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1. WO2020104632 - BEHEIZBARES WISCHGUMMI FÜR EIN WISCHBLATT

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Beschreibung

Titel

Beheizbares Wischgummi für ein Wischblatt

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wischgummi für ein Wischblatt,

insbesondere eines Scheibenwischers, ein Herstellungsverfahren für ein derartiges Wischgummi und ein damit ausgestattetes Wischblatt.

Stand der Technik

Wischgummis für Wischblätter, beispielsweise für Scheibenwischer, weisen üblicherweise eine Wischlippe, einen Kippsteg, Streifleisten und einen

Befestigungsabschnitt auf. Die Wischlippe wird dabei in Kontakt mit der damit zu wischenden Fläche, beispielsweise Scheibe, gebracht. Der Kippsteg ermöglicht dabei ein Umlegen der Wischlippe, insbesondere von einer Wischlippenkante der Wischlippe zu einer anderen Wischlippenkante der Wischlippe. Durch die Streifleisten kann dabei Flüssigkeit, insbesondere Wasser, abgestreift werden. Über den Befestigungsabschnitt kann das Wischgummi, zum Beispiel an einer Wischblattschiene, befestigt werden.

Die Druckschrift DE 10 2011 116 815 Al beschreibt eine Heizeinrichtung für eine außen an einem Kraftfahrzeug angeordnete Komponente.

Die Druckschrift DE 103 20 379 Al betrifft ein elektrisch beheizbares Element.

Offenbarung der Erfindung

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein, insbesondere beheizbares, Wischgummi für ein Wischblatt. Insbesondere kann das Wischgummi für ein Wischblatt eines Scheibenwischers, beispielsweise für ein Fahrzeug, zum Beispiel für ein Automobil, ausgelegt sein.

Dabei ist das Wischgummi insbesondere zumindest teilweise mit einer elektrisch leitenden Schicht beschichtet. Die die elektrisch leitende Schicht ist dabei insbesondere zumindest teilweise mit einer elektrisch isolierende Schicht beschichtet.

Die elektrisch leitende Schicht ermöglicht es vorteilhafterweise das Wischgummi durch Anlegen eines elektrischen Stroms zu beheizen und somit ein beheizbares Wischgummi auszubilden Dabei kann der elektrische Strom insbesondere durch die elektrisch leitende Schicht fließen und auf diese Weise die elektrisch leitende Schicht und dadurch das Wischgummi erhitzen. Der elektrische Strom kann dabei beispielsweise mittels einer elektrischen Verbindung des Wischgummis, insbesondere der elektrisch leitenden Schicht des Wischgummis, zum Beispiel mittels einer Wischblattschiene und/oder Wischblattschienenendkappe und/oder Wischgummibefestigungsklemme, mit einer Stromversorgung, beispielsweise mit eine Batterie, zum Beispiel des Fahrzeugs, beispielsweise eines Automobils, bereitgestellt werden.

Dies ermöglicht es das Wischgummi an den Seiten, insbesondere im

Gelenkbereich, beispielsweise im Bereich von dessen Kippsteg, und/oder im Bereich von dessen Wischlippe und/oder dessen Streifleiste, zu beheizen.

Durch das Beheizen des Wischgummis mittels der elektrisch leitenden Schicht kann zum einen das Umlegen (Englisch: flip-over) der Wischlippe, insbesondere bei kalten Außentemperaturen, verbessert und auf diese Weise Laufgeräusche verringert und eine stabilere beziehungsweise gleichmäßige Wischqualität bei unterschiedlichen Außentemperaturen erzielt werden. Zum anderen kann durch das Beheizen des Wischgummis mittels der elektrisch leitenden Schicht auch ein Enteisen einer vereisten Scheibe, beispielsweise einer vereisten

Windschutzscheibe, zum Beispiel Frontscheibe und/oder Rückscheibe und/oder Seitenscheibe eines Fahrzeugs, bewirkt werden.

Durch die auf der elektrisch leitenden Schicht aufgebrachte elektrisch isolierende Schicht kann die elektrisch leitende Schicht nach Außen elektrisch isoliert werden. Dies ermöglicht es auch von Außen zugängliche Bereiche des

Wischgummis, wie die Wischlippe, den Kippsteg und/oder die Streifleiste des Wischgummis mit der elektrisch leitenden Schicht zu beschichten und auf diese Weise gezielt zu beheizen und auf diese Weise gezielt Laufgeräusche zu minimieren, die Wischqualität zu optimieren und/oder eine Scheibenenteisung zu bewirken und dabei Kurzschlüsse zu vermeiden und auf diese Weise die

Sicherheit, insbesondere bei einer hohen Umgebungsfeuchte, zum Beispiel bei Regen, zu verbessern.

Insgesamt kann so vorteilhafterweise auf einfache und sichere Weise ein

Wischgummi für ein Wischblatt, beispielsweise eines Scheibenwischers, mit einer guten - und insbesondere temperaturstabilen - Wischqualität, mit verringerten Laufgeräuschen, insbesondere auch bei kalten Außentemperaturen, und/oder mit einer Scheibenenteisungsfunktion bereitgestellt werden.

Das Wischgummi kann insbesondere eine Wischlippe und einen Kippsteg aufweisen.

Im Rahmen einer Ausführungsform ist der Kippsteg und/oder die Wischlippe zumindest teilweise mit der elektrisch leitenden Schicht und der darauf aufgebrachten elektrisch isolierenden Schicht beschichtet. Dies hat sich zur Verbesserung der Wischqualität und/oder von Laufgeräuschen, insbesondere bei kalten Außentemperaturen, als besonders vorteilhaft erwiesen. Ein Beschichten der Wischlippe mit der elektrisch leitenden Schicht und der darauf aufgebrachten elektrisch isolierenden Schicht kann zudem für die Scheibenenteisungsfunktion besonders vorteilhaft sein.

Die Wischlippe kann insbesondere eine Wischlippenspitze und einen

Wischlippenkeil aufweisen. Dabei kann die Wischlippenspitze beispielsweise, insbesondere zwei, Wischlippenkanten aufweisen. Die Wischlippenkanten

können dabei insbesondere in Kontakt mit einer zu wischenden Scheibe die eigentliche Wischfunktion erfüllen. Der Wischlippenkeil kann dabei insbesondere zur Verbesserung eines Umlegens der Wischlippe ausgelegt sein. Weiterhin kann die Wischlippenspitze eine, insbesondere sich zwischen den

Wischlippenkanten erstreckende, Wischlippenstirnseite aufweisen. Darüber hinaus kann die Wischlippenspitze an die Wischlippenkanten angrenzende Seitenflächen aufweisen.

Im Rahmen einer weiteren Ausführungsform ist der Wischlippenkeil zumindest teilweise mit der elektrisch leitenden Schicht und der darauf aufgebrachten elektrisch isolierenden Schicht beschichtet. Dies hat sich sowohl zur

Verbesserung der Wischqualität und/oder von Laufgeräuschen, insbesondere bei kalten Außentemperaturen, als auch für die Scheibenenteisungsfunktion besonders vorteilhaft erwiesen.

