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1. WO2020011452 - TRÄGERVORRICHTUNG ZUM ELEKTRISCHEN ANSCHLIEßEN VON MINDESTENS EINEM LEUCHTELEMENT

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Beschreibung

Titel

Trägervorrichtung zum elektrischen Anschließen von mindestens einem Leuchtelement

Stand der Technik

Die Erfindung betrifft eine Trägervorrichtung zum elektrischen Anschließen von mindestens einem Leuchtelement.

Aus der EP 2 096 685 Al ist eine LED-Modul zum Einbau in ein Leuchtaggregat bekannt.

Offenbarung der Erfindung

Vorgeschlagen wird eine Trägervorrichtung zum elektrischen Anschließen von mindestens einem Leuchtelement für eine Beleuchtungsvorrichtung, wobei die

Trägervorrichtung Kontaktflächen zum elektrischen Kontaktieren des mindestens einen Leuchtelements aufweist. Ferner sind eine erste Kontaktfläche und eine zweite

Kontaktfläche als Kontaktflächen mit einer ersten Polarität ausgebildet, wobei eine dritte Kontaktfläche und eine vierte Kontaktfläche als Kontaktflächen mit einer zweiten Polarität ausgebildet sind. Die dritte Kontaktfläche ist punktsymmetrisch gespielt an einem Mittelpunkt zu der zweiten Kontaktfläche angeordnet, wobei die vierte

Kontaktfläche punktsymmetrisch gespielt an dem Mittelpunkt zu der ersten

Kontaktfläche angeordnet ist. Weiterhin ist ein Leuchtelement zumindest an einer Kontaktfläche mit einer ersten Polarität und zumindest an einer Kontaktfläche mit einer zweiten Polarität elektrische anschließbar. Mittels der Kontaktflächen ist bzw. sind wahlweise entweder ein erstes Leuchtelement oder zwei Leuchtelemente, somit ein zweites Leuchtelement und ein drittes Leuchtelement, derart elektrisch anschließbar, dass das erste Leuchtelement und das zweite Leuchtelement an die dritte

Kontaktfläche elektrisch anschließbar sind, dass das zweite Leuchtelement an die

erste Kontaktfläche anschließbar ist, dass das erste Leuchtelement und das dritte Leuchtelement an die zweite Kontaktfläche elektrisch anschließbar sind und dass das dritte Leuchtelement an die vierte Kontaktfläche elektrisch anschließbar ist.

Der Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass wahlweise ein Leuchtelement oder zwei Leuchtelemente auf der Trägervorrichtung angebracht werden können. Hierdurch kann beispielsweise während der Planung einer Trägervorrichtung und/oder einer Hinterleuchtung bzw. einer Beleuchtungsvorrichtung einfacher von einem Leuchtelement auf zwei Leuchtelemente oder umgekehrt umgestellt werden. Mit anderen Worten wird eine Trägervorrichtung und/oder eine Beleuchtungsvorrichtung mit zwei Leuchtelementen geplant, so kann in einem späteren Stadium der Planung dennoch auf ein Leuchtelement umgeschwenkt werden. Dies funktioniert ebenfalls umgekehrt. Hierdurch können insbesondere zusätzliche Kosten und/oder zusätzlicher Aufwand bei der Herstellung bzw. im Planungsvorgang reduziert bzw. verringert werden. Insbesondere können zusätzlicher Aufwand und/oder Extrakosten bei der Umstellung von einem Leuchtelement auf zwei Leuchtelemente oder von zwei Leuchtelementen auf ein Leuchtelement reduziert bzw. vermieden werden.

In einer Weiterentwicklung ist vorzugsweise eine erste Kontaktfläche I-förmig ausgeführt, eine zweite Kontaktfläche L-förmig ausgeführt, eine dritte Kontaktfläche L-förmig ausgeführt und eine vierte Kontaktfläche I-förmig ausgeführt. Hierdurch kann vorteilhafterweise gewährleistet werden, dass auf der Trägervorrichtung wahlweise entweder ein Leuchtelement oder zwei Leuchtelemente angeschlossen oder angeordnet werden können. Hierdurch kann insbesondere zu einem beliebigen Zeitpunkt, beispielsweise bei der Planung einer Trägervorrichtung und/oder einer Beleuchtungsvorrichtung, entweder von zwei Leuchtelementen auf ein Leuchtelement oder von einem Leuchtelement auf zwei Leuchtelemente umgeschwenkt werden. Hierdurch können insbesondere zusätzliche Kosten und zusätzlicher Aufwand im Planungsvorgang oder bei der Herstellung reduziert bzw. verringert werden. Ferner kann mittels der Kontaktflächen die Kühlung des Leuchtelements verbessert werden. Insbesondere wird durch die Kontaktflächen, insbesondere durch die L-förmig

Kontaktflächen, die Fläche größer, mittels welcher Wärme abtransportiert werden kann. Hierdurch kann ebenfalls die Lebensdauer der Leuchtelemente verbessert bzw. verlängert werden.

In einer vorteilhaften Ausführung können die L-förmigen Kontaktflächen derart angeordnet sein, dass die kurzen Seiten der L-förmige Kontaktflächen zu der jeweils anderen L-förmigen Kontaktfläche zeigen. Hierdurch kann vorzugsweise auf der Trägervorrichtung wahlweise entweder ein Leuchtelement oder zwei Leuchtelemente angeschlossen oder angeordnet werden können, wodurch insbesondere zusätzliche Kosten und zusätzlicher Aufwand im Planungsvorgang oder bei der Herstellung reduziert bzw. verringert werden können. Hierdurch kann insbesondere zu einem beliebigen Zeitpunkt, beispielsweise bei der Planung einer Trägervorrichtung und/oder einer Beleuchtungsvorrichtung, entweder von zwei Leuchtelementen auf ein

Leuchtelement oder von einem Leuchtelement auf zwei Leuchtelemente

umgeschwenkt werden.

Weiterhin kann ein einzelnes Leuchtelement derart an die Kontaktflächen anschließbar sein, dass vorteilhafterweise das einzelne Leuchtelement im Uhrzeigersinn um einen Winkel von 80° bis 100°, insbesondere 90°, gedreht zu den zwei, an die Kontaktflächen anschließbaren Leuchtelementen anschließbar ist. Hierdurch kann gewährleistet werden, dass zu einem beliebigen Zeitpunkt, beispielsweise bei der Planung einer Trägervorrichtung und/oder einer Beleuchtungsvorrichtung, entweder von zwei Leuchtelementen auf ein Leuchtelement oder von einem Leuchtelement auf zwei Leuchtelemente umgeschwenkt werden. Mittels der Drehung kann vorzugsweise auf der Trägervorrichtung wahlweise entweder ein Leuchtelement oder zwei

Leuchtelemente angeschlossen und/oder angeordnet werden, wodurch insbesondere zusätzliche Kosten und zusätzlicher Aufwand im Planungsvorgang oder bei der Herstellung reduziert bzw. verringert werden können.

In einer beispielhaften Ausgestaltung kann entweder ein Leuchtelement oder zwei Leuchtelemente mittels eines Lötmittels an den Kontaktflächen anschließbar sein. Hierdurch kann gewährleistet werden, dass ein oder zwei Leuchtelemente sicher an der Trägervorrichtung angeschlossen werden können. Ferner können das

Leuchtelement oder die Leuchtelemente mittels des Lötmittels an den Kontaktflächen und somit an der Trägervorrichtung sicher angeordnet und/oder befestigt werden.

