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1. WO2020001870 - SPEICHERZELLE FÜR EINEN ENERGIESPEICHER EINES KRAFTFAHRZEUGS SOWIE ENERGIESPEICHER FÜR EIN KRAFTFAHRZEUG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Speicherzelle für einen Energiespeicher eines Kraftfahrzeugs sowie Energiespeicher für ein Kraftfahrzeug

Die Erfindung betrifft eine Speicherzelle zum Speichern von elektrischer Energie für einen Energiespeicher eines Kraftfahrzeugs gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1 . Außerdem betrifft die Erfindung einen zum Speichern von elektrischer Energie ausgebildeten Energiespeicher für ein Kraftfahrzeug.

Die DE 10 2013 221 747 A1 offenbart eine Batteriezelle, mit einer negativen Elektrode, mit einem Separator und mit einer positiven Elektrode, welche in gewickelter Form vorliegen und von einer Zellwickelfolie umgeben sind. Dabei ist es vorgesehen, dass die Zellwickelfolie eine integrierte Heizung aufweist.

Die DE 10 2013 021 258 A1 offenbart eine Batteriezelle, mit einem Gehäuse und mit einer Heizvorrichtung. Die Heizvorrichtung weist ein flächiges Trägerelement mit wenigstens einem darin und/oder darauf angeordneten, elektrischen Heizelement auf. Außerdem ist das wenigste eine flächige Trägerelemente auf wenigstens einer Wandung des Gehäuses angeordnet. Darüber hinaus ist aus der WO 2017/194373 A1 eine beheizbare Batterie bekannt.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Speicherzelle und einen Energiespeicher der eingangs genannten Art derart weiterzuentwickeln, dass der Bauraumbedarf der Speicherzelle und des Energiespeichers besonders gering gehalten werden kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Speicherzelle mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie durch einen Energiespeicher mit den Merkmalen des

Patentanspruchs 5 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft eine Speicherzelle für einen Energiespeicher eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines vorzugsweise als Personenkraftwagen ausgebildeten Kraftwagens. Die Speicherzelle kann als Batteriezelle ausgebildet sein, sodass der Energiespeicher beispielsweise als Batterie ausgebildet ist. Insbesondere kann die

Speicherzelle als Lithium-Ionen-Zelle ausgebildet sein, sodass der Energiespeicher als Lithium-Ionen-Batterie ausgebildet sein kann. In seinem vollständig hergestellten Zustand umfasst der Energiespeicher mehrere, vorzugsweise elektrisch miteinander verbundene Speicherzellen, wobei die vorherigen und folgenden Ausführungen zur Speicherzelle ohne weiteres auch auf die anderen Speicherzellen des Energiespeichers übertragen werden können und umgekehrt.

Die Speicherzelle weist ein auch als Gehäuse bezeichnetes Zellgehäuse auf, in welchem Speichermittel zum Speichern von elektrischer Energie beziehungsweise elektrischem Strom aufgenommen sind. Die Speichermittel können wenigstens oder genau zwei Elektroden unterschiedliche Polarität und einen, insbesondere flüssigen, Elektrolyten aufweisen, in welchen die Elektroden zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend oder vollständig, aufgenommen beziehungsweise eingetaucht sind.

Die Speicherzelle weist darüber hinaus wenigstens einen zumindest teilweise außerhalb des Zellgehäuses angeordneten Anschluss auf, welcher auch als Terminal bezeichnet wird. Über den Anschluss können die Speichermittel die mittels der Speichermittel gespeicherte elektrische Energie bereitstellen, sodass beispielsweise über den Anschluss die mittels der Speichermittel gespeicherte elektrische Energie von der Speicherzelle abgeführt beispielsweise und beispielsweise wenigstens einem Bauelement wie beispielsweise einer elektrischen Maschine des Kraftfahrzeugs zugeführt werden kann.

