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1. WO2020011497 - SORTIEREINRICHTUNG UND ZUFÜHRSCHIENE FÜR KUNSTSTOFFVORFORMLINGE

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Sortiereinrichtung und Zuführschiene für Kunststoffvorformlinge

Beschreibung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen von Kunststoff-behältnissen. Dabei ist es bekannt, dass zunächst sogenannte Kunststoffvorformlinge er-wärmt werden und anschließend in einem erwärmten Zustand zu Kunststoffbehältnissen umgeformt werden. Dabei werden üblicherweise Kunststoffvorformlinge, beispielsweise aus-gehend von einer losen Schüttung, zunächst sortiert und anschließend in einem sortierten Zustand einer Erwärmungseinrichtung zugeführt. Im Stand der Technik finden dabei Pre-formzuführschienen Anwendung, welche das verbleibende Element zwischen beispielsweise einer Sortiereinrichtung, wie einem Rollensortierer, und einer Blasmaschine, beispielsweise dem Ofen der Blasmaschine, darstellen.

Im Stand der Technik ist es daher bekannt, dass mittels einer Maschine auch unterschiedli-che Kunststoffvorformlinge verarbeitet werden sollen. Entsprechend der zu verarbeitenden Kunststoffvorformlinge müssen der Abstand beispielsweise der Tragleisten dieser Trans-porteinrichtungen, die Höhe eines eventuellen Niederhalters und, falls vorhanden, die Öff nungsweiten einer Führung für die Kunststoffvorformlinge eingestellt werden. Diese Einstel-lung oder Verstellung erfolgt dabei im Stand der Technik mit manuell zu bedienenden Ver-stelleinheiten. Zum Teil sind hierbei pro Befestigungs- oder Aufhängepunkt dieser genannten Elemente Verstelleinheiten bzw. einzelne Verstelleinheiten eingesetzt. In einer Zuführschie-ne können bis zu 21 Stelleinheiten verbaut sein.

An einer aus dem internen Stand der Technik der Anmelderin bekannten Zuführschiene müssen die im Stand der Technik beschriebenen Verstelleinheiten einzeln manuell auf die erforderlichen Werte eingestellt werden. Bei einer voll ausgerüsteten Zuführschiene sind manuelle Einstellarbeiten an bis zu 21 Stelleinheiten teilweise sogar in mehreren Schritten erforderlich. Dies ist sehr zeitaufwändig, und zudem erfordern die Einstellungen eine hohe Sorgfalt, um einen zuverlässigen Betrieb sicherzustellen. Wegen der dezentralen Anordnung der Verstelleinheiten entlang der Zuführschiene ist auch deren einfache Erreichbarkeit nicht immer gegeben. Teilweise kann zwar am Boden stehend gearbeitet werden, teilweise ist jedoch eine auch mehrstufige Leiter erforderlich und teilweise muss man sich auch über ein Geländer beispielsweise einer Bühne eines Rollensortierers beugen, um die Einheiten zu erreichen. Hierdurch entstehen zusätzliche Unfallrisiken.

Daneben erfolgt durch einen Rollensortierer nach dem Stand der Technik das Ausrichten und Aufreihen der Kunststoffvorformlinge aus einem losen Schüttgut zu einer regelmäßigen Anordnung. Anschließend werden die ausgerichteten Kunststoffvorformlinge über die Aus-laufgarnitur und die Zuführschiene einer Blasmaschine zugeführt. Bei den Rollensortierern müssen ein Rollenabstand und beispielsweise auch ein Kickerrad oder eine Führungszunge für jede Geometrie der Kunststoffvorformlinge spezifisch festgelegt und eingestellt werden.

Im Stand der Technik werden diese Einstellungen manuell vorgenommen. Aus dem internen Stand der Technik ist ein Rollensortierer bekannt, bei dem die Verstellung eines Rollenab-stands zueinander einseitig erfolgt, das heißt, dass nur eine dieser Rollen bewegt wird, was beispielsweise mittels eines Handrads und eines Zählwerks erfolgen kann. Eine mechani-sche Bewegung eines Stellrads wird hier beispielsweise über eine Königswelle auf Trapez-spindein von Lineareinheiten übertragen. Insbesondere bei Maschinen mit mehreren Kunst-stoffvorformlingen führen die manuellen Einstelltätigkeiten zu inkorrekten Werten, die das Wiederanlaufverhalten und die Produktion nach einem Umstellvorgang negativ beinflussen. Daneben beanspruchen die Umstelltätigkeiten Arbeitszeit.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, derartige Umrichtungen einer entsprechenden Vorrichtung zu vereinfachen und bevorzugt auch höher zu präzisieren. Die-se Aufgaben werden erfindungsgemäß durch die Gegenstände der unabhängigen Patentan-sprüche erreicht. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Transportieren von Kunststoffvorformlingen weist eine Sortiereinrichtung auf, welche zum Sortieren von Kunststoffvorformlingen geeignet und bestimmt ist und welche die Kunststoffvorformlinge in einer vorgegebenen Transportrichtung transportiert. Weiterhin ist eine in der Transportrichtung nach der Sortiereinrichtung ange-ordnete Transporteinrichtung vorgesehen, wobei diese Transporteinrichtung eine erste Trä-gerschiene zum Tragen der Kunststoffvorformlinge und eine zweite Trägerschiene zum Tra-gen der Kunststoffvorformlinge aufweist und die Kunststoffvorformlinge zwischen dieser ers-ten Trägerschiene und der zweiten Trägerschiene transportierbar sind. Dabei erstrecken sich diese Trägerschienen entlang der Transportrichtung, wobei die Sortiereinrichtung zwei zuei-nander beabstandete Rollen aufweist, zwischen denen die Kunststoffvorformlinge führbar sind.

