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1. WO2020007870 - BÜGEL-BELADESTATION FÜR HÄNGEFÖRDERER

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Beladestation (10) zum automatisierten Beladen eines primären Ladungsträgers (34), vorzugsweise eines Rolladapters (36), eines Hängeförderers (18) mit einem sekundären Ladungsträger (38), vorzugsweise mit einem Bügel (32), für Hänge- ware, wobei der, während eines Transports im Wesentlichen vertikal orientierte, primäre Ladungsträger (34) mittels eines Paars von Laufrollen (54) innerhalb einer Transportschiene (22) des Hängeförderers (18) geführt beweglich gelagert ist, wo bei die Beladestation (10) aufweist:

eine Staustrecke (12), die eingerichtet ist, eine Vielzahl der primären Ladungsträger (34), die in einer Förderrichtung (20) entlang der Staustrecke (12) bewegbar sind, entlang der Förderrichtung (20) hintereinander zu stauen;

eine Vereinzelungseinrichtung (14), die seitlich zur Staustrecke (12) ange- ordnet ist und die aufweist:

erste und zweite Stoppelemente (68), wobei die ersten und zweiten Stoppelemente (68) jeweils quer zur Staustrecke (12) so beweglich gelagert sind, dass jedes der Stoppelemente (68), wenn es sich in einer Stoppposition befindet, in einen Förderweg der pri mären Ladungsträger (34) hinein bewegt ist, um die primären La- dungsträger (34) zu stauen, und, wenn es sich in einer Freigabepo- sition befindet, aus dem Förderweg heraus bewegt ist, um eine Be- wegung der primären Ladungsträger (34) in der Förderrichtung (20) zuzulassen; und

einen Schalter (76);

eine Steuereinheit (40); und

eine Zuführeinrichtung (16), die seitlich zur Staustrecke (12) angeordnet ist und die eingerichtet ist, einen bügelförmigen Kopfabschnitt (50) des sekundären Ladungsträgers (38) durch eine Transportöffnung (48) im primären Ladungsträger (34) zu führen, um den primären Ladungsträger (34) zu beladen, wenn sich der primäre Ladungsträger (34) in einer Beladeposition befindet, die einer stromabwär- tigsten Stauposition der Staustrecke (12) entspricht, die durch die Stoppposition des ersten Stoppelements (68-1 ) definiert ist;

wobei der Schalter (76) gegenüberliegend zur Zuführeinrichtung (16) ange- ordnet ist, so dass sich der primäre Ladungsträger (34-1 ) in der Beladeposition zwischen dem Schalter (76) und der Zuführeinrichtung (16) befindet, wobei der Schalter (76) durch den sekundären Ladungsträger (38), vorzugsweise mittels Be- rührung) aus einer Normalstellung in eine Vereinzelungsstellung bewegt wird, so- bald der sekundäre Ladungsträger (38) durch die Transportöffnung (48) im pri mären Ladungsträgers (34) hindurchgetreten ist, und ein Vereinzelungssignal an die Steuereinheit (40) sendet; und

wobei die Steuereinheit (40), wenn die Steuereinheit (40) das Vereinze- lungssignal empfängt, veranlasst, dass der beladene primäre Ladungsträger (34-1 ) die Beladeposition in der Förderrichtung (20) verlässt.

2. Beladestation (10) nach Anspruch 1 , wobei der primäre Ladungsträger (34-1 ) in der Beladeposition und entlang der Staustrecke (12) im Wesentlichen vertikal ori entiert ist.

3. Beladestation (10) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Zuführeinrichtung (16) eine Rutsche (26) aufweist, die eine schiefe Ebene definiert, die in Richtung der Bela- deposition abfällt und entlang welcher der sekundäre Ladungsträger (38) in die Transportöffnung (48) des primären Ladungsträgers (34-1 ) gleitet, der sich in der Beladeposition befindet.

4. Beladestation (10) nach Anspruch 3, wobei ein vertikal orientierter Querschnitt der Rutsche (26) einen erhabenen Abschnitt (86), auf dem ein Scheitelpunkt des bü- gelförmigen Kopfabschnitts (50) in Richtung der Beladeposition gleitet, und einen angrenzenden, vertieften Abschnitt (88) aufweist, der eingerichtet ist, eine Spitze (52) des bügelförmigen Kopfabschnitts (50) in Richtung der Beladeposition zu füh ren.

5. Beladestation (10) nach Anspruch 4, wobei der erhabene Abschnitt (88) und der vertiefte Abschnitt (86) in einer Draufsicht auf die Rutsche (26) parabelförmige Führungsbahnabschnitte (84) definieren, die von geradlinigen parallelen Füh- rungsbahnabschnitten (82) startend in die Beladeposition münden, und wobei vor- zugsweise der parabelförmige Führungsbahnabschnitt (84-1 ) des erhabenen Ab- schnitts (86) eine größere Steigung als der parabelförmige Führungsbahnabschnitt (84-2) des vertieften Abschnitts (88) aufweist.

6. Beladestation (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Schritt, gemäß dem die Steuereinheit (40) veranlasst, dass der beladene primäre Ladungsträger (34-1 ) die Beladeposition verlässt, erfolgt, indem das erste Stoppelement (68-1 ) aus der Stoppposition in die Freigabeposition bewegt wird, während das zweite Stoppelement (68-2) aus der Freigabeposition in die Stoppposition bewegt wird, so dass der beladene primäre Ladungsträger (34-1 ) die Beladeposition verlässt, wäh- rend alle anderen primären Ladungsträger (34-2, 34-3, 34-4, 34-5), die sich strom- aufwärts zur Beladeposition befinden, durch das zweite Stoppelement (68-2) auf- gehalten werden.

7. Beladestation (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Vereinzelungsein- richtung (14) ferner einen umlaufenden, in sich geschlossenen Förderstrang (70) aufweist, der mindestens einen nach außen vorstehenden Mitnehmer (74) auf- weist, wobei der Förderstrang (70) so angeordnet ist, dass der mindestens eine Mitnehmer (74) von den aufgestauten primären Ladungsträgern (34) nur den pri mären Ladungsträger (34-1 ) in der Beladeposition berührt und anschließend paral- lel zur Förderrichtung (20) anschiebt.

8. Beladestation (10) nach Anspruch 7, wobei der Förderstrang (70) getaktet bewegt wird, insbesondere wenn der Förderstrang (70) mehrere Mitnehmer (74) aufweist, wobei die Mitnehmer (74) entlang des Förderstrangs (70) gleich beabstandet an- geordnet sind und wobei ein Takt durch den Abstand zwischen benachbarten Mit nehmern (74) definiert ist.

9. Beladestation (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei ein relativer Abstand des ersten und zweiten Stoppelements (68) in der Förderrichtung (20) kleiner als ein Abstand zwischen zwei aufgestauten primären Ladungsträgern (34) ist.

10. Beladestation (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei der Schalter (76) ein Kontaktschalter oder eine Schaltwippe ist, der bzw. die nach einer Auslenkung durch den sekundären Ladungsträger (38) und nach einem Abtransport des bela- denen primären Ladungsträgers (34-1 ) aus der Beladeposition selbsttätig in die Normalposition zurückkehrt.

1 1. Hängeförderer (18) mit einer Beladestation (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10.