Außerdem weist die Speicherzelle wenigstens ein innerhalb des Zellgehäuses angeordnetes elektrisches Heizelement zum Beheizen der Speicherzelle auf. Dies bedeutet dass mittels des Heizelements die Speicherzelle unter Nutzung von elektrischer Energie beheizt und somit erwärmt werden kann. Hierzu wird beispielsweise das

Heizelement mit elektrischer Energie beziehungsweise mit elektrischem Strom versorgt.

Um nun den Bau raum bedarf der Speicherzelle und somit des Energiespeichers insgesamt in einem besonders geringen Rahmen halten zu können, ist es

erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Zellgehäuse wenigstens einen

Verbindungsbereich aufweist, in welchem das Heizelement innerhalb des Zellgehäuses elektrisch mit dem Zellgehäuse verbunden ist. Dies bedeutet, dass das Heizelement innerhalb des Zellgehäuses zumindest mit einem Teil des Zellgehäuses elektrisch verbunden ist. Außerdem ist der Anschluss gegenüber dem Zellgehäuse mittels eines Isolators elektrisch isoliert. Mit anderen Worten sind das Zellgehäuse und der Anschluss mittels wenigstens eines Isolators elektrisch voneinander isoliert. Dabei ist in dem Isolator wenigstens oder genau ein Schalter eingebettet, über welchen das Zellgehäuse beziehungsweise zumindest der Verbindungsbereich und über dieses beziehungsweise diesen das Heizelement elektrisch mit dem Anschluss verbindbar und von dem Anschluss trennbar sind. Der Schalter kann beispielsweise zwischen wenigstens einem

Verbindungszustand und wenigstens einem Trennzustand umgeschaltet, insbesondere bewegt, werden. In dem Verbindungszustand ist zumindest ein Teil des Zellgehäuses über den Schalter elektrisch mit dem Anschluss verbunden. Da das Heizelement innerhalb des Zellgehäuses zumindest mit dem Teil des Zellgehäuses elektrisch und vorzugsweise auch mechanisch verbunden ist, ist in dem Verbindungszustand des Schalters das Heizelement über das Zellgehäuse beziehungsweise über den Teil des Zellgehäuses und über den Schalter elektrisch mit dem Anschluss verbunden. Hierdurch kann in dem Verbindungszustand des Schalters das Heizelement über das Zellgehäuse beziehungsweise über den Teil des Zellgehäuses und über den Schalter mit mittels der Speichermittel gespeicherter und von den Speichermitteln über den Anschluss bereitgestellter elektrischer Energie versorgt werden, wodurch das Heizelement aktiviert ist beziehungsweise die Speicherzelle unter Nutzung der elektrischen Energie beheizen und somit erwärmen kann. Wieder mit anderen Worten ausgedrückt ist in dem

Verbindungszustand des Schalters eine elektrische Verbindung zwischen dem Anschluss und zumindest dem Teil des Zellgehäuses über den Schalter geschlossen, sodass in dem Verbindungszustand des Schalters auch eine elektrische Verbindung zwischen dem Heizelement und dem Anschluss über das Zellgehäuse beziehungsweise über den Teil des Zellgehäuses und über den Schalter geschlossen ist. Hierdurch kann elektrische Energie, die in den Speichermitteln gespeichert ist und von den Speichermitteln bereitgestellt wird und dabei beispielsweise auf den Anschluss übertragen wird von dem Anschluss auf den Schalter, von dem Schalter auf den Teil des Zellgehäuses und von dem Teil des Zellgehäuses auf das Heizelement übertragen werden, wodurch das Heizelement mit der von den Speichermitteln bereitgestellten elektrischen Energie versorgt und somit betrieben wird. Hierdurch wird das elektrische Heizelement aktiviert, wodurch das elektrische Heizelement die Speicherzelle beheizt.

In dem Trennzustand jedoch ist der Anschluss von dem Zellgehäuse beziehungsweise von dem Teil des Zellgehäuses elektrisch getrennt, sodass in dem Trennzustand das Heizelement von dem Anschluss elektrisch getrennt ist. Mit anderen Worten ist die jeweilige, zuvor beschriebene elektrische Verbindung zwischen dem Anschluss und dem Teil des Zellgehäuses beziehungsweise zwischen dem Anschluss und dem Heizelement in dem Trennzustand durch den Schalter unterbrochen beziehungsweise geöffnet, da der Schalter geöffnet ist.

