualisierungsdatensatz ist insbesondere ein Datensatz, welcher dazu aus gebildet ist, ein Betriebsprogramm, insbesondere eine Firmware, einer Elektro- einheit zu aktualisieren. Alternativ oder zusätzlich zu einer Bereitstellung eines Datensatzes kann die Steuer- oder Regeleinheit dazu eingerichtet sein, in Ab hängigkeit von einer Auswertung der Gegenstandsinformationen weitere Aktio nen durchzuführen, beispielhaft einen Alarm auszulösen, Sendeintervalle von mit der Steuer- oder Regeleinheit verbundenen Komponenten anzupassen, einen Hinweis an einen Nutzer auszugeben o. dgl.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Energieversorgungsvorrichtung kann eine vorteilhaft effiziente und komfortable Datenverarbeitung ermöglicht werden. Vorteilhaft kann ein hoher Informationsumfang von Daten generiert wer den. Vorteilhaft kann auf eine manuelle Konfiguration von Elektroeinheiten und eine dauerhafte Kommunikationsverbindung von Elektroeinheiten und/oder der Energieversorgungsvorrichtung verzichtet werden. Vorteilhaft kann eine, insbe sondere örtlich, flexibel, insbesondere zumindest im Wesentlichen autark, er setzbare Energieversorgungsvorrichtung bereitgestellt werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Energieversorgungsvorrichtung zu mindest eine ortsfest an, insbesondere innerhalb, der Gehäuseeinheit angeord nete kabellose Kommunikationseinheit umfasst, über die die Steuer- oder Re geleinheit zu einem bidirektionalen echtzeitunabhängigen Datenaustausch mit der Elektroeinheit eingerichtet ist. Die Steuer- oder Regeleinheit ist vorzugsweise zu einem bidirektionalen echtzeitunabhängigen Datenaustausch mit der Elektro einheit über die kabellose Kommunikationseinheit alternativ oder zusätzlich zu einem bidirektionalen echtzeitunabhängigen Datenaustausch mit der Elektroein heit über die Schnittstelleneinheit eingerichtet. Unter einem„bidirektionalen Da tenaustausch“ soll insbesondere eine, insbesondere gleichzeitige, Datenübertra gung von der Steuer- oder Regeleinheit an die Elektroeinheit und von der Elekt roeinheit an die Steuer- oder Regeleinheit verstanden werden. Unter einem „echtzeitunabhängigen Datenaustausch“ soll insbesondere ein Datenaustausch verstanden werden, der zeitversetzt zu einer Erfassung bzw. Erzeugung von auszutauschenden Daten stattfinden kann. Beispielsweise können Gegen standsinformationen während eines Betriebs einer Werkzeugmaschine erfasst werden und in einem darauf folgenden Ladebetrieb eines Akkupacks der Werk zeugmaschine übertragen werden. Die kabellose Kommunikationseinheit kann insbesondere als ein Funkmodul, als ein Bluetooth-Modul, insbesondere als ein Bluetooth-Low-Energy-Modul, als ein WLAN-Modul, als ein Infrarot-Modul oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende kabellose Kommuni kationseinheit ausgebildet sein. Vorzugsweise ist die kabellose Kommunikations einheit ortsfest an der Gehäuseeinheit angeordnet, insbesondere lediglich unter Verwendung von Werkzeug von der Gehäuseeinheit und/oder weiteren Bauteilen der Energieversorgungsvorrichtung lösbar. Bevorzugt ist die kabellose Kommuni kationseinheit innerhalb der Gehäuseeinheit, insbesondere auf einer selben Pla tine wie die Steuer- oder Regeleinheit, angeordnet. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Energieversorgungsvorrichtung zumindest eine lösbar mit der Gehäuseeinheit verbindbare kabellose Kommunikationseinheit aufweist, bei spielsweise als ein Steckmodul ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich zu einem Datenaustausch mit der Elektroeinheit ist vorstellbar, dass die Steuer- oder Re geleinheit über die kabellose Kommunikationseinheit zu einer Kommunikation mit einer externen Einheit, beispielsweise einem Tablet, einem Mobiltelefon o. dgl., eingerichtet ist. Vorteilhaft kann eine weitere Möglichkeit zur Datenübertragung bereitgestellt werden. Vorteilhaft kann eine flexibel, insbesondere unabhängig von einem Ladevorgang, einsetzbare Energieversorgungsvorrichtung bereitge stellt werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Energieversorgungsvorrichtung zumindest eine kabellose Kommunikationseinheit umfasst, wobei die Schnittstelleneinheit als eine induktive Schnittstelleneinheit ausgebildet ist, die die Kommunikations einheit zumindest teilweise ausbildet. Vorzugsweise weist die Energieversor gungsvorrichtung die kabellose Kommunikationseinheit, die zumindest teilweise von der induktiven Schnittstelleneinheit ausgebildet ist, alternativ oder zusätzlich zu der ortsfest an der Gehäuseeinheit angeordneten kabellosen Kommunikati onseinheit auf. Vorzugsweise ist die induktive Schnittstelleneinheit, insbesondere hinsichtlich einer kabellosen Energieübertragung, zumindest im Wesentlichen auf eine einem Fachmann bekannte Art und Weise ausgebildet. Vorzugsweise bildet die induktive Schnittstelleneinheit zumindest im Wesentlichen vollständig eine kabellose Kommunikationseinheit aus. Insbesondere ist die induktive Schnittstel leneinheit zusätzlich zu einer Energieübertragung an die Elektroeinheit zu einer Datenübertragung an die Elektroeinheit und/oder zu einem Datenempfang von der Elektroeinheit eingerichtet. Vorzugsweise ist die Steuer- oder Regeleinheit über die induktive Schnittstelleneinheit zu einem bidirektionalen echtzeitunab- hängigen Datenaustausch mit der Elektroeinheit eingerichtet. Es kann eine hin sichtlich einer Flexibilität einer Datenübertragung vorteilhaft weiter verbesserte Energieversorgungsvorrichtung bereitgestellt werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Schnittstelleneinheit als eine Multifunkti onsschnittstelleneinheit ausgebildet ist, die zu einer elektromechanischen Kopp lung mit einer Mehrzahl von unterschiedlichen Elektroeinheiten vorgesehen ist. Insbesondere ist die Multifunktionsschnittstelleneinheit zu einer elektromechani schen Kopplung mit einer Mehrzahl von unterschiedlichen Elektroeinheiten vor gesehen, die unterschiedlich ausgebildete Kontaktelemente, unterschiedlich an geordnete Kontaktelemente und/oder eine unterschiedliche Anzahl von Kontakte lementen aufweisen. Insbesondere weist die Multifunktionsschnittstelleneinheit eine Mehrzahl von unterschiedlichen elektromechanischen Schnittstellen auf. Insbesondere können die unterschiedlichen elektromechanischen Schnittstellen karussellartig angeordnet sein. Insbesondere kann die Multifunktionsschnittstel leneinheit rotierbar an der Gehäuseeinheit gelagert sein. Insbesondere kann eine benötigte elektromechanische Schnittstelle durch eine Rotation der Multifunkti onsschnittstelleneinheit in eine Nutzungsposition überführbar sein. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die Multifunktionsschnittstelleneinheit eine Mehr zahl von unterschiedlichen kabelgebundenen Schnittstellen umfasst. Insbesonde re können die an Kabeln angeordneten Schnittstellen zumindest abschnittsweise aus der Gehäuseeinheit ausziehbar ausgebildet sein. Insbesondere kann die Schnittstelleneinheit Einzugmechanismen aufweisen, die zu einem automati schen Einzug, vorzugsweise einem automatischen Einzug und einem automati schen Aufrollen, der kabelgebundenen Schnittstellen vorgesehen sind. Vorteilhaft kann eine flexibel mit einer Mehrzahl von unterschiedlichen Elektroeinheiten nutzbare Energieversorgungsvorrichtung bereitgestellt werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass die Energieversorgungsvorrichtung zumindest eine interne Sensoreinheit umfasst, die zu einer Erfassung von Umgebungs kenngrößen eingerichtet ist, die von der Steuer- oder Regeleinheit bei einer Aus führung der selbstständigen Aktionen berücksichtigt werden oder die bei einer Auswertung von, insbesondere ladefremden, Gegenstandsinformationen berück sichtigt werden. Die interne Sensoreinheit ist vorzugsweise an, insbesondere innerhalb, der Gehäuseeinheit angeordnet. Bevorzugt ist die interne Sensorein- heit zumindest teilweise auf derselben Platine wie die Steuer- oder Regeleinheit angeordnet. Die interne Sensoreinheit kann insbesondere als ein Temperatur sensor, als ein Lagesensor, als ein Beschleunigungssensor, als ein Magnetfeld sensor, als ein Luftfeuchtigkeitssensor, als ein Luftdrucksensor, als ein GNSS-Sensor (Globales-Navigationssatellitensystem-Sensor) oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende interne Sensoreinheit ausgebildet sein. Vorzugsweise ist die interne Sensoreinheit zu einer Erfassung einer Tempe ratur, einer Ausrichtung, einer Beschleunigung, eines Magnetfelds, einer Luft feuchtigkeit, eines Luftdrucks, eines Navigationssatelliten-Signals oder einer an deren, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Umgebungskenngröße ein gerichtet. Die Energieversorgungsvorrichtung kann insbesondere eine Mehrzahl von, insbesondere unterschiedlichen, internen Sensoreinheiten umfassen, die vorzugsweise zu einer Erfassung einer Mehrzahl von unterschiedlichen Umge bungskenngrößen eingerichtet sind. Die interne Sensoreinheit ist vorzugsweise dazu eingerichtet, der Steuer- oder Regeleinheit erfasste Umgebungskenngrö ßen bereitzustellen. Insbesondere ist die Steuer- oder Regeleinheit dazu einge richtet, die Umgebungskenngrößen, insbesondere zu einer Berücksichtigung bei einer Ausführung der selbstständigen Aktionen und/oder bei einer Auswertung von, insbesondere ladefremden, Gegenstandsinformationen, auszuwerten. Vor teilhaft kann ein generierbarer Informationsumfang weiter erhöht werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Energieversorgungsvorrichtung zu mindest eine Anbindungseinheit umfasst, die zu einer datenübertragungstechni schen Anbindung von zumindest einer externen Sensoreinheit an die Steuer oder Regeleinheit vorgesehen ist. Eine externe Sensoreinheit ist vorzugsweise separat von der Gehäuseeinheit ausgebildet, insbesondere räumlich beabstandet von der Gehäuseeinheit angeordnet. Hinsichtlich einer weiteren Ausbildung der externen Sensoreinheit, insbesondere hinsichtlich durch die externe Sensorein heit erfassbarer Umgebungskenngrößen, ist die externe Sensoreinheit zumindest im Wesentlichen analog zu der internen Sensoreinheit ausgebildet. Die Anbin dungseinheit ist vorzugsweise als eine elektromechanische Anbindungseinheit und/oder als eine kabellose Anbindungseinheit ausgebildet. Insbesondere ist denkbar, dass die Energieversorgungsvorrichtung zumindest eine elektromecha nische Anbindungseinheit und zumindest eine kabellose Anbindungseinheit auf weist. Eine elektromechanische Anbindungseinheit ist vorzugsweise zu einer

elektromechanischen Kopplung mit einer externen Sensoreinheit, insbesondere an der Gehäuseeinheit der Energieversorgungsvorrichtung, vorgesehen. Insbe sondere weist die elektromechanische Anbindungseinheit zumindest eine Schnittstelle zu einer elektromechanischen Kopplung mit der externen Sen soreinheit auf. Die Schnittstelle der elektromechanischen Anbindungseinheit kann insbesondere als eine proprietäre Schnittstelle oder als eine standardisierte Schnittstelle, wie beispielsweise eine USB-Schnittstelle, eine RS232-Schnittstelle, eine Lightning-Schnittstelle, ein USB-Kabel o. dgl., ausgebildet sein. Insbesondere kann die elektromechanische Anbindungseinheit zu einer Energie versorgung der externen Sensoreinheit vorgesehen sein. Eine kabellose Anbin dungseinheit ist vorzugsweise zu einem kabellosen Datenaustausch mit einer externen Sensoreinheit eingerichtet. Insbesondere kann die kabellose Anbin dungseinheit als ein Funkmodul, als ein Bluetooth-Modul, insbesondere als ein Bluetooth-Low-Energy-Modul, als ein WLAN-Modul, als ein LORA-Modul, als ein EnOcean-Modul, als ein ANT-Modul, insbesondere als ein ANT+-Modul, als ein ZWave-Modul, als ein ZigBee-Modul oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende kabellose Anbindungseinheit ausgebildet sein. Vorteilhaft kann eine flexibel mit externen Sensoreinheiten verbindbare Energieversor gungsvorrichtung bereitgestellt werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Anbindungseinheit reihenschaltbar zu einer elektromechanischen Anbindung von einer Mehrzahl von externen Sensoreinhei ten an die Steuer- oder Regeleinheit ausgebildet ist. Insbesondere ist eine elekt romechanische Anbindungseinheit reihenschaltbar zu einer elektromechanischen Anbindung von einer Mehrzahl von externen Sensoreinheiten an die Steuer- oder Regeleinheit ausgebildet. Insbesondere sind mehrere externe Sensoreinheiten hintereinander mit einer einzigen Schnittstelle der reihenschaltbaren Anbin dungseinheit koppelbar. Vorzugsweise sind sämtliche mit einer Schnittstelle der reihenschaltbaren Anbindungseinheit gekoppelten externen Sensoreinheiten da tenübertragungstechnisch mit der Steuer- oder Regeleinheit verbunden, insbe sondere zu einer Bereitstellung erfasster Umgebungskenngrößen. Insbesondere ist eine externe Sensoreinheit unmittelbar elektromechanisch mit der Schnittstelle der reihenschaltbaren Anbindungseinheit koppelbar. Insbesondere sind weitere externe Sensoreinheiten mittelbar über die unmittelbar elektromechanisch mit der Schnittstelle der reihenschaltbaren Anbindungseinheit gekoppelte externe Sen-

soreinheit datenübertragungstechnisch an die Steuer- oder Regeleinheit anbind-bar. Vorzugsweise sind sämtliche unmittelbar oder mittelbar mit der Schnittstelle der reihenschaltbaren Anbindungseinheit gekoppelten externen Sensoreinheiten von der reihenschaltbaren Anbindungseinheit mit elektrischer Energie versorg bar. Vorteilhaft kann eine flexible Anbindung einer Mehrzahl von externen Sen soreinheiten an einer einzelnen Schnittstelle ermöglicht werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Steuer- oder Regeleinheit dazu einge richtet ist, von der internen Sensoreinheit und/oder von der externen Sensorein heit erfasste Umgebungskenngrößen mit Gegenstandsinformationen der Elektro-einheit zu kombinieren und auszuwerten. Insbesondere ist die Steuer- oder Re geleinheit durch eine Kombination von von der internen Sensoreinheit und/oder von der externen Sensoreinheit erfassten Umgebungskenngrößen mit Gegen standsinformationen der Elektroeinheit zu einer Informationsverdichtung einge richtet. Vorzugsweise ist die Steuer- oder Regeleinheit dazu eingerichtet, die Umgebungskenngrößen mit den Gegenstandsinformationen zu einer selbststän digen Ausführung einer Aktion zu kombinieren und auszuwerten. Beispielsweise ist denkbar, dass die Steuer- oder Regeleinheit durch Kombination und Auswer tung einer detektierten Erschütterung, einer Luftdruckschwankung und einer Be wegung der Elektroeinheit, insbesondere außerhalb eines definierten Benut zungszeitraums, einen möglichen Diebstahl der Elektroeinheit ermittelt und einen Alarm auslöst. Vorteilhaft kann eine hohe Informationsdichte erzeugt werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass die Steuer- oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einer Auswertung der Umgebungskenngrößen und/oder der Gegenstandsinformationen zumindest einen betriebsverhaltensspezifischen Datensatz zu erzeugen und der Elektroeinheit bereitzustellen. Vorzugsweise ist der betriebsverhaltensspezifische Datensatz dazu eingerichtet, ein Betriebsver halten der Elektroeinheit und/oder einer weiteren mit der Elektroeinheit gekoppel ten Elektroeinheit zu beeinflussen. Insbesondere ist der betriebsverhaltensspezi fische Datensatz dazu eingerichtet, voreingestellte Betriebsparameter der Elekt roeinheit und/oder der weiteren mit der Elektroeinheit gekoppelten Elektroeinheit anzupassen. Ein Betriebsparameter einer als Werkzeugmaschine ausgebildeten Elektroeinheit kann beispielhaft als ein zulässiger Drehzahlbereich, als ein zuläs siger Betriebstemperaturbereich, als ein zulässiger Dauerbenutzungszeitraum o. dgl. ausgebildet sein. Insbesondere ist denkbar, dass die Steuer- oder Regelein heit dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einer Auswertung der Umgebungs kenngrößen und/oder der Gegenstandsinformationen einen betriebsverhaltens spezifischen Datensatz für eine als Werkzeugmaschine ausgebildete Elektroein-heit zu erzeugen. Die Steuer- oder Regeleinheit kann insbesondere den be triebsverhaltensspezifischen Datensatz für die als Werkzeugmaschine ausgebil dete Elektroeinheit einer weiteren als Akkupack ausgebildeten Elektroeinheit be reitstellen und die weitere Elektroeinheit kann insbesondere der als Werkzeug maschine ausgebildeten Elektroeinheit den betriebsverhaltensspezifischen Da tensatz bereitstellen. Beispielsweise ist denkbar, dass die Steuer- oder Regelein heit dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einer anhand eines Luftdrucks er mittelten Höhe, in Abhängigkeit von einer erfassten Temperatur und in Abhängig keit von einem erfassten maximalen Dauerbetriebszeitraum einer Elektroeinheit einen betriebsverhaltensspezifischen Datensatz zu erzeugen und der Elektroein heit bereitzustellen, der insbesondere dazu eingerichtet ist, einen zulässigen Drehzahlbereich der Werkzeugmaschine so anzupassen, dass ein Betrieb der Werkzeugmaschine über den erfassten maximalen Dauerbetriebszeitraum unter den erfassten Umgebungsbedingungen zumindest im Wesentlichen defektfrei möglich ist. Beispielsweise ist denkbar, dass die Steuer- oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einer anhand eines Luftdrucks ermittelten Höhe und in Abhängigkeit von einem erfassten Drehzahlbereichs einer als Bohr hammer ausgebildeten Werkzeugmaschine dazu eingerichtet ist, einen betriebs verhaltensspezifischen Datensatz zu erzeugen und der Elektroeinheit bereitzu stellen, der insbesondere dazu eingerichtet ist, ein Betriebsverhalten eines pneumatischen Systems der Elektroeinheit so anzupassen, dass unter den er fassten Bedingungen ein effizienter Betrieb der Elektroeinheit ermöglicht wird. Vorteilhaft kann auf eine manuelle Konfiguration von Elektroeinheiten verzichtet werden. Vorteilhaft kann eine komfortable Einstellung von Betriebsparametern von Elektroeinheiten ermöglicht werden.

Des Weiteren geht die Erfindung aus von einem Energieversorgungssystem mit zumindest einer Energieversorgungsvorrichtung, insbesondere einer erfindungs gemäßen Energieversorgungsvorrichtung, und mit zumindest einer Elektroein heit, insbesondere einem Akkupack.