Erfindungsgemäß weist die Vorrichtung einen Verstellmechanismus zum Verstellen zumin-dest eines seitlichen Abstands dieser Trägerschienen auf, wobei dieser Verstellmechanis-mus mehrere Verstelleinheiten aufweist, welche entlang der Transportrichtung hintereinan-der angeordnet sind, wobei diese Verstelleinheiten jeweils eine Verstellung des seitlichen Abstands ermöglichen und wobei diese Verstelleinheiten miteinander insbesondere mecha-nisch derart gekoppelt sind, dass die Verstelleinheiten gemeinsam verstellbar sind. Auf diese Weise ist es möglich zentral beispielsweise den Abstand dieser beiden Trägerschienen zu verändern. Auf diese Weise ist eine Umstellung der Vorrichtung auf unterschiedliche Kunst-stoffvorformlinge möglich. Dabei ist es beispielsweise möglich, dass dieser Verstellmecha-nismus einen Spindelantrieb oder eine Zahnstange oder auch ähnliche mechanische Ele-mente aufweist.

Es wäre jedoch auch denkbar, dass jede der Verstelleinheiten über einen eigenen Antrieb verfügt und diese Antriebe miteinander gemeinsam gesteuert sind. Auf diese Weise bestün-de zwischen den Antrieben und damit auch zwischen den Verstelleinheiten eine steuerungs-seitige Kopplung.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die Verstelleinheiten mittels wenigs-tens einer mechanischen Kopplungseinrichtung miteinander gekoppelt.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Kopplungseinrichtung wenigstens einen drehbaren oder entlang seiner Längsrichtung verschiebbaren stangenartigen Körper

auf. Vorteilhaft handelt es sich hierbei um Kopplungsstangen, welche drehbar sind und wel-che vorteilhaft auf die einzelnen Verstelleinheiten, beispielsweise über Verzahnungen einwir-ken können. Auf diese Weise können beispielsweise durch eine zentrale Verstelleinheit bzw. eine zentrale Verstelleinrichtung mehrere Verstelleinheiten gleichzeitig und in der gleichen Weise geändert werden. Bevorzugt können dabei diese Verstelleinheiten Zahnradmecha-nismen aufweisen, die durch eine zentrale Welle antreibbar sind. Dieser Zahnradmechanis-mus kann beispielsweise ein Kegelzahnrad aufweisen.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Vorrichtung eine Antriebseinrich-tung zum Antreiben der Verstelleinheiten auf. So können beispielsweise einer oder gegebe-nenfalls auch mehrere zentrale Motoren vorgesehen sein, welche die Verstellung an mehre-ren Verstelleinheiten bewirken können.

Es wird damit vorgeschlagen, dass die einzelnen Verstelleinheiten einer Kunststoffvorform-lingszuführungsschiene durch eine zentrale Verstellung abgelöst werden. Dabei können bei-spielsweise an den Aufhängepunkten der Tragleisten, eines Niederhalters oder gegebenen-falls auch einer Führung der Kunststoffvorformlinge mechanische Verstelleinheiten verbaut werden, die bevorzugt untereinander gekoppelt sind und dann von einem zentralen Punkt verstellt werden können. Die mechanischen Verstelleinheiten sind bevorzugt als Linearein-heiten ausgebildet, die Verstellung erfolgt besonders bevorzugt mechanisch, beispielsweise über einen Spindelantrieb. Andere Bauformen, wie zum Beispiel Zahnstangen oder derglei-chen, sind ebenfalls denkbar.

Die Kopplung der Verstelleinheiten kann dabei je Funktionselement (Tragleiste, Niederhalter oder Führungseinrichtung) mechanisch etwa mit einer durchgehenden Welle zu erfolgen.

So kann erreicht werden, dass etwa maximal fünf Verstelleinheiten an einem gut zu errei-chenden Punkt einer Zuführschiene eingestellt werden. Dieser Punkt kann dabei beispiels-weise an einem oberen oder unteren Ende der Schiene liegen.

Zusätzlich kann eine zentrale elektromotorische Verstellung, beispielsweise an zwei, drei, vier oder fünf Punkten vorgesehen sein. Optional wäre es auch denkbar, dezentral angeord-nete kompakte elektromotorische Verstelleinheiten vorzusehen, deren Kopplung und Syn-chronisation bevorzugt über eine Anlagensteuerung erfolgt.

Durch die hier vorgeschlagene Vorgehensweise kann eine signifikante Verringerung des zeitlichen Aufwands zur manuellen Einstellung durch eine Zusammenfassung der Verstel-leinheiten (beispielsweise von maximal 25 Stück auf 5 Stück erfolgen). Damit besteht weiter-hin die Möglichkeit einer optionalen automatischen Einstellung.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Transporteinrichtung ein Nieder-halterelement auf, welches sich wenigstens abschnittsweise entlang der Transportrichtung erstreckt und welches bevorzugt ebenfalls durch den Verstellmechanismus verstellbar ist. Auch hier wäre es wiederum möglich, dass mehrere Verstelleinheiten auf dieses Niederhal-terelement einwirken und diese Verstelleinheiten wiederum zentral verstellt werden können.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Transporteinrichtung Führungs-elemente zum Führen der Körper der Kunststoffvorformlinge auf. Dabei kann es sich bei-spielsweise um Führungsschienen handeln, welche besonders bevorzugt unterhalb der Tragleisten angeordnet sind. Bevorzugt können auch diese Führungselemente durch den Verstellmechanismus verstellbar sein. Auch hier ist es möglich, dass der Verstellmechanis-mus über mehrere Verstelleinheiten auf diese Führungselemente einwirkt.

Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Trägerschienen, die Führungsele-mente und das Niederhalterelement einzeln verstellbar. Es ist jedoch auch eine zentrale Verstellung möglich und bevorzugt.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist auch ein seitlicher Abstand der oben erwähnten Rollen der Sortiereinrichtung veränderbar. Dabei kann bevorzugt ein Antrieb und insbesondere ein motorischer, hydraulischer, pneumatischer und/oder magnetischer Antrieb vorgesehen sein, mittels dessen dieser Abstand veränderbar ist. Unter dem seitlichen Ab-stand wird dabei insbesondere ein Abstand zwischen den beiden Drehachsen dieser Rollen verstanden.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Transporteinrichtung dazu geeignet und bestimmt, einen horizontalen Transport eines zu transportierenden Kunststoffvorform-lings vorzunehmen, insbesondere zwischen der Sortiereinrichtung und einer Erwärmungsein-richtung. Bevorzugt ist die Transporteinrichtung dazu geeignet und bestimmt, Kunststoffvor-formlinge von der Sortiereinrichtung, insbesondere von dem Rollensortierer, aufzunehmen und/oder überzunehmen und diese wenigstens abschnittsweise und bevorzugt bis hin zu einer Erwärmungseinrichtung, insbesondere einem Ofen, in horizontaler Transportrichtung zu transportieren. Bevorzugt erstreckt sich die Transportrichtung, in der die Transporteinrich-tung die Kunststoffvorformlinge transportiert, in horizontaler Richtung.