Durch die Einbettung des Schalters in den Isolator, welcher beispielsweise

allumfangsseitlich von dem Isolator umgeben ist, kann eine besonders bau raum- und kostengünstige Anordnung beziehungsweise Verstauung des Schalters realisiert werden, sodass der Bauraumbedarf der Speicherzelle in einem besonders geringen Rahmen gehalten werden kann.

Um den Bauraumbedarf und die Kosten der Speicherzelle in einem besonders geringen Rahmen halten zu können, ist es in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung

vorgesehen, dass der Schalter als ein MOSFET ausgebildet ist.

Eine weitere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Isolator aus einem Kunststoff gebildet ist. hierdurch können die Teileanzahl, die Kosten und das Gewicht in einem besonders geringen Rahmen gehalten werden.

Unter dem Merkmal, dass der Schalter in den Isolator eingebettet ist, ist insbesondere zu verstehen, dass der Schalter zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend oder vollständig, in dem Isolator aufgenommen beziehungsweise angeordnet ist, wobei der Schalter beispielsweise allumfangsseitig von dem Isolator umgeben sein kann.

Hierdurch ist eine Integration des Schalters in den Isolator realisiert, wodurch der Bauraumbedarf besonders gering gehalten werden kann.

Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Kunststoff als ein Thermoplast ausgebildet.

Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft einen Energiespeicher für ein Kraftfahrzeug. Der Energiespeicher weist wenigstens eine oder mehrere erfindungsgemäße Speicherzellen gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung auf. Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des ersten Aspekts der Erfindung sind als Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des zweiten Aspekts der Erfindung anzusehen und umgekehrt.

Vorzugsweise weist der Energiespeicher mehrere Speicherzellen auf, welche

vorzugsweise elektrisch miteinander verbunden sind. Hierdurch können besonders große elektrische Leistungen zum elektrischen Antreiben des Kraftfahrzeugs realisiert werden. Das Kraftfahrzeug weist in seinem vollständig hergestellten Zustand den Energiespeicher und wenigstens eine elektrische Maschine auf, mittels welcher das Kraftfahrzeug elektrisch angetrieben werden kann. Zum elektrischen Antreiben des Kraftfahrzeugs wird die elektrische Maschine in einem Motorbetrieb und somit als Elektromotor betrieben. Hierzu wird die elektrische Maschine mit elektrischer Energie versorgt, welche in dem Energiespeicher beziehungsweise mittels des Energiespeichers und dabei in den Speicherzellen des Energiespeichers gespeichert ist. Der Energiespeicher ist dabei vorzugsweise als Hochvoltkomponente beziehungsweise als Hochvoltspeicher ausgebildet und weist eine elektrische Spannung, insbesondere eine elektrische

Betriebsspannung auf, welche vorzugsweise größer als 50 Volt ist. Insbesondere ist es beispielsweise vorgesehen, dass die elektrische Spannung, insbesondere die elektrische Betriebsspannung, des Energiespeichers mehrere hundert Volt beträgt. Hierdurch kann besonders große elektrische Leistung zum elektrischen Antreiben des Kraftfahrzeugs realisiert werden. Der Energiespeicher kann insbesondere als Hochvolt-Batterie (HV-Batterie) ausgebildet sein.

Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels mit den zugehörigen Zeichnungen.

Dabei zeigt:

Fig. 1 ausschnitsweise eine schematische und geschnittene Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Speicherzelle für einen Energiespeicher eines Kraftfahrzeugs;

Fig. 2 ausschnittsweise eine schematische und geschnittene Seitenansicht einer weiteren Speicherzelle für einen Energiespeicher eines

Kraftfahrzeugs;

Fig. 3 ausschnittsweise eine schematische und geschnittene Seitenansicht einer weiteren Speicherzelle für einen Energiespeicher eines

Kraftfahrzeugs;

Fig. 4 ausschnittsweise eine schematische und geschnittene Seitenansicht einer weiteren Speicherzelle für einen Energiespeicher eines

Kraftfahrzeugs; und

Fig. 5 ausschnittsweise eine schematische und geschnittene Seitenansicht einer weiteren Speicherzelle für einen Energiespeicher eines

Kraftfahrzeugs.