Im Rahmen einer weiteren Ausführungsform ist die Wischlippenspitze frei von der elektrisch leitenden Schicht. Insbesondere können dabei die

Wischlippenkanten der Wischlippenspitze frei von der elektrisch leitenden Schicht sein. So können die Wischqualität und Laufgeräusche sowie die

Sicherheit weiter verbessert werden.

Im Rahmen einer weiteren Ausführungsform ist die elektrisch isolierende Schicht zudem reibungsreduzierend.

Im Rahmen einer weiteren, alternativen oder zusätzlichen Ausführungsform ist die elektrisch isolierende Schicht und/oder das Wischgummi, insbesondere die Wischlippenspitze des Wischgummis, beispielsweise Wischlippenstirnseite und/oder die Wischlippenkanten und/oder die an die Wischlippenkanten angrenzenden Seitenflächen der Wischlippenspitze des Wischgummis, zumindest teilweise mit einer reibungsreduzierenden Schicht beschichtet.

Durch diese Ausführungsformen kann die Reibung reduziert und auf diese Weise die Wischqualität und Laufgeräusche weiter verbessert werden.

Dadurch, dass die elektrisch isolierende Schicht auch reibungsreduzierend ist, können vorteilhafterweise mehrere Funktionen durch eine einzige Schicht erzielt und die Herstellung des Wischgummis vereinfacht und/oder dessen

Herstellungskosten gesenkt werden.

Durch eine zusätzliche reibungsreduzierende Schicht kann gegebenenfalls die Wischqualität und/oder die Verringerung von Laufgeräuschen und/oder die Sicherheit weiter verbessert werden.

Im Rahmen einer weiteren Ausführungsform ist die Wischlippenspitze lediglich mit der elektrisch isolierenden Schicht und/oder der reibungsreduzierenden Schicht beschichtet. Beispielsweise kann die Wischlippenspitze lediglich mit der elektrisch isolierenden Schicht oder lediglich mit der elektrisch isolierenden Schicht und der reibungsreduzierenden Schicht oder lediglich mit der

reibungsreduzierenden Schicht beschichtet sein. Insbesondere können die Wischlippenkanten der Wischlippenspitze lediglich mit der elektrisch isolierenden Schicht und/oder der reibungsreduzierenden Schicht, beispielsweise lediglich mit der elektrisch isolierenden Schicht oder lediglich mit der elektrisch isolierenden Schicht und der reibungsreduzierenden Schicht oder lediglich mit der

reibungsreduzierenden Schicht, beschichtet sein.

Das Wischgummi kann beispielsweise weiterhin eine Streifleiste aufweisen. Dabei kann insbesondere die Wischlippe, insbesondere der Wischlippenkeil der Wischlippe, über den Kippsteg mit der Streifleiste verbunden sein.

Weiterhin kann das Wischgummi insbesondere einen Befestigungsabschnitt aufweisen. Der Befestigungsabschnitt kann insbesondere zur Montage des Wischgummis in einer Wischblattschiene ausgelegt sein. Beispielsweise kann der Befestigungsendabschnitt in einem Bereich in Form eines Hohlprofils zur Montage in einer Wischblattschiene ausgebildet sein. Der Befestigungsabschnitt kann zum Beispiel, beispielsweise über die Streifleiste, mit dem Kippsteg verbunden sein. Zum Beispiel kann der Befestigungsabschnitt einen

Befestigungsleistenabschnitt, einen Befestigungssteg und einen

Befestigungsendabschnitt aufweisen, wobei der Befestigungsleistenabschnitt über den Befestigungssteg mit dem Befestigungsendabschnitt verbunden ist und insbesondere ein Hohlprofil zur Montage in einer Wischblattschiene ausbildet. Zum Beispiel kann dabei der Kippsteg, beispielsweise über die Streifleiste, mit dem Befestigungsleistenabschnitt verbunden sein.

Im Rahmen einer weiteren Ausführungsform ist die Streifleiste und/oder der Befestigungsabschnitt zumindest teilweise mit der elektrisch leitenden Schicht beschichtet. So kann die elektrisch leitende Schicht auf einfache Weise, beispielsweise mittels einer an dem Befestigungsabschnitt befestigbaren oder befestigten Wischblattschiene und/oder Wischblattschienenendkappe und/oder mittels einer, insbesondere auf den Befestigungsabschnitt und/oder die

Streifleiste aufklemmbaren oder aufgeklemmten

Wischgummibefestigungsklemme, elektrisch kontaktiert werden. Zum Beispiel können die Streifleiste und/oder der Befestigungsabschnitt zumindest teilweise mit der elektrisch leitenden Schicht und der darauf aufgebrachten elektrisch isolierenden Schicht beschichtet sein. Dabei kann die elektrisch leitende Schicht insbesondere teilweise mit der elektrisch isolierenden Schicht beschichtet sein. Zum Beispiel kann die elektrisch leitende Schicht im Bereich der Streifleisten zumindest teilweise, gegebenenfalls vollständig, mit der elektrisch isolierenden Schicht beschichtet sein. Im Bereich des Befestigungsabschnitts kann die elektrisch leitende Schicht hingegen zum Beispiel, insbesondere lediglich, teilweise mit der elektrisch isolierenden Schicht beschichtet sein.

Im Rahmen einer weiteren Ausführungsform liegt die elektrisch leitende Schicht nämlich im Bereich des Befestigungsabschnitts, insbesondere in einem Bereich des Befestigungsabschnitts in Form eines Hohlprofils zur Montage in einer Wischblattschiene, zumindest teilweise offen beziehungsweise ist zumindest teilweise unbeschichtet. So kann die elektrisch leitende Schicht auf einfache Weise, beispielsweise mittels einer an dem Befestigungsabschnitt befestigbaren oder befestigten Wischblattschiene und/oder Wischblattschienenendkappe und/oder mittels einer, insbesondere auf den Befestigungsabschnitt und/oder die Streifleiste aufklemmbaren oder aufgeklemmten

Wischgummibefestigungsklemme, elektrisch kontaktiert werden.

Die elektrisch leitende Schicht und/oder die elektrisch isolierende Schicht und/oder die reibungsreduzierende Schicht können insbesondere mindestens ein Polymer, zum Beispiel in Form eines Polymer-Systems, umfassen. Dabei können das mindestens eine Polymer, zum Beispiel Polymer-System, der elektrisch leitenden Schicht und der elektrisch isolierenden Schicht sowie gegebenenfalls der reibungsreduzierenden Schicht sowohl gleich als auch unterschiedlich voneinander sein.

Zum Beispiel kann das mindestens eine Polymer, beispielsweise Polymer-System, der elektrisch leitenden Schicht und/oder der elektrisch isolierenden Schicht und/oder der reibungsreduzierenden Schicht mindestens ein Polyurethan und/oder mindestens ein Poly(meth)acrylat, beispielsweise mindestens ein Polyacrylat und/oder mindestens Polymethacrylat, und/oder mindestens ein Polystyrol und/oder mindestens ein Epoxidharz und/oder mindestens einen Polyester und/oder mindestens einen Polyether und/oder Co-Polymer und/oder Block-Co-Polymer, insbesondere davon, umfassen oder daraus ausgebildet sein.

