In Bearbeitung

Bitte warten ...

Einstellungen

Einstellungen

Gehe zu Anmeldung

1. WO2020093080 - VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINES SICHERHEITSMERKMALS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

VERFAHREN ZUR HERSTEFFUNG EINES S ICHERHEIT S MERKM AFS

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitsmerkmals in Form eines farbigen Bildes, wobei zur Herstellung des Bildes ein Farbmittel auf ein Substrat aufgetragen wird.

Weiters betrifft die Erfindung ein Sicherheitsmerkmal in Form eines farbigen Bildes.

Darüber hinaus hat die Erfindung ein Sicherheitselement, insbesondere in Form eines Sicher heitsstreifens, zum Gegenstand.

Zudem betrifft die Erfindung ein Wertdokument.

Bei der Herstellung von Sicherheitsmerkmalen mittels auf dem CMYK-Farbmodell basieren den Druckverfahren werden die Farben üblicherweise vollflächig übereinander aufgetragen, was eine subtraktive Farbmischung zur Folge hat. Diese Druckverfahren eignen sich jedoch nicht zur Realisierung einer additiven Farbmischung. Insbesondere bei Verwendung von fluo reszierenden Farben führen bekannte, auf einer vollflächigen Überdeckung der Farbschichten basierende Druckverfahren zu Problemen bei der Realisierung farbiger Bilder, da eine vollflä chige Überdeckung der Grundfarben Rot, Grün und Blau bei fluoreszierenden Farbmitteln ei nen grauen Gesamteindruck zur Folge hat. Bei Verwendung von nur zwei fluoreszierenden Farben wird hingegen eine der beiden Farben üblicherweise stärker wahrgenommen als die andere. Mit den bekannten Verfahren ist es daher nicht möglich, farbige Bilder, beispiels weise in Form von Porträts, Fandschaften, alphanumerischen Zeichen etc., mit fluoreszieren den Farben darzustellen. Die Darstellung von Fluoreszenz Regenbogen ist eine etablierte Technik. Bisher wurden Regenbogen mit drei Blockstreifen Zylindern hergestellt, die über lappend drucken und so einen Farbverlauf in Form eines Regenbogens generieren. Es ist je doch nicht möglich mit den bestehenden Fösungen Texte oder einzelne Buchstaben oder Zei chen in den Regenbogenfarben darzustellen.

Es ist daher eine Aufgabe, die oben genannten Nachteile des Stands der Technik zu überwin den und die Herstellung von Sicherheitsmerkmalen mit farbigen Bildern zu verbessern.

Die oben genannte Aufgabe wird mit einem Verfahren der eingangs genannten Art erfin dungsgemäß dadurch gelöst, dass das Bild in Rasterflächen unterteilt wird, wobei sich unmit telbar benachbarte Rasterflächen des Bildes teilweise überlappen, wobei ein Überlappungsbe reich unmittelbar benachbarter Rasterflächen kleiner ist als eine der Rasterflächen, wobei Rasterflächen des Bildes je zumindest eine Farbe zugeordnet wird und zumindest die den je weiligen Rasterflächen abzüglich der entsprechenden Überlappungsbereiche entsprechenden Bereiche des Substrates mit zumindest einem Farbmittel der jeweils zugeordneten Farbe be deckt werden, wobei die Überlappungsbereiche zwischen benachbarten Rasterflächen zumin dest mit dem Farbmittel, welches die Farbe aufweist, die einer der sich in den jeweiligen Überlappungsbereichen überlappenden Rastflächen zugeordnet ist, bedeckt werden.

Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht auf einfache Weise die Herstellung von Sicher heitsmerkmalen mit farbigen Bildern auch bei Verwendung fluoreszierender Farben, da durch die nur teilweise Überlappung der Rasterflächen eine additive Farbmischung bei leuchtenden Farbmitteln ermöglicht wird. Durch Variation des Überdeckungsbereichs benachbarter Ras terflächen kann die Intensität des Farbeindruckes an dieser Stelle optimal eigestellt werden, sodass der gewünschte optische Gesamteindruck erzielt wird. Mit der erfindungsgemäßen Lö sung kann auch eine Regenbogendarstellung mit Designs versehen werden. z.B. nicht fluores zierender Text, gegenläufiger Regenbogen, weißer Text etc.

Gemäß einer vorteilhaften Variante der Erfindung kann es vorgesehen sein, dass das Bild in zumindest einem Teilbereich in zumindest zwei einander teilweise überlappende Rasterflä-chen unterteilt wird, wobei zumindest eine der zumindest zwei Rasterflächen zumindest au ßerhalb des Überlappungsbereichs mit einem Farbmittel, welches eine von der Farbe des die andere der zumindest zwei Rastflächen bedeckenden Farbmittels verschiedene Farbe auf weist, bedeckt wird.

Beliebige farbige Bilder lassen sich dadurch herstellen, dass ein Teil der Rasterflächen zumin dest teilweise mit roter Farbe und ein Teil der Rasterflächen des Bildes zumindest teilweise mit grüner Farbe und ein Teil der Rasterflächen (6) des Bildes zumindest teilweise mit blauer Farbe bedeckt wird.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung, welche sich besonders zur Herstel lung mittels eines Tiefdruckverfahrens eignet, kann es vorgesehen sein, dass die Rasterflächen von gleicher Größe und Form sind.

Um eine optimale additive Farbmischung zu erzielen kann es vorgesehen sein, dass als Farb mittel fluoreszierende Farbmittel, insbesondere ein in UV-Ficht fluoreszierendes Farbmittel, verwendet werden.

Eine besonders hohe Feuchtkraft und Deckung lässt sich dadurch erzielen, dass das Farbmittel mittels eines Tiefdruckverfahrens auf das Substrat übertragen wird.

Zur Herstellung des Bildes kann zumindest ein Zeichen, insbesondere ein alphanumerisches Zeichen und/oder Ikon und/oder geometrische Figur und/oder Symbol, oder eine Abfolge von Zeichen aufgetragen werden.

Zumindest einige der Rasterflächen können teilweise oder vollständig und/oder in Überlap pung sbereichen mit benachbarten Rasterflächen mit zumindest zwei Schichten von Farbmittel unterschiedlicher Farbe beschichtet werden.

Die Farbmittel können schichtweise überlappend aufgetragen werden, sodas s zumindest eine Abfolge von Farben in dem Bild der Abfolge von Farben eines Regenbogens oder einem mehrfarbigen Farbverlauf entspricht.

Gemäß einer Variante der Erfindung kann um das zumindest ein Zeichen oder die zumindest eine Zeichenabfolge zumindest teilweise eine färbige Fläche durch Aufträgen eines oder meh rerer Farbmittel in das Zeichen umgebende Rasterflächen erzeugt werden.

Weiters kann eine Abfolge von Farben in dem zumindest einen Zeichen oder in der zumindest einen Zeichenfolge gegenläufig zu einer Abfolge von Farben in der färbigen Fläche aufgetra gen werden.

Die oben genannte Aufgabe kann auch mit einem Sicherheitsmerkmal der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst werden, dass es insbesondere nach einem Verfahren ge mäß den Ansprüchen 1 bis 11 hergestellt ist, und dass das Bild in färbige Rasterflächen unter teilt ist, wobei sich benachbarte Rasterflächen des Bildes teilweise überlappen und ein Über lappungsbereich benachbarter Rasterflächen kleiner ist als jede der Rasterflächen für sich.

Bevorzugt ist es vorgesehen, dass ein Bild zumindest in einem Teilbereich zumindest zwei ei nander überlappende Rasterflächen umfasst, wobei zumindest eine der Rasterflächen zumin dest außerhalb des Überlappungsbereichs mit einem Farbmittel, welches eine von der Farbe des die andere der zumindest zwei Rastflächen bedeckenden Farbmittels verschiedene Farbe aufweist, bedeckt ist.

