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1. WO2020002542 - TRAGEVORRICHTUNG ZUR AUFNAHME EINES ROHRLEITUNGSELEMENTS, BETREFFENDES TRANSPORTSYSTEM SOWIE HERSTELLUNGSVERFAHREN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche

1. Tragevorrichtung (2) zur Aufnahme von Rohrleitungselementen (4) in einer Oberflächenbeschichtungsanlage, mit:

einem Grundkörper (6),

- einem an dem Grundkörper (6) ausgebildeten Kopplungsabschnitt (28) zur Kopplung der Tragevorrichtung (2) mit einem deckenseitigen Fördermechanismus, und

mehreren, sich seitlich von dem Grundkörper (6) aus erstreckenden Auslegern (8), dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Ausleger (8) eine Aufnahme (10) mit paarweise angeordneten und zueinander beabstandeten Stützfüßen (12, 12') angeordnet ist, wobei die Stützfüße (12, 12') dazu eingerichtet sind, mit jeweils einem äußeren Wandabschnitt eines Rohrleitungselements (14) in Kontakt zu treten, um das Rohrleitungselement (4) zwischen den Stützfüßen (12, 12') zu halten.

2. Tragevorrichtung (2) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass die paarweise angeordneten Stützfüße (12, 12') in einem Winkel von 35° bis 95° einander zugewandt ausgerichtet sind.

3. Tragevorrichtung (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die paarweise angeordneten Stützfüße (12, 12') an ihrem dem Ausleger (8) abgewandten Ende eine Höhe gegenüber einer Oberseite der Ausleger (8) von 30 mm bis 80 mm aufweisen, insbesondere 47 mm bis 77 mm.

4. Tragevorrichtung (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfüße (12, 12') jeweils eine Haltespitze (16, 16') mit einer Stumpfseite (18, 18') und einer Spitzenseite (20, 20') aufweisen, wobei die Haltespitze an der Stumpfseite (18, 18') einen größeren Durchmesser als an der Spitzenseite (20, 20') aufweist.

5. Tragevorrichtung (2) nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet, dass die Haltespitze (16, 16') an der Stumpfseite (18, 18') eine Kupplungsausnehmung (22, 22') aufweist und an einem Grundabschnitt (24, 24') der Stützfüße (12, 12') ein mit der Kupplungsausnehmung korrespondierender

Steckerabschnitt (26, 26') ausgebildet ist.

6. Tragevorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 4 oder 5,

dadurch gekennzeichnet, dass die Haltespitze (216) einen zylindrischen Abschnitt aufweist und einen an den zylindrischen Abschnitt angrenzenden kegelförmigen Abschnitt, wobei der kegelförmige Abschnitt, insbesondere dessen Kegelspitze, dazu eingerichtet ist, mit einem Rohrleitungselement (4) in Kontakt zu treten.

7. Tragevorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 4 bis 6,

dadurch gekennzeichnet, dass die Haltespitze (16, 16') als separates, austauschbares Bauteil ausgebildet ist.

8. Tragevorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 4 bis 7,

dadurch gekennzeichnet, dass die Haltespitze (16, 16') aus einem der folgenden Werkstoffe ausgebildet ist:

Automatenstahl, insbesondere aus 9SMn28K,

- Nichteisenmetall.

9. Tragevorrichtung (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (6) und/oder der Ausleger (8) aus einem der folgenden ausgebildet sind:

- Blech, insbesondere einstückiges Blech,

Nichteisenmetall.

10. Tragevorrichtung (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundkörper (6) entlang einer Längsachse des Grundkörpers (6) mindestens zwei Ausleger (8) beabstandet zueinander angeordnet sind.

1 1. Tragevorrichtung (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Ausleger (8) im Betrieb eine im wesentlichen horizontale Ausrichtung aufweisen.

12. Tragevorrichtung (302) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger (308) eine erste Seite und eine zweite Seite aufweist, wobei die Ausleger (308) an der ersten Seite zu den Auslegern an der zweiten Seite fluchtend oder versetzt angeordnet sind.