Es wird vorgeschlagen, dass die Elektroeinheit zumindest eine Recheneinheit umfasst, die dazu eingerichtet ist, eine Plausibilitätsprüfung von von der Energie versorgungsvorrichtung empfangenen Datensätzen durchzuführen. Unter einer „Recheneinheit“ soll insbesondere ein Controller mit einem Prozessor, einer Speichereinheit, und/oder ein in der Speichereinheit gespeichertes Betriebs-, Steuer- und/oder Berechnungsprogramm verstanden werden. Vorzugsweise weist die Speichereinheit der Recheneinheit eine zu einer Speicherung zumin dest eines Datensatzes von Gegenstandsinformationen ausreichende Speicher größe auf. Bevorzugt weist die Speichereinheit der Recheneinheit eine Daten bankstruktur zu einer Datenverwaltung auf. Insbesondere ist die Recheneinheit zu einer Plausibilitätsprüfung von von der Energieversorgungsvorrichtung emp fangenen Datensätzen dazu eingerichtet, zu überprüfen, ob und welche der über tragenen Datensätze für die Elektroeinheit relevant sind, ob bestimmte Datensät ze zu einer Weiterleitung an eine weitere Elektroeinheit vorgesehen sind, ob ein übertragener Datensatz bereits in der Speichereinheit der Elektroeinheit vorhan den ist, ob ein Datensatz aktuell ist o. dgl. Vorzugsweise ist die Recheneinheit dazu eingerichtet, lediglich als plausibel ermittelte Datensätze weiterzuverarbei ten. Vorzugsweise ist die Recheneinheit dazu eingerichtet, unplausible Datensät ze zu löschen. Vorteilhaft kann ein Energieversorgungssystem bereitgestellt wer den, das eine komfortable automatisierte Datenübertragung mit einer effizienten Speichernutzung ermöglicht.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Recheneinheit dazu eingerichtet ist, der Energieversorgungsvorrichtung zumindest einen Datensatz von Gegenstandsin formationen bereitzustellen, der zumindest eine elektroeinheitsspezifische Identi fikationskenngröße und zumindest eine Nachrichtennummer umfasst. Vorzugs weise umfasst die Elektroeinheit und/oder eine weitere mit der Elektroeinheit ge koppelte Elektroeinheit zumindest eine Sensoreinheit zu einer Erfassung von Gegenstandsinformationen und/oder Umgebungskenngrößen der Elektroeinheit. Vorzugsweise ist die Recheneinheit dazu eingerichtet, den Datensatz von Ge genstandsinformationen zu erzeugen, insbesondere in Abhängigkeit von von der Elektroeinheit und/oder zumindest einer weiteren mit der Elektroeinheit gekoppel ten Elektroeinheit erfassten Gegenstandsinformationen und/oder Umgebungs kenngrößen. Insbesondere ist die Recheneinheit dazu eingerichtet, den Daten satz von Gegenstandsinformationen bis zu einer Übertragung an die Energiever- sorgungsvorrichtung in der Speichereinheit zwischenzuspeichern. Ein Datensatz von Gegenstandsinformationen umfasst bevorzugt eine elektroeinheitsspezifi-sche Identifikationskenngröße, eine Nachrichtennummer und die Gegenstandsin formationen. Eine elektroeinheitsspezifische Identifikationskenngröße ist insbe sondere eine einzigartige Kenngröße, die einer einzigen Elektroeinheit zugeord net ist und anhand derer die Elektroeinheit eindeutig identifizierbar ist. Die elekt roeinheitsspezifische Identifikationskenngröße umfasst insbesondere zumindest eine Seriennummer der Elektroeinheit, bevorzugt eine Baretoolnummer der Elektroeinheit und eine Seriennummer der Elektroeinheit. Die Nachrichtennum mer ist insbesondere als eine fortlaufende Nummer ausgebildet. Die Nachrich tennummer ist insbesondere dazu vorgesehen, einen Datensatz einer Elektro einheit in einer zeitlichen Reihenfolge zu allen weiteren Datensätzen derselben Elektroeinheit einzuordnen. Je höher die Nachrichtennummer eines Datensatzes ist, desto jünger ist insbesondere ein Erzeugungszeitpunkt des Datensatzes. Vor teilhaft kann eine klare Zuordnung und eine effiziente Auswertung von Gegen standsinformationen erreicht werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Energieversorgungsvorrichtung zumin dest eine, insbesondere durch die Steuer- oder Regeleinheit Steuer- oder regel bare, Arretiereinheit umfasst, die dazu vorgesehen ist, die Elektroeinheit, insbe sondere während eines Datenaustausches, zumindest im Wesentlichen dieb stahlsicher an der Schnittstelleneinheit zu fixieren. Vorzugsweise umfasst die Arretiereinheit zumindest ein Verriegelungselement, wie beispielsweise einen Verriegelungsstift, eine Verriegelungsklammer, eine Magnetverriegelung o. dgl. zu einer zumindest im Wesentlichen diebstahlsicheren Fixierung der Elektroein heit an der Schnittstelleneinheit. Insbesondere umfasst die Arretiereinheit zumin dest ein Schloss zu einer Verriegelung des Verriegelungselements in einer Fi xierstellung, in der das Verriegelungselement insbesondere die Elektroeinheit an der Schnittstelleneinheit fixiert. Vorzugsweise ist die Arretiereinheit, insbesondere das Schloss, elektronisch, insbesondere über die Steuer- oder Regeleinheit, be tätigbar, beispielsweise mittels eines Mobiltelefons, mittels einer Schlüsselkarte, mittels eines elektronischen Codes o. dgl. Vorzugsweise ist die Arretiereinheit dazu vorgesehen, die Elektroeinheit zumindest so lange an der Schnittstellenein heit zu fixieren bis ein Datenaustausch zwischen der Steuer- oder Regeleinheit und der Elektroeinheit abgeschlossen ist. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die Arretiereinheit, insbesondere das Schloss der Arretiereinheit, mecha nisch betätigbar ist, beispielsweise mittels eines mechanischen Schlüssels oder mittels eines Zahlencodes.

Das Energieversorgungssystem kann vorzugsweise zumindest eine Adapterein heit aufweisen, die zu einer elektromechanischen Kopplung einer Elektroeinheit, insbesondere einer Werkzeugmaschine, mit der Energieversorgungsvorrichtung eingerichtet ist. Insbesondere ist die Schnittstelleneinheit der Energieversor gungsvorrichtung korrespondierend mit Schnittstellen einer als Akkupack ausge bildeten Elektroeinheit ausgebildet. Vorzugsweise weist die Adaptereinheit auf einer ersten Seite eines Gehäuses der Adaptereinheit und auf einer zweiten, ins besondere der ersten Seite des Gehäuses abgewandten, Seite des Gehäuses jeweils analog zu den Schnittstellen der als Akkupack ausgebildeten Elektroein heit ausgebildete Schnittstellen auf. Die Adaptereinheit ist vorzugsweise auf der ersten Seite des Gehäuses mit einer als Werkzeugmaschine ausgebildeten Elektroeinheit und auf der zweiten Seite des Gehäuses mit der Schnittstellenein heit der Energieversorgungsvorrichtung elektromechanisch koppelbar. Die Adap tereinheit ist insbesondere dazu eingerichtet, eine als Werkzeugmaschine aus gebildete Elektroeinheit ohne Verwendung eines Akkupacks elektromechanisch mit der Energieversorgungsvorrichtung zu verbinden. Vorzugsweise weist die Adaptereinheit zumindest eine Elektronik, die dazu eingerichtet ist, eine zumin dest im Wesentlichen fehlerfreie Datenübertragung und/oder Energieübertragung zwischen der als Werkzeugmaschine ausgebildeten Elektroeinheit und der Ener gieversorgungsvorrichtung, insbesondere der Steuer- oder Regeleinheit, sicher zustellen.

Vorzugsweise umfasst die Energieversorgungsvorrichtung zumindest eine Siche rungseinheit, die dazu vorgesehen ist, die Gehäuseeinheit zumindest im Wesent lichen ortsfest, insbesondere zumindest im Wesentlichen diebstahlsicher, zu be festigen. Insbesondere ist die Sicherungseinheit an der Gehäuseeinheit ange ordnet, bevorzugt einteilig mit der Gehäuseeinheit ausgebildet. Unter„einteilig“ soll insbesondere in einem Stück geformt verstanden werden. Vorzugsweise wird dieses eine Stück aus einem einzelnen Rohling, einer Masse und/oder einem Guss, besonders bevorzugt in einem Spritzgussverfahren, insbesondere einem Ein- und/oder Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren, hergestellt. Die Siche-

rungseinheit kann insbesondere als eine Sicherungsöse, als ein Kensing-tonschloss oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Si cherungseinheit, insbesondere zu einer Nutzung mit einem Sicherungskabel, einem Vorhängeschloss o. dgl., ausgebildet sein. Vorzugsweise ist die Gehäu seeinheit mittels der Sicherungseinheit zumindest im Wesentlichen ortsfest in einer Werkstatt, auf einer Baustelle, in einem Fahrzeug o. dgl. befestigbar. Vor teilhaft kann ein sicherer Datenaustausch zwischen der Steuer- oder Regelein heit und der Elektroeinheit ermöglicht werden. Vorteilhaft kann ein zumindest im Wesentlichen unterbrechungsfreier und vollständiger Datenaustausch zwischen der Steuer- oder Regeleinheit und der Elektroeinheit ermöglicht werden.

Zudem geht die Erfindung aus von einem Energieversorgungssystem, insbeson dere einem erfindungsgemäßen Energieversorgungssystem, mit zumindest einer Energieversorgungsvorrichtung, insbesondere einer erfindungsgemäßen Ener gieversorgungsvorrichtung, und mit zumindest einer zentralen Recheneinheit.

Es wird vorgeschlagen, dass die zentrale Recheneinheit dazu eingerichtet ist, der Energieversorgungsvorrichtung zumindest einen Aktualisierungsdatensatz für zumindest eine Elektroeinheit bereitzustellen, der zumindest eine Betreffkenn größe und zumindest eine Nachrichtennummer umfasst. Die zentrale Rechen einheit kann insbesondere als ein Server, insbesondere als ein Cloud-Server, als ein Backend oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende zentrale Recheneinheit ausgebildet sein. Insbesondere ist die zentrale Rechen einheit räumlich beabstandet von der Energieversorgungsvorrichtung, beispiels weise in einer Firmenzentrale, in einem Rechenzentrum o. dgl., angeordnet. Die Energieversorgungsvorrichtung, insbesondere die Steuer- oder Regeleinheit, ist vorzugsweise zu einer bidirektionalen Kommunikation mit der zentralen Rechen einheit eingerichtet. Insbesondere umfasst die Energieversorgungsvorrichtung zumindest eine weitere Kommunikationseinheit zu einer Kommunikation mit der zentralen Recheneinheit. Bevorzugt ist die weitere Kommunikationseinheit als eine kabellose Kommunikationseinheit ausgebildet. Insbesondere kann die weite re Kommunikationseinheit als ein LPWAN-Modul (Low- Power- Wide- Area-Network-Modul), beispielsweise als NB IOT-Modul, als ein LTE CAT Ml-Modul, als ein LORA-Modul, als ein Sigfox-Modul o.dgl., als ein GSM-Modul, als ein LTE-Modul oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende

kabellose Kommunikationseinheit ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die weitere Kommunikationseinheit als eine kabelgebundene Kommunikationseinheit, beispielsweise als eine LAN-Schnittstelle oder als eine Powerline-Schnittstelle, ausgebildet ist.

Vorzugsweise ist die zentrale Recheneinheit alternativ oder zusätzlich zu der Steuer- oder Regeleinheit zu einer Kombination von Datensätzen, zu einer Aus wertung von Datensätzen und/oder zu einer selbstständigen Ausführung von Aktionen eingerichtet. Beispielsweise kann die zentrale Recheneinheit dazu ein gerichtet sein, in Abhängigkeit von einer Auswertung von Umgebungskenngrö ßen und/oder Gegenstandsinformationen zumindest einen betriebsverhaltens spezifischen Datensatz zu erzeugen und der Steuer- oder Regeleinheit bereitzu stellen, die insbesondere dazu eingerichtet ist, den betriebsverhaltensspezifi schen Datensatz einer Elektroeinheit bereitzustellen. Die zentrale Recheneinheit ist vorzugsweise dazu eingerichtet, der Steuer- oder Regeleinheit zumindest ei nen Aktualisierungsdatensatz bereitzustellen, die insbesondere dazu eingerichtet ist, den Aktualisierungsdatensatz zumindest einer Elektroeinheit bereitzustellen. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die zentrale Recheneinheit dazu ein gerichtet ist, den Aktualisierungsdatensatz direkt zumindest einer Elektroeinheit bereitzustellen, insbesondere über eine Kommunikationsverbindung mit der Elektroeinheit. Ein Aktualisierungsdatensatz kann insbesondere als ein familien spezifischer Aktualisierungsdatensatz oder als ein elektroeinheitsspezifischer Aktualisierungsdatensatz ausgebildet sein. Ein familienspezifischer Aktualisie rungsdatensatz ist insbesondere ein Aktualisierungsdatensatz, der zu einer Be reitstellung an eine Mehrzahl von Elektroeinheiten, die insbesondere einer be stimmten Familie von Elektroeinheiten angehören, vorgesehen ist. Eine Familie von Elektroeinheiten kann beispielhaft als eine Familie umfassend Handwerk zeugmaschinen, als eine Familie umfassend Bohrmaschinen, als eine Familie umfassend 18 V-Akkus, etc. oder auch als eine Familie umfassend sämtliche Elektroeinheiten ausgebildet sein. Ein elektroeinheitsspezifischer Aktualisie rungsdatensatz ist insbesondere ein Aktualisierungsdatensatz, der zu einer Be reitstellung an eine einzelne Elektroeinheit vorgesehen ist. Ein familienspezifi scher Aktualisierungsdatensatz umfasst insbesondere zumindest eine Betreff kenngröße, zumindest eine Nachrichtennummer, zumindest eine familienspezifi sche Identifikationskenngröße und bereitzustellende Daten. Ein elektroein-

heitsspezifischer Aktualisierungsdatensatz umfasst insbesondere zumindest eine Betreffkenngröße, zumindest eine Nachrichtennummer, zumindest eine familien spezifische Identifikationskenngröße, zumindest eine elektroeinheitsspezifische Identifikationskenngröße, insbesondere eine Seriennummer einer Elektroeinheit, und bereitzustellende Daten. Eine Betreffkenngröße beschreibt insbesondere zumindest einen Inhalt eines Datensatzes, beispielsweise eine Aktualisierung auf eine bestimmte neue Firmware-Version einer Elektroeinheit. Eine familienspezifi sche Identifikationskenngröße ist insbesondere eine Kenngröße, die einer Fami lie von Elektroeinheiten zugeordnet ist und anhand derer die Familie von Elektro-einheiten eindeutig identifizierbar ist, beispielsweise eine Baretoolnummer.

Ein Aktualisierungsdatensatz, insbesondere ein familienspezifischer Aktualisie rungsdatensatz und/oder ein elektroeinheitsspezifischer Aktualisierungsdaten satz, kann vorzugsweise als ein Standardaktualisierungsdatensatz, als ein Funk tionsaktualisierungsdatensatz oder als ein Sicherheitsaktualisierungsdatensatz ausgebildet sein. Ein Standardaktualisierungsdatensatz ist insbesondere dazu ausgebildet, ein Betriebsprogramm, insbesondere eine Firmware, einer Elektro einheit hinsichtlich geringfügiger Korrekturen, insbesondere zu einer Behebung von Fehlern in dem Betriebsprogramm, zu aktualisieren. Ein Funktionsaktualisie rungsdatensatz ist insbesondere dazu ausgebildet, bestehende Funktionen eines Betriebsprogramms, insbesondere einer Firmware, einer Elektroeinheit zu aktua lisieren und/oder zu erweitern, neue Funktionen in dem Betriebsprogramm zu ergänzen, vorhandene, zuvor nicht nutzbare Funktionen freizuschalten und/oder dem Betriebsprogramm Zugriff auf Informationen, insbesondere Einzelinformati onen und/oder ausgewertete Informationen, zu ermöglichen, insbesondere durch eine Bereitstellung zumindest eines Lizenzschlüssels. Insbesondere kann die zentrale Recheneinheit dazu eingerichtet sein, einen Funktionsaktualisierungsda tensatz in Abhängigkeit von einem Erwerb einer Lizenz für den Funktionsaktuali sierungsdatensatz durch einen Nutzer, in Abhängigkeit von einem Abschluss eines Abonnements für Funktionsaktualisierungsdatensätze durch einen Nutzer, in Abhängigkeit von einer Werbeaktion, insbesondere für den Funktionsaktuali sierungsdatensatz, o. dgl. bereitzustellen. Ein Sicherheitsaktualisierungsdaten satz ist insbesondere dazu ausgebildet, ein Betriebsprogramm, insbesondere eine Firmware, einer Elektroeinheit hinsichtlich sicherheitskritischer Fehler in dem Betriebsprogramm, beispielhaft Verschlüsselungslücken, zu aktualisieren, vor-

handene Funktionen des Betriebsprogramms sicherheitstechnisch zu aktualisie ren, beispielsweise in Folge einer Änderung und/oder Erweiterung von techni schen und/oder gesetzlichen Normen, und/oder Sicherheitsfunktionen in dem Betriebsprogramm zu ergänzen, beispielsweise in Folge einer Änderung und/oder Erweiterung von technischen und/oder gesetzlichen Normen. Vorteilhaft kann eine automatische Zuordnung und eine komfortable Verarbeitung von Aktu alisierungsdatensätzen ermöglicht werden.

Des Weiteren geht die Erfindung aus von einem Verfahren zu einem Betrieb ei nes erfindungsgemäßen Energieversorgungssystems.

Es wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt eine, insbe sondere technische, Kompatibilität zumindest einer Elektroeinheit mit zumindest einem an die Elektroeinheit zu übertragenden Datensatz überprüft wird. Insbe sondere wird eine Kompatibilität einer in dem zu übertragenden Datensatz ent haltenen Software mit einer Hardware der Elektroeinheit und/oder einer Firmware der Elektroeinheit überprüft. Insbesondere wird überprüft, ob ein in dem Daten satz enthaltenes Betriebsprogramm von einer Betriebselektronik der Elektroein heit betreibbar ist. Insbesondere wird eine Kompatibilität einer in dem zu übertra genden Datensatz enthaltenen Softwareversion mit einer Firmwareversion der Elektroeinheit überprüft. Insbesondere wird eine Kompatibilität einer in dem zu übertragenden Datensatz enthaltenen Software mit einer Firmware der Elektro einheit in Abhängigkeit von einer Build-Nummer der Software und/oder der Firm ware überprüft. Insbesondere wird eine Kompatibilität einer in dem zu übertra genden Datensatz enthaltenen Software mit einer Firmware der Elektroeinheit in Abhängigkeit von bestimmten bereits in der Firmware der Elektroeinheit enthalte nen Softwarekomponenten überprüft. Insbesondere wird eine Kompatibilität einer in dem zu übertragenden Datensatz enthaltenen Software mit einer Firmware der Elektroeinheit in Abhängigkeit von in der Firmware der Elektroeinheit bereits mit einander kombinierten Softwarekomponenten überprüft. Vorzugsweise wird eine Kompatibilität einer in dem zu übertragenden Datensatz enthaltenen Software mit einer Hardware und/oder einer Firmware einer zu einem Empfang des Datensat zes eingerichteten Kommunikationseinheit der Elektroeinheit überprüft. Beispiel haft ist denkbar, dass zu einer Kompatibilität einer in einem zu übertragenden Datensatz enthaltenen Software mit einer Firmware einer Elektroeinheit ein Vor- handensein bestimmter Softwarekomponenten in der Firmware der Elektroeinheit erforderlich ist. Vorzugsweise wird vor einer Übertragung des Datensatzes ein Vorhandensein der bestimmten Softwarekomponenten in der Firmware der Elekt roeinheit überprüft. Insbesondere wird eine Übertragung des Datensatzes in Ab hängigkeit von einem Vorhandensein der bestimmten Softwarekomponenten in der Firmware der Elektroeinheit freigegeben. Beispielhaft ist denkbar, dass ein zu übertragender Datensatz als ein Aktualisierungsdatensatz ausgebildet ist, der insbesondere eine Firmwareaktualisierung für die Elektroeinheit enthält. Insbe sondere ist denkbar, dass für eine Funktionsfähigkeit der Firmwareaktualisierung Softwarekomponenten vorangegangener Firmwareaktualisierungen in der Firm ware einer Elektroeinheit erforderlich sind. Vorzugsweise wird vor einer Übertra gung des Aktualisierungsdatensatzes ein Vorhandensein der Softwarekompo nenten der vorangegangenen Firmwareaktualisierungen in der Firmware der Elektroeinheit überprüft. Insbesondere wird eine Übertragung des Datensatzes in Abhängigkeit von einem Vorhandensein der Softwarekomponenten der vorange gangenen Firmwareaktualisierungen in der Firmware der Elektroeinheit freigege ben. Insbesondere ist vorstellbar, dass in Abhängigkeit von einem Nichtvorhan densein der Softwarekomponenten der vorangegangenen Firmwareaktualisie rungen in der Firmware der Elektroeinheit vor einer Übertragung des Aktualisie rungsdatensatzes zumindest ein weiterer Aktualisierungsdatensatz übertragen wird, der die vorangegangenen Firmwareaktualisierungen enthält.

