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1. WO2020104111 - VERFAHREN ZUM BETREIBEN EINES PARTIKELSENSORS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Ansprüche

1. Verfahren zum Betreiben eines Partikelsensors (16), der ein einen Laser aufweisendes Lasermodul (18) und ein zur Detektion von

Temperaturstrahlung (14) eingerichteten Detektor (26), ein im Strahlengang des Lasers des Lasermoduls (18) angeordnetes optisches Element (20) und einen Detektor (26) aufweist, wobei das optische Element dazu eingerichtet ist, von dem Lasermodul (18) ausgehendes Laserlicht (10) in einen Spot (22) zu bündeln, um an der Stelle des Spots einen Partikel zum Leuchten anzuregen, und wobei der Detektor (26) im Partikelsensor (16) so

angeordnet ist, dass er vom Spot (22) ausgehende Strahlung (14) detektiert, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangssignale des Detektors einer Filterung unterzogen werden, mit der von nicht ausreichend aufgeheizten Partikeln erzeugte Ausgangssignale von einer weiteren Auswertung ausgeschlossen werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Filterung so erfolgt, dass Peaks, die eine charakteristische Doppelpeak-Struktur aufweisen, von der weiteren Auswertung ausgeschlossen werden.

3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Erkennung der charakteristischen Doppelpeak-Struktur mittels eines

Signalverarbeitungsverfahrens erfolgt.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das

Signalverarbeitungsverfahren mit einer Mustererkennung mittels künstlicher Intelligenz oder einem Fitten einer Kurve der Doppelpeak-Struktur an eine Muster-Kurvenform oder durch Algorithmen zur Findung von Hochpunkten der Doppelpeak-Struktur und zur Auswertung eines zeitlichen Abstandes der Hochpunkte erfolgt.

5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die

Filterung auf einer Auswertung des zeitlichen Abstandes von Peaks im Ausgangssignal des Detektors basiert.

6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Peak im Ausgangssignal des Detektors erfasst wird und eine Entscheidung darüber, ob der erfasste erste Peak als ein ein Partikel anzeigendes Ereignis gezählt wird, davon abhängig ist, ob innerhalb einer vorgegebenen ersten Zeitdauer t1 , die mit dem Erfassen des ersten Peaks beginnt, ein weiterer Peak im Ausgangssignal des Detektors erfasst wird.

7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste

Zeitdauer t1 in Abhängigkeit von einer Geschwindigkeit des Fluids oder des Gases vorgegeben wird, das die Partikel transportiert.

8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zeitspanne erfasst wird, die seit dem Erfassen des ersten Peaks verstrichen ist, dass der erste Peak als ein Partikel gezählt wird, wenn innerhalb der vorgegebenen ersten Zeitdauer kein weiterer Peak im Ausgangssignal des Detektors erfasst wird.

9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass dann, wenn ein zweiter Peak innerhalb der ersten Zeitdauer t1 erfasst worden ist, überprüft wird, ob der zweite Peak innerhalb einer zweiten Zeitdauer t2 erfasst worden ist, die kürzer als die erste Zeitdauer t1 ist und dass dann, wenn der zweite Peak innerhalb der zweiten Zeitdauer erfasst worden ist, der erste Peak und der zweite Peak eines Doppel-Peaks zusammen als ein Partikel gezählt werden.

10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Höhe eines Peaks als Maß für die Größe des Partikels gewertet wird.

1 1. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Höhe des ersten Peaks des Doppelpeaks als Maß für die Größe gewertet wird.

12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass vom Spot (22) ausgehende Strahlung (14) einer Wellenlängenfilterung unterzogen wird, bei der im Wellenlängenbereich der Laserstrahlung liegende Wellenlängen ausgeschlossen werden.

13. Steuergerät zum Betreiben eines Partikelsensors (16), der ein einen Laser aufweisendes Lasermodul (18) und ein zur Detektion von

Temperaturstrahlung (14) eingerichteten Detektor (26), ein im Strahlengang des Lasers des Lasermoduls (18) angeordnetes optisches Element (20) und einen Detektor (26) aufweist, wobei das optische Element dazu eingerichtet ist, von dem Lasermodul (18) ausgehendes Laserlicht (10) in einen Spot (22) zu bündeln, und wobei der Detektor (26) im Partikelsensor (16) so angeordnet ist, dass er vom Spot (22) ausgehende Strahlung (14) detektiert, wobei das Steuergerät dazu eingerichtet ist, einen ersten Peak im

Ausgangssignal des Detektors zu erfassen, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergerät dazu eingerichtet ist, die Ausgangssignale des Detektors einer Filterung zu unterziehen, mit der von nicht ausreichend aufgeheizten

Partikeln erzeugte Ausgangssignale von einer weiteren Auswertung ausgeschlossen werden.

14. Steuergerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass es dazu

eingerichtet ist, ein Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 121 auszuführen.