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1. WO2020002112 - DREHSCHWINGUNGSDÄMPFUNGSANORDNUNG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Drehschwingungsdämpfungsanordnung, insbesondere Tilger, umfassend einen um eine Drehachse (A) drehbaren Auslenkungsmassenträger (12) sowie eine Mehr zahl von in Umfangsrichtung aufeinander folgend an dem Auslenkungsmasseträger (12) aus einer Grund-Relativlage bezüglich diesem auslenkbar getragenen Auslen kungsmassen (22), wobei bei Auslenkung aus der Grund-Relativlage die Radiallage der Auslenkungsmassen (22) bezüglich der Drehachse (A) sich verändert, wobei je de Auslenkungsmasse (22) vermittels wenigstens zweier Kopplungsformationen (29) am Auslenkungsmassenträger (12) ausgehend von der Grund-Relativlage in beiden Umfangsrichtungen auslenkbar getragen ist, wobei in Zuordnung zu jeder Auslen kungsmasse (22) wenigstens eine Anschlagformation (52, 54) vorgesehen ist, wobei wenigstens eine Anschlagformation (52, 54) eine bezüglich des Auslenkungsmas senträgers (12) feststehende, ungekrümmte erste Anschlagfläche (60, 60', 86, 86') umfasst und in Zuordnung zu jeder ersten Anschlagfläche (60, 60', 86, 86') an einer Auslenkungsmasse (22) eine ungekrümmte erste Anschlag-Gegenfläche (92, 92') vorgesehen ist, und wobei beim Anschlägen einer ersten Anschlag-Gegenfläche (92, 92') an einer ersten Anschlagfläche (60, 60', 86, 86') ein Bewegungsrichtungsvektor (V) der Auslenkungsmasse (22) an der ersten Anschlag-Gegenfläche (92, 92') und eine Flächennormale (N) der ersten Anschlagfläche (60, 60', 86, 86') einen Winkel von höchsten 5° zueinander aufweisen.

2. Drehschwingungsdämpfungsanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeich net, dass beim Anschlägen der ersten Anschlag-Gegenfläche (92, 92') an der ersten Anschlagfläche (60, 60', 86, 86') der Bewegungsrichtungsvektor (V) der Auslen kungsmasse (22) an der ersten Anschlag-Gegenfläche (92, 92') und die Flächen normale (N) der ersten Anschlagfläche (60, 60', 86, 86') zueinander parallel orientiert sind.

3. Drehschwingungsdämpfungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens eine, vorzugsweise jede Anschlagformation (52, 54) eine bezüglich des Auslenkungsmassenträgers (12) feststehende, ungekrümmte zweite Anschlagfläche (62, 88) umfasst, wobei in einer ersten Auslenkungsendpositi on die wenigstens eine erste Anschlag-Gegenfläche (92) in Anlage an der ersten An- schlagfläche (60, 86) einer Anschlagformation (52, 54) ist und in einer zweiten Aus lenkungsendposition in Anlage an der zweiten Anschlagfläche (62, 88) dieser An schlagformation (52, 54) ist, und dass beim Anschlägen der wenigstens einen ersten Anschlag-Gegenfläche (92) an einer zweiten Anschlagfläche (62, 88) ein Bewe gungsrichtungsvektor (V) der Auslenkungsmasse (22) an der ersten Anschlag-Gegenfläche (92) und eine Flächennormale (N) der zweiten Anschlagfläche (62, 88) einen Winkel von höchsten 5° zueinander aufweisen, vorzugsweise der Bewegungs richtungsvektor (V) der Auslenkungsmasse (22) an der ersten Anschlag-Gegenfläche (92) und die Flächennormale (N) der zweiten Anschlagfläche (62, 88) zueinander parallel orientiert sind.

4. Drehschwingungsdämpfungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass in der Grund-Relativlage jede Auslenkungsmas se (22) zu jeder dieser zugeordneten Anschlagformation (52, 54) einen Grund-Mindestabstand aufweist, und dass bei wenigstens einer Auslenkungsmasse (22) bei Auslenkung aus der Grund-Relativlage in wenigstens einer Umfangsrichtung ein Mindestabstand zu wenigstens einer dieser zugeordneten Anschlagformation (52,

54) in einem Auslenkungswegbereich von wenigstens 80% eines maximalen Auslen kungswegs ausgehend von der Grund-Relativlage im Bereich von

0,5 MG < M < 1 ,5 MG

liegt, wobei MG der Grund-Mindestabstand ist und M der Mindestabstand ist.

5. Drehschwingungsdämpfungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass der einem Auslenkungszustand entsprechende Auslenkungsweg ausge hend von der Grund-Relativlage repräsentiert ist durch einen auf die Drehachse (A) bezogenen Winkel zwischen einer Lage eines Massenschwerpunkts (MS) einer Aus lenkungsmasse (22) in der Grund-Relativlage und einer Lage des Massenschwer punkts (MS) in dem Auslenkungszustand.

6. Drehschwingungsdämpfungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch ge kennzeichnet, dass in Zuordnung zu wenigstens einer, vorzugsweise jeder Auslen- kungsmasse (22) wenigstens zwei Anschlagformationen (52, 54) vorgesehen sind, und dass bei Auslenkung aus der Grund-Relativlage in wenigstens einer Umfangs richtung der Mindestabstand zu jeder Anschlagformation (52, 54) in dem Auslen kungswegbereich von wenigstens 80% des maximalen Auslenkungswegs ausge hend von der Grund-Relativlage im Bereich von

0,5 MG < M < 1 ,5 MG

liegt, oder/und dass bei Auslenkung aus der Grund-Relativlage in jeder Umfangsrich tung der Mindestabstand zu wenigstens einer, vorzugsweise jeder Anschlagformation (52, 54) in dem Auslenkungswegbereich von wenigstens 80% des maximalen Aus lenkungswegs ausgehend von der Grund-Relativlage im Bereich von

0,5 MG < M < 1 ,5 MG

liegt.

7. Drehschwingungsdämpfungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einem von dem Auslenkungs massenträger (12) getragenen Anschlagelement (48) wenigstens eine erste An schlagfläche (60, 60', 86, 86') wenigstens einer Anschlagsformation (52, 54) vorge sehen ist.

8. Drehschwingungsdämpfungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass an wenigstens einem Anschlagelement (48) die ersten Anschlagflächen (60, 60', 86, 86') zweier Anschlagformationen (52, 54) vorgesehen sind.

9. Drehschwingungsdämpfungsanordnung nach Anspruch 3 und Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einem Anschlagelement (48) die we nigstens eine erste Anschlagfläche (60, 60', 86, 86') und die wenigstens eine zweite Anschlagfläche (62, 88) wenigstens einer Anschlagformation (52, 54) vorgesehen sind.

10. Drehschwingungsdämpfungsanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Anschlagelement (48) einen plattenar tigen Anschlagelementenkörper (50) umfasst, wobei an wenigstens einer Axialseite des Anschlagelementenkörpers (50) ein wenigstens eine erste Anschlagfläche (60, 60', 86, 86') bereitstellender Anschlagflächenvorsprung (56, 64) vorgesehen ist.

1 1 . Drehschwingungsdämpfungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekenn zeichnet, dass an wenigstens einem Anschlagelementenkörper (50) an beiden Axial seiten jeweils ein wenigstens eine erste Anschlagfläche (60, 60', 86, 86') bereitstel lender Anschlagflächenvorsprung (56, 64) vorgesehen ist.

12. Drehschwingungsdämpfungsanordnung nach Anspruch 10 oder 1 1 , dadurch ge kennzeichnet, dass der Auslenkungsmassenträger (12) eine Trägerscheibe (14) um fasst, wobei in der Trägerscheibe (14) in Zuordnung zu wenigstens einem Anschlag element (48) wenigstens eine von einem Anschlagflächenvorsprung (64) des An schlagelements (48) durchsetzte Anschlagflächenvorsprungsaussparung (82) vorge sehen ist, wobei der Anschlagelementenkörper (50) des wenigstens einen Anschlag elements (48) an einer ersten Axialseite der Trägerscheibe (14) angeordnet ist und ein Anschlagflächenvorsprung (64) des Anschlagelements (48) eine Anschlagflä chenvorsprungsaussparung (82) durchsetzt und an einer zweiten Axialseite der Trä gerscheibe (14) axial über die Trägerscheibe (14) hervorsteht.

13. Drehschwingungsdämpfungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekenn zeichnet, dass wenigstens ein, vorzugsweise jeder eine Anschlagflächenvorsprungs aussparung (82) durchsetzende Anschlagflächenvorsprung (64) eine Mehrzahl von Vorsprungsegmenten (66, 68, 70, 72) umfasst, und dass die den Anschlagflächen vorsprung (64) aufnehmende Anschlagflächenvorsprungsaussparung (82) in Zuord nung zu den Vorsprungsegmenten (66, 68, 70, 72) Aussparungssegmente (74, 76, 78, 80) aufweist.

14. Drehschwingungsdämpfungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslenkungsmassenträger (12) eine Träger scheibe (14) umfasst, und dass wenigstens eine, vorzugsweise jede Auslenkungs-

masse (22) an jeder Axialseite der Trägerscheibe (14) einen Auslenkungsmassenbe reich (28, 30) umfasst.

15. Drehschwingungsdämpfungsanordnung nach Anspruch 7 und Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein, vorzugsweise jedes Anschlagelement (48) in Zuordnung zu wenigstens einem Auslenkungsmassenbereich (28, 30) wenigs tens einer Auslenkungsmasse einen wenigstens eine erste Anschlagfläche (60, 60', 86, 86') bereitstellenden Anschlagflächenvorsprung (56, 64) umfasst.

16. Drehschwingungsdämpfungsanordnung nach Anspruch 7 und Anspruch 14 oder nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein, vorzugsweise je des Anschlagelement (48) in Zuordnung zu den beiden Auslenkungsmassenberei chen (28, 30) zweier Auslenkungsmassen (22) jeweils einen eine erste Anschlagflä che (60, 60', 86, 86') bereitstellenden Anschlagflächenvorsprung (56, 64) umfasst.

17. Drehschwingungsdämpfungsanordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein, vorzugsweise jedes Anschlagelement (48) mit Kunststoffmaterial aufgebaut ist.

18. Drehschwingungsdämpfungsanordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass bei wenigstens einem, vorzugsweise jedem Anschlag element (48) wenigstens eine, vorzugsweise jede Anschlagfläche (60, 60', 86, 86',

62, 88) an einem elastischen, vorzugsweise mit Gummimaterial aufgebauten, An schlagüberzug (58, 85) ausgebildet ist.