Vorzugsweise wird eine, insbesondere technische, Kompatibilität eines zu über tragenden Datensatzes mit einer Energieversorgungsvorrichtung und/oder mit einem anderen, zu einer Übertragung des Datensatzes an die Elektroeinheit ein gerichteten Geräts, beispielsweise ein Mobiltelefon oder ein Tablet, überprüft. Insbesondere wird eine Kompatibilität eines zu übertragenden Datensatzes mit einer Hardware der Energieversorgungsvorrichtung und/oder mit einer Hardware des anderen, zu einer Übertragung des Datensatzes an die Elektroeinheit einge richteten Geräts, überprüft. Insbesondere wird eine Kapazität einer Speicherein heit der Energieversorgungsvorrichtung und/oder des anderen Geräts zu einer Zwischenspeicherung des zu übertragenden Datensatzes überprüft. Vorzugswei se wird eine Hardwareversion sämtlicher an einer Übertragung eines Datensat zes beteiligten Geräte und Kommunikationsschnittstellen überprüft. Insbesondere werden die Hardwareversionen der Geräte und der Kommunikationsschnittstellen mit einer Kombinationstabelle verglichen, die vorzugsweise sämtliche kompatib len Kombinationen von Hardwareversionen umfasst. Bevorzugt wird eine Über tragung des Datensatzes in Abhängigkeit von einem Vergleich der Hardwarever sionen der Geräte und der Kommunikationsschnittstellen mit der Kombinations tabelle freigegeben. Vorzugsweise wird die, insbesondere technische, Kompatibi lität der Elektroeinheit mit dem an die Elektroeinheit zu übertragenden Datensatz durch die Steuer- oder Regeleinheit der Energieversorgungsvorrichtung, durch die Recheneinheit der Elektroeinheit und/oder durch die zentrale Recheneinheit überprüft. Vorteilhaft kann ein korrekter Betrieb von Elektroeinheiten nach einer Datenübertragung ermöglicht werden.

Vorzugsweise wird in zumindest einem Verfahrensschritt zumindest eine Berech tigung zu einer Übertragung zumindest eines Datensatzes an die Elektroeinheit überprüft. Insbesondere wird/werden zumindest eine rollenbezogene Berechti gung, zumindest eine elektroeinheitsbezogene Berechtigung, zumindest eine anwendungsbezogene Berechtigung, zumindest eine dienstbezogene Berechti gung, zumindest eine personenbezogene Berechtigung, zumindest eine kunden bezogene Berechtigung, zumindest eine belohnungsabhängige Berechtigung, zumindest eine gewerkbezogene Berechtigung, zumindest eine standortabhängi ge Berechtigung, zumindest eine zeitabhängige Berechtigung und/oder zumin dest eine statusbezogene Berechtigung zu einer Übertragung zumindest eines Datensatzes an die Elektroeinheit überprüft. Eine rollenbezogene Berechtigung kann insbesondere als eine mitarbeiterbezogene Berechtigung oder als eine ad ministrationsbezogene Berechtigung ausgebildet sein. Eine mitarbeiterbezogene Berechtigung ist insbesondere eine Berechtigung eines Mitarbeiters, beispiels weise eines Magaziners (Lagerverwalters), eines Firmenchefs, eines Prokuristen, eines Truppführers, eines Angestellten, eines Arbeiters, eines Gruppenleiters, eines Baustellenleiters o. dgl., einer Firma, die insbesondere die Elektroeinheit besitzt. Insbesondere können unterschiedliche Mitarbeiter unterschiedliche Be rechtigungen aufweisen. Beispielhaft ist denkbar, dass eine Berechtigung zu ei ner Übertragung eines Aktualisierungsdatensatzes an die Elektroeinheit überprüft wird und der Aktualisierungsdatensatz lediglich bei einem Vorliegen einer mitar beiterbezogenen Berechtigung eines Magaziners übertragen wird, beispielsweise zu einer Gewährleistung einer Übertragung außerhalb einer Arbeitszeit. Eine administrationsbezogene Berechtigung ist insbesondere eine Berechtigung einer Drittpartei, wie beispielsweise eines Händlers, eines Servicedienstleisters o. dgl.

Eine elektroeinheitsbezogene Berechtigung gibt insbesondere an, ob eine Elekt-roeinheit oder eine Familie von Elektroeinheiten zu einem Empfang eines Daten satzes berechtigt ist. Vorzugsweise wird eine elektroeinheitsbezogene Berechti gung anhand einer Familie von Elektroeinheiten, anhand einer Baretoolnummer der Elektroeinheit und/oder anhand einer Seriennummer der Elektroeinheit über prüft. Beispielhaft ist denkbar, dass ein für eine bestimmte Familie von Elektro einheiten bereitzustellender Datensatz gebunden an eine elektroeinheitsbezoge ne Berechtigung hinsichtlich der bestimmten Familie von Elektroeinheiten bereit gestellt wird. Beispielhaft ist denkbar, dass ein Datensatz gebunden an eine von einer bestimmten Baretoolnummer abhängigen elektroeinheitsbezogenen Be rechtigung bereitgestellt wird. Beispielhaft ist denkbar, dass anhand einer Se riennummer einer Elektroeinheit eine elektroeinheitsbezogene Berechtigung der Elektroeinheit zu einem Empfang eines erworbenen Aktualisierungsdatensatzes überprüft wird. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass ein zu übertragender Datensatz eine elektroeinheitsbezogene Berechtigung aufweist, beispielsweise mit einer Seriennummer einer bestimmten Elektroeinheit verschlüsselt ist.

Eine anwendungsbezogene Berechtigung ist insbesondere eine Berechtigung, die abhängig ist von einer Anwendung, zu der die Elektroeinheit vorgesehen ist, beispielsweise polieren, schleifen, trennen, bohren, Hämmern o. dgl. Vorzugs weise weist die Elektroeinheit eine, insbesondere digitale, Anwendungskennung auf, die mögliche Anwendungen der Elektroeinheit umfasst. Bevorzugt wird vor einer Übertragung eines Datensatzes die Anwendungskennung der Elektroein heit überprüft und der Datensatz lediglich bei Relevanz hinsichtlich möglicher Anwendungen der Elektroeinheit übertragen. Vorzugsweise ist die Anwendungs kennung mittels eines Aktualisierungsdatensatzes und/oder manuell durch einen Nutzer anpassbar, insbesondere zu einer Freischaltung möglicher Anwendungen der Elektroeinheit. Eine dienstbezogene Berechtigung ist insbesondere eine Be rechtigung, die abhängig ist von einer Buchung eines, insbesondere kostenpflich tigen, Dienstes. Beispielhaft ist denkbar, dass eine dienstbezogene Berechtigung überprüft wird und eine Übertragung eines Aktualisierungsdatensatzes freigege ben wird, wenn ein durch den Aktualisierungsdatensatz freischaltbarer Dienst

bezahlt wurde, dass eine Übertragung eines Aktualisierungsdatensatzes freige geben wird, wenn ein weiterer Dienst bezahlt wurde, und/oder dass eine Über tragung eines Aktualisierungsdatensatzes freigegeben wird, wenn eine bestimm te Funktion in einem Betriebsprogramm der Elektroeinheit freigeschaltet ist.

Eine personenbezogene Berechtigung ist insbesondere eine Berechtigung, die für eine bestimmte, insbesondere natürliche oder juristische, Person gilt. Vor zugsweise wird eine personenbezogene Berechtigung anhand einer Berechti gungsliste, in der für einen Empfang eines Datensatzes berechtigte Personen hinterlegt sind, und/oder anhand einer Sperrliste, in der für einen Empfang eines Datensatzes gesperrte Personen hinterlegt sind, überprüft. Insbesondere werden Personen in Abhängigkeit von einem Fehlverhalten hinsichtlich Elektroeinheiten und/oder Datensätzen aus der Berechtigungsliste entfernt und/oder in der Sperr liste hinterlegt. Ein Fehlverhalten hinsichtlich einer Elektroeinheit und/oder eines Datensatzes kann insbesondere als ein unsachgemäßer Umgang mit der Elekt roeinheit, als ein unpünktliches Zahlungsverhalten, als ein fehlendes Rücksenden von gemieteten Elektroeinheiten, als eine fehlende Wahrnehmung von Wartungs terminen für eine Elektroeinheit oder als ein anderes, einem Fachmann als sinn voll erscheinendes Fehlverhalten hinsichtlich einer Elektroeinheit und/oder eines Datensatzes ausgebildet sein. Vorzugsweise werden Personen in Abhängigkeit von einem korrekten Verhalten hinsichtlich Elektroeinheiten und/oder Datensät zen aus der Sperrliste entfernt und/oder in der Berechtigungsliste hinterlegt. Ein korrektes Verhalten hinsichtlich einer Elektroeinheit und/oder eines Datensatzes kann insbesondere als ein pünktliches Zahlungsverhalten, als ein Erwerb einer Mehrzahl von kostenpflichtigen Diensten, als ein sachgemäßer Umgang mit der Elektroeinheit oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes korrektes Verhalten hinsichtlich einer Elektroeinheit und/oder eines Datensatzes ausgebildet sein.

Eine kundenbezogene Berechtigung ist insbesondere abhängig von einer Art von Kunden, der zumindest einen Teil eines Energieversorgungssystems, insbeson dere zumindest eine Elektroeinheit, erwirbt. Eine kundenbezogene Berechtigung kann insbesondere als eine erstausrüsterbezogene Berechtigung oder als eine direktkundenbezogene Berechtigung ausgebildet sein. Eine erstausrüsterbezo gene Berechtigung ist insbesondere abhängig von einem Erstausrüster, der ins-

besondere zumindest einen Teil des Energieversorgungssystems erwirbt und unter eigenem Namen weiterverkauft. Beispielhaft ist denkbar, dass eine Über tragung bestimmter Datensätze lediglich für Erstausrüster freigeschaltet wird, die die Datensätze gesondert erwerben. Beispielhaft ist denkbar, dass eine Übertra gung bestimmter Datensätze für Wettbewerbs- Erstausrüster, die insbesondere als Wettbewerber eines Herstellers des Energieversorgungssystems ausgebildet sind, gesperrt wird. Eine direktkundenbezogene Berechtigung ist insbesondere abhängig von einem Direktkunden eines Herstellers des Energieversorgungssys tems, der zumindest einen Teil des Energieversorgungssystems direkt von dem Hersteller des Energieversorgungssystems erwirbt. Ein Direktkunde kann vor zugsweise als ein Händler mit einem bestimmten Umsatzanteil, als ein strategi scher Partner des Herstellers, als ein Firmenkunde mit einem bestimmten Um satzanteil, als ein Großkunde, beispielsweise eine Firma mit zumindest 51 Mitar beitern, als ein mittlerer Kunde, beispielsweise eine Firma mit zwischen 10 und 50 Mitarbeitern, oder als ein Kleinkunde, beispielsweise eine Firma mit zwischen 1 Mitarbeiter und 9 Mitarbeitern, ausgebildet sein. Vorzugsweise können mittels einer kundenbezogenen Berechtigung auf bestimmte Kundengruppen zuge schnittene Datensätze bereitgestellt werden. Beispielhaft ist denkbar, dass ein Händler zu einer Übertragung von Datensätzen berechtigt ist, die dem Händler Einblick in bestimmte Daten von Elektroeinheiten von Kunden des Händlers er möglicht.

Eine belohnungsabhängige Berechtigung ist insbesondere eine Berechtigung, die als eine Belohnung für ein bestimmtes Verhalten oder im Rahmen einer Wer beaktion vergeben wird. Insbesondere können belohnungsabhängige Berechti gungen als Belohnung für häufiges Erwerben von Teilen eines Energieversor gungssystems, für häufiges Buchen von Diensten, für nachvollziehbar, insbeson dere messbar, sachgemäßen Umgang mit Elektroeinheiten o. dgl. vergeben wer den. Beispielhaft ist denkbar, dass ab einem bestimmten Umsatzlevel eines Nut zers, beispielsweise einem Erwerb von Elektroeinheiten mit einem Warenwert von zumindest 500€, eine belohnungsabhängige Berechtigung an den Nutzer vergeben wird, die eine kostenfreie Übertragung eines ansonsten kostenpflichti gen Aktualisierungsdatensatzes ermöglicht. Beispielhaft ist denkbar, dass ein Nutzer Gegenstandsinformationen genutzter Elektroeinheiten zu einer Auswer tung einem Service- Dienstleister bereitstellt. In Abhängigkeit von einer Auswer- tung der Gegenstandsinformationen können insbesondere belohnungsabhängige Berechtigungen an den Nutzer vergeben werden. Beispielsweise kann an einen Nutzer, der anhand von Gegenstandsinformationen ermittelt sachgemäß mit ei ner Elektroeinheit umgeht, eine belohnungsabhängige Berechtigung vergeben werden, die eine Übertragung eines Aktualisierungsdatensatzes ermöglicht, der insbesondere dazu ausgebildet ist, ein Betriebsprogramm der Elektroeinheit der art zu aktualisieren, dass eine kurzzeitige Überlastung der Elektroeinheit ermög licht wird. Eine gewerkbezogene Berechtigung ist insbesondere eine Berechti gung, die abhängig ist von einem Gewerk, in dem eine Elektroeinheit eingesetzt wird. Ein Gewerk kann insbesondere als Fensterbauarbeiten, als Schreinerarbei ten, als Küchenbauarbeiten, als Fliesenlegerarbeiten oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Gewerk ausgebildet sein. Vorzugsweise können in Abhängigkeit von einer gewerkbezogenen Berechtigung speziell auf ein Gewerk abgestimmte Datensätze bereitgestellt werden.

Eine standortabhängige Berechtigung ist insbesondere abhängig von einem Standort, insbesondere einer Region, an dem/in der ein Energieversorgungssys tem, insbesondere eine Elektroeinheit, genutzt wird. Vorzugsweise ist eine standortabhängige Berechtigung abhängig von an einem Standort herrschenden Bedingungen, insbesondere von Umweltbedingungen und/oder gesetzlichen Be dingungen. Beispielhaft ist denkbar, dass in Regionen mit einer hohen durch schnittlichen Umgebungstemperatur eine standortabhängige Berechtigung an ders ausgebildet ist als in Regionen mit einer niedrigen durchschnittlichen Umge bungstemperatur. Beispielhaft ist denkbar, dass in unterschiedlichen Ländern in Abhängigkeit von einer Gesetzgebung in den Ländern unterschiedliche standort abhängige Berechtigungen vergeben werden. Vorzugsweise ist eine standortab hängige Berechtigung abhängig von an einem Standort angebotenen Diensten. Beispielhaft ist denkbar, dass an einem bestimmten Standort standortabhängige Berechtigungen vergeben werden, die lediglich eine Übertragung von Datensät zen ermöglichen, die mit an dem Standort angebotenen Diensten in Zusammen hang stehen. Eine zeitabhängige Berechtigung ist insbesondere eine Berechti gung, die abhängig ist von bestimmten mit einem Energieversorgungssystem, insbesondere mit einer Elektroeinheit, in Zusammenhang stehenden Zeiten. Eine zeitabhängige Berechtigung kann insbesondere abhängig sein von einer tägli chen Arbeitszeit eines Nutzers, von einer Jahreszeit, von einer Zeit, in der eine Elektroeinheit genutzt wird, von einer Zeit, in der eine Elektroeinheit nicht genutzt wird oder von einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Zeit.

Eine statusbezogene Berechtigung ist insbesondere eine Berechtigung, die ab hängig ist von einem Status eines Energieversorgungssystems, insbesondere einer Elektroeinheit, von einem Status eines Nutzers und/oder von einem Status von mit dem Energieversorgungssystem, insbesondere mit der Elektroeinheit, in Zusammenhang stehenden Geräten. Ein Status kann insbesondere als ein Lade zustand der Energieversorgungsvorrichtung, als ein Ladezustand der Elektroein heit, als ein Ladezustand einer batteriebetriebenen Kommunikationseinheit, als ein Ladezustand eines Mobiltelefons, als ein Ladezustand, insbesondere als eine Restreichweite, eines Fahrzeugs, in dem insbesondere die Energieversorgungs vorrichtung und/oder die Elektroeinheit angeordnet sind/ist, als eine Uhrzeit, als ein Aufenthaltsland, als ein verfügbares Datenvolumen, als eine Arbeitszeit bzw. Freizeit eines Nutzers, als ein Urlaub eines Nutzers oder als ein anderer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinender Status ausgebildet sein. Vorzugsweise werden eine Mehrzahl von, insbesondere unterschiedlichen, Berechtigungen zu einer Übertragung zumindest eines Datensatzes überprüft, insbesondere in einer beliebigen oder vorgebbaren Reihenfolge. Vorzugsweise wird eine Kombination von einer, insbesondere technischen, Kompatibilität einer Elektroeinheit mit ei nem an die Elektroeinheit zu übertragenden Datensatz mit zumindest einer Be rechtigung zu einer Übertragung des Datensatzes überprüft.

Ferner wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt in Abhän gigkeit von einer Auswertung zumindest eines von der Energieversorgungsvor richtung, von der Elektroeinheit und/oder von der zentralen Recheneinheit bereit gestellten Datensatzes ein voraussichtliches Lebenszeitende der Elektroeinheit ermittelt und einem Nutzer zumindest ein Austauschservice für die Elektroeinheit angeboten wird. Vorzugsweise wird zu einer Ermittlung eines voraussichtlichen Lebenszeitendes der Elektroeinheit zumindest ein Datensatz ausgewertet, der zumindest Gegenstandsinformationen und/oder Umgebungskenngrößen um fasst. Bevorzugt wird zu einer Ermittlung eines voraussichtlichen Lebenszeiten des der Elektroeinheit eine Mehrzahl von Datensätzen, insbesondere eine Mehr zahl von zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfassten Datensätzen, ausgewertet. Vorzugsweise wird ein voraussichtliches Lebenszeitende der Elektroeinheit durch

die Steuer- oder Regeleinheit der Energieversorgungsvorrichtung, durch die zent rale Recheneinheit und/oder durch die Recheneinheit der Elektroeinheit ermittelt. Ein voraussichtliches Lebenszeitende einer Elektroeinheit ist insbesondere als ein Zeitpunkt ausgebildet, zu dem die Elektroeinheit voraussichtlich defekt sein wird. Ein Austauschservice für eine Elektroeinheit ist insbesondere als ein Ser vice ausgebildet, bei dem die Elektroeinheit, vorzugsweise vor oder bei Erreichen des voraussichtlichen Lebenszeitendes der Elektroeinheit, gegen eine neue, ins besondere betriebsfähige, Elektroeinheit ausgetauscht wird. Vorteilhaft kann durch eine Auswertung von Daten ein Nutzerkomfort erhöht werden. Vorteilhaft können defektbedingte Arbeitsunterbrechungen minimiert werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt in Ab hängigkeit von einer Auswertung zumindest eines von der Energieversorgungs vorrichtung, von der Elektroeinheit und/oder von der zentralen Recheneinheit bereitgestellten Datensatzes zumindest eine Benutzungskostenabrechnung er stellt wird. Vorzugsweise wird zu einer Erstellung einer Betriebskostenabrech nung zumindest ein Datensatz ausgewertet, der zumindest Gegenstandsinforma tionen und/oder Umgebungskenngrößen umfasst. Bevorzugt wird zu einer Erstel lung einer Betriebskostenabrechnung eine Mehrzahl von Datensätzen, insbeson dere eine Mehrzahl von zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfassten Datensätzen, ausgewertet. Vorzugsweise wird eine Betriebskostenabrechnung durch die Steu er- oder Regeleinheit der Energieversorgungsvorrichtung, durch die zentrale Re cheneinheit und/oder durch die Recheneinheit der Elektroeinheit ermittelt. Eine Betriebskostenabrechnung ist insbesondere eine Auflistung von Kosten, die durch eine Benutzung einer Elektroeinheit oder einer Familie von Elektroeinhei-ten verursacht worden sind, beispielsweise in Abhängigkeit von einem erfassten Verschleiß, einer erfassten Benutzungsdauer, einer Benutzung unter bestimmten erfassten Umgebungsbedingungen o. dgl. Alternativ oder zusätzlich ist vorstell bar, dass in zumindest einem Verfahrensschritt in Abhängigkeit von einer Aus wertung zumindest eines von der Energieversorgungsvorrichtung, von der Elekt roeinheit und/oder von der zentralen Recheneinheit bereitgestellten Datensatzes zumindest eine Bestandsoptimierung von Elektroeinheiten angeboten und/oder durchgeführt wird, zumindest eine Benutzungsschulung angeboten wird, zumin dest eine leistungsfähigere Elektroeinheit angeboten wird o. dgl. Vorteilhaft kann eine automatisierte nutzerkomfortable Erstellung einer Betriebskostenabrech nung ermöglicht werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt Duplikate von Datensätzen und/oder eine Maximallaufzeit überschreitende Datensätze au tomatisch gelöscht werden. Vorzugsweise werden in der Speichereinheit der Re cheneinheit und/oder in der Speichereinheit der Steuer- oder Regeleinheit abge legte Duplikate von Datensätzen und/oder eine Maximallaufzeit überschreitende Datensätze automatisch gelöscht. Eine Maximallaufzeit eines Datensatzes ist insbesondere eine Zeitdauer, innerhalb derer der Datensatz zu einer Nutzung vorgesehen und freigegeben ist. Vorzugsweise ist die Maximallaufzeit des Da tensatzes bzw. ein Ablaufdatum, an dem die Maximallaufzeit endet, in den Da tensatz eingebettet. Vorzugsweise werden Duplikate von Datensätzen und/oder eine Maximallaufzeit überschreitende Datensätze automatisch durch die Re cheneinheit der Elektroeinheit und/oder durch die Steuer- oder Regeleinheit der Energieversorgungsvorrichtung gelöscht. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass Datensätze nach einer Nutzung automatisch gelöscht werden. Vorteilhaft kann ein Speicherplatz der Elektroeinheit und/oder der Energieversorgungsvor richtung effizient genutzt werden. Vorteilhaft kann eine flexible Nutzung und Frei gabe des Speicherplatzes ermöglicht werden.

