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1. WO2020104365 - IMPLANTIERBARE ELEKTRISCHE VERBINDERANORDNUNG UND IMPLANTIERBARE ELEKTRODENANORDNUNG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche:

1. Implantierbare elektrische Verbinderanordnung zum elektrischen Verbinden mindes tens einer ersten und einer zweiten elektrischen Komponente, wobei die Verbinder anordnung (100) aufweist:

einen ersten Verbinder (102) mit mindestens einem ersten Anschluss (1 16) und min destens einer ersten Kopplungselektrode (108), die mit dem ersten Anschluss (116) verbunden ist,

einen zweiten Verbinder (104) mit mindestens einem zweiten Anschluss (122) und mindestens einer zweiten Kopplungselektrode (112), die mit dem zweiten Anschluss (122) verbunden ist,

wobei der erste Verbinder (102) und der zweite Verbinder (104) so miteinander ver bindbar sind, dass der erste und der zweite Anschluss (1 16, 122) über die erste Kopplungselektrode (108) und die zweite Kopplungselektrode (1 12) kapazitiv ver bindbar sind, und

wobei im verbundenen Zustand zwischen der ersten Kopplungselektrode (108) und der zweiten Kopplungselektrode (1 12) ein definierter T rennspalt (132) gebildet ist.

2. Implantierbare elektrische Verbinderanordnung nach Anspruch 1 , wobei der Trenn spalt (132) nicht hermetisch gegenüber der Außenumgebung abgeschlossen ist.

3. Implantierbare elektrische Verbinderanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Trennspalt (132) wenigstens teilweise von einem Silikonmaterial begrenzt ist.

4. Implantierbare elektrische Verbinderanordnung nach einem der vorangehenden An sprüche, wobei die Kopplungselektroden (108, 112) lokal mit einem elektrisch isolie renden Material (134, 136) beschichtet sind.

5. Implantierbare elektrische Verbinderanordnung nach einem der vorangehenden An sprüche, weiterhin umfassend eine erste Justierstruktur (130), die an dem ersten Verbinder (102) angeordnet ist, und eine zweite Justierstruktur (128), die an dem zweiten Verbinder (104) angeordnet ist, wobei die erste und die zweite Justierstruktur zum Einstellen einer Breite des Trennspalts (132) im verbundenen Zustand Zusam menwirken.

6. Implantierbare elektrische Verbinderanordnung nach einem der vorangehenden An sprüche, wobei der erste Verbinder und/oder der zweite Verbinder einen integrierten Kondensator (114) aufweist.

7. Implantierbare elektrische Verbinderanordnung nach einem der vorangehenden An sprüche, wobei der erste Verbinder und/oder der zweite Verbinder ein elektrisch iso lierendes Substrat (106, 1 10) aufweist.

8. Implantierbare elektrische Verbinderanordnung nach einem der vorangehenden An sprüche, wobei der erste Verbinder ein Array von ersten Kopplungselektroden auf weist, die im verbundenen Zustand mit einem Array von zweiten Kopplungselektro den des zweiten Verbinders verbunden sind.

9. Implantierbare elektrische Verbinderanordnung nach einem der vorangehenden An sprüche, weiterhin aufweisend einen dritten Verbinder (140), mit mindestens einem dritten Anschluss und mindestens einer dritten Kopplungselektrode (144), die mit dem dritten Anschluss verbunden ist, wobei der zweite Verbinder mindestens einen vierten Anschluss und mindestens eine vierte Kopplungselektrode (142), die mit dem vierten Anschluss verbunden ist, aufweist, und wobei die dritte und vierte Kopplungs elektrode (144, 142) im verbundenen Zustand der Verbinderanordnung kapazitiv ge koppelt sind und zwischen der dritten und vierten Kopplungselektrode ein zweiter Trennspalt (132) ausgebildet ist.

10. Implantierbare elektrische Verbinderanordnung nach Anspruch 9, wobei jeder der Verbinder (102, 104, 140) ein Substrat mit darauf angeordneten Kopplungselektro den aufweist, und wobei der zweite Verbinder (104) auf einer ersten Seite des Sub strats (1 10) die zweiten Kopplungselektroden trägt und auf einer der ersten Seite gegenüberliegenden zweiten Seite die vierten Kopplungselektroden trägt.

1 1. Implantierbare elektrische Verbinderanordnung nach einem der vorangehenden An sprüche, wobei der erste und der zweite Verbinder (202, 204) eingerollt sind, um jeweils eine zylindrische Raumform zu haben.

12. Implantierbare elektrische Verbinderanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der erste Verbinder (302) mindestens einen stiftförmigen Vorsprung (354) auf weist, an dem die mindestens eine erste Kopplungselektrode (308) angeordnet ist, und wobei der zweite Verbinder (304) mindestens eine Ausnehmung (356) zur we nigstens teilweisen Aufnahme des stiftförmigen Vorsprungs aufweist, wobei in der Ausnahme die mindestens eine zweite Kopplungselektrode (312) angeordnet ist.

13. Implantierbare elektrische Verbinderanordnung nach einem der vorangehenden An- Sprüche, wobei mindestens einer der Verbinder weiterhin eine integrierte elektroni sche Komponente (458) aufweist.

14. Implantierbare Elektrodenanordnung, umfassend:

mindestens eine implantierbare Elektrode,

eine implantierbare Verbinderanordnung (100; 200; 300; 400) nach einem der voran- gehenden Ansprüche,

wobei der mindestens eine erste Anschluss jeweils mit der mindestens einen Elekt rode verbunden ist und der mindestens eine zweite Anschluss mit einer Ansteuer schaltung verbindbar ist.

15. Implantierbare Elektrodenanordnung nach Anspruch 13, wobei zwischen der min- destens einen implantierbaren Elektrode und der ersten Kopplungselektrode ein

Glättungskondensator angeordnet ist (1 14).