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1. (WO2019063775) STEUEREINHEIT UND VERFAHREN ZUR ANSTEUERUNG EINES TÜRANTRIEBSMOTORS FÜR EINE TÜRE EINES SCHIENENFAHRZEUGS
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

PATENTANSPRÜCHE

1 . Steuereinheit (1 10) zur Ansteuerung eines Türant ebsmotors (1 15) für eine Türe (120) eines Schienenfahrzeugs (100), wobei die Steuereinheit (1 10) zumindest die folgenden Merkmale aufweist:

- eine Einleseschnittstelle(140) zum Einlesen eines Sperrsignals (145), eines Positionssignals (150) und/oder eines Momentensignals (155), wobei das Sperrsignal (145) eine Sperrung der Öffnung der Türe (120) des Schienenfahrzeugs (100) repräsentiert, das Positionssignal (150) eine Position, Lage und/oder einen Drehwinkel einer Welle (130) des Türanthebsmotors (1 15) repräsentiert und das Momentensignal (155) ein Drehmoment des Türanthebsmotors (1 15) und/oder eine von dem Türantriebsmotor (1 15) aufgebrachte Kraft repräsentiert; und

- eine Ermittlungseinheit (160) zum Ermitteln eines Ansteuersignais (165) zur Ansteuerung des Türanthebsmotors (1 15) unter Verwendung des Sperrsignals (145) und des Positionssignals (150) und/oder des Momentensignals (155); und

- eine Ansteuereinheit (1 10), die ausgebildet ist, um den Türantriebsmotor (1 15) unter Verwendung des Ansteuersignais (165) anzusteuern.

2. Steuereinheit (1 10) gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die

Ermittlungseinheit (160) ausgebildet ist, um das Ansteuersignal (165) derart zu ermitteln, dass ein Schließen der Türe (120) des Schienenfahrzeugs (100) durch den Türantriebsmotor (1 15) angesteuert wird.

3. Steuereinheit (1 10) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einleseschnittstelle(140) ausgebildet ist, um als Momentensignal (155) ein Signal einzulesen, das auf einem Messwert (ia, ib, ic) eines Stromflusses durch eine Spule des Türanthebsmotors (1 15) basiert.

4. Steuereinheit (1 10) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ermittlungseinheit (160) ausgebildet ist, um das Ansteuersignal (165) dann zu ermitteln, wenn das Sperrsignal (145) einen

Zustand repräsentiert, in dem die Türe (120) des Schienenfahrzeugs (100) zur Öffnung gesperrt ist und/oder das Momentensignal (155) einen aktuellen Betrieb des Türantriebsmotors (1 15) zum Verbringen der Türe (120) des Schienenfahrzeugs (100) in einen geschlossenen Zustand repräsentiert und/oder das Positionssignal (150) eine Drehrichtung der Welle (130) des Türantriebsmotors (1 15) zum Verbringen der Türe (120) des Schienenfahrzeugs (100) in den geschlossenen Zustand repräsentiert.

5. Steuereinheit (1 10) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuereinheit (1 10) ausgebildet ist, um den Türantriebsmotor (1 15) von einer Versorgungsspannung abzukoppeln, wenn das Sperrsignal (145) und as Positionssignal (150) und/oder das

Momentensignal (155) in einem vorbestimmten Zusammenhang zueinander stehen.

6. Steuereinheit (1 10) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einleseschnittstelle(140) ausgebildet ist, um als Positionssignal (150) zumindest zwei Positionssensorsignale einzulesen, die die von je einem unabhängig erfassenden Sensor (200a, 200b) erfasste Position, Lage und/oder einen Drehwinkel der Welle (130) des Türantriebsmotors (1 15) repräsentieren und/oder um als Momentensignal (155) zumindest zwei

Momentensensorsignale (155) einzulesen, die das von je einem unabhängig voneinander erfassenden Sensor erfasstes Drehmoment des Türantriebsmotors (1 15) repräsentiert.

7. Steuereinheit (1 10) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ermittlungseinheit (160) ausgebildet ist, um zumindest zwei auf unabhängig voneinander erfassten Signalen basierende Ansteuersignale (165) zu ermitteln und wobei die Ansteuereinheit (1 10) ausgebildet ist, um je eines der Ansteuersignale (165) einem von in Reihe geschalteten Schaltern (250, T-i , ... T6) zu beaufschlagen, wobei die in Reihe geschalteten Schalter (250, T-i , ... T6) ausgebildet sind, um eine Verbindung des Türantriebsmotors (1 15) mit einer Versorgungsleitung (260) herzustellen.

8. Steuereinheit (1 10) gemäß Anspuch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die

Ansteuereinheit (1 10) ausgebildet ist, die Ansteuersignale (165) durch eine logische UN D-Verknüpfung zur verknüpfen.

9. Steuereinheit (1 10) gemäß Anspuch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuereinheit (1 10) ausgebildet ist, einen ersten der in Reihe geschalteten Schalter (250, T-i , ... T6) innerhalb eines Toleranzbereichs früher zu schließen oder zu öffnen, als einen zweiten der Schalter (250, T-i , ... T6).

10. Steuereinheit (1 10) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ermittlungseinheit (160) ausgebildet ist, als

Ansteuersignal (165) ein PWM-Signal auszugeben.

1 1 . Verfahren (1000) zum Ansteuern eines Türantriebsmotors (1 15) für eine Türe (120) eines Schienenfahrzeugs (100), wobei das Verfahren (1000) zumindest die folgenden Schritte aufweist:

- Einlesen (1010) eines Sperrsignals (145), und eines Positionssignals (150) und/oder eines Momentensignals (155), wobei das Sperrsignal (145) eine Sperrung der Öffnung der Türe (120) des Schienenfahrzeugs (100) repräsentiert, das Positionssignal (150) eine Position, Lage und/oder einen Drehwinkel einer Welle des Türantriebsmotors (1 15) repräsentiert und das Momentensignal (155) ein Drehmoment des Türantriebsmotors (1 15) und/oder eine von dem Türantriebsmotor (1 15) aufgebrachte Kraft repräsentiert; und

- Ermitteln (1020) eines Ansteuersignais (165) zur Ansteuerung des

Türantriebsmotors (1 15) unter Verwendung des Freigabesignals und des Positionssignals (150) und/oder des Momentensignals (155); und

- Ansteuern (1030) des Türantriebsmotors (1 15) unter Verwendung des

Ansteuersignais (165).

12. Computerprogramm, das dazu eingerichtet ist, das Verfahren (1000) gemäß Anspruch 1 1 auszuführen, umzusetzen und/oder anzusteuern.

Maschinenlesbares Speichernnediunn, auf dem das Computerprogramm nach Anspruch 12 gespeichert ist.