Ferner kann die Trägervorrichtung in einer Weiterentwicklung vier weitere

Kontaktflächen zum Befestigen des Leuchtelements bzw. der Leuchtelemente aufweisen, wobei die vier weiteren Kontaktflächen symmetrisch gespiegelt an einer Achse zu der ersten, der zweiten, der dritten und der vierten Kontaktfläche angeordnet sein können. Mittels der weiteren Kontaktflächen kann das Leuchtelements bzw. die Leuchtelemente sicher an der Trägervorrichtung befestigt werden, wobei hierdurch die Positionierung der Leuchtelemente bzw. des Leuchtelements verbessert bzw. optimiert werden kann. Ferner kann mittels der weiteren Kontaktflächen die Kühlung des Leuchtelements verbessert werden. Insbesondere wird durch die weiteren

Kontaktflächen die Fläche größer, mittels welcher Wärme abtransportiert werden kann. Hierdurch kann ebenfalls die Lebensdauer der Leuchtelemente verbessert bzw.

verlängert werden.

Vorzugsweise kann zum Beispiel eine fünfte Kontaktfläche symmetrisch gespiegelt an der Achse zu der ersten Kontaktfläche angeordnet sein, eine sechste Kontaktfläche symmetrisch gespiegelt an der Achse zu der zweiten Kontaktfläche angeordnet sein, eine siebte Kontaktfläche symmetrisch gespiegelt an der Achse zu der dritten

Kontaktfläche angeordnet sein und eine achte Kontaktfläche symmetrisch gespiegelt an der Achse zu der vierten Kontaktfläche angeordnet sein. Hierdurch können vorzugsweise auf der Trägervorrichtung wahlweise entweder ein Leuchtelement oder zwei Leuchtelemente angeschlossen und/oder angeordnet werden, wodurch insbesondere zusätzliche Kosten und zusätzlicher Aufwand im Planungsvorgang oder bei der Herstellung reduziert bzw. verringert werden können. Ferner kann hierdurch insbesondere die Positionierung der Leuchtelemente bzw. des Leuchtelements auf der Trägervorrichtung verbessert bzw. optimiert werden.

In einer Weiterentwicklung kann das mindestens eine Leuchtelement zum

Positionieren und/oder zum Kühlen an der fünften und/oder der sechsten und/oder der siebten und/oder der achten Kontaktfläche befestigbar sein. Mittels der weiteren Kontaktflächen kann das Leuchtelements bzw. die Leuchtelemente sicher an der Trägervorrichtung befestigt werden, wobei hierdurch die Positionierung der

Leuchtelemente bzw. des Leuchtelements verbessert bzw. optimiert werden kann. Ferner kann mittels der weiteren Kontaktflächen die Kühlung des Leuchtelements verbessert werden. Insbesondere wird durch die weiteren Kontaktflächen die Fläche größer, mittels welcher Wärme abtransportiert werden kann. Hierdurch kann ebenfalls die Lebensdauer der Leuchtelemente verbessert bzw. verlängert werden.

In einer vorteilhaften Ausführung kann mittels der Kontaktflächen wahlweise entweder ein erstes Leuchtelement elektrisch angeschlossen sein oder zwei Leuchtelemente, somit ein zweites Leuchtelement und ein drittes Leuchtelement, elektrisch

angeschlossen sein. Hierdurch können vorzugsweise auf der Trägervorrichtung wahlweise entweder ein Leuchtelement oder zwei Leuchtelemente angeschlossen und/oder angeordnet werden, wodurch insbesondere zusätzliche Kosten und zusätzlicher Aufwand im Planungsvorgang oder bei der Herstellung reduziert bzw. verringert werden können.

Vorzugsweise kann ein erstes Leuchtelement oder zwei Leuchtelemente, somit ein zweites Leuchtelement und ein drittes Leuchtelement, mittels eines Lötmittels an den Kontaktflächen befestigt sein. Hierdurch kann gewährleistet werden, dass ein oder zwei Leuchtelemente sicher an der Trägervorrichtung befestigt und zumindest teilweise auch angeschlossen werden können. Ferner können das Leuchtelement oder die Leuchtelemente mittels des Lötmittels an den Kontaktflächen und somit an der Trägervorrichtung sicher angeordnet und/oder befestigt werden.

Weiterhin vorgeschlagen wird eine Beleuchtungsvorrichtung mit einer

Trägervorrichtung. In einer Weiterentwicklung kann an den Kontaktflächen der

Trägervorrichtung ein Leuchtelement angeschlossen sein. In einer weiteren

Ausführungsform können an den Kontaktflächen der Trägervorrichtung zwei

Leuchtelemente angeschlossen sein. Die Beleuchtungsvorrichtung kann

vorteilhafterweise zur Hinterleuchtung einer Anzeigevorrichtung, insbesondere in einem Fahrzeug, verwendet werden.

Der Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass wahlweise ein Leuchtelement oder zwei Leuchtelemente auf der Trägervorrichtung angebracht werden können. Hierdurch kann beispielsweise während der Planung einer Hinterleuchtung bzw. einer Beleuchtungsvorrichtung einfacher von einem Leuchtelement auf zwei Leuchtelemente oder umgekehrt umgestellt werden. Mit anderen Worten wird eine

Beleuchtungsvorrichtung mit zwei Leuchtelementen geplant, so kann in einem späteren Stadium der Planung dennoch auf ein Leuchtelement umgeschwenkt werden. Dies funktioniert ebenfalls umgekehrt. Hierdurch können insbesondere zusätzliche Kosten und/oder zusätzlicher Aufwand bei der Herstellung bzw. im Planungsvorgang reduziert bzw. verringert werden. Insbesondere können zusätzlicher Aufwand und/oder Extrakosten bei der Umstellung von einem Leuchtelement auf zwei Leuchtelemente oder von zwei Leuchtelementen auf ein Leuchtelement reduziert bzw. vermieden werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in den nachfolgenden Beschreibungen näher erläutert. Für die in den verschiedenen Figuren dargestellten und ähnlich wirkenden Elemente werden gleiche Bezugszeichen verwendet, wobei auf eine wiederholte Beschreibung der Elemente verzichtet wird. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Draufsicht eines Fahrzeugs gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Teils eines Fahrzeugs gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Schnitts eines Teils einer

Anzeigevorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Teils einer Anzeigevorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 5 eine schematische Darstellung eines Leuchtelements gemäß einem

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 6 eine schematische Darstellung einer Trägervorrichtung;

Fig. 7 eine schematische Darstellung einer Trägervorrichtung gemäß einem

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 8 eine schematische Darstellung einer Trägervorrichtung gemäß einem

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 9 eine schematische Darstellung einer Beleuchtungsvorrichtung mit einem Leuchtelement gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 10 eine schematische Darstellung einer Beleuchtungsvorrichtung mit zwei Leuchtelementen gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 11 eine schematische Darstellung einer Beleuchtungsvorrichtung mit einem Leuchtelement gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 12 eine schematische Darstellung einer Beleuchtungsvorrichtung mit zwei Leuchtelementen gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 13 eine schematische Darstellung einer Beleuchtungsvorrichtung mit einer Anordnung von einem Leuchtelement und von zwei Leuchtelementen gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 14 eine schematische Darstellung eines Schaltplans einer

Beleuchtungsvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden

Erfindung;

Fig. 15 ein Verfahren zum Entwickeln einer Beleuchtungsvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Ausführungsformen der Erfindung:

Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Draufsicht eines Fahrzeugs 20, beispielsweise eines Kraftfahrzeugs, beispielsweise eines Autos, mit einer