In den Fig. sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen.

Fig. 1 zeigt ausschnittsweise in einer schematischen und geschnittenen Seitenansicht eine Speicherzelle 1 für einen Energiespeicher eines Kraftfahrzeugs, welches

vorzugsweise als Kraftwagen und dabei vorteilhafter Weise als Personenkraftwagen ausgebildet ist. Das Kraftfahrzeug weist in seinem vollständig hergestellten Zustand wenigstens eine elektrische Maschine auf, mittels welcher das Kraftfahrzeug elektrisch angetrieben werden kann. Außerdem weist das Kraftfahrzeug in seinem vollständig hergestellten Zustand den Energiespeicher auf, welcher vorzugsweise mehrere, elektrisch miteinander verbundene Speicherzellen aufweist. Die jeweilige Speicherzelle ist beispielsweise wie die Speicherzelle 1 aufgebaut, sodass die vorherigen und folgenden Ausführungen zur Speicherzelle 1 ohne weiteres auf die anderen Speicherzellen des Energiespeichers übertragen werden können und umgekehrt. Wie im Folgenden noch genauer erläutert wird, kann mittels des Energiespeichers beziehungsweise in dem Energiespeicher, insbesondere elektrochemisch, elektrische Energie beziehungsweise elektrischer Strom gespeichert werden, mit welcher beziehungsweise mit welchem die elektrische Maschine versorgt werden kann. Hierdurch kann das Kraftfahrzeug elektrisch angetrieben werden. Um besonders große elektrische Leistungen zum elektrischen Antreiben des Kraftfahrzeugs realisieren zu können, ist der Energiespeicher

vorzugsweise als Hochvoltspeicher, das heißt als Hochvoltkomponente ausgebildet.

Dabei ist eine elektrische Spannung, insbesondere eine elektrische Betriebsspannung, des die elektrische Spannung beziehungsweise die elektrische Betriebsspannung bereitstellenden Energiespeichers größer als 50 Volt. Vorzugsweise beträgt die elektrische Spannung des Energiespeichers mehrere hundert Volt.

Die Speicherzelle 1 weist ein Zellgehäuse 2 auf, welches beispielsweise wenigstens oder genau zwei separat voneinander ausgebildete und miteinander verbundene Gehäuseteile 3 und 4 aufweist. Das Gehäuseteil 3 wird auch als Can bezeichnet, wobei das

Gehäuseteil 4 beispielsweise auch als Cap beziehungsweise als Deckel bezeichnet wird, die Gehäuseteile 3 und 4 begrenzen einen Aufnahmeraum 5 des einfach auch als Gehäuse bezeichneten Zellgehäuses 2. Die Speicherzelle 1 umfasst dabei in Fig. 1 besonders schematisch dargestellte Speichermittel 6 zum Speichern von elektrischer

Energie. Die Speichermittel 6 sind in dem Aufnahmeraum 5 und somit in dem

Zellgehäuse 2 aufgenommen. Die Speichermittel 6 weisen beispielsweise wenigstens oder genau zwei Elektroden unterschiedlicher Polarität sowie beispielsweise einen, insbesondere flüssigen, Elektrolyten auf, in welchen die Elektroden zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend oder vollständig, eingetaucht sind. Eine erste der Elektroden ist beispielsweise eine positive Elektrode, wobei die zweite Elektrode eine negative Elektrode ist. Die Elektroden sind beispielsweise aufeinander gestapelt und bilden somit einen Elektrodenstapel. Alternativ ist es denkbar, dass die Elektroden zu einem auch als Jelly-Roll bezeichneten Elektrodenwickel aufgewickelt sind. Dabei umfassen die Speichermittel 6 beispielsweise wenigstens einen Separator, welcher zwischen den Elektroden angeordnet ist. Mittels des Separators sind die Elektroden beispielsweise elektrisch voneinander isoliert. Der Separator ist beispielsweise mit den Elektroden zu dem Elektrodenwickel aufgewickelt.