Die erfindungsgemäße Energieversorgungsvorrichtung, das erfindungsgemäße Energieversorgungssystem und/oder das erfindungsgemäße Verfahren sol-len/soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungs form beschränkt sein. Insbesondere können/kann die erfindungsgemäße Ener gieversorgungsvorrichtung, das erfindungsgemäße Energieversorgungssystem und/oder das erfindungsgemäße Verfahren zu einer Erfüllung einer hierin be schriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzel nen Elementen, Bauteilen und Einheiten sowie Verfahrensschritten abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als of fenbart und als beliebig einsetzbar gelten.

Zeichnungen

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merk male in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammen fassen.

Es zeigen:

Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Energieversorgungssystem in einer schematischen Darstellung,

Fig. 2 eine erfindungsgemäße Energieversorgungsvorrichtung des er findungsgemäßen Energieversorgungssystems aus Fig. 1 in ei ner perspektivischen Darstellung,

Fig. 3 die erfindungsgemäße Energieversorgungsvorrichtung in einer schematischen Darstellung,

Fig. 4 die erfindungsgemäße Energieversorgungsvorrichtung in einer weiteren schematischen Darstellung,

Fig. 5 eine Adaptereinheit des erfindungsgemäßen Energieversor gungssystems aus Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung, Fig. 6 eine Elektroeinheit des erfindungsgemäßen Energieversor gungssystems aus Fig. 1 in einer schematischen Darstellung, Fig. 7 ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens zu einem Betrieb des erfindungsgemäßen Energieversorgungssys tems aus Fig. 1 in einer schematischen Darstellung,

Fig. 8 ein weiteres Ablaufdiagramm des erfindungsgemäßen Verfah rens zu einem Betrieb des erfindungsgemäßen Energieversor gungssystems aus Fig. 1 in einer schematischen Darstellung, Fig. 9 eine alternative erfindungsgemäße Energieversorgungsvorrich tung in einer perspektivischen Darstellung und Fig. 10 eine weitere alternative erfindungsgemäße Energieversor gungsvorrichtung in einer perspektivischen Darstellung.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Figur 1 zeigt ein Energieversorgungssystem 44a in einer schematischen Darstel lung. Das Energieversorgungssystem 44a umfasst eine Energieversorgungsvor richtung 10a. Das Energieversorgungssystem 44a umfasst eine Elektroeinheit 16a und eine weitere Elektroeinheit 18a. Die weitere Elektroeinheit 18a ist als eine Werkzeugmaschine ausgebildet. Die weitere Elektroeinheit 18a ist als eine Bohrmaschine ausgebildet. Die Elektroeinheit 16a ist als ein Akkupack, insbe sondere als ein Werkzeugmaschinenakkupack, ausgebildet. Die Elektroeinheit 16a ist als ein Akkupack für die weitere Elektroeinheit 18a ausgebildet. Beispiel haft sind in Figur 1 noch weitere Elektrowerkzeuge 60a dargestellt, die das Ener gieversorgungssystem 44a umfassen kann. Im Folgenden wird das Energiever sorgungssystem 44a anhand der Elektroeinheit 16a und der weiteren Elektroein heit 18a beschrieben, die Beschreibung ist zumindest im Wesentlichen analog auch auf die Elektrowerkzeuge 60a übertragbar. Das Energieversorgungssystem 44a umfasst eine zentrale Recheneinheit 50a. Die zentrale Recheneinheit 50a ist schematisch durch ein Wolkensymbol dargestellt. Die zentrale Recheneinheit 50a ist als ein Cloud-Server ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass die zent rale Recheneinheit 50a als ein von einem Cloud-Server verschieden ausgebilde ter Server, als ein Backend o. dgl. ausgebildet ist. Die zentrale Recheneinheit 50a ist räumlich beabstandet von der Energieversorgungsvorrichtung 10a, bei spielsweise in einer Firmenzentrale, in einem Rechenzentrum o. dgl., angeordnet (hier nicht weiter dargestellt). Das Energieversorgungssystem 44a umfasst eine Mehrzahl von externen Sensoreinheiten 32a, 34a, 36a, 38a, 40a, 42a. Kommuni kationsverbindungen zwischen einzelnen Komponenten des Energieversor gungssystems 44a sind durch Pfeile 62a angedeutet.

Figur 2 zeigt die Energieversorgungsvorrichtung 10a des Energieversorgungs systems 44a aus Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung. Die Energieversor gungsvorrichtung 10a ist als ein Ladegerät ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass die Energieversorgungsvorrichtung 10a als eine Kabeltrommel, als ein Bau-stellen-Verteilerkasten, als ein Baustromverteiler, als ein Generator o. dgl. aus gebildet ist. Die Energieversorgungsvorrichtung 10a umfasst zumindest eine Ge häuseeinheit 12a und zumindest eine an der Gehäuseeinheit 12a angeordnete Schnittstelleneinheit 14a zu einer elektrischen Kopplung mit zumindest einer

Elektroeinheit 16a, 18a, insbesondere einem Akkupack. Die Schnitstelleneinheit 14a ist zu einer unmitelbaren elektrischen Kopplung mit der Elektroeinheit 16a vorgesehen. Die Schnitstelleneinheit 14a ist zu einer mitelbaren elektrischen Kopplung mit der weiteren Elektroeinheit 18a über eine Adaptereinheit 64a des Energieversorgungssystems 44a vorgesehen (vgl. Figur 5). Die Energieversor gungsvorrichtung 10a umfasst zumindest eine echtzeitbetriebssystemfähige, ins besondere multitaskingfähige, Steuer- oder Regeleinheit 20a, die in Abhängigkeit von einer Auswertung von, insbesondere ladefremden, Gegenstandsinformatio nen der Elektroeinheit 16a und/oder der weiteren Elektroeinheit 18a dazu einge richtet ist, selbstständig Aktionen auszuführen, insbesondere der Elektroeinheit 16a und/oder der weiteren Elektroeinheit 18a zumindest einen Datensatz bereit zustellen (vgl. Figur 3). Die Energieversorgungsvorrichtung 10a ist dazu vorge sehen, Elektroeinheiten 16a, 18a, insbesondere die Elektroeinheit 16a, mit elektrischer Energie zu versorgen.

Die Gehäuseeinheit 12a ist zu einer Aufnahme einer Mehrzahl von Komponenten der Energieversorgungsvorrichtung 10a, insbesondere der Steuer- oder Re geleinheit 20a, vorgesehen. Die Gehäuseeinheit 12a ist zumindest teilweise aus einem Kunststoff, aus einem Metall, aus einem Verbundwerkstoff o. dgl. ausge bildet. Die Schnitstelleneinheit 14a ist zumindest abschnitsweise an einer Au ßenseite 66a der Gehäuseeinheit 12a angeordnet. Die Schnitstelleneinheit 14a ist zu einer elektromechanischen Kopplung mit der Elektroeinheit 16a vorgese hen. Die Schnitstelleneinheit 14a ist zumindest im Wesentlichen als eine einem Fachmann bekannte Schnitstelleneinheit 14a zu einer elektromechanischen Kopplung eines Akkupacks ausgebildet. Die Schnitstelleneinheit 14a umfasst zumindest ein Kontaktelement 68a zu einer elektrischen Kopplung mit der Elekt roeinheit 16a. Die Schnitstelleneinheit 14a umfasst vier Kontaktelemente 68a. Die Schnitstelleneinheit 14a, insbesondere zumindest ein Kontaktelement 68a der Schnitstelleneinheit 14a, umfasst eine elektrische und/oder mechanische Kodierung, die dazu vorgesehen ist, lediglich eine Kopplung von Elektroeinheiten 16a, 18a zu ermöglichen, die zu einer Nutzung mit der Energieversorgungsvor richtung 10a vorgesehen sind. Eine mit der Schnitstelleneinheit 14a elektrisch gekoppelte Elektroeinheit 16a, 18a ist von der Schnitstelleneinheit 14a mit elektrischer Energie versorgbar, insbesondere aufladbar. Die Schnitstellenein heit 14a kann zumindest ein Fixierelement, insbesondere Rastelement, aufwei- sen, das zu einer Fixierung, insbesondere Verrastung, der Elektroeinheit 16a an der Gehäuseeinheit 12a während eines Ladevorgangs der Elektroeinheit 16a vorgesehen ist (hier nicht näher dargestellt). Die Energieversorgungsvorrichtung 10a umfasst zumindest einen der Übersichtlichkeit in Figur 2 nicht weiter darge stellten Netzanschluss zu einer Verbindung mit einem Stromnetz. Der Netzan schluss ist dazu vorgesehen, elektrische Energie aus dem Stromnetz zu einer Energieversorgung weiterer Komponenten der Energieversorgungsvorrichtung 10a und zu einem Laden von Elektroeinheiten 16a, 18a zu beziehen.

Die Energieversorgungsvorrichtung 10a umfasst zumindest eine berührungssen sitive Bedienungseinheit 70a, die zu einer, insbesondere biometrieabhängigen, Bedienung der Steuer- oder Regeleinheit 20a eingerichtet ist. Die Bedienungs einheit 70a ist an der Gehäuseeinheit 12a angeordnet. Die Bedienungseinheit 70a ist als ein berührungssensitiver Bildschirm ausgebildet. Alternativ ist denk bar, dass die Bedienungseinheit 70a berührungssensitive Tasten umfasst, als ein Touchpad ausgebildet ist o. dgl. Über die Bedienungseinheit 70a sind Funktio nen, Einstellungen o. dgl. der Steuer- oder Regeleinheit 20a steuerbar, insbe sondere konfigurierbar. Die Bedienungseinheit 70a ist zumindest teilweise zu einer Bedienung der Steuer- oder Regeleinheit 20a in Abhängigkeit von zumin dest einer biometrischen Kenngröße, wie beispielsweise einem Fingerabdruck, einem Irisbild, einer Sprachaufnahme o. dgl., eingerichtet. Die Bedienungseinheit 70a kann zumindest ein zu einer Erfassung einer biometrischen Kenngröße ein gerichtetes Bedienelement, wie beispielsweise einen Fingerabdruckscanner, ei nen Iris-Scanner, eine Stimmerkennung o. dgl., aufweisen. Im vorliegenden Aus führungsbeispiel weist die Bedienungseinheit 70a einen in den berührungssensi tiven Bildschirm integrierten Fingerabdrucksensor auf. Dies ist durch eine Hand 72a eines Nutzers angedeutet. Die Bedienungseinheit 70a ist dazu eingerichtet, eine Bedienung der Steuer- oder Regeleinheit 20a lediglich berechtigten Nutzern zu ermöglichen. Die Bedienungseinheit 70a ist zu einer Nutzerführung, insbe sondere durch Anzeigen, Hinweisausgaben o. dgl., eingerichtet. Alternativ oder zusätzlich zu der Bedienungseinheit 70a ist denkbar, dass die Steuer- oder Re geleinheit 20a fernsteuerbar ausgebildet ist, beispielhaft über ein Mobiltelefon oder ein Tablet.

Die Bedienungseinheit 70a ist dazu eingerichtet, einem Nutzer Hinweise hinsicht lich eines Aktualisierungsvorgangs einer, insbesondere mit der Schnittstellenein heit 14a gekoppelten, Elektroeinheit 16a, 18a bereitzustellen. Die Bedienungs einheit 70a ist dazu eingerichtet, einem Nutzer einen Hinweis hinsichtlich einer Sperrung der Elektroeinheit 16a, 18a für eine Aktualisierung, hinsichtlich einer Freigabe der Elektroeinheit 16a, 18a für eine Aktualisierung, hinsichtlich eines laufenden Aktualisierungsvorgangs, insbesondere hinsichtlich eines Fortschritts eines laufenden Aktualisierungsvorgangs, hinsichtlich eines erfolgreichen Ab schlusses einer Aktualisierung und/oder hinsichtlich einer unbeabsichtigten Un terbrechung des Aktualisierungsvorgangs bereitzustellen. Die Bedienungseinheit 70a ist dazu eingerichtet, einen Hinweis in Form eines Piktogramms, in Textform, in Form eines Farbcodes o. dgl. bereitzustellen. Alternativ ist denkbar, dass die Bedienungseinheit 70a dazu eingerichtet ist, einen Hinweis durch Leuchtelemen te, insbesondere LEDs, unterschiedlicher Farbe oder durch unterschiedlich blin kende Leuchtelemente, insbesondere LEDs, bereitzustellen.

Alternativ oder zusätzlich zu der Energieversorgungsvorrichtung 10a kann auch eine Elektroeinheit 16a, 18a, insbesondere die als Werkzeugmaschine ausgebil dete weitere Elektroeinheit 18a, eine Bedienungseinheit aufweisen. Die Bedie nungseinheit der weiteren Elektroeinheit 18a kann zumindest im Wesentlichen analog zu der Bedienungseinheit 70a der Energieversorgungsvorrichtung 10a ausgebildet sein. Die Bedienungseinheit der weiteren Elektroeinheit 18a kann alternativ oder zusätzlich zu der Bedienungseinheit 70a der Energieversorgungs vorrichtung 10a zu einer Hinweisausgabe an einen Nutzer, insbesondere hin sichtlich eines Aktualisierungsvorgangs der weiteren Elektroeinheit 18a, einge richtet sein. Die Bedienungseinheit der weiteren Elektroeinheit 18a kann zu einer haptischen Bereitstellung eines Hinweises, beispielhaft mittels eines aktiven elektronischen Schalters, mittels eines Vibrationsmotors o. dgl., eingerichtet sein. Zu einer haptischen Bereitstellung eines Hinweises kann ein Antriebsmotor der weiteren Elektroeinheit 18a zumindest einen Teil der Bedienungseinheit der wei teren Elektroeinheit 18a ausbilden. Es ist denkbar, dass eine Hinweisausgabe mittels zumindest einer für einen Antrieb eines Einsatzwerkzeugs ungeeigneten Bewegung des Antriebsmotors erfolgt, beispielsweise durch ein Ruckein des An triebsmotors, durch einen langsamen Rechtslauf des Antriebsmotors, durch ei nen langsamen Linkslauf des Antriebsmotors, durch einen intervallartigen

Rechtslauf des Antriebsmotors, durch einen intervallartigen Linkslauf des An triebsmotors, durch einen gepulsten Rechtslauf des Antriebsmotors, durch einen gepulsten Linkslauf des Antriebsmotors, durch einen abwechselnd Rechtslauf und Linkslauf des Antriebsmotors o. dgl. Des Weiteren kann eine Hinweisausga be, insbesondere hinsichtlich eines Aktualisierungsvorgangs der Elektroeinheit 16a und/oder der weiteren Elektroeinheit 18a, auch durch einen Bildschirm eines externen Geräts, wie beispielhaft eines Mobiltelefons oder eines Tablets, erfol gen.

Die Energieversorgungsvorrichtung 10a umfasst zumindest eine, insbesondere durch die Steuer- oder Regeleinheit 20a Steuer- oder regelbare, Arretiereinheit 48a, die dazu vorgesehen ist, die Elektroeinheit 16a, insbesondere während ei nes Datenaustausches, zumindest im Wesentlichen diebstahlsicher an der Schnittstelleneinheit 14a zu fixieren. Die Arretiereinheit 48a umfasst zumindest ein Verriegelungselement 74a zu einer zumindest im Wesentlichen diebstahlsi cheren Fixierung der Elektroeinheit 16a an der Schnittstelleneinheit 14a. Das Verriegelungselement 74a ist als ein Verriegelungsstift ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass das Verriegelungselement 74a als eine Verriegelungsklammer, als eine Magnetverriegelung o. dgl. ausgebildet ist. Die Arretiereinheit 48a um fasst zumindest ein Schloss 76a zu einer Verriegelung des Verriegelungsele ments 74a in einer Fixierstellung, in der das Verriegelungselement 74a die Elekt roeinheit 16a an der Schnittstelleneinheit 14a fixiert. Die Arretiereinheit 48a, ins besondere das Schloss 76a, ist elektronisch, insbesondere über die Steuer- oder Regeleinheit 20a, betätigbar, beispielsweise mittels eines Mobiltelefons, mittels einer Schlüsselkarte, mittels eines elektronischen Codes o. dgl. Die Arretierein heit 48a ist dazu vorgesehen, die Elektroeinheit 16a zumindest so lange an der Schnittstelleneinheit 14a zu fixieren bis ein Datenaustausch zwischen der Steuer oder Regeleinheit 20a und der Elektroeinheit 16a abgeschlossen ist. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die Arretiereinheit 48a, insbesondere das Schloss 76a der Arretiereinheit 48a, mechanisch betätigbar ist, beispielsweise mittels eines mechanischen Schlüssels oder mittels eines Zahlencodes.

Die Energieversorgungsvorrichtung 10a umfasst zumindest eine Sicherungsein heit 78a, die dazu vorgesehen ist, die Gehäuseeinheit 12a zumindest im Wesent lichen ortsfest, insbesondere zumindest im Wesentlichen diebstahlsicher, zu be- festigen. Die Sicherungseinheit 78a ist an der Gehäuseeinheit 12a angeordnet. Die Sicherungseinheit 78a ist einteilig mit der Gehäuseeinheit 12a ausgebildet. Die Sicherungseinheit 78a ist als eine Sicherungsöse ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass die Sicherungseinheit 78a als ein Kensingtonschloss o. dgl. aus gebildet ist. Die Sicherungseinheit 78a ist zu einer Nutzung mit einem Siche rungskabel, einem Vorhängeschloss o. dgl., ausgebildet. Die Gehäuseeinheit 12a ist mittels der Sicherungseinheit 78a zumindest im Wesentlichen ortsfest in einer Werkstatt, auf einer Baustelle, in einem Fahrzeug o. dgl. befestigbar.

Figur 3 zeigt die Energieversorgungsvorrichtung 10a in einer schematischen Darstellung. In Figur 3 ist eine Mehrzahl von internen Komponenten der Energie versorgungsvorrichtung 10a dargestellt. Die Energieversorgungsvorrichtung 10a umfasst zumindest eine Energiespeichereinheit 80a, die zu einer netzspan nungsautarken Energieversorgung zumindest der Steuer- oder Regeleinheit 20a vorgesehen ist. Die Energiespeichereinheit 80a ist als ein integrierter Akku aus gebildet. Alternativ ist denkbar, dass die Energiespeichereinheit 80a als ein Spei cherkondensator o. dgl. ausgebildet ist. Die Energiespeichereinheit 80a ist inner halb der Gehäuseeinheit 12a angeordnet. Alternativ ist vorstellbar, dass die Energiespeichereinheit 80a als ein externer Akkupack ausgebildet ist, der mit der Schnittstelleneinheit 14a und/oder mit einer zusätzlichen Energieversorgungs schnittstelleneinheit der Energieversorgungsvorrichtung 10a koppelbar ist. Die Energiespeichereinheit 80a ist zu einer autarken Energieversorgung der Kompo nenten der Energieversorgungsvorrichtung 10a, insbesondere der Steuer- oder Regeleinheit 20a, einer Kommunikationseinheit 22a und von Sensoren, für zu mindest zwei Wochen, bevorzugt für zumindest zwei Monate und besonders be vorzugt für zumindest ein Jahr vorgesehen. Die Energiespeichereinheit 80a ist zu einer autarken Energieversorgung der Komponenten der Energieversorgungsvor richtung 10a für zumindest zwei Wochen und zu einer zumindest einmaligen La dung der Elektroeinheit 16a, bevorzugt zu einer mehrmaligen Ladung der Elekt-roeinheit 16a, vorgesehen.