Im Rahmen einer Ausgestaltung umfasst das mindestens eine Polymer, beispielsweise Polymer-System, der elektrisch leitenden Schicht und/oder der elektrisch isolierenden Schicht und/oder der reibungsreduzierenden Schicht mindestens ein Polyurethan oder ist daraus ausgebildet. Polyurethan basierte Polymer-Systeme können besonders vorteilhaft als Binder und/oder zur

Ausbildung von flexiblen Schichten eingesetzt werden.

Im Rahmen einer weiteren, alternativen oder zusätzlichen Ausgestaltung umfasst das mindestens eine Polymer, beispielsweise Polymer-System, der elektrisch leitenden Schicht und/oder der elektrisch isolierenden Schicht und/oder der reibungsreduzierenden Schicht mindestens ein Polymer-System, insbesondere Block-Co-Polymer-System, insbesondere welches mindestens ein Polyurethan und/oder Poly(meth)acrylat umfasst und insbesondere vernetzt ist durch mindestens ein Carbodiimid und/oder Silan.

Im Rahmen einer weiteren Ausführungsform umfasst die elektrisch leitende Schicht elektrisch leitende Partikel. Durch die elektrisch leitenden Partikel kann die elektrisch leitende Schicht mit der elektrisch leitenden Funktion ausgestattet werden.

Beispielsweise kann die elektrisch leitende Schicht elektrisch leitende Partikel, beispielsweise Mikropartikel, zum Beispiel mit einer durchschnittlichen

Partikelgröße von < 10 pm, umfassen. Zum Beispiel kann die elektrisch leitende Schicht Graphen-Partikel und/oder Kohlenstoffnanoröhren und/oder Silber-Partikel und/oder Kupfer-Partikel, insbesondere als elektrisch leitende Partikel, beispielsweise Mikropartikel, umfassen.

Insbesondere kann die elektrisch leitende Schicht elektrisch leitende Partikel und mindestens ein Polymer, beispielsweise Polymer-System, umfassen. Dabei kann das mindestens eine Polymer, beispielsweise Polymer-System, der elektrisch leitenden Schicht insbesondere als Binder für die elektrisch leitenden Partikel dienen. Zum Beispiel kann das mindestens eine Polymer, beispielsweise

Polymer-System, der elektrisch leitenden Schicht mindestens ein Polyurethan umfassen oder daraus ausgebildet sein.

Im Rahmen einer weiteren Ausführungsform umfasst die elektrisch isolierende Schicht und/oder die reibungsreduzierende Schicht mindestens ein,

insbesondere nicht elektrisch leitfähiges, Polymer, beispielsweise Polymer-System. Herkömmliche Polymere, wie Polyurethane, Poly(meth)acrylate, Polystyrole, Epoxidharze, Polyester und Polyether, sind in der Regel elektrisch isolierend beziehungsweise nicht elektrisch leitfähig und können daher die elektrisch isolierende Schicht beziehungsweise die reibungsreduzierende Schicht mit einer elektrisch isolierenden Funktion ausstatten. Insbesondere kann das mindestens eine Polymer, beispielsweise Polymer-System, der elektrisch isolierenden Schicht und/oder der reibungsreduzierenden Schicht mindestens ein Polyurethan umfassen oder daraus ausgebildet sein.

Im Rahmen einer weiteren Ausführungsform umfasst die elektrisch isolierende Schicht und/oder die reibungsreduzierende Schicht weiterhin

reibungsreduzierende Partikel. Durch die reibungsreduzierenden Partikel kann die elektrisch isolierende Schicht und/oder die reibungsreduzierende Schicht mit einer reibungsreduzierenden Funktion ausgestattet werden. So können die Wischqualität und/oder Laufgeräusche weiter verbessert werden.

Beispielsweise kann die elektrisch isolierende Schicht und/oder die

reibungsreduzierende Schicht reibungsreduzierende Partikel, beispielsweise Mikropartikel, zum Beispiel mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von < 10 pm, umfassen. Zum Beispiel kann die elektrisch isolierende Schicht und/oder die reibungsreduzierende Schicht Partikel, insbesondere Mikropartikel, aus Polyethylen, beispielsweise Polyethylen mit einem ultrahohen

Molekulargewicht (UHMWPE, Englisch: Ultra High Molecular Weight

Polyethylene), und/oder Polytetrafluorethylen (PTFE), beispielsweise Mikro-Polytetrafluorethylen (pPTFE), und/oder aus Polypropylen und/oder aus

Molybdändisulfid (M0S2) und/oder aus Wolframdisulfid (WS2) und/oder aus Graphit, umfassen.

Um eine möglichst hohe elektrische Isolation zu erzielen, kann die elektrisch isolierende Schicht und/oder die reibungsreduzierende Schicht, insbesondere die elektrisch isolierende Schicht, insbesondere Partikel, beispielsweise

Mikropartikel, zum Beispiel aus Polyethylen, beispielsweise Polyethylen mit einem ultrahohen Molekulargewicht (UHMWPE, Englisch: Ultra High Molecular Weight Polyethylene), und/oder Polytetrafluorethylen (PTFE), beispielsweise Mikro-Polytetrafluorethylen (pPTFE), und/oder aus Polypropylen umfassen.

Zum Beispiel kann das Wischgummi durch ein im Folgenden erläutertes

Verfahren hergestellt sein.

Hinsichtlich weiterer technischer Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Wischgummis wird hiermit explizit auf die Erläuterungen im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren, dem erfindungsgemäßen Wischblatt sowie auf die Figuren und die Figurenbeschreibung verwiesen.

Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines, insbesondere beheizbaren, Wischgummis für ein Wischblatt. Zum Beispiel kann das Verfahren zur Herstellung eines, insbesondere beheizbaren, Wischgummis für ein Wischblatt eines Scheibenwischers, beispielsweise für ein Fahrzeug, zum Beispiel für ein Automobil, ausgelegt sein. Insbesondere kann das Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Wischgummis ausgelegt sein.

In dem Verfahren wird, insbesondere zunächst, beispielsweise in einem

Verfahrensschritt a), ein Wischgummi zumindest teilweise mit einer elektrisch leitenden Schicht beschichtet.

Die elektrisch leitende Schicht wird, insbesondere danach, beispielsweise in einem Verfahrensschritt b), zumindest teilweise mit einer elektrisch isolierenden Schicht beschichtet.

In einer Ausführungsform ist die elektrisch isolierende Schicht zudem

reibungsreduzierend.

In einer weiteren, alternativen oder zusätzlichen Ausführungsform wird die elektrisch isolierende Schicht und/oder das Wischgummi, insbesondere danach, beispielsweise in einem Verfahrensschritt c), zumindest teilweise mit einer reibungsreduzierenden Schicht beschichtet. Beispielsweise kann dabei die elektrisch isolierende Schicht und/oder die Wischlippenspitze des Wischgummis, zum Beispiel die Wischlippenstirnseite und/oder Wischlippenkanten und/oder an die Wischlippenkanten angrenzenden Seitenflächen der Wischlippenspitze des Wischgummis, zumindest teilweise mit der reibungsreduzierenden Schicht beschichtet werden.

