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1. WO2020000003 - BIEGEWERKZEUG MIT DISTANZELEMENT

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) für eine Biegemaschine, insbesondere Gesenkbie-gemaschine, umfassend,

- einen Werkzeugkörper (3), welcher zumindest einen Werkzeugschaft (4) zur zumindest teil weisen Aufnahme des Biegewerkzeugs (1) in einer Biegerichtung (20) in einem dafür vorge sehenen Aufnahmeschacht (15) einen am Werkzeugschaft (4) in Biegerichtung (20) anschlie ßenden Werkzeugkopf (9) aufweist, welcher einen Werkzeugschwerpunkt (10) außerhalb ei ner vertikalen Symmetrieebene (17) des Aufnahmeschachts (15) aufweist und in eine Quer richtung (21) zumindest einseitig eine Werkzeugschulter (11) aufweist,

- und zumindest ein am Werkzeugschaft (4) zur Bewegung des Biege Werkzeugs (1) in Längs richtung (22) der Biegemaschine zur Aufnahme in einer Nut (16) vorgesehenes Bewegungs mittel (8), welches zumindest einseitig am Werkzeugschaft (4) relativ zu einer jeweiligen Werkzeugschaftoberfläche (7) hervorragend ausgebildet ist,

- und zumindest ein Distanzelement, zur Aufbringung einer, einem durch Abweichung des Werkzeugschwerpunkts (10) von der Symmetrieebene (17) in Querrichtung (21) bewirkten Kippmoment (13), entgegenwirkenden Stützkraft (23) auf zumindest eine Oberfläche (18, 19) der Werkzeugaufnahme (14),

dadurch gekennzeichnet, dass

das zumindest eine Distanzelement (2), zumindest einen mit einer Vorspannkraft (24) gela gerten Rollkörper (25) umfasst, welcher an oder zumindest teilweise innerhalb des Werkzeug körpers (3) zumindest in Richtung der Vorspannkraft (24) beweglich gelagert ist und zumin dest teilweise relativ zu einer, bevorzugt den zumindest einen Rollkörper (25) benachbarten, Oberfläche des Werkzeugkörpers (3) hervorragend angeordnet ist.

2. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Rollkörper (25) zur Aufbringung der Stützkraft (23), normal zur Biegerich tung (20) bzw. Querrichtung (21) auf eine Innenseite (18) des Aufnahmeschachts (15) und/o der in Biegerichtung (20) auf eine Unterseite (19) der Werkzeugaufnahme (14), an und/oder zumindest teilweise im Werkzeugkörper (3) angeordnet ist.

3. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Distanzelement (2) eine Ver Stellvorrichtung

(26) zur Einstellung der Höhe der Vorspannkraft (24) aufweist.

4. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzelement (2) zumindest zwei Rollkörper (25) um fasst, welche vorzugsweise nebeneinander in einer Rollkörperaufnahme (27) angeordnet sind.

5. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Distanzelement (2) eine Rollkörperauf nahme (27) und zumindest ein Begrenzungselement (28) umfasst, welches Begrenzungsele ment (28) zur Begrenzung einer Auslenkung der Rollkörperaufnahme (27) bzw. des Rollkör pers (25) mittels zumindest eines Befestigungsmittel (29) mit dem Werkzeugkörper (3) in Richtung der Vorspannkraft (24) beweglich verbunden ausgebildet ist.

6. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Distanzelement (2) in einem Distanzele mentgehäuse (30) angeordnet ist, welches zumindest zur Aufnahme der Rollkörperaufnahme

(27) und des zumindest einen Begrenzungselements (28), sowie zur Abstützung der Verstell vorrichtung (26) gegenüber der Rollkörperaufnahme (27) ausgebildet ist.

7. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Distanzelement (2) außen am Werkzeugkopf (9) zur Abstützung des Bie gewerkzeugs (1) an der Unterseite (19) der Werkzeugaufnahme (14) angeordnet ist.

8. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch ge kennzeichnet, dass das Distanzelement (2) als Biegestab (31) derart ausgebildet ist, dass der zumindest eine Rollkörper (25) an einem freien Ende (32) des Biegestabes (31) angeordnet ist und ein festes Ende (33) des Biegestabes (31) normal zur Biegerichtung (20) und/oder in Bie gerichtung (20) im Werkzeugkörper (3), bevorzugt Werkzeugkopf (9), befestigt ist.

9. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Rollkörper (25) zumindest teilweise gegenüber einer Werkzeug schulterober-seite (12) hervorragend angeordnet ist und der Rollkörper (25) zur Aufbringung der Stützkraft (23) in Biegerichtung (20) gegenüber der Werkzeugaufnahme (14) mit dem festen Ende (33) des Biegestabes (31) normal zur Biegerichtung (20) im Werkzeugkopf (9) befestigt ist.

10. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 8 oder 9 dadurch ge kennzeichnet, dass der Biegestab (31) zumindest einen Gewindeabschnitt (34) zur Aufnahme des Biegestabs (31) im Werkzeugkopf (9) und/oder Werkzeug schaft (4), einen Biegeabschnitt (35) mit einer vorgebbaren Biegelänge (36), sowie einen Rollkörperabschnitt (37) umfasst, und die Ver Stellvorrichtung (26) zur Einstellung der Vorspannkraft (24) durch Verstellung ei nes vorgebbaren Abstützabstandes (42) zwischen Gewindeabschnitt (34) und Rollkörperab schnitt (37), den Biegeabschnitt (35) zumindest teilweise abstützend angeordnet ist.

11. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 10 dadurch ge kennzeichnet, dass der Biegestab (31) als taillierter Biegestab (31) ausgebildet ist, wobei der Biegeabschnitt (35) als ein erster Taillenabschnitt (38) und der Rollkörperabschnitt (37) als ein zweiter Taillenabschnitt (39) ausgebildet ist und zumindest ein Taillenabschnittsdurch messer (40) des ersten und/oder zweiten Taillenabschnitts (38, 39) kleiner ist als ein Gewin deabschnittsdurchmesser (41) ausgebildet ist.

12. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 11 dadurch ge kennzeichnet, dass die Ver Stellvorrichtung (26) zur Verstellung eines vorgebbaren Abstützab standes (42) ein, den Biegeabschnitt (35) zumindest teilweise ummantelnd ausgebildetes, be vorzugt hülsenförmiges Abstützelement (43) umfasst.

13. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Bewegungsmittel (8) in Längsrichtung (22) ne beneinander als Gleitelement (44) oder bevorzugt als Rollelement (45) ausgebildet sind.

14. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Bewegungsmittel (8) in Querrichtung (21) an

gegenüberliegenden Seiten des Werkzeugschafts (4), bevorzugt symmetrisch gegenüberlie gend, ausgebildet sind.

15. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Bewegungsmittel (8) einteilig mit dem Werkzeugschaft (4) als Fortsatz ausgebildet ist.

16. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, dass das zumindest eine Bewegungsmittel (8) einen Rollstift (48) umfasst, wel cher Rollstift (48) mittels wenigstens einem Drehlagerungselement (49) innerhalb des Werk zeugschaftes (4) relativ zum Werkzeugkörper (3) drehbar gelagert ist.

17. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Drehlagerungselement (49) durch zumindest ein in einer Aufnahmeboh rung (50) des Werkzeugschaftes (4) gehaltertes Gleitlagerelement (51) oder Wälzlagerelement gebildet ist.

18. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeich net, dass der wenigstens eine Rollstift (48) einteilig ausgebildet ist und dabei den Werkzeug schaft (4) unter Zwischenschaltung des wenigstens einen Drehlagerungselements (49) derart durchsetzt, dass seine einander gegenüberliegenden Endabschnitte (52, 53) relativ zu den ei nander gegenüberliegenden Werkzeugschaftoberflächen (7) jeweils vorragen.

19. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Distanzelement (2) eine Rollkörperauf nahme (27) umfasst, in welcher Rollkörperaufnahme (27) zumindest ein als zylindrischer Wälzkörper (54) ausgebildeter Rollkörper (25) drehbar gelagert ist.

20. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine zylindrische Wälzkörper (54) in zumindest einer in der Rollkörperauf nahme (27) ausgebildeten Bohrung (55) gehaltert ist, wobei eine Längsachse (56) der zumin dest einen Bohrung (55) derart positioniert ist, dass ein Teilabschnitt der Mantelfläche des zy lindrischen Wälzkörpers (54) gegenüber einer äußeren Oberfläche (57) der Rollkörperauf nahme (27) vorragt.

21. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeich net, dass die Rollkörperaufnahme (27) abschnittsweise innerhalb einer Ausnehmung (58) in der zumindest einen Werkzeugschulter (11) oder der zumindest einen Werkzeug schaftoberflä-che (7) aufgenommen ist und relativ zu dieser Ausnehmung (58) unter Aufbringung der Vor spannkraft (24) federelastisch nachgiebig gelagert ist.

22. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rollkörperaufnahme (27) in wenigstens einem ihrer auf die Längsrich tung (22) bezogenen Endabschnitte eine Anlaufschräge (59) oder zumindest in deren Mittel abschnitt eine bombierte Oberfläche (57) aufweist.

23. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch ge kennzeichnet, dass der zumindest eine zylindrische Wälzkörper (54) aus Metall gebildet ist und die Rollkörperaufnahme (27) aus einem davon unterschiedlichen Werkstoff, insbesondere aus Kunststoff, gebildet ist.

24. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Rollkörperaufnahme (27) und den wenigstens einen Rollkörper (25) einwirkende Vorspannkraft (24) durch zumindest zwei in Längsrichtung (22) voneinander distanzierte, auf die Rollkörperaufnahme (27) einwirkende Federelemente (60, 61) bereitgestellt ist.

25. Gekröpftes Biegewerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Rollkörper (25) eine in Bezug auf metalli sche Oberflächen reibungserhöhende Abroll-Mantelfläche (62), insbesondere aus einem Kunststoff, vorzugsweise aus einem elastomeren Kunststoff, aufweist.