Die Steuer- oder Regeleinheit 20a umfasst zumindest eine Speichereinheit 82a. Die Speichereinheit 82a der Steuer- oder Regeleinheit 20a ist zu einer zumindest temporären Speicherung von auszuwertenden und/oder ausgewerteten Daten, insbesondere Gegenstandsinformationen, eingerichtet. Insbesondere weist die

Speichereinheit 82a der Steuer- oder Regeleinheit 20a eine Speichergröße von zumindest 512 Kilobytes, bevorzugt eine Speichergröße von zumindest 1 Mega byte auf. Die Steuer- oder Regeleinheit 20a ist zumindest teilweise als ein Mikro controller ausgebildet oder umfasst zumindest einen Mikrocontroller. Die Steuer oder Regeleinheit 20a weist eine Rechenleistung auf, die einen Betrieb eines Echtzeitbetriebssystems durch die Steuer- oder Regeleinheit 20a ermöglicht. Die Steuer- oder Regeleinheit 20a ist dazu in der Lage, insbesondere dazu eingerich tet, eine Mehrzahl von Aufgaben zumindest im Wesentlichen gleichzeitig auszu führen. Die Steuer- oder Regeleinheit 20a ist zu einem Multiprocessing eingerich tet. Die Steuer- oder Regeleinheit 20a ist zumindest zu einem Edge Computing bzw. zu einem Fog Computing eingerichtet.

Eine ladefremde Gegenstandsinformation ist eine Information über eine Elektro-einheit 16a, 18a bzw. eine Umgebung der Elektroeinheit 16a, 18a, welche die Elektroeinheit 16a, 18a bereitstellt. Eine ladefremde Gegenstandsinformation unabhängig von einer Ladung, insbesondere von einem Ladezustand und von einem Ladevorgang, einer Elektroeinheit 16a, 18a. Gegenstandsinformationen der Elektroeinheiten 16a, 18a sind von Sensoren der Elektroeinheiten 16a, 18a und/oder von Sensoren von mit den Elektroeinheiten 16a, 18a koppelbaren Ein heiten erfassbar. Die als ein Akkupack ausgebildete Elektroeinheit 16a ist mit der weiteren, als Werkzeugmaschine ausgebildeten Elektroeinheit 18a koppelbar.

Die weitere Elektroeinheit 18a kann insbesondere zumindest einen Sensor, be vorzugt eine Mehrzahl von Sensoren, zu einer Erfassung von Gegenstandsinfor mationen aufweisen. Die weitere Elektroeinheit 18a kann erfasste Gegen standsinformationen an die als Akkupack ausgebildete Elektroeinheit 16a, insbe sondere an eine Speichereinheit 84a der Elektroeinheit 16a, übertragen. Die Elektroeinheit 16a kann der Steuer- oder Regeleinheit 20a die Gegenstandsin formationen bereitstellen. Die Elektroeinheit 16a ist dazu eingerichtet, der Steuer oder Regeleinheit 20a Gegenstandsinformationen über die Schnittstelleneinheit 14a bereitzustellen. Die Schnittstelleneinheit 14a ist zu einer, insbesondere bidi rektionalen, Datenübermittlung zwischen den Elektroeinheiten 16a, 18a und der Steuer- oder Regeleinheit 20a eingerichtet. Ein Datenaustausch zwischen einer Elektroeinheit 16a, 18a und der Steuer- oder Regeleinheit 20a ist über dieselben Kontaktelemente 68a der Schnittstelleneinheit 14a durchführbar, über die die Elektroeinheit 16a, 18a mit elektrischer Energie versorgbar ist. Eine Gegen-

Standsinformation einer Elektroeinheit 16a, 18a kann insbesondere als eine Be triebstemperatur der Elektroeinheit 16a, 18a, als eine Drehzahl einer Antriebs einheit einer Werkzeugmaschine, als ein Typ eines an einer Werkzeugmaschine angebrachten Einsatzwerkzeugs, als eine auf die Elektroeinheit 16a, 18a ein wirkende Kraft, insbesondere Bedienerkraft, Aufprallkraft o. dgl., als ein Be triebsmodus der Elektroeinheit 16a, 18a, als eine Umgebungskenngröße der Elektroeinheit 16a, 18a, wie beispielhaft eine Umgebungstemperatur, eine Luft feuchtigkeit, ein Luftdruck o. dgl., oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Gegenstandsinformation ausgebildet sein.

Die Steuer- oder Regeleinheit 20a ist dazu eingerichtet, Gegenstandsinformatio nen der Elektroeinheiten 16a, 18a zu sammeln, zu verarbeiten, aufzubereiten und/oder mit weiteren Informationen bzw. Kenngrößen zu kombinieren, insbe sondere zu einer Generierung eines gegenüber einer Summe aller Gegen standsinformationen der Elektroeinheiten 16a, 18a erhöhten Informationsum fangs. Die Steuer- oder Regeleinheit 20a ist dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von einer Auswertung von Gegenstandsinformationen der Elektroeinheiten 16a, 18a selbstständig Aktionen auszuführen, insbesondere zumindest im Wesentli chen unabhängig von einer Eingabe eines Nutzers, von einem Befehl einer zent ralen Recheneinheit 50a, von einer Rückfrage bei einer zentralen Recheneinheit 50a o. dgl. und in einem kommunikativ von weiteren Steuer- oder Regeleinheiten, zentralen Recheneinheiten o. dgl. getrennten Zustand. Die Steuer- oder Re geleinheit 20a ist dazu eingerichtet, den Elektroeinheiten 16a, 18a in Abhängig keit von einer Auswertung der Gegenstandsinformationen zumindest einen Da tensatz bereitzustellen, insbesondere über die Schnittstelleneinheit 14a. Die Steuer- oder Regeleinheit 20a ist dazu eingerichtet, den Datensatz in Abhängig keit von einer Auswertung der Gegenstandsinformationen selbstständig zu er zeugen, aus einer Mehrzahl von gespeicherten Datensätzen auszuwählen und/oder anzufordern, beispielhaft von einer zentralen Recheneinheit 50a. Der Datensatz kann als ein betriebsverhaltensspezifischer Datensatz, als ein Aktuali sierungsdatensatz oder als ein anderer, einem Fachmann als sinnvoll erschei nender Datensatz ausgebildet sein. Ein betriebsverhaltensspezifischer Datensatz ist ein Datensatz, welcher dazu ausgebildet ist, Betriebsparameter einer Elektro einheit 16a, 18a automatisch anzupassen. Ein Aktualisierungsdatensatz ist ein Datensatz, welcher dazu ausgebildet ist, ein Betriebsprogramm, insbesondere eine Firmware, einer Elektroeinheit 16a, 18a zu aktualisieren. Alternativ oder zu sätzlich zu einer Bereitstellung eines Datensatzes kann die Steuer- oder Re geleinheit 20a dazu eingerichtet sein, in Abhängigkeit von einer Auswertung der Gegenstandsinformationen weitere Aktionen durchzuführen, beispielhaft einen Alarm auszulösen, Sendeintervalle von mit der Steuer- oder Regeleinheit 20a verbundenen Komponenten anzupassen, einen Hinweis an einen Nutzer auszu geben o. dgl.

Die Energieversorgungsvorrichtung 10a umfasst zumindest eine ortsfest an, ins besondere innerhalb, der Gehäuseeinheit 12a angeordnete kabellose Kommuni kationseinheit 22a, über die die Steuer- oder Regeleinheit 20a zu einem bidirekti onalen echtzeitunabhängigen Datenaustausch mit den Elektroeinheiten 16a, 18a eingerichtet ist. Die Steuer- oder Regeleinheit 20a ist zu einem bidirektionalen echtzeitunabhängigen Datenaustausch mit den Elektroeinheiten 16a, 18a über die kabellose Kommunikationseinheit 22a alternativ oder zusätzlich zu einem bidirektionalen echtzeitunabhängigen Datenaustausch mit den Elektroeinheiten 16a, 18a über die Schnittstelleneinheit 14a eingerichtet. Die kabellose Kommuni kationseinheit 22a ist als ein Bluetooth-Modul, insbesondere als ein Bluetooth-Low-Energy-Modul, ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass die kabellose Kommunikationseinheit 22a als ein Funkmodul, als ein WLAN-Modul, als ein Inf rarot-Modul o. dgl. ausgebildet ist. Die kabellose Kommunikationseinheit 22a ist ortsfest an der Gehäuseeinheit 12a angeordnet, insbesondere lediglich unter Verwendung von Werkzeug von der Gehäuseeinheit 12a und/oder weiteren Bau teilen der Energieversorgungsvorrichtung 10a lösbar. Die kabellose Kommunika tionseinheit 22a ist innerhalb der Gehäuseeinheit 12a angeordnet. Die kabellose Kommunikationseinheit 22a ist auf einer selben Platine wie die Steuer- oder Re geleinheit 20a angeordnet. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Ener gieversorgungsvorrichtung 10a zumindest eine lösbar mit der Gehäuseeinheit 12a verbindbare kabellose Kommunikationseinheit aufweist, beispielsweise als ein Steckmodul ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich zu einem Datenaustausch mit den Elektroeinheiten 16a, 18a ist vorstellbar, dass die Steuer- oder Regelein heit 20a über die kabellose Kommunikationseinheit 22a zu einer Kommunikation mit einer externen Einheit, beispielsweise einem Tablet, einem Mobiltelefon o. dgl., eingerichtet ist.

Die Energieversorgungsvorrichtung 10a, insbesondere die Steuer- oder Re geleinheit 20a, ist zu einer bidirektionalen Kommunikation mit der zentralen Re cheneinheit 50a eingerichtet. Die Energieversorgungsvorrichtung 10a umfasst zumindest eine weitere Kommunikationseinheit 86a zu einer Kommunikation mit der zentralen Recheneinheit 50a. Die weitere Kommunikationseinheit 86a ist als eine kabellose Kommunikationseinheit ausgebildet. Die weitere Kommunikati onseinheit 86a ist als ein LPWAN-Modul ausgebildet. Die weitere Kommunikati onseinheit 86a ist als ein NB IOT-Modul ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass die weitere Kommunikationseinheit 86a als ein LTE CAT Ml-Modul, als ein LORA-Modul, als ein Sigfox-Modul, als ein GSM-Modul, als ein LTE-Modul o. dgl. ausgebildet ist. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die weitere Kom munikationseinheit 86a als eine kabelgebundene Kommunikationseinheit, bei spielsweise als eine LAN-Schnittstelle oder als eine Powerline-Schnittstelle, aus gebildet ist.

Die Energieversorgungsvorrichtung 10a umfasst zumindest eine interne Sen soreinheit 24a, die zu einer Erfassung von Umgebungskenngrößen eingerichtet ist, die von der Steuer- oder Regeleinheit 20a bei einer Ausführung der selbst ständigen Aktionen berücksichtigt werden oder die bei einer Auswertung von, insbesondere ladefremden, Gegenstandsinformationen berücksichtigt werden.

Die interne Sensoreinheit 24a ist an, insbesondere innerhalb, der Gehäuseeinheit 12a angeordnet. Die interne Sensoreinheit 24a ist zumindest teilweise auf der selben Platine wie die Steuer- oder Regeleinheit 20a angeordnet. Die interne Sensoreinheit 24a weist eine Mehrzahl von unterschiedlichen Sensorelementen 88a, 90a, 92a, 94a, 96a, 98a, 100a auf. Die Sensorelemente 88a, 90a, 92a, 94a, 96a, 98a, 100a sind zu einer Erfassung einer Mehrzahl von unterschiedlichen Umgebungskenngrößen eingerichtet. Die interne Sensoreinheit 24a umfasst ein erstes Sensorelement 88a, das als ein Temperatursensor ausgebildet ist. Die interne Sensoreinheit 24a umfasst ein zweites Sensorelement 90a, das als ein Lagesensor ausgebildet ist. Die interne Sensoreinheit 24a umfasst ein drittes Sensorelement 92a, das als ein Beschleunigungssensor ausgebildet ist. Die in terne Sensoreinheit 24a umfasst ein viertes Sensorelement 94a, das als ein Magnetfeldsensor ausgebildet ist. Die interne Sensoreinheit 24a umfasst ein fünf tes Sensorelement 96a, das als ein Luftfeuchtigkeitssensor ausgebildet ist. Die interne Sensoreinheit 24a umfasst ein sechstes Sensorelement 98a, das als ein Luftdrucksensor ausgebildet ist. Die interne Sensoreinheit 24a umfasst ein sieb tes Sensorelement 100a, das als ein GNSS-Sensor ausgebildet ist. Die interne Sensoreinheit 24a ist zu einer Erfassung einer Temperatur, einer Ausrichtung, einer Beschleunigung, eines Magnetfelds, einer Luftfeuchtigkeit, eines Luftdrucks und eines Navigationssatelliten-Signals eingerichtet. Die interne Sensoreinheit 24a ist dazu eingerichtet, der Steuer- oder Regeleinheit 20a erfasste Umge bungskenngrößen bereitzustellen. Die Steuer- oder Regeleinheit 20a ist dazu eingerichtet, die Umgebungskenngrößen, insbesondere zu einer Berücksichti gung bei einer Ausführung der selbstständigen Aktionen und/oder bei einer Aus wertung von, insbesondere ladefremden, Gegenstandsinformationen, auszuwer ten.

Die Energieversorgungsvorrichtung 10a umfasst zumindest eine Anbindungsein heit 26a, 28a, 30a, die zu einer datenübertragungstechnischen Anbindung von zumindest einer externen Sensoreinheit 32a, 34a, 36a, 38a, 40a, 42a an die Steuer- oder Regeleinheit 20a vorgesehen ist. Eine externe Sensoreinheit 32a, 34a, 36a, 38a, 40a, 42a ist separat von der Gehäuseeinheit 12a ausgebildet, insbesondere räumlich beabstandet von der Gehäuseeinheit 12a angeordnet. Hinsichtlich einer weiteren Ausbildung der externen Sensoreinheiten 32a, 34a, 36a, 38a, 40a, 42a, insbesondere hinsichtlich durch die externen Sensoreinhei ten 32a, 34a, 36a, 38a, 40a, 42a erfassbarer Umgebungskenngrößen, können die externen Sensoreinheiten 32a, 34a, 36a, 38a, 40a, 42a zumindest im We sentlichen analog zu der internen Sensoreinheit 24a, insbesondere zu den Sen sorelementen 88a, 90a, 92a, 94a, 96a, 98a, 100a der internen Sensoreinheit 24a, ausgebildet sein. Das Energieversorgungssystem 44a umfasst eine erste externe Sensoreinheit 32a, die beispielhaft als ein Luftfeuchtigkeitssensor aus gebildet ist (vgl. Figur 4). Das Energieversorgungssystem 44a umfasst eine zwei te externe Sensoreinheit 34a, die als ein GNSS-Sensor ausgebildet ist. Das Energieversorgungssystem 44a umfasst eine dritte externe Sensoreinheit 36a, die als ein Luftdrucksensor ausgebildet ist. Das Energieversorgungssystem 44a umfasst eine vierte externe Sensoreinheit 38a, die als ein Temperatursensor ausgebildet ist. Das Energieversorgungssystem 44a umfasst eine fünfte externe Sensoreinheit 40a, die als ein Bewegungsmelder ausgebildet ist. Das Energie versorgungssystem 44a umfasst eine sechste externe Sensoreinheit 42a, die als ein Bewegungszähler ausgebildet ist. Die zweite externe Sensoreinheit 34a, die drite externe Sensoreinheit 36a, die vierte externe Sensoreinheit 38a, die fünfte externe Sensoreinheit 40a und die sechste externe Sensoreinheit 42a sind in Figur 1 symbolisch dargestellt. Die Energieversorgungsvorrichtung 10a weist eine erste Anbindungseinheit 26a auf. Die erste Anbindungseinheit 26a ist als eine elektromechanische Anbindungseinheit ausgebildet (vgl. Figur 4). Die Ener gieversorgungsvorrichtung 10a weist eine zweite Anbindungseinheit 28a auf. Die zweite Anbindungseinheit 28a ist als eine elektromechanische Anbindungseinheit ausgebildet. Eine elektromechanische Anbindungseinheit ist zu einer elektrome chanischen Kopplung mit einer externen Sensoreinheit, insbesondere an der Gehäuseeinheit 12a der Energieversorgungsvorrichtung 10a, vorgesehen. Die zweite Anbindungseinheit 28a ist zu einer elektromechanischen Kopplung mit kabelgebundenen externen Sensoreinheiten vorgesehen (hier der Übersichtlich keit halber nicht weiter dargestellt). Die zweite Anbindungseinheit 28a weist zu mindest eine Schnittstelle 102a, 104a, 106a zu einer elektromechanischen Kopp lung mit einer kabelgebundenen externen Sensoreinheit auf. Die zweite Anbin dungseinheit 28a weist in Figur 3 beispielhaft drei, insbesondere standardisierte, Schnitstellen 102a, 104a, 106a auf. Die zweite Anbindungseinheit 28a weist eine erste Schnitstelle 102a auf, die als eine USB-Schnitstelle ausgebildet ist. Die zweite Anbindungseinheit 28a weist eine zweite Schnitstelle 104a auf, die als eine Lightning-Schnitstelle ausgebildet ist. Die zweite Anbindungseinheit 28a weist eine drite Schnitstelle 106a auf, die als eine RS232-Schnitstelle ausgebil det ist. Die zweite Anbindungseinheit 28a ist zu einer Energieversorgung der ka belgebundenen externen Sensoreinheiten vorgesehen. Die Energieversorgungs vorrichtung 10a weist eine drite Anbindungseinheit 30a auf. Die drite Anbin dungseinheit 30a ist als eine kabellose Anbindungseinheit ausgebildet. Eine ka bellose Anbindungseinheit ist zu einem kabellosen Datenaustausch mit einer externen Sensoreinheit 34a, 36a, 38a, 40a, 42a eingerichtet. Die drite Anbin dungseinheit 30a ist zu einem kabellosen Datenaustausch mit der zweiten exter nen Sensoreinheit 34a, mit der driten externen Sensoreinheit 36a, mit der vierten externen Sensoreinheit 38a, mit der fünften externen Sensoreinheit 40a und mit der sechsten externen Sensoreinheit 42a eingerichtet. Die drite Anbindungsein heit 30a weist zwei kabellose Kommunikationsmodule 108a, 110a zu einem ka bellosen Datenaustausch mit den externen Sensoreinheiten 34a, 36a, 38a, 40a, 42a auf. Die drite Anbindungseinheit 30a umfasst ein erstes Kommunikations modul 108a, das als ein LTE-Modul ausgebildet ist. Die drite Anbindungseinheit 30a umfasst ein zweites Kommunikationsmodul 110a, das als ein WLAN-Modul ausgebildet ist. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die dritte Anbin dungseinheit 30a ein weiteres Kommunikationsmodul umfasst, das als ein Funk modul, als ein Bluetooth-Modul, insbesondere als ein Bluetooth-Low-Energy-Modul, als ein LORA-Modul, als ein EnOcean-Modul, als ein ANT-Modul, insbe sondere als ein ANT+-Modul, als ein ZWave-Modul, als ein ZigBee-Modul o. dgl. ausgebildet ist.

Die Steuer- oder Regeleinheit 20a ist dazu eingerichtet, von der internen Sen soreinheit 24a und/oder von den externen Sensoreinheiten 32a, 34a, 36a, 38a, 40a, 42a erfasste Umgebungskenngrößen mit Gegenstandsinformationen der Elektroeinheiten 16a, 18a zu kombinieren und auszuwerten. Die Steuer- oder Regeleinheit 20a ist durch eine Kombination von von der internen Sensoreinheit 24a und/oder von den externen Sensoreinheiten 32a, 34a, 36a, 38a, 40a, 42a erfassten Umgebungskenngrößen mit Gegenstandsinformationen der Elektroein heiten 16a, 18a zu einer Informationsverdichtung eingerichtet. Die Steuer- oder Regeleinheit 20a ist dazu eingerichtet, die Umgebungskenngrößen mit den Ge genstandsinformationen zu einer selbstständigen Ausführung einer Aktion zu kombinieren und auszuwerten. Beispielsweise ist denkbar, dass die Steuer- oder Regeleinheit 20a durch Kombination und Auswertung einer detektierten Erschüt terung, einer Luftdruckschwankung und einer Bewegung zumindest einer der Elektroeinheiten 16a, 18a, insbesondere außerhalb eines definierten Benut zungszeitraums, einen möglichen Diebstahl zumindest einer der Elektroeinheiten 16a, 18a ermittelt und einen Alarm auslöst.