Das Beschichten mit der elektrisch leitenden Schicht und/oder mit der elektrisch isolierenden Schicht und/oder mit der reibungsreduzierenden Schicht kann beispielsweise mittels Sprühbeschichten (Englisch: Spray Coating) erfolgen.

Das Wischgummi kann in dem Verfahren insbesondere in Form eines

Wischgummi-Doppelprofils eingesetzt werden. Das Wischgummi in Form des Wischgummi-Doppelprofils kann zumindest mit der elektrisch leitenden Schicht zumindest teilweise beschichtet werden. Gegebenenfalls kann das Wischgummi in Form des Wischgummi-Doppelprofils zusätzlich mit der elektrisch isolierenden Schicht beschichtet werden.

Nach dem Beschichten, beispielsweise mit der elektrisch leitenden Schicht und gegebenenfalls mit der elektrisch isolierenden Schicht, kann das Wischgummi in Form des Wischgummi-Doppelprofils, beispielsweise in einem Verfahrensschritt x), in zwei Wischgummis in Form von Wischgummi- Einzelprofilen zerteilt, insbesondere zer-/geschnitten, werden.

Das Zerteilen, insbesondere (Zer-)Schneiden, des Wischgummis in Form des Wischgummi-Doppelprofils, beispielsweise Verfahrensschritt x), kann dabei beispielsweise vor oder nach dem Beschichten mit der elektrisch isolierenden Schicht - und gegebenenfalls vor oder nach dem Beschichten mit der reibungsreduzierenden Schicht - erfolgen. Insbesondere kann das Zerteilen, insbesondere (Zer-)Schneiden, des Wischgummis in Form des Wischgummi-Doppelprofils, beispielsweise Verfahrensschritt x), vor oder nach, insbesondere vor, dem Beschichten mit der elektrisch isolierenden Schicht - und

gegebenenfalls vor dem Beschichten mit der reibungsreduzierenden Schicht, beispielsweise zumindest vor dem Beschichten mit der elektrisch isolierenden Schicht oder mit der reibungsreduzierenden Schicht, erfolgen.

Zum Beispiel können nach dem Zerteilen, insbesondere (Zer-)Schneiden, beispielsweise in Verfahrensschritt x), die Wischgummis in Form von

Wischgummi- Einzelprofilen, beispielsweise in Verfahrensschritt b) und/oder c), mit der elektrisch isolierenden Schicht und/oder mit der reibungsreduzierenden Schicht beschichtet werden. Dies ermöglicht es auch die beim Zerteilen, insbesondere (Zer-)Schneiden, ausgebildeten Flächen und Kanten,

beispielsweise die Wischlippenstirnseite und/oder Wischlippenkanten, mit der elektrisch isolierenden Schicht und/oder mit der reibungsreduzierenden Schicht zu beschichten.

Beispielsweise kann das Wischgummi in Form des Wischgummi-Doppelprofils nach dem Beschichten mit der elektrisch leitenden Schicht, beispielsweise nach Verfahrensschritt a), und vor dem Beschichten mit der elektrisch isolierenden Schicht, beispielsweise vor Verfahrensschritt b), in Wischgummis in Form von Wischgummi- Einzelprofilen zerteilt, insbesondere zer-/geschnitten, werden und dann die Wischgummis in Form von Wischgummi- Einzelprofilen, beispielsweise in Verfahrensschritt b), mit der elektrisch isolierenden Schicht und/oder, beispielsweise in Verfahrensschritt c), mit der reibungsreduzierenden Schicht -beschichtet werden. So können vorteilhafterweise auch beim Zerteilen,

insbesondere Schneiden, ausgebildete Flächen und Kanten, beispielsweise die Wischlippenstirnseite und/oder Wischlippenkanten, mit der elektrisch

isolierenden Schicht und/oder der reibungsreduzierenden Schicht beschichtet werden.

Es ist jedoch ebenso möglich, das Wischgummi in Form des Wischgummi-Doppelprofils nach dem Beschichten mit der elektrisch leitenden Schicht, beispielsweise nach Verfahrensschritt a), und nach dem Beschichten mit der elektrisch isolierenden Schicht, beispielsweise nach Verfahrensschritt b), beispielsweise in Verfahrensschritt x), in Wischgummis in Form von

Wischgummi- Einzelprofilen zu zerteilen, insbesondere zu zer-/schneiden. So kann vorteilhafterweise das Herstellungsverfahren vereinfacht und die

Herstellungskosten gesenkt werden. Die Wischgummis in Form von

Wischgummi- Einzelprofilen können dabei gegebenenfalls danach, beispielsweise in Verfahrensschritt c), mit der reibungsreduzierenden Schicht beschichtet werden. So können vorteilhafterweise die beim Zerteilen, insbesondere

Schneiden, ausgebildete Flächen und Kanten, beispielsweise die

Wischlippenstirnseite und/oder Wischlippenkanten, zumindest mit der reibungsreduzierenden Schicht beschichtet werden.

Das Beschichten mit der elektrisch leitenden Schicht kann beispielsweise derart erfolgen, dass mit der elektrisch leitenden Schicht die Wischlippe, insbesondere der Wischlippenkeil der Wischlippe, und/oder der Kippsteg und/oder die

Streifleisten und/oder der Befestigungsabschnitt des Wischgummis zumindest teilweise oder vollständig beschichtet werden.

In einer Ausgestaltung erfolgt das Beschichten mit der elektrisch leitenden Schicht derart, dass die Wischlippenspitze der Wischlippe nicht mit der elektrisch leitenden Schicht beschichtet wird. Dies kann beispielsweise durch ein gezieltes Aufträgen der elektrisch leitenden Schicht und/oder durch Aufbringen einer Maske, beispielsweise eines Maskierungsstreifens, auf die Oberfläche der Wischlippenspitze erfolgen, insbesondere welche/r nach dem Aufbringen der elektrisch leitenden Schicht, beispielsweise nach Verfahrensschritt a), und zum Beispiel vor oder nach dem Aufbringen der elektrisch isolierenden Schicht, zum Beispiel vor oder nach Verfahrensschritt b), und/oder vor dem Aufbringen der reibungsreduzierenden Schicht, zum Beispiel vor Verfahrensschritt c), zum Beispiel in einem Verfahrensschritt x*), wieder entfernt wird.

Das Beschichten mit der elektrisch isolierenden Schicht kann beispielsweise derart erfolgen, dass mit der elektrisch isolierenden Schicht die Wischlippe, insbesondere die Wischlippenspitze und der Wischlippenkeil der Wischlippe, und/oder der Kippsteg und/oder die Streifleisten und/oder der

Befestigungsabschnitt des Wischgummis zumindest teilweise beschichtet werden. Dabei kann das Beschichten mit der elektrisch isolierenden Schicht zum Beispiel derart erfolgen, dass die elektrisch isolierende Schicht die elektrisch leitende Schicht zumindest im Bereich der Wischlippe, beispielsweise der Wischlippenspitze und/oder des Wischlippenkeils der Wischlippe, und/oder des Kippstegs und/oder der Streifleisten vollständig bedeckt. Vorzugsweise erfolgt das Beschichten mit der elektrisch isolierenden Schicht jedoch derart, dass im Bereich des Befestigungsabschnitts, insbesondere in einem Bereich des Befestigungsabschnitts in Form eines Hohlprofils zur Montage in einer

Wischblattschiene, die elektrisch isolierende Schicht die elektrisch leitende Schicht nur teilweise bedeckt und die elektrisch leitende Schicht zumindest teilweise offen liegt beziehungsweise zumindest teilweise unbeschichtet verbleibt.