Bevorzugt weist die Transporteinrichtung eine Beaufschlagungseinrichtung auf, welche dazu geeignet und bestimmt ist, die zu transportierenden Kunststoffvorformlinge mit fluidem Medi-um und insbesondere mit Druckluft (insbesondere an einer - bevorzugt in Transportrichtung gesehenen rückwärtigen - Außenwandung des zu transportierenden Kunststoffvorformlings) zu beaufschlagen und dadurch die zu transportierenden Kunststoffvorformlinge zu transpor-tieren. Bevorzugt werden die Kunststoffvorformlinge durch die Beaufschlagung mit fluidem Medium, insbesondere Druckluft, beschleunigt und/oder entlang der Transportrichtung be-wegt. Bevorzugt weist die Beaufschlagungseinrichtung eine Vielzahl von Transportdüsen auf, über die das fluide Medium, insbesondere Druckluft, mittels welchem (bzw. welcher) ein zu transportierender Kunststoffvorformling beaufschlagt wird, austritt.

Bevorzugt ist/sind die erste Trägerschiene zum Tragen der Kunststoffvorformlinge und/oder die zweite Trägerschiene zum Tragen der Kunststoffvorformlinge (insbesondere ausschließ-lich) in einer (gemeinsamen) horizontalen Ebene angeordnet. Bevorzugt bildet die erste Trä-gerschiene und/oder die zweite Trägerschiene und insbesondere bilden alle Trägerschiene der Transporteinrichtung kein Gefälle aus. Bevorzugt ist der Zuführbereich, an dem die Transporteinrichtung einen zu transportierenden Kunststoffvorformling (insbesondere von der Sortiereinrichtung) übernimmt, in derselben horizontalen Ebene angeordnet als ein Ab-führbereich der Transporteinrichtung, an dem der transportierte Kunststoffvorformling aus der Transporteinrichtung abgeführt wird und insbesondere an eine Erwärmungseinrichtung übergeben wird.

Bevorzugt handelt es sich bei der Transporteinrichtung um eine Horizontalfördereinrichtung, welche insbesondere in Transportrichtung, bevorzugt unmittelbar, nach der Sortiereinrich-tung und/oder in einem Auslaufbereich der Sortiereinrichtung angeordnet ist und welche be-vorzugt Kunststoffvorformlinge von der Sortiereinrichtung übernimmt. Bevorzugt ist die Hori-zontalfördereinrichtung in Transportrichtung gesehen vor einer Erwärmungseinrichtung an-geordnet und insbesondere werden die von der Transporteinrichtung transportierten Kunst-stoffvorformlinge (direkt) an die Erwärmungseinrichtung übergeben.

Bevorzugt erfolgt der Transport der Preformen bzw. der Kunststoffvorformlinge zwischen der Sortiereinrichtung, welche insbesondere als Rollensortierer ausgebildet ist, und einer Er-wärmungseinrichtung, welche insbesondere als Ofen ausgebildet ist, horizontal, wobei be-vorzugt die Preformen bzw. die Kunststoffvorformlinge durch Beaufschlagung mit Druckluft bewegt werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass die unten noch beschriebenen Ausführungsformen mit den hier obenstehenden Ausführungen kombinierbar sind, insbesondere um die gesamte Bedie-nung der hier beschriebenen Vorrichtungen zu erleichtern.

Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf ein Verfahren zum Transportieren von Kunststoff-vorformlingen gerichtet, wobei die Kunststoffvorformlinge mittels einer Sortiereinrichtung sor-tiert werden, mit mit einer in der Transportrichtung nach der Sortiereinrichtung angeordneten Transporteinrichtung transportiert zu werden und wobei diese Transporteinrichtung eine ers-te Trägerschiene zum Tragen der Kunststoffvorformlinge und eine zweite Trägerschiene zum Tragen der Kunststoffvorformlinge aufweist und die Kunststoffvorformlinge zwischen dieser ersten Trägerschiene und dieser zweiten Trägerschiene transportiert werden und wobei sich diese Trägerschienen entlang der Transportrichtung erstrecken, wobei die Sortiereinrichtung bevorzugt zwei zueinander beabstandete Rollen aufweist, zwischen denen die Kunststoffvor-formlinge transportiert werden.

Erfindungsgemäß weist die Vorrichtung einen Verstellmechanismus zum Verstellen mindes-tens eines seitlichen Abstands dieser Trägerschienen auf, wobei dieser Verstellmechanis-mus mehrere Verstelleinheiten aufweist, welche entlang der Transporteinrichtung hinterei-nander angeordnet sind, wobei diese Verstelleinheiten jeweils eine Verstellung des seitlichen Abstands (d.h. eines Abstands der senkrecht zu den Längsrichtungen der jeweiligen Ele-mente steht) ermöglichen und wobei die Verstelleinheiten derart mechanisch miteinander gekoppelt werden, dass die Verstelleinheiten gemeinsam verstellbar sind.

Es wird daher auch verfahrensseitig eine zumindest teilweise zentralisierte Verstellung der Verstelleinheiten und damit auch der besagten Tragleisten vorgeschlagen.

Bevorzugt erfolgt der Transport der Kunststoffvorformlinge, insbesondere der durch die Transporteinrichtung zu transportierenden Kunststoffvorformlinge, horizontal. Bevorzugt er-folgt der Transport der Kunststoffvorformlinge im Anschluss an die Sortiereinrichtung wenigs-tens abschnittsweise und bevorzugt zwischen der Sortiereinrichtung, welche insbesondere als Rollensortierer ausgebildet ist, und einer Erwärmungseinrichtung, welche bevorzugt als Ofen ausgebildet ist und welche besonders bevorzugt die Kunststoffvorformlinge vor deren und insbesondere zu deren Expansion in Kunststoffbehältnisse erwärmt, horizontal.

