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1. WO2020104258 - MULTIPOLARE KANÜLE

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

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Patentansprüche

1. Multipolare Kanüle (10, 10') mit einem Kanülenrohr (12) mit einem distalen (14) und einem proximalen Ende und mit einer ersten Elektrode (22) und wenigstens einer zweiten Elektrode (24, 26, 28a, 28b, 28c), wobei das Kanülenrohr (12) einen Kanülenrohrkörper (18) und eine die erste und die zweite Elektrode (22, 24) gegeneinander elektrisch isolierende Beschichtung (20) aufweist, wobei das distale Ende (12) des Kanülenrohrs (12) eine distale Spitze (16) aufweist, wobei die elektrisch isolierende Beschichtung (20) und wenigstens die zweite Elektrode (24, 28a, 28b, 28c) in einem Dünnschichtverfahren auf den Kanülenrohr körper (18) aufgebracht sind.

2. Multipolare Kanüle (10, 10') nach Anspruch 1,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die ers te Elektrode (22) durch den Kanülenrohrkörper (18) gebil det ist.

3. Multipolare Kanüle (10, 10') nach einem der vorhergehen den Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die elektrisch isolierende Beschichtung (20) eine Dicke von wenigen Mikrometern, vorzugsweise eine Dicke von weniger als einem Mikrometer, aufweist.

4. Multipolare Kanüle (10, 10') nach einem der vorhergehen den Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die zweite Elektrode (24, 28a, 28b, 28c) eine Dicke von weni gen Mikrometern, vorzugsweise eine Dicke von weniger als einem Mikrometer, aufweist.

5. Multipolare Kanüle (10, 10') nach einem der vorhergehen den Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die elektrisch isolierende Beschichtung (20) aus Parylen ist.

6. Multipolare Kanüle (10, 10') nach einem der vorhergehen den Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die elektrisch isolierende Beschichtung (20) einen distalen Abschnitt des Kanülenrohrkörpers (18) abgesehen von der distalen Spitze (16) oder im Wesentlichen vollständig be deckt .

7. Multipolare Kanüle (10, 10') nach einem der vorhergehen den Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die zweite Elektrode (24) im Dünnschichtverfahren auf die elektrisch isolierende Beschichtung (20) aufgebracht ist.

8. Multipolare Kanüle (10, 10') nach einem der vorhergehen den Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die zweite Elektrode (24, 28a, 28b, 28c) aus Aluminium ist.

9. Multipolare Kanüle (10, 10') nach einem der vorhergehen den Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die zweite Elektrode (24) beabstandet zum distalen Ende der elektrisch isolierenden Beschichtung (20) angeordnet ist und insbesondere die elektrisch isolierende Beschichtung (20) abgesehen von einem distalen ringförmig umlaufenden Abschnitt (21) bedeckt.

10. Multipolare Kanüle (10, 10') nach einem der vorhergehen den Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass auf der zweiten Elektrode (24) zumindest abschnittsweise eine zweite elektrisch isolierende Beschichtung (25) angeord net ist.

11. Multipolare Kanüle (10, 10') nach einem der vorhergehen den Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die zweite elektrisch isolierende Beschichtung (25) aus Pary- len oder Weißlack ist.

12. Multipolare Kanüle (10, 10') nach einem der vorhergehen den Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die zweite elektrisch isolierende Beschichtung (25) die zwei te Elektrode (24) abgesehen von wenigstens einem distal angeordneten aktiven Abschnitt (24a) bedeckt.

13. Multipolare Kanüle (10, 10') nach einem der vorhergehen den Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die zweite Elektrode (28a, 28b, 28c) in der elektrisch iso lierenden Beschichtung (20) angeordnet ist.

14. Multipolare Kanüle nach einem der vorhergehenden Ansprü che,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die ers te Elektrode (22) und die zweite Elektrode (24) mit einem Bioimpedanzsensor verbindbar sind.

15. Multipolare Kanüle nach einem der vorhergehenden Ansprü che,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass an dem proximalen Ende des Kanülenrohrs (12) ein Ansatz angeord net ist, welcher einen elektrisch kontaktierenden An schluss für die Elektroden (22, 24) aufweist.

16. Verfahren zum Herstellen einer multipolaren Kanüle (10, 10') mit einem Kanülenrohr (12) mit einem distalen Ende (14) und einem proximalen Ende und mit einer ersten

Elektrode (22) und wenigstens einer zweiten Elektrode (24, 26, 28a, 28b, 28c), wobei das Kanülenrohr (12) einen Kanülenrohrkörper (18) und eine die erste und die zweite Elektrode (22, 24, 26, 28a, 28b, 28c) gegeneinander elektrisch isolierende Beschichtung (20) aufweist, mit den Schritten:

- Bereitstellen eines Kanülenrohrkörpers (18),

- Aufbringen der elektrisch isolierenden Beschichtung (20) und der zweiten Elektrode (24, 26, 28a, 28b, 28c) auf den Kanülenrohrkörper in einem Dünnschichtverfahren.

17. Verfahren nach Anspruch 16,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die elektrisch isolierende Beschichtung (20) und wenigstens eine der Elektroden (28a, 28b, 28c) in einem Dünnschicht verfahren gemeinsam aufgebracht werden und anschließend ein distaler Abschnitt der Elektrode durch ein abtragen des Verfahren, vorzugsweise durch Sputtern, freigelegt wird .

18. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 17,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass zum Auf bringen der elektrisch isolierenden Beschichtung (20) und der zweiten Elektrode (24) folgende Schritte durchgeführt werden :

- Aufbringen der elektrisch isolierenden Beschichtung (20) auf den Kanülenrohrkörper (18),

- Aufbringen der zweiten Elektrode (24) auf die

elektrisch isolierende Beschichtung (20).

19. Verfahren nach Ansprüche 18,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die elektrisch isolierende Beschichtung (20) derart aufge bracht wird, dass der Kanülenrohrkörper (18) abgesehen von der distalen Spitze (16) oder vollständig bedeckt ist .

20. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 19,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die zweite Elektrode (24) derart auf die elektrisch isolie rende Beschichtung aufgebracht wird, dass die zweite Elektrode beabstandet zum distalen Ende der elektrisch isolierenden Beschichtung (20) angeordnet ist und insbe sondere die elektrisch isolierende Beschichtung (20) ab gesehen von einem distalen ringförmig umlaufenden Ab schnitt (21) bedeckt ist.

21. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 20,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass nach dem Aufbringen der zweiten Elektrode (24) eine zweite elektrisch isolierende Beschichtung (25) zumindest ab schnittsweise auf die zweite Elektrode (24) insbesondere in einem Dünnschichtverfahren aufgebracht wird.

22. Verfahren nach Anspruch 21,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die zweite elektrisch isolierende Beschichtung (25) derart auf die zweite Elektrode (24) aufgebracht wird, dass die zweite Elektrode abgesehen von wenigstens einem distal angeordneten aktiven Abschnitt (24a) bedeckt ist.

23. Verfahren nach Anspruch 21 oder 22,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass auf die zweite elektrisch isolierende Beschichtung (25) eine dritte Elektrode (26) und auf die dritte Elektrode (26) eine dritte elektrisch isolierende Beschichtung (27) ins besondere in einem Dünnschichtverfahren aufgebracht wird.

24. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 23,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das Dünnschichtverfahren ein PVD-Verfahren oder ein Aufdampf verfahren oder ein Sputterverfahren oder ein Aufdruckver fahren oder ein Verfahren zum Aufbringen einer Lack schicht und/oder eine Kombination aus mehreren der vorge nannten Verfahren ist.