Anzeigevorrichtung 22. Die Anzeigevorrichtung 22 kann als analoges Instrument Cluster ausgeführt sein, wobei die Anzeigevorrichtung 22 beispielsweise ein oder mehrere Ziffernblätter 24 aufweisen kann. Die Ziffernblätter 24 können beispielsweise eine Skala sowie einen Mittelpunkt aufweisen wobei ein drehbarer Zeiger, welcher beispielsweise am Mittelpunkt eines Ziffernblatt 24 drehbar gelagert sein kann, beispielsweise auf einen Wert der Skala des Ziffernblatt 24 anzeigen kann, wodurch beispielsweise die Geschwindigkeit und/oder die Drehzahl und/oder die Temperatur und/oder die Tankfüllung und/oder weitere Informationen, welche für den Betrieb eines Fahrzeugs verwendet werden können, angezeigt werden können. Alternativ oder zusätzlich kann die Anzeigevorrichtung 22 ein Display, insbesondere ein LCD-Display oder ein OLED-Display, aufweisen. Ferner kann die Anzeigevorrichtung 22 ein oder mehrere Leuchten, insbesondere Warnleuchten, aufweisen, wobei ein Betrachter 26 bzw. ein Fahrer beispielsweise mittels der Warnleuchten in einer gefährlichen Situation bzw. in einer Gefahrensituation gewarnt werden kann. Ferner kann ein Betrachter 26 einen Hinweis erhalten, dass beispielsweise das Fahrzeug überprüft werden muss. Eine Warnleuchte kann einen Fahrer beispielsweise auf ein eingeschaltetes

Fahrassistenzsystem hinweisen. Weiterhin kann ein Betrachter 26 beispielsweise einen Hinweis darauf erhalten, dass das Fahrzeug 20 abgebremst werden sollte, dass der Kraftstofftank oder der Öltank befüllt werden sollte oder dass der Fahrer das Fahrzeug überprüfen lassen sollte.

Die Anzeigevorrichtung 22 ist derart in dem Fahrzeug 20 angeordnet, dass ein Betrachter 26 die mittels der Anzeigevorrichtung 22 dargestellten Informationen betrachten kann. Ein Betrachter 26 kann insbesondere ein Fahrer 26 und/oder ein Beifahrer des Fahrzeugs 20 sein. Die ausgegebenen Informationen können beispielsweise Informationen über den Fahrzeugzustand, wie die Geschwindigkeit, die Drehzahlanzeige und/oder die Tankfüllung sein. Alternativ oder zusätzlich kann die Anzeigevorrichtung 22 an einer anderen Stelle im Armaturenbrett des Fahrzeugs 20 angeordnet sein.

Fig. 2 zeigt ein Teil eines Fahrzeugs 20 von einer Seite mit einer Anzeigevorrichtung 22. Das Fahrzeug 20 gemäß Fig. 2 kann gemäß dem Fahrzeug 20 gemäß Fig. 1 ausgeführt sein. Die Anzeigevorrichtung 22 kann insbesondere entsprechend der Anzeigevorrichtung 22 gemäß Fig. 1 ausgeführt sein und gemäß Fig. 1 in dem

Fahrzeug 20 angeordnet sein.

Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Schnitts eines Teils einer

Anzeigevorrichtung 22 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Anzeigevorrichtung 22 weist insbesondere eine Beleuchtungsvorrichtung 30 auf. Die Beleuchtungsvorrichtung 30 weist insbesondere eine Trägervorrichtung 32 bzw. einen Träger 32 auf, wobei auf der Trägervorrichtung 32 in dieser vorteilhaften Ausführung ein erstes Leuchtelement 34 angeordnet und insbesondere auch

angeschlossen ist. Die Beleuchtungsvorrichtung 30 kann zur Hinterleuchtung einer Anzeigevorrichtung 22, insbesondere in einem Fahrzeug verwendet werden.

Ferner weist die Anzeigevorrichtung 22 ein Gehäuse 36 auf, wobei das Gehäuse 36 insbesondere auf der Trägervorrichtung 32 angeordnet ist. Das Gehäuse 36 ist derart auf der Anzeigevorrichtung 22 angeordnet, dass das erste Leuchtelement 34 mit einem definierten Abstand umrahmt wird. Beispielsweise bildet das Gehäuse 36 einen Kanal zum Leiten der mittels des ersten Leuchtelements 34 ausgesendeten Lichtstrahlen, insbesondere in Richtung eines Betrachters. Ferner weist das Gehäuse 36 eine strukturierte Oberfläche 38 auf, wobei die strukturierte Oberfläche 38 auf einer gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 36 in Bezug zu dem ersten Leuchtelement 34 angeordnet ist. Die strukturierte Oberfläche 38 ist insbesondere zumindest teilweise für Lichtstrahlen durchlässig. Hierdurch können Lichtstrahlen welche mittels des ersten Leuchtelements 34 ausgesendet werden, in Richtung der strukturierten Oberfläche 38 weitergeleitet werden, wodurch ein Betrachter insbesondere die strukturierte

Oberfläche 38 beleuchten sieht. Hierdurch können Warnsymbole für einen Fahrer sichtbar gemacht werden.

Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Teils einer Anzeigevorrichtung 22 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Anzeigevorrichtung 22 gemäß Fig. 4 kann gemäß der Anzeigevorrichtung 22 gemäß Fig. 3 ausgeführt sein. Insbesondere weist die Anzeigevorrichtung 22 eine Beleuchtungsvorrichtung 30 auf wobei die Beleuchtungsvorrichtung 30 eine Trägervorrichtung 32 sowie mindestens ein Leuchtelement aufweist. Die Anzeigevorrichtung 22 gemäß Fig. 4 wird von oben dargestellt, sodass die strukturierte Oberfläche 38 des Gehäuses 36 sichtbar ist. In dieser Ausführungsform wird einem Fahrer die Schrift Brake dargestellt, sodass einem Fahrer mitgeteilt werden kann, dass dieser das Fahrzeug bremsen soll. Hierdurch kann einem Fahrer eine Gefahrensituation mitgeteilt werden.

Unterhalb der strukturierten Oberfläche 38 ist mindestens ein Leuchtelement angebracht. Wahlweise kann ein Leuchtelement oder zwei Leuchtelemente angeordnet werden.

Fig. 4a zeigt eine erste Ausführungsform, bei der lediglich ein erstes Leuchtelement 34 auf der Trägervorrichtung 32 angeordnet ist. Das erste Leuchtelement 34 wird an die Trägervorrichtung 32 angeschlossen, wodurch das Leuchtelement 34 vorteilshafterweise Lichtstrahlen aussenden kann. Hierdurch können Lichtstrahlen in Richtung der strukturierten Oberfläche 38 geleitet werden, wodurch die strukturierte Oberfläche 38 hinterleuchtet werden und somit für einen Betrachter sichtbar gemacht bzw. hervorgehoben werden kann. Ferner wird das Gehäuse 36 als Rahmen um die strukturierte Oberfläche herum und somit um das Warnsymbol herum angeordnet. Das erste Leuchtelement 34 ist insbesondere mittig bezüglich der strukturierten Oberfläche 38 und somit mittig bezüglich des Warnsymbols angeordnet, sodass eine homogene Beleuchtung der strukturierten Oberfläche 38 bzw. des Warnsymbols gewährleistet werden kann.

Fig. 4b zeigt eine zweite Ausführungsform, bei der zwei Leuchtelemente 40, 42 auf der Trägervorrichtung 32 angeordnet sind, insbesondere ein zweites Leuchtelement 40 und ein drittes Leuchtelement 42. Die Leuchtelemente 40, 42 werden insbesondere an die Trägervorrichtung angeschlossen, wodurch die Leuchtelemente 40, 42

Lichtstrahlen in Richtung der strukturierten Oberfläche 38 aussenden können.