13. System zum Transport mindestens eines Rohrleitungselements (4) innerhalb einer Oberflächenbeschichtungsanlage, mit:

- einem deckenseitigen Fördermechanismus, und

- mindestens zwei mit dem Fördermechanismus koppelbaren Tragevorrichtungen (2) zur Aufnahme von Rohrleitungselementen (4),

dadurch gekennzeichnet, dass die Tragevorrichtungen beabstandet zueinander an jeweils dasselbe Rohrleitungselement (4) angreifen und nach einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet sind.

14. Verfahren zum Herstellen eines beschichteten Rohrleitungselements (4), insbesondere eines Rohrleitungselements (4) einer Feuerlöschanlage, wobei das Verfahren die Schritte umfasst:

- Bereitstellen eines zu beschichtenden Rohrleitungselements (4),

- Auflegen des Rohrleitungselements (4) auf zwei mit einem deckenseitigen Fördermechanismus gekoppelte Tragevorrichtungen (2), wobei wenigstens eine der Tragevorrichtungen (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet ist,

- Fördern des Rohrleitungselements (4) mittels des Fördermechanismus zu einer

Beschichtungseinrichtung, und

- Beschichten des Rohrleitungselements (4) in der Beschichtungseinrichtung.

15. Verfahren nach Anspruch 14,

dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichten in einem Polymerbeschichtungsverfahren erfolgt, wobei das Rohrleitungselement (4) während des Beschichtens auf den Tragevorrichtungen (2) verbleibt und vorzugsweise das Rohrleitungselement (4) während des Beschichtens gegenüber einer Horizontalen geneigt wird.

16. Verfahren nach Anspruch 15,

dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichten insbesondere mittels chemischer Autodeposition, vorzugsweise mittels Eintauchen des Rohrleitungselements (4) in ein Tauchbad, das ein chemisches Autodepositionsmaterial auf Polymerbasis enthält, erfolgt.

17. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 oder 16,

wobei das Autodepositionsmaterial polymere Bestandteile enthält, welche ionisch an der Wand der Rohrleitungselemente (4) gebunden werden, und vorzugsweise als wässrige Emulsion oder Dispersion vorliegt.

18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17,

wobei das Autodepositionsmaterial sauer ist, vorzugsweise einen pH-Wert in einem Bereich von 1 bis 5 aufweist, und vorzugsweise ein Startermaterial in Form von Metallhalogeniden umfasst.

19. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 18,

wobei das Autodepositionsmaterial als polymeren Bestandteil ein oder mehrere autodepositionierbare Polymere aufweist, vorzugsweise ausgewählt aus der Liste bestehend aus:

i) Epoxiden,

ii) Acrylaten,

iii) Styroacrylaten,

iv) Epoxyacrylaten,

v) Isocyanaten, insbesondere Urethanen, wie etwa Polyurethanen,

vi) Polymere mit Vinylgruppe, beispielsweise Polyvinylidenchlorid, oder

iv) eine Kombination aus zwei oder mehr von i), ii) oder iii), die vorzugsweise miteinander querverbunden sind, weiter vorzugsweise über ein Isocyanat, besonders bevorzugt über ein Urethan.

20. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 19,

wobei der Schritt des Eintauchens in einem oder mehreren Tauchgängen solange fortgesetzt wird, bis die an der Innenseite des Rohrleitungselements angebrachte polymerbasierte Schicht eine Dicke in einem Bereich von 7 pm bis 80 pm aufweist, vorzugsweise eine Dicke in einem Bereich von 7 pm bis 30 pm.

21. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 20,

dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichten ein Pulverbeschichtungsverfahren umfasst, wobei das Rohrleitungselement (4) während des Beschichtens auf der Tragvorrichtung (2) verbleibt.