Bevorzugt werden die durch die Transporteinrichtung transportierten Kunststoffvorformlinge, insbesondere während deren horizontalem Transport, mit fluidem Medium und insbesondere mit Druckluft beaufschlagt. Bevorzugt werden die Kunststoffvorformlinge durch Beaufschla-gung mit Druckluft bewegt, und insbesondere hierdurch ein Transport in horizontale Trans-portrichtung bewirkt. Bevorzugt werden die von der Transporteinrichtung zu transportieren-den Kunststoffvorformlinge mit Druckluft, insbesondere ausschließlich mit Druckluft, be-schleunigt und besonders bevorzugt hierdurch von der Sortiereinrichtung, insbesondere von einem Auslaufbereich der Sortiereinrichtung in Transportrichtung weg bewegt (insbesondere horizontal), bevorzugt zu einer Erwärmungseinrichtung (insbesondere einem Ofen) transpor-tiert. Bevorzugt wird wenigstens ein Bereich eines Kunststoffvorformlings zwischen der Sor-tiereinrichtung und der Erwärmungseinrichtung (ausschließlich) in einer horizontalen Ebene transportiert.

Wie oben erwähnt, weist die erfindungsgemäße Vorrichtung auch eine Sortiereinrichtung insbesondere in Form eines sogenannten Rollensortierers auf. Auch eine Umstellung dieses Rollensortierers ist teilweise aufwändig.

Die vorliegende Erfindung ist daher weiterhin auf eine Vorrichtung zum Transportieren von Kunststoffvorformlingen mit einer Sortiereinrichtung gerichtet, welche zum Sortieren von Kunststoffvorformlingen geeignet und bestimmt ist und welche die Kunststoffvorformlinge in einer vorgegebenen Transportrichtung transportiert sowie mit einer in der Transportrichtung nach der Sortiereinrichtung angeordneten Transporteinrichtung, wobei diese Transportein-richtung eine erste Trägerschiene zum Tragen der Kunststoffvorformlinge und eine zweite Trägerschiene zum Tragen der Kunststoffvorformlinge aufweist, und die Kunststoffvorform-linge zwischen dieser ersten Trägerschiene und dieser zweiten Trägerschiene transportier-bar sind, wobei sich diese Trägerschienen entlang der Transportrichtung erstrecken und wo- bei die Sortiereinrichtung zwei zueinander beabstandete Rollen aufweist, zwischen denen die Kunststoffvorformlinge führbar sind. Vorteilhaft sind diese beiden Rollen jeweils bezüglich ihrer Längsrichtung drehbar. Erfindungsgemäß weist die Vorrichtung einen Verstellmecha-nismus zum Verstellen mindestens eines seitlichen Abstands der Trägerschienen auf und auch die Rollen der Sortiereinrichtung sind bezüglich einander verstellbar, wobei die Sortier-einrichtung bevorzugt eine Antriebseinrichtung zum Verstellen der Rollen aufweist.

Weiterhin ist es insbesondere bevorzugt, dass ein seitlicher Abstand dieser Rollen verändert werden kann. Diese Abstandsänderung kann dabei insbesondere in Reaktion auf eine ande-re Gattung an Kunststoffvorformlingen erfolgen.

Dabei ist es denkbar, dass lediglich die Position nur einer Rolle verändert wird. Bevorzugt wird der Abstand der beiden Rollen gleichmäßig geändert, das heißt die Rollen bleiben be-vorzugt vor und nach einer Umstellung parallel zueinander. Bevorzugt erfolgt somit eine pa-rallele Verschiebung der Rollen bezüglich einander.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Antriebseinrichtung einen motori-schen Antrieb auf. Es wird daher vorgeschlagen, dass die Verstellung wenigstens einer und bevorzugt beider Rollen motorisch erfolgt.

Im Stand der Technik müssen derzeit diese Umstellungen manuell vorgenommen werden. Dabei erfolgt üblicherweise eine Verstellung eines Rollenabstands einseitig, das heißt nur eine Rolle wird bewegt und bevorzugt mittels eines Handrades und eines Zählwerks. Eine mechanische Bewegung eines Stellrades kann über eine Königswelle auf die Trapezspindeln und Lineareinheiten übertragen werden. Insbesondere bei Maschinen mit mehreren zu be-handelnden Typen an Kunststoffvorformlingen führen diese manuellen Einstelltätigkeiten im internen Stand der Technik der Anmelderin zu inkorrekten Werten, die das Wiederanlaufver-halten und die Produktion nach einem Umstellvorgang negativ beeinflussen.

Daneben beanspruchen diese Umstelltätigkeiten Arbeitszeit. Es wird also im Rahmen dieser Erfindung vorgeschlagen, dass eine stufenlose Verstellung des Abstandes der Rollen zuei-nander insbesondere über einen motorischen Antrieb erfolgt. So kann beispielsweise eine rotierende Bewegung einer Antriebswelle für mechanische Übertragungselemente wie Ke-gelräder, eine Königswelle oder Spindeleinheiten an eine Lineareinheit übergeben werden,

auf deren verschiebbaren Schlitten die Rollenverlagerungen der Sortierrollen angeordnet sind.

Zur Umsetzung dieser beschriebenen Funktion ist auch die Verwendung unterschiedlicher Lineareinheiten, wie beispielsweise Kegelumlaufführungen, Trapezführungen, Gleitlager usw. denkbar. Daneben kann auch eine Vielzahl bekannter Elemente aus der Antriebstech-nik verwendet werden, wie beispielsweise Zahnriemen, umlaufende Wellen mit Kegelrädern, Zahnstangen, motorische oder pneumatische Antriebe und dergleichen.

Daneben wäre es auch denkbar, dass einzeln angetriebene Lineareinheiten vorgesehen sind, die steuerungstechnisch gekoppelt sind, insbesondere um den Synchronlauf und die Parallelität der Rollen zu gewährleisten.

