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1. WO2020001813 - GETRIEBE MIT GEHÄUSETEIL UND VERFAHREN ZUM HERSTELLEN EINES GETRIEBES

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche:

1. Getriebe mit Gehäuseteil,

wobei das Gehäuseteil ein Gussteil ist, insbesondere ein Druckgussteil, insbesondere ein Aluminium-Druckgussteil,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Gehäuseteil durch zwei Formwerkzeuge erzeugt ist, welche beim Entformen in einer ersten Ziehrichtung relativ auseinander bewegt werden,

insbesondere wobei das Gehäuseteil durch ein erstes Formwerkzeug und ein zweites

Formwerkzeug erzeugt ist, insbesondere wobei beim Entformen das erste Formwerkzeug und das zweite Formwerkzeug entlang einer Geraden voneinander wegbewegt werden, insbesondere welche parallel zur Ziehrichtung ausgerichtet ist,

wobei das Gehäuseteil eine Zwischenwand, insbesondere eine als Beabstandung der beiden Formwerkzeuge fungierende Zwischenwand, aufweist, insbesondere infolge eines

Mindestabstandes der beiden Formwerkzeuge oder zur Einhaltung eines Mindestabstands der beiden Formwerkzeuge.

2. Getriebe nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Zwischenwand eben ausgeformt ist und die Ziehrichtung parallel zur Normalenrichtung der Ebene, insbesondere Mittelebene, der Zwischenwand ausgerichtet ist.

3. Getriebe nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Wandstärke der Zwischenwand zwischen einem und zehn Millimetern beträgt.

4. Getriebe nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Gehäuseteil eine sich in Ziehrichtung erstreckende Rippe aufweist, welche eine

Lageraufnahme eines Lagers der abtreibenden Welle des Getriebes mit einer Unterseite eines äußeren Rahmens des Gehäuseteils verbindet,

insbesondere wobei die senkrechte Projektion des Rahmens in Richtung der Ziehrichtung im Wesentlichen rechteckförmig ist.

5. Getriebe nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Lageraufnahme mittels einer weiteren Lageraufnahme, welche ein Lager einer

Zwischenwelle des Getriebes aufnimmt, mit der Oberseite des äußeren Rahmens verbunden ist.

6. Getriebe nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Lageraufnahme mittels eines Verdickungsbereichs mit einer Seitenfläche des äußeren Rahmens verbunden ist.

7. Getriebe nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Lageraufnahme mittels eines Flanschbereichs mit einer Seitenfläche des äußeren Rahmens verbunden ist.

8. Getriebe nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Getriebe ein Winkelgetriebe ist.

9. Getriebe nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Flanschbereich zum Verbinden mit einem die eintreibende Welle des Getriebes antreibenden Elektromotors, insbesondere dessen Gehäuse, vorgesehen ist.

10. Verfahren zum Herstellen eines Getriebes, insbesondere nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

wobei das Getriebe ein Gehäuseteil aufweist, das als Druckgussteil aus einem Gussmaterial, insbesondere Aluminium, gefertigt wird,

dadurch gekennzeichnet, dass

zwischen zwei Formwerkzeugen, insbesondere beim Druckgießen des Gehäuseteils,

Gussmaterial als Zwischenwand, insbesondere zur Beabstandung der beiden Formwerkzeuge, angeordnet ist, insbesondere mit einer Wandstärke zwischen 1 und 10 Millimeter,

insbesondere wobei an der Zwischenwand voneinander beabstandete Knockouts,

insbesondere kreisförmige Knockouts, angeordnet sind, also Bereiche mit einer Wandstärke, die geringer ist als die Wandstärke der Zwischenwand außerhalb der Knockouts,

wobei beim Entformen die beiden Formwerkzeuge in einer ersten Ziehrichtung relativ auseinander bewegt werden,

insbesondere wobei die erste Ziehrichtung parallel zur Drehachse der abtreibenden Welle des Getriebes gerichtet ist.

1 1. Verfahren nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

nach dem Herausziehen der Formwerkzeuge die an der Zwischenwand angeordneten Knockouts entfernt, insbesondere herausgeschlagen, werden.

12. Verfahren nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

beim Entformen des als Druckgussteil hergestellten Gehäuseteils ein drittes Formwerkzeug senkrecht zur ersten Ziehrichtung herausgezogen wird, insbesondere zur Erzeugung der Lageraufnahme für ein Lager der eintreibenden Welle,

insbesondere wobei das dritte Formwerkzeug von den beiden Formwerkzeugen beabstandet ist.

13. Verfahren nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

beim Entformen des Gehäuseteils ein viertes Formwerkzeug senkrecht zur ersten Ziehrichtung herausgezogen wird, insbesondere zur Erzeugung des Gehäuseinnenraums für die

Einführung der Zahnräder und Wellen beim Einbau derselben ins Gehäuseteil,

insbesondere das vierte Formwerkzeug und/oder der Gehäuseinnenraum von beiden

Formwerkzeugen beabstandet ist oder sind.

14. Verfahren nach Anspruch 13,

dadurch gekennzeichnet, dass

das vierte Formwerkzeug den durch die Deckelöffnung (1 1 ) des Gehäuseteils zugänglichen Gehäuseinnenraum senkrecht zur abtreibenden Wellenachse und senkrecht zur

Rotorwellenachse entformt.