Die Speicherzelle 1 weist einen zumindest teilweise halb des Zellgehäuses 2

angeordneten Anschluss 7 auf, welcher beispielsweise mit einer der Elektroden innerhalb des Zellgehäuses 2 elektrisch verbunden ist. Ferner weist die Speicherzelle 1 einen in Fig. 1 nicht dargestellten und zumindest teilweise außerhalb des Zellgehäuses 2 und somit in dessen Umgebung 8 angeordneten zweiten Anschluss auf, welcher

beispielsweise innerhalb des Zellgehäuses 2 mit der anderen Elektrode elektrisch verbunden ist. Die Anschlüsse werden auch als Terminals bezeichnet. Der mit der positiven Elektrode verbundene Anschluss bildet beispielsweise einen elektrischen Pluspol der Speicherzelle 1 , während der mit der negativen Elektrode elektrisch verbundene Anschluss einen elektrischen Minuspol der Speicherzelle 1 bildet.

Die Speicherzelle 1 weist auch wenigstens ein in Fig. 1 besonders schematisch dargestelltes und innerhalb des Zellgehäuses 2 angeordnetes elektrisches Heizelement 9 auf, mittels welchem die Speicherzelle 1 unter Nutzung von elektrischer Energie beheizt und somit erwärmt werden kann.

Um nun den Bauraumbedarf der Speicherzelle 1 und somit des Energiespeichers insgesamt in einem besonders geringen Rahmen halten zu können, weist das

Zellgehäuse 2, insbesondere das Gehäuseteil 4, einen Verbindungsbereich V auf, in welchem das Heizelement 9 innerhalb des Zellgehäuses 2, das heißt in dem

Aufnahmeraum 5, elektrisch und vorzugsweise auch mechanisch mit dem Zellgehäuse 2, insbesondere mit dem Gehäuseteil 4, verbunden ist. Hierzu weist das Heizelement 9 beispielsweise wenigstens ein Anschlusselement 10 auf, welches innerhalb des

Zellgehäuses 2 beziehungsweise innerhalb des Aufnahmeraums 5 zumindest elektrisch und vorzugsweise auch mechanisch mit dem Verbindungsbereich V und somit mit dem Zellgehäuse 2 verbunden ist. Somit ist das Heizelement 9, insbesondere Ober das Anschlusselement 10, innerhalb des Zellgehäuses 2 zumindest mit einem Teil des Zellgehäuses 2, insbesondere des Gehäuseteils 4, elektrisch verbunden.

Des Weiteren ist der Anschluss 7 mittels eines vorzugsweise aus einem Kunststoff gebildeten elektrischen Isolators 1 1 gegenüber dem Zellgehäuse 2 elektrisch isoliert. Bei dem Kunststoff handelt es sich vorzugsweise um einen Thermopolast. Dabei ist in dem Isolator 1 1 wenigstens oder genau ein vorzugsweise als ein MOSFET ausgebildeter Schalter 12 eingebettet, über welchen das Zellgehäuse 2 beziehungsweise zumindest der zuvor genannte Teil des Zellgehäuses 2 und über das Zellgehäuse 2 beziehungsweise über den Teil des Zellgehäuses 2 das Heizelement 9 elektrisch mit dem Anschluss 4 verbindbar und von dem Anschluss 7 trennbar sind. Bei dem Teil des Zellgehäuses 2 handelt es sich beispielsweise um das Gehäuseteil 4.