Die beschriebene automatische Rollenverstellung bietet den Vorteil der Verringerung der manuellen Prozesse und einer Verbesserung der Ergonomie bei einer entsprechenden Pro-duktumstellung. Auf diese Weise können Fehler vermieden werden und die Reproduzierbar-keit der preformspezifisch definierten Einstellwerte eines Rollenabstands wird wesentlich verbessert.

Insbesondere in Verbindung mit einer automatisch verstellbaren Zuführschiene und einem Wechselpaket ist auch eine automatische Rollenverstellung denkbar und führt so zu einem effektiven Produktwechsel. Bevorzugt können dabei sowohl die oben beschriebene Ausge-staltung als auch die hier beschriebene Ausgestaltung Anwendung finden, um so eine auto-matisierte oder teilautomatisierte Umstellung auf unterschiedliche Kunststoffvorformlinge zu erreichen. Daneben ermöglichen die fehlerfrei reproduzierbaren Einstellungen einen raschen Wiederanlauf einer Produktion ohne lange Einstell- und Einschwingphasen des Systems.

Die Erfindung ist auch insbesondere in Verbindung mit übergeordneten Leitsteuerungen denkbar. Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist es auch denkbar, dass eine Verstellung der Rollen der Rollensortierer und/oder der oben beschriebenen Zuführschienen der Kunststoffvorformlinge motorisch und/oder pneumatisch erfolgt. Daneben kann auch eine rezeptabhängige Umstellung erfolgen.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Vorrichtung eine Steuereinheit auf, welche eine insbesondere rezeptabhängige Verstellung der Zuführschienen für die Kunststoffvorformlinge, der Rollen des Rollensortierers sowie einen Wechsel gegebenenfalls eines Garniturenpakets zwischen dem Rollensortierer und der Zuführschiene für die Kunst-stoffvorformlinge ermöglicht.

Auch wäre es denkbar, eine (voll) automatische Umstellung der einzelnen Komponenten vorzusehen also sowohl der Rollen als auch der nachfolgenden Transporteinrichtung.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Vorrichtung eine Lagereinrichtung auf, mittels derer wenigstens eine Rolle derart gelagert ist, dass diese Rolle senkrecht zu ihrer Längsrichtung verschiebbar ist. Bevorzugt ist damit die Rolle auch senkrecht zu ihrer Drehachse verschiebbar.

Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können beide Rollen verschiebbar sein.

Auf diese Weise wäre es möglich, einen Transportpfad der Kunststoffvorformlinge beizube-halten und gleichzeitig einen Abstand der Rollen zu verändern, etwa um Kunststoffvorform-linge mit größeren oder kleineren Querschnitten behandeln zu können.

Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung einen Auslaufmecha-nismus auf, um einzelne Kunststoffvorformlinge aus ihrem Transportpfad auszuschleusen. Dabei kann beispielsweise ein sogenanntes Kickerrad vorgesehen sein, welches falsch ori-entierte Kunststoffvorformlinge aus dem Transportpfad ausschleust. Bei einer weiteren be-vorzugten Ausführungsform ist auch eine Positionierung dieses Auswurfmechanismus ein-stellbar und insbesondere auf unterschiedliche Geometrien der Kunststoffvorformlinge ein-stellbar.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind ein Verstellmechanismus zum Verstel-len der Rollen und ein Verstellmechanismus zum Verstellen der Führungsschienen mitei-nander gekoppelt. Dabei kann diese Kopplung auch elektronisch erfolgen, beispielsweise über eine Steuerungseinrichtung. Denkbar wäre jedoch auch eine mechanische Kopplung. Bei dieser bevorzugten Ausgestaltung kann gemeinsam eine vollständige Umstellung des gesamten Sortier- und Transportvorgangs erfolgen.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Antriebseinrichtung zum Verstel-len der Rollen Kopplungselemente und/oder Kraftübertragungselemente auf, die aus einer Gruppe von Kopplungselementen und/oder Kraftübertragungselementen ausgewählt sind, welche Trapezspindeln, Königswellen, Kegelräder, Spindeleinheiten, Kugelumlaufführungen, Trapezführungen, Gleitlager, umlaufende Wellen und dergleichen enthält.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Transporteinrichtung dazu geeignet und bestimmt, einen horizontalen Transport eines zu transportierenden Kunststoffvorform-lings vorzunehmen, insbesondere zwischen der Sortiereinrichtung und einer Erwärmungsein-richtung. Bevorzugt ist die Transporteinrichtung dazu geeignet und bestimmt, Kunststoffvor-formlinge von der Sortiereinrichtung, insbesondere von dem Rollensortierer, aufzunehmen und/oder überzunehmen und diese wenigstens abschnittsweise und bevorzugt bis hin zu einer Erwärmungseinrichtung, insbesondere einem Ofen, in horizontaler Transportrichtung zu transportieren. Bevorzugt erstreckt sich die Transportrichtung, in der die Transporteinrich-tung die Kunststoffvorformlinge transportiert, in horizontaler Richtung.

Bevorzugt weist die Transporteinrichtung eine Beaufschlagungseinrichtung auf, welche dazu geeignet und bestimmt ist, die zu transportierenden Kunststoffvorformlinge mit fluidem Medi-um und insbesondere mit Druckluft (insbesondere an einer - bevorzugt in Transportrichtung gesehenen rückwärtigen - Außenwandung des zu transportierenden Kunststoffvorformlings) zu beaufschlagen und dadurch die zu transportierenden Kunststoffvorformlinge zu transpor-tieren. Bevorzugt werden die Kunststoffvorformlinge durch die Beaufschlagung mit fluidem Medium, insbesondere Druckluft, beschleunigt und/oder entlang der Transportrichtung be-wegt. Bevorzugt weist die Beaufschlagungseinrichtung eine Vielzahl von Transportdüsen auf, über die das fluide Medium, insbesondere Druckluft, mittels welchem (bzw. welcher) ein zu transportierender Kunststoffvorformling beaufschlagt wird, austritt.