Hierdurch kann die strukturierte Oberfläche 38 beleuchtet werden und somit für einen Betrachter sichtbar gemacht bzw. hervorgehoben werden. Das zweite Leuchtelement 40 und das dritte Leuchtelement 42 ist derart bezüglich der strukturierten Oberfläche 38 und somit bezüglich des Warnsymbols angeordnet, dass eine homogene

Beleuchtung der strukturierten Oberfläche 38 bzw. des Warnsymbols gewährleistet werden kann.

Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung eines Leuchtelements gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Ein Leuchtelement 34 kann beispielsweise als eine Leuchtdiode, ein LED oder ein OLED ausgebildet sein. In dieser vorteilhaften Ausführung ist das Leuchtelement 34 als LED ausgeführt. Das Leuchtelement 34 kann insbesondere ein Gehäuse 50 sowie ein Element 52 zum Aussenden von Lichtstrahlen aufweisen. Das Gehäuse 50 kann insbesondere eine rechteckige Form aufweisen, wobei das Element 52 zum Aussenden von Lichtstrahlen insbesondere kreisförmig bzw. rund ausgeführt und in dem Gehäuse 50 angeordnet sein kann. In Fig. 5a wird das Leuchtelement 34 von vorne dargestellt, wobei in Fig. 5b das Leuchtelement 34 von der Seite dargestellt wird.

Gemäß Fig. 5a kann das Gehäuse 50 des Leuchtelements 34 insbesondere eine Breite 54 von 2,0 mm bis 4,0 mm, insbesondere 2,6 bis 3,0 mm, insbesondere 2,6 oder 3,0 mm, sowie eine Länge 56 von 2,0 mm bis 4,0 mm, insbesondere 3,0 bis 3,4 mm, insbesondere 3,0 oder 3,4 mm, aufweisen. Das Element 52 zum Aussenden von Lichtstrahlen ist in dieser Ausführungsform als Kreis ausgeführt, wobei der

Durchmesser 58 beispielsweise ein Maß von 2,0 mm bis 4,0 mm, insbesondere 2,4 mm, aufweisen kann. Ferner wird an dem Gehäuse 50 eine Markierung 60 angeordnet, zur Markierung einer Katode.

Gemäß Fig. 5b wird gezeigt, dass das Gehäuse 50 insbesondere eine Tiefe 62 von 1,0 mm bis 3,0 mm, insbesondere 1,7 bis 2,1 mm, insbesondere 1,7 oder 2,1 mm, aufweisen kann.

Ferner wird gemäß Fig. 5c die schematische Darstellung 64 einer Leuchtdiode bzw. des Leuchtelements 34 dargestellt. Die schematische Darstellung umfasst ein Dreieck sowie eine an der Spitze des Dreiecks angeordnete Linie, wobei die Linie parallel zur Grundseite des Dreiecks angeordnet ist. Mittels der schematischen Darstellung 64 kann angegeben werden an welcher Seite die unterschiedlichen Anschlüsse angebracht werden müssen. Mit anderen Worten kann mittels des Schaltsymbols bzw. des Schaltzeichens symbolisiert werden wie das Leuchtelement 34 bzw. in welche Richtung das Leuchtelement 34 angeschlossen werden muss. Beispielsweise kann in dieser Ausführung an einem ersten Ende 66 ein Anschluss mit einer ersten Polarität angeordnet werden, beispielsweise eine Anode, sowie an einem zweiten Ende 68 ein Anschluss mit einer zweiten Polarität, beispielsweise eine Katode. Das erste Ende 66 kann insbesondere auf der Grundseite des Dreiecks angeordnet sein, wobei das zweite Ende 68 an der parallelen Line angeordnet sein kann.

Fig. 6 zeigt eine schematische Darstellung einer Trägervorrichtung 32 zum elektrischen Anschließen von mindestens einem Leuchtelement für eine Beleuchtungsvorrichtung. Die Trägervorrichtung 32 weist Kontaktflächen 70, 72, 74, 76 zum elektrischen

Kontaktieren des mindestens einen Leuchtelements auf, insbesondere eine erste Kontaktfläche 70, eine zweite Kontaktfläche 72, eine dritte Kontaktfläche 74 sowie eine vierte Kontaktfläche 76. Die Kontaktflächen weisen jeweils insbesondere eine rechteckige Form auf, wobei die erste Kontaktfläche 70, die zweite Kontaktfläche 72, die dritte Kontaktfläche 74 sowie die vierte Kontaktfläche 76 gleich aufgebaut sowie gleich groß sind. Die Kontaktflächen 70, 72, 74, 76 weisen insbesondere jeweils eine Breite 78 von 0,2 mm bis 1,6 mm, insbesondere 0,8 mm sowie eine Länge 80 von 0,3 mm bis 2,0 mm, insbesondere 1,1 mm auf.

Die Kontaktflächen 70, 72, 74, 76 werden in einem Viereck zueinander auf der Trägervorrichtung 32 angeordnet. Mit anderen Worten werden die Kontaktflächen 70, 72, 74, 76 jeweils an den Ecken eines Vierecks, insbesondere eines Rechtecks, welches hier nicht eingezeichnet ist, angeordnet. Insbesondere werden die erste Kontaktfläche 70 sowie zweite Kontaktfläche 72 derart parallel zueinander angeordnet, dass die Längen der ersten Kontaktfläche 70 und der zweiten Kontaktfläche parallel zueinander angeordnet sind. Ferner werden die dritte Kontaktfläche 74 sowie die vierte Kontaktfläche 76 derart parallel zueinander angeordnet, dass die Längen der dritten Kontaktfläche 74 sowie der vierten Kontaktfläche 76 parallel zueinander angeordnet sind. Mit anderen Worten sind insbesondere die Längen der jeweiligen Kontaktflächen 70, 72, 74, 76 zueinander parallel angeordnet, sowie die Breiten der jeweiligen Kontaktflächen 70, 72, 74, 76 parallel zueinander angeordnet.

Die erste Kontaktfläche 70 und die zweite Kontaktfläche 72 sind vorzugsweise derart in Bezug zu der dritten Kontaktfläche 74 und der vierten Kontaktfläche 76 angeordnet, dass die dritte Kontaktfläche 74 entlang einer Achse 82 achsensymmetrisch zu der zweiten Kontaktfläche 72 angeordnet ist. Ferner ist insbesondere die vierte

Kontaktfläche 76 entlang der Achse 82 achsensymmetrisch zu der ersten

Kontaktfläche 70 angeordnet. Die Achse 82 verläuft in dieser vorteilhaften Ausführung parallel zu den jeweiligen Breiten der Kontaktflächen 70, 72, 74, 76. Die erste

Kontaktfläche 70 sowie die zweite Kontaktfläche 72 sind vorzugsweise auf einer ersten Seite der Achse 82 angeordnet, wobei die dritte Kontaktfläche 74 sowie die vierte Kontaktfläche 76 auf einer der ersten Seite gegenüberliegenden, zweiten Seite der Achse 82 angeordnet sind.

Ein maximaler Abstand 84 entlang der Länge zwischen der ersten Kontaktfläche 70 und der vierten Kontaktfläche 76 kann in dieser vorteilhaften Ausführung ein Maß von 2,0 mm bis 5,0 mm, insbesondere 3,7 mm, aufweisen. Der maximale Abstand 84 entlang der Länge zwischen der zweiten Kontaktfläche 72 und der dritten Kontaktfläche 74 kann insbesondere dieselben Maße aufweisen.

