In Bearbeitung

Bitte warten ...

Einstellungen

Einstellungen

Gehe zu Anmeldung

1. WO2020103966 - PFLASTERSTEIN MIT VERSICKERUNGSBEREICH UND DAMIT HERGESTELLTES PFLASTER

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

PatentanSprüche

1. Pflasterstein (1, 2), der auf mindestens einer Seitenfläche im Wechsel Funktionsbereiche (6) und Versicke rungsbereiche (5) aufweist, wobei die Funktionsbereiche (6) je ein unteres primäres Verbundsystem mit mindestens zwei von der Seitenfläche weit vorstehenden Verbundabschnitten (3) und ein oberes sekundäres Verbundsystem mit mindestens zwei weniger weit vorstehen den Verbundabschnitten aufweist und die Verbundabschnitte (3, 9) der Verbundsysteme nur innerhalb der Funktionsbereiche (6) so mit entsprechenden Verbundabschnitten (3, 9) eines Nachbarpflastersteines (1, 2) zahnstangenartig Zusammenwirken, dass innerhalb der Funktionsbereiche (6) im Bereich des primären Verbundsystems mit dem Nachbarpflasterstein (1, 2) eine enge Fuge und im Bereich des sekundären Verbundsystems eine weite Fuge gebildet wird, und wobei die Versickerungsbereiche (5) zur Ausbildung einer unten offenen Kammer keine eigenen Verbundabschnitte aufweisen und so ausgebildet sind, dass sie im verlegten Zustand der Pflastersteine (1,2) keine Verbundabschnitte eines Nachbarpflastersteines (1, 2) aufnehmen.

2. Pflasterstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere primäre Verbundsystem so ausgebildet ist, dass dessen Verbundabschnitte (3) unter Aufrecht erhaltung eines geringen Abstandes zur Ausbildung der engen Fuge nahezu formschlüssig mit Verbundabschnittskehlen eines Nachbarpflastersteines (1, 2) in Eingriff treten.

3. Pflasterstein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verbundabschnitte (3) oder die Ver- bundabschnittskehlen des primären Verbundsystems klei- ne vorstehende Ansätze (4) zum Kontakt mit den Ver- bundabschnittskehlen und/oder Verbundabschnitten von Nachbarpflastersteinen (1, 2) aufweisen.

4. Pflasterstein nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbundabschnitte (3) des primären Verbundsystems über die Funktionsbereiche (6) mäandrierend, insbesondere wellenförmig, ausgebildet sind.

5. Pflasterstein nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbundabschnitte (3) des primären Verbundsystems über die Funktionsbereiche (6) als durchlaufende Leiste ausgebildet sind.

6. Pflasterstein nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbundabschnitte (3) des primären Verbundsystems so ausgebildet sind, dass sich im verlegten Zustand mit einem Nachbarpflasterstein (1, 2) eine nahezu gleich breite Fuge ergibt.

7. Pflasterstein nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das primäre Verbundsystem so ausgebildet ist, dass sich seine Verbundabschnitte (3) leicht nach oben verjüngen.

8. Pflasterstein nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Verbundabschnitte (9) des sekundären Verbundsystems in Verlängerung der Verbundabschnitte (3) des primären Verbund systems angeordnet sind.

9. Pflasterstein nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbundabschnitte (9) des sekundären Verbundsystems im Querschnitt halbkreisförmig ausgebildet sind.

10. Pflasterstein nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang zwischen den Verbundabschnitten (3, 9) des primären und sekundären Verbundsystems als von der Mitte zu den Rändern der Verbundabschnitte (3, 9) ansteigende Stufe ausgebildet ist .

11. Aus einer Vielzahl von Pflastersteinen (1, 2) der

vorangehenden Ansprüche zusammengesetztes Pflaster.