Bevorzugt ist/sind die erste Trägerschiene zum Tragen der Kunststoffvorformlinge und/oder die zweite Trägerschiene zum Tragen der Kunststoffvorformlinge (insbesondere ausschließ-lieh) in einer (gemeinsamen) horizontalen Ebene angeordnet. Bevorzugt bildet die erste Trä-gerschiene und/oder die zweite Trägerschiene und insbesondere bilden alle Trägerschienen der Transporteinrichtung kein Gefälle aus. Bevorzugt ist der Zuführbereich, an dem die Transporteinrichtung einen zu transportierenden Kunststoffvorformling (insbesondere von der Sortiereinrichtung) übernimmt, in derselben horizontalen Ebene angeordnet als ein Ab- führbereich der Transporteinrichtung, an dem der transportierte Kunststoffvorformling aus der Transporteinrichtung abgeführt wird und insbesondere an eine Erwärmungseinrichtung übergeben wird.

Bevorzugt handelt es sich bei der Transporteinrichtung um eine Horizontalfördereinrichtung, welche insbesondere in Transportrichtung, bevorzugt unmittelbar, nach der Sortiereinrich-tung und/oder in einem Auslaufbereich der Sortiereinrichtung angeordnet ist und welche be-vorzugt Kunststoffvorformlinge von der Sortiereinrichtung übernimmt. Bevorzugt ist die Hori-zontalfördereinrichtung in Transportrichtung gesehen vor einer Erwärmungseinrichtung an-geordnet und insbesondere werden die von der Transporteinrichtung transportierten Kunst-stoffvorformlinge (direkt) an die Erwärmungseinrichtung übergeben.

Bevorzugt erfolgt der Transport der Preformen bzw. der Kunststoffvorformlinge zwischen der Sortiereinrichtung, welche insbesondere als Rollensortierer ausgebildet ist, und einer Er-wärmungseinrichtung, welche insbesondere als Ofen ausgebildet ist, horizontal, wobei be-vorzugt die Preformen bzw. die Kunststoffvorformlinge durch Beaufschlagung mit Druckluft bewegt werden.

Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf ein Verfahren zum Transportieren von Kunststoff-Vorformlingen gerichtet, wobei die Kunststoffvorformlinge mit einer Sortiereinrichtung sortiert und mit einer in der Transportrichtung nach der Sortiereinrichtung angeordneten Trans-porteinrichtung transportiert werden, wobei diese Transporteinrichtung eine erste Träger-schiene zum Tragen der Kunststoffvorformlinge und eine zweite Trägerschiene zum Tragen der Kunststoffvorformlinge aufweist und die Kunststoffvorformlinge zwischen dieser ersten Trägerschiene und dieser zweiten Trägerschiene transportiert werden, wobei sich diese Trä-gerschienen entlang der Transportrichtung erstrecken, wobei die Sortiereinrichtung zwei zu-einander beabstandete Rollen aufweist, zwischen denen die Kunststoffvorformlinge transpor-tiert werden.

Erfindungsgemäß weist die Vorrichtung einen Verstellmechanismus zum Verstellen zumin-dest eines seitlichen Abstands dieser Trägerschienen auf, und wenigstens zeitweise wird ein seitlicher Abstand der Rollen zueinander insbesondere mit Hilfe einer Antriebseinrichtung verändert. Es wird daher auch verfahrensseitig vorgeschlagen, dass eine angetriebene bzw. eine motorische Änderung eines Abstands der Rollen vorgenommen wird.

Bevorzugt erfolgt der Transport der Kunststoffvorformlinge, insbesondere der durch die Transporteinrichtung zu transportierenden Kunststoffvorformlinge, horizontal. Bevorzugt er-folgt der Transport der Kunststoffvorformlinge im Anschluss an die Sortiereinrichtung wenigs-tens abschnittsweise und bevorzugt zwischen der Sortiereinrichtung, welche insbesondere als Rollensortierer ausgebildet ist, und einer Erwärmungseinrichtung, welche bevorzugt als Ofen ausgebildet ist und welche besonders bevorzugt die Kunststoffvorformlinge vor deren und insbesondere zu deren Expansion in Kunststoffbehältnisse erwärmt, horizontal.

Bevorzugt werden die durch die Transporteinrichtung transportierten Kunststoffvorformlinge, insbesondere während deren horizontalem Transport, mit fluidem Medium und insbesondere mit Druckluft beaufschlagt. Bevorzugt werden die Kunststoffvorformlinge durch Beaufschla-gung mit Druckluft bewegt, und insbesondere hierdurch ein Transport in horizontale Trans-portrichtung bewirkt. Bevorzugt werden die von der Transporteinrichtung zu transportieren-den Kunststoffvorformlinge mit Druckluft, insbesondere ausschließlich mit Druckluft, be-schleunigt und besonders bevorzugt hierdurch von der Sortiereinrichtung, insbesondere von einem Auslaufbereich der Sortiereinrichtung in Transportrichtung weg bewegt (insbesondere horizontal), bevorzugt zu einer Erwärmungseinrichtung (insbesondere einem Ofen) transpor-tiert. Bevorzugt wird wenigstens ein Bereich eines Kunststoffvorformlings zwischen der Sor-tiereinrichtung und der Erwärmungseinrichtung (ausschließlich) in einer horizontalen Ebene transportiert.

Weitere Vorteile und Ausführungsformen ergeben sich aus den beigefügten Zeichnungen:

Darin zeigen:

Fig. 1a, 1 b Zwei Darstellungen einer Transporteinrichtung nach dem Stand der Tech- nik;

Fig. 2 Eine Darstellung einer erfindungsgemäßen Transporteinrichtung mit manu- eller Verstellmöglichkeit;

Fig. 3 Eine Darstellung einer erfindungsgemäßen Transporteinrichtung mit moto- risierter Verstellmöglichkeit;

Fig. 4 Eine Schnittdarstellung der in Figur 3 gezeigten Transporteinrichtung;

Fig. 5 Eine weitere Darstellung einer erfindungsgemäßen Transporteinrichtung;

Fig. 6 Eine Schnittdarstellung der in Figur 5 gezeigten Transporteinrichtung;

Fig. 7 Eine Darstellung eines Stellglieds für eine erfindungsgemäße Transportein- richtung;

Fig. 8 Eine teilweise Darstellung einer Sortiereinrichtung;

Fig. 9 Eine weitere teilweise Darstellung einer Sortiereinrichtung;

Fig. 10 Eine Darstellung einer Vorrichtung zum Umformen von Kunststoffvorform- lingen zu Kunststoffbehältnissen mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.