Das Beschichten mit der reibungsreduzierenden Schicht kann beispielsweise derart erfolgen, dass die Wischlippe, insbesondere die Wischlippenspitze, beispielsweise die Wischlippenstirnseite und/oder die Wischlippenkanten und/oder die an die Wischlippenkanten angrenzenden Seitenflächen, und/oder der Wischlippenkeil der Wischlippe, und/oder der Kippsteg und/oder die

Streifleisten des Wischgummis zumindest teilweise mit der

reibungsreduzierenden Schicht beschichtet werden. Insbesondere kann das Beschichten mit der reibungsreduzierenden Schicht derart erfolgen, dass mit der reibungsreduzierenden Schicht die Wischlippe, insbesondere die

Wischlippenspitze, beispielsweise die Wischlippenstirnseite und/oder die Wischlippenkanten und/oder die an die Wischlippenkanten angrenzenden Seitenflächen, beschichtet wird beziehungsweise werden. So können die Wischqualität und Laufgeräusche weiter verbessert werden. In Abhängigkeit von der Geometrie des Wischgummis und von dem verwendeten

Beschichtungsverfahren kann sich die reibungsreduzierende Schicht auch bis auf den Bereich des Wischlippenkeils und/oder des Kippstegs und/oder der

Streifleisten erstrecken.

Hinsichtlich weiterer technischer Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens wird hiermit explizit auf die Erläuterungen im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Wischgummi, dem erfindungsgemäßen Wischblatt sowie auf die Figuren und die Figurenbeschreibung verwiesen.

Ferner betrifft die Erfindung ein, insbesondere beheizbares, Wischblatt, insbesondere für einen Scheibenwischer, beispielsweise für ein Fahrzeug, zum Beispiel für ein Automobil, welches ein erfindungsgemäßes Wischgummi und/oder ein erfindungsgemäß hergestelltes Wischgummi umfasst.

Im Rahmen einer Ausführungsform ist dabei die elektrisch leitende Schicht des Wischgummis mittels einer Wischblattschiene und/oder mittels mindestens einer Wischblattschienenendkappe und/oder mittels einer

Wischgummibefestigungsklemme elektrisch kontaktierbar oder kontaktiert. So kann die elektrische Kontaktierung der elektrisch leitenden Schicht des

Wischgummis und damit ein Beheizen des Wischgummis durch Anlegen eines elektrischen Stroms, zum Beispiel an eine, insbesondere stromleitende,

Komponente der Wischblattschiene und/oder Wischblattschienenendkappe und/oder Wischgummibefestigungsklemme, insbesondere mittels der

Wischblattschiene und/oder Wischblattschienenendkappe und/oder

Wischgummibefestigungsklemme, auf einfache Weise erzielt werden.

Hinsichtlich weiterer technischer Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Wischblatts wird hiermit explizit auf die Erläuterungen im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Wischgummi, dem erfindungsgemäßen Verfahren sowie auf die Figuren und die Figurenbeschreibung verwiesen.

Zeichnungen

Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Gegenstände werden durch die Zeichnungen veranschaulicht und in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Dabei ist zu beachten, dass die Zeichnungen nur beschreibenden Charakter haben und nicht dazu gedacht sind, die Erfindung in irgendeiner Form einzuschränken. Es zeigen

Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform

eines erfindungsgemäßen Wischgummis;

Fig. 2 einen schematischen Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wischgummis;

Fig. 3 einen schematischen Querschnitt durch eine dritte Ausführungsform

eines erfindungsgemäßen Wischgummis;

Fig. 4 einen schematischen Querschnitt durch eine vierte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wischgummis;

Fig. 5 ein schematisches Flussdiagramm zur Veranschaulichung einer

Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens zur Herstellung einer ersten Ausgestaltung der in Fig. 1 gezeigten, ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wischgummis;

Fig. 6 ein schematisches Flussdiagramm zur Veranschaulichung einer

weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen

Herstellungsverfahrens zur Herstellung einer zweiten Ausgestaltung der in Fig. 1 gezeigten, ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wischgummis;

Fig. 7 ein schematisches Flussdiagramm zur Veranschaulichung einer

weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen

Herstellungsverfahrens zur Herstellung einer ersten Ausgestaltung der in Fig. 2 gezeigten, zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wischgummis;

Fig. 8 ein schematisches Flussdiagramm zur Veranschaulichung einer

weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen

Herstellungsverfahrens zur Herstellung der in Fig. 3 gezeigten, dritten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wischgummis und

Fig. 9 ein schematisches Flussdiagramm zur Veranschaulichung einer

weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen

Herstellungsverfahrens zur Herstellung der in Fig. 4 gezeigten, vierten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wischgummis.

Die Figuren 1 bis 4 zeigen unterschiedliche Ausführungsformen von,

insbesondere beheizbaren, Wischgummis 10 für ein Wischblätter, beispielsweise für Scheibenwischer.

Die Figuren 1 bis 4 zeigen, dass dabei das Wischgummi 10 eine Wischlippe 11 mit einer Wischlippenspitze 1 1 a und mit einem Wischlippenkeil 1 1 b sowie einen Kippsteg 12, Streifleisten 13 und einen Befestigungsabschnitt 14 aufweist. Die Wischlippenspitze 11 a kann dabei insbesondere zwei Wischlippenkanten 1 1a* und eine dazwischen liegende Wischlippenstirnseite 1 1a** aufweisen. Die Wischlippe 11 , insbesondere der Wischlippenkeil 11 b der Wischlippe 1 1 , ist dabei über den Kippsteg 12 mit den Streifleisten 13 verbunden, wobei die Streifleisten 13 wiederum mit dem Befestigungsabschnitt 14 verbunden sind. Der Befestigungsabschnitt 14 ist dabei zur Montage des Wischgummis 10 in einer Wischblattschiene (nicht dargestellt) ausgelegt und weist dafür einen, insbesondere mit den Streifleisten 13 verbundenen, Befestigungsleistenabschnitt 14a, einen Befestigungssteg 14b und einen Befestigungsendabschnitt 14c auf. Dabei ist der Befestigungsleistenabschnitt 14a über den Befestigungssteg 14b mit dem Befestigungsendabschnitt 14c verbunden und bildet ein Hohlprofil zur Montage in einer Wischblattschiene aus.

Die Figuren 1 bis 4 veranschaulichen, dass dabei das Wischgummi 10 zumindest teilweise mit einer elektrisch leitenden Schicht 20 beschichtet ist, wobei die elektrisch leitende Schicht 20 wiederum zumindest teilweise mit einer elektrisch isolierende Schicht 30 beschichtet ist.

Die Figuren 1 bis 4 zeigen, dass dabei insbesondere der Wischlippenkeil 1 1 b der Wischlippe 11 , der Kippsteg 12 und die Streifleisten 13 zumindest teilweise mit der elektrisch leitenden Schicht 20 und der darauf aufgebrachten elektrisch isolierenden Schicht 30 beschichtet sein können.