Die Realisierung von Bildern beliebiger Farbe wird dadurch begünstigt, dass ein Teil der Ras terflächen des Bildes zumindest teilweise mit roter Farbe und ein Teil der Rasterflächen des Bildes zumindest teilweise mit grüner Farbe und ein Teil der Rasterflächen des Bildes zumin dest teilweise mit blauer Farbe bedeckt ist.

Gemäß einer vorteilhaften Variante der Erfindung kann es vorgesehen sein, dass die das Bild bildenden Rasterflächen von gleicher Größe und Form sind.

Als besonders vorteilhaft hat sich herausgestellt, dass ein Überlappungsbereich zweier be nachbarter Rasterflächen des Bildes zwischen 1 und 90% bezogen auf die Größe einer Raster fläche beträgt.

Eine bevorzugte Variante der Erfindung ist, dass das Farbmittel ein fluoreszierendes Farbmit tel, insbesondere ein in UV-Licht fluoreszierendes Farbmittel, ist.

Bei dem Bild handelt es sich bevorzugt um ein Porträt, eine Landschaft, ein abstraktes geo metrisches Zeichen, ein Logo oder ein alphanumerisches Zeichen oder um eine Codierung.

Weiters können zumindest einige der Rasterflächen teilweise oder vollständig und/oder in Überlappungsbereichen mit benachbarten Rasterflächen mit zumindest zwei Schichten von Farbmittel unterschiedlicher Farbe beschichtet werden.

Zudem kann um das zumindest eine Zeichen oder die zumindest eine Zeichenabfolge zumin dest teilweise eine farbige Fläche angeordnet sein.

Eine Abfolge von Farben, in der zumindest ein Zeichen oder in der zumindest eine Zeichen folge enthalten ist, kann gegenläufig zu einer Abfolge von Farben in der färbigen Fläche auf getragen sein.

Gemäß einer Variante der Erfindung können die Farbmittel schichtweise überlappend aufge-tragen sein, sodass zumindest eine Abfolge von Farben in dem Bild der Abfolge von Farben eines Regenbogens oder einem mehrfarbigen Farbverlauf entspricht.

Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabenstellung wird auch durch ein Sicherheitsele ment, insbesondere in Form eines Sicherheitsstreifens, gelöst, welches ein Sicherheitsmerk mal nach einem der Ansprüche 12 bis 22 aufweist.

Die eingangs genannte Aufgabe kann auch durch ein Wertdokument dadurch gelöst werden, dass es ein Sicherheitselement nach Anspruch 23 und/oder ein Sicherheitsmerkmal nach ei nem der Ansprüche 12 bis 22 aufweist.

Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figur näher erläutert.

Es zeigt in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:

Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Sicherheitsmerkmal.

Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen wer den, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf glei che Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen wer- den können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, un ten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.

Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verste hen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.

Gemäß Fig. 1 weist ein erfindungsgemäßes Sicherheitsmerkmal 1 die Form eines färbigen Bildes 2, beispielsweise in Form eines ein Porträts, einer Landschaft, eines Bauwerks, eines abstrakten geometrischen Zeichens, Logos oder eines alphanumerischen Zeichens 3, oder ei ner Abfolge von Zeichen etc. auf. Das Sicherheitsmerkmal 2 ist auf ein Substrat, beispiels weise einen Sicherheitsstreifen oder direkt auf ein Wertdokument, aufgebracht.

Das Bild 2 ist in Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 unterteilt. Die das Bild 2 bildenden Rasterflä-chen 4, 5, 6, 9, 10, 11 können von gleicher Größe und Form sein. Abweichend von der hier dargestellten Form können die Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 eine dreieckige, viereckige oder polygonale Kontur aufweisen. So können die Konturen der Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 insbesondere durch Dreiecke, Rechtecke, Parallellogramme, Trapeze, Deltoide, Sechsecke, Achtecke, oder beliebige Vielecke gebildet sein.