Ein minimaler Abstand 86 entlang der Länge zwischen der ersten Kontaktfläche 70 und der vierten Kontaktfläche 76 kann in dieser vorteilhaften Ausführung ein Maß von 1,0 mm bis 2,0 mm, insbesondere 1,5 mm, aufweisen. Ein minimaler Abstand 86 entlang der Länge zwischen der zweiten Kontaktfläche 72 und der dritten Kontaktfläche 73 kann in dieser vorteilhaften Ausführung dasselbe Maß aufweisen.

Ein minimaler Abstand 88 entlang der Breite zwischen der ersten Kontaktfläche 70 und der zweiten Kontaktfläche 72 kann in dieser vorteilhaften Ausführung ein Maß von 0,2 mm bis 1,5 mm, insbesondere 0,7 mm, aufweisen. Ein minimaler Abstand 88 entlang der Breite zwischen der dritten Kontaktfläche 74 und der vierten Kontaktfläche 76 kann in dieser vorteilhaften Ausführung dasselbe Maß aufweisen.

Fig. 7 zeigt eine schematische Darstellung einer Trägervorrichtung 32 zum elektrischen Anschließen von mindestens einem Leuchtelement für eine Beleuchtungsvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Trägervorrichtung 32 weist Kontaktflächen 90, 92, 94, 96 zum elektrischen Kontaktieren des mindestens einen Leuchtelements auf, insbesondere eine erste Kontaktfläche 90, eine zweite Kontaktfläche 92, eine dritte Kontaktfläche 94 sowie eine vierte Kontaktfläche 96.

Die erste Kontaktfläche 90 und die zweite Kontaktfläche 92 sind als Kontaktflächen mit einer ersten Polarität ausgebildet, wobei die dritte Kontaktfläche 94 und die vierte Kontaktfläche 96 als Kontaktflächen mit einer zweiten Polarität ausgebildet sind.

In einer Weiterentwicklung sind die erste Kontaktfläche 90 und die zweite

Kontaktfläche 92 als Kontaktflächen mit einer ersten, positiven Polarität ausgebildet, wobei die dritte Kontaktfläche 94 und die vierte Kontaktfläche 96 als Kontaktflächen mit einer zweiten, negativen Polarität ausgebildet sind. Beispielsweise können die erste Kontaktfläche 90 und die zweite Kontaktfläche 92 als ein erster Pol ausgebildet sein, wobei die dritte Kontaktfläche 94 und die vierte Kontaktfläche 96 als ein zweiter Pol ausgebildet sein können. Beispielsweise können die erste Kontaktfläche 90 und die zweite Kontaktfläche 92 als ein erster, positiver Pol ausgebildet sein, wobei die dritte Kontaktfläche 94 und die vierte Kontaktfläche 96 als ein zweiter, negativer Pol ausgebildet sein können. In einer Weiterentwicklung können die erste Kontaktfläche 90 und die zweite Kontaktfläche 92 als eine Anode ausgebildet sein, wobei die dritte Kontaktfläche 94 und die vierte Kontaktfläche 96 als eine Katode ausgebildet sein können.

Ein Leuchtelement ist zumindest an einer Kontaktfläche mit einer ersten Polarität und zumindest an einer Kontaktfläche mit einer zweiten Polarität elektrisch anschließbar. Mittels der Kontaktflächen ist wahlweise entweder ein erstes Leuchtelement oder zwei Leuchtelemente, somit ein zweites Leuchtelement und ein drittes Leuchtelement, derart elektrisch anschließbar, dass das erste Leuchtelement und das zweite

Leuchtelement an die dritte Kontaktfläche 94 elektrisch anschließbar sind, dass das zweite Leuchtelement an die erste Kontaktfläche 90 anschließbar ist, dass das erste Leuchtelement und das dritte Leuchtelement an die zweite Kontaktfläche 92 elektrisch anschließbar sind und dass das dritte Leuchtelement an die vierte Kontaktfläche 96 elektrisch anschließbar ist.

Vorzugsweise ist die dritte Kontaktfläche 94 punktsymmetrisch gespielt an einem Mittelpunkt 98 zu der zweiten Kontaktfläche 92 angeordnet und die vierte Kontaktfläche 96 punktsymmetrisch gespielt an dem Mittelpunkt 98 zu der ersten Kontaktfläche 90 angeordnet. In dieser vorteilhaften Ausführung ist die erste Kontaktfläche 90 I-förmig ausgeführt, die zweite Kontaktfläche 92 L-förmig ausgeführt, die dritte Kontaktfläche 94 L-förmig ausgeführt und die vierte Kontaktfläche 96 I-förmig ausgeführt. Vorzugsweise ist die erste Kontaktfläche 90 sowie die vierte Kontaktfläche 96 im Gegensatz zu der zweiten Kontaktfläche 92 und der dritten Kontaktfläche 94 weiter von dem Mittelpunkt 98 entfernt.

Die erste Kontaktfläche 90 und die vierte Kontaktfläche 96 weisen jeweils

insbesondere eine rechteckige Form auf und sind vorzugsweise gleich aufgebaut sowie gleich groß. Die erste Kontaktfläche 90 und die vierte Kontaktfläche 96 weisen insbesondere jeweils eine Breite 100 von 0,5 mm bis 1,5 mm, insbesondere 0,9 mm sowie eine Länge 102 von 1,0 mm bis 2,5 mm, insbesondere 1,75 mm auf.

Die zweite Kontaktfläche 92 und die dritte Kontaktfläche 94 weisen jeweils eine L-Form auf und sind vorzugsweise gleich aufgebaut sowie gleich groß. In einer

Weiterentwicklung setzt sich die L-Form der zweiten Kontaktfläche 92 und der dritten Kontaktfläche 94 aus zwei rechteckigen Kontaktflächen bzw. zwei I-förmigen

Kontaktflächen zusammen, insbesondere aus einer sechsten Kontaktfläche 104 und einer siebten Kontaktfläche 106. Mit anderen Worten sind zwei rechteckige

Kontaktflächen derart angeordnet, dass eine L-förmige Kontaktfläche entsteht. Hierbei können die sechste, rechteckige Kontaktfläche 104 und die siebte, rechteckige

Kontaktfläche 106 entsprechend der ersten Kontaktfläche 90 und der vierten

Kontaktfläche 96 ausgeführt sein und rechtwinklig zueinander angeordnet sein. Somit weisen beide Enden der L-Form eine Breite 108 von 0,5 mm bis 1,5 mm, insbesondere 0,9 mm auf. Die Rechtecke sind zueinander etwas versetzt angeordnet, sodass die eine Seite der L-Form der zweiten bzw. dritten Kontaktfläche 92, 94 etwas länger ist im Vergleich zu der I-Form der ersten bzw. vierten Kontaktfläche 90, 96. Die längere Seite der L-Form der zweiten Kontaktfläche 92 und der dritten Kontaktfläche 94 weist insbesondere eine Länge 110 von 1,0 mm bis 3,0 mm, insbesondere 1,95 mm auf.

Vorzugsweise sind die L-förmigen Kontaktflächen 92, 94 derart angeordnet, dass die kurzen Seiten der L-förmige Kontaktflächen zu der jeweils anderen L-förmigen

Kontaktfläche zeigen. Mit anderen Worten zeigt die kurze Seite der zweiten

Kontaktfläche 92 sowie die kurze Seite der dritten Kontaktfläche 94 zueinander und somit zu dem Mittelpunkt 98 hin.