Die Figuren 1a und 1 b zeigen zwei Darstellungen einer Transporteinrichtung zum Transpor-tieren von Kunststoffvorformlingen nach dem Stand der Technik. Man erkennt hier, dass die Vorrichtung eine Vielzahl von Verstelleinheiten 182, 184, 186 aufweist. Diese weisen jeweils mehrere Stellglieder 120 auf, mit denen eine separate Einstellung an den unterschiedlichen Punkten möglich ist. Auf diese Weise ist die gesamte Einstellung relativ aufwändig.

Figur 1 b zeigt eine Schnittdarstellung der in Figur 1 a gezeigten Vorrichtung. Auch hier er-kennt man wieder die Führungsleisten 182, 184 sowie auch das Niederhalterelement 186. Diese Elemente sind jeweils getrennt voneinander einzustellen. Auf diese Weise ergibt sich im Stand der Technik ein relativ hoher Aufwand zur Umstellung auf unterschiedliche Geo-metrien von Kunststoffvorformlingen.

Figur 2 zeigt eine erfindungsgemäße Transporteinrichtung. Auch hier sind Verstelleinheit 82, 84, 86 vorgesehen, die in der Transportrichtung T der Kunststoffvorformlinge hintereinander angeordnet sind. Das Bezugszeichen 8 kennzeichnet in seiner Gesamtheit eine Stelleinrich tung. Diese Stelleinrichtung weist hier insgesamt vier mit der Hand betätigbare Betätigungs-elemente auf. Mittels dieser Betätigungselemente können unterschiedliche Einstellungen

vorgenommen werden, etwa die Führungsleisten 42, 44 bewegt werden, oder auch untere Führungsschienen bewegt werden, oder auch die Position eines Niederhalterelements ver-stellt werden.

Die Bezugszeichen 12 beziehen sich auf Koppelelemente, welche die einzelnen Verstellein-heiten 82, 84 und 86 miteinander koppeln. Auf diese Weise können mittels der Betätigungs-elemente sämtliche Verstelleinheiten 82, 84 und 86 bzw. die dortigen Aufhängepunkte etwa der Führungsleisten 42 und 44 gemeinsam verstellt werden.

Figur 3 zeigt eine weitere Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Transporteinrichtung. Anstelle der Betätigungselemente 85 sind hier motorische Antriebe 87 vorgesehen, die je-weils mit den Kopplungselementen 12 gekoppelt sind. Diese Motoren können damit eine motorische Verstellung der einzelnen Elemente der Transporteinrichtung 4 übernehmen.

Daneben kann eine (nur schematisch dargestellte) Steuerungseinrichtung 80 vorgesehen sein, welche die einzelnen Motoren 87 aufeinander abstimmt. Auf diese Weise kann bei-spielsweise vollautomatisch ein neues Rezept ausgewählt werden bzw. neue Kunststoffvor-formlinge eingegeben werden und auf Basis dieses Rezepts können die einzelnen Moto-ren 87 automatisch angesteuert werden und eine vollständige Einstellung sämtlicher Füh-rungselemente, das heißt beispielsweise der Führungsleisten 42 und 44 als auch des Nie-derhalterelements übernehmen.

Figur 4 zeigt eine weitere Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Hier sind wie-der die beiden Trägerschienen 42 und 44 erkennbar. Man erkennt, dass diese Führungs-schienen 42 und 44 mittels Antrieben verstellbar sind, beispielsweise in der horizontalen Richtung H verschoben werden können, um so eine Einstellung auf unterschiedliche Geo-metrien von Kunststoffvorformlingen zu erreichen. Das Niederhalterelement 46 kann insbe-sondere in der vertikalen Richtung V verstellt werden, um so auch beispielsweise eine An-passung an unterschiedliche Gewindehöhen der Kunststoffvorformlinge zu erreichen.

Die Bezugszeichen 47 und 48 zeigen Führungselemente zum Führen des Grundkörpers der Kunststoffvorformlinge. Die Bezugszeichen 72, 74 und 76 kennzeichnen Anlenkungmittel, über die beispielsweise eine Welle angelenkt werden kann, um so einen Spindelantrieb zu bewerkstelligen, der die eigentliche Verstellung der Führungselemente bewirkt. Bei der in Figur 4 gezeigten Ausführungsform ist es möglich, dass das Führungselement 48 bzw. des-sen Bewegung an die Bewegung der T rägerschiene 44 gekoppelt ist. Es wäre jedoch eine getrennte Ansteuerung möglich.

Figur 5 zeigt eine weitere Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Transporteinrichtung. Auch hier sind wieder die drei Verstelleinheiten 82, 84 und 86 erkennbar, welche über eine Stange 12 miteinander gekoppelt sind. Das Bezugszeichen 8 kennzeichnet den Verstellme-chanismus, mit dem zentral sämtliche Verstelleinheiten 82, 84 und 86 bzw. die jeweiligen Trägerschienen und auch Führungselemente verstellt werden können

Figur 6 zeigt wiederum eine Schnittdarstellung der in Figur 5 gezeigten Transporteinrichtung. Auch hier sind wieder die Schienen 42 und 44 erkennbar. Das Bezugszeichen 73 kenn-zeichnet ein drehbares Betätigungselement, welches ein Zahnrad 75 antreibt, dieses wiede-rum ein Rad 78 und ein weiteres Zahnrad 77. An das Zahnrad 77 ist ein Spindelantrieb ge-koppelt, mit dem letztlich die Querbewegung der Trägerschienen 42 erreicht werden kann. Über ein weiteres Betätigungselement kann entsprechend eine Bewegung des Führungs-elements 47 erreicht werden.

Entsprechend kann auch, wie in Figur 6 gezeigt, eine vertikale Bewegung des Niederhal-terelements 46 bewerkstelligt werden.