Aus der Darstellung ist erkennbar, dass sich benachbarte Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 des Bildes 2 teilweise überlappen, wobei ein Überlappungsbereich 7, 8 zweier benachbarter Ras terflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 kleiner ist als jede der Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 für sich. Ein Überlappungsbereich zweier benachbarter Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 des Bildes 2 liegt bevorzugt zwischen 1 und 90%, insbesondere zwischen 3 und 80 %, besonders bevorzugt zwischen 1 - 25 % oder 5 - 10 %, bezogen auf die Größe einer Rasterfläche 4, 5, 6, 9, 10, 11.

Gemäß Fig. 1 ist jede Rasterfläche 4, 5, 6, 9, 10, 11 des Bildes 2 zumindest außerhalb der Überlappungsbereiche 7, 8 zu ihren benachbarten Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 mit einem Farbmittel von einer der jeweiligen Rasterfläche zugeordneten Farbe bedeckt.

Hierbei kann ein Teilbereich der Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 unterschiedlich gefärbt sein. Jede der Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10,11 kann außerhalb der Überlappungsbereiche 7, 8 zu den benachbarten Rasterzellen einfärbig sein. In einem Überlappungsbereich 7, 8 kann beispiels weise jenes Farbmittel aufgetragen sein, welches von der Farbe her dem Farbmittel eines der einander überlappenden Rastflächen 4, 5, 6, 9, 10,11 außerhalb des Überlappungsbereichs 7, 8 entspricht. Der Überlappungsbereich 7, 8 wird bei dieser Ausführungsform somit mit nur ei ner Farbmittel-Schicht bedeckt, welche jener entspricht, die eine der benachbarten Rasterflä chen 4, 5, 6, 9, 10,11 bedeckt. So kann die Rasterfläche 5 außerhalb des Überlappungsbe reichs 7 vollflächig grün, gefärbt sein, während der Überlappungsbereich 7 und die Rasterflä-che 6 vollständig mit einem Farbmittel blauer Farbe bedeckt sein können.

Alternativ kann jedoch auch jede Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10,11 für sich vollflächig mit einem Farbmittel einer Farbe überzogen werden, wobei, in einem Überlappungsbereich der Raster flächen 4, 5, 6, 9, 10,11 Schichten der unterschiedlichen Farbmittel übereinander zu liegen kommen. Die erste Rasterfläche 4 kann beispielsweise vollflächig mit roter Farbe und die zweite Rasterfläche 5 vollflächig mit grüner Farbe und die dritte Rasterfläche 6 mit blauer Farbe bedeckt sein. In einem Überlappungsbereich der drei Rasterflächen 4, 5, 6 ergibt sich somit abhängig von der Reihenfolge des Farbmittelauftrags der Schichtaufbau rot- grün-blau.

In anderen Teilbereichen des Bildes 2 können aber auch einander benachbarte Rasterflächen 9, 10, 11 mit derselben Farbe bedeckt sein, beispielsweise blau, rot oder grün.

Als Farbmittel wird bevorzugt ein fluoreszierendes Farbmittel, insbesondere ein in UV-Licht fluoreszierendes Farbmittel, verwendet. Als besonders geeignet haben sich beispielsweise Tinten mit fluoreszierenden Pigmenten herausgestellt.

Zur Herstellung des in den Fig. 1 dargestellten Sicherheitsmerkmals 1 wird das Bild 2 durch Aufträgen von Farbmittel auf das Substrat erzeugt. Das Bild 2 wird in die Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 unterteilt. Benachbarte Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 überlappen einander teil weise, wobei die Größe des Überlappungsbereichs 7, 8 zweier benachbarter Rasterflächen 4,

5, 6, 9, 10, 11, wie bereits oben erwähnt, bevorzugt zwischen 1 und 90%, insbesondere zwi schen 3 und 80 %, besonders bevorzugt zwischen 1 - 25 % oder 5 - 10 %, bezogen auf die Größe einer Rasterfläche 4, 5, 6, 9, 10, 11 liegt.