Ist der Schalter 12 geschlossen, so ist eine elektrische Verbindung zwischen dem

Anschluss 7 und dem Heizelement 9 über den Schalter 12 und über das Zellgehäuse 2 sowie vorzugsweise über das Anschlusselement 10 geschlossen, sodass elektrische Energie, die mittels der Speichermittel 6 gespeichert ist und von den Speichermitteln 6 bereitgestellt und dabei auf den Anschluss 7 übertragen wird, von dem Anschluss 7 auf den Schalter 12 und von dem Schalter 12 auf das Zellgehäuse 2 und von diesem über das Anschlusselement 10 auf das Heizelement 9 übertragen. Hierdurch wird das

Heizelement 9 mit der von den Speichermitteln 6 bereitgestellten elektrischen Energie versorgt, wodurch das Heizelement 9 betrieben wird und somit aktiv aktiviert ist.

Hierdurch wird die Speicherzelle 1 mittels des Heizelements unter Nutzung der von den Speichermitteln 6 bereitgestellten elektrischen Energie beheizt.

ist der Schalter 12 jedoch geöffnet, so ist die zuvor beschriebene elektrische Verbindung zwischen dem Anschluss 7 und dem Heizelement 9 durch den Schalter 12 unterbrochen, sodass eine Versorgung des Heizelements 9 mit mittels der Speichermittel 6

gespeicherter elektrischer Energie unterbleibt. In der Folge ist das Heizelement 9 deaktiviert, wodurch ein mittels des Heizelements 9 bewirktes Beheizen der Speicherzelle

I unterbleibt.

Insgesamt ist aus Fig. 1 erkennbar, dass der Schalter 12 dadurch, dass er in den Isolator

I I eingebettet ist, in den Isolator 1 1 integriert ist. Dabei ist der Schalter 12 zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend oder vollständig, in dem Isolator 11 aufgenommen. In der Folge kann der Bauraumbedarf der Speicherzelle 1 und somit des Energiespeichers insgesamt in einem besonders geringen Rahmen gehalten werden.

Fig. 2 zeigt ausschnittsweise in einer schematischen und geschnittenen Seitenansicht eine weitere Speicherzelle 1‘ für einen beziehungsweise den Energiespeicher. Aus Fig. 2 ist erkennbar, dass der Anschluss 7 mittels des auch als Isolierung bezeichneten

Isolators 1 1 elektrisch gegen das Zellgehäuse 2 isoliert ist. Des Weiteren ist bei der Speicherzelle 1‘ ein beispielsweise aus einem elektrisch leitenden Werkstoff,

insbesondere aus einem elektrisch leitenden metallischen Werkstoff wie beispielsweise Aluminium, gebildetes Verbindungselement 13 vorgesehen, welches zumindest elektrisch und vorzugsweise auch mechanisch mit dem Zellgehäuse 2, insbesondere mit dem Teil des Zellgehäuses 2 verbunden ist. Insbesondere ist das Verbindungselement 13 elektrisch und vorzugsweise auch mechanisch mit dem Verbindungsbereich V verbunden. Insbesondere kann das Verbindungselement 13 mit dem Zellgehäuse 2, insbesondere mit dem Teil beziehungsweise mit dem Verbindungsbereich V, verschweißt und dadurch mechanisch und elektrisch mit dem Zellgehäuse 2, insbesondere mit dem Teil des Zellgehäuses 2 beziehungsweise mit dem Verbindungsbereich V, verbunden sein.

Außerdem ist ein zweites Verbindungselement 14 vorgesehen, welches ebenfalls auch einem elektrisch leitenden Werkstoff, insbesondere aus einem elektrisch leitenden metallischen Werkstoff wie beispielsweise Aluminium, gebildet ist.

Das Verbindungselement 14 ist zumindest elektrisch sowie vorzugsweise auch mechanisch mit dem Anschluss 7 verbunden, wobei das Verbindungselement 14 mit den Anschluss 7 verschweißt und dadurch elektrisch und mechanisch mit dem Anschluss 7 verbunden sein kann. Außerdem ist beispielsweise das Verbindungselement 14 mittels des Isolators 11 elektrisch gegenüber dem Zellgehäuse 2 isoliert. Außerdem ist ein Schaltelement 15 vorgesehen, welches beispielsweise einen Platine 16 und auf der Platine 16 angeordnete Schalter 17 und 18 aufweist. Die Schalter 17und 18 sind an der Platine 16 gehalten und/oder elektrisch mit der Platine 16 verbunden. Der jeweilige Schalter 17 beziehungsweise 18 kann beispielsweise als ein MOSFET ausgebildet sein. Das Schaltelement 15, insbesondere die Platine 16, ist zumindest elektrisch und vorzugsweise auch mechanisch mit den Verbindungselementen 13 und 14 verbunden, Mittels des Schaltelements 15 kann das Verbindungselement 13 über das Schaltelement 15 elektrisch mit dem Verbindungselement 14 und somit mit dem Anschluss 7 verbunden und von dem Verbindungselement 14 und somit von dem Anschluss 7 getrennt werden.

