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1. (WO2019048335) NAPF ODER NAPFSTREIFEN UND VERFAHREN ZU SEINER HERSTELLUNG
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

Verfahren zum Herstellen mindestens eines Napfes (200) aus Kunststoff mit einer Hinterschneidung (210) an seiner Außenseite mit Hilfe eines Spritzgießwerkzeugs (100), welches einen Angusskanal (1 10), spritzseiti-ge Komponenten (120) und zumindest einen Schieber (132) mit Schieberelementen (132), einen schließseitigen Kern (134) für den Napf (200) und einen Abstreifer (136) als schließseitige Komponenten (130) aufweist, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:

Schließen des Spritzgießwerkzeugs (100) durch Verfahren der schließseitigen Komponenten (130) und der spritzseitigen Komponenten (120) relativ zueinander aufeinander zu, wodurch in dem Spritzgießwerkzeug (100) zwischen den Schieberelementen (132) eine Kavität (140) ausgebildet wird, welche eine Negativform für den Napf (200) repräsentiert;

Pressen von flüssigem Kunststoff mit Hilfe einer Spritzgießmaschine (300) durch den Angusskanal (1 10) in die Kavität (140);

Aushärtenlassen des Kunststoffs in der Kavität (140) zur Ausbildung des Napfes (200) zusammen mit einem Anguss (1 15);

Öffnen des Spritzgießwerkzeugs (100) durch Auseinanderfahren der schließseitigen Komponenten (130) zusammen mit dem Napf (200) und der spritzseitigen Komponenten (120) relativ zueinander, wobei der Anguss (1 15) von dem Napf (200) abgerissen wird und wobei die Schieberelemente (132) auseinandergefahren werden zum Freigeben der Hinterschneidung (210) an dem Napf (200); und

Abstreifen des Napfes (200) von dem schließseitigen Kern (134) mit Hilfe des Abstreifers (136);

dadurch gekennzeichnet,

dass der flüssige Kunststoff durch einen Abschnitt (118) des Angusskanals (1 10) in dem Schieber (132) und aus dem Schieber in die Kavität (140) gepresst wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Schieberelemente (132) beim Öffnen des Spritzgießwerkzeugs (100) erst dann auseinandergefahren werden, nachdem der Anguss (1 15) zuvor von dem Napf (200) abgerissen und aus dem Abschnitt (1 18) des Angusskanals (1 10) in dem Schieber (132) herausgezogen wurde.

3. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass eine Mehrzahl von Näpfen (210) in Form eines Napfstreifens (230) hergestellt wird, wobei die einzelnen Näpfe über Verbindungsstege (232) miteinander verbunden sind.

4. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Hinterschneidungen (210) bzw. die Verbindungsstege - beispielsweise ausgehend von dem Rand der Öffnungen der Näpfe (210) - in Längsrichtung (L) der Näpfe eine Höhe d aufweisen für welche gilt:

3,5mm < d < 10mm, vorzugsweise 7,0mm < d < 10 mm.

5. Napf (200) oder Napfstreifen (230) herstellt mit dem Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche.

6. Napfstreifen (230) nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass die einzelnen Näpfe (210) des Napfstreifens (230) über Verbindungsstege (232) miteinander verbunden sind; und

dass die Verbindungsstege (232) - beispielsweise ausgehend von dem Rand der Öffnungen der Näpfe - in Längsrichtung (L) der Näpfe (2 0) eine Höhe d aufweisen für welche gilt:

3,5 mm < d < 10mm, vorzugsweise 7,0 mm < d < 10 mm.

7. Napfstreifen (230) nach 5 oder 6,

dadurch gekennzeichnet,

dass zumindest einzelne der Näpfe (210) an ihrer Außenseite mindestens eine Aussparung (214) aufweisen; und

dass die Aussparung (214) im Höhenbereich der Verbindungsstege (232) oder außerhalb der Verbindungsstege ausgebildet ist.

8. Napfstreifen (230) nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Aussparung (214) ausgebildet ist in Form einer an der Außenseite der Näpfe vollumfänglich oder zumindest abschnittsweise umlaufenden Nut.

9. Napfstreifen (230) nach Anspruch 7 oder 8,

dadurch gekennzeichnet,

dass obere und/oder untere Begrenzungswände (2 6) der Aussparung (214) abgeschrägt oder abgerundet ausgebildet sind.