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1. WO2020011439 - VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM BETREIBEN EINES ELEKTROMOTORS FÜR EINE ELEKTRISCHE BREMSEINRICHTUNG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche

1. Verfahren zum Betreiben eines Elektromotors (200) für eine elektrische Bremseinrichtung (300), insbesondere für eine elektrische Feststellbremse eines Fahrzeugs, insbesondere Kraftfahrzeugs, wobei die Bremseinrichtung (300) durch einen Betrieb des Elektromotors (200) in einer ersten

Drehrichtung in einen ersten Betriebszustand und durch einen Betrieb des Elektromotors (200) in einer von der ersten Drehrichtung verschiedenen zweiten Drehrichtung in einen zweiten Betriebszustand versetzbar ist, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: Ermitteln (400), insbesondere mittels einer Vorrichtung (100), einer einen Innenwiderstand des

Elektromotors (200) charakteriserenden ersten Größe, Vergleichen (402), insbesondere mittels der Vorrichtung (100), der ersten Größe mit einem vorgebbaren ersten Schwellwert, Ansteuern (410) des Elektromotors (200), insbesondere mittels der Vorrichtung (100), für eine vorgebbare erste Ansteuerdauer im Sinne derjenigen Drehrichtung, die einem aktuellen Betriebszustand der Bremseinrichtung (300) entspricht, wenn der Vergleich (402) ergibt, dass die erste Größe den ersten Schwellwert überschreitet.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , wobei das Ermitteln (400), und optional auch das Vergleichen (402), während bzw. nach, insbesondere unmittelbar nach, einer Initialisierung der Vorrichtung (100) ausgeführt wird.

3. Verfahren nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der aktuelle Betriebszustand der Bremseinrichtung (300) ermittelt wird, wobei insbesondere der aktuelle Betriebszustand der Bremseinrichtung (300) vor dem Ansteuern (410) ermittelt wird.

4. Verfahren nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Schritte des Ermittelns (400) der ersten Größe, und/oder des Vergleichens (402) und/oder des Ansteuerns (410) wiederholt werden, wobei

insbesondere die Schritte des Ermittelns (400) der ersten Größe, und/oder des Vergleichens (402) und/oder des Ansteuerns (410) periodisch wiederholt werden.

5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die Schritte des Ermittelns (400) der ersten Größe und des Vergleichens (402) und des Ansteuerns (410) für eine vorgebbare Maximalzahl von Wiederholungen wiederholt werden, und wobei für den Schritt des Ansteuerns (410) wahlweise eine unterschiedliche Ansteuerdauer vorgebbar ist, wobei insbesondere die unterschiedliche Ansteuerdauer Werte zwischen etwa 1 Mikrosekunde und etwa 100

Millisekunden aufweist, insbesondere Werte zwischen etwa 20

Mikrosekunden und etwa 20 Millisekunden.

6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei für eine erstmalige Ansteuerung (410;

B26, B29) eine erste Ansteuerdauer im Bereich zwischen etwa 1

Mikrosekunde, ps, und etwa 100 ps gewählt wird, insbesondere im Bereich zwischen etwa 20 ps und etwa 60 ps, wobei insbesondere für eine zweite Ansteuerung (410; B28, B29) eine zweite Ansteuerdauer im Bereich zwischen etwa 1 Millisekunde, ms, und etwa 20 ms, insbesondere von etwa 5 ms, gewählt wird.

7. Verwendung des Verfahrens nach wenigstens einem der vorstehenden

Ansprüche zur Entfernung einer Oxidschicht an wenigstens einer

Komponente eines Kommutierungssystems (204) des Elektromotors (200).

8. Verwendung des Verfahrens nach wenigstens einem der vorstehenden

Ansprüche für eine Wieder-Gut-Prüfung der elektrischen Bremseinrichtung (300).

9. Vorrichtung (100) zum Betreiben eines Elektromotors (200) für eine

elektrische Bremseinrichtung (300), insbesondere für eine elektrische Feststellbremse eines Fahrzeugs, insbesondere Kraftfahrzeugs, wobei die Bremseinrichtung (300) durch einen Betrieb des Elektromotors (200) in einer ersten Drehrichtung in einen ersten Betriebszustand und durch einen Betrieb des Elektromotors (200) in einer von der ersten Drehrichtung verschiedenen zweiten Drehrichtung in einen zweiten Betriebszustand versetzbar ist, wobei die Vorrichtung (100) zur Ausführung der folgenden Schritte ausgebildet ist: Ermitteln (400) einer einen Innenwiderstand des Elektromotors (200) charakteriserenden ersten Größe, Vergleichen (402) der ersten Größe mit einem vorgebbaren ersten Schwellwert, Ansteuern (410) des Elektromotors (200) für eine vorgebbare erste Ansteuerdauer im Sinne derjenigen

Drehrichtung, die einem aktuellen Betriebszustand der Bremseinrichtung (300) entspricht, wenn der Vergleich (402) ergibt, dass die erste Größe den ersten Schwellwert überschreitet.

10. Vorrichtung (100) nach Anspruch 9, wobei die Vorrichtung (100) zur

Ausführung des Verfahrens nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 8 ausgebildet ist.

1 1 . Steuergerät (1000) für eine elektrische Bremseinrichtung (300),

insbesondere für eine elektrische Feststellbremse eines Fahrzeugs, insbesondere Kraftfahrzeugs, wobei das Steuergerät (1000) wenigstens eine Vorrichtung (100) nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 10 aufweist.

12. Elektrische Bremseinrichtung (300), insbesondere elektrische

Feststellbremse eines Fahrzeugs, insbesondere Kraftfahrzeugs, wobei die Bremseinrichtung (300) wenigstens eine Vorrichtung (100) nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 10 und/oder ein Steuergerät (1000) nach Anspruch 1 1 aufweist.