22. Verfahren nach Anspruch 21 ,

dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrleitungselement (4) vor dem Pulverbeschichten und/oder nach dem Pulverbeschichten einer zumindest teilweisen thermischen Nachbehandlung unterzogen wird, wobei vorzugsweise zur Beschichtung vorgesehenes Pulver vor und/oder während des Beschichtens elektrostatisch aufgeladen wird, oder ein zur Beschichtung vorgesehenes Rohrleitungselement (4) vor und/oder während des Beschichtens elektrostatisch aufgeladen wird.

23. Rohrleitungselement (4), insbesondere hergestellt mit einem Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 22, mit

- einem ersten Endbereich (32) und einem gegenüberliegend des ersten Endbereichs angeordneten zweiten Endbereich (34),

einer Wand mit einer inneren Oberfläche und einer äußeren Oberfläche, einer Oberflächenbeschichtung (38, 38', 40) auf der äußeren Oberfläche, gekennzeichnet durch jeweils zwei im Bereich der Enden (32, 34) der Umwandung an der äußeren Oberfläche angeordnete unbeschichtete Abschnitte (36, 36', 36", 36' ").

24. Rohrleitungselement (4) nach Anspruch 23,

dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei der unbeschichteten Abschnitte (36, 36' oder 36", 36' ") entlang eines Umfangs des Rohrleitungselements (4) um einen Winkel (ß) von 35° bis 95° beabstandet zueinander angeordnet sind.

25. Rohrleitungselement (4) nach einem der Ansprüche 23 oder 24,

wobei die Oberflächenbeschichtung eine polymerbasierte Schicht (38) auf der inneren Oberfläche des Rohrleitungselements, sowie vorzugsweise auf der äußeren Oberfläche des Rohrleitungselements umfasst.

26. Rohrleitungselement (4) nach einem der Ansprüche 23 bis 25,

dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenbeschichtung auf der äußeren Oberfläche eine Pulverbeschichtung (40) aufweist.

27. Rohrleitungselement (4) nach einem der Ansprüche 23 bis 26, wobei das

Rohrleitungselement (4) aus einem zur chemischen Autodeposition geeigneten Metall, insbesondere einem eisenhaltigen und/oder zinkhaltigen Metall ausgebildet ist, und wobei die polymerbasierte Schicht (38, 38') einen metallischen Bestandteil enthält, vorzugsweise in Form von Metallionen, besonders bevorzugt in Form von Eisenionen und/oder Zinkionen.

28. Rohrleitungselement nach einem der Ansprüche 23 bis 27,

wobei die polymerbasierte Schicht polymere Bestandteile aufweist, vorzugsweise aus der Liste ausgewählt bestehend aus:

i) Epoxiden,

ii) Acrylaten,

iii) Styroacrylaten,

iv) Epoxyacrylaten,

v) Isocyanaten, insbesondere Urethanen, wie etwa Polyurethanen, vi) Polymere mit Vinylgruppe, beispielsweise Polyvinylidenchlorid, oder

iv) eine Kombination aus zwei oder mehr von i), ii) oder iii), die vorzugsweise miteinander querverbunden sind, weiter vorzugsweise über ein Isocyanat, besonders bevorzugt über ein Urethan.

29. Rohrleitungselement nach einem der Ansprüche 25 bis 28,

wobei die polymerbasierte Schicht eine Dicke in einem Bereich von 7 pm bis 80 pm aufweist, vorzugsweise eine Dicke in einem Bereich von 7 pm bis 30 pm.

30. Rohrleitungselement nach einem der Ansprüche 23 bis 29,

wobei das Rohrleitungselement einen Nenndurchmesser in einem Bereich von DN15 bis DN300 aufweist, vorzugsweise DN 32 bis DN 80.

31. Rohrleitungselement nach einem der Ansprüche 23 bis 30,

wobei das Rohrleitungselement eine Längsachse und eine Rohrlänge in Richtung der Längsachse in einem Bereich von 1 m oder mehr auf, weiter vorzugsweise in einem Bereich von 3 m oder mehr, besonders bevorzugt in einem Bereich von 5 m oder mehr.