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1. WO2020104276 - VEREINZELUNGSVORRICHTUNG EINER OPTISCHEN PRÜFEINRICHTUNG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]
Patentansprüche

1. Vereinzelungsvorrichtung einer Prüfeinrichtung zur

zerstörungsfreien physikalischen Prüfung

übereinstimmender, zu einer Objektachse (1.1)

rotationssymmetrischer Prüfobjekte (1) mit einer

Bodenfläche (1.2), eine Deckfläche (1.3) und einer sich zwischen Bodenfläche (1.2) und Deckfläche (1.3) erstreckenden Mantelfläche (1.4), umfassend

eine Stetig-Förderanlage (2) mit mindestens einem Fördermittel, eingerichtet zum einreihigen Transportieren der Prüfobjekte (1) in einer Transportrichtung (2.2) in einer Transportebene (2.1), wobei in der Transportebene (2.1) in

Transportrichtung (2.2) aufeinanderfolgend eine Staustrecke (7), eine Eingriffstrecke (8), eine Beschleunigungsstrecke (9) und eine

Transportstrecke (10) angeordnet sind,

zwei Taschenräder (3.1, 3.2) mit mehreren

gleichmäßig über den Umfang verteilten Taschen (3.4), die um Achsen (3.3) drehbar angeordnet sind,

- einen Antrieb (4), der die Taschenräder (3.1, 3.2) in eine gegensinnige, synchrone Drehung um ihre Achsen (3.3) versetzt,

wobei die Eingriffstrecke (8) zwischen den beiden Taschenrädern (3.1, 3.2) verläuft und der Abstand zwischen den Achsen (3.3) der Taschenräder und der Abstand der Taschenräder (3.1, 3.2) zu der Transportebene (2.1) derart bestimmt wird, dass die Mantelfläche (1.4) jedes Prüfobjekt (1) an jeweils einer Tasche (3.4) der beiden Taschenräder (3.1,3.2) in der Eingriffstrecke (8) zur Anlage gelangt und

eine Steuerung zur Einstellung der

Umdrehungsgeschwindigkeit der Taschenräder (3.1, 3.2) relativ zur Geschwindigkeit jedes

Fördermittels der Stetig-Förderanlage (2), die derart eingerichet ist, dass die

Transportgeschwindigkeit der Prüfobjekte (1) in der Stau - und Eingriffstrecke (7,8) geringer als die Transportgeschwindigkeit der Prüfobjekte (1) in der Beschleunigungs - und Transportstrecke (9, 10) ist.

2. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch

gekennzeichnet, dass die Stetig-Förderanlage einen Bandförder (6) aufweist, wobei in der Transportebene (2.1) des Bandförderers (6) in Transportrichtung (2.2) hintereinander zumindest die Beschleunigungsstrecke

(9) und die Transportstrecke (10) angeordnet sind.

3. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch

gekennzeichnet, dass die Stetig-Förderanlage einen Bandförder (6) aufweist, wobei in der Transportebene

(2.1) des Bandförderers (6) in Transportrichtung (2.2) hintereinander zumindest ein Teil der Staustrecke (7), die Eingriffstrecke (8), die Beschleunigungsstrecke (9) und die Transportstrecke (10) angeordnet sind.

4. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch

gekennzeichnet, dass die Stetig-Förderanlage (2) einen Strömungsförderer (5) aufweist, wobei in der

Transportebene (2.1) des Strömungsförderers in

Transportrichtung (2.1) hintereinander die Staustrecke (7) und die Eingriffstrecke (8) angeordnet sind.

5. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch

gekennzeichnet, dass die Stetig-Förderanlage (2) einen Strömungsförderer (5) aufweist, wobei in der

Transportebene (2.1) des Strömungsförderers (5) ein Teil der Staustrecke (7) angeordnet ist.

6. Vereinzelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bandförderer (6) ein Doppelspurband (6.1) aufweist.

7. Vereinzelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in

Transportrichtung (2.2) verlaufende Seitenführungen (5.2, 6.8) parallel zueinander oberhalb der

Transportebene (2.1) derart angeordnet sind, dass die Seitenführungen jedes Prüfobjekt (1) an

gegenüberliegenden Seiten seiner Mantelfläche (1.4) führen .

8. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch

gekennzeichnet, dass sich die Seitenführungen (5.2, 6.8) zumindest entlang der Staustrecke (7) erstrecken. 9. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenführungen (6.8) entlang der Eingriffstrecke (8) oberhalb der

Taschenräder (3.1, 3.2) angeordnet sind.

10. Vereinzelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Seitenführungen (5.2, 6.8) einstellbar ist .

11. Vereinzelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in

Transportrichtung (2.2) oberhalb der Transportebene (2.1) eine Überkopfführung (6.7) derart angeordnet ist, dass die Überkopfführung (6.7) die Deckfläche

(1.3) jedes Prüfobjekts (1) führt.

12. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Überkopfführung (6.7) zumindest entlang der Eingriffstrecke (8) und

ausgehend von der Eingriffstrecke (8) zumindest teilweise entlang der Beschleunigungsstrecke (9) erstreckt.

13. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der Überkopfführung (6.7) und der Transportebene (2.1) einstellbar ist.

14. Vereinzelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Bandförder (6) zumindest abschnittsweise als Vakuumbandförderer ausgebildet ist.

15. Vereinzelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Taschen (3.4) jedes Taschenrades (3.1,3.2) durch einfach gekrümmte Flächen mit übereinstimmender Krümmung begrenzt werden.

16. Vereinzelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (4) für die Taschenräder (3.1,3.2) einen Servomotor (4.1) umfasst .

17. Vereinzelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Achsen (3.3) der Taschenräder (3.1, 3.2) einstellbar ist.

18. Vereinzelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung zur Einstellung der Umdrehungsgeschwindigkeit der

Taschenräder (3.1, 3.2) relativ zur Geschwindigkeit jedes Fördermittels der Stetig-Förderanlage (2)

Bestandteil eines Regelkreises ist, der die

Aufrechterhaltung der Staustrecke (7) unmittelbar vor der Eingriffstrecke (8) gewährleistet.

19. Vereinzelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden

Taschenräder (3.1, 3.2) übereinstimmen und die Achsen (3.3) parallel zueinander und senkrecht zu der

Transportebene (2.1) verlaufen.