Um eine gute Wischqualität zu erzielen, kann die elektrisch isolierende Schicht 30 selbst reibungsreduzierende Eigenschaften aufweisen und/oder - wie in den Figuren 2 und 4 dargestellt - zumindest teilweise mit einer

reibungsreduzierenden Schicht 40 beschichtet sein.

In den Figuren 1 und 2 deuten die gestrichelten, parallel zur

Wischlippenstirnseite 1 1a** verlaufenden Linien an, dass die

Wischlippenstirnseite 11 a** - wie im Zusammenhang mit den im Rahmen der Figuren 5 bis 9 dargestellten unterschiedlichen Ausführungsformen des

Herstellungsverfahrens näher erläutert - in Abhängigkeit von der

Ausführungsform des Herstellungsverfahrens, beispielsweise in einer ersten Ausgestaltung der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform, unbeschichtet oder, beispielsweise in einer zweiten Ausgestaltung der in Fig. 1 gezeigten

Ausführungsform, insbesondere lediglich, mit der elektrisch isolierenden Schicht 30, oder, beispielsweise in einer ersten Ausgestaltung der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform, insbesondere lediglich, mit der reibungsreduzierenden Schicht 40 oder, beispielsweise in einer zweiten Ausgestaltung der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform, mit der elektrisch isolierenden Schicht 30 und der,

insbesondere darauf aufgebrachten, reibungsreduzierenden Schicht 40 beschichtet sein kann.

In der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform kann die elektrisch isolierende Schicht 30 insbesondere sowohl elektrisch isolierend als auch

reibungsreduzierend sein.

In der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform sind die elektrisch isolierende Schicht 30 und das Wischgummi 10 zumindest teilweise mit einer

reibungsreduzierenden Schicht 40 beschichtet. Figur 2 veranschaulicht, dass dabei insbesondere die Wischlippenspitze 11 a, insbesondere die

Wischlippenstirnseite 11 a** und die Wischlippenkanten 1 1 a* und die an die Wischlippenkanten 1 1a* angrenzenden Seitenflächen der Wischlippenspitze 11 a, mit der reibungsreduzierenden Schicht 40 beschichtet sein können. In

Abhängigkeit von der Ausführungsform des Herstellungsverfahrens kann sich die reibungsreduzierende Schicht 40 weiterhin bis auf den Wischlippenkeil 1 1 b und Kippsteg 12 sowie durch die gestrichelte Darstellung veranschaulicht

gegebenenfalls auch weiter bis auf die Streifleisten 13 erstrecken.

In den in den Figuren 3 und 4 gezeigten Ausführungsformen ist die

Wischlippenspitze 1 1a, insbesondere die Wischlippenstirnseite 1 1a**, die Wischlippenkanten 1 1a* und die an die Wischlippenkanten 1 1a* angrenzenden Seitenflächenbereiche der Wischlippenspitze 11 a, frei von der elektrisch leitenden Schicht 20, was sich vorteilhaft auf die Wischqualität auswirken kann.

Die Figuren 3 und 4 veranschaulichen zudem, dass sich die elektrisch leitende Schicht 20 insbesondere bis auf den Befestigungsabschnitt 14, insbesondere bis auf den in Form eines Hohlprofils ausgebildeten Bereich des

Befestigungsabschnitts 14, erstrecken kann. Zum Beispiel kann der

Befestigungsleistenabschnitt 14a des Befestigungsabschnitts 14 zumindest teilweise, gegebenenfalls vollständig mit der elektrisch leitenden Schicht 20 beschichtet sein. Wie durch die gestrichelte Darstellung angedeutet, kann sich die elektrisch leitende Schicht 20 gegebenenfalls auch weiter beispielsweise bis auf den Befestigungssteg 14b und gegebenenfalls bis auf den

Befestigungsendabschnitt 14c erstrecken. Die elektrisch leitende Schicht 20 kann dabei auch im Bereich des Befestigungsabschnitts 14 teilweise mit der elektrisch isolierenden Schicht 30 beschichtet sein. Im Bereich des Befestigungsabschnitts 14, insbesondere in dem in Form eines Hohlprofils ausgebildeten Bereich des Befestigungsabschnitts 14, liegt die elektrisch leitende Schicht 20 jedoch zumindest teilweise offen beziehungsweise ist zumindest teilweise

unbeschichtet. Dies ermöglicht es die elektrisch leitende Schicht 20 durch Eingreifen einer Wischblattschiene in das Hohlprofil des Befestigungsabschnitts 14 über die Wischblattschiene elektrisch zu kontaktieren.

In der in Figur 3 dargestellten Ausführungsform ist die elektrisch isolierende Schicht 30 - ebenso wie in der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform - sowohl elektrisch isolierend als auch reibungsreduzierend. Dabei ist die

Wischlippenspitze 1 1a, insbesondere die Wischlippenstirnseite 1 1a** und die Wischlippenkanten 1 1a* und die an die Wischlippenkanten 1 1a* angrenzenden Seitenflächen der Wischlippenspitze 1 1a, insbesondere lediglich mit der elektrisch isolierenden Schicht 30 beschichtet.

In der in Figur 4 dargestellten Ausführungsform sind die elektrisch isolierende Schicht 30 und das Wischgummi 10 - ebenso wie in der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform - zumindest teilweise mit einer reibungsreduzierenden Schicht 40 beschichtet. Figur 4 veranschaulicht, dass dabei insbesondere die

Wischlippenspitze 1 1a, insbesondere die Wischlippenstirnseite 1 1a** und die Wischlippenkanten 1 1a* und die an die Wischlippenkanten 1 1a* angrenzenden Seitenflächen der Wischlippenspitze 11 a, insbesondere lediglich, mit der reibungsreduzierenden Schicht 40 beschichtet sein können. Im Rahmen der in Figur 4 gezeigten Ausführungsform sind dabei die Wischlippenspitze 11 a, insbesondere die Wischlippenstirnseite 1 1a** und die Wischlippenkanten 11 a* und die an die Wischlippenkanten 11 a* angrenzenden Seitenflächen der Wischlippenspitze 1 1a, frei von der elektrisch leitenden Schicht 20 und der darauf aufgebrachten elektrisch isolierenden Schicht 30.