Die Steuer- oder Regeleinheit 20a ist dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von einer Auswertung der Umgebungskenngrößen und/oder der Gegenstandsinformatio nen zumindest einen betriebsverhaltensspezifischen Datensatz zu erzeugen und der Elektroeinheit 16a und/oder der weiteren Elektroeinheit 18a bereitzustellen. Der betriebsverhaltensspezifische Datensatz ist dazu eingerichtet, ein Betriebs verhalten der Elektroeinheit 16a und/oder der weiteren, insbesondere mit der Elektroeinheit 16a gekoppelten, Elektroeinheit 18a zu beeinflussen. Der betriebs verhaltensspezifische Datensatz ist dazu eingerichtet, voreingestellte Betriebspa rameter der Elektroeinheit 16a und/oder der weiteren Elektroeinheit 18a anzu passen. Ein Betriebsparameter der als Werkzeugmaschine ausgebildeten weite-

ren Elektroeinheit 18a kann beispielhaft als ein zulässiger Drehzahlbereich, als ein zulässiger Betriebstemperaturbereich, als ein zulässiger Dauerbenutzungs zeitraum o. dgl. ausgebildet sein. Es ist denkbar, dass die Steuer- oder Re geleinheit 20a dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einer Auswertung der Umgebungskenngrößen und/oder der Gegenstandsinformationen einen betriebs verhaltensspezifischen Datensatz für die weitere als Werkzeugmaschine ausge bildete Elektroeinheit 18a zu erzeugen. Die Steuer- oder Regeleinheit 20a kann den betriebsverhaltensspezifischen Datensatz für die als Werkzeugmaschine ausgebildete weitere Elektroeinheit 18a der als Akkupack ausgebildeten Elektro einheit 16a bereitstellen und die Elektroeinheit 16a kann der als Werkzeugma schine ausgebildeten weiteren Elektroeinheit 18a den betriebsverhaltensspezifi schen Datensatz bereitstellen. Beispielsweise ist denkbar, dass die Steuer- oder Regeleinheit 20a dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einer anhand eines Luftdrucks ermittelten Höhe, in Abhängigkeit von einer erfassten Temperatur und in Abhängigkeit von einem erfassten maximalen Dauerbetriebszeitraum der wei teren Elektroeinheit 18a einen betriebsverhaltensspezifischen Datensatz zu er zeugen und der Elektroeinheit 16a bereitzustellen, der dazu eingerichtet ist, ei nen zulässigen Drehzahlbereich der weiteren Elektroeinheit 18a so anzupassen, dass ein Betrieb der weiteren Elektroeinheit 18a über den erfassten maximalen Dauerbetriebszeitraum unter den erfassten Umgebungsbedingungen zumindest im Wesentlichen defektfrei möglich ist. Beispielsweise ist denkbar, dass die Steuer- oder Regeleinheit 20a dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von einer anhand eines Luftdrucks ermittelten Höhe und in Abhängigkeit von einem erfass ten Drehzahlbereich einer als Bohrhammer ausgebildeten Werkzeugmaschine dazu eingerichtet ist, einen betriebsverhaltensspezifischen Datensatz zu erzeu gen und der Elektroeinheit 16a bereitzustellen, der dazu eingerichtet ist, ein Be triebsverhalten eines pneumatischen Systems der Werkzeugmaschine so anzu passen, dass unter den erfassten Bedingungen ein effizienter Betrieb der Werk zeugmaschine ermöglicht wird.

Die zentrale Recheneinheit 50a ist dazu eingerichtet, der Energieversorgungsvor richtung 10a zumindest einen Aktualisierungsdatensatz für zumindest eine Elekt roeinheit 16a, 18a bereitzustellen, der zumindest eine Betreffkenngröße und zu mindest eine Nachrichtennummer umfasst. Die zentrale Recheneinheit 50a ist alternativ oder zusätzlich zu der Steuer- oder Regeleinheit 20a zu einer Kombina- tion von Datensätzen, zu einer Auswertung von Datensätzen und/oder zu einer selbstständigen Ausführung von Aktionen eingerichtet. Beispielsweise kann die zentrale Recheneinheit 50a dazu eingerichtet sein, in Abhängigkeit von einer Auswertung von Umgebungskenngrößen und/oder Gegenstandsinformationen zumindest einen betriebsverhaltensspezifischen Datensatz zu erzeugen und der Steuer- oder Regeleinheit 20a bereitzustellen, die dazu eingerichtet ist, den be triebsverhaltensspezifischen Datensatz einer Elektroeinheit 16a, 18a bereitzustel len. Die zentrale Recheneinheit 50a ist dazu eingerichtet, der Steuer- oder Re geleinheit 20a zumindest einen Aktualisierungsdatensatz bereitzustellen, die da zu eingerichtet ist, den Aktualisierungsdatensatz zumindest einer Elektroeinheit 16a, 18a bereitzustellen. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die zentrale Recheneinheit 50a dazu eingerichtet ist, den Aktualisierungsdatensatz direkt zu mindest einer Elektroeinheit 16a, 18a bereitzustellen, insbesondere über eine Kommunikationsverbindung mit der zumindest einen Elektroeinheit 16a, 18a. Ein Aktualisierungsdatensatz kann als ein familienspezifischer Aktualisierungsdaten satz oder als ein elektroeinheitsspezifischer Aktualisierungsdatensatz ausgebildet sein. Ein familienspezifischer Aktualisierungsdatensatz ist ein Aktualisierungsda tensatz, der zu einer Bereitstellung an eine Mehrzahl von Elektroeinheiten 16a, 18a, die einer bestimmten Familie von Elektroeinheiten 16a, 18a angehören, vor gesehen ist. Eine Familie von Elektroeinheiten 16a, 18a kann beispielhaft als eine Familie umfassend Handwerkzeugmaschinen, als eine Familie umfassend Bohrmaschinen, als eine Familie umfassend 18 V-Akkus, etc. oder auch als eine Familie umfassend sämtliche Elektroeinheiten 16a, 18a ausgebildet sein. Ein elektroeinheitsspezifischer Aktualisierungsdatensatz ist ein Aktualisierungsdaten satz, der zu einer Bereitstellung an eine einzelne Elektroeinheit 16a, 18a vorge sehen ist. Ein familienspezifischer Aktualisierungsdatensatz umfasst zumindest eine Betreffkenngröße, zumindest eine Nachrichtennummer, zumindest eine fa milienspezifische Identifikationskenngröße und bereitzustellende Daten. Ein elektroeinheitsspezifischer Aktualisierungsdatensatz umfasst zumindest eine Betreffkenngröße, zumindest eine Nachrichtennummer, zumindest eine familien spezifische Identifikationskenngröße, zumindest eine elektroeinheitsspezifische Identifikationskenngröße, insbesondere eine Seriennummer einer Elektroeinheit 16a, 18a, und bereitzustellende Daten. Eine Betreffkenngröße beschreibt zumin dest einen Inhalt eines Datensatzes, beispielsweise eine Aktualisierung auf eine bestimmte neue Firmware-Version einer Elektroeinheit 16a, 18a. Eine familien- spezifische Identifikationskenngröße ist eine Kenngröße, die einer Familie von Elektroeinheiten 16a, 18a zugeordnet ist und anhand derer die Familie von Elekt-roeinheiten 16a, 18a eindeutig identifizierbar ist, beispielsweise eine Baretool-nummer.

Ein Aktualisierungsdatensatz, insbesondere ein familienspezifischer Aktualisie rungsdatensatz und/oder ein elektroeinheitsspezifischer Aktualisierungsdaten satz, kann als ein Standardaktualisierungsdatensatz, als ein Funktionsaktualisie rungsdatensatz oder als ein Sicherheitsaktualisierungsdatensatz ausgebildet sein. Ein Standardaktualisierungsdatensatz ist dazu ausgebildet, ein Betriebs programm, insbesondere eine Firmware, einer Elektroeinheit 16a, 18a hinsicht lich geringfügiger Korrekturen, insbesondere zu einer Behebung von Fehlern in dem Betriebsprogramm, zu aktualisieren. Ein Funktionsaktualisierungsdatensatz ist dazu ausgebildet, bestehende Funktionen eines Betriebsprogramms, insbe sondere einer Firmware, einer Elektroeinheit 16a, 18a zu aktualisieren und/oder zu erweitern, neue Funktionen in dem Betriebsprogramm zu ergänzen, vorhan dene, zuvor nicht nutzbare Funktionen freizuschalten und/oder dem Betriebspro gramm Zugriff auf Informationen, insbesondere Einzelinformationen und/oder ausgewertete Informationen, zu ermöglichen, insbesondere durch eine Bereitstel lung zumindest eines Lizenzschlüssels. Die zentrale Recheneinheit 50a ist dazu eingerichtet, einen Funktionsaktualisierungsdatensatz in Abhängigkeit von einem Erwerb einer Lizenz für den Funktionsaktualisierungsdatensatz durch einen Nut zer, in Abhängigkeit von einem Abschluss eines Abonnements für Funktionsak tualisierungsdatensätze durch einen Nutzer, in Abhängigkeit von einer Werbeak tion, insbesondere für den Funktionsaktualisierungsdatensatz, o. dgl. bereitzu stellen. Ein Sicherheitsaktualisierungsdatensatz ist dazu ausgebildet, ein Be triebsprogramm, insbesondere eine Firmware, einer Elektroeinheit 16a, 18a hin sichtlich sicherheitskritischer Fehler in dem Betriebsprogramm, beispielhaft Ver schlüsselungslücken, zu aktualisieren, vorhandene Funktionen des Betriebspro gramms sicherheitstechnisch zu aktualisieren, beispielsweise in Folge einer Än derung und/oder Erweiterung von technischen und/oder gesetzlichen Normen, und/oder Sicherheitsfunktionen in dem Betriebsprogramm zu ergänzen, bei spielsweise in Folge einer Änderung und/oder Erweiterung von technischen und/oder gesetzlichen Normen.

Die Energieversorgungsvorrichtung 10a umfasst ein Netzteil 112a. Das Netzteil 112a ist zu einer Energieversorgung von Komponenten der Energieversorgungs vorrichtung 10a vorgesehen. Das Netzteil 112a ist zu einer Bereitstellung von elektrischer Energie zu einem Laden von Elektroeinheiten 16a, 18a vorgesehen. Die Energieversorgungsvorrichtung 10a umfasst eine Ladeelektronik 114a. Die Ladeelektronik 114a ist zu einer Steuerung oder Regelung eines Ladevorgangs von Elektroeinheiten 16a, 18a vorgesehen.

Figur 4 zeigt die Energieversorgungsvorrichtung 10a in einer weiteren schemati schen Darstellung. Die erste Anbindungseinheit 26a ist reihenschaltbar zu einer elektromechanischen Anbindung von einer Mehrzahl von externen Sensoreinhei ten 32a an die Steuer- oder Regeleinheit 20a ausgebildet. Die erste Anbindungs einheit 26a weist eine Schnittstelle 116a auf. Die Schnittstelle 116a der ersten Anbindungseinheit 26a ist als eine proprietäre Schnittstelle ausgebildet. In Figur 4 ist der Übersichtlichkeit halber lediglich eine einzige, insbesondere die erste, externe Sensoreinheit 32a mit der Schnittstelle 116a der ersten Anbindungsein heit 26a gekoppelt. Um die Schnittstelle 116a der ersten Anbindungseinheit 26a zu erkennen, ist die erste externe Sensoreinheit 32a transparent dargestellt. Es sind mehrere externe Sensoreinheiten 32a hintereinander mit einer einzigen Schnittstelle 116a der reihenschaltbaren ersten Anbindungseinheit 26a koppel bar. Sämtliche mit der Schnittstelle 116a der reihenschaltbaren Anbindungsein heit 26a gekoppelten externen Sensoreinheiten 32a sind datenübertragungs technisch mit der Steuer- oder Regeleinheit 20a verbunden, insbesondere zu einer Bereitstellung erfasster Umgebungskenngrößen. Die erste externe Sen soreinheit 32a ist unmittelbar elektromechanisch mit der Schnittstelle 116a der ersten Anbindungseinheit 26a koppelbar. Weitere externe Sensoreinheiten sind mittelbar über die unmittelbar elektromechanisch mit der Schnittstelle 116a der ersten Anbindungseinheit 26a gekoppelte erste externe Sensoreinheit 32a da tenübertragungstechnisch an die Steuer- oder Regeleinheit 20a anbindbar. Die erste externe Sensoreinheit 32a weist eine Schnittstelle 118a zu einer elektrome chanischen Kopplung mit einer weiteren externen Sensoreinheit auf. Eine mit der Schnittstelle 118a der ersten externen Sensoreinheit 32a elektromechanisch ge koppelte weitere externe Sensoreinheit ist über die erste externe Sensoreinheit 32a mittelbar datenübertragungstechnisch an die Steuer- oder Regeleinheit 20a angebunden. Die weitere externe Sensoreinheit kann wiederum eine Schnittstelle aufweisen, mit der eine zusätzliche externe Sensoreinheit elektromechanisch koppelbar ist, wobei die zusätzliche externe Sensoreinheit mittelbar über die wei tere externe Sensoreinheit und über die erste externe Sensoreinheit 32a daten übertragungstechnisch an die Steuer- oder Regeleinheit 20a angebunden ist. Sämtliche unmittelbar oder mittelbar mit der Schnittstelle 116a der reihenschalt-baren ersten Anbindungseinheit 26a gekoppelten externen Sensoreinheiten 32a sind von der ersten Anbindungseinheit 26a mit elektrischer Energie versorgbar.

Figur 5 zeigt eine Adaptereinheit 64a des Energieversorgungssystems 44a aus Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung. Die Adaptereinheit 64a ist zu einer elektromechanischen Kopplung der weiteren Elektroeinheit 18a mit der Energie versorgungsvorrichtung 10a eingerichtet. Die Schnittstelleneinheit 14a der Ener gieversorgungsvorrichtung 10a ist korrespondierend mit Schnittstellen der als Akkupack ausgebildeten Elektroeinheit 16a ausgebildet. Die Adaptereinheit 64a weist auf einer ersten Seite 120a eines Gehäuses 122a der Adaptereinheit 64a und auf einer zweiten, der ersten Seite 120a des Gehäuses 122a abgewandten, Seite 124a des Gehäuses 122a jeweils analog zu den Schnittstellen der als Ak kupack ausgebildeten Elektroeinheit 16a ausgebildete Schnittstellen 126a auf.

Die Adaptereinheit 64a ist auf der ersten Seite 120a des Gehäuses 122a mit der als Werkzeugmaschine ausgebildeten weiteren Elektroeinheit 18a und auf der zweiten Seite 124a des Gehäuses 122a mit der Schnittstelleneinheit 14a der Energieversorgungsvorrichtung 10a elektromechanisch koppelbar. Die Adap tereinheit 64a ist dazu eingerichtet, die als Werkzeugmaschine ausgebildete wei tere Elektroeinheit 18a ohne Verwendung eines Akkupacks elektromechanisch mit der Energieversorgungsvorrichtung 10a zu verbinden. Die Adaptereinheit 64a weist zumindest eine Elektronik auf, die dazu eingerichtet ist, eine zumindest im Wesentlichen fehlerfreie Datenübertragung und/oder Energieübertragung zwi schen der als Werkzeugmaschine ausgebildeten weiteren Elektroeinheit 18a und der Energieversorgungsvorrichtung 10a, insbesondere der Steuer- oder Re geleinheit 20a, sicherzustellen (hier nicht weiter dargestellt).

Figur 6 zeigt die Elektroeinheit 16a des Energieversorgungssystems 44a aus Fig. 1 in einer schematischen Darstellung. In Figur 6 ist eine Mehrzahl von internen Komponenten der Elektroeinheit 16a dargestellt. Die Elektroeinheit 16a umfasst zumindest eine Recheneinheit 46a, die dazu eingerichtet ist, eine Plausibilitäts- Prüfung von von der Energieversorgungsvorrichtung 10a empfangenen Datens ätzen durchzuführen. Die Recheneinheit 46a weist die Speichereinheit 84a auf. Die Speichereinheit 84a der Recheneinheit 46a weist eine zu einer Speicherung zumindest eines Datensatzes von Gegenstandsinformationen ausreichende Speichergröße auf. Die Speichereinheit 84a der Recheneinheit 46a weist eine Datenbankstruktur zu einer Datenverwaltung auf. Die Recheneinheit 46a ist zu einer Plausibilitätsprüfung von von der Energieversorgungsvorrichtung 10a emp fangenen Datensätzen dazu eingerichtet, zu überprüfen, ob und welche der über tragenen Datensätze für die Elektroeinheit 16a relevant sind, ob bestimmte Da tensätze zu einer Weiterleitung an eine weitere Elektroeinheit 18a vorgesehen sind, ob ein übertragener Datensatz bereits in der Speichereinheit 84a der Elekt roeinheit 16a vorhanden ist, ob ein Datensatz aktuell ist o. dgl. Die Recheneinheit 46a ist dazu eingerichtet, lediglich als plausibel ermittelte Datensätze weiterzu verarbeiten. Die Recheneinheit 46a ist dazu eingerichtet, unplausible Datensätze zu löschen.

Die Recheneinheit 46a ist dazu eingerichtet, der Energieversorgungsvorrichtung 10a zumindest einen Datensatz von Gegenstandsinformationen bereitzustellen, der zumindest eine elektroeinheitsspezifische Identifikationskenngröße und zu mindest eine Nachrichtennummer umfasst. Die Elektroeinheit 16a und/oder die weitere, insbesondere mit der Elektroeinheit 16a gekoppelte, Elektroeinheit 18a weist/weisen zumindest eine Sensoreinheit zu einer Erfassung von Gegen standsinformationen und/oder Umgebungskenngrößen der Elektroeinheit 16a und/oder der weiteren Elektroeinheit 18a auf. Die Recheneinheit 46a ist dazu eingerichtet, den Datensatz von Gegenstandsinformationen in Abhängigkeit von von der Elektroeinheit 16a und/oder von der weiteren Elektroeinheit 18a erfass ten Gegenstandsinformationen und/oder Umgebungskenngrößen zu erzeugen. Die Recheneinheit 46a ist dazu eingerichtet, den Datensatz von Gegenstandsin formationen bis zu einer Übertragung an die Energieversorgungsvorrichtung 10a in der Speichereinheit 84a der Elektroeinheit 16a zwischenzuspeichern. Ein Da tensatz von Gegenstandsinformationen umfasst eine elektroeinheitsspezifische Identifikationskenngröße, eine Nachrichtennummer und die Gegenstandsinforma tionen. Eine elektroeinheitsspezifische Identifikationskenngröße ist eine einzigar tige Kenngröße, die einer einzigen Elektroeinheit 16a, 18a zugeordnet ist und anhand derer die Elektroeinheit 16a, 18a eindeutig identifizierbar ist. Die elektro- einheitsspezifische Identifikationskenngröße umfasst zumindest eine Serien nummer der Elektroeinheit 16a, 18a, bevorzugt eine Baretoolnummer der Elekt-roeinheit 16a, 18a und eine Seriennummer der Elektroeinheit 16a, 18a. Die Nachrichtennummer ist als eine fortlaufende Nummer ausgebildet. Die Nachrich tennummer ist dazu vorgesehen, einen Datensatz einer Elektroeinheit 16a, 18a in einer zeitlichen Reihenfolge zu allen weiteren Datensätzen derselben Elektro einheit 16a, 18a einzuordnen. Je höher die Nachrichtennummer eines Datensat zes ist, desto jünger ist ein Erzeugungszeitpunkt des Datensatzes.

Die Elektroeinheit 16a umfasst eine Schnittstelleneinheit 128a. Die Schnittstel leneinheit 128a der Elektroeinheit 16a ist zu einer elektromechanischen Kopp lung mit der Schnittstelleneinheit 14a der Energieversorgungsvorrichtung 10a vorgesehen. Die Elektroeinheit 16a umfasst Akkuzellen 130a. Die Akkuzellen 130a sind dazu vorgesehen, elektrische Energie zu speichern. Die Elektroeinheit 16a umfasst eine Zellüberwachungseinheit 132a. Die Zellüberwachungseinheit 132a ist dazu eingerichtet, die Akkuzellen 130a, insbesondere Zellparameter, wie beispielsweise Ladezustand, Entladestrom oder Ladezyklen, der Akkuzellen 130a zu überwachen. Die Elektroeinheit 16a umfasst einen Zellüberwachungs speicher 134a. Der Zellüberwachungsspeicher 134a ist dazu eingerichtet, von der Zellüberwachungseinheit 132a erfasste Zelldaten zu speichern. Die Elektro einheit 16a umfasst einen Laderegler 136a und eine Datenverarbeitungseinheit 138a. Der Laderegler 136a und/oder die Datenverarbeitungseinheit 138a sind dazu vorgesehen, einen Ladevorgang der Elektroeinheit 16a zu steuern oder zu regeln.