Fig. 8 zeigt eine schematische Darstellung einer Trägervorrichtung 32 zum elektrischen Anschließen von mindestens einem Leuchtelement für eine Beleuchtungsvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Trägervorrichtung 32 gemäß Fig. 8 kann gemäß der Trägervorrichtung gemäß Fig. 7 ausgeführt sein und weist somit Kontaktflächen 90, 92, 94, 96 zum elektrischen Kontaktieren des mindestens einen Leuchtelements auf, insbesondere eine erste Kontaktfläche 90, eine zweite Kontaktfläche 92, eine dritte Kontaktfläche 94 sowie eine vierte Kontaktfläche 96. Im Unterschied zu der Trägervorrichtung 32 gemäß Fig. 7 weist die

Trägervorrichtung 32 gemäß Fig. 8 acht Kontaktflächen 90, 92, 94, 96, 120, 122, 124, 126.

Folglich weist die Trägervorrichtung 32 in dieser Weiterentwicklung insbesondere vier weitere Kontaktfläche 120, 122, 124, 126 zum Befestigen des Leuchtelements bzw. der Leuchtelemente auf, wobei die vier weiteren Kontaktflächen symmetrisch gespiegelt an einer Achse 128 zu der ersten, der zweiten, der dritten und der vierten Kontaktfläche 90, 92, 94, 96 angeordnet sind. Eine fünfte Kontaktfläche 120 ist entsprechend der ersten Kontaktfläche 90 ausgebildet, eine sechste Kontaktfläche 122 ist entsprechend der zweiten Kontaktfläche 92 ausgebildet, eine siebte Kontaktfläche 124 ist

entsprechend der dritten Kontaktfläche 94 ausgebildet und eine achte Kontaktfläche 126 ist entsprechend der vierten Kontaktfläche 96 ausgebildet. Das mindestens eine Leuchtelement ist zum Positionieren und/oder zum Kühlen an der fünften Kontaktfläche 120 und/oder der sechsten Kontaktfläche 122 und/oder der siebten Kontaktfläche 124 und/oder der achten Kontaktfläche 126 befestigbar. In einer weiteren Ausführung werden die fünfte Kontaktfläche 120, die sechste Kontaktfläche 122, die siebte

Kontaktfläche 124 und die achte Kontaktfläche 126, nicht elektrisch angeschlossen bzw. wird ein Leuchtelement nicht elektrisch mit den Kontaktflächen verbunden.

In Fig. 8 ist ferner eine Achse 128 eingezeichnet. Die erste Kontaktfläche 90, die siebte Kontaktfläche 24, die zweite Kontaktfläche 92 sowie die achte Kontaktfläche 126 sind auf einer ersten Seite der Achse 128 angeordnet, wobei die fünfte Kontaktfläche 120, die dritte Kontaktfläche 94, die sechste Kontaktfläche 122 sowie die vierte

Kontaktfläche 96 auf einer der ersten Seite gegenüberliegenden, zweiten Seite der Achse 128 angeordnet sind. Weiterhin ist die fünfte Kontaktfläche 120 vorzugsweise symmetrisch gespiegelt an der Achse 128 zu der ersten Kontaktfläche 90 angeordnet, die sechste Kontaktfläche 122 symmetrisch gespiegelt an der Achse 128 zu der zweiten Kontaktfläche 92 angeordnet, die siebte Kontaktfläche 124 symmetrisch gespiegelt an der Achse 128 zu der dritten Kontaktfläche 94 angeordnet und die achte Kontaktfläche 126 symmetrisch gespiegelt an der Achse 128 zu der vierten

Kontaktfläche 96 angeordnet. Vorzugsweise sind insbesondere die Längen der jeweiligen Kontaktflächen zueinander parallel angeordnet, sowie die Breiten der jeweiligen Kontaktflächen parallel zueinander angeordnet.

Ein minimaler Abstand 130 entlang der Länge zwischen der ersten Kontaktfläche 90 und der fünften Kontaktfläche 120 kann in dieser vorteilhaften Ausführung ein Maß von 0,2 mm bis 2,0 mm, insbesondere 1,0 mm, aufweisen. Ein minimaler Abstand 130 entlang der Länge zwischen der vierten Kontaktfläche 96 und der achten Kontaktfläche 126 kann in dieser vorteilhaften Ausführung dasselbe Maß aufweisen.

Ein minimaler Abstand 132 entlang der Breite zwischen der ersten Kontaktfläche 90 und der siebten Kontaktfläche 124 kann in dieser vorteilhaften Ausführung ein Maß von 0,1 mm bis 1,5 mm, insbesondere 0,6 mm, aufweisen. Ein minimaler Abstand 132 entlang der Breite zwischen der dritten Kontaktfläche 94 und der fünften Kontaktfläche 120 kann in dieser vorteilhaften Ausführung dasselbe Maß aufweisen. Ein minimaler Abstand 132 entlang der Breite zwischen der zweiten Kontaktfläche 92 und der achten Kontaktfläche 126 kann in dieser vorteilhaften Ausführung dasselbe Maß aufweisen.

Ein minimaler Abstand 132 entlang der Breite zwischen der vierten Kontaktfläche 96 und der sechsten Kontaktfläche 122 kann in dieser vorteilhaften Ausführung dasselbe Maß aufweisen.

Die erste Kontaktfläche 90 und die siebte Kontaktfläche 124 sind derart zueinander angeordnet, dass das obere, von der Achse 128 wegzeigende Ende der Kontaktfläche bzw. die kurze Seite der I-förmig ersten Kontaktfläche 90 bzw. die kurze Seite der L-förmigen siebten Kontaktfläche 124 auf gleicher Höhe angebracht werden. Hierdurch ragt jedoch das untere Ende der siebten Kontaktfläche 124 über das untere Ende der ersten Kontaktfläche 90 hinaus. Insbesondere um ein Maß 134 von 0,1 mm bis 0,3 mm, insbesondere 0,2 mm. Entsprechendes gilt für die Anordnung der zweiten

Kontaktfläche 92 zu der achten Kontaktfläche 126, für die Anordnung der dritten Kontaktfläche 94 zu der fünften Kontaktfläche 120 sowie für die Anordnung der vierten Kontaktfläche 96 zu der sechsten Kontaktfläche 122.

Fig. 9 zeigt eine schematische Darstellung einer Beleuchtungsvorrichtung 30 mit einer Trägervorrichtung 32 und mit einem ersten Leuchtelementen 34 gemäß einem

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Trägervorrichtung 32 gemäß Fig.

9 kann gemäß der Trägervorrichtung gemäß Fig. 8 ausgeführt sein und weist somit Kontaktflächen 90, 92, 94, 96, 120, 122, 124, 124 auf.

In dieser Ausführung ist an den Kontaktflächen der Trägervorrichtung 32 ein erstes Leuchtelement 34 angeschlossen. Somit kann die Beleuchtungsvorrichtung 30 zur Hinterleuchtung einer Anzeigevorrichtung, insbesondere in einem Fahrzeug, verwendet werden.