Figur 5 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen

Herstellungsverfahrens zur Herstellung einer ersten Ausgestaltung der in Figur 1 gezeigten, ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wischgummis 10. Dabei wird zunächst in einem Verfahrensschritt a) ein Wischgummi 10 in Form eines Wischgummi-Doppelprofils, zum Beispiel durch Sprühbeschichten, teilweise mit einer elektrisch leitenden Schicht 20 beschichtet. Insbesondere wird dabei von dem Wischgummi-Doppelprofil ein Abschnitt mit der elektrisch leitenden Schicht 20 beschichtet, welcher nach einem Zerteilen des

Wischgummi-Doppelprofils zu Wischgummis 10 in Form von Wischgummi-Einzelprofilen deren Wischlippe, Kippsteg und Streifleisten sowie insbesondere einen Teil des Befestigungsabschnitts ausbildet. In einem Verfahrensschritt b) wird dann die elektrisch leitende Schicht 20, zum Beispiel durch

Sprühbeschichten, zumindest teilweise mit einer elektrisch isolierenden Schicht 30 beschichtet, insbesondere derart, dass ein Abschnitt der elektrisch leitenden Schicht 20 im Bereich des Befestigungsabschnitts unbeschichtet verbleibt. Dies kann beispielsweise durch ein gezieltes Aufträgen der elektrisch isolierenden Schicht 30, beispielsweise mit einem geringeren Sprühwinkel, erfolgen. In einem Verfahrensschritt x) wird dann das beschichtete Wischgummi 10 in Form eines Wischgummi-Doppelprofils in zwei Wischgummis 10 in Form von Wischgummi-Einzelprofilen zerteilt, insbesondere zerschnitten. Auf diese Weise kann die in Figur 1 dargestellte ersten Ausgestaltung der ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wischgummis 10 mit einer Wischlippe 11 mit einer unbeschichteten Wischlippenstirnfläche 11a** und mit der elektrisch leitenden Schicht 20 und der elektrisch isolierenden Schicht 30 beschichteten, an die Wischlippenkanten 11a* angrenzenden Seitenflächen hergestellt werden.

Figur 6 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen

Herstellungsverfahrens zur Herstellung einer zweiten Ausgestaltung der in Figur 1 gezeigten, ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wischgummis 10. Dabei wird zunächst in einem Verfahrensschritt a) ein Wischgummi 10 in Form eines Wischgummi-Doppelprofils, zum Beispiel durch Sprühbeschichten, teilweise mit einer elektrisch leitenden Schicht 20 beschichtet. Insbesondere wird dabei von dem Wischgummi-Doppelprofil ein Abschnitt mit der elektrisch leitenden Schicht 20 beschichtet, welcher nach einem Zerteilen des

Wischgummi-Doppelprofils zu Wischgummis 10 in Form von Wischgummi-Einzelprofilen deren Wischlippe, Kippsteg und Streifleisten sowie insbesondere einen Teil des Befestigungsabschnitts ausbildet. In einem Verfahrensschritt x) wird dann das beschichtete Wischgummi 10 in Form eines Wischgummi-Doppelprofils in zwei Wischgummis 10 in Form von Wischgummi-Einzelprofilen zerteilt, insbesondere zerschnitten. In einem nachfolgenden Verfahrensschritt b) werden dann die elektrisch leitende Schicht 20 und eine durch das Zerteilen, insbesondere Zerschneiden, ausgebildete Wischlippenstirnseite des

Wischgummis 10, zum Beispiel durch Sprühbeschichten, zumindest teilweise mit einer elektrisch isolierenden Schicht 30 beschichtet, insbesondere derart, dass ein Abschnitt der elektrisch leitenden Schicht 20 im Bereich des

Befestigungsabschnitts unbeschichtet verbleibt. Dabei kann insbesondere eine durch das Zerteilen, insbesondere Zerschneiden, ausgebildete

Wischlippenspitze, insbesondere deren Wischlippenstirnseite und deren

Wischlippenkanten sowie insbesondere auch deren, an deren Wischlippenkanten angrenzenden Seitenflächen, mit der elektrisch isolierenden Schicht 30 beschichtet werden. Auf diese Weise kann die in Figur 1 dargestellte zweite Ausgestaltung der ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen

Wischgummis 10 mit einer Wischlippe 11 mit einer mit der elektrisch isolierenden Schicht 30 beschichteten Wischlippenstirnfläche 11a** und mit der elektrisch leitenden Schicht 20 und der elektrisch isolierenden Schicht 30 beschichteten, an die Wischlippenkanten 11a* angrenzenden Seitenflächen hergestellt werden.

Figur 7 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen

Herstellungsverfahrens zur Herstellung der in Figur 2 gezeigten, ersten

Ausgestaltung der zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen

Wischgummis 10. Dabei wird zunächst in einem Verfahrensschritt a) ein

Wischgummi 10 in Form eines Wischgummi-Doppelprofils, zum Beispiel durch Sprühbeschichten, teilweise mit einer elektrisch leitenden Schicht 20 beschichtet. Insbesondere wird dabei von dem Wischgummi-Doppelprofil ein Abschnitt mit der elektrisch leitenden Schicht 20 beschichtet, welcher nach einem Zerteilen des Wischgummi-Doppelprofils zu Wischgummis 10 in Form von Wischgummi-Einzelprofilen deren Wischlippe, Kippsteg und Streifleisten sowie insbesondere einen Teil des Befestigungsabschnitts ausbildet. In einem nachfolgenden

Verfahrensschritt b) wird dann die elektrisch leitende Schicht 20, zum Beispiel durch Sprühbeschichten, zumindest teilweise mit einer elektrisch isolierenden Schicht 30 beschichtet, insbesondere derart, dass ein Abschnitt der elektrisch leitenden Schicht 20 im Bereich des Befestigungsabschnitts unbeschichtet verbleibt. Dies kann beispielsweise durch ein gezieltes Aufträgen der elektrisch isolierenden Schicht 30, beispielsweise mit einem geringeren Sprühwinkel, erfolgen. In einem nachfolgenden Verfahrensschritt x) wird dann das

beschichtete Wischgummi 10 in Form eines Wischgummi-Doppelprofils in zwei Wischgummis 10 in Form von Wischgummi-Einzelprofilen zerteilt, insbesondere zerschnitten. In einem nachfolgenden Verfahrensschritt c) werden dann die elektrisch isolierende Schicht 30 und eine durch das Zerteilen, insbesondere Zerschneiden, ausgebildete Wischlippenstirnseite des Wischgummis 10, beispielsweise durch Sprühbeschichten, zumindest teilweise mit einer reibungsreduzierenden Schicht 40 beschichtet. Dabei kann insbesondere eine durch das Zerteilen, insbesondere Zerschneiden, ausgebildete

Wischlippenspitze, insbesondere deren Wischlippenstirnseite und deren

Wischlippenkanten sowie insbesondere auch deren, an deren Wischlippenkanten angrenzenden Seitenflächen, mit der reibungsreduzierenden Schicht 40 beschichtet werden. Auf diese Weise kann die in Figur 2 dargestellte erste Ausgestaltung der zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen

Wischgummis 10 mit einer Wischlippe 11 mit einer durch die

reibungsreduzierende Schicht 40 beschichteten Wischlippenstirnfläche 11a** und mit der elektrisch leitenden Schicht 20, der elektrisch isolierenden Schicht 30 und der reibungsreduzierenden Schicht 40 beschichteten, an die Wischlippenkanten 11a* angrenzenden Seitenflächen hergestellt werden.