Figur 7 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zu einem Betrieb des Ener gieversorgungssystems 44a aus Fig. 1 in einer schematischen Darstellung. Dar gestellt ist ein Ablauf einer Datenübertragung zwischen der Elektroeinheit 16a bzw. der weiteren Elektroeinheit 18a und der Energieversorgungsvorrichtung 10a. Zumindest im Wesentlichen analog zu dem dargestellten Ablauf könnte auch eine Datenübertragung zwischen der Elektroeinheit 16a bzw. der weiteren Elektroeinheit 18a und der zentralen Recheneinheit 50a oder zwischen der Elekt roeinheit 16a und der weiteren Elektroeinheit 18a ablaufen. An einer ersten Spal te 140a sind Vorgänge aufgetragen, die von der Elektroeinheit 16a bzw. von der weiteren Elektroeinheit 18a durchgeführt werden. An einer zweiten Spalte 142a sind Vorgänge aufgetragen, die von der Energieversorgungsvorrichtung 10a durchgeführt werden. In zumindest einem Verfahrensschritt 144a wird die Elekt-roeinheit 16a bzw. die weitere Elektroeinheit 18a mit der Energieversorgungsvor richtung 10a verbunden. Die Elektroeinheit 16a bzw. die weitere Elektroeinheit 18a wird elektrisch mit der Schnittstelleneinheit 14a der Energieversorgungsvor richtung 10a gekoppelt. In einem weiteren Verfahrensschritt 146a wird überprüft, ob die Elektroeinheit 16a bzw. die weitere Elektroeinheit 18a zumindest einen zu übertragenden Datensatz aufweist. Falls die Elektroeinheit 16a bzw. die weitere Elektroeinheit 18a zumindest einen zu übertragenden Datensatz aufweist, wird der Datensatz in einem weiteren Verfahrensschritt 148a zu einer Übertragung an die Energieversorgungsvorrichtung 10a vorbereitet. In einem weiteren Verfah rensschritt 150a wird der Datensatz an die Energieversorgungsvorrichtung 10a übertragen. In einem weiteren Verfahrensschritt 152a wird der Datensatz in der Energieversorgungsvorrichtung 10a gespeichert. In einem weiteren Verfahrens schritt 154a wird/werden der zumindest eine von der Elektroeinheit 16a bzw. von der weiteren Elektroeinheit 18a bereitgestellte Datensatz, zumindest ein von der Energieversorgungsvorrichtung 10a bereitgestellter Datensatz und/oder zumin dest ein von der zentralen Recheneinheit 50a bereitgestellter Datensatz ausge wertet.

In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt 54a wird in Abhängigkeit von ei ner Auswertung zumindest eines von der Energieversorgungsvorrichtung 10a, von der Elektroeinheit 16a bzw. von der weiteren Elektroeinheit 18a und/oder von der zentralen Recheneinheit 50a bereitgestellten Datensatzes ein voraussichtli ches Lebenszeitende der Elektroeinheit 16a bzw. der weiteren Elektroeinheit 18a ermittelt und einem Nutzer zumindest ein Austauschservice für die Elektroeinheit 16a bzw. für die weitere Elektroeinheit 18a angeboten. Zu einer Ermittlung eines voraussichtlichen Lebenszeitendes der Elektroeinheit 16a bzw. von der weiteren Elektroeinheit 18a wird zumindest ein Datensatz ausgewertet, der zumindest Gegenstandsinformationen und/oder Umgebungskenngrößen umfasst. Zu einer Ermittlung eines voraussichtlichen Lebenszeitendes der Elektroeinheit 16a bzw. der weiteren Elektroeinheit 18a wird bevorzugt eine Mehrzahl von Datensätzen, insbesondere eine Mehrzahl von zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfassten Da tensätzen, ausgewertet. Ein voraussichtliches Lebenszeitende der Elektroeinheit 16a bzw. der weiteren Elektroeinheit 18a wird durch die Steuer- oder Regelein- heit 20a der Energieversorgungsvorrichtung 10a, durch die zentrale Rechenein heit 50a und/oder durch die Recheneinheit 46a der Elektroeinheit 16a ermittelt. Ein voraussichtliches Lebenszeitende einer Elektroeinheit 16a, 18a ist als ein Zeitpunkt ausgebildet, zu dem die Elektroeinheit 16a, 18a voraussichtlich defekt sein wird. Ein Austauschservice für eine Elektroeinheit 16a, 18a ist als ein Ser vice ausgebildet, bei dem die Elektroeinheit 16a, 18a vor oder bei Erreichen des voraussichtlichen Lebenszeitendes der Elektroeinheit 16a, 18a gegen eine neue, insbesondere betriebsfähige, Elektroeinheit ausgetauscht wird.

In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt 56a wird in Abhängigkeit von ei ner Auswertung zumindest eines von der Energieversorgungsvorrichtung 10a, von der Elektroeinheit 16a bzw. von der weiteren Elektroeinheit 18a und/oder von der zentralen Recheneinheit 50a bereitgestellten Datensatzes zumindest eine Benutzungskostenabrechnung erstellt. Zu einer Erstellung einer Betriebskosten abrechnung wird zumindest ein Datensatz ausgewertet, der zumindest Gegen standsinformationen und/oder Umgebungskenngrößen umfasst. Bevorzugt wird zu einer Erstellung einer Betriebskostenabrechnung eine Mehrzahl von Datens ätzen, insbesondere eine Mehrzahl von zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfass ten Datensätzen, ausgewertet. Eine Betriebskostenabrechnung wird durch die Steuer- oder Regeleinheit 20a der Energieversorgungsvorrichtung 10a, durch die zentrale Recheneinheit 50a und/oder durch die Recheneinheit 46a der Elektro einheit 16a ermittelt. Eine Betriebskostenabrechnung ist eine Auflistung von Kos ten, die durch eine Benutzung einer Elektroeinheit 16a, 18a oder einer Familie von Elektroeinheiten 16a, 18a verursacht worden sind, beispielsweise in Abhän gigkeit von einem erfassten Verschleiß, einer erfassten Benutzungsdauer, einer Benutzung unter bestimmten erfassten Umgebungsbedingungen o. dgl. Die Ver fahrensschritte 54, 56 sind optionale Verfahrensschritte. Die Verfahrensschritte 54, 56 können gleichzeitig oder unabhängig voneinander durchgeführt werden. Alternativ oder zusätzlich zu den Verfahrensschritten 54, 56 ist vorstellbar, dass in zumindest einem weiteren Verfahrensschritt in Abhängigkeit von einer Auswer tung zumindest eines von der Energieversorgungsvorrichtung 10a, von der Elekt roeinheit 16a bzw. von der weiteren Elektroeinheit 18a und/oder von der zentra len Recheneinheit 50a bereitgestellten Datensatzes zumindest eine Bestandsop timierung von Elektroeinheiten 16a, 18a angeboten und/oder durchgeführt wird, zumindest eine Benutzungsschulung angeboten wird, zumindest eine leistungs fähigere Elektroeinheit angeboten wird o. dgl.

In einem weiteren Verfahrensschritt 156a wird überprüft, ob die Energieversor gungsvorrichtung 10a zumindest einen an die Elektroeinheit 16a bzw. an die wei tere Elektroeinheit 18a zu übertragenden Datensatz aufweist. In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt 52a wird eine, insbesondere technische, Kompatibilität zumindest einer Elektroeinheit 16a, 18a mit zumindest einem an die Elektroein heit 16a, 18a zu übertragenden Datensatz überprüft. In einem weiteren Verfah rensschritt 158a wird zumindest eine Berechtigung zu einer Übertragung zumin dest eines Datensatzes an die Elektroeinheit 16a bzw. an die weitere Elektroein heit 18a überprüft. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel werden die Verfahrens schritte 52a, 158a beispielhaft zumindest im Wesentlichen gleichzeitig durchge führt. Alternativ ist auch eine Durchführung der Verfahrensschritte 52a, 158a hin tereinander denkbar. Die Verfahrensschritte 52a, 158a sind in Figur 8 detailliert dargestellt. In einem weiteren Verfahrensschritt 160a wird zumindest ein Daten satz an die Elektroeinheit 16a bzw. an die weitere Elektroeinheit 18a übertragen. In einem weiteren Verfahrensschritt 162a wird der Datensatz in der Elektroeinheit 16a bzw. in der weiteren Elektroeinheit 18a gespeichert.

In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt 58a werden Duplikate von Da tensätzen und/oder eine Maximallaufzeit überschreitende Datensätze automa tisch gelöscht. In dem in Figur 7 dargestellten Verfahren werden beispielhaft in der Speichereinheit 84a der Recheneinheit 46a der Elektroeinheit 16a abgelegte Duplikate von Datensätzen und/oder eine Maximallaufzeit überschreitende Da tensätze automatisch gelöscht. Alternativ oder zusätzlich ist aber auch denkbar, dass in der Speichereinheit 82a der Steuer- oder Regeleinheit 20a der Energie versorgungsvorrichtung 10a abgelegte Duplikate von Datensätzen und/oder eine Maximallaufzeit überschreitende Datensätze automatisch gelöscht werden. Eine Maximallaufzeit eines Datensatzes ist eine Zeitdauer, innerhalb derer der Daten satz zu einer Nutzung vorgesehen und freigegeben ist. Die Maximallaufzeit des Datensatzes bzw. ein Ablaufdatum, an dem die Maximallaufzeit endet, ist in den Datensatz eingebettet. Duplikate von Datensätzen und/oder eine Maximallaufzeit überschreitende Datensätze werden automatisch durch die Recheneinheit 46a der Elektroeinheit 16a und/oder durch die Steuer- oder Regeleinheit 20a der Energieversorgungsvorrichtung 10a gelöscht. Alternativ oder zusätzlich ist denk bar, dass Datensätze nach einer Nutzung automatisch gelöscht werden. Eine Datenübertragung kann, insbesondere nach einer Nutzung der Elektroeinheit 16a bzw. der weiteren Elektroeinheit 18a und/oder der Energieversorgungsvorrich tung 10a, wiederholt werden.

Figur 8 zeigt ein weiteres Ablaufdiagramm des Verfahrens zu einem Betrieb des Energieversorgungssystems 44a aus Fig. 1 in einer schematischen Darstellung.

In Figur 8 sind die Verfahrensschritte 52a, 158a detailliert dargestellt. Das Ver fahren wird im Folgenden anhand einer Übertragung eines Datensatzes, insbe sondere eines Aktualisierungsdatensatzes, von der Energieversorgungsvorrich tung 10a an die Elektroeinheit 16a beschrieben. Grundsätzlich ist das Verfahren aber zumindest im Wesentlichen analog auch als eine Übertragung eines Daten satzes von der Energieversorgungsvorrichtung 10a an die weitere Elektroeinheit 18a, als eine Übertragung eines Datensatzes von der zentralen Recheneinheit 50a an die Elektroeinheit 16a oder als eine Übertragung eines Datensatzes von der zentralen Recheneinheit 50a an die weitere Elektroeinheit 18a durchführbar. In einem Verfahrensschritt 164a wird angezeigt, dass ein zu übertragender Da tensatz vorhanden ist. Falls entschieden wird, den Datensatz zu übertragen, wird in einem weiteren Verfahrensschritt 166a eine Übertragung initialisiert. In einer Initialisierungsphase werden die Verfahrensschritte 52a, 158a, insbesondere gleichzeitig, durchgeführt.

In dem Verfahrensschritt 52a wird eine Kompatibilität einer in dem zu übertra genden Datensatz enthaltenen Software mit einer Hardware der Elektroeinheit 16a und/oder einer Firmware der Elektroeinheit 16a überprüft. Es wird überprüft, ob ein in dem Datensatz enthaltenes Betriebsprogramm von einer Betriebselekt ronik der Elektroeinheit 16a betreibbar ist. Der Verfahrensschritt 52a umfasst einen Teilverfahrensschritt 168a. In dem Teilverfahrensschritt 168a wird über prüft, ob eine datenübertragungstechnische Verbindung zwischen der Energie versorgungsvorrichtung 10a und der Elektroeinheit 16a besteht oder hergestellt werden kann.

Der Verfahrensschritt 52a umfasst einen weiteren Teilverfahrensschritt 170a. In dem Teilverfahrensschritt 170a wird eine Kompatibilität einer in dem zu übertra- genden Datensatz enthaltenen Softwareversion mit einer Firmwareversion der Elektroeinheit 16a überprüft. Es wird eine Kompatibilität einer in dem zu übertra genden Datensatz enthaltenen Software mit einer Firmware der Elektroeinheit 16a in Abhängigkeit von einer Build-Nummer der Software und/oder der Firmwa re überprüft. Es wird eine Kompatibilität der in dem zu übertragenden Datensatz enthaltenen Software mit der Firmware der Elektroeinheit 16a in Abhängigkeit von bestimmten bereits in der Firmware der Elektroeinheit 16a enthaltenen Soft warekomponenten überprüft. Es wird eine Kompatibilität der in dem zu übertra genden Datensatz enthaltenen Software mit der Firmware der Elektroeinheit 16a in Abhängigkeit von in der Firmware der Elektroeinheit 16a bereits miteinander kombinierten Softwarekomponenten überprüft. Beispielhaft ist denkbar, dass zu einer Kompatibilität der in dem zu übertragenden Datensatz enthaltenen Soft ware mit der Firmware der Elektroeinheit 16a ein Vorhandensein bestimmter Softwarekomponenten in der Firmware der Elektroeinheit 16a erforderlich ist. Vor einer Übertragung des Datensatzes wird ein Vorhandensein der bestimmten Softwarekomponenten in der Firmware der Elektroeinheit 16a überprüft. Eine Übertragung des Datensatzes wird in Abhängigkeit von einem Vorhandensein der bestimmten Softwarekomponenten in der Firmware der Elektroeinheit 16a freigegeben. Beispielhaft ist denkbar, dass der zu übertragende Datensatz als ein Aktualisierungsdatensatz ausgebildet ist, der eine Firmwareaktualisierung für die Elektroeinheit 16a enthält. Es ist denkbar, dass für eine Funktionsfähigkeit der Firmwareaktualisierung Softwarekomponenten vorangegangener Firmwareaktua lisierungen in der Firmware der Elektroeinheit 16a erforderlich sind. Vor einer Übertragung des Aktualisierungsdatensatzes wird ein Vorhandensein der Soft warekomponenten der vorangegangenen Firmwareaktualisierungen in der Firm ware der Elektroeinheit 16a überprüft. Eine Übertragung des Datensatzes wird in Abhängigkeit von einem Vorhandensein der Softwarekomponenten der vorange gangenen Firmwareaktualisierungen in der Firmware der Elektroeinheit 16a frei gegeben. Es ist vorstellbar, dass in Abhängigkeit von einem Nichtvorhandensein der Softwarekomponenten der vorangegangenen Firmwareaktualisierungen in der Firmware der Elektroeinheit 16a vor einer Übertragung des Aktualisierungs datensatzes zumindest ein weiterer Aktualisierungsdatensatz übertragen wird, der die vorangegangenen Firmwareaktualisierungen enthält.

Der Verfahrensschritt 52a umfasst einen weiteren Teilverfahrensschritt 172a. In dem weiteren Teilverfahrensschritt 172a wird eine Kompatibilität der in dem zu übertragenden Datensatz enthaltenen Software mit einer Hardware und/oder einer Firmware einer zu einem Empfang des Datensatzes eingerichteten Kom munikationseinheit der Elektroeinheit 16a überprüft. Im vorliegenden Ausfüh rungsbeispiel dient die Schnittstelleneinheit 128a der Elektroeinheit 16a als eine Kommunikationseinheit der Elektroeinheit 16a. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Elektroeinheit 16a eine von der Schnittstelleneinheit 128a der Elektroeinheit 16a verschieden ausgebildete Kommunikationseinheit aufweist.

Der Verfahrensschritt 52a umfasst einen weiteren Teilverfahrensschritt 174a. In dem Teilverfahrensschritt 174a wird eine, insbesondere technische, Kompatibili tät des zu übertragenden Datensatzes mit der Energieversorgungsvorrichtung 10a und/oder mit einem anderen, zu einer Übertragung des Datensatzes an die Elektroeinheit 16a eingerichteten Geräts, beispielsweise ein Mobiltelefon oder ein Tablet, überprüft. Es wird eine Kompatibilität des zu übertragenden Datensatzes mit einer Hardware der Energieversorgungsvorrichtung 10a und/oder mit einer Hardware des anderen, zu einer Übertragung des Datensatzes an die Elektro einheit 16a eingerichteten Geräts, überprüft. Es wird eine Kapazität der Spei chereinheit 82a der Energieversorgungsvorrichtung 10a und/oder des anderen Geräts zu einer Zwischenspeicherung des zu übertragenden Datensatzes über prüft.

In dem Verfahrensschritt 52a wird eine Hardwareversion sämtlicher an einer Übertragung des Datensatzes beteiligten Geräte und Kommunikationsschnittstel len überprüft. Die Hardwareversionen der Geräte und der Kommunikations schnittstellen werden mit einer Kombinationstabelle verglichen, die sämtliche kompatiblen Kombinationen von Hardwareversionen umfasst. Eine Übertragung des Datensatzes wird in Abhängigkeit von einem Vergleich der Hardwareversio nen der Geräte und der Kommunikationsschnittstellen mit der Kombinationstabel le freigegeben. Die, insbesondere technische, Kompatibilität der Elektroeinheit 16a mit dem an die Elektroeinheit 16a zu übertragenden Datensatz wird durch die Steuer- oder Regeleinheit 20a der Energieversorgungsvorrichtung 10a, durch die Recheneinheit 46a der Elektroeinheit 16a und/oder durch die zentrale Re cheneinheit 50a überprüft. Die Teilverfahrensschritte 168, 170, 172, 174 werden im vorliegenden Ausführungsbeispiel zumindest im Wesentlichen gleichzeitig durchgeführt. Alternativ ist denkbar, dass die Teilverfahrensschritte 168, 170,

172, 174 nacheinander durchgeführt werden.

In dem Verfahrensschritt 158 wird zumindest eine Berechtigung zu einer Über tragung zumindest des Datensatzes an die Elektroeinheit 16a überprüft. Es wird/werden zumindest eine rollenbezogene Berechtigung, zumindest eine elekt-roeinheitsbezogene Berechtigung, zumindest eine anwendungsbezogene Be rechtigung, zumindest eine dienstbezogene Berechtigung, zumindest eine perso nenbezogene Berechtigung, zumindest eine kundenbezogene Berechtigung, zumindest eine belohnungsabhängige Berechtigung, zumindest eine gewerkbe zogene Berechtigung, zumindest eine standortabhängige Berechtigung, zumin dest eine zeitabhängige Berechtigung und/oder zumindest eine statusbezogene Berechtigung zu einer Übertragung des Datensatzes an die Elektroeinheit 16a überprüft. Die rollenbezogene Berechtigung kann als eine mitarbeiterbezogene Berechtigung oder als eine administrationsbezogene Berechtigung ausgebildet sein. Eine mitarbeiterbezogene Berechtigung ist eine Berechtigung eines Mitar beiters, beispielsweise eines Magaziners (Lagerverwalters), eines Firmenchefs, eines Prokuristen, eines Truppführers, eines Angestellten, eines Arbeiters, eines Gruppenleiters, eines Baustellenleiters o. dgl., einer Firma, die die Elektroeinheit 16a besitzt. Unterschiedliche Mitarbeiter können unterschiedliche Berechtigun gen aufweisen. Beispielhaft ist denkbar, dass eine Berechtigung zu einer Über tragung des Aktualisierungsdatensatzes an die Elektroeinheit 16a überprüft wird und der Aktualisierungsdatensatz lediglich bei einem Vorliegen einer mitarbeiter bezogenen Berechtigung eines Magaziners übertragen wird, beispielsweise zu einer Gewährleistung einer Übertragung außerhalb einer Arbeitszeit. Eine admi nistrationsbezogene Berechtigung ist eine Berechtigung einer Drittpartei, wie beispielsweise eines Händlers, eines Servicedienstleisters o. dgl.