In dieser Ausführung wird das erstes Leuchtelement 34 auf der Trägervorrichtung 32 angeordnet. Das erste Leuchtelement 34 wird insbesondere an der zweiten

Kontaktfläche 92 sowie der dritten Kontaktfläche 94 angeschlossen. Die zweite

Kontaktfläche 92 ist in dieser Vorrichtung als ein Anschluss mit positiver Polarität, insbesondere als Anode, ausgebildet, wobei die dritte Kontaktfläche 94 als ein

Anschluss mit einer negativen Polarität, insbesondere als Katode ausgebildet ist. Das erste Leuchtelement 34 wird vorzugsweise mit der zweiten Kontaktfläche 92 sowie mit der dritten Kontaktfläche 94 verlötet bzw. mittels eines Lötmittels verbunden. Mit anderen Worten ist das erste Leuchtelement 34 mittels der zweiten Kontaktfläche 92 und mittels der dritten Kontaktfläche 94 elektrisch angeschlossen, wodurch das erste Leuchtelement 34 insbesondere Lichtstrahlen aussenden kann. Mit anderen Worten kann das erste Leuchtelement 34 mittels der zweiten Kontaktfläche 92 und mittels des dritten Kontaktfläche 94 mit Gleichspannung versorgt werden, wodurch das erste Leuchtelement 34 elektrisch an einen Stromkreis angeschlossen ist.

Weiterhin kann das erste Leuchtelement 34 an der sechsten Kontaktfläche 122 und/oder an der siebten Kontaktfläche 124 angeordnet werden. Das erste

Leuchtelement 34 wird insbesondere an der sechsten Kontaktfläche 122 und/oder an der siebten Kontaktfläche 124 verlötet bzw. mittels eines Lötmittels verbunden. Durch die Anordnung des ersten Leuchtelements 34 an der zweiten Kontaktfläche 92, der dritten Kontaktfläche 94, der sechsten Kontaktfläche 122 sowie der siebten

Kontaktfläche 124 kann das erste Leuchtelement 34 positioniert werden, wobei vorzugsweise mittels der Kontaktflächen 92, 94, 122, 124 Wärme, welche

insbesondere in dem ersten Leuchtelement 34 entsteht, abgeführt werden kann.

Als Lötmittel kann beispielsweise eine Zinn-Silber-Kupfer-Legierung verwendet werden, zum Beispiels folgende Zusammensetzung:

SAC 305 (96.5 Sn-3.0Ag-0.5Cu (wt. %)

Das erste, einzelne Leuchtelement 34 ist derart an den Kontaktflächen 92, 94, 122,

124 angeschlossen, dass das erste Leuchtelement 34 im Uhrzeigersinn um einen Winkel von 80° bis 100°, insbesondere 90°, gedreht zu den zwei an die Kontaktflächen anschließbaren Leuchtelementen angeschlossen ist.

Fig. 10 zeigt eine schematische Darstellung einer Beleuchtungsvorrichtung 30 mit einer Trägervorrichtung 32 und mit zwei Leuchtelementen 40, 42 gemäß einem

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Trägervorrichtung 32 gemäß Fig. 10 kann gemäß der Trägervorrichtung gemäß Fig. 8 ausgeführt sein und weist somit Kontaktflächen 90, 92, 94, 96, 120, 122, 124, 124 auf.

In dieser Ausführung sind an den Kontaktflächen der Trägervorrichtung 32 zwei Leuchtelemente 40, 42 angeschlossen. Somit kann die Beleuchtungsvorrichtung 30 zur Hinterleuchtung einer Anzeigevorrichtung, insbesondere in einem Fahrzeug, verwendet werden.

In dieser Ausführung wird ein zweites Leuchtelement 40 sowie ein drittes

Leuchtelement 42 auf der Trägervorrichtung 32 angeordnet. Das zweite Leuchtelement 40 wird insbesondere an der ersten Kontaktfläche 90 sowie der dritten Kontaktfläche 94 angeschlossen. Die erste Kontaktfläche 90 ist in dieser Vorrichtung als ein

Anschluss mit positiver Polarität, insbesondere als Anode, ausgebildet, wobei die dritte Kontaktfläche 94 als ein Anschluss mit einer negativen Polarität, insbesondere als Katode ausgebildet ist. Das zweite Leuchtelement 40 wird vorzugsweise mit der ersten Kontaktfläche 90 sowie mit der dritten Kontaktfläche 94 verlötet bzw. mittels eines Lötmittels verbunden. Mit anderen Worten ist das zweite Leuchtelement 40 mittels der ersten Kontaktfläche 90 und mittels der dritten Kontaktfläche 94 elektrisch

angeschlossen, wodurch das zweite Leuchtelement 40 insbesondere Lichtstrahlen aussenden kann. Mit anderen Worten kann das zweite Leuchtelement 40 mittels der ersten Kontaktfläche 90 und mittels des dritten Kontaktfläche 94 mit Gleichspannung versorgt werden, wodurch das zweite Leuchtelement 40 elektrisch an einen Stromkreis angeschlossen ist.

Weiterhin kann das zweite Leuchtelement 40 an der fünften Kontaktfläche 120 und/oder an der siebten Kontaktfläche 124 angeordnet werden. Das zweite

Leuchtelement 40 wird insbesondere an der fünften Kontaktfläche 120 und/oder an der siebten Kontaktfläche 124 verlötet bzw. mittels eines Lötmittels verbunden. Durch die Anordnung des zweiten Leuchtelements 40 an der ersten Kontaktfläche 90, der dritten Kontaktfläche 94, der fünften Kontaktfläche 120 sowie der siebten Kontaktfläche 124 kann das zweite Leuchtelement 40 positioniert werden, wobei vorzugsweise mittels der Kontaktflächen 90, 94, 120, 124 Wärme, welche insbesondere in dem zweiten

Leuchtelement 40 entsteht, abgeführt werden kann.

Das dritte Leuchtelement 42 wird insbesondere an der zweiten Kontaktfläche 92 sowie der vierten Kontaktfläche 96 angeschlossen. Die zweite Kontaktfläche 92 ist in dieser Vorrichtung als ein Anschluss mit positiver Polarität, insbesondere als Anode, ausgebildet, wobei die vierte Kontaktfläche 96 als ein Anschluss mit einer negativen Polarität, insbesondere als Katode, ausgebildet ist. Das dritte Leuchtelement 42 wird vorzugsweise mit der zweiten Kontaktfläche 92 sowie mit der vierten Kontaktfläche 96 verlötet bzw. mittels eines Lötmittels verbunden. Mit anderen Worten ist das dritte Leuchtelement 42 mittels der zweiten Kontaktfläche 92 und mittels des vierten

Kontaktfläche 96 elektrisch angeschlossen, wodurch das dritte Leuchtelement 42 insbesondere Lichtstrahlen aussenden kann. Mit anderen Worten kann das dritte Leuchtelement 42 mittels der zweiten Kontaktfläche 92 und mittels des vierten

Kontaktfläche 96 mit Gleichspannung versorgt werden, wodurch das dritte

Leuchtelement 42 elektrisch an einen Stromkreis angeschlossen ist.

Weiterhin kann das dritte Leuchtelement 42 an der sechsten Kontaktfläche 122 und/oder an der achten Kontaktfläche 126 angeordnet werden. Das dritte

Leuchtelement 42 wird insbesondere an der sechsten Kontaktfläche 122 und/oder an der achten Kontaktfläche 126 verlötet bzw. mittels eines Lötmittels verbunden. Durch die Anordnung des dritten Leuchtelements 42 an der zweiten Kontaktfläche 92, der vierten Kontaktfläche 96, der sechsten Kontaktfläche 122 sowie der achten

Kontaktfläche 126 kann das dritte Leuchtelement 42 positioniert werden, wobei vorzugsweise mittels der Kontaktflächen 92, 96, 122, 126 Wärme, welche

insbesondere in dem dritte Leuchtelement 42 entsteht, abgeführt werden kann.