Figur 8 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen

Herstellungsverfahrens zur Herstellung der in Figur 3 gezeigten, dritten

Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wischgummis 10. Dabei wird zunächst in einem Verfahrensschritt a) ein Wischgummi 10 in Form eines Wischgummi-Doppelprofils, zum Beispiel durch Sprühbeschichten, teilweise mit einer elektrisch leitenden Schicht 20 beschichtet, wobei von dem Wischgummi-Doppelprofil lediglich ein Abschnitt mit der elektrisch leitenden Schicht 20 beschichtet, welcher nach einem Zerteilen des Wischgummi-Doppelprofils zu Wischgummis 10 in Form von Wischgummi-Einzelprofilen deren Wischlippenkeil, Kippsteg und Streifleisten sowie insbesondere einen Teil des

Befestigungsabschnitts ausbildet, und insbesondere ein Abschnitt, welcher nach einem Zerteilen des Wischgummi-Doppelprofils zu Wischgummis 10 in Form von Wischgummi- Einzelprofilen die Wischlippenspitze 11a ausbildet, unbeschichtet verbleibt. Dies kann entweder durch ein gezieltes Aufträgen der elektrisch leitenden Schicht 20 und/oder durch Aufbringen einer Maske M, beispielsweise in Form eines Maskierungsstreifens, auf die Oberfläche des, die Wischlippenspitze ausbildenden Bereiches des Wischgummis 10 in Form des Wischgummi-Doppelprofils erfolgen. Insofern eine Maske M verwendet wird, kann diese nach dem Aufbringen der elektrisch leitenden Schicht 20, beispielsweise in einem Verfahrensschritt x*), wieder entfernt werden. In einem Verfahrensschritt x) wird dann das beschichtete Wischgummi 10 in Form eines Wischgummi-Doppelprofils in zwei Wischgummis 10 in Form von Wischgummi- Einzelprofilen zerteilt, insbesondere zerschnitten. In einem nachfolgenden Verfahrensschritt b) werden dann die elektrisch leitende Schicht 20 und eine durch das Zerteilen,

insbesondere Zerschneiden, ausgebildete Wischlippenspitze des Wischgummis 10, zum Beispiel durch Sprühbeschichten, zumindest teilweise mit einer elektrisch isolierenden Schicht 30 beschichtet, insbesondere derart, dass ein Abschnitt der elektrisch leitenden Schicht 20 im Bereich des

Befestigungsabschnitts unbeschichtet verbleibt. Dabei kann insbesondere die durch das Zerteilen, insbesondere Zerschneiden, ausgebildete

Wischlippenspitze, insbesondere deren Wischlippenstirnseite und deren

Wischlippenkanten sowie insbesondere auch deren, an deren Wischlippenkanten angrenzenden Seitenflächen, mit der elektrisch isolierenden Schicht 30 beschichtet werden. Auf diese Weise kann die in Figur 3 dargestellte, dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wischgummis 10 mit einer

Wischlippe 11 mit einer durch die elektrisch isolierende Schicht 30 beschichteten Wischlippenspitze 11a, insbesondere Wischlippenstirnfläche 11a**,

Wischlippenkanten 11a* und an die Wischlippenkanten 11a* angrenzenden Seitenflächen, und mit einem durch die elektrisch leitende Schicht 20 und die elektrisch isolierende Schicht 30 beschichteten Wischlippenkeil 11b, Kippsteg 12, Streifleisten 13 und Teil des Befestigungsabschnitts 14, insbesondere auf dem 14 die elektrisch leitende Schicht 20 zumindest teilweise offen liegt

beziehungsweise unbeschichtet ist, hergestellt werden.

Figur 9 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen

Herstellungsverfahrens zur Herstellung der in Figur 4 gezeigten, vierten

Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wischgummis 10. Dabei wird zunächst in einem Verfahrensschritt a) ein Wischgummi 10 in Form eines Wischgummi-Doppelprofils, zum Beispiel durch Sprühbeschichten, teilweise mit einer elektrisch leitenden Schicht 20 beschichtet, wobei von dem Wischgummi-Doppelprofil lediglich ein Abschnitt mit der elektrisch leitenden Schicht 20 beschichtet, welcher nach einem Zerteilen des Wischgummi-Doppelprofils zu Wischgummis 10 in Form von Wischgummi-Einzelprofilen deren Wischlippenkeil, Kippsteg und Streifleisten sowie insbesondere einen Teil des

Befestigungsabschnitts ausbildet und insbesondere ein Abschnitt, welcher nach einem Zerteilen des Wischgummi-Doppelprofils zu Wischgummis 10 in Form von Wischgummi- Einzelprofilen die Wischlippenspitze 11a ausbildet unbeschichtet verbleibt. Dies kann entweder durch ein gezieltes Aufträgen der elektrisch leitenden Schicht 20 und/oder durch Aufbringen einer Maske M, beispielsweise in Form eines Maskierungsstreifens, auf die Oberfläche des, die Wischlippenspitze ausbildenden Bereiches des Wischgummis 10 in Form des Wischgummi-Doppelprofils erfolgen. In einem nachfolgenden Verfahrensschritt b) wird dann die elektrisch leitende Schicht 20, zum Beispiel durch Sprühbeschichten, zumindest teilweise mit einer elektrisch isolierenden Schicht 30 beschichtet, insbesondere derart, dass ein Abschnitt der elektrisch leitenden Schicht 20 im Bereich des Befestigungsabschnitts unbeschichtet verbleibt. Dies kann beispielsweise durch ein gezieltes Aufträgen der elektrisch isolierenden Schicht 30, beispielsweise mit einem geringeren Sprühwinkel, erfolgen. Insofern eine Maske M verwendet wird, kann diese nach dem Aufbringen der elektrisch isolierenden Schicht 30, beispielsweise in einem Verfahrensschritt x*), wieder entfernt werden. In einem Verfahrensschritt x) wird dann das beschichtete Wischgummi 10 in Form eines Wischgummi-Doppelprofils in zwei Wischgummis 10 in Form von Wischgummi- Einzelprofilen zerteilt, insbesondere zerschnitten. In einem nachfolgenden Verfahrensschritt c) wird die elektrisch isolierende Schicht 30 und eine durch das Zerteilen, insbesondere Zerschneiden, ausgebildete Wischlippenspitze des Wischgummis 10, beispielsweise durch

Sprühbeschichten, zumindest teilweise mit einer reibungsreduzierenden Schicht 40 beschichtet. Dabei kann insbesondere die durch das Zerteilen, insbesondere Zerschneiden, ausgebildete Wischlippenspitze, insbesondere deren

Wischlippenstirnseite und deren Wischlippenkanten sowie insbesondere auch deren, an deren Wischlippenkanten angrenzenden Seitenflächen, mit der reibungsreduzierenden Schicht 40 beschichtet werden. Auf diese Weise kann die in Figur 4 dargestellte, vierte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wischgummis 10 mit einer Wischlippe 11 mit einer durch die

reibungsreduzierende Schicht 40 beschichteten Wischlippenspitze 11a, insbesondere Wischlippenstirnfläche 11a**, Wischlippenkanten 11a* und an die Wischlippenkanten 11a* angrenzenden Seitenflächen, und mit einem durch die elektrisch leitende Schicht 20, die elektrisch isolierende Schicht 30 und die reibungsreduzierende Schicht 40 beschichteten Wischlippenkeil 11b, Kippsteg 12 und Streifleisten 13 und Teil des Befestigungsabschnitts 14, insbesondere auf dem 14 die elektrisch leitende Schicht 20 zumindest teilweise offen liegt beziehungsweise unbeschichtet ist, hergestellt werden.