Teilweise überlappende Rasterflächen können mit unterschiedlichen Farben bedeckt werden. So kann beispielsweise die Rasterfläche 4 mit einem fluoreszierenden Rot, die Rasterfläche 5 mit einem fluoreszierenden Grün und die Rasterfläche 6 mit einem fluoreszierenden Blau be deckt werden.

Bei einer hintereinander durchgeführten vollflächigen Bedeckung der Rasterflächen 4, 5, 6 mit Farbmitteln kann es in Eckbereichen der Rasterflächen zu einer Überlappung von drei Schichten der verwendeten Farbmittel kommen. So kann sich in einem Eck- Schnittbereich der Rasterflächen 4, 5, 6 die Schichtreihenfolge Rot, Grün, Blau ergeben, während in einem Sei tenkanten- Schnittbereich zwischen den Rasterflächen 4 und 5 sich die Schichtreihenfolgen Rot und Grün und in einem Seitenkanten- Schnittbereich zwischen den beiden Rasterflächen 5 und 6 die Schichtreihenfolge Grün und Blau ergeben können. Diese Art der Bildübertragung auf das Substrat kann beispielsweise auch mit einem digitalgesteuerten Tintenstrahldruckver fahren durchgeführt werden.

Alternativ zu einer zeitlich hintereinander durchgeführten vollflächigen Beschichtung der Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 kann aber auch nur ein außerhalb des Überlappungsbereichs 7, 8 gelegener Abschnitt einer der Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 mit einem Farbmittel einer ers ten Farbe und eine weitere der Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 sowie der Überlappungsbereich

7, 8 mit einem Farbmittel einer zweiten Farbe bedeckt werden. In dem Eckschnittbereich der Rasterflächen 4, 5, 6 sowie in den seitlichen Überlappungsbereichen könnte somit nur eine blaue Farbschicht, wie in der Rastfläche 6, aufgetragen sein, während der verbleibende Teil der Rasterfläche 4 rot und der verbleibende Teil der Rasterfläche 5 grün gefärbt sein könnte. Für das in diesem Absatz beschriebene Ausführungsbeispiel eignet sich besonders ein Tief druckverfahren, wobei ein Tiefdruckzylinder zum Einsatz kommen kann, dessen Näpfchen entsprechend der Kontur der Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 unter Berücksichtigung der Über lappungsbereiche 7, 8 ausgebildet sind.

Für alle oben beschriebenen Ausführungsformen gilt, dass in Teilbereichen des Bildes 2 auch benachbarte und einander teilweise überlappende Rasterflächen 9, 10, 11 mit einem Farbmit tel derselben Farbe, beispielsweise einem fluoreszierenden Blau, Rot oder Grün bedeckt sein können.

Zur Herstellung des in Fig. 1 dargestellten Bildes 2 kann ein Zeichen oder eine Abfolge von Zeichen 3 auf das Substrat aufgetragen werden. Bei den Zeichen kann es sich beispielsweise um alphanumerischen Zeichen und/oder Ikonen, wie Hieroglyphen und Ähnliches, und/oder geometrischen Figuren und/oder Symbolen handeln. Jedes Zeichen 3 kann zusätzlich von ei ner färbigen Fläche umgeben sein.

