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1. WO2020064038 - INJEKTOR UND VERFAHREN ZUR EINSPRITZUNG VON KRAFTSTOFF UND EINER ZUSATZFLÜSSIGKEIT SOWIE VERWENDUNG DES INJEKTORS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Injektor (1) zur Einspritzung von Kraftstoff und einer Zusatzflüssigkeit in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine, wobei der Injektor (1) ein erstes Magnetventil (2) mit einer ersten Düsennadel (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites Magnetventil (3) mit einer zweiten Düsenna- del (9) im Injektor (1) angeordnet ist, dass die erste Düsennadel (7) des er- sten Magnetventils (2) und die zweite Düsennadel (9) des zweiten Magnet- ventils (3) hintereinander auf einer Längsachse (10) des Injektors (1 ) angeordnet sind.

2. Injektor (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Düsennadel (9) des zweiten Magnetventils (3) zwischen der ersten Düsen- nadel (7) und einem Brennraum einer Brennkraftmaschine auf einer Längs- achse (10) des Injektors (1 ) angeordnet ist.

3. Injektor (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Düsennadel (9) eine Längsbohrung aufweist.

4. Injektor (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Düsennadel (9) mehrere mit der Längsbohrung verbundene Austrittsöffnungen (27) aufweist.

5. Injektor (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Injektor ein dreiteiliges Gehäuse aufweist, welches mit einer ersten Überwurfmutter 16 und einer zweiten Überwurfmutter 17 fixiert wird.

6. Injektor (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Injektor (1) eine erste Halterung (21) mit einer ersten Magnetspu- le (6) und eine zweite Halterung (23) mit einer zweiten Magnetspule (8) an- geordnet ist.

7. Verfahren zur Einspritzung von Kraftstoff und einer Zusatzflüssigkeit in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine, bei welchem ein erstes Magnetven- til (2) mit einer ersten Düsennadel (7) zur Einspritzung einer Flüssigkeit oder eines Gemischs in den Brennraum bereitgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites Magnetventil (3) mit einer zweiten Düsenna- del (9) im Injektor (1) bereitgestellt wird, dass die erste Düsennadel (7) des ersten Magnetventils (2) und die zweite Düsennadel (9) des zweiten Magnet- ventils (3) hintereinander auf einer Längsachse (10) des Injektors (1) ange- ordnet bereitgestellt werden und dass die Düsennadeln (7, 9) unabhängig voneinander ansteuerbar sind.

8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Ma- gnetventil (2) eine Zusatzflüssigkeit und das zweite Magnetventil (3) einen Kraftstoff in den Brennraum der Brennkraftmaschine dosiert einspritzen.

9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die vom ersten Magnetventil (2) dosierte Zusatzflüssigkeit durch eine in der zweiten Düsennadel (9) bereitgestellte Längsbohrung geleitet in den Brennraum ein- gespritzt wird.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verteilung der in den Brennraum eingespritzten Zusatzflüssigkeit mittels mehrerer am Ende der zweiten Düsennadel (9) bereitgestellter und mit der Längsbohrung verbundener Austrittsöffnungen (27) erfolgt.

11. Verwendung des Injektors (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 zur Erzeu- gung einer isolierenden Dampfschicht in einem Brennraum einer Brennkraft- maschine, dadurch gekennzeichnet, dass eine einer Kraftstoffeinspritzung zeitlich vorgelagerte Wassereinspritzung mittels des ersten Magnetventils (2) erfolgt, wobei sich eine isolierende Dampfschicht im Brennraum ausbildet und dass zeitlich nachfolgend in diese isolierende Dampfschicht mittels des zweiten Magnetventils (3) ein Kraftstoff eingespritzt wird und dass ein entste- hendes Kraftstoff-Luftgemisch von der isolierenden Dampfschicht umhüllt wird, sodass im zeitlich nachfolgenden Zeitpunkt einer Verbrennung des Kraftstoff-Luftgemischs die isolierende Dampfschicht eine Isolationsschicht zur Zylinderwand und zum Kolben hin ausbildet.