Hierzu ist beispielsweise das Schaltelement 15 zwischen wenigstens einem

Verbindungszustand und wenigstens einem Trennzustand umschaltbar. In dem

Verbindungszustand ist das Verbindungselement 13 über das Schaltelement 15 elektrisch mit dem Verbindungselement 14 und über dieses mit dem Anschluss 7 verbunden, sodass in dem Verbi nd u ngszu stand das Heizelement 9 über das Zellgehäuse 2, insbesondere über den Verbindungsbereich V beziehungsweise über den Teil des Zellgehäuses 2 über das Verbindungselement 13, über das Schaltelement 15 und über das Verbindungselement 14 elektrisch mit dem Anschluss 7 verbunden ist. In dem Trennzustand jedoch ist das Verbindungselement 13 über das Schaltelement 15 von dem Verbindungselement 14 und somit von dem Anschluss 7 elektrisch getrennt, sodass das Heizelement 9 elektrisch von dem Anschluss 7 getrennt ist. Durch Umschalten des Schaltelements 15 zwischen dem Trennzustand und dem Verbindungszustand kann das Heizelement 9 bedarfsgerecht aktiviert oder deaktiviert werden. Durch Schalten des Schaltelements 15 in den Verbindungszustand ist das Heizelement 9 aktiviert. Durch Schalten des Schaltelements 15 in den T rennzustand ist das Heizelement 9 deaktiviert. Aus Fig. 2 ist erkennbar, dass beispielsweise das Verbindungselement 14 zumindest im Wesentlichen L-förmig oder Z-förmig ausgebildet sein kann.

Fig. 3 zeigt eine weitere Speicherzelle 1 Die Speicherzellen 1‘ und 1“ unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich des Verbindungselements 14, insbesondere hinsichtlich dessen Form. Bei den Speicherzelle T und 1“ ist es vorgesehen, dass das

Verbindungselement 14 unter Vermittlung des Isolators 1 1 an dem Zellgehäuse 2, insbesondere an dem Gehäuseteil 4, abgestützt ist.

Fig. 4 zeigt eine Speicherzelle T“, bei welcher das Verbindungselement 14 derart von dem Zellgehäuse 2, insbesondere von dem Gehäuseteil 4 beabstandet ist, dass zwischen dem Zellgehäuse 2 und dem Verbindungselement 14 ein Luftspalt L vorgesehen ist.

Schließlich zeigt Fig. 5 einen Speicherzelle 1““. Hierbei ist das Schaltelement 15 über dessen Platine 16 unter Vermittlung eines Isolators 19 an dem Zellgehäuse 2, insbesondere am Gehäuseteil 4, abgestützt. Außerdem ist wie auch bei den anderen Speicherzelle 1 ', 1“ und 1 beispielsweise die Platine 16 elektrisch mit den

Verbindungselementen 13 und 14 verbunden.

Bezugszeichenliste

i, r, r, r“, 1““ Speicherzelle

2 Zellgehäuse

3 Gehäuseteil

4 Gehäuseteil

5 Aufnahmeraum

6 Speichermittel

7 Anschluss

8 Umgebung

9 Heizelement

10 Anschlusselement

1 1 Isolator

12 Schalter

13 Verbindungselement

14 Verbindungselement

15 Schaltelement

16 Platine

17 Schalter

18 Schalter

19 Isolator

L Luftspalt

V Verbindungsbereich