Zumindest einige der Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 können teilweise oder vollständig und/o der in Überlappungsbereichen 7, 8 mit benachbarten Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 auch mit zwei oder mehr Schichten von Farbmittel unterschiedlicher Farbe beschichtet werden. Mit dieser Ausführungsform kann in den einzelnen Zeichen 3 ein kontinuierlicher Farbverlauf er zielt werden. Sowohl das Zeichen 3 bzw. die Zeichenfolge, als auch etwaige umgebende fär-bige Flächen, sind in die Rasterflächen unterteilt. Zudem kann eine geometrische Flächende ckung der verwendeten Farbmittel in dem Bild 2 variieren. So kann beispielsweise in einer Rasterfläche der Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 mindestens eine erste Schicht einer ersten Farbe und mindestens eine zweite Schicht einer zweiten Farbe darüber aufgetragen sein, wo bei die zweite Schicht einen ersten Flächenbereich der ersten Schicht, beispielsweise 20%, be deckt. In einer anderen Rasterfläche der Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 können ebenfalls zwei entsprechende Schichten der ersten und der zweiten Farbe aufgetragen sein, wobei die zweite Schicht einen zweiten Flächenbereich anderer Größe, beispielsweise 10%, der ersten Schicht bedeckt. Die Flächendeckungen in den Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 werden hierbei so ge wählt, dass der gewünschte Farbeeindruck bzw. Farbverlauf in dem Bild 2 erzielt wird.

Darüber hinaus kann alternativ oder zusätzlich zu einer Variation der geometrischen Flächen deckung auch die Dicke der übereinander aufgetragenen Schichten variiert werden, um den gewünschten Farbeindruck zu erzielen. So kann in einer ersten Rasterfläche der Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 eine erste Schicht eine erste Dicke aufweisen und eine darunter befindliche zweite Schicht eine zweite Dicke, während beispielsweise in einer anderen Rasterfläche der Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 eine erste oder zweite Schicht dicker oder dünner sein kann als die entsprechende erste oder zweite Schicht der ersten Rasterfläche.

Die Farbmittel können beispielswiese in den Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 schichtweise überlappend so aufgetragen werden, dass zumindest eine Abfolge von Farben in dem Bild 2, z.B. in der Abfolge von Zeichen 3 und/oder einer diese umgebenden färbigen Fläche, der Ab folge von Farben eines Regenbogens entspricht. Bevorzugt kommen hierbei Farben des RGB-Farbraums zum Einsatz. Zur Herstellung des Bildes 2 kann beispielsweise ein Tiefdruckver fahren verwendet werden, bei welchem drei Zylinder zum Einsatz kommen, die nacheinander jeweils ein Farbmittel einer Farbe auf das Substrat auftragen. So kann einer der Zylinder ein Farbmittel roter, ein anderer Zylinder ein Farbmittel grüner und wieder ein anderer Zylinder ein Farbmittel blauer Farbe auftragen. Die Farbmittel werden hierbei in an sich bekannter Weise in Näpfchen der Zylinder gefüllt und überflüssige Farbe von den zwischen den Näpf chen gelegenen Stegen der Zylinder abgestreift. Die Umrisse der Näpfchen können hierbei die Rasterflächen 4, 5, 6, 9, 10, 11 definieren - dieser Zusammenhang gilt allgemein für alle Aus führungsformen der Erfindung, bei welchen ein Tiefdruckverfahren zu Einsatz kommt. Die Zylinder sind so aufeinander abgestimmt, dass die gewünschte Überdeckung mit Farbmittel bzw. der gewünschte Farbverlauf auf dem Substrat erzielt wird. Die erfindungsgemäße Lö sung ermöglicht die Darstellung von Zeichen mit einem beliebigen Farbverlauf, beispiels weise einem kontinuierlichen Farbverlauf.

Eine Abfolge von Farben in dem zumindest einen Zeichen 3 oder in der einen Zeichenfolge kann auch gegenläufig zu einer Abfolge von Farben in der färbigen Fläche sein.

Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert darge stellt wurden.

Bezugszeichenaufstellung

Sicherheitsmerkmal

Bild

Substrat

Rasterfläche

Rasterfläche

Rasterfläche

Überlappungsbereich

Überlappungsbereich

Rasterfläche

Rasterfläche

Rasterfläche