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1. WO2020001684 - AXIALWÄLZLAGER

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Axialwälzlager (1 ), bestehend aus zumindest einer ringförmige Lagerschei- be (2), die eine umlaufende, im Profilquerschnitt gewölbte Laufbahn (3) aufweist, sowie aus einer Vielzahl, als Lagernadeln oder Lagerrollen aus- gebildeter sowie in Kreisform nebeneinander angeordneter Wälzkörper (4), die auf der Laufbahn (3) der Lagerscheibe (2) abrollen und durch einen La- gerkäfig (14) in gleichmäßigen Abständen zueinander gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass die gewölbte Laufbahn (3) zumindest im Bereich eines der beiden Enden (5, 6) der Wälzkörper (4) mit wenigstens einer umlaufenden rillenförmigen Vertiefung (15, 16) ausgebildet ist.

2. Axialwälzlager (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die gewölbte Laufbahn (3) im Bereich beider Enden (5, 6) der Wälzkörper (4) mit rillenförmigen Vertiefungen (15, 16) ausgebildet ist, deren maximale Tie- fe (ai, 32) jeweils zwischen 0,1 % und 15%, vorzugsweise zwischen 0,2% und 10% der Materialstärke (t) der Lagerscheibe (2) beträgt.

3. Axialwälzlager (1 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenradius (n) der äußeren rillenförmigen Vertiefung (15) dem Abstand der äußeren Stirnseite (8) der Wälzkörper (4) zur Rotationsachse des Axi- alwälzlagers (1 ) abzüglich eines Distanzmaßes (xi), welches zwischen 5% und 45% des Durchmessers (d) der Wälzkörper (4) beträgt.

4. Axialwälzlager (1 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenradius (r2) der inneren rillenförmigen Vertiefung (16) dem Abstand der inneren Stirnseite (9) der Wälzkörper (4) zur Rotationsachse des Axial- wälzlagers (1 ) zuzüglich eines Distanzmaßes (X2) entspricht, welches zwi- schen 5% und 45% des Durchmessers (d) der Wälzkörper (4) beträgt.

5. Axialwälzlager (1 ) nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (bi, b2) der rillenförmigen Vertiefungen (15, 16) in der gewölbten Laufbahn (5) jeweils mindestens 5% des Durchmessers (d) der

Wälzkörper (4) beträgt und größer ist als das zwischen 5% und 45% des Durchmessers (d) der Wälzkörper (4) betragende Distanzmaß (c-i , X2).

6. Axialwälzlager (1 ) nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Übergänge (17, 18) der rillenförmigen Vertiefungen (15, 16) zur gewölbten Laufbahn (3) im Abwälzbereich der Wälzkörper (4) jeweils einen verrundeten Konturverlauf aufweisen.

7. Axialwälzlager (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörper (4) im Bereich ihrer beiden Enden (5, 6) zusätzlich ein deren Durchmesser (d) reduzierendes Übergangsprofil ihrer Mantelfläche (7) zu deren Stirnseiten (8, 9) aufweisen.

8. Axialwälzlager (1 ) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Übergangsprofil an den Enden (5, 6) der Wälzkörper (4) durch jeweils einen im Profilquerschnitt logarithmisch abfallenden Abschnitt (10, 11 ) sowie aus jeweils einer sich daran anschließenden und an den Stirnseiten (8, 9) der Wälzkörper (4) endenden Verrundung (12, 13) gebildet wird.

9. Axialwälzlager (1 ) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Übergänge von den Mantelflächen (7) zu den logarithmisch abfallenden Abschnitten (10, 11 ) sowie von diesen zu den Verrundungen (12, 13) an den Enden (5, 6) der Wälzkörper (4) kantenfrei, vorzugsweise krümmungss- tetig, ausgebildet sind.

10. Axialwälzlager (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass es zwei Lagerscheiben (2) mit den Merkmalen der Ansprüche 2 bis 9 aufweist.