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1. WO2020001706 - TRENNVORRICHTUNG UND BEHANDLUNGSANLAGE

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Trennvorrichtung (108) zur Minimierung eines Fluidaustauschs zwischen benachbarten Räumen (106), wobei die Trennvorrichtung (108)

Folgendes umfasst:

eine Düsenvorrichtung (138), mittels welcher ein Trennfluidstrom in einen Übergangsbereich (110) zwischen den benachbarten Räumen (106) einbringbar ist; und

ein bewegbares Blendenelement (116), mittels welchem eine die zwei benachbarten Räume (106) miteinander verbindende

Verbindungsöffnung (112) zumindest abschnittsweise abdeckbar oder verschließbar ist.

2. Trennvorrichtung (108) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Blendenelement (116) einen Fluidführungsabschnitt (146) zur Weiterleitung des Trennfluidstroms umfasst.

3. Trennvorrichtung (108) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Blendenelement (116) wahlweise

a) in eine Schließstellung zum zumindest abschnittsweisen Abdecken oder Verschließen der Verbindungsöffnung (112) oder

b) in eine Offenstellung zur zumindest näherungsweise vollständigen Freigabe der Verbindungsöffnung (112) bewegbar ist.

4. Trennvorrichtung (108) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrichtung (108) eine Antriebsvorrichtung (122) zum

Antreiben des Blendenelements (116) und eine vorzugsweise hiervon verschiedene Positioniervorrichtung (134) umfasst, mittels welcher das Blendenelement (116) bei einem Ausfall der Antriebsvorrichtung (122) automatisch in die Offenstellung bringbar ist.

5. Trennvorrichtung (108) nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Blendenelement (116) in der Schließstellung mit einer Einlassöffnung (144) eines Fluidführungsabschnitts (146) des Blendenelements (116) einer Ausströmöffnung (140) der Düsenvor- richtung (138) zugewandt ist, insbesondere derart, dass der aus der Ausströmöffnung (140) ausströmende Trennfluidstrom durch die

Einlassöffnung (144) in den Fluidführungsabschnitt (146) hinein gerichtet ist.

6. Trennvorrichtung (108) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schließstellung des Blendenelements (116) die Ausströmöffnung (140) der Düsenvorrichtung (138) insbesondere berührungslos in die Einlassöffnung (144) des Fluidführungsabschnitts (146) mündet und/oder in dieselbe hineinragt.

7. Trennvorrichtung (108) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schließstellung des Blendenelements (116) die Ausströmöffnung (140) der Düsenvorrichtung (138) beabstandet von der Einlassöffnung (144) des Fluidführungsabschnitts (146) ist.

8. Trennvorrichtung (108) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schließstellung des Blendenelements (116) die Ausströmöffnung (140) der Düsenvorrichtung (138) zusammen mit der Einlassöffnung (144) des Fluidführungsabschnitts (146) eine

Saugstrahldüse (164) bildet.

9. Trennvorrichtung (108) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schließstellung des Blendenelements (116) zwischen der Düsenvorrichtung (138) und dem Blendenelement (116) ein oder mehrere Zusatzschlitze (162) gebildet sind, durch welche Fluid aus einem der benachbarten Räume (106) oder aus beiden benach-

barten Räumen (106) in den Fluidführungsabschnitt (146) führbar, insbesondere saugbar, ist.

10. Trennvorrichtung (108) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Blendenelement (116) an einer drehbaren Welle (120) angeordnet ist oder eine drehbare Welle (120) umfasst.

11. Trennvorrichtung (108) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Blendenelement (116) an einer bezüglich der Schwerkraftrichtung oberen Seite der Verbindungsöffnung (112) angeordnet und zum zumindest abschnittsweisen Abdecken oder Verschließen der Verbindungsöffnung (112) von oben in die

Verbindungsöffnung (112) einbringbar, insbesondere einschwenkbar, ist.

12. Trennvorrichtung (108) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrichtung (108) eine oder mehrere Absaugöffnungen (169) umfasst, mittels welcher ein Trennfluidstrom und/oder ein sonstiger Fluidstrom, insbesondere aus einem

Übergangsbereich (110) zwischen den zwei Räumen (106) und/oder aus einem der Räume (106) und/oder aus beiden Räumen (106), absaugbar ist, wobei die eine oder die mehreren Absaugöffnungen (169)

vorzugsweise derart positioniert und/oder ausgebildet sind, dass ein aus der Düsenvorrichtung (138) austretender Trennfluidstrom und/oder ein in der Schließstellung des Blendenelements (116) aus dem Blenden- element (116) austretender Trennfluidstrom auf die eine oder die mehreren Absaugöffnungen (169) gerichtet ist.

13. Behandlungsanlage (100) zur Behandlung von Werkstücken (102),

umfassend :

mindestens eine Trennvorrichtung (108) nach einem der

Ansprüche 1 bis 12 zur Minimierung eines Fluidaustauschs

zwischen einem Behandlungsraum (104) der Behandlungsanlage (100) und mindestens einem weiteren Raum (106).

14. Behandlungsanlage (100) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungsanlage (100) ein Fördersystem (170) zum Fördern der Werkstücke (102) umfasst, wobei das Blendenelement (116) in einer Schließstellung desselben in einen Bewegungspfad (128) der Werkstücke (102) hineinragt.

15. Behandlungsanlage (100) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungsanlage (100) eine Steuervorrichtung (130) und/oder eine Sensorvorrichtung (132) umfasst, mittels weicher ein sich dem Übergangsbereich (110) zwischen den zwei benachbarten Räumen (106) näherndes oder ein bereits vor oder in dem Übergangsbereich (110) angeordnetes Werkstück (102) ermittelbar ist, und dass mittels der Steuervorrichtung (130) und/oder der Sensorvorrichtung (132) das Blendenelement (116) aus einer Schließstellung in eine Offenstellung bringbar und dadurch ein Bewegungspfad (128) des Werkstücks (102) im Bereich der Verbindungsöffnung (112) freigebbar ist.

16. Behandlungsanlage (100) nach einem der Ansprüche 14 oder 15,

dadurch gekennzeichnet, dass das Fördersystem (170) eine

Beschleunigungsvorrichtung (204) umfasst, mittels welcher ein

Werkstück (102) im Vergleich zu einer Fördergeschwindigkeit und/oder Taktzeit im Behandlungsraum (104) mit einer erhöhten Geschwindigkeit und/oder mit einer reduzierten Taktzeit durch die Verbindungsöffnung (112) hindurchförderbar ist.