Die elektroeinheitsbezogene Berechtigung gibt an, ob die Elektroeinheit 16a oder eine Familie von Elektroeinheiten 16a zu einem Empfang des Datensatzes be rechtigt ist. Die elektroeinheitsbezogene Berechtigung wird anhand einer Familie von Elektroeinheiten 16a, anhand einer Baretoolnummer der Elektroeinheit 16a und/oder anhand einer Seriennummer der Elektroeinheit 16a überprüft. Beispiel haft ist denkbar, dass ein für eine bestimmte Familie von Elektroeinheiten 16a bereitzustellender Datensatz gebunden an eine elektroeinheitsbezogene Berech tigung hinsichtlich der bestimmten Familie von Elektroeinheiten 16a bereitgestellt wird. Beispielhaft ist denkbar, dass ein Datensatz gebunden an eine von einer bestimmten Baretoolnummer abhängigen elektroeinheitsbezogenen Berechti gung bereitgestellt wird. Beispielhaft ist denkbar, dass anhand einer Seriennum mer der Elektroeinheit 16a eine elektroeinheitsbezogene Berechtigung der Elekt-roeinheit 16a zu einem Empfang eines erworbenen Aktualisierungsdatensatzes überprüft wird. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass der zu übertragende Datensatz eine elektroeinheitsbezogene Berechtigung aufweist, beispielsweise mit einer Seriennummer einer bestimmten Elektroeinheit 16a verschlüsselt ist.

Die anwendungsbezogene Berechtigung ist eine Berechtigung, die abhängig ist von einer Anwendung, zu der die Elektroeinheit 16a vorgesehen ist, beispiels weise polieren, schleifen, trennen, bohren, Hämmern o. dgl. Die Elektroeinheit 16a weist eine, insbesondere digitale, Anwendungskennung auf, die mögliche Anwendungen der Elektroeinheit 16a umfasst. Vor einer Übertragung des Daten satzes wird die Anwendungskennung der Elektroeinheit 16a überprüft und der Datensatz lediglich bei Relevanz hinsichtlich möglicher Anwendungen der Elekt roeinheit 16a übertragen. Die Anwendungskennung ist mittels eines Aktualisie rungsdatensatzes und/oder manuell durch einen Nutzer anpassbar, insbesonde re zu einer Freischaltung möglicher Anwendungen der Elektroeinheit 16a. Die dienstbezogene Berechtigung ist eine Berechtigung, die abhängig ist von einer Buchung eines, insbesondere kostenpflichtigen, Dienstes. Beispielhaft ist denk bar, dass die dienstbezogene Berechtigung überprüft wird und eine Übertragung des Aktualisierungsdatensatzes freigegeben wird, wenn ein durch den Aktualisie rungsdatensatz freischaltbarer Dienst bezahlt wurde, dass eine Übertragung des Aktualisierungsdatensatzes freigegeben wird, wenn ein weiterer Dienst bezahlt wurde, und/oder dass eine Übertragung des Aktualisierungsdatensatzes freige geben wird, wenn eine bestimmte Funktion in einem Betriebsprogramm der Elektroeinheit 16a freigeschaltet ist.

Die personenbezogene Berechtigung ist eine Berechtigung, die für eine bestimm te, insbesondere natürliche oder juristische, Person gilt. Die personenbezogene Berechtigung wird anhand einer Berechtigungsliste, in der für einen Empfang des Datensatzes berechtigte Personen hinterlegt sind, und/oder anhand einer Sperr- liste, in der für einen Empfang des Datensatzes gesperrte Personen hinterlegt sind, überprüft. Personen werden in Abhängigkeit von einem Fehlverhalten hin sichtlich Elektroeinheiten 16a, 18a und/oder Datensätzen aus der Berechtigungs liste entfernt und/oder in der Sperrliste hinterlegt. Ein Fehlverhalten hinsichtlich einer Elektroeinheit 16a, 18a und/oder eines Datensatzes kann als ein unsach gemäßer Umgang mit der Elektroeinheit 16a, 18a, als ein unpünktliches Zah lungsverhalten, als ein fehlendes Rücksenden von gemieteten Elektroeinheiten 16a, 18a, als eine fehlende Wahrnehmung von Wartungsterminen für eine Elekt roeinheit 16a, 18a oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erschei nendes Fehlverhalten hinsichtlich einer Elektroeinheit 16a, 18a und/oder eines Datensatzes ausgebildet sein. Personen werden in Abhängigkeit von einem kor rekten Verhalten hinsichtlich Elektroeinheiten 16a, 18a und/oder Datensätzen aus der Sperrliste entfernt und/oder in der Berechtigungsliste hinterlegt. Ein kor rektes Verhalten hinsichtlich einer Elektroeinheit 16a, 18a und/oder eines Daten satzes kann als ein pünktliches Zahlungsverhalten, als ein Erwerb einer Mehrzahl von kostenpflichtigen Diensten, als ein sachgemäßer Umgang mit der Elektroein heit 16a, 18a oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes korrektes Verhalten hinsichtlich einer Elektroeinheit 16a, 18a und/oder eines Da tensatzes ausgebildet sein.

Die kundenbezogene Berechtigung ist abhängig von einer Art von Kunden, der zumindest einen Teil des Energieversorgungssystems 44a, insbesondere zumin dest die Elektroeinheit 16a, erwirbt. Die kundenbezogene Berechtigung kann als eine erstausrüsterbezogene Berechtigung oder als eine direktkundenbezogene Berechtigung ausgebildet sein. Die erstausrüsterbezogene Berechtigung ist ab hängig von einem Erstausrüster, der zumindest einen Teil des Energieversor gungssystems 44a erwirbt und unter eigenem Namen weiterverkauft. Beispielhaft ist denkbar, dass eine Übertragung bestimmter Datensätze lediglich für Erstaus rüster freigeschaltet wird, die die Datensätze gesondert erwerben. Beispielhaft ist denkbar, dass eine Übertragung bestimmter Datensätze für Wettbewerbs-Erstausrüster, die als Wettbewerber eines Herstellers des Energieversorgungs systems 44a ausgebildet sind, gesperrt wird. Die direktkundenbezogene Berech tigung ist abhängig von einem Direktkunden des Herstellers des Energieversor gungssystems 44a, der zumindest einen Teil des Energieversorgungssystems 44a direkt von dem Hersteller des Energieversorgungssystems 44a erwirbt. Der

Direktkunde kann als ein Händler mit einem bestimmten Umsatzanteil, als ein strategischer Partner des Herstellers, als ein Firmenkunde mit einem bestimmten Umsatzanteil, als ein Großkunde, beispielsweise eine Firma mit zumindest 51 Mitarbeitern, als ein mittlerer Kunde, beispielsweise eine Firma mit zwischen 10 und 50 Mitarbeitern, oder als ein Kleinkunde, beispielsweise eine Firma mit zwi schen 1 Mitarbeiter und 9 Mitarbeitern, ausgebildet sein. Mittels der kundenbezo genen Berechtigung können auf bestimmte Kundengruppen zugeschnittene Da tensätze bereitgestellt werden. Beispielhaft ist denkbar, dass ein Händler zu einer Übertragung von Datensätzen berechtigt ist, die dem Händler Einblick in be stimmte Daten von Elektroeinheiten 16a, 18a von Kunden des Händlers ermög licht.

Die belohnungsabhängige Berechtigung ist eine Berechtigung, die als eine Be lohnung für ein bestimmtes Verhalten oder im Rahmen einer Werbeaktion verge ben wird. Belohnungsabhängige Berechtigungen können als Belohnung für häu figes Erwerben von Teilen des Energieversorgungssystems 44a, für häufiges Buchen von Diensten, für nachvollziehbar, insbesondere messbar, sachgemäßen Umgang mit Elektroeinheiten 16a, 18a o. dgl. vergeben werden. Beispielhaft ist denkbar, dass ab einem bestimmten Umsatzlevel eines Nutzers, beispielsweise einem Erwerb von Elektroeinheiten 16a, 18a mit einem Warenwert von zumin dest 500€, eine belohnungsabhängige Berechtigung an den Nutzer vergeben wird, die eine kostenfreie Übertragung eines ansonsten kostenpflichtigen Aktuali sierungsdatensatzes ermöglicht. Beispielhaft ist denkbar, dass ein Nutzer Ge genstandsinformationen genutzter Elektroeinheiten 16a, 18a zu einer Auswer tung einem Service- Dienstleister bereitstellt. In Abhängigkeit von einer Auswer tung der Gegenstandsinformationen können belohnungsabhängige Berechtigun gen an den Nutzer vergeben werden. Beispielsweise kann an einen Nutzer, der anhand von Gegenstandsinformationen ermittelt sachgemäß mit der Elektroein-heit 16a umgeht, eine belohnungsabhängige Berechtigung vergeben werden, die eine Übertragung eines Aktualisierungsdatensatzes ermöglicht, der dazu ausge bildet ist, ein Betriebsprogramm der Elektroeinheit 16a derart zu aktualisieren, dass eine kurzzeitige Überlastung der Elektroeinheit 16a ermöglicht wird. Die gewerkbezogene Berechtigung ist eine Berechtigung, die abhängig ist von einem Gewerk, in dem eine Elektroeinheit 16a, 18a eingesetzt wird. Das Gewerk kann als Fensterbauarbeiten, als Schreinerarbeiten, als Küchenbauarbeiten, als Flie- senlegerarbeiten oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinen des Gewerk ausgebildet sein. In Abhängigkeit von einer gewerkbezogenen Be rechtigung können speziell auf ein Gewerk abgestimmte Datensätze bereitge stellt werden.

Die standortabhängige Berechtigung ist abhängig von einem Standort, insbeson dere einer Region, an dem/in der das Energieversorgungssystem 44a, insbeson dere eine Elektroeinheit 16a, 18a, genutzt wird. Die standortabhängige Berechti gung ist abhängig von an einem Standort herrschenden Bedingungen, insbeson dere von Umweltbedingungen und/oder gesetzlichen Bedingungen. Beispielhaft ist denkbar, dass in Regionen mit einer hohen durchschnittlichen Umgebungs temperatur eine standortabhängige Berechtigung anders ausgebildet ist als in Regionen mit einer niedrigen durchschnittlichen Umgebungstemperatur. Bei spielhaft ist denkbar, dass in unterschiedlichen Ländern in Abhängigkeit von ei ner Gesetzgebung in den Ländern unterschiedliche standortabhängige Berechti gungen vergeben werden. Die standortabhängige Berechtigung ist abhängig von an einem Standort angebotenen Diensten. Beispielhaft ist denkbar, dass an ei nem bestimmten Standort standortabhängige Berechtigungen vergeben werden, die lediglich eine Übertragung von Datensätzen ermöglichen, die mit an dem Standort angebotenen Diensten in Zusammenhang stehen. Die zeitabhängige Berechtigung ist eine Berechtigung, die abhängig ist von bestimmten mit dem Energieversorgungssystem 44a, insbesondere mit der Elektroeinheit 16a, in Zu sammenhang stehenden Zeiten. Die zeitabhängige Berechtigung kann abhängig sein von einer täglichen Arbeitszeit eines Nutzers, von einer Jahreszeit, von einer Zeit, in der die Elektroeinheit 16a genutzt wird, von einer Zeit, in der die Elektro einheit 16a nicht genutzt wird oder von einer anderen, einem Fachmann als sinn voll erscheinenden Zeit.

Die statusbezogene Berechtigung ist eine Berechtigung, die abhängig ist von einem Status des Energieversorgungssystems 44a, insbesondere der Elektro einheit 16a, von einem Status eines Nutzers und/oder von einem Status von mit dem Energieversorgungssystem 44a, insbesondere mit der Elektroeinheit 16a, in Zusammenhang stehenden Geräten. Der Status kann als ein Ladezustand der Energieversorgungsvorrichtung 10a, als ein Ladezustand der Elektroeinheit 16a, als ein Ladezustand einer batteriebetriebenen Kommunikationseinheit, als ein

Ladezustand eines Mobiltelefons, als ein Ladezustand, insbesondere als eine Restreichweite, eines Fahrzeugs, in dem die Energieversorgungsvorrichtung 10a und/oder die Elektroeinheit 16a angeordnet sind/ist, als eine Uhrzeit, als ein Auf enthaltsland, als ein verfügbares Datenvolumen, als eine Arbeitszeit bzw. Freizeit eines Nutzers, als ein Urlaub eines Nutzers oder als ein anderer, einem Fach mann als sinnvoll erscheinender Status ausgebildet sein. Im vorliegenden Aus führungsbeispiel werden in dem Verfahrensschritt 158 sämtliche aufgeführten Berechtigungen zu einer Übertragung des Datensatzes überprüft. Alternativ ist vorstellbar, dass lediglich eine Teilmenge der Berechtigungen überprüft wird. Es wird eine Kombination der, insbesondere technischen, Kompatibilität der Elektro einheit 16a mit dem an die Elektroeinheit 16a zu übertragenden Datensatz mit den Berechtigungen zu einer Übertragung des Datensatzes überprüft.

Falls in dem Verfahrensschritt 52a die, insbesondere technische, Kompatibilität der Elektroeinheit 16a mit dem an die Elektroeinheit 16a zu übertragenden Da tensatz nicht festgestellt wird oder falls in dem Verfahrensschritt 158a die Be rechtigungen zu einer Übertragung des Datensatzes als nicht vorhanden ermittelt werden, wird in einem weiteren Verfahrensschritt 176a der Datensatz nicht an die Elektroeinheit 16a übertragen und ein Hinweis zu einer Sperrung der Übertra gung ausgegeben. Falls in dem Verfahrensschritt 52a die, insbesondere techni sche, Kompatibilität der Elektroeinheit 16a mit dem an die Elektroeinheit 16a zu übertragenden Datensatz festgestellt wird und falls in dem Verfahrensschritt 158a die Berechtigungen zu einer Übertragung des Datensatzes als vorhanden ermit telt werden, wird in dem Verfahrensschritt 160a der Datensatz an die Elektroein heit 16a übertragen und ein Hinweis hinsichtlich einer laufenden Übertragung des Datensatzes ausgegeben. Falls die Übertragung des Datensatzes nicht erfolg reich ist, wird in einem weiteren Verfahrensschritt 178a ein Hinweis hinsichtlich einer unabsichtlichen Unterbrechung der Übertragung ausgegeben. Falls die Übertragung des Datensatzes erfolgreich ist, wird in einem weiteren Verfahrens schritt 180a ein Hinweis hinsichtlich einer erfolgreichen Übertragung des Daten satzes ausgegeben.

Hinsichtlich weiterer Verfahrensschritte des Verfahrens zu einem Betrieb des Energieversorgungssystems 44a darf auf die vorhergehende Beschreibung des Energieversorgungssystems 44a verwiesen werden, da diese Beschreibung ana-

log auch auf das Verfahren zu lesen ist und somit alle Merkmale hinsichtlich des Energieversorgungssystems 44a auch in Bezug auf das Verfahren zu einem Be trieb des Energieversorgungssystems 44a als offenbart gelten.

In den Figuren 9 und 10 sind zwei weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen und die Zeichnungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bautei le mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere der Figuren 1 bis 8, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 8 nachgestellt. In den Ausführungsbeispielen der Figuren 9 und 10 ist der Buchstabe a durch die Buchstaben b und c ersetzt.

Figur 9 zeigt eine alternative Energieversorgungsvorrichtung 10b in einer per spektivischen Darstellung. Die Energieversorgungsvorrichtung 10b umfasst zu mindest eine kabellose Kommunikationseinheit 22b. Die Energieversorgungsvor richtung 10b umfasst eine Schnittstelleneinheit 14b. Die Schnittstelleneinheit 14b ist als eine induktive Schnittstelleneinheit ausgebildet, die die Kommunikations einheit 22b zumindest teilweise ausbildet. Die Energieversorgungsvorrichtung 10b weist die kabellose Kommunikationseinheit 22b, die zumindest teilweise von der induktiven Schnittstelleneinheit 14b ausgebildet ist, alternativ zu einer separat von der Schnittstelleneinheit 14b ausgebildeten kabellosen Kommunikationsein heit auf. Alternativ ist denkbar, dass die Energieversorgungsvorrichtung 10b die kabellose Kommunikationseinheit 22b, die zumindest teilweise von der induktiven Schnittstelleneinheit 14b ausgebildet ist, zusätzlich zu einer separat von der Schnittstelleneinheit 14b ausgebildeten kabellosen Kommunikationseinheit auf weist. Die induktive Schnittstelleneinheit 14b ist, insbesondere hinsichtlich einer kabellosen Energieübertragung, zumindest im Wesentlichen auf eine einem Fachmann bekannte Art und Weise ausgebildet. Die induktive Schnittstellenein heit 14b bildet zumindest im Wesentlichen vollständig die kabellose Kommunika tionseinheit 22b aus. Die induktive Schnittstelleneinheit 14b ist zusätzlich zu einer Energieübertragung an eine nicht weiter dargestellte Elektroeinheit zu einer Da tenübertragung an die Elektroeinheit und/oder zu einem Datenempfang von der

Elektroeinheit eingerichtet. Eine Steuer- oder Regeleinheit der Energieversor gungsvorrichtung 10b ist über die induktive Schnittstelleneinheit 14b zu einem bidirektionalen echtzeitunabhängigen Datenaustausch mit der Elektroeinheit ein gerichtet. Die Schnittstelleneinheit 14b umfasst ein an einer Gehäuseeinheit 12b der Energieversorgungsvorrichtung 10b angeordnetes Ladefeld 182b, auf dem die Elektroeinheit anordenbar ist.

Figur 10 zeigt eine weitere alternative Energieversorgungsvorrichtung 10c in ei ner perspektivischen Darstellung. Die Energieversorgungsvorrichtung 10c um fasst eine Schnittstelleneinheit 14c. Die Schnittstelleneinheit 14c ist als eine Mul tifunktionsschnittstelleneinheit ausgebildet, die zu einer elektromechanischen Kopplung mit einer Mehrzahl von unterschiedlichen Elektroeinheiten vorgesehen ist (hier nicht weiter dargestellt). Die Schnittstelleneinheit 14c ist zu einer elekt romechanischen Kopplung mit einer Mehrzahl von unterschiedlichen Elektroein heiten vorgesehen, die unterschiedlich ausgebildete Kontaktelemente, unter schiedlich angeordnete Kontaktelemente und/oder eine unterschiedliche Anzahl von Kontaktelementen aufweisen. Die Schnittstelleneinheit 14c weist eine Mehr zahl von unterschiedlichen elektromechanischen Schnittstellen 184c, 186c, 188c, 190c auf. Eine erste Schnittstelle 184c der Schnittstelleneinheit 14c ist als eine, einem Fachmann bekannte Schnittstelle zu einer Kopplung mit einer als Akku pack ausgebildeten Elektroeinheit ausgebildet. Eine zweite Schnittstelle 186c, eine dritte Schnittstelle 188c und eine vierte Schnittstelle 190c der Schnittstellen einheit 14c sind als unterschiedliche kabelgebundene Schnittstellen ausgebildet. Die zweite Schnittstelle 186c ist an einem ersten Kabel 192c der Schnittstellen einheit 14c angeordnet. Die dritte Schnittstelle 188c ist an einem zweiten Kabel 194c der Schnittstelleneinheit 14c angeordnet. Die vierte Schnittstelle 190c ist an einem dritten Kabel 196c der Schnittstelleneinheit 14c angeordnet. Die an den Kabeln 192c, 194c, 196c angeordneten Schnittstellen 186c, 188c, 190c sind zu mindest abschnittsweise aus einer Gehäuseeinheit 12c der Energieversorgungs vorrichtung 10c ausziehbar ausgebildet. Die Schnittstelleneinheit 14c weist Ein zugmechanismen auf, die zu einem automatischen Einzug und einem automati schen Aufrollen, der kabelgebundenen Schnittstellen 186c, 188c, 190c vorgese hen sind. Die Einzugmechanismen sind innerhalb der Gehäuseeinheit 12c ange ordnet und deshalb in Figur 10 nicht erkennbar. Alternativ ist vorstellbar, dass die unterschiedlichen elektromechanischen Schnittstellen 184c, 186c, 188c, 190c

karussellartig angeordnet sind. Die Schnittstelleneinheit 14c könnte rotierbar an der Gehäuseeinheit 12c gelagert sein. Eine benötigte elektromechanische Schnittstelle 184c, 186c, 188c, 190c könnte durch eine Rotation der Schnittstel leneinheit 14c in eine Nutzungsposition überführbar sein.