Über die jeweiligen Zahnräder kann, wie oben erwähnt die Stange bzw. die drehbare Stange 12 befestigt werden und auf diese Weise können wie oben erwähnt mehrere Verstelleinhei-ten gleichzeitig betätigt werden.

Figur 7 zeigt eine detaillierte Darstellung eines Stellglieds 90. Dabei ist das Zahnrad 77 er-kennbar, welches eine Welle 94 antreibt. Das Bezugszeichen 98 kennzeichnet einen Spin-delantrieb, der letztlich die Horizontalverstellung beispielsweise der Trägerschiene 42 oder 44 bewirkt. Das Bezugszeichen 96 kennzeichnet einen entsprechenden Träger dieses Spin-delantriebs.

Figur 8 zeigt eine Darstellung eines Teils der Sortiereinrichtung, insbesondere eine der dreh-baren Rollen 22. Diese drehbare Rolle kann mittels einer Verstelleinheit 28 seitlich verscho-ben werden, das heißt senkrecht zu ihrer Drehrichtung. Das Bezugszeichen 14 kennzeichnet wiederum eine drehbare Welle, die für diese Verstellung zuständig ist. Das Bezugszeichen 34 kennzeichnet ein Verbindungselement, mit dem Abschnitte dieser Welle miteinander ver-bunden werden können.

Das Bezugszeichen 30 kennzeichnet in seiner Gesamtheit das Stellelement, mit dem die Rolle 22 verschoben werden kann. Zu diesem Zweck kann die Rolle 22 an einem Schlitten angeordnet sein, der wiederum in der beispielsweise horizontalen Richtung verschiebbar gegenüber einem Träger angeordnet ist. Auch kann hier wieder ein (nicht im Detail gezeig-ter) Spindelantrieb vorgesehen sein, der diese Verstellung bewirkt

Das Bezugszeichen 35 kennzeichnet ein Betätigungselement, wie etwa ein drehbares Rad, mit dem die Verstellung zentral bewerkstelligt werden kann. Dabei kann dieses Betätigungs-element 35 beispielsweise sowohl auf den Träger bzw. das Element 30 wie auch etwa auf den Träger bzw. das Element 32 wirken, um so eine parallele Verschiebung der gesamten Rolle zu ermöglichen.

Bei der in Figur 9 gezeigten Vorrichtung ist die eigentliche Verstellung entsprechend der in Figur 8 gezeigten aufgebaut. Anstelle eines Betätigungselements 35 ist hier jedoch ein moto-rischer Antrieb 29 vorgesehen, der wiederum eine Drehung der Welle 14 und damit eine Verstellung der gesamten Rolle bewirkt.

Figur 10 zeigt eine Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Behandeln von Kunststoffvorformlingen. Dabei werden die Kunststoffvorformlinge zunächst mit der erfin dungsgemäßen Vorrichtung 1 sortiert und transportiert. Das Bezugszeichen 19 kennzeichnet eine Eintakteinrichtung, welche die Kunststoffvorformlinge beabstandet und so in diesem beabstandeten Zustand einer Erwärmungseinrichtung 50 zuführt. Diese Erwärmungseinrich-tung weist ebenfalls eine Transporteinrichtung auf, welche die Kunststoffvorformlinge 10 transportiert und dabei insbesondere an Heizelementen 53 und 54 vorbei transportiert, um diese so zu erwärmen. An die Heizeinrichtung schließt sich eine weitere Transporteinrich-tung 60 an, wie etwa ein Transferstern, der die Kunststoffvorformlinge letztlich einer Vorrich-tung zum Umformen von Kunststoffvorformlingen zu Kunststoffbehältnissen zuführt. Das Bezugszeichen 18 kennzeichnet eine Temperaturmesseinrichtung, welche eine Eingangs-temperatur der Kunststoffvorformlinge bestimmt.

Die Sortiereinrichtung 2 weist wie hier dargestellt zwei Rollen 22 und 24 auf, die parallel zu-einander angeordnet sind und zwischen denen die Kunststoffvorformlinge gefördert werden können.

Die Anmelderin behält sich, vor sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merk-male als erfindungswesentlich zu beanspruchen, sofern sie einzeln oder in Kombination ge-genüber dem Stand der Technik neu sind. Es wird weiterhin darauf hingewiesen, dass in den einzelnen Figuren auch Merkmale beschrieben wurden, welche für sich genommen vorteil-haft sein können. Der Fachmann erkennt unmittelbar, dass ein bestimmtes in einer Figur beschriebenes Merkmal auch ohne die Übernahme weiterer Merkmale aus dieser Figur vor-teilhaft sein kann. Ferner erkennt der Fachmann, dass sich auch Vorteile durch eine Kombi-nation mehrerer in einzelnen oder in unterschiedlichen Figuren gezeigter Merkmale ergeben können.

Bezugszeichenliste

1 Vorrichtung

2 Sortiereinrichtung

4 Transporteinrichtung

8 Stelleinrichtung

10 Kunststoffvorformlinge

12 Koppelelemente

12 drehbare Stange

14 drehbare Welle

18 Temperaturmesseinrichtung

19 Eintakteinrichtung

22 drehbare Rollen

24 Rolle

28 Verstelleinheit

29 motorischer Antrieb

30 Stellelement

32 Element

34 Verbindungselement

35 Betätigungselement

42 Führungsleiste, Trägerschiene

44 Führungsleiste, Trägerschiene

46 Niederhalterelement

47 Führungselement

48 Führungselement

50 Erwärmungseinrichtung

53 Heizelement

54 Heizelement

60 Transporteinrichtung

72 Anlenkungsmittel

73 drehbares Betätigungselement

74 Anlenkungsmittel

75 Zahnrad

76 Anlenkungsmittel

77 Zahnrad

78 Zahnrad

80 Steuerungseinrichtung

82 Stelleinheit

84 Stelleinheit

85 Betätigungselemente

86 Stelleinheit

87 Motoren

94 Welle

96 Träger des Spindelantriebs

98 Spindelantrieb

120 Stellglieder

182 Stellelement; Führungsleiste

184 Stellelement; Führungsleiste

186 Stellelement; Niederhalterelement

T Transportrichtung der Kunststoffvorformlinge

H horizontale Richtung

V vertikale Richtung