Vorzugsweise werden das zweite Leuchtelement 40 sowie das dritte Leuchtelement 42 parallel zueinander angeordnet. Das zweite Leuchtelement 40 und/oder das dritte Leuchtelement 42 sind mittels eines Lötmittels an den Kontaktflächen anschließbar und/oder befestigbar. In dieser vorteilhaften Ausführung ist das zweite Leuchtelement 40 und/oder das dritte Leuchtelement 42 mittels eines Lötmittels an den

Kontaktflächen, insbesondere elektrisch, angeschlossen. Weiterhin ist das zweite Leuchtelement 40 und/oder das dritte Leuchtelement 42 mittels eines Lötmittels an den Kontaktflächen befestigt.

Der Abstand zwischen einem Mittelpunkt des zweiten Leuchtelements 40 und einem Mittelpunkt des dritten Leuchtelements 42 kann insbesondere ein Maß von 4,0 mm bis 6,0 mm, insbesondere 5,1 mm, aufweisen.

Als Lötmittel kann beispielsweise eine Zinn-Silber-Kupfer-Legierung verwendet werden, zum Beispiels folgende Zusammensetzung:

SAC 305 (96.5 Sn-3.0Ag-0.5Cu (wt. %)

Das erste, einzelne Leuchtelement 34 gemäß Fig. 9 ist derart an die Kontaktflächen 92, 94, 122, 124 anschließbar, dass das erste Leuchtelement 34 im Uhrzeigersinn um einen Winkel von 80° bis 100°, insbesondere 90°, gedreht zu dem zweiten

Leuchtelement 40 und/oder zu dem dritten Leuchtelement 42 anschließbar ist.

Fig. 11 zeigt eine schematische Darstellung einer Beleuchtungsvorrichtung 30 mit einer Trägervorrichtung 32 und mit einem ersten Leuchtelementen 34 gemäß einem

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Beleuchtungsvorrichtung 30 gemäß Fig. 11 kann gemäß der Beleuchtungsvorrichtung 30 gemäß Fig. 9 ausgeführt sein. Im Unterschied zu der Beleuchtungsvorrichtung 30 gemäß Fig. 9 ist die

Beleuchtungsvorrichtung 30 gemäß Fig. 11 dreidimensional dargestellt.

Fig. 12 zeigt eine schematische Darstellung einer Beleuchtungsvorrichtung 30 mit einer Trägervorrichtung 32 sowie mit einem zweiten Leuchtelementen 40 und mit einem dritten Leuchtelement 42 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden

Erfindung. Die Beleuchtungsvorrichtung 30 gemäß Fig. 12 kann gemäß der

Beleuchtungsvorrichtung 30 gemäß Fig. 10 ausgeführt sein. Im Unterschied zu der Beleuchtungsvorrichtung 30 gemäß Fig. 10 ist die Beleuchtungsvorrichtung 30 gemäß Fig. 12 dreidimensional dargestellt.

Fig. 13 zeigt eine schematische Darstellung einer Beleuchtungsvorrichtung 30 mit einer Trägervorrichtung 32 und mit einem ersten Leuchtelementen 34 sowie mit einem zweiten Leuchtelementen 40 und mit einem dritten Leuchtelement 42 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Beleuchtungsvorrichtung 30 gemäß Fig. 13 kann gemäß der Beleuchtungsvorrichtung 30 gemäß Fig. 9 und/oder gemäß Fig. 10 ausgeführt sein. Im Unterschied zu der Beleuchtungsvorrichtung 30 gemäß Fig. 9 und/oder gemäß Fig. 10 sind auf der Trägervorrichtung 32 gemäß Fig. 13 sowohl das erste Leuchtelement 34, das zweite Leuchtelement 40 und das dritte Leuchtelement 42 dargestellt.

Hierdurch wird ersichtlich, dass das erste, einzelne Leuchtelement 34 derart an die Kontaktflächen 92, 94, 122, 124 anschließbar ist bzw. angeschlossen ist, dass das erste Leuchtelement 34 im Uhrzeigersinn um einen Winkel von 80° bis 100°, in dieser Ausführung um 90°, gedreht zu dem zweiten Leuchtelement 40 und/oder zu dem dritten Leuchtelement 42 anschließbar ist bzw. angeschlossen ist.

Ferner sind auf der Trägervorrichtung 32 die Leiterbahnen 150 eingezeichnet, wobei mittels der Leiterbahnen eine Gleichspannung an den Kontaktflächen angelegt wird.

Fig. 14 zeigt eine schematische Darstellung eines Schaltplans einer

Beleuchtungsvorrichtung 30 mit einer Trägervorrichtung 32 und mit einem ersten Leuchtelementen 34 sowie mit einem zweiten Leuchtelementen 40 und mit einem dritten Leuchtelement 42 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden

Erfindung. Die Beleuchtungsvorrichtung 30 gemäß Fig. 14 kann gemäß der

Beleuchtungsvorrichtung 30 gemäß Fig. 13 ausgeführt sein.

Die Leuchtelemente 34, 40, 42 werden auf unterschiedlichen Leitungen angeordnet, wobei jedes Leuchtelement 34, 40, 42 an einem positiven Pol 160 bzw. an einer Anode 160 angeschlossen ist sowie an einem negativen Pol 162 bzw. einer Kathode 162. An dem negativen Pol ist weiterhin die Masse 164 angeordnet.

Eine elektrische Leitung 150 vom positiven Pol 160 teilt sich in drei einzelne Leitungen 166, 168, 170, wobei nach der Teilung jeweils an einer Leitung ein Leuchtelement 34, 40, 42 angeschlossen ist. Das erste Leuchtelement 34 wird an einer ersten Leitung 166 angeschlossen, das zweite Leuchtelement 40 wird an einer zweiten Leitung 168 angeschlossen, das dritte Leuchtelement 42 wird an einer dritten Leitung 170 angeschlossen. Die zweite Leitung 168 wird direkt in den negativen Pol 162 geführt.

Die erste Leitung 166 und die dritte Leitung 148 werden zunächst zusammengeführt und anschließen in den negativen Pol 162 geführt.

Auf der zweiten Leitung 168 wird ein erstes Messelement 172 angeordnet, wobei mittels des Messelements 172 überprüft werden kann, ob die richtige Stelle mit einem Leuchtelement bestückt ist. Auf der zusammengeführten ersten Leitung 166 und dritten Leitung 148 wird ein zweites Messelement 174 angeordnet, wobei mittels des zweiten Messelements 174 überprüft werden kann, ob die richtige Stelle mit einem

Leuchtelement bestückt ist.

Fig. 15 zeigt ein Verfahren 200 zum Entwickeln einer Beleuchtungsvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. In einem ersten Schritt 202 wird das Kundendesign festgelegt. In einem zweiten Schritt 204 wird entschieden ob in der Beleuchtungsvorrichtung ein Leuchtelement oder zwei Leuchtelemente verwendet werden. In einem dritten Schritt 206 werden Elemente bzw. Komponenten der

Beleuchtungsvorrichtung und somit die Hardware der Beleuchtungsvorrichtung bereitgestellt. In einem vierten Schritt 208 werden Messungen an der

Beleuchtungsvorrichtung durchgeführt. Mit anderen Worten werden in dem vierten

Schritt Tests an der Beleuchtungsvorrichtung durchgeführt. In einem fünften Schritt 210 kann mittels der Verwendung der vorgeschlagenen Trägervorrichtung von einem Leuchtelement auf zwei Leuchtelemente oder umgekehrt gewechselt werden. Mit anderen Worten ermöglicht die vorliegende Trägervorrichtung einen Tausch von einem Leuchtelement auf zwei Leuchtelemente oder umgekehrt. Dieser Schritt kann während des gesamten Verfahrens vorgenommen werden. In einem sechsten Schritt 212 können weitere Varianten kreiert werden.