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1. WO2020108792 - VERFAHREN ZUR DATENÜBERTRAGUNG ÜBER EINEN INSBESONDERE LEITUNGSGEBUNDENEN DATENÜBERTRAGUNGSKANAL UND ANTRIEBSSYSTEM

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche:

1. Verfahren zur Datenübertragung über einen insbesondere leitungsgebundenen

Datenübertragungskanal, insbesondere und Bewertung der Übertragungsqualität des

Datenübertragungskanals,

wobei ein Sender einen digitalen Datenstrom sendet über den Datenübertragungskanal an einen Empfänger, wobei die Symbole des Datenstroms in einem ersten Takt gesendet werden,

wobei der von dem Empfänger empfangene digitale Datenstrom mit einem zweiten Takt insbesondere analog abgetastet, insbesondere überabgetastet, wird,

wobei der zweite Takt schneller als der erste Takt ist, insbesondere wobei der zweite Takt mindestens zehnmal schneller ist als der erste Takt,

wobei für jedes Symbol die Summe der Abtastwerte bestimmt wird und für jedes Symbol ein Ergebniswert bestimmt, der HIGH ist, wenn die Summe einen unteren Schwellwert

überschreitet und einen oberen Schwellwert unterschreitet, und der ansonsten LOW ist,

wobei nach Überschreiten einer vorgegebenen Anzahl von zu zeitlich direkt nacheinander übertragenen Symbolen gehörenden Ergebniswerten, die HIGH sind, das Ausgangssignal einen Fehlerzustand anzeigt und/oder ein gleitender Mittelwert der Ergebniswerte auf ein unzulässiges Maß an Abweichung von einem dritten Schwellwert überwacht wird,

insbesondere wobei der obere Schwellwert größer ist als der untere Schwellwert.

2. Verfahren nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Daten jeweils von einem Telegramm umfasst sind,

wobei das jeweilige gesendete Telegramm eine Präambel und zeitlich mit einem ersten Takt, insbesondere Fenstertakt, darauf folgend Symbole aufweist,

insbesondere wobei ein jeweiliges Symbol HIGH oder LOW ist,

wobei der Empfänger aus der empfangenen Präambel ein Synchronisationssignal erzeugt,

welches einem Taktgeber zugeführt wird, der den ersten Takt empfängerseitig erzeugt, insbesondere synchron zum ersten Takt des Senders.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

nach Auftreten des Fehlerzustands der Empfänger dem Sender eine Information übermittelt, so dass ein nochmaliges Senden des jeweiligen Telegramms vorzugsweise mit zeitlich gedehntem Übertragen der Symbole, also mit einem verlangsamten ersten Takt, ausgeführt wird.

4. Verfahren zur Datenübertragung über einen insbesondere leitungsgebundenen

Datenübertragungskanal, insbesondere und Bewertung der Übertragungsqualität des Datenübertragungskanals,

wobei von einem Sender an einen Empfänger ein Daten-Telegramm übertragen wird,

wobei das gesendete Telegramm eine Präambel und zeitlich mit einem Fenstertakt darauf folgend Symbole aufweist,

insbesondere wobei ein jeweiliges Symbol HIGH oder LOW ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Empfänger aus der empfangenen Präambel ein Synchronisationssignal erzeugt,

welches einem Taktgeber zugeführt wird, der den Fenstertakt empfängerseitig erzeugt,

wobei ein Akkumulatorsignal an einer jeweiligen Flanke des Fenstertakts auf Null gesetzt wird

wobei das empfange Signal vom Empfänger während einer jeweiligen

Fenstertaktperiodendauer mehrfach abgetastet wird,

wobei abhängig vom Abtastwert das Akkumulatorsignal inkrementiert wird oder nicht,

wobei der am Ende des jeweiligen Fenstertakts erreichte Wert des Akkumulatorsignals als Signal ma(k) herausgegeben wird und mit einem oberen und mit einem unteren Schwellwert verglichen wird,

wobei bei Überschreiten des unteren Schwellwertes und bei Unterschreiten des oberen Schwellwertes die Übertragung des jeweiligen Symbols als nicht sicher bewertet wird,

wobei nach Überschreiten einer vorgegebenen Anzahl von empfangenen und als nicht sicher bewerteten Symbolen ein Ausgangssignal einen Fehlerzustand anzeigt,

insbesondere wobei k eine natürliche Zahl ist, die die Symbole nummeriert.

5. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Abtastwert mit einem Schwellwert verglichen wird und bei Überschreiten für diesen Abtastwert HIGH und bei Unterschreiten LOW verwendet wird.

6. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die vorgegebene Anzahl einen Wert zwischen fünf und dreißig aufweist.

7. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

nach Auftreten des Fehlerzustands der Empfänger dem Sender eine Information übermittelt, so dass ein nochmaliges Senden des Telegramms vorzugsweise mit zeitlich gedehntem Übertragen der Symbole ausgeführt wird.

8. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Fehlerzustand auch optisch und/oder akustisch angezeigt und/oder an einen verbundenen Rechner übermittelt wird.

9. Antriebssystem zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

wobei das Antriebssystem einen von einem Umrichter gespeisten Elektromotor aufweist,

wobei ein Winkelsensor des Antriebssystems die Drehwinkellage eines Rotors des Elektromotors erfasst,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Winkelsensor als Sender fungiert und der Umrichter als Empfänger,

insbesondere wobei ein den Sender mit dem Empfänger verbindendes Koaxialkabel als Datenübertragungsleitung fungiert.

10. Antriebssystem nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Sender und der Empfänger geeignet ausgeführt sind, den Datenübertragungskanal bidirektional zu betreiben.