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1. WO2020001672 - VERFAHREN ZUM PRÜFEN ZUMINDEST EINES TEILBEREICHS EINES BAUTEILS UND PRÜFVORRICHTUNG ZUM PRÜFEN ZUMINDEST EINES TEILBEREICHS EINES BAUTEILS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Verfahren zum Prüfen zumindest eines Teilbereichs (12) eines Bauteils, insbesondere eines Bauteils einer Strömungsmaschine, umfassend zumindest die Schritte:

a) Bereitstellen eines Rohbauteils (10);

b) Herstellen zumindest des Teilbereichs (12) aus dem Rohbauteil (10) durch spanende Bearbeitung des Rohbauteils (10) mittels zumindest eines Werkzeugs (16) und Erfassen wenigstens eines Kraftverlaufs (18) zumindest einer während der spanenden Bearbeitung auf das zu-mindest eine Werkzeug (16) wirkenden Kraft durch wenigstens einen Kraftsensor (20);

c) Prüfen, ob wenigstens eine Abweichung (22, 24) des wenigstens einen Kraftverlaufs (18) von zumindest einem vorbestimmten Sollverlauf (26) des mindestens einen Kraftverlaufs (18) vorliegt, wobei die wenigstens eine Abweichung (22, 24) zumindest einen in einem unbear-beiteten Segment (14) des Teilbereichs (12) enthaltenen Materialfehler (28, 36) charakterisiert.

2. Verfahren nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

Schritt c) während des Herstellens des zumindest einen Teilbereichs (12) aus dem Rohbauteil (10) gemäß Schritt b) durchgefuhrt wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

in Schritt c) der wenigstens eine Kraftverlauf (18) mit zumindest einem weiteren Kraftverlauf, welcher eine spanende Bearbeitung zumindest eines weiteren Bauteils charakterisiert, verglichen und dadurch die wenigstens eine Abweichung (22, 24) in dem zumindest einen Teilbereich bewertet wird, wobei das zumindest eine weitere Bauteil wenigstens einen im Vergleich zu dem zumindest einen Materialfehler (28, 36) gleichartigen, weiteren Materialfehler aufweist, und wo bei wenigsten eine weitere Abweichung des zumindest einen weiteren Kraftverlaufs von dem zumindest einen vorbestimmten Sollverlauf (26) vorliegt.

4. Verfahren nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

durch Vergleichen des wenigstens einen Kraftverlaufs (18) mit dem zumindest einen weiteren Kraftverlauf eine Position des zumindest einen Materialfehlers (28, 36) in dem unbearbeiteten Segment (14) zumindest näherungsweise bestimmt wird.

5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4,

dadurch gekennzeichnet, dass

die wenigstens eine Abweichung (22, 24) in dem zumindest einen Teilbereich (12) unter Verwendung zumindest eines Kraftverlaufsgradienten (30) des wenigstens einen Kraftverlaufs und/oder des zumindest einen weiteren Kraftverlaufs bewertet wird.

6. Verfahren nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet, dass

der zumindest eine Kraftverlaufsgradient (30) des wenigstens einen Kraft Verlaufs (18) und/oder des zumindest einen weiteren Kraftverlaufs zeitabhängig und/oder ortsabhängig ist.

7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6,

dadurch gekennzeichnet, dass

zumindest eine, durch schichtweisen Materialabtrag von dem Rohbauteil (10) bei der spanenden Bearbeitung bewirkte Steigungsänderung des zumindest einen Kraftverlaufsgradienten (30) herangezogen wird, um die wenigstens eine Abweichung (22, 24) zu bewerten.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 7,

dadurch gekennzeichnet, dass

der zumindest eine weitere Kraftverlauf zeitlich vor dem wenigstens einen Kraftverlauf (18) ermittelt wird.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Prüfung in Schritt c) mittels eines künstlichen neuronalen Netzes, insbesondere durch ein Deep Leaming-Verfahren durchgefuhrt wird.

10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

als die zumindest eine Kraft zumindest eine Schnittkraft herangezogen wird, welche während der spanenden Bearbeitung auf das zumindest eine Werkzeug (16) wirkt.

11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

als das zumindest eine Werkzeug (16) ein Fräswerkzeug oder ein Drehwerkzeug verwendet wird.

12. Prüfvorrichtung (32) zum Prüfen zumindest eines Teilbereich (12) eines Bauteils, insbeson-dere eines Bauteils einer Strömungsmaschine, welche dazu eingerichtet ist,

- bei einem Herstellen des zumindest einen Teilbereichs aus einem Rohbauteil (10) durch spanende Bearbeitung des Rohbauteils (10) mittels zumindest eines Werkzeugs (16) wenigstens einen Kraftverlauf (18) zumindest einer während der spanenden Bearbeitung auf das zumindest eine Werkzeug (16) wirkenden Kraft charakterisierende Kraftverlaufs-Sensorsignale von wenigstens einem Kraftsensor (20) zu empfangen, und

- anhand der den wenigstens einen Kraftverlauf (18) charakterisierenden Kraftverlaufs-Sensorsignale zu prüfen, ob wenigstens eine Abweichung (22, 24) des wenigstens einen Kraft-verlaufs (18) von zumindest einem vorbestimmten Sollverlauf (26) des mindestens einen Kraft-verlaufs (18) vorliegt, wobei die wenigstens eine Abweichung (22, 24) zumindest einen in einem unbearbeiteten Segment (14) des Teilbereichs (12) enthaltenen Materialfehler (28, 36) charakte-risiert.

13. Prüfvorrichtung (32) nach Anspruch 12,

dadurch gekennzeichnet, dass

diese eine Anzeigeeinrichtung (34) zum Anzeigen zumindest der wenigstens einen Abweichung (22, 24) des wenigstens einen Kraftverlaufs (18) von dem zumindest einen vorbestimmten Soll-verlauf (26) umfasst.