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1. WO2020104278 - FAHRZEUG MIT EINER BODENHEIZVORRICHTUNG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Fahrzeug (1) aufweisend

- einen Wagenkasten (3) mit einem Innenraum (4) und einem darin

angeordneten Boden (6) zum Aufnehmen von Fahrgästen,

- mindestens eine Wärme-produzierende Komponente,

- eine Wärmeabgabevorrichtung (22) zum gezielten Abführen von Wärme in eine Fahrzeugumgebung (2),

- mindestens einen Abwärmekreis (23) ausgebildet zum Wärmetransport von mindestens der Komponente zur Wärmeabgabevorrichtung (22),

- eine Bodenheizvorrichtung (20) zum Beheizen des Bodens (6),

- mindestens eine Einstelleinrichtung zum Einstellen der Bodenheizvorrichtung

(20),

- eine Feuchtedetektionseinrichtung zum Bestimmen einer Feuchtigkeit des Bodens (6), und

- eine Steuerungsvorrichtung (30), die zum Ansteuern der Einstelleinrichtung und zum Datenempfang von der Feuchtedetektionseinrichtung mit diesen verbunden ist, und die mindestens auf Basis von Daten der

Feuchtedetektionseinrichtung zum Bestimmten eines Trocknungskriteriums ausgebildet ist,

- wobei die Steuervorrichtung (30) und die Einstelleinrichtung derart

ausgebildet sind, sodass in Abhängigkeit des Trocknungskriteriums die Bodenheizvorrichtung (20) aktiviert wird.

2. Fahrzeug (1) nach Anspruch 1, aufweisend mindestens einen Heizkreis (21)

ausgebildet zum Wärmetransport von mindestens der Komponente zur

Bodenheizvorrichtung (20), wobei die Einstelleinrichtung zum Einstellen eines Wärmetransports von der Komponente zur Bodenheizvorrichtung (20) und/oder zur Wärmeabgabevorrichtung (22) ausgebildet ist, und wobei die Steuervorrichtung (30) und die Einstelleinrichtung derart ausgebildet sind, sodass beim Vorliegen eines definierten Trocknungskriteriums ein Wärmetransport von der Komponente zur Bodenheizvorrichtung (20) ausgeführt wird.

3. Fahrzeug (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Feuchtedetektionseinrichtung

mindestens einen Feuchtesensor (31) zur Detektion von Feuchtigkeit des Bodens (6) und/oder einen Regensensor (36) zur Detektion von Regen in der Fahrzeugumgebung (2) aufweist.

4. Fahrzeug (1) einem der voranstehenden Ansprüche, wobei die

Feuchtedetektionseinrichtung dazu eingerichtet ist, Daten über einen Wetterzustand der Fahrzeugumgebung (2) aus einer dritten Quelle, insbesondere aus dem Internet und/oder von einem Online-Wetterdatenservice, zu empfangen und dahingehend auszuwerten, ob Nässe in der Fahrzeugumgebung (2) vorhanden ist.

5. Fahrzeug (1) einem der voranstehenden Ansprüche, aufweisend eine erste

Luftfeuchtigkeitsmesseinrichtung (32) zum Messen einer Luftfeuchtigkeit im

Innenraum (4) und/oder eine erste Temperaturmesseinrichtung (33) zum Messen einer Innentemperatur.

6. Fahrzeug (1) einem der voranstehenden Ansprüche, aufweisend eine

Klimatisierungsvorrichtung (8) zum Manipulieren eine Innentemperatur und/oder eine Luftfeuchtigkeit in dem Innenraum (4).

7. Fahrzeug (1) nach Anspruch 6, aufweisend eine zweite

Luftfeuchtigkeitsmesseinrichtung (34) zum Messen einer Luftfeuchtigkeit der Fahrzeugumgebung (2) und/oder eine zweite Temperaturmesseinrichtung (35) zum Messen einer Umgebungstemperatur.

8. Fahrzeug (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei die Komponente als Fahrmotor (13) des Fahrzeugs (1), ein elektrischer Energiespeicher (11), eine

Ladeeinrichtung (15) für einen elektrischen Energiespeicher, leistungselektronische Einrichtungen (12), insbesondere für den Fahrmotor (13), Bordnetzumrichter, Bremswiderstand (14), Kompressor und/oder nicht als Brennstoffzelle ausgebildet ist.

9. Fahrzeug (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche 2 bis 8, aufweisend ein

Arbeitsmedium zum Transport der Wärme der Komponente in den Heizkreis (21) und/oder in den Abwärmekreis (23), wobei das Arbeitsmedium zumindest während eines Wärmeübergangs von der Komponente in das Arbeitsmedium eine Flüssigkeit ist.

10. Fahrzeug (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche 2 bis 9, aufweisend einen Fluidkreislauf mit einem Phasenübergang des Arbeitsmediums, wobei der Heizkreis (21) und/oder der Abwärmekreis (23) zumindest Teil des Fluidkreislaufs ist/sind, und mindestens eine Verflüssigungseinrichtung (26) und Vergasereinrichtung (27), insbesondere im Heizkreis (21) und/oder im Abwärmekreis (23), vorgesehen ist/sind.

11. Fahrzeug (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche 2 bis 10, wobei die

Einstelleinrichtung, der Heizkreis (21) und der Abwärmekreis (23) derart ausgebildet und/oder schaltbar sind,

- dass gemäß einem ersten Betriebszustand ein Wärmetransport ausschließlich innerhalb des Heizkreises (21) stattfindet, und/oder

- dass gemäß einem zweiten Betriebszustand ein Wärmetransport

ausschließlich innerhalb des Abwärmekreises (23) stattfindet, und/oder

- dass Heizkreis (21) und Abwärmekreis (23) gemäß einem dritten

Betriebszustand zumindest in Abschnitten parallel zueinander schaltbar sind, und/oder

- dass Heizkreis (21) und Abwärmekreis (23) gemäß einem vierten

Betriebszustand zumindest in Abschnitten seriell zueinander schaltbar sind.

12. Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeugs (1), insbesondere zum Betrieb eines Fahrzeugs (1) nach einem der vorangestellten Ansprüche, wobei das Fahrzeug (1) einen

Wagenkasten (3) mit einem Innenraum (4) und einen darin angeordneten Boden (6) zum Aufnehmen von Fahrgästen, mindestens eine Wärme-produzierende

Komponente, eine Wärmeabgabevorrichtung (22) zum gezielten Abführen von Wärme in eine Fahrzeugumgebung (2), mindestens einen Abwärmekreis (23) ausgebildet zum Wärmetransport von mindestens der Komponente zur

Wärmeabgabevorrichtung (22), eine Bodenheizvorrichtung (20) zum Beheizen des Bodens (6), mindestens eine Einstelleinrichtung zum Einstellen der

Bodenheizvorrichtung (20), eine Feuchtedetektionseinrichtung, und eine

Steuerungsvorrichtung (30), die zum Ansteuern der Einstelleinrichtung und zum Datenempfang von der Feuchtedetektionseinrichtung mit diesen verbunden ist, das Verfahren aufweisend die Schritte:

- Erzeugen eines Signals durch die Feuchtedetektionseinrichtung, das den Grad der Feuchtigkeit des Bodens (6) und/oder das Vorhandensein von Wasser auf dem Boden (6) repräsentiert;

- Ableiten eines Trocknungskriteriums mindestens auf Basis des Signals der Feuchtedetektionseinrichtung;

- Aktivieren der Bodenheizvorrichtung (20) in Abhängigkeit von dem

Trocknungskriterium.

13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei das Trocknungskriterium als positives oder

negatives Trocknungskriterium vorliegen kann, aufweisend den Schritt:

Prüfen eines Trocknungskriteriums,

wenn ein positives Trocknungskriterium vorliegt, Ansteuern einer Einstelleinrichtung derart, so dass ein Wärmetransport von der Komponente zur Bodenheizvorrichtung (20) stattfindet.

14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, wobei das Trocknungskriterium mindestens unter Verwendung von Daten eines Regensensor (36) zum Detektieren von Regen in der Fahrzeugumgebung (2), eines Feuchtesensors (21) zum Detektieren von

Feuchtigkeit des Bodens (6), einer Luftfeuchtigkeitsmesseinrichtung (32) zum Messen einer Luftfeuchtigkeit im Innenraum (4), und/oder einer ersten

Temperaturmesseinrichtung (33) zum Messen einer Innentemperatur im Innenraum (4), und/oder auf Basis einer Anzahl von einsteigenden Fahrgästen bestimmt wird.

15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, wobei das Fahrzeug (1) eine erste

Luftfeuchtigkeitsmesseinrichtung (32) zum Messen einer Luftfeuchtigkeit im

Innenraum (4) und/oder eine erste Temperaturmesseinrichtung (33) zum Messen einer Innentemperatur im Innenraum (4) und/oder eine Klimatisierungsvorrichtung (8) zum Manipulieren eine Innentemperatur und/oder eine Luftfeuchtigkeit in dem Innenraum (4) aufweist, und wobei die Klimatisierungsvorrichtung (8) derart betrieben wird, sodass die Luftfeuchtigkeit in dem Innenraum (4) einen